Ein Winter voller Wunder

von Amanda Prowse 
4,4 Sterne bei14 Bewertungen
Ein Winter voller Wunder
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Schöne, kleine Wintergeschichte mit dem Duft von Schottland und Australien und viel Familiendrama!

DaisyRoses avatar

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Inhaltsangabe zu "Ein Winter voller Wunder"

Als ihr Mann stirbt, ist Bea nach dreißig Jahren Ehe wieder allein. Für immer, so denkt sie. Ihren Schmerz bekämpft sie, indem sie sich in die Arbeit stürzt, und bald ist ihr Café bekannt für den besten Karottenkuchen von Sydney. Aber dann, kurz vor Weihnachten, lockt eine Brieffreundschaft Bea nach Schottland. Der glitzernde Lichterzauber und die tanzenden Schneeflocken führen sie unvermittelt zurück in die Vergangenheit und zu einer heimlichen Liebe – die sie vor langer Zeit zu vergessen versuchte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492311564
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:02.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    DarkReaders avatar
    DarkReadervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wunderbarer Wohlfühlroman, gerade recht zur Weihnachtszeit.
    Emotional, berührend, einfach schön!

    Dieses Buch war wirklich ein Glücksgriff von mir, es ist einfach nur schön!
    Tolle Protagonisten, mit denen ich mich gleich verbunden gefühlt habe, tolle Beschreibungen der Schauplätze und eine tolle Story.
    Dazu eine Autorin, die wunderbar gefühlvoll schreiben kann und deren klarer Schreibstil dazu beitrug, dass ich mich tief in diese schöne Geschichte hinein gezogen fühlte.
    Ich kann das Buch nur wärmstens weiter empfehlen, das Lesen lohnt sich wirklich und war für mich ein Genuss.

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    Brixias avatar
    Brixiavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Weihnachtsgeschichte der etwas anderen Art :) im warmen Australien.
    Anders, faszinierend und emotional!

    Ehrlicherweise muss ich gestehen dass es mir momentan besonders die Weihnachtsgeschichten angetan haben. Als ich mich mit diesem Ziel durch meinen SUB gewühlt habe, stieß ich auf „Ein Winter voller Wunder“ von Amanda Prowse.  So versprach mir der Klappentext eine etwas andere Weihnachtsgeschichte und besonders schöne Lesemomente auf der Couch. Im Nachhinein konnte mich das Buch überzeugen und all meinen Erwartungen gerecht werden.

    Amanda Prowse hat einen sehr einfach gehaltenen Schreibstil, der mir kurzum aber dennoch sehr gut gefallen hat, da sich die Geschichte flüssig lesen ließ und kaum längen aufgewiesen hat. Die Figuren sind mir sehr sympathisch und wirkten durch ihre Ecken und Kanten hier und da sehr realistisch. Die Dialoge konnten mich wirklich sehr unterhalten, ich habe hier teilweise gelacht und geweint. Insgesamt hat mich das von der Autorin gestaltete Setting wirklich begeistert. Positiv Überrascht hat mich am Ende vor allem die überraschende Wendung, bis dorthin hatte ich keinerlei Ahnung wie alles ausgehen wird.

    Der Einstieg in die Geschichte um Bea und ihrer verlorenen Liebe, fiel mir leicht. Die Autorin steigt mit ihrem Prolog direkt in die Handlung ein, mit dem Tod von Beas Ehemann Peter kurz vor Weihnachten. Bea glaubt nie wieder glücklich zu werden und widmet sich voll und ganz der Arbeit in dem Café das Peter und sie zusammen in Australien aufgebaut haben. Als sie einen Brief aus Schottland, von der anderen Seite der Erdkugel, bekommt nimmt ihr Leben allerdings eine ganz andere Wendung. Nicht nur dass ihre neue Brieffreundschaft die Erinnerung an eine wahre, heimliche Liebe wieder aufflammen lässt. Angetrieben durch ihre Enkelin Flora, begeben sich die beiden auf eine schicksalhafte Reise quer durch die Welt. Was sie auf der anderen Seite erleben erschüttert die beiden tief. Denn jedes Geheimnis kommt irgendwann ans Licht…

    Die Geschichte ist sehr emotional und tiefgründig, die Autorin hat ein wirklich gutes Händchen dafür. Auch die Charaktere gefielen mir, ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Entscheidungen und Gefühle nachvollziehen.

    Mit Bea hat Amanda Prowse einen starken und mutigen Charakter gezeichnet der schon immer um seine Existenz kämpfen musste. Verstoßen von den Eltern, allein auf sich gestellt in einem fremden Land, hat Bea sich an jeden Strohhalm festgehalten der ihr gereicht worden war bis Peter in ihr Leben trat. Und als alles unter ihr weggebrochen ist, hat sie sich aufrecht gehalten.

    Das Cover hat mir am Anfang recht wenig von der tatsächlichen Geschichte erzählt. Der Klappentext ist da schon etwas präziser und lässt erahnen auf was man sich einlässt. Man hat in solch einem Genre oft das Problem dass man glaubt so oder so ähnliches schon mal gelesen zu haben – das ist hier nicht der Fall.

    Fazit

    Mit „Ein Winter voller Wunder“ hat man einen wirklich zauberhaften Roman der einem eine schöne Vorweihnachtszeit auf der Couch beschert. Emotional und geheimnisvoll erzählt die Autorin eine wirklich faszinierende Geschichte um die Liebe und das Glück zu Weihnachten. Die Autorin konnte vor allem mit ihrem Schreibstil und den starken Figuren bei mir punkten. So dass ich es sehr genossen habe in ihre Welt abzutauchen.

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    talishas avatar
    talishavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Wenn ein Brief dein Leben verändert - ein fabelhafter, herzerwärmender Pageturner, der immer wieder für Überraschungen sorgt.
    Wenn ein Brief dein Leben verändert...

    Weihnachten im Sommer, bei 30° und mehr? Für uns Europäer kaum vorstellbar. Für Australier der Normfall. Beides nun vereint in einem Weihnachtsroman fand ich sehr reizvoll. Ich war gespannt, wie der Gegensatz der beiden Kontinente - einerseits Weihnachten im Sommer in Sidney und andererseits ein kalter Winter in Schottland - miteinander kombiniert wird und war gespannt auf die Lektüre. Ich nehme es voraus: ich wurde nicht enttäuscht. 

    Die Geschichte beginnt in Sidney mit einem Rückblick auf den Tod von Bea Greenstocks Mann. Später finden wir uns in ihrer Wohnung oberhalb des "Reservoir Street Kitchen"-Cafés wieder.  
    Eines Tages, als Beas Enkelin Flora bei ihr zu Besuch ist, bekommt Bea einen Brief von Alex McKay vom Christmas Café in Edinburgh. Es entwickelt sich ein Mailaustausch zwischen Bea und Alex. Sie merken, dass sie einiges gemeinsam haben, auch Alex trauert wie Bea um einen Partner. 
    Bea hofft, die Festtage bei ihrem Sohn und seiner Familie verbringen zu können, um nicht allein zu sein. Doch Wyatt und seine Frau haben andere Pläne für ihre Sommerferien (die in Australien Mitte Dezember beginnen); sie wollen nach Bali. Tochter Flora will wegen einem Streit nicht mit und viel lieber bei Bea bleiben. Kurzentschlossen machen die zwei sich zusammen auf nach Edinburgh. Während Flora sich auf einen Tapetenwechsel und den Winter in Schottland freut, bedeutet die Reise für Bea soviel mehr. Denn schnell wird klar, dass Bea vor Peter jemand anderen geliebt hat. 

    Von der ersten Seite an hat mich der Roman gepackt. Die Lebensgeschichte von Bea wird in der Gegenwart aufbereitet und kommt ohne übertriebenes Drama aus. Sie selbst ist auch nicht nachtragend, sondern dankbar für ihr Leben und wünscht sich, jetzt nach Peters Tod, einmal noch ihre Jugendliebe zu sehen. 

    Auch bei den anderen Figuren im Buch dreht sich letztlich alles um Liebe und Familie: Beas Schwiegertochter Sarah fühlt sich von Bea nicht angenommen. ihre dreizehnjährige Tochter Flora hat versteckten Liebeskummer und Beas Angestellte Kim ist heimlich verliebt in Koch Tait - kaum ist er in der Nähe, gelingt ihr nichts mehr. Stammgast Mister Giraldi vermisst seine Familie, insbesondere seine verstorbene Frau. Und obwohl alle Charaktere ihre Ecken und Kanten haben oder Verluste erlitten haben, überwiegt bei allen der Optimismus. Niemand hadert mit seinem Leben, was ich extrem schön fand. 

    Somit ist "Ein Winter voller Wunder" eine liebens- und lesenswerte Geschichte, die durch eine positive Grundeinstellung und mit einigen überraschenden Wendungen und eindrücklichen Szenen überzeugt. Wie zum Beispiel die wunderbare Beschreibung, als Flora zum ersten Mal in ihrem Leben Schneeflocken vom Himmel fallen sieht.

    Meine einzige Kritik betrifft die Darstellung von Bea. Beim Lesen meint man, sie wäre weit über 70 Jahre alt, auch weil sie sich oft selbst als alt betitelt. Dabei ist sie erst 53 Jahre jung und somit noch lange nicht zu alt für Technik, Computer, Facebook, Sex oder eine neue Beziehung. Ich brachte mein anfängliches Bild von Bea als rüstige Seniorin während dem ganzen Buch fast nicht aus dem Kopf und musste mir immer wieder sagen, dass Bea nur eine Handvoll Jahre älter ist als ich und keine alte silberhaarige Dame, die am Stock geht. Wegen dieser Altersverwirrung, ansonsten aber sehr bemerkenswerten Geschichte, gebe ich einen halben Punkt Abzug.

    Fazit: Wenn ein Brief dein Leben verändert - ein fabelhafter, herzerwärmender Pageturner, der immer wieder für Überraschungen sorgt.4.5 Punkte. 
     

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    lenisveas avatar
    lenisveavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolles Wohlfühlbuch, gerade auch in der Winter- und Weihnachtszeit, 4,5 Sterne
    Ein Winter voller Wunder

    € 10,00 [D], € 10,30 [A] Erschienen am 02.10.2017 336 Seiten, Broschur Übersetzt von: Anja Mehrmann ISBN: 978-3-492-31156-4 Ich küss dich, wenn die Schneeflocken tanzen. Als ihr Mann stirbt, ist Bea nach dreißig Jahren Ehe wieder allein. Für immer, so denkt sie. Ihren Schmerz bekämpft sie, indem sie sich in die Arbeit stürzt, und bald ist ihr Café bekannt für den besten Karottenkuchen von Sydney. Aber dann, kurz vor Weihnachten, lockt eine Brieffreundschaft Bea nach Schottland. Der glitzernde Lichterzauber und die tanzenden Schneeflocken führen sie unvermittelt zurück in die Vergangenheit und zu einer heimlichen Liebe – die sie vor langer Zeit zu vergessen versuchte. Meine Meinung: Ich habe vor einiger Zeit mit großer Begeisterung Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel gelesen und mich nun sehr gefreut, dass ein neues Buch der Autorin erschienen ist. Freundlicherweise wurde mir das Ebook von Netgalley zur Verfügung gestellt. Der Einstieg ist mir dank des flüssigen Schreibstils der Autorin sehr leicht gefallen. Man lernt Bea und ihre Familie kennen. Nach dem Tod ihres Mannes musste sie ihr Leben neu ordnen und fängt auch eine Brieffreundschaft an, die sie vor kurz vor Weihnachten nach Schottland lockt, aber nicht nur diese. Mir haben die Charaktere in diesem Roman sehr gut gefallen, vor allem Bea hatte es mir angetan. Es hat einfach Spass gemacht, sie in ihrem Leben ein wenig zu begleiten. Auch fand ich es schön, dass ihre Enkeltochter Flora sie bei diesem Neuanfang begleitet hat, die wiederum altersbedingt Probleme mit ihren Eltern hatte. Es hat auch sehr gut gepasst, diesen Roman jetzt in der Winterzeit zu lesen, es ist ein richtiges Wohlfühlbuch für ein Wochenende auf dem Sofa. Alles in allem hat mir dieser Roman sehr gut gefallen und kann eine klare Kauf- und Leseempfehlung geben. Gerade in der kalten Jahreszeit lässt es sich sehr gut lesen, aber ansonsten kann man es auch das ganze Jahr lesen. Ich bewerte das Buch mit sehr guten 4,5 Sternen.

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    SigiLovesBookss avatar
    SigiLovesBooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Inhaltlich & sprachlich perfekt: Herzerwärmende Story für die Vorweihnachtszeit - meine Leseempfehlung mit voller Punktezahl!
    Zauberhafter Vorweihnachts-Wohlfühlschmöker mit viel Herz & auch Verstand ;)

    Als ihr Mann nach über 30 Ehejahren stirbt, stürzt sich Bea in die Arbeit in ihrem Café in einem Stadtteil von Sydney, wo sie von Kim und Tait, zwei wundervollen Mitarbeitern, unterstützt wird. Ihren Sohn Wyatt hingegen sieht sie eher selten; die beiden haben ein eher distanziertes Verhältnis. Als es jedoch Probleme in der Schule für die Enkelin Flora gibt, wendet sich Wyatt doch an seine Mutter und die Familie sorgt erst mal für Abstand zwischen der 13jährigen Flora und ihren Eltern Wyatt und Sarah. Bea freut sich sehr über den Besuch der Enkeltochter und die beiden kommen sich näher: Man kommt überein, dass Flora nicht mit den Eltern in den Weihnachtsurlaub fährt, stattdessen jedoch eine spontane Reise ins entfernte Schottland mit Bea antritt.... Diese Entscheidung entpuppt sich als die beste, die die Familie je treffen konnte, denn es gibt ein Geheimnis, dem sich Bea nach Jahrzehnten endlich stellt und die mit einer verlorenen Liebe zu tun hat, über die sie stets schwieg...

    Dieser Roman, der mich wirklich bezaubern konnte, behandelt die Themen Konflikte in der Familie, Geheimnisse und ein spätes zweites Glück, die Pubertät und das Älterwerden, moralische Vorstellungen gegenüber unverheirateten jungen Müttern gestern und heute, den Neuanfang und einiges mehr: Amanda Prowse hat mit Bea, Flora, Wyatt, Sarah und auch Mr. Giraldi sehr authentische Figuren in dieser wunderschönen und hoffnungsstimmenden Geschichte geschaffen, die mir sehr sympathisch waren. Ihr Stil ist sehr gut zu lesen, flüssig und klar und die Charaktere sind in all ihren Facetten schillernd dargestellt: Die Probleme der Familie wirken sehr realistisch und die Handlung ist spannend, emotional und sehr in die Tiefe gehend. Es gibt einige sehr weise und lebenskluge, auch lebensbejahende Sätze zu entdecken, die mir gut gefallen haben und inhaltlich sehr stimmig waren, etwa

    "Wenn die Zeit sie (Bea) etwas gelehrt hatte, dann, dass die Welt ein schönerer Ort war, wenn man weder Bedauern noch Groll im Herzen trug" (Zitat)

    Auch das bestickte Tuch von 1850 aus St. Andrews und die Botschaft der Stickerin fand ich sehr schön: Die erste Romanhälfte ist in Australien, Sydney verortet und die zweite Hälfte - nachdem Bea und Flora aufbrachen, spielt in Schottland/Edinburgh oder auch "Auld Reekie". Bea ist in England aufgewachsen und erstmals seit Jahrzehnten wieder im Königreich: Edinburgh in der Vorweihnachtszeit mit seinem allein architektonischen Zauber und die Stimmung Beas und Floras ist in einer Art beschrieben, dass man selbst große Lust empfindet, vor Weihnachten noch in diese tolle Stadt zu reisen. Ein elektronischer Briefkontakt führte im Grunde nach Edinburgh, der als solcher ebenfalls einige (witzige) Überraschungen bereithält.

    Fazit:

    "Ein Winter voller Wunder" von Amanda Prowse ist gerade jetzt in der trüben und dunklen Jahreszeit ein zauberhafter, sehr positiver Frauen- und Liebesroman, der mich sehr gut unterhalten konnte und nie trivial war: Ein richtiger "Wohlfühlroman" mit dennoch wichtigen Botschaften, Mut im Leben zu haben und einen Neuanfang zu wagen, wenn er angezeigt ist - auch jenseits der 50 ;) Mit einer absoluten Leseempfehlung vergebe ich die volle Punktezahl und 5*. Vielen Dank an den Piper-Verlag fürs Veröffentlichen und Anja Mehrmann für die Übersetzung!

    Einzelbeurteilung:

    Schreibstil: 5/5
    Charaktere: 5/5
    Spannung: 4/5
    Ende: 5/5
    Cover: 5/5

    Kommentare: 1
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    schlumelines avatar
    schlumelinevor einem Jahr
    Kurzmeinung: „Ein Winter voller Wunder“ ist ein Roman, der berührt ohne kitschig zu sein. Emotionen sind jedenfalls garantiert.
    Ein Winter voller Wunder

    Bea verliert ihren Mann Peter, der ihr über viele Jahre ein liebevoller Mann und Gefährte war. Peter reißt ein großes Loch in Beas Leben, aber zum Glück steht sie auf eigenen Füßen und führt in Sydney ein eigenes kleines Café. Ihren erwachsenen Sohn Wyatt liebt sie über alles und auch die gerade pubertierende Enkelin Flora, doch leider hat sich über die Jahre zwischen Mutter und Sohn und damit auch seiner Familie eine Distanz gebildet, die dazu geführt hat, dass man sich nur relativ selten sieht. Umso erstaunter ist Bea als ihr Sohn plötzlich mit Enkelin Flora vor der Tür steht und seine Mutter um Hilfe bittet. Flora ist ein liebevoller Wirbelwind mit den typischen Teenagerproblemen. Sie bringt Schwung in Beas Leben und hat auch einen ganz tollen Vorschlag als Bea plötzlich vom anderen Ende der Welt, aus Edinburgh, einen Brief aus einem dort ansässigen Café erhält. Es entwickelt sich daraufhin eine elektronische Brieffreundschaft und Bea denkt noch mehr als je zuvor über ihr Leben vor Peter und ihre erste große Liebe nach. Und dann begibt sie sich mit Flora auf eine vorweihnachtliche Reise ins kalte Schottland.

    „Ein Winter voller Wunder“ ist eine wundervolle Winter- und Weihnachtsgeschichte, die natürlich passend mit einem zauberhaften Happy End daherkommt. Doch bis dahin müssen viele Hindernisse überwunden werden und dafür auch viele Gespräche geführt werden. Zu viel Schweigen hat Beas Leben bis hierhin geprägt und für einen wirklichen Neuanfang muss das nun gebrochen werden. Da ist es gut, dass Bea nun Flora an ihrer Seite hat. Dieses Mädchen geht mit der nötigen Unbefangenheit an alles heran.

    Die Autorin Amanda Prowse zeichnet ihre Charaktere, insbesondere natürlich Bea und Flora, aber auch Wyatt und alle anderen Personen sehr authentisch. Bea ist eine sympathische Frau und eine ganz liebevolle Oma. Doch kein Mensch ist fehlerfrei und auch Dinge, die getan werden um andere zu schützen, können natürlich Auswirkungen haben. Genau so ist es hier. Das Leben der kleinen Familie ist geprägt durch das, was einmal Beas Leben schwer erschüttert hat. Nun kommt all das endlich ans Licht. Es wird geredet und gelebt.

    „Ein Winter voller Wunder“ ist ein Roman, der berührt ohne kitschig zu sein. Die Geschichte zeigt wie Entscheidungen oder Begegnungen unser Leben tatsächlich beeinflussen können. Ein Roman, der in die Vorweihnachtszeit passt, der aber nicht direkt weihnachtlich ist, sondern eigentlich jederzeit gelesen werden darf. Emotionen sind jedenfalls garantiert.

    Copyright © 2017 by Iris Gasper

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    Sturmhoehe88s avatar
    Sturmhoehe88vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schottland <3<3<3
    Nicht nur zu Weihnachten

    Format: Kindle Edition

    Dateigröße: 2952 KB

    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 336 Seiten

    Verlag: Piper ebooks (2. Oktober 2017)

    Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

    Sprache: Deutsch

    ASIN: B071V54PPD

    Preis TB: 10,00€

    Preis Kindle: 8,99€

    Inhaltsangabe zu „Ein Winter voller Wunder“ von Amanda Prowse

    Als ihr Mann stirbt, ist Bea nach dreißig Jahren Ehe wieder allein. Für immer, so denkt sie. Ihren Schmerz bekämpft sie, indem sie sich in die Arbeit stürzt, und bald ist ihr Café bekannt für den besten Karottenkuchen von Sydney. Aber dann, kurz vor Weihnachten, lockt eine Brieffreundschaft Bea nach Schottland. Der glitzernde Lichterzauber und die tanzenden Schneeflocken führen sie unvermittelt zurück in die Vergangenheit und zu einer heimlichen Liebe – die sie vor langer Zeit zu vergessen versuchte.



    Meine Meinung

    Dieses Buch ist nicht nur für die Weihnachtszeit, sondern kann auch als kleine aber feine Lektüre zwischendurch gelesen werden. Man bekommt einblicke in das Leben von Sydney, und auch in Schottland. Und da bin ich ja sowieso hin und weg, ich Liebe Edingburgh und natürlich auch Schottland an sich selbst auch wenn ich mir den Traum von einer Reise dorthin noch erfüllen muss.

    Bis es jedoch soweit ist, lasse ich mich von Geschichten rund um Schottland verzaubern, so wie in diesem Buch.

    Der Schreibstil war sehr angenhem und flüssig, die beschreibungen rund um die Szenen und Schauplätze sowieso. Alles in Allem war dies ein wundervoller Roman, den ich einfach nur weiter Empfehlen kann.

    5/5 Sterne

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    Igelas avatar
    Igelavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Berührend und stimmungsvoll.Muss nicht unbedingt an Weihnachten gelesen werden...
    Hat mich berührt!

    Bea ist erst 53 Jahre alt, als ihr Mann Peter stirbt. Mit ihrem Sohn Wyatt und seiner Familie hat sie nur sporadisch Kontakt, ihr Leben spielt sich in und um ihr Café ab. Durch einen Brief beginnt sie, mit der Cafébesitzerin Alex aus Edinburgh zu mailen und fühlt sehr schnell eine freundschaftliche Verbindung zu ihr. Als ihre dreizehnjährige Enkeltochter Flora Probleme in der Schule und mit ihren Eltern hat, bietet Bea ihr in der Vorweihnachtszeit eine Reise nach Schottland an. Die beiden machen sich mit der Einwilligung von Floras Eltern auf den Weg, der auch eine Reise in die Vergangenheit wird.


    Auf der zweiten Seite fällt das Wort "Sterben" und ich habe schon da geahnt, dass dies nicht unbedingt nur ein locker und heiteres Buch wird. Sehr schnell empfand ich auch tiefes Mitleid mit Bea, denn man ist als Leser haunah dabei, als sie ihren Mann Peter beim Sterben begleitet. Dies ist so eindrucksvoll beschrieben, dass unwillkürlich bei mir "was wäre wenn" Gedanken aufgetaucht sind. Wie auch oft in der Realität kommt mit dem Tod des Partners die Einsamkeit, so auch bei Bea.

    Dann macht die Geschichte einen Sprung und geht 1 Jahr danach weiter. Auch hier kann man sehr gut nachvollziehen, wie Bea unter dem Verlust ihres Mannes und der fehlenden Aufmerksamkeit von Sohn Wyatt leidet. Gerade die Figur "Bea" empfand ich als grandios charakterisiert. Mit dieser Figur hat die Autorin wirklich etwas durch und durch Authentisches geschaffen. Man fühlt mit Bea mit, man leidet und freut sich mit ihr. Hier hat die Autorin ab und zu geschickt kursiv geschriebene Gedanken von Bea eingebaut. So sieht man als Leser Bea beim Denken zu. Etwas, was einem die Figur noch näher bringt . So hat mich das Leben von Bea von der ersten Seite an nicht mehr los gelassen und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.

    Doch auch Enkeltochter Flora hat mir gefallen. Hier merkt man, dass Flora 13 Jahre alt ist. Sie ist weder altklug, wie Jugendliche in Bücher manchmal Tendenz zeigen, noch zu kindisch beschrieben. Flora fragt nach, wenn sie was nicht versteht und ist auch mal zickig. Ein zentrales Thema in diesem Buch ist das Verhältnis zwischen Grossmutter Bea und Enkeltochter Flora. Man spürt, wie sie sich besser kennen lernen , voneinander lernen und ein vertrauensvolles Verhältnis aufbauen. Ich empfand das als sehr berührend und wünsche mir jeder Enkeltochter eine Oma wie Bea. Und jeder Oma einen Sonnenschein wie Flora! Dies gerade, wenn man mit einem Vater oder Sohn wie Wyatt gesegnet ist. Beas Sohn war mir zutiefst unsympathisch. Er parkt seine aufmüpfige Tochter bei der Grossmutter, mit der er selbst nur an Weihnachten und Geburtstagen Kontakt hat. Dies ist für mich nicht gerade die feine Art. Die Autorin hat sich jedoch plötzlich entschieden, Wyatt etwas weicher zu zeichnen. Für mich nicht unbedingt sympathischer, denn so kommt er als nicht wirklich ausgereift rüber.

    Wie das Cover verrät, spielt sich die Story in der Vorweihnachtszeit ab. Ich habe den Eindruck, das Bild ist zu spezifisch gewählt. Denn gerade so ein weihnachtlich anmutendes Bild könnte Leser in den restlichen 10 Monaten des Jahres davon abhalten, zu dem Buch zu greifen. Da das Thema Weihnachten nur dezent eingesetzt wurde, empfinde ich das als schade.

    Der Schreibstil ist detailliert und auf den Punkt gebracht. Gestaunt habe ich, als die Autorin auf fast eineinhalb Seiten die Wohnung von Bea so beschrieben hat, dass ich sie erstens bildlich vor mir gesehen habe. Und zweitens, dass dies weder langweilig noch langatmig war !

    Absolut unvorhersehbar weiss man als Leser nicht wie sich die Geschichte entwickeln wird. Die Autorin hat mich durch einige Wendungen völlig überrascht und das ist genau, das was für mich ein gutes Buch ausmacht.

    Ich kann eine Leseempfehlung aussprechen, denn dieses Buch hat mich berührt und begeistert!

    Kommentare: 1
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    sollhabens avatar
    sollhabenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schöne Einstimmung auf die ruhigste Zeit im Jahr. Von der Hitze Australiens gelangt man in den schottischen Winter. Liebenswürdig!
    Gib der Liebe eine zweite Chance

    Bea ist sich bewusst, wie viel Glück sie hatte Peter zu begegnen. Alleinerziehend, ohne Familie und Freunde ist Peters Freundlichkeit und Liebe, wie ein Lichtstreifen am Ende des Tunnels. 27 Jahre sind sie ein glückliches Paar, wenn Peter auch weiß, dass er nicht Beas ganz große Liebe ist. Seine Liebe reicht für beide und auch für Wyatt, Beas Sohn. Als Peter stirbt, bleibt Bea alleine in Sydney zurück und kümmert sich um ihr gemeinsames Cafe. Die Arbeit lenkt sie von ihrem Schmerz ab und hindert sie auch daran, sich zu sehr an die schmerzliche Vergangenheit zu erinnern.
    Eines Tages flattert ganz altmodisch ein Brief per Post in Beas Haus. Darin erfährt sie von einem weltumspannenden Forum für außergewöhnliche Cafes. Der Schreiber sitzt in Edinburgh und mit Hilfe Flora, Beas 13jährige Enkelin beginnt ein elektronischer Schreibwechsel zwischen Alex und Bea. Wie es der Zufall will, beschließt sie ganz kurzfristig vor Weihnachten nach Schottland zu fliegen, um ein wenig vom Weihnachtszauber in Edinburgh zu erleben. Flora begleitet ihre Großmutter, in der Hoffnung, dass ein wenig Abstand von den Ereignissen in ihrer Schule ihr gut tun würde.
    So tauschen sie den australischen Sommer mit dem Winter in Schottland und Bea stellt sich in kleinen Schritten ihrer Vergangenheit.

    Wie hat es mir gefallen?

    Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Sobald Weihnachten vor der Tür steht, schießen die passenden Geschichten wie Pilze aus dem Boden. Normalerweise halte ich mich von der speziellen Lektüre fern, da ich mich nicht auf eine Jahreszeit, zum Lesen von Weihnachtsgeschichten, beschränke.
    Aber wer mich kennt und mir schon länger folgt, dass ich eine entscheidende Schwachstelle habe. Sobald Schottland erwähnt wird, bin ich ein leichtes Opfer. So auch dieses Mal, denn Edingburgh zur Weihnachtszeit ist ein Reisetraum, den ich mir noch erfüllen muss.
    Die Geschichte beginnt allerdings im heißen Australien. Bea stürzt sich nach dem Tod ihres Mannes Peter in die Arbeit. Ihr Cafe ist weiterhin sehr erfolgreich. Aber Bea leidet unter der Entfremdung zu ihrem Sohn Wyatt. Noch ist ihr dafür keine Lösung eingefallen.
    Als Flora, ihre Enkelin kurzfristig zu ihr kommt, erreicht sie ein Brief aus Schottland. Mit Floras Hilfe nimmt sie per eMail Kontakt mit dem Absender auf. Bea versucht Flora gute Tipps zu ihren schulischen Problemen zu geben und Flora zeigt ihr, wie sie richtig mit einem Laptop umgeht. Wie es der Zufall so will, gelangen die beiden nach Schottland und dort angekommen, ziehen die zwei los und erliegen dieser zauberhaften Stadt. Bea erzählt von ihrer ersten großen Liebe und ihre ungemein offenherzige Enkelin gibt ihr die Kraft sich ihren Erinnerungen zu stellen.
    Die Geschichte besticht vor allem durch die wundervollen Beschreibungen der Orte, egal ob in Australien oder Schottland. Ortstypische Leckereien lassen meinen Magen laut knurren. Zusammen mit den sympathischen Figuren, allen voran Bea ergibt sich ein Buch, das mich sofort in seinen Bann zog. Ein wenig Drama, Wertevorstellungen der 70iger Jahre, verlorene Familien und zweite Chancen haben mich auf guten Niveau unterhalten. Somit hat die Weihnachtssaison für mich begonnen.

    Seite 273
    "Bedingungslose Liebe lässt sich leicht behaupten, wenn sie niemals auf die Probe gestellt wurde." 

    www.mariessalondulivre.at

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    earthangelvor 19 Stunden
    Kurzmeinung: Schöne, kleine Wintergeschichte mit dem Duft von Schottland und Australien und viel Familiendrama!
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