Amanda Maciel Das wirst du bereuen

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Inhaltsangabe zu „Das wirst du bereuen“ von Amanda Maciel

Emma ist tot, und alle sind überzeugt, dass Sara schuld daran ist. Zusammen mit ihrer besten Freundin Brielle wird sie angeklagt, ihre Mitschülerin Emma gemobbt und in den Tod getrieben zu haben. Dabei war es doch Emma, die sich an Saras Freund Dylan rangemacht hat, kaum dass sie neu in der Klasse war! Sara und Brielle finden: Emma ist selber schuld, dass daraufhin auf Facebook fiese Gerüchte über sie verbreitet wurden. Und es ist nicht ihr Problem, dass sich die Dinge dann irgendwie verselbstständigt haben. Doch nach Emmas Tod ändert sich alles: Nun ist es Sara, die von allen Seiten angegriffen wird. Im Sommer vor ihrem letzten Schuljahr, zwischen den Treffen mit ihrer Therapeutin und ihren Anwälten, muss Sara sich damit auseinandersetzen, was passiert ist, nachdem Emma neu in die Klasse gekommen ist. Wie konnte es so weit kommen, dass Emma keinen anderen Ausweg mehr gesehen hat? Ein provozierender und unvergesslicher Roman über Opfer und Täter - und darüber, dass die Wahrheit oft viel komplizierter ist, als man auf den ersten Blick denkt.

Ein schockierendes und realitätsnahes Buch über Mobbing und seine Folgen, aus der Sicht des Mobbers.

— steinchen80

Interessantes Thema, aber leider zu oberflächlich.

— AhernRowlingAusten

Sehr schön geschrieben und zeigt eine traurige Geschichte, aus der Sicht einer Mobberin.

— Annekro

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  • Gute Idee, mittelmäßige Umsetzung

    Das wirst du bereuen

    -anna-

    05. August 2017 um 21:21

    Inhalt "Das wirst du bereuen" ist aus der Sicht der 17-jährigen Sara erzählt, deren Mitschülerin Emma Selbstmord begangen hat. Daran ist Sara nicht ganz unschuldig und im Laufe der Handlung muss sie sich auf den Gerichtsprozess vorbereiten in dem sie und ihre beste Freundin Brielle sich dafür verantworten müssen, dass sie Emma gemobbt und so in den Tod getrieben haben. Die beiden waren davon überzeugt, dass Emma das Mobbing verdient hatte, da sie ständig mit einem anderen Jungen rumgemacht und sogar Sara den Freund ausgespannt hat. "Alle Welt denkt, dass Emma Putnam sich umgebracht hat, weil wir sie Schlampe genannt haben- und nicht weil sie eine Schlampe war. Echt klasse."   Cover und Gestaltung Das Cover stellt wohl eine Schultafel dar, an die mit pinker Kreide der Titel des Buches "das wirst du bereuen" geschrieben wurde. Die Kapitel sind zwischen 20 und 30 Seiten lang und spielen immer abwechselnd in der Gegenwart und in den Wochen vor Emmas Selbstmord. Die komplette Geschichte ist aus Saras Sicht geschrieben. Ich finde die Wahl des deutschen Titels irgendwie merkwürdig, ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass dieser Satz im Buch eine Rolle spielen wird, z.B. dass die Mädchen ihn an Emmas Facebook Pinnwand schreiben oder nach ihrem Tod und Saras Anklage ihr das jemand an den Kopf wirft aber der Satz kommt überhaupt nicht vor, oder ich habe ihn verpasst?   Meine Meinung  Ich bin am Anfang estwas schwer in das Buch reingekommen muss ich sagen. Ich weiß nicht ganz genau woran das liegt, da der Schreibstil an sich eigentlich sehr flüssig ist. Vielleicht lag es daran, dass so ziemlich alle Charaktere super unsympathisch sind. Sara, Brielle erst Recht, sogar das "Opfer" Emma, Saras Mutter und erst dieser Vater..., die Anwältin, die Therapeutin, die ganzen Jungs von der Schule, Saras Freund Dylan... ich konnte wirklich niemanden leiden und so auch keine Verbundenheit zu den Personen oder der Geschichte aufbauen. Was mich leider auch gestört hat ist, dass an das doch aktuelle und wichtige Thema (Cyber-)Mobbing zu oberflächlich rangegangen wurde. Sara zeigt überhaupt keine Entwicklung im Laufe der Handlung und ist im Prinzip bis kurz vorm Ende davon überzeugt, dass sie keine Schuld an Emmas Tod trägt bzw. sie das Mobbing verdient hatte. Sogar die Strafe, die sie für ihr Verhalten bekommt ist minimal, so dass im Prinzip überhaupt keine "Moral von der Geschicht" bzw. eine Lehre/Abschreckung für die jugendlichen Leser erfolgt. Dass nur oberflächlich am Thema gekratz wurde wird auch in den Textstellen deutlich die von den Therapiestunden handeln. Die dort stattfindende therapeutische Leistung hätte auch von jeder dafür nicht ausgebildeten Schulkrankenschwester geleistet werden können.   Es war eine gute Idee, dass die Handlung zwischen der Gegenwart und der Zeit vor Emmas Selbstmord gewechselt hat. Aber es hätte dem Buch auch einiges gebracht, wenn nicht alles aus der Sicht von Sara sondern auch Kapitel aus der Sicht von Emma erzählt worden wären. Das hätte den Lesern deutlich gemacht, wie sich ein Mobbingopfer fühlt und was man ihnen als Mobber antut. Leider wurde hierrauf verzichtet und alles was man mitbekommt ist, wie sich Sara 300 Seiten lang selber bemitleidet, wie Emma ihr ihren Sommer versaut hat mit ihrem Selbstmord und dass sie doch keine Schuld hat und wenn wer Schuld hat dann doch Brielle, weil die war ja die treibende Kraft, was hätte sie schon tun sollen, Brielle widerspricht man nun mal nicht. Sara ist nämlich leider wahnsinnig naiv und hat tatsächlich alles getan um Brielle zu gefallen, sie schläft sogar mit Dylan ihrem Freund, damit Brielle sie mehr akzeptiert. Nachdem Dylan sie mit Emma betrogen hatte, empfand Sara ihn immer noch als "den perfekten Freund", den man unbedingt zurück erobern muss und sah die Schuld nur bei Emma. Brielle selber wird als der letzte Mensch dargestellt, die sich um nichts und niemanden schert auch nicht um ihre "beste Freundin" Sara, aber selbst hier denkt letztere, dass Brielle eine super gute Freundin ist. Ich meine wie doof kann man sein? Alle Mädchen, bis hin zur letzten Nebenperson werden als bösartige Weiber beschrieben, das Mädchen, das vor ihrem Tod noch mit Emma befreundet war, redet plötzlich auch schlecht von ihr und alle die vorher mit Sara befreundet waren beschimpfen sie jetzt als Schlampe um es ihr heimzuzahlen, dass sie Emma indem sie sie Schlampe genannt hat in den Selbstmord getrieben hat.... logisch. Alle vorkommenden Jungs sind *******gesteuerte Mistkerle, die zwar alle schonmal mit Emma rumgemacht haben aber dann ständig über sie lästern was für eine Schlampe sie wäre. Und Emma selber macht es einem auch schwer sie zu mögen bzw. Mittleid mit ihr zu empfinden, natürlich hat es niemand verdient gemobbt zu werden, aber ein Unschuldslamm war sie sicherlich nicht.  Der Gerichtsprozess wurde so kurz wie möglich gehalten und das Ende war eigentlich richtig unspektakulär.   Fazit Gute Idee, mittelmäßige Umsetzung. Es wurde nicht das ganze Potential rausgeholt, das die Geschichte gehabt hätte und die Thematik wurde zu oberflächlich behandelt.  

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  • Erwartungen wurden nicht erfüllt

    Das wirst du bereuen

    ReadingandWriting

    24. July 2017 um 15:44

    Meine ErwartungenVor dem Lesen erhoffte ich mir ein gutes Jugendbuch, das zeigt wie Mobbing im schlimmsten Fall enden kann und eine Botschaft an die heutige Gesellschaft vermitteln will. Schließlich ist Mobbing ein häufiges Thema, das deshalb auch mit dem nötigen Ernst behandelt werden sollte.Meine MeinungSchon nach den ersten Seiten wurde mir klar, dass meine Erwartungen nicht erfüllt werden. Die Protagonistin Sara und ihre beste Freundin Brielle verhalten sich kindisch, unreif und auch ihr Umgang miteinander lässt keine Sympathie für die beiden aufkommen. Das Buch hat meiner Meinung nach absolut keinen Tiefgang, da Sara und Brielle keine wirklichen Gründe haben, Emma zu mobben und über Emma erfährt man nur die Dinge, die Sara über sie weiß, was ich als sehr schade empfinde, da man sich als Leser so keine objektive Meinung bilden kann.In meinen Augen kam auch Saras Einsicht viel zu spät und zu plötzlich. Sie verhält sich fast das gesamte Buch über wie ein stures Kind, das sich seine eigenen Fehler nicht eingestehen kann. Ihre Erklärung vor Gericht hat mich dann überraschenderweise doch ziemlich berührt. Vor allem hat die Autorin in dieser Szene es dann auch geschafft, die Gefühle von Sara besser rüberzubringen.FazitDas Buch ist nicht unbedingt schlecht und man kann es ohne weiteres lesen, solange man keine hohen Erwartungen hat, denn das Buch ist sicherlich kein literarisches Meisterwerk und auch kein authentisches Buch über Mobbing.

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  • "Das wirst du bereuen" - Rezension

    Das wirst du bereuen

    Nessa173

    15. January 2017 um 16:17

    Das Thema ist sehr interessant und eignet sich um ein Buch darüber zu schreiben. Jedoch ist die Autorin meiner Meinung nach zu einseitig an das Thema Mobbing herangegangen. Die Geschichte wird nur aus der Sicht von Sara erzählt. Sie ist der Mittelpunkt der Erzählung, was meiner Meinung nach ein Fehler war. Ein Wechsel des Erzählers hätte dem Buch genauso wie der im Buch vorhandene Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart gut getan und das Ganze etwas aufgefrischt. Man erfährt nach und nach was Sara in Wahrheit für ein Mensch ist und sieht ihre in der Schule aufgebaute Fassade fallen. Aufgrund dessen fühlt man sich mit der Zeit besser in die Geschichte ein. Deshalb hätte ich es für sinnvoll erachtet dem Leser auch die Möglichkeit zu geben, Emma besser kennenzulernen. Man weiß nur, was die anderen über sie wissen oder zu wissen glauben, was es mir persönlich sehr schwer gemacht hat mit Emma mitzufühlen. Sie wird als Schlampe abgestempelt, nur zwischendurch wird erklärt, wie schlecht es ihr in Wahrheit gehe. Fazit: Letztendlich kommt bei mir die Emotion, die dieses Thema im Grunde sicher mitbringt, nur begrenzt an. Einzig Sara's Erklärung am Ende sorgte für Gänsehaut.

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  • Interessantes Thema, aber leider zu oberflächlich

    Das wirst du bereuen

    AhernRowlingAusten

    12. November 2016 um 14:02

    Was ich erwartet habeMobbing ist ein sehr aktuelles Thema unserer heutigen Gesellschaft und vor allem Cyber-Mobbing nimmt in den letzten Jahren immer größere Ausmaße an. Es ist leider viel zu einfach jemanden über das Internet zu mobben, ihm oder ihr schlimme Sachen an den virtuellen Kopf zu werfen und beschämende Fotos ins Netz zu stellen, die viele andere dann lachend mit der ganzen Welt teilen können. Hinzu kommt, dass im Netz leider noch weniger Menschen Zivilcourage kennen, als im echten Leben. Es ist schließlich sehr einfach, solche Sachen wegzuklicken. Was geht es uns auch an? Das Thema, mit dem sich die Geschichte das wirst du bereuen beschäftigt, interessiert mich daher sehr. Vor allem finde ich es interessant, dass aus der Sicht der Mobberin und damit der Täterin alles geschildert wird. Meist findet man doch eher die Opfer in der Erzählperspektive. Daher bin ich gespannt, wie ich mit Sara klar kommen werde. Außerdem bin ich daran interessiert, wie wohl der Gerichtsprozess verlaufen wird, weil diese "Cyberstraftaten" doch noch eher neu sind.Die RealitätIch würde so gerne schreiben, dass dieses Buch interessant war, weil die Thematik, die dahintersteckt es ja eigentlich ist, aber es war leider durchweg langweilig und oberflächlich. Dass Sara und Brielle - die beiden Mobberinnen - keinen nachvollziehbaren Grund haben, um Emma fertig zu machen, hat man schon aus dem Klappentext herauslesen können. Ich weiß, dass es für Mobbing niemals eine Entschuldigung gibt oder einen "richtigen" Grund, aber jemandem schaden zu wollen, weil er sich an den festen Freund ranmacht ist nun wirklich sehr kindisch. Dazu gehören schließlich immer zwei. Allerdings hatte ich mir mehr erhofft, was die Geschichte zwischen Sara, Brielle und Emma angeht.Das Buch beginnt damit, dass Sara bei ihrer Anwältin sitzt und der Sachverhalt durchgesprochen wird. Was hat Sara zu Emma gesagt? Welche Schimpfwörter sind gefallen? Hat sie Emma tätlich angefasst? Sara sieht bei sich überhaupt keine Schuld. Da kann sie noch so oft "Schlampe" zu Emma gesagt oder sie geschubst haben. Dass sie das am Anfang des Buches so sieht kann ich ja mit beiden Augen zudrücken noch verstehen, aber wo bleibt ihre Entwicklung während der Geschichte? Ich habe erwartet, dass Sara aufwacht und das nicht erst nach 280 Seiten, denn als es dann soweit war, kam die Wendung viel zu plötzlich und wirkte von der Autorin zu sehr gewollt und gestellt. Sara sieht bei sich einfach keine Schuld, denn schließlich hätte Emma ja mit jedem geschlafen und es verdient. Wie beschränkt kann man sein? Natürlich war das unter anderem eine Intention der Autorin - dem Leser zu zeigen, durch die Augen der Täter zu blicken und dass diese selbst nach dem Selbstmord von Emma keine Reue zeigen, soll wütend machen und das hat es auch. Allerdings hätte ich mir ein früheres Erwachen von Sara gewünscht.Ebenso beschränkt wie Sara ist auch ihre Freundin Brielle. Die ist sogar noch schlimmer und findet es sogar in Ordnung, ihr beste Freundin zu beleidigen mit Worten wie "Hure" oder "Schlampe". Ich weiß nicht, ob die Autorin hier versucht hat, jung zu wirken, aber ich persönlich kenne keine richtigen Freundschaften, in denen sich die Mädchen so beleidigen und schon gar nicht im Alter von Oberstuflern. Allgemein haben sich alle handelnden Figuren, die schon der Oberstufe angehören, benommen wie Siebtklässler. Sie haben Probleme wie Siebtklässler und denken auch so. Das hat sie oft unglaubwürdig wirken lassen.Da mir die beiden Mobberinnen zu keinem Zeitpunkt sympathisch waren mag man jetzt meinen, dass ich Sympathien für Emma - das Opfer - gehegt habe, aber auch das bleibt leider aus. Ich möchte nicht sagen, dass Emma es verdient hat gemobbt zu werden, denn das hat keiner, aber ein Unschuldsengel ist sie eben auch nicht. Leider konnte ich mich in Emma nicht hineinversetzen, da wir eben nur aus Saras Sicht schauen. Es ärgert mich richtig, dass Sara nie versucht hat, Emma zu verstehen, denn genau das wird dadurch deutlich, dass ich als Leser keinen Schimmer habe wie ich Emma einschätzen soll. Ich weiß nicht, warum sie sich so verhält. Man bekommt nur immer wieder von anderen Figuren zu hören, dass sie eigentlich sehr freundlich und lustig ist. Also warum versucht Sara dann nie, Emma zu verstehen oder mit ihr zu reden? Ihr Freund ist schließlich nicht gezwungen worden mit Emma fremdzugehen. Das Mobbing selbst findet meiner Meinung nach gar nicht hauptsächlich im Internet statt, sondern in der Schule oder sogar durch Streiche bei Emma Zuhause. Allerdings beschränkt sich das Mobben darauf, dass die Mädchen Emma im Kern immer mitteilen, dass sie eine "Schlampe" ist. Dieses Wort fällt in diesem Buch so oft, dass irgendwann anfing zu nerven. Nach 30 Seiten und dem 50. Mal "Schlampe" hatte ich dann auch verstanden, was Sara und Brielle von Emma halten.Obwohl Sara sich oft bei ihrer Anwältin oder Therapeutin aufhält und man dadurch hofft, endlich mal etwas weiterzukommen in der Geschichte, wiederholt sich nach einem gewissen Punkt alles nur. Es werden immer die gleichen Fragen gestellt und die einzige Abwechslung sind die Rückblicke in die Zeit, in der Sara und Brielle Emma gemobbt haben. Leider kam der Gerichtsprozess dann auch viel zu knapp. Höchstens zehn Seiten waren damit gefüllt und dann auch nur bruchstückhaft angeschnitten. Sehr schade, denn hier geht es schließlich um einen Prozess, der wichtig für die Abschreckung anderer Jugendlicher ist. Unter'm StrichIch habe mir von dieser Geschichte mehr Tiefgang erwartet, denn dieses Thema muss vorsichtig und ernst angegangen werden. Leider konnte ich die beiden Mobberinnen Sara und Brielle nicht ernst nehmen, da sie sich überhaupt nicht ihres Alters entsprechend benommen und versucht haben, ein Mädchen fertig zu machen, weil es sich an den festen Freund von Sara herangemacht hat. Es ist einfach kindisch. Das Opfer, Emma, konnte ich allerdings auch nicht verstehen, da in der Geschichte so gut wie nie auf sie eingegangen wird. Sie scheint, schon vor dem Mobbing durch Sara und Brielle, Probleme gehabt zu haben, weshalb man nicht sagen kann, dass nur das Mobbing für ihren Selbstmord verantwortlich ist. Die Geschichte war mir einfach zu oberflächlich. Hier steckt zwar Potenzial drin, aber das wurde so gut wie gar nicht genutzt.

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  • Leserunde zu "Das Lied der Herbstnächte" von Ava Jordan

    Das Lied der Herbstnächte

    BlueSunset

    ~~~~ Hier gibt es KEINE Bücher zu gewinnen. ~~~~~~~~ Dies ist der Lesesprint der „Zukunft VS Vergangenheit“-Gruppe. ~~~~                                   HERBST In der Zukunft vs Vergangenheit Gruppe, bekommen wir am 30. Oktober die doppelte Punktzahl für alle Seiten, die wir an diesem Tag lesen. Deshalb haben wir uns entschlossen einen eintägigen Lesemarathon zu machen, der aufgrund der Länge eher ein Lesesprint ist. Hier wird es verschiedene Fragen rund um das Thema Herbst gehen und jeder ist eingeladen teilzunehmen – ob Mitglied unserer Lesechallenge oder nicht! Der Lesesprint beginnt offiziell am Sonntag, den 30. Oktober um 0:00 Uhr und endet am gleichen Tag um 23:59. Gerne darf aber auch bereits am Samstagabend hier geschrieben und gelesen werden, für alle Gruppenmitglieder gilt aber: Es zählen nur die Seiten, die ab 0:00 Uhr gelesen werden.Nun bin ich gespannt, wer alles gerne mit uns einen Tag voll Herbst und schönen Lesestunden genießen wird  

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    • 180
  • Mobbing

    Das wirst du bereuen

    Annekro

    04. August 2016 um 22:53

    Sehr schön geschrieben und zeigt eine traurige Geschichte, aus der Sicht einer Mobberin.

  • Das wirst du bereuen (Amanda Maciel)

    Das wirst du bereuen

    LieLu

    03. November 2015 um 11:18

    Boje Verlag Die Autorin Amanda Maciel arbeitet als Kinderbuchverlag. Aktuell schreibt sie für den Scholastic Verlag. Neben dem Schreiben liebt sie das Joggen und fährt gern mit ihrem kleinen Sohn mit der U-Bahn kreuz und quer durch die Stadt. Aktuell lebt sie mit ihrem Sohn und ihrem Mann in Brooklyn, New York. Das wirst du bereuen Sara und Brielle sind zwei Schülerinnen an einer amerikanischen Highschool. Beide hielten sich für ziemlich normal, doch nun stehen sie vor Gericht, weil eine ihrer Mitschülerinnen sich umgebracht hat. Sara und Brielle werden dafür verantwortlich gemacht. Für sie unverständlich, denn es war doch Emma Putnam, die sich an Saras Freund Dylan herangemacht hat, die sich überhaupt an alle älteren Jungs in der Schule herangemacht hat. Die kleine Schlampe hatte doch verdient, dass man sie so nennt. Außerdem waren es nicht nur Sara und Brielle, es waren alle. Ein kleiner Denkzettel über Facebook, Twitter und co. durfte da schon mal drin sein. Doch dann scheinen sich die Dinge zu verselbstständigen und plötzlich ist Emma Putnam tot. Erhängt in der Garage ihrer Eltern. Fazit Ein unglaublich emotionales Buch über das Thema Mobbing an Schulen, welches auch in Deutschland ein brisantes Thema ist. Emma Putnam hatte schon einige Schwierigkeiten an anderen Schulen und wechselt bereits zum 4. Mal die Schule. Sara und Brielle sind sich sicher, dass das nur damit zusammenhängt, dass Emma Putnam eine Schlampe ist. Kein Wunder, dass sie niemand mag, so wie sie sich an die älteren Jungs heranmacht. Als sie dann auch noch Dylan, Saras Freund abschleppt, geht sie zu weit und Sara verliert die Kontrolle. Sara und Brielle sind typische Highschoolabsolventinnen. Allerdings überspannen sie von Beginn an den Bogen, was den Umgang mit Emma Putnam angeht. Dies liegt nicht nur an ihnen selbst, denn auch alle anderen mobben Emma, wann immer es möglich ist. Meist weniger aktiv, sondern eher passiv. Es wird über den Flur gezischt, ihr Spind beschmiert, zum Valentinstag 50 Rosen geschickt, um sie als Schlampe abzustempeln. Das alles sehen die Jungs und Mädchen als Spaß. Sie können nicht sehen, wie sie das Mädchen verletzen. Doch anstatt sich zu wehren, zieht sich Emma immer weiter zurück. Sie lässt die anderen gewähren und sucht Anschluss bei den älteren Jungs. Dies treibt sie jedoch noch weiter in die Sackgasse hinein, denn die Mädchen sehen dies als persönlichen Angriff. Die verbalen Angriffe gegenüber Emma werden immer schlimmer, bis es schließlich auch zu mehr oder weniger kleinen Handgreiflichkeiten kommt. Emma scheint in diesem Zusammenhang immer passiv zu sein und sich nicht wehren zu können. Weder Gespräche beim Vertrauenslehrer und Therapeuten, noch Anrufe ihrer Eltern in der Schule bringen für sie irgendeine Verbesserung. Schlussendlich kann Emma nicht mehr und sieht keinen anderen Ausweg mehr als sich umzubringen. Das Buch spielt einerseits vor dem Selbstmord und andererseits danach. Die beiden Handlungsstränge ergänzen sich wunderbar, da man so immer den Überblick behält. Der Roman ist aus der Sicht von Sara geschrieben, was ihn ebenfalls interessant macht, denn nicht das Opfer ist der Erzähler, sondern eine Täterin. Sara versteht allerdings lang nicht, was genau ihr Fehler war. Sie sieht Emma als schwach an. Ihre Freundin Brielle übertrifft sie in dieser Einstellung um Längen. Der einzige Mensch, der hinter die Fassaden zu blicken scheint, ist Dylan. Doch auch er spielt eine wichtige Rolle im ganzen Geschehen. Im Handlungsstrang der Vergangenheit scheinen Sara und Brielle als rachesüchtige und hasserfüllte junge Frauen, denen es Freude bereitet Emma zu quälen, wann immer ihnen danach ist. Ihnen zur Seite stehen eine Horde von Mitläufern, die hoffen sich ein wenig ihrer Gunst erschleichen zu können, indem sie Emma ebenfalls heruntermachen, obwohl sie gar nichts gegen sie haben. Im zweiten Handlungsstrang, in welchem Sara und Brielle bereits angeklagt sind, erkennt man vor allem auf Saras Seite eine immer weiter fortschreitende Veränderung, denn das Mädchen beginnt sich Gedanken über ihre Taten zu machen.. Ganz im Gegensatz zu Brielle. Ein wirklich spannendes und berührendes Buch über Freundschaft, Vertrauen, Hass und Rachegefühle, welche ein junges Mädchen in einen verzweifelten Selbstmord treiben. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2015/11/das-wirst-du-bereuen-ein-beruhrendes.html

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  • Das wirst du bereuen

    Das wirst du bereuen

    katthi

    29. September 2015 um 13:36

    Mit „Das wirst du bereuen“ liefert Amanda Maciel einen Jugendroman zum leider immer noch aktuellen Thema Mobbing unter Jugendlichen. Die zum einen in der Gegenwart und zum anderen in der Vergangenheitsperspektive (als das Opfer noch lebte) erzählte Geschichte bewegt, bestürzt und will auf eine Art vielleicht auch den Standpunkt der (Mit-)Täterin verdeutlichen, die aber eigentlich selbst auch nur ein Opfer ist – nämlich von Gruppenzwang, Zugehörigkeitsstreben, Abhängigkeit von der wohlhabenderen „Freundin“ usw. Sara und deren vermeintlich beste Freundin Brielle können Emma, die „Neue“ an der Schule, nicht ausstehen. Und das wird noch schlimmer, als sich Emma an Saras Freund heranmacht. Es folgen noch mehr Beleidigungen, Belästigungen, eine verleumderische Fake-Facebook-Seite, üble „Streiche“ und so weiter – bis Emma ihrem Leben schließlich ein Ende setzt. Nun plötzlich wird Sara mit Anwälten, Therapeuten, Gerichtsverhandlungen konfrontiert – aber keine Spur von Einsicht, Reue oder Mitgefühl. Sie beharrt auf ihrer Ansicht, Emma sei doch selbst daran schuld und hätte ihnen nun diesen ganzen Schlamassel eingebrockt. Auf spannende, aufrüttelnde und erschütternde Art wird dargelegt, wie sich alles so weit hochschaukeln konnte und wie Sara nun als von allen gemiedene Außenseiterin dasteht und niemand ihren Standpunkt verstehen will, wo doch „alle anderen“ ebenso mitgemacht hätten ... Fazit: Hier wird ein wichtiges Thema angesprochen, denn in der heutigen Zeit ist Mobbing an Schulen leider an der Tagesordnung. Und sowohl Gruppenzwang als auch das Verlangen, dazuzugehören, machen ganz normale Jugendliche schnell zu garstigen und unerbittlichen Monstern, die sich unglaubliche Gemeinheiten einfallen lassen, um ihr Opfer zu schikanieren.

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  • Ein wirklich aufwühlendes Buch...

    Das wirst du bereuen

    FAMI_Anke

    09. August 2015 um 20:23

    Es ist Sonntagabend, ich war gestern Abend mit Freunden auf einer Feier und heute wollte ich mich etwas entspannen und das Buch zu Ende lesen. Im Moment bin ich ganz schön aufgewühlt. Hätte am Anfang echt nicht gedacht, dass es wirklich so gut ist. Nach außen hin scheint das Buch sehr fade, fast schon langweilig. Schwarz mit sehr prägnanter roas Schrift, jetzt nichts, was wirklich aussagekräftig ist in meinen Augen. Auch der kurze Text auf dem Buchrücken ist jetzt nichts atemberaubendes, aber meine Kollegin drückte es mir mit den Worte: "Lies es einfach. Frag nicht und lies es." in die Hände. In dem Buch geht es um Mobbing an einer amerikanischen Schule. Sara und Brielle sind beste Freundinnen und stehen in ihrer Schulhierarchie sehr weit oben. Sara hat es sogar endlich durch Brielles Hilfe geschafft, dass Dylan, einer der beliebtesten Jungs, mit ihr ausgeht. Doch dann kommt Emma an die Schule und macht alles kaputt. Jedenfalls aus Sicht der zwei Mädels. Und ungestraft darf Emma natürlich nicht entkommen. Allein das Thema Mobbing ist durch all die sozialen Netzwerke und alle anderen Medien sehr stark zu sehen. Ich habe das Glück gehabt an einer Schule gewesen zu sein, an der es all das nicht gab. Bei uns war es nie ein Thema, wer welche Klamotte hatte oder welches Handy oder wie reich die Eltern waren. Doch ich weiß auch durch viele Lehrer, dass das heutzutage alles etwas anders läuft. Wie oft hören wir von denen, dass dieses oder jenes Kind keinen Anschluss findet und Außenseiter in der Klasse ist. Und Emma hat im Buch auch noch das Pech gehabt, genau an die Schule zu kommen, an der Brielle ist. Die ganze Geschichte wird zwar aus Sara ihrer Sicht erzählt, abwechselnd mal vor und nach dem Tod von Emma. Während Sara naiv mitgemacht hat bei allen Aktionen, war Brielle für mich die einzig wahre Anstifterin für alles. Bis zum Ende konnte ich ihren Charakter nicht ausstehen. Sie war gehässig, ohne jegliches Mitgefühl und hat nicht eine einzige Sekunde auch nur an die Konsequenzen ihres Handelns gedacht und Sara hat leichtgläubig mitgemacht. Schade, dass Sara so naiv ist. Sie ist wirklich eine Nette, auch wenn sie erst zum Schluss gecheckt hat, was sie da eigentlich angerichtet hat. Dass sich ihr Freund Dylan für Emma entscheidet, nimmt sie Emme übel anstatt Dylan. Dazu gehören immer noch zwei und ich hätte Dylan wirklich richtig Feuer gemacht. Leider sieht das Sara anders und Brielle hat den Einfall mit einem vernichtenden Facebookprofil. Ab hier hab ich dann nicht mehr aufgehört zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht. Das Einzige, was ich jetzt an dem Buch traurig finde ist, dass die Sicht von Emma nicht so beleuchted wird und so oft taucht sie auch nicht auf. Es geht wirklich nur um Sara und Brielle, die sich beide eine Gemeinheit nach der anderen ausdenken. Auch fand ich dann zum Schluss, dass sich einiges, was vor allem Sara so sagt, irgendwie wiederholt. Vielleicht war das auch nur Täuschung. Aber allem in allem war es ein sehr erschreckendes Buch über Mobbing und was alles passieren kann, wenn keiner einschreitet und man sich auch nicht Hilfe sucht. Auf jeden Fall lesen, damit das Ganze sich nicht wiederholt.

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  • Mit „Das wirst du bereuen“ liefert Amanda Maciel ...

    Das wirst du bereuen

    katthi

    28. July 2015 um 19:15

    ... einen Jugendroman zum leider immer noch aktuellen Thema Mobbing unter Jugendlichen. Die zum einen in der Gegenwart und zum anderen in der Vergangenheitsperspektive (als das Opfer noch lebte) erzählte Geschichte bewegt, bestürzt und will auf eine Art vielleicht auch den Standpunkt der (Mit-)Täterin verdeutlichen, die aber eigentlich selbst auch nur ein Opfer ist – nämlich von Gruppenzwang, Zugehörigkeitsstreben, Abhängigkeit von der wohlhabenderen „Freundin“ usw. Sara und deren vermeintlich beste Freundin Brielle können Emma, die „Neue“ an der Schule, nicht ausstehen. Und das wird noch schlimmer, als sich Emma an Saras Freund heranmacht. Es folgen noch mehr Beleidigungen, Belästigungen, eine verleumderische Fake-Facebook-Seite, üble „Streiche“ und so weiter – bis Emma ihrem Leben schließlich ein Ende setzt. Nun plötzlich wird Sara mit Anwälten, Therapeuten, Gerichtsverhandlungen konfrontiert – aber keine Spur von Einsicht, Reue oder Mitgefühl. Sie beharrt auf ihrer Ansicht, Emma sei doch selbst daran schuld und hätte ihnen nun diesen ganzen Schlamassel eingebrockt. Auf spannende, aufrüttelnde und erschütternde Art wird dargelegt, wie sich alles so weit hochschaukeln konnte und wie Sara nun als von allen gemiedene Außenseiterin dasteht und niemand ihren Standpunkt verstehen will, wo doch „alle anderen“ ebenso mitgemacht hätten ... Fazit: Hier wird ein wichtiges Thema angesprochen, denn in der heutigen Zeit ist Mobbing an Schulen leider an der Tagesordnung. Und sowohl Gruppenzwang als auch das Verlangen, dazuzugehören, machen ganz normale Jugendliche schnell zu garstigen und unerbittlichen Monstern, die sich unglaubliche Gemeinheiten einfallen lassen, um ihr Opfer zu schikanieren.

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  • Wann geht man zu weit?

    Das wirst du bereuen

    SmilingEllie

    21. July 2015 um 11:32

    Sara denkt Emma versucht ihr ihren Freund auszuspannen, da sind sie und ihre beste Freundin sich einig: das muss Emma bereuen! Also fangen sie an ihre Mitschülerin zu stalken, zu bedrohen und erstellen ein fieses Facebook-Profil, welches sie als "Schlampe" betitelt. Doch irgendwann wird Emma alles zu viel: sie erhängt sich in ihrer Garage. Danach werden Sara und Brielle beschuldigt sie in den Selbstmord getrieben zu haben. Beide sind jedoch uneinsichtig und verstehen die Anschuldigungen nicht. Schließlich hat sich ihre Mitschülerin schlecht benommen, also war sie auch selbst Schuld. Oder? Facebook, Twitter und Co sind uns wohl allen geläufig. Doch, dass das Cybermobbing auf solchen Portalen immer schlimmer wird, entgeht wohl den meisten. Auch an Schulen ist das Thema immer präsent. Aus diesen Gründen finde ich es sehr gut, dass Amanda Maciel mit ihrem Buch auf diese Thematik aufmerksam macht. Gelungen finde ich, dass das Buch nicht aus der Sicht des Opfers, sondern aus der Sicht der Täterin Sara beschrieben wird. Außerdem stellt sie die Frage was richtig und falsch ist. Die Protagonistin versteht die Welt nicht mehr, denn in ihren Augen hat sie sich nur verteidigt. Doch ist das noch verteidigen, wenn man so weit geht wie Sara und Brielle? Und ist es wirklich richtig jemanden von Anfang an zu verurteilen? Auch wenn Sara nicht unbedingt einsichtig ist, wird man selbst sehr nachdenklich. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig. Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen. Zum einen in der Gegenwart, nachdem sich Emma umgebracht hat und in der Vergangenheit. So wird sehr gut gezeigt, wie die ganze Sache sich langsam verselbstständigt hat. "Das wirst du bereuen" ist ein Jugendbuch mit sehr viel Tiefgang und einem unglaublich wichtigen Thema: Mobbing. Die Geschichte stimmt sehr nachdenklich und die Protagonistin zeigt, wie leicht man jemanden verletzen kann ohne es richtig zu merken. Was ist richtig und was falsch? Findet es heraus!

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  • Man hätte viel mehr daraus machen können...

    Das wirst du bereuen

    MissRichardParker

    13. July 2015 um 14:16

    Sara und ihre beste Freundin Brielle sind die Stars an der High-School. Es dreht sich alles um Sie und wenn die beiden jemanden nicht mögen, dann werden sie fies. So richtig fies. Auf Emma haben es die beiden besonders abgesehen. Sie spannt in den Augen der Freundinnen allen Mädchen den Freund aus und schon bald wird aus anfänglichen Lästereien und Pöbeleien eine richtige Hetzkampagne auf Facebook gegen Emma gestartet. Dann auf einmal ist Emma tot. Sie hat Selbstmord begangen und schnell sind Sara und Brielle diejenigen, die übel beschimpft werden... Ich habe eine kurze Leseprobe dieses Buchs gelesen und wurde auch durchs Cover darauf aufmerksam. Die Geschichte ist aus der Sicht von Sara erzählt und man lernt dadurch nur Ihre Seite kennen. Was Sara und Brielle sich alles leisten ist schon heftig. Es scheint lange so, dass Sara gar nicht wirklich realisiert was sie getan hat. Schlimmer ist aber vorallem ihre Freundin Brielle. Sie zeigt absolut keine Reuhe und Ihr Verhalten hat mich ziemlich schockiert. Automatisch habe ich an meine eigene Schulzeit zurückgedacht und habe dort ähnliches erfahren. Darum hat mich die Geschichte ziemlich beschäftigt. Der Schreibstil hat mir gefallen, das Buch hatte ich innert kürzester Zeit gelesen. Aber leider fehlt mir einfach etwas mehr Tiefgang. Da man hier nur eine Seite kennen lernt, blieben bei mir viele Fragen offen, die für diese Geschichte eben auch sehr interessant gewesen wären. Zum Beispiel was Emmas Vorgeschichte angeht? Und warum Brielle so ist, wie sie ist... Man hätte aus dem Buch noch einiges mehr herausholen können. So ist es nur ein kleiner Ausschnitt über das Thema Mobbing, zu Oberflächlich für meinen Geschmack. Man muss dieses Buch nicht unbedingt gelesen haben, dennoch war es für mich sehr interessant.

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  • 3,5/5 Sterne , Ein nettes Buch für Zwischendurch!

    Das wirst du bereuen

    zeilensehnsucht

    20. May 2015 um 21:37

    Das Buch "Das wirst du bereuen" von Amanda Maciel hat 299 Seiten und ist im Bastei Lübbe Verlag erschienen. Ich bin in meiner Buchhandlung andauernd davor stehen geblieben und als ich dann gesehen habe, dass meine Bibliothek es hat, musste ich zugreifen und es mir ausleihen. Es erhält von mir 3,5/5 Sterne.  Zum Inhalt: Alle Welt denkt, dass Emma Putnam sich umgebracht hat, weil wir sie Schlampe genannt haben – und nicht weil sie eine Schlampe war. Echt klasse. Sara und ihre beste Freundin Brielle müssen sich vor Gericht verantworten – angeklagt, ihre Mitschülerin Emma gemobbt und in den Tod getrieben zu haben. Dabei war es doch Emma, die sich an Saras Freund Dylan rangemacht hat. Ein kleiner Denkzettel über Facebook muss da schon drin sein, finden die Freundinnen. Doch dann verselbstständigen sich die Dinge und plötzlich ist Emma tot …  Meine Meinung: Zu Beginn ist der Wechsel von der Gegenwart in die "gegenwärtige Vergangenheit" etwas verwirrend. Nachdem ich mich eingelesen habe, viel es mir jedoch schon viel leichter der Geschichte zu folgen. Dieser Wechsel hat Spannung erzeugt, insbesondere da man immer in der Zeit weiterlesen wollte, in der man zu dem Zeitpunkt nicht war. Die Geschichte hat perfekt aufeinander aufgebaut und der Schreibstil ist simpel. Zu bemängeln sind die wenigen (oder Prinzipiell auch nicht vorhandenen) Wendungen, die eine Geschichte spannender machen. Man weiß sozusagen nachdem man sich die Inhaltsangabe durchgelesen hat, worum es geht und was in etwa geschieht. Es lohnt sich trotzdem dieses Buch zu lesen! Die Beziehung zwischen "Mobber" und "Gemobbten" wird gut dargestellt und dadurch, dass dieses Buch aus der Sicht der sogenannten Mobberin dargestellt wird, erhält man eine ganz andere Sicht auf die Dinge, als wenn es anders rum gewesen wäre. Man hinterfragt sowohl das Verhalten der Hauptprotagonistin Sara, als auch dass der Personen in ihrem Umfeld. Meistens waren diese gut nachvollziehbar, und nur ein einzelnen Stellen waren deren Aktionen und Reaktionen für mich eher unverständlich. Die hier erzählte Geschichte bringt einen zum nachdenken und zum Überdenken eigener Reaktionen auf seine Mitmenschen.

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  • Großes Potenzial

    Das wirst du bereuen

    Strigoia

    05. March 2015 um 14:04

    Inhalt: Emma Putnam ist tot. Die 16-jährige hat sich mit einem Kabel in der Garage ihrer Eltern erhängt. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen? Mit dieser Frage sieht sich nun Sara Wharton konfrontiert, die aufgrund von mehreren Mobbingattacken gegen Emma bald vor Gericht stehen wird. So ergeht es auch Saras bester Freundin Brielle. Dabei sind die Mädchen nicht der Meinung etwas Falsches getan zu haben, schließlich war es Emma, die sich an Saras Freund Dylan herangemacht hat. Zuerst begann alles ja auch ganz harmlos mit ein paar Kommentaren auf Facebook. Schließlich wusste ohnehin schon jeder an der High-School was Emma für ein Miststück war. Doch dann läuft plötzlich alles aus dem Ruder und plötzlich ist Emma tot… Der Leser wird sofort in die komplexe und teilweise chaotische Gefühlswelt von Sara geworfen und wechselt immer wieder zwischen Rückblende und Gegenwart. Die aus Tätersicht beschriebenen Geschehnisse rund um Emma, Sara und Brielle bieten viel Raum zum Nachdenken. Deshalb fiel es mir auch schwer das Buch in einem Stück zu lesen. Ich habe immer wieder mehrere Pausen eingelegt, weil in meinem eigenen Kopf plötzlich dasselbe Wirrwarr entstanden war wie bei Sara selbst. Amanda Maciel erzählt eine authentische Geschichte, wie sie hundertfach in Amerika und wohl auch in Deutschland passieren kann. Dennoch konnte mich das Buch nicht vollkommen überzeugen, denn viele Aussagen und Handlungen passieren einfach so und werden nicht weiter kommentiert. Weder von Sara noch von ihrer Mutter oder ihrer Anwältin. Während des Lesens habe ich mich des Öfteren dabei ertappt, wie ich dachte, richtig so, dass hat Emma verdient. Ich hätte mir gewünscht, dass diese Gedanken, dann auch irgendwie wieder aufgelöst worden wären. Durch Überlegungen von Sara, wie sie stattdessen hätte Handeln können. Dass sie nicht anders gehandelt hat, sondern Emma immer weiter gemobbt hat, resultiert ja nun mal aus Saras bzw. aus Brielles Charakter. Dennoch wäre es schön gewesen, eine Art Auflösung im Buch zu haben. Es gibt zwar eine klitzekleine am Ende, aber diese ist beinahe zu überlesen. Auch durch das milde Strafmaß könnte bei einigen Lesern das Gefühl aufkommen, dass Mobbing nicht so schlimm ist. Ebenfalls wünschenswert wäre eine stärkere Beleuchtung von Emmas Hintergrundgeschichte gewesen. Man erfährt zwar einiges über ihr Leben bevor sie an die High-School von Sara wechselte, aber diese Informationen klären noch nicht vollständig darüber auf, wie es soweit kommen konnte, dass sie sich letzten Ende in der Garage ihrer Eltern das Leben nimmt. Allgemein bin ich mir nicht sicher, ob man das Buch nun als positiv oder negativ Beispiel für Jugendliteratur auffassen sollte. Denn gerade weil man sich beim Lesen dabei ertappt, dass man denkt Mobbing sei in dem Fall von Emma gerechtfertigt und sie hat das alles verdient , denkt man ja auch vermehrt darüber nach, wie man selbst in so einer Situation handeln würde und ob man es wirklich für richtig halten würde, wenn ein Mädchen an der eigenen Schule so behandelt werden würde. Und ein Buch, das den Leser so stark zum Reflektieren anregt, kann ja eigentlich nur ein positives Beispiel sein. Weil die Geschichte dennoch teilweise falsch aufgefasst werden kann, finde ich die Altersempfehlung von 14 zu gering. Meiner Meinung nach wäre ein Alter von 16 empfehlenswerter, da ich mir nicht sicher bin, ob jüngere Leser wirklich in dem Maße über den Inhalt des Buches nachdenken würden, wie es meiner Meinung nach nötig ist.   

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  • Mobbing aus Tätersicht

    Das wirst du bereuen

    kaboe

    04. March 2015 um 14:14

    "Das wirst Du bereuen" dachte ich auf den ersten Seiten des Romans, da mir die großzügige Verwendung von Kraftausdrücken doch etwas auf die Nerven ging. Zum Glück legt sich das noch in den ersten Kapiteln, so dass ich das Buch dann doch noch gerne gelesen habe. Amanda Maciel schreibt in ihrem Roman über Mobbing aus der Sicht eines Täters. Sara steht, nach dem Selbstmord ihres Mobbingopfers am Pranger. Alle geben ihr und ein paar weiteren Schülern die Schuld an Emmas Freitod. In Rückblenden werden die Mobbing-Vorfälle erzählt, während Sara auf ihre Gerichtsverhandlung vorbereitet wird. Dabei erfährt man sehr viel über Saras Gefühlsleben und wie sie in diese Situation geraten ist. Ihre Wut und Verzweiflung sind nachvollziehbar, ihr Verhalten typisch pubertierendes Mädchen. Das Mobbing nicht nur das Leben des Opfers zerstört, sondern auch das Leben des Täters negativ beeinflusst, wird sehr deutlich. Schnell nimmt Mobbing ungeahnte Ausmaße an, schießt am Ziel vorbei und eskaliert. Zu einfach ist es für Außenstehende den Stimmungsmachern nachzueifern. Nicht einzuschreiten ist einfacher als Jemandem beizustehen. Selbst wenn das Gewissen des Täters Warnsignale gibt, wiegen Gruppenzwang und Eigendynamik schwerer... "Das wirst Du bereuen" ist ein interessantes Jugendbuch, das eine Täterin zugleich sympathisch und biestig erscheinen lässt. Es zeigt, ohne erhobenen Zeigefinger, die Problematik des Mobbings auf und regt dazu an sich über dieses Thema Gedanken zu machen - und evtl. auch sein eigenes Handeln zu überdenken.

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