Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel

von Amanda Prowse 
4,2 Sterne bei74 Bewertungen
Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (60):
kimi_reader_86s avatar

Traurig und wunderschön zugleich

Kritisch (6):
S

SCHADE....Hat mich nicht berührt... zwei Punkte für einen Abschnitt, als ich Tränen in den Augen hatte (aber nur der eine Abschnitt)

Alle 74 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel"

Im strömenden Regen Walzer tanzen, die eigenen Kinder aufwachsen sehen, den leiblichen Vater kennenlernen: Poppy hatte in ihrem Leben noch so viel vor. Doch als die 32-Jährige die Diagnose Krebs erhält, bereitet ihr der Gedanke an die Zukunft vor allem eines: Angst. Plötzlich scheint der Himmel so nah. Sie müsste sich nur auf die Zehenspitzen stellen, um ihn zu berühren. Aber noch ist sie da. Noch kann sie ihre Träume und Wünsche in die Tat umsetzen, die Arme ausbreiten und fliegen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492307833
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:19.10.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    kimi_reader_86s avatar
    kimi_reader_86vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Traurig und wunderschön zugleich
    Vom Abschied und Leben...

    Auch wenn der Klappentext den Leser eigentlich auf den Inhalt vorbereitet, übermannen einen doch die Emotionen während des Lesens. Darüber hinaus streitet man aber auch mit sich selbst, dieser abscheulichen Krankheit Krebs, ihrer Ungerechtigkeiten und der Hauptperson und ihren Entscheidungen. Man fragt sich selbst, was man an ihrer Stelle tun würde und beginnt, in sich zu gehen und auch ihre Entscheidungen zu kritisieren.
    Eigentlich ist die Story nichts Besonderes oder gar Neues, da sie tagtäglich vielen Menschen passiert und dennoch geht sie einem ans Herzen, weil man die Liebe innerhalb dieser Familie förmlich greifen kann, was die Umstände nur noch dramatischer macht.
    Definitiv ein Buch, das zum Nachdenken anregt und einem die kleinen Dinge im Leben nochmals strahlender erscheinen lässt.

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    Nelis avatar
    Nelivor 2 Jahren
    Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel

    Traurige Geschichte eines Abschiedes.
    Den Epilog hätte man komplett weglassen können, der macht das ganze kaputt!!!

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    sydneysider47s avatar
    sydneysider47vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dieses Buch ist traurig - aber auch oft sehr schön. Poppy leidet an Krebs, und als Leserin hoffte ich, sie möge diese Krankheit überstehen..
    Fast wie im richtigen Leben

     Eigentlich wollte ich keine Bücher mehr lesen, in denen die Krankheit Krebs eine dominante Rolle spielt. Aber als ich den Roman

     Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel

    von

     Amanda Prowse

    in einem Wühltisch mit preisreduzierten Büchern fand, habe ich das Buch gekauft. Und einige Tage später habe ich es gelesen.

     Poppy leidet an Krebs – oder: die Handlung

    Poppy Cricket ist in ihrem Leben dort angekommen, wovon sie schon während einer Kindheit unter ihrer lieblosen Mutter träumte: Ihr Mann Martin liebt sie, und die beiden Kinder Peg und Max sind gesund und entwickeln sich gut. Und deswegen ist Poppy glücklich.

    Poppy ist 32 Jahre alt, als sie beim Duschen einen Knoten in ihrer Brust entdeckt. Untersuchungen zeigen schnell: Sie hat Krebs.

    Poppy ist gewillt, wieder gesund zu werden. Chemotherapien und Medikamente sollen helfen. Doch der Kampf gegen den Krebs erweist sich als sehr schwierig. Außerdem: Wie bringt man solch eine schlechte Nachricht Leuten bei, die man liebt?

    Sie erzählt ihrem Mann, Verwandten und engen Freunden von ihrer Krankheit. Einer sehr schweren Krankheit, die nicht nur sie, sondern alle Menschen verändert, die mit ihr (Poppy) zu tun haben…

     Schreibstil/Schreibperspektive

    Das Buch ist vorwiegend aus der Perspektive eines auktorialen Erzählers (also kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit verfasst.

    Nur im Prolog – dem ersten Kapitel also – tritt Poppy als Ich-Erzählerin auf.
    Das Buch lässt sich leicht lesen, da es viele Dialoge beinhaltet. Außerdem finde ich die Handlung interessant und mitreißend.

     Meine Meinung

    In den ersten Kapiteln fiel mir das Buch immer wieder auf die Nerven. Es wurde – für meinen Geschmack – zu viel geredet. Fast hätte ich das Buch weggelegt. Fast.

    Aber dann begann das Buch, mich zu packen, mich zu berühren. Und zwar von dem Moment an, an dem Poppy den Knoten entdeckte. Poppy wurde mir auf einmal überaus sympathisch und liebenswert und ich wünschte nach jeder Seite, die ich las, dass sie den Krebs überwinden möge. Und ich verstand auch, warum in den ersten Kapiteln so viel geredet wurde. Hier wurde die heile Welt aufgezeigt, die Unbeschwertheit, in der Poppy und ihre Familie lebten. Sie plauderten, lachten, hatten Spaß.

    Als Poppy schwer krank wurde, wurde nicht nur ihr Leben radikal verändert, sondern auch das Leben ihres Mannes, ihrer Kinder, der Nachbarin und Freundin Jo und einiger anderer Menschen. Beispielsweise Simons Leben – ein Onkel, der mit Poppy Kontakt aufnahm und den Poppy lange Zeit nicht kannte.

    Die Autorin lässt Poppy durch viele Tiefen gehen. Die Ärzte sagen ihr gleich, wie es um sie steht. Und ich wurde bei der Lektüre oft daran erinnert, wie es meiner Schwester S. ging, als sie gegen den Krebs kämpfte. Zwischen dem, was Poppy erlebte, und dem, was meine Schwester S. erlebte, gibt es sehr viele Gemeinsamkeiten. Und das zeigt mir, dass die Autorin keine heile Welt beschreibt, sondern Situationen, wie sie wirklich passieren, wenn jemand Krebs hat.

    Die Autorin erspart den Lesern lange Schilderungen über Chemotherapien und Entnahmen von Gewebeproben oder Operationen. Ihr Augenmerk liegt darauf, wie eine Krebskrankheit verlaufen kann und wie der Krebs Kranke und auch deren Umwelt beeinflusst. Poppy leidet nicht nur Schmerzen, sie verändert sich auch optisch. So sehr, dass Menschen, die sie schon Monate nicht mehr gesehen haben, ziemlich geschockt reagieren. Haare fallen aus, Knochen treten hervor und so weiter.

    Martin muss akzeptieren, dass seine Frau schwer krank ist. Und das fällt ihm nicht leicht. Er kämpft einen inneren Kampf, er wird zornig, er wird traurig. All das habe ich gelesen – und ich fand und finde es authentisch. Man sieht, wie eine Person, die Krebs hat, leidet, und als Angehöriger oder Ehepartner oder Freund kann meistens nur zusehen. Das ist frustrierend!

    Dieses Buch macht traurig. Poppy erlebt nicht nur grauenhafte Momente, sondern es gibt ebenso schöne Szenen in dem Buch. Der Schluss ist in gewisser Hinsicht vorhersehbar, jedoch gibt es zum Glück ebenfalls Überraschungen.

    Mir hat mir das Buch gefallen. Die Handlung konnte mich mitreißen. Die Hauptfigur Poppy ist sehr sympathisch und liebenswert. Auch ihre Tochter Peg fand ich sehr überzeugend. Sie will wissen, was ihre Mutter hat, welcher „Bazillus“ (so nennt sie es) im Körper ihrer Mutter wütet.

    Martin ist eher eine Nebenfigur, aber ich verstehe als Leserin viele Verhaltensweisen, die er an den Tag legt. Weiterhin wuchsen mir die meisten Nebenfiguren schnell ans Herz – Claudia beispielsweise und auch Jo, die Nachbarin. Die Handlung ist plausibel und die Personen liebenswert und authentisch.

    Als Kritikpunkte sehe ich nur einige Längen – also Handlungsstränge, die mir zu ausführlich waren.

     Mein Fazit

    Das Buch „Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel“ hat mich bewegt. Die Lektüre konnte mich packen – denn ich entdeckte auch einige Parallelen zu Ereignissen, die ich bereits selbst als Angehörige einer krebskranken Person erleben musste.

    Die Charaktere in dem Buch sind meistens liebenswert. Als einzigen Kritikpunkt sehe ich diverse langatmige Handlungsstränge.

    Ich vergebe diesem Buch vier Sterne und eine Leseempfehlung. Meiner Meinung ist es eher ein Frauenbuch.

     

    P.S.: In ähnlicher Form erschien diese Rezension bereits auf der Verbraucherplattform Ciao.de.

     

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    Tata87s avatar
    Tata87vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein sehr bewegendes Buch, welches kein Auge trocken lässt.
    Ein trauriges Buch mit einem kleinen Happy End

    Es dauerte einen Moment bis ich in das Buch rein fand. Dann jedoch hielten mich die Seiten gefangen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. 
    Poppy ist junge Mutter, geliebte und liebende Ehefrau, tolle und engagierte Nachbarin und Freundin. Eines Tages erlebt sie den Schock ihres Lebens. Doch sie kämpft allein, sagt niemandem etwas und versucht sich einzureden das alles gut wird. 
    Doch natürlich erfährt es ihr Mann und auch ihre Kinder und Familie nach kurzer Zeit aufgrund ihres Zustands. Sie will doch so vieles noch erleben und einiges erfüllt ihr ihr Mann Martin auch, so z.B. den Tanz im Regen und eine zweite Hochzeitsfeier mit all ihren Freunden und der Familie. 
    Doch auch hier erlebt Poppy einen Schicksalsschlag und erwischt ihren Mann inflagranti mit einer Frau von der sie ein solches Vorgehen niemals erwartet hätte. Sie schreibt Martin und seine "Komplizin" ab, will nichts mehr mit beiden zu tun haben, schottet sich ab und zieht alleine durch was durch zu ziehen ist. 
    In diesem Durcheinander taucht auch noch plötzlich ein unbekannter Onkel in der Südsee auf der sie unbedingt kennen lernen will. Nachdem sie lange skypen fliegt sie sogar allein und ohne Martin mit ihrer kleinen Tochter in die Karibik um die verschollen geglaubte Familie zu besuchen. Dieser Urlaub tut ihr auch nochmal richtig gut und gibt ihr ein bisschen Aufschwung und Kraft. 

    Als sie wieder nach Hause kommen spricht sie sich mit Martin aus und versöhnt sich mit ihm. Doch dann geht alles relativ schnell, sodass Poppy für sich entscheidet nun in ein Hospiz zu gehen, da sie die Krankheit nicht aufhalten kann. 
    Ich habe bei diesem Buch wirklich gelacht und geweint, es ist so schön zu sehen wie ein Zusammenhalt in der Familie funktionieren kann und wie eng diese Familie sich ist. 
    Eine kleine Überraschung gibt es zum Schluss auch noch. 

    Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen und gebe deshalb 5 von 5 Sternen!

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    Lesemietzes avatar
    Lesemietzevor 3 Jahren
    Berührend

    Die Crickets sind eine glückliche Familie, doch leider schlägt das Schicksal grausam zu. Bei Poppy wird Krebs diagnostiziert.

    Die Autorin beschreibt mit viel Gefühl wie erst Poppy mit der ganzen Situation um geht bis sie es ihrer Familie und Freunden sagt. Die Geschichte hat viele traurige Situationen und trotzdem gibt es auch Sachen zum Schmunzeln. An sich hat mir die Geschichte sehr gut gefallen auch wenn gegen Ende es etwas gab was mir nicht gefallen hat und auch völlig unnötig war. Ein überflüssiges Drama was nicht zur Geschichte gepasst hat.

    Der Epilog hat mir zum größten Teil gefallen.

    Im Großen und Ganzen war es eine sehr berührende Geschichte, die einen zum lachen und weinen gebracht hat.

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    Judikos avatar
    Judikovor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Vom Schmunzeln und herzhaft lachen, über weinen und tief traurig sein, so habe ich dieses Buch erlebt.
    Bis zu den Zehenspitzen berührte mich das Buch...


    Ich bin immer noch ziemlich aufgewühlt. Jetzt habe ich dieses Buch zu Ende gelesen und ich kann an nichts anderes denken.

    Vielleicht fange ich mal an, wie mir das Cover gefällt, um mich ein wenig abzulenken. Mir gefallen die Farben sehr. Diese Schattenbilder werden ja in letzter Zeit gerne und häufig für solche Art von Büchern benutzt. Wobei der Baum schön wirkt vor dem Sonnenuntergang. Das Cover verrät nichts von der eigentlichen Geschichte.

    Die Geschichte handelt von Poppy. Poppy, die in ärmlichen Verhältnissen und nicht sonderlich geliebt von ihrer Mutter, groß geworden ist. Inzwischen hat sie selbst eine Familie. Eine wunderbare Familie, wie ich finde. Da gibt es Martin, ihren Ehemann und gleichzeitig bester Freund und ihre beiden Kinder, Peg 8 Jahre und den kleinen Max. (Peg würde ich übrigens am liebsten adoptieren) Man landet am Anfang direkt im Familienalltag und kann sich auch schnell ein Bild zu allen machen. Ich musste oft schmunzeln und auch herzhaft lachen, bis zu dem Teil, als das Schicksal der kleinen Familie plötzlich präsent war. Ab da hatte ich einen Kloß im Hals, der immer größer wurde...

    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und möchte es Allen empfehlen, die solche Geschichten mögen. für mich ein "Must read"

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 3 Jahren
    Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel

    "Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel" ist ein Roman der Autorin Amanda Prowse. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Poppy. Poppy ist gerade erst zweiunddreißig Jahre alt als sie von ihren Ärzten die schreckliche Wahrheit erfährt, dass sie Krebs hat. Mit einem Schlag hat ihr glückliches Leben mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern einen riesen Riss bekommen und sie ist mit allem überfordert. Nicht nur, dass ihr Mann derzeit in Afghanistan als Geisel gehalten wird macht ihr Angst, sondern natürlich auch ihre Diagnose. Zudem merkt Poppy plötzlich, dass sie noch sovieles erleben möchte, sovieles tun, aber wird ihr noch Zeit dafür bleiben?

    Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen. Amanda Prowse hat einen flüssigen Schreibstil und sie hat auch ihre Charaktere gut ausgearbeitet. Ein besonderes Augenmerk hat sie dabei auf die Protagonistin Poppy gelegt, die anderen Charaktere, auch ihre Familie, hatten für meinen Geschmack nur Nebenrollen. Das fand ich ein bisschen schade, denn manchmal hätte ich gerne mehr über den ein oder anderen gewußt. 


    Über das Thema habe ich schon mehrmals in anderen Büchern gelesen und ich war leider ein bisschen enttäuscht von der Umsetzung. Meiner Meinung nach, war die Geschichte zum einen zu vorhersehbar und zum zweiten hat sie sich überhaupt nicht aus der breiten Masse hervorgehoben. Das fand ich schade. 

     

    Die Emotionen hat Frau Prowse meistens sehr gut rübergebracht. Das Buch ist eine kleine Achterbahn der Gefühle und wenn die Handlung ebenso gut gewesen wäre, hätte es mich richtig umhauen können. Schade, dass nicht alles gepasst hat. 

     

    "Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel" ist eine emotionale Geschichte, die sich, für mich, leider nicht aus der Masse hervorheben konnte!

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    Dions avatar
    Dionvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Berührender Roman über's Abschiednehmen
    Berührender Roman über's Abschiednehmen

    Poppy ist glücklich verheiratet und hat zwei kleine Kinder, als sie die Diagnose Krebs erhält. Sie kann nicht geheilt werden und muss langsam von ihrem Leben Abschied nehmen.

    Amanda Prowse versteht es, den Leidensweg der Poppy mit allen Höhen und Tiefen zu beschreiben. Besonders  berührt hat mich der schonungslose Umgang mit der Endgültigkeit der Krankheit. Das Wissen um das Ende, der vergebliche Kampf um das Leben und das letztendliche Annehmen der Krankheit und der Aussichtslosigkeit ließen mich mit der Protagonistin weinen.

    Unheimlich traurig und doch Hoffnung machend. Sehr empfehlenswert für alljene, die sich auch mal mit traurigen Themen auseinander setzen möchten. Verdiente fünf Sterne!!!!

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    reading-bookss avatar
    reading-booksvor 3 Jahren
    Ich liebe dieses Buch! Absolut berührend und mit klarer Taschentuchgefahr

    Zunächst einmal muss ich sagen: Ich liebe den Titel dieses Buches. Er ist nicht kitschig oder absolut nichtssagend. Er ist ein wenig geheimnisvoll und weckte in mir zahlreiche Erwartungen an das Buch dahinter als ich ihn das erste Mal gelesen habe. Ich wusste noch gar nicht worum es im Buch geht, aber ich wollte es lesen – und das nur wegen dem Titel.

    Der Einstieg ins Buch ist schnell geschafft. Poppy und Martin leben mit ihren Kindern Peg und Maxy ein perfektes Leben. Er ist Soldat und sie liebevolle Mutter und Hausfrau. Gut es ist schon ein wenig klischeehaft und man hätte kurz befürchten können, das dies ein absolut unerträgliches, vor Kitsch und Schmalz triefendes Buch sein würde. Glücklicherweise ist es das nicht. Das macht es aber nicht besser, doch ich fange von vorn an.

    Wie gesagt, der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen und ehe ich mich versah hatte ich bereits mehrere Seiten gelesen. Diese kleine Familie ist einfach so herrlich natürlich und Bodenständig, dass ich nicht anders konnte und immer weiterlas.

    Ihr merkt es schon, das große “Aber” schleicht sich so langsam an, doch vorher noch etwas zu den Figuren. Poppy und Martin hatten beide keine unbedingt einfache Kindheit und setzen nun alles daran ihren eigenen Kindern ein besseres Leben zu bieten als sie selbst hatten. Zu seinen Eltern haben sie keinerlei Kontakt mehr und auch zu ihrer Mutter ist der Kontakt eher nur sporadisch bis gar nicht vorhanden. Das stört allerdings weder mich als Leser noch die Figuren. Sie sind beide sehr sympathisch angelegt und die Autorin gibt ihnen genug Details um den Leser auf ihre Seite zu schlagen.

    ABER… Ja da ist es nun doch, aber. Ich liebe diese Geschichte, der Einstieg ist super, alles ist toll, aber dann.. Plötzlich und völlig unvorbereitet werden Protagonistin und Leser gleichermaßen aus der schönen Welt herausgerissen. Ich muss sagen ich war geschockt, musste weiterlesen und wenige Seiten später war ich total erschüttert. Mir standen Tränen in den Augen aber an Aufhören war nicht zu denken. Gut, irgenwann musste der Hund dann mal vor die Tür und ich nahm die Möglichkeit einer kleinen Lesepause fast dankbar an.

    Dieses Buch hat mich emotional komplett umgehauen und ich war noch nicht einmal fertig. Ich habe hier auf dem Sofa gesessen und mit den Tränen gerungen. Kaum zurück ging es direkt wieder auf die Lesecouch und weiter in einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich habe geschmunzelt, mitgefiebert und mitgelitten. Mir ist das Herz gebrochen und ich habe neuen Mut gefunden. Dieses Buch ist ein emotionales Meisterwerk. Es ist absolut überragend und einfach derart toll, dass ich es kaum in Worte fassen kann.

    Dieses Buch muss man kennen! Es ist so wundervoll, traurig und gleichzeitig witzig, dass ich mehrfach nicht wusste ob ich nun lachen oder weinen sollte. Wenn ihr es lest, richtet euch auf eine Achterbahnfart ein, wie ihr sie noch nicht erlebt habt. Dieses Buch bekommt von mir die vollen 5 Sterne und wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit noch mehrfach gelesen werden. Es ist einfach zu schön um es nur einmal zu lesen.

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    reading-bookss avatar
    reading-booksvor 3 Jahren
    Ich liebe dieses Buch! Absolut berührend und mit klarer Taschentuchgefahr

    Zunächst einmal muss ich sagen: Ich liebe den Titel dieses Buches. Er ist nicht kitschig oder absolut nichtssagend. Er ist ein wenig geheimnisvoll und weckte in mir zahlreiche Erwartungen an das Buch dahinter als ich ihn das erste Mal gelesen habe. Ich wusste noch gar nicht worum es im Buch geht, aber ich wollte es lesen – und das nur wegen dem Titel.

    Der Einstieg ins Buch ist schnell geschafft. Poppy und Martin leben mit ihren Kindern Peg und Maxy ein perfektes Leben. Er ist Soldat und sie liebevolle Mutter und Hausfrau. Gut es ist schon ein wenig klischeehaft und man hätte kurz befürchten können, das dies ein absolut unerträgliches, vor Kitsch und Schmalz triefendes Buch sein würde. Glücklicherweise ist es das nicht. Das macht es aber nicht besser, doch ich fange von vorn an.

    Wie gesagt, der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen und ehe ich mich versah hatte ich bereits mehrere Seiten gelesen. Diese kleine Familie ist einfach so herrlich natürlich und Bodenständig, dass ich nicht anders konnte und immer weiterlas.

    Ihr merkt es schon, das große “Aber” schleicht sich so langsam an, doch vorher noch etwas zu den Figuren. Poppy und Martin hatten beide keine unbedingt einfache Kindheit und setzen nun alles daran ihren eigenen Kindern ein besseres Leben zu bieten als sie selbst hatten. Zu seinen Eltern haben sie keinerlei Kontakt mehr und auch zu ihrer Mutter ist der Kontakt eher nur sporadisch bis gar nicht vorhanden. Das stört allerdings weder mich als Leser noch die Figuren. Sie sind beide sehr sympathisch angelegt und die Autorin gibt ihnen genug Details um den Leser auf ihre Seite zu schlagen.

    ABER… Ja da ist es nun doch, aber. Ich liebe diese Geschichte, der Einstieg ist super, alles ist toll, aber dann.. Plötzlich und völlig unvorbereitet werden Protagonistin und Leser gleichermaßen aus der schönen Welt herausgerissen. Ich muss sagen ich war geschockt, musste weiterlesen und wenige Seiten später war ich total erschüttert. Mir standen Tränen in den Augen aber an Aufhören war nicht zu denken. Gut, irgenwann musste der Hund dann mal vor die Tür und ich nahm die Möglichkeit einer kleinen Lesepause fast dankbar an.

    Dieses Buch hat mich emotional komplett umgehauen und ich war noch nicht einmal fertig. Ich habe hier auf dem Sofa gesessen und mit den Tränen gerungen. Kaum zurück ging es direkt wieder auf die Lesecouch und weiter in einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich habe geschmunzelt, mitgefiebert und mitgelitten. Mir ist das Herz gebrochen und ich habe neuen Mut gefunden. Dieses Buch ist ein emotionales Meisterwerk. Es ist absolut überragend und einfach derart toll, dass ich es kaum in Worte fassen kann.

    Dieses Buch muss man kennen! Es ist so wundervoll, traurig und gleichzeitig witzig, dass ich mehrfach nicht wusste ob ich nun lachen oder weinen sollte. Wenn ihr es lest, richtet euch auf eine Achterbahnfart ein, wie ihr sie noch nicht erlebt habt. Dieses Buch bekommt von mir die vollen 5 Sterne und wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit noch mehrfach gelesen werden. Es ist einfach zu schön um es nur einmal zu lesen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Tasmetus avatar

    Von der Kunst, in schweren Zeiten nicht aufzugeben und das Glück des Lebens bis in die Zehenspitzen zu spüren.

    Jeden Tag denken wir, wir hätten unser ganzes Leben noch vor uns. Doch was, wenn unser restliches Leben viel kürzer ist als wir dachten? Amanda Prowse erzählt in ihrem bezaubernden Roman "Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel" die Geschichte von Poppy, die genau das erfährt. Wir begleiten Poppy auf der mitreißenden Reise ihrer letzten Tage und werden daran erinnert, wie wichtig es ist, sich seine Träume zu erfüllen und das alles möglich ist, wenn man nur daran glaubt.

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    Im strömenden Regen Walzer tanzen, die eigenen Kinder aufwachsen sehen, den leiblichen Vater kennenlernen: Poppy hatte in ihrem Leben noch so viel vor. Doch als die 32-Jährige die Diagnose Krebs erhält, bereitet ihr der Gedanke an die Zukunft vor allem eines: Angst. Plötzlich scheint der Himmel so nah. Sie müsste sich nur auf die Zehenspitzen stellen, um ihn zu berühren. Aber noch ist sie da. Noch kann sie ihre Träume und Wünsche in die Tat umsetzen, die Arme ausbreiten und fliegen.

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    Letzter Beitrag von  Riley14vor 3 Jahren
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