Amanda Prowse Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel

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Inhaltsangabe zu „Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel“ von Amanda Prowse

Im strömenden Regen Walzer tanzen, die eigenen Kinder aufwachsen sehen, den leiblichen Vater kennenlernen: Poppy hatte in ihrem Leben noch so viel vor. Doch als die 32-Jährige die Diagnose Krebs erhält, bereitet ihr der Gedanke an die Zukunft vor allem eines: Angst. Plötzlich scheint der Himmel so nah. Sie müsste sich nur auf die Zehenspitzen stellen, um ihn zu berühren. Aber noch ist sie da. Noch kann sie ihre Träume und Wünsche in die Tat umsetzen, die Arme ausbreiten und fliegen.

Mit Poppy durchlebt man beim Lesen eine Gefühlsachterbahn

— Kelo24
Kelo24

Dieses Buch ist traurig - aber auch oft sehr schön. Poppy leidet an Krebs, und als Leserin hoffte ich, sie möge diese Krankheit überstehen..

— sydneysider47
sydneysider47

Es war ein sehr schönes Buch, das mich sehr berührt hat. Nur den Epilog fand ich nicht sehr gelungen, den hätte man auch weg lassen können.

— Naden
Naden

Kurzweilig geschrieben, wunderbar gefühlvoll, etwas klischee-belastet, aber eine runde Sache! Nur der Epilog zerstörte am Ende die Stimmung!

— Code-between-lines
Code-between-lines

Ein sehr bewegendes Buch, welches kein Auge trocken lässt.

— Tata87
Tata87

Vom Schmunzeln und herzhaft lachen, über weinen und tief traurig sein, so habe ich dieses Buch erlebt.

— Judiko
Judiko

Berührender Roman über's Abschiednehmen

— Dion
Dion

Unheimlich traurig und berührend!

— Sweetybeanie
Sweetybeanie

Ich hab noch nie so ein trauriges Buch gelesen...so traurig aber dennoch so schön♡ Ich habe am Ende einfach nur noch geweint!

— Riley14
Riley14

Am Ende hab ich zwar echt heftig geheult - aber Poppy hat mich nicht sehr berührt. Viel mehr galten meine Tränen Martin und den Kindern ...

— MissStrawberry
MissStrawberry

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  • Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel

    Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel
    Neli

    Neli

    21. January 2017 um 14:53

    Traurige Geschichte eines Abschiedes.
    Den Epilog hätte man komplett weglassen können, der macht das ganze kaputt!!!

  • Fast wie im richtigen Leben

    Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel
    sydneysider47

    sydneysider47

    07. October 2016 um 13:54

     Eigentlich wollte ich keine Bücher mehr lesen, in denen die Krankheit Krebs eine dominante Rolle spielt. Aber als ich den Roman  Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel von  Amanda Prowse in einem Wühltisch mit preisreduzierten Büchern fand, habe ich das Buch gekauft. Und einige Tage später habe ich es gelesen.  Poppy leidet an Krebs – oder: die Handlung Poppy Cricket ist in ihrem Leben dort angekommen, wovon sie schon während einer Kindheit unter ihrer lieblosen Mutter träumte: Ihr Mann Martin liebt sie, und die beiden Kinder Peg und Max sind gesund und entwickeln sich gut. Und deswegen ist Poppy glücklich. Poppy ist 32 Jahre alt, als sie beim Duschen einen Knoten in ihrer Brust entdeckt. Untersuchungen zeigen schnell: Sie hat Krebs. Poppy ist gewillt, wieder gesund zu werden. Chemotherapien und Medikamente sollen helfen. Doch der Kampf gegen den Krebs erweist sich als sehr schwierig. Außerdem: Wie bringt man solch eine schlechte Nachricht Leuten bei, die man liebt? Sie erzählt ihrem Mann, Verwandten und engen Freunden von ihrer Krankheit. Einer sehr schweren Krankheit, die nicht nur sie, sondern alle Menschen verändert, die mit ihr (Poppy) zu tun haben…  Schreibstil/Schreibperspektive Das Buch ist vorwiegend aus der Perspektive eines auktorialen Erzählers (also kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit verfasst. Nur im Prolog – dem ersten Kapitel also – tritt Poppy als Ich-Erzählerin auf. Das Buch lässt sich leicht lesen, da es viele Dialoge beinhaltet. Außerdem finde ich die Handlung interessant und mitreißend.  Meine Meinung In den ersten Kapiteln fiel mir das Buch immer wieder auf die Nerven. Es wurde – für meinen Geschmack – zu viel geredet. Fast hätte ich das Buch weggelegt. Fast. Aber dann begann das Buch, mich zu packen, mich zu berühren. Und zwar von dem Moment an, an dem Poppy den Knoten entdeckte. Poppy wurde mir auf einmal überaus sympathisch und liebenswert und ich wünschte nach jeder Seite, die ich las, dass sie den Krebs überwinden möge. Und ich verstand auch, warum in den ersten Kapiteln so viel geredet wurde. Hier wurde die heile Welt aufgezeigt, die Unbeschwertheit, in der Poppy und ihre Familie lebten. Sie plauderten, lachten, hatten Spaß. Als Poppy schwer krank wurde, wurde nicht nur ihr Leben radikal verändert, sondern auch das Leben ihres Mannes, ihrer Kinder, der Nachbarin und Freundin Jo und einiger anderer Menschen. Beispielsweise Simons Leben – ein Onkel, der mit Poppy Kontakt aufnahm und den Poppy lange Zeit nicht kannte. Die Autorin lässt Poppy durch viele Tiefen gehen. Die Ärzte sagen ihr gleich, wie es um sie steht. Und ich wurde bei der Lektüre oft daran erinnert, wie es meiner Schwester S. ging, als sie gegen den Krebs kämpfte. Zwischen dem, was Poppy erlebte, und dem, was meine Schwester S. erlebte, gibt es sehr viele Gemeinsamkeiten. Und das zeigt mir, dass die Autorin keine heile Welt beschreibt, sondern Situationen, wie sie wirklich passieren, wenn jemand Krebs hat. Die Autorin erspart den Lesern lange Schilderungen über Chemotherapien und Entnahmen von Gewebeproben oder Operationen. Ihr Augenmerk liegt darauf, wie eine Krebskrankheit verlaufen kann und wie der Krebs Kranke und auch deren Umwelt beeinflusst. Poppy leidet nicht nur Schmerzen, sie verändert sich auch optisch. So sehr, dass Menschen, die sie schon Monate nicht mehr gesehen haben, ziemlich geschockt reagieren. Haare fallen aus, Knochen treten hervor und so weiter. Martin muss akzeptieren, dass seine Frau schwer krank ist. Und das fällt ihm nicht leicht. Er kämpft einen inneren Kampf, er wird zornig, er wird traurig. All das habe ich gelesen – und ich fand und finde es authentisch. Man sieht, wie eine Person, die Krebs hat, leidet, und als Angehöriger oder Ehepartner oder Freund kann meistens nur zusehen. Das ist frustrierend! Dieses Buch macht traurig. Poppy erlebt nicht nur grauenhafte Momente, sondern es gibt ebenso schöne Szenen in dem Buch. Der Schluss ist in gewisser Hinsicht vorhersehbar, jedoch gibt es zum Glück ebenfalls Überraschungen. Mir hat mir das Buch gefallen. Die Handlung konnte mich mitreißen. Die Hauptfigur Poppy ist sehr sympathisch und liebenswert. Auch ihre Tochter Peg fand ich sehr überzeugend. Sie will wissen, was ihre Mutter hat, welcher „Bazillus“ (so nennt sie es) im Körper ihrer Mutter wütet. Martin ist eher eine Nebenfigur, aber ich verstehe als Leserin viele Verhaltensweisen, die er an den Tag legt. Weiterhin wuchsen mir die meisten Nebenfiguren schnell ans Herz – Claudia beispielsweise und auch Jo, die Nachbarin. Die Handlung ist plausibel und die Personen liebenswert und authentisch. Als Kritikpunkte sehe ich nur einige Längen – also Handlungsstränge, die mir zu ausführlich waren.  Mein Fazit Das Buch „Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel“ hat mich bewegt. Die Lektüre konnte mich packen – denn ich entdeckte auch einige Parallelen zu Ereignissen, die ich bereits selbst als Angehörige einer krebskranken Person erleben musste. Die Charaktere in dem Buch sind meistens liebenswert. Als einzigen Kritikpunkt sehe ich diverse langatmige Handlungsstränge. Ich vergebe diesem Buch vier Sterne und eine Leseempfehlung. Meiner Meinung ist es eher ein Frauenbuch.   P.S.: In ähnlicher Form erschien diese Rezension bereits auf der Verbraucherplattform Ciao.de.  

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Wenn sich das Leben Knall auf Fall ändert und nichts mehr so ist wie es einmal war ...

    Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel
    nettiii

    nettiii

    Martin und Poppy führen eine Bilderbuchehe zusammen mit ihren Kindern Maxy und Peg. Sie haben Träume, Wünsche und Sehnsüchte und arbeiten stetig daran, diese zu erfüllen. Doch von einer Sekunde auf die andere wird ihr Familienleben auf den Kopf gestellt, denn Poppy hat Krebs. Inoperablen, unheilbaren Krebs. Poppy stellt sich dem Kampf gegen den Krebs, muss jedoch feststellen, dass sie den Kampf mit großer Wahrscheinlichkeit verlieren wird. Zwischen Poppy und Martin entstehen Spannungen, da Beide ganz anders mit dem Drama umgehen und auch die Kinder erleben immer bewusster die Krankheit ihrer Mutter mit, die unweigerlich ein einziges Ende haben wird: den Tod.  Dieses Buch widmet sich einem sehr sensiblen Thema unserer Gesellschaft, welches jedoch für viele von uns immer mehr zum Alltag dazu gehört. Die Autorin schafft es, Gefühle zu transportieren, so dass der Leser mitfühlt und auch traurig ist. Die Charaktere sind sympathisch und die Lektüre lässt sich flüssig lesen.  Trotzdem ist es mir persönlich too much. Die Autorin hat meiner Ansicht nach einfach zuviel in dieses Buch hineingepackt: traumatische Kindheit, unbekannter Vater, unheilbare Krankheit, mysteriöser Onkel der auf einmal in das Leben der Protagonisten tritt, eine Affäre usw.  Es war mir einfach zu viel und wirkte auf mich nicht mehr authentisch und realistisch genug.  Lichtblick ist immer wieder Peg, da diese durch ihre kindliche, weltoffene Art besticht und dem Buch ganz viel Charakter verleiht.  Mein Tipp an zukünftige Leser, die es vielleicht nicht ganz so "amerikanisch - hollywood mäßig" mögen: Epilog nicht lesen! Mein Fazit: Ein gutes Buch, welches jedoch nach meinem persönlichen Empfinden, an eine Jodi Picoult nicht heranreicht. 

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    • 3
  • Ein trauriges Buch mit einem kleinen Happy End

    Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel
    Tata87

    Tata87

    13. April 2016 um 14:28

    Es dauerte einen Moment bis ich in das Buch rein fand. Dann jedoch hielten mich die Seiten gefangen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Poppy ist junge Mutter, geliebte und liebende Ehefrau, tolle und engagierte Nachbarin und Freundin. Eines Tages erlebt sie den Schock ihres Lebens. Doch sie kämpft allein, sagt niemandem etwas und versucht sich einzureden das alles gut wird. Doch natürlich erfährt es ihr Mann und auch ihre Kinder und Familie nach kurzer Zeit aufgrund ihres Zustands. Sie will doch so vieles noch erleben und einiges erfüllt ihr ihr Mann Martin auch, so z.B. den Tanz im Regen und eine zweite Hochzeitsfeier mit all ihren Freunden und der Familie. Doch auch hier erlebt Poppy einen Schicksalsschlag und erwischt ihren Mann inflagranti mit einer Frau von der sie ein solches Vorgehen niemals erwartet hätte. Sie schreibt Martin und seine "Komplizin" ab, will nichts mehr mit beiden zu tun haben, schottet sich ab und zieht alleine durch was durch zu ziehen ist. In diesem Durcheinander taucht auch noch plötzlich ein unbekannter Onkel in der Südsee auf der sie unbedingt kennen lernen will. Nachdem sie lange skypen fliegt sie sogar allein und ohne Martin mit ihrer kleinen Tochter in die Karibik um die verschollen geglaubte Familie zu besuchen. Dieser Urlaub tut ihr auch nochmal richtig gut und gibt ihr ein bisschen Aufschwung und Kraft. Als sie wieder nach Hause kommen spricht sie sich mit Martin aus und versöhnt sich mit ihm. Doch dann geht alles relativ schnell, sodass Poppy für sich entscheidet nun in ein Hospiz zu gehen, da sie die Krankheit nicht aufhalten kann. Ich habe bei diesem Buch wirklich gelacht und geweint, es ist so schön zu sehen wie ein Zusammenhalt in der Familie funktionieren kann und wie eng diese Familie sich ist. Eine kleine Überraschung gibt es zum Schluss auch noch. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen und gebe deshalb 5 von 5 Sternen!

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  • Berührend

    Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel
    Lesemietze

    Lesemietze

    08. April 2016 um 17:36

    Die Crickets sind eine glückliche Familie, doch leider schlägt das Schicksal grausam zu. Bei Poppy wird Krebs diagnostiziert. Die Autorin beschreibt mit viel Gefühl wie erst Poppy mit der ganzen Situation um geht bis sie es ihrer Familie und Freunden sagt. Die Geschichte hat viele traurige Situationen und trotzdem gibt es auch Sachen zum Schmunzeln. An sich hat mir die Geschichte sehr gut gefallen auch wenn gegen Ende es etwas gab was mir nicht gefallen hat und auch völlig unnötig war. Ein überflüssiges Drama was nicht zur Geschichte gepasst hat. Der Epilog hat mir zum größten Teil gefallen. Im Großen und Ganzen war es eine sehr berührende Geschichte, die einen zum lachen und weinen gebracht hat.

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  • Bis zu den Zehenspitzen berührte mich das Buch...

    Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel
    Judiko

    Judiko

    04. April 2016 um 16:37

    Ich bin immer noch ziemlich aufgewühlt. Jetzt habe ich dieses Buch zu Ende gelesen und ich kann an nichts anderes denken. Vielleicht fange ich mal an, wie mir das Cover gefällt, um mich ein wenig abzulenken. Mir gefallen die Farben sehr. Diese Schattenbilder werden ja in letzter Zeit gerne und häufig für solche Art von Büchern benutzt. Wobei der Baum schön wirkt vor dem Sonnenuntergang. Das Cover verrät nichts von der eigentlichen Geschichte. Die Geschichte handelt von Poppy. Poppy, die in ärmlichen Verhältnissen und nicht sonderlich geliebt von ihrer Mutter, groß geworden ist. Inzwischen hat sie selbst eine Familie. Eine wunderbare Familie, wie ich finde. Da gibt es Martin, ihren Ehemann und gleichzeitig bester Freund und ihre beiden Kinder, Peg 8 Jahre und den kleinen Max. (Peg würde ich übrigens am liebsten adoptieren) Man landet am Anfang direkt im Familienalltag und kann sich auch schnell ein Bild zu allen machen. Ich musste oft schmunzeln und auch herzhaft lachen, bis zu dem Teil, als das Schicksal der kleinen Familie plötzlich präsent war. Ab da hatte ich einen Kloß im Hals, der immer größer wurde... Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und möchte es Allen empfehlen, die solche Geschichten mögen. für mich ein "Must read"

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  • Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel

    Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel
    Kleine8310

    Kleine8310

    30. March 2016 um 00:30

    "Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel" ist ein Roman der Autorin Amanda Prowse. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Poppy. Poppy ist gerade erst zweiunddreißig Jahre alt als sie von ihren Ärzten die schreckliche Wahrheit erfährt, dass sie Krebs hat. Mit einem Schlag hat ihr glückliches Leben mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern einen riesen Riss bekommen und sie ist mit allem überfordert. Nicht nur, dass ihr Mann derzeit in Afghanistan als Geisel gehalten wird macht ihr Angst, sondern natürlich auch ihre Diagnose. Zudem merkt Poppy plötzlich, dass sie noch sovieles erleben möchte, sovieles tun, aber wird ihr noch Zeit dafür bleiben? Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen. Amanda Prowse hat einen flüssigen Schreibstil und sie hat auch ihre Charaktere gut ausgearbeitet. Ein besonderes Augenmerk hat sie dabei auf die Protagonistin Poppy gelegt, die anderen Charaktere, auch ihre Familie, hatten für meinen Geschmack nur Nebenrollen. Das fand ich ein bisschen schade, denn manchmal hätte ich gerne mehr über den ein oder anderen gewußt.  Über das Thema habe ich schon mehrmals in anderen Büchern gelesen und ich war leider ein bisschen enttäuscht von der Umsetzung. Meiner Meinung nach, war die Geschichte zum einen zu vorhersehbar und zum zweiten hat sie sich überhaupt nicht aus der breiten Masse hervorgehoben. Das fand ich schade.    Die Emotionen hat Frau Prowse meistens sehr gut rübergebracht. Das Buch ist eine kleine Achterbahn der Gefühle und wenn die Handlung ebenso gut gewesen wäre, hätte es mich richtig umhauen können. Schade, dass nicht alles gepasst hat.    "Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel" ist eine emotionale Geschichte, die sich, für mich, leider nicht aus der Masse hervorheben konnte!

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  • Berührender Roman über's Abschiednehmen

    Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel
    Dion

    Dion

    17. March 2016 um 17:27

    Poppy ist glücklich verheiratet und hat zwei kleine Kinder, als sie die Diagnose Krebs erhält. Sie kann nicht geheilt werden und muss langsam von ihrem Leben Abschied nehmen.Amanda Prowse versteht es, den Leidensweg der Poppy mit allen Höhen und Tiefen zu beschreiben. Besonders  berührt hat mich der schonungslose Umgang mit der Endgültigkeit der Krankheit. Das Wissen um das Ende, der vergebliche Kampf um das Leben und das letztendliche Annehmen der Krankheit und der Aussichtslosigkeit ließen mich mit der Protagonistin weinen.Unheimlich traurig und doch Hoffnung machend. Sehr empfehlenswert für alljene, die sich auch mal mit traurigen Themen auseinander setzen möchten. Verdiente fünf Sterne!!!!

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  • Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel

    Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel
    Sweetybeanie

    Sweetybeanie

    Zum Inhalt: Poppy ist eine glückliche Frau Anfang Dreißig: sie hat die Liebe ihres Lebens – ihren Sandkastenfreund Martin geheiratet, die achtjährige Tochter Peg und der zweijährige Sohn Max haben das Glück der Familie bereits perfekt gemacht. Martin kehrt rechtzeitig zum Weihnachtsfest aus seinem Auslandseinsatz heim, um das Fest mit seiner Familie zu verbringen. Alles ist perfekt. Doch kurze Zeit später erhält Poppy die Diagnose Brustkrebs, unheilbar. Poppy nimmt den Kampf auf, doch es ist leider aussichtslos. Als ihr das klar wird, beginnt Poppy, sich von ihren Lieben zu verabschieden... Meine Meinung: Ein sehr ergreifender Roman, der mich während des Lesens oft zu Tränen gerührt hat. Poppys und Martins Kampf und die Verzweiflung, als ihnen die Aussichtslosigkeit ihrer Situation klar wird, haben mich sehr berührt .Dieser Roman ist wieder eine der Geschichten, die einem beim Lesen klar machen, worauf es im Leben ankommt und dass man viele Dinge einfach zu wichtig nimmt, die es nicht sind und man sich viel zu wenig, um die Menschen und Dinge kümmert die wirklich wichtig sind. Ein tolles, aber auch trauriges Buch, das mir persönlich sehr ans Herz gegangen ist.

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    • 2
  • Ich liebe dieses Buch! Absolut berührend und mit klarer Taschentuchgefahr

    Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel
    reading-books

    reading-books

    14. February 2016 um 12:36

    Zunächst einmal muss ich sagen: Ich liebe den Titel dieses Buches. Er ist nicht kitschig oder absolut nichtssagend. Er ist ein wenig geheimnisvoll und weckte in mir zahlreiche Erwartungen an das Buch dahinter als ich ihn das erste Mal gelesen habe. Ich wusste noch gar nicht worum es im Buch geht, aber ich wollte es lesen – und das nur wegen dem Titel. Der Einstieg ins Buch ist schnell geschafft. Poppy und Martin leben mit ihren Kindern Peg und Maxy ein perfektes Leben. Er ist Soldat und sie liebevolle Mutter und Hausfrau. Gut es ist schon ein wenig klischeehaft und man hätte kurz befürchten können, das dies ein absolut unerträgliches, vor Kitsch und Schmalz triefendes Buch sein würde. Glücklicherweise ist es das nicht. Das macht es aber nicht besser, doch ich fange von vorn an. Wie gesagt, der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen und ehe ich mich versah hatte ich bereits mehrere Seiten gelesen. Diese kleine Familie ist einfach so herrlich natürlich und Bodenständig, dass ich nicht anders konnte und immer weiterlas. Ihr merkt es schon, das große “Aber” schleicht sich so langsam an, doch vorher noch etwas zu den Figuren. Poppy und Martin hatten beide keine unbedingt einfache Kindheit und setzen nun alles daran ihren eigenen Kindern ein besseres Leben zu bieten als sie selbst hatten. Zu seinen Eltern haben sie keinerlei Kontakt mehr und auch zu ihrer Mutter ist der Kontakt eher nur sporadisch bis gar nicht vorhanden. Das stört allerdings weder mich als Leser noch die Figuren. Sie sind beide sehr sympathisch angelegt und die Autorin gibt ihnen genug Details um den Leser auf ihre Seite zu schlagen. ABER… Ja da ist es nun doch, aber. Ich liebe diese Geschichte, der Einstieg ist super, alles ist toll, aber dann.. Plötzlich und völlig unvorbereitet werden Protagonistin und Leser gleichermaßen aus der schönen Welt herausgerissen. Ich muss sagen ich war geschockt, musste weiterlesen und wenige Seiten später war ich total erschüttert. Mir standen Tränen in den Augen aber an Aufhören war nicht zu denken. Gut, irgenwann musste der Hund dann mal vor die Tür und ich nahm die Möglichkeit einer kleinen Lesepause fast dankbar an. Dieses Buch hat mich emotional komplett umgehauen und ich war noch nicht einmal fertig. Ich habe hier auf dem Sofa gesessen und mit den Tränen gerungen. Kaum zurück ging es direkt wieder auf die Lesecouch und weiter in einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich habe geschmunzelt, mitgefiebert und mitgelitten. Mir ist das Herz gebrochen und ich habe neuen Mut gefunden. Dieses Buch ist ein emotionales Meisterwerk. Es ist absolut überragend und einfach derart toll, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Dieses Buch muss man kennen! Es ist so wundervoll, traurig und gleichzeitig witzig, dass ich mehrfach nicht wusste ob ich nun lachen oder weinen sollte. Wenn ihr es lest, richtet euch auf eine Achterbahnfart ein, wie ihr sie noch nicht erlebt habt. Dieses Buch bekommt von mir die vollen 5 Sterne und wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit noch mehrfach gelesen werden. Es ist einfach zu schön um es nur einmal zu lesen.

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  • Ich liebe dieses Buch! Absolut berührend und mit klarer Taschentuchgefahr

    Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel
    reading-books

    reading-books

    14. February 2016 um 12:36

    Zunächst einmal muss ich sagen: Ich liebe den Titel dieses Buches. Er ist nicht kitschig oder absolut nichtssagend. Er ist ein wenig geheimnisvoll und weckte in mir zahlreiche Erwartungen an das Buch dahinter als ich ihn das erste Mal gelesen habe. Ich wusste noch gar nicht worum es im Buch geht, aber ich wollte es lesen – und das nur wegen dem Titel. Der Einstieg ins Buch ist schnell geschafft. Poppy und Martin leben mit ihren Kindern Peg und Maxy ein perfektes Leben. Er ist Soldat und sie liebevolle Mutter und Hausfrau. Gut es ist schon ein wenig klischeehaft und man hätte kurz befürchten können, das dies ein absolut unerträgliches, vor Kitsch und Schmalz triefendes Buch sein würde. Glücklicherweise ist es das nicht. Das macht es aber nicht besser, doch ich fange von vorn an. Wie gesagt, der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen und ehe ich mich versah hatte ich bereits mehrere Seiten gelesen. Diese kleine Familie ist einfach so herrlich natürlich und Bodenständig, dass ich nicht anders konnte und immer weiterlas. Ihr merkt es schon, das große “Aber” schleicht sich so langsam an, doch vorher noch etwas zu den Figuren. Poppy und Martin hatten beide keine unbedingt einfache Kindheit und setzen nun alles daran ihren eigenen Kindern ein besseres Leben zu bieten als sie selbst hatten. Zu seinen Eltern haben sie keinerlei Kontakt mehr und auch zu ihrer Mutter ist der Kontakt eher nur sporadisch bis gar nicht vorhanden. Das stört allerdings weder mich als Leser noch die Figuren. Sie sind beide sehr sympathisch angelegt und die Autorin gibt ihnen genug Details um den Leser auf ihre Seite zu schlagen. ABER… Ja da ist es nun doch, aber. Ich liebe diese Geschichte, der Einstieg ist super, alles ist toll, aber dann.. Plötzlich und völlig unvorbereitet werden Protagonistin und Leser gleichermaßen aus der schönen Welt herausgerissen. Ich muss sagen ich war geschockt, musste weiterlesen und wenige Seiten später war ich total erschüttert. Mir standen Tränen in den Augen aber an Aufhören war nicht zu denken. Gut, irgenwann musste der Hund dann mal vor die Tür und ich nahm die Möglichkeit einer kleinen Lesepause fast dankbar an. Dieses Buch hat mich emotional komplett umgehauen und ich war noch nicht einmal fertig. Ich habe hier auf dem Sofa gesessen und mit den Tränen gerungen. Kaum zurück ging es direkt wieder auf die Lesecouch und weiter in einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich habe geschmunzelt, mitgefiebert und mitgelitten. Mir ist das Herz gebrochen und ich habe neuen Mut gefunden. Dieses Buch ist ein emotionales Meisterwerk. Es ist absolut überragend und einfach derart toll, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Dieses Buch muss man kennen! Es ist so wundervoll, traurig und gleichzeitig witzig, dass ich mehrfach nicht wusste ob ich nun lachen oder weinen sollte. Wenn ihr es lest, richtet euch auf eine Achterbahnfart ein, wie ihr sie noch nicht erlebt habt. Dieses Buch bekommt von mir die vollen 5 Sterne und wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit noch mehrfach gelesen werden. Es ist einfach zu schön um es nur einmal zu lesen.

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  • Zerstörte Familienidylle

    Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel
    Iudas

    Iudas

    12. February 2016 um 13:25

    »Ich möchte mit dir im Regen tanzen, und zwar in einem wunderschönen Kleid. Es muss ein richtiger Tanz sein, ein Walzer zum Beispiel, altmodisch und romantisch.« (S. 7) Es sind wenige, aber schöne Träume, die die junge Poppy Day hat, als sie endlich ihre langjährige Liebe Martin ehelichen kann. Und als ihre kleine Familie mit den beiden Kindern Peggy und Maxy komplettiert wird, scheint ihr Glück nahezu perfekt zu sein und die Gedanken an ihre mißratene Kindheit vergessen. Doch eines Tages entdeckt sie einen Knoten in der Nähe ihrer Brust, der sie beunruhigt. Ein Arzt bestätigt ihre Befürchtungen: sie ist an inoperablen Krebs erkrankt und es besteht aufgrund des fortgeschrittenen Stadiums keine Hoffnung auf Genesung. Alles, was sie tun kann, ist, ihre letzten Wochen und Tage so sehr zu genießen als es ihr möglich ist. Doch das erweist sich als schwierig, wenn der Schatten des unvermeidlichen Todes über ihr und der gesamten Familie schwebt und jeden belastet. Als emotionales Werk, das ans Herz geht, versprochen, das ans Herz geht, waren die Erwartungen dementsprechend, doch schon recht bald verliert die Geschichte jeglichen Charme und Esprit und Amanda Prowses »Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel« (OT: Will You Remember Me?) verkommt zum handzahmen, flachen Melodrama, das sich gern bekannter Klischées bedient und auswalzt. Dabei hätte es ein authentisches Werk zu einem aktuellen Thema werden können. Krebs – die Krankheit der modernen Welt. Wie viele Menschen traf dieser Schicksalsschlag schon, wie viele Familien wurden dadurch schon auseinandergerissen und wie soll man als Außenstehender darauf reagieren? All das hätte man einfühlsam und lebensnah verarbeiten können, hat sich aber größtenteils nur auf Plattitüden verlassen. Die Grundlage ist, wie so oft, die perfekte Bilderbuch-Heile-Welt-Familie, deren Eheleute es aus einer miserablen Kindheit heraus geschafft haben, einen kompletten Gegenentwurf zu entwerfen und ihren Kindern bessere Eltern zu sein. Es wird geherzt und gelacht, daß es nur so kracht. Die Intention ist klar: je idyllischer das Paradies ist, desto tiefer der Fall ins Bodenlose. Der Grundaufbau einer Tragödie. So sind die Protagonisten von Beginn an mehr Schemen und wenig ausdifferenziert, wenn nicht gar nervig – den Hauch eines Charakters entwickeln zu dürfen erlaubt ihnen erst der Umgang mit der Krankheit. Allerdings bleibt dieser Versuch immer recht halbherzig und der Aufbau einer emotionalen Verbindung ist nahezu unmöglich. Man sieht besonders zu Anfang die Protagonistin Poppy eher einer Holzpuppe gleich, die ohne Sinn und Verstand zwischen den Geschehnissen und Orten umherwandelt. Es ist nicht selten, daß ihr Alltag nur aus Duschen und Kücheputzen zu bestehen scheint. Da wird auch gern mehrfach am Tag die Duschkabine frequentiert und dann später zum Ort zahlreicher körperlicher und nervlicher Zusammenbrüche. Das mag so betrachtet sehr rührend sein, kommt der Charakterzeichnung aber nicht zu Paß und läßt den Leser mit dem dumpfen Gefühl zurück, daß es für interessantere und authentische Tagesabläufe nicht mehr gereicht hat. Und auch sonst ist Poppy eher als hobbyloses Hausmütterchen zu bezeichnen, die zwar ihren verwöhnten Kindern alles hinterherträgt und versucht, eine gute Mutter und Ehefrau zu sein, die mit ehrbaren Löwenmut gegen Widrigkeiten kämpft, bei der es aber nach diesen glorreichen Charakterzügen aufhört. Die Dialoge sind immer wieder von Hölzernheit und Pathos durchzogen und lassen Authentizität vermissen und können Emotionen nur punktuell transportieren, da man immer das Gefühl einer reinen Konstruktion bekommt. Zwar werden die verschiedenen Empfindungen erwähnt und beschrieben, aber dabei bleibt es dann auch. »Wann immer ich in die Wohnung kam, habt ihr euch über irgendeinen Schwachsinn kaputtgelacht.« Martin grinste. »Das war so ansteckend, dass ich mitlachen mußte. Ihr habt in der Küche gesessen, der Teekessel pfiff, und im Backofen brutzelte der Speck. Ich fand es so schön dort wie nirgends sonst. Gemütlich.« (S. 189) Gesprochen wird nur, damit überhaupt irgendetwas gesagt wird. Sicherlich können die Dialoge herzerwärmend sein, da sie romantische Plattitüden aus dem Genre aufgreifen, aber man vermißt doch Gespräche des Erkenntniswillens. Es wäre genug Platz gewesen, verschiedene Fragestellungen das Leben betreffend aufzuwerfen, auch der Wert der Familie wird immer wieder angesprochen, doch keine tieferen Gedanken lassen sich finden. Die Geschichte geht seinen Gang, das Ende ist unausweichlich, überrascht nicht, aber berührt doch. Hätte die Autorin es nur bei dem Tod Poppy belassen und ihre Geschichte damit beschlossen, so könnte ich ihr wenigstens einen guten Schluß attestieren, doch als hätte sich Prowse gedacht, ein Buch, das mit dem Tod des Protagonisten endet, könnte den Leser verstören und seinen Glauben an das Gute im Leben erschüttern lassen, setzt sie ihrer Friede-Freude-Eierkuchenweltnoch eins drauf und springt ein paar Jahre in die Zukunft. Eine Zukunft, in der Poppy und Martins (der jetzt übrigens wieder eine Frau hat) Kinder erwachsen sind, ihre Träume verwirklicht haben und rundum glücklich sind, weil sie es im Leben zu etwas geschafft haben. Der Bogen zum wundervollen Familienbild am Anfang ist erfolgreich geschlagen und es hätte nur noch gefehlt, daß die junge Peggy im Cockpit des Flugzeugs sitzend das Konterfei ihrer Mutter in einer der Wolken wiedererkennt, wie sie ihr daraus entgegenlacht. Daß man auch im Verlag nicht wirklich an das Buch glaubt, erkennt man jeder Seite an: Satzspiegel bis zum Maximum gesetzt und immer wieder der ein oder andere Rechtschreibfehler auf dem wenig feinen Papier. Da hätte man sich die Buchproduktion doch lieber gleich ganz gespart.

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  • Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel

    Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel
    Cora7589

    Cora7589

    05. January 2016 um 20:58

    Autor: Amanda Prowse Verlag: Piper Seiten: 383 Cover Eine Frau steht mit dem Kopf nach unten geneigt auf einer Wiese zwischen zwei Bäumen. Dies ist komplett in schwarz gestaltet. Im Mittelpunkt steht der Himmel. Dieser ist farbig und zieht sich über den kompletten Einband. Anhand der Gestaltung bzw. der Farben lässt sich schon vermuten, dass es sich um eine teils schöne und teils traurige Geschichte handelt. Inhalt Die 32-jährige Poppy und ihr Mann, Martin, führen eine perfekte Ehe. Noch dazu haben sie zwei bezaubernde Kinder. Eines Tages bemerkt Poppy beim Duschen einen Knoten unter ihrer Achsel. Sie geht zum Arzt. Die Diagnose - Krebs. Poppy will kämpfen. Sie will die Zeit, die ihr noch bleibt so schön wie möglich gestalten und mit ihren Liebsten verbringen. Meinung Die Geschichte war schön und ergreifend. Trotzdem fiel es mir nicht schwer das Buch aus der Hand zu legen. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich schon wusste wie die Geschichte endet. Bei solch einem Thema gibt es keine Spannung. Was ich ganz toll fand, waren die Erinnerungsschachteln, die Poppy für ihre beiden Kinder gemacht hat. Was mir überhaupt nicht gefallen hat, war die Aktion, die Martin und Jo, Poppys beste Freundin, auf der so lang ersehnten und nachgeholten Hochzeitsfeier. Ich war entsetzt. Mit so etwas habe ich wirklich nicht gerechnet. Aber so ist nun mal das Leben. Wir alle haben Ecken und Kanten. Jeder macht mal Fehler. Trotzdem fand ich diese Handlung in dieser Geschichte total fehl am Platz. Fazit Es ist eine bewegende und leider auch realistische Geschichte. Ich möchte jedoch keine allgemeine Leseempfehlung geben. Hierfür muss man emotionale Geschichten mögen und sich auch mit Tod und Krankheit auseinandersetzen können.

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  • Ein schönes, wenn auch todtrauriges Buch - allerdings mit unerwartetem, nicht ganz gewinnendem Ende!

    Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel
    Nepomurks

    Nepomurks

    05. December 2015 um 00:22

    Zunächst einmal ist "Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel" von Amanda Prowse ein sehr trauriges, ergreifendes Buch. Man kommt sehr gut in die Geschichte hinein und ist sofort bei den Protagonisten. Im Verlauf kämpft, hofft und leidet man mit Poppy, der Hauptfigur. Etwas schwach fand ich das Ende, bzw. das letzte Drittel. Hier nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung, die mir nun gar nicht gefiel. Ich hätte mir hier von der Autorin etwas mehr Kreativität oder einfach weniger Seiten gewünscht, wenn man den Roman ohne den erwähnten Erzählstrang nicht füllen kann! Insgesamt aber sicher ein fesselndes, an vielen Stellen recht realistisch wirkendes Buch, das man lesen kann - aber nicht lesen muss! Deswegen 4 Sterne. Wäre das Ende ein anderes, hätte ich 5 Sterne vergeben!

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