Amanda Sthers Der Gesang der Zikaden

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Inhaltsangabe zu „Der Gesang der Zikaden“ von Amanda Sthers

Eine zarte Liebesgeschichte vor der schroffen Landschaft der Bretagne Die 40jährige Madeleine führt ein ganz normales Leben. Nie verpasst sie ihre Lieblingsfernsehserie, mit dessen Helden sie mitfiebert. Immer hält sie den linken Platz auf ihrem Sofa frei, vielleicht setzt sich ja doch irgendwann einmal der Mann ihrer Träume dorthin. Sie hat einen ordentlichen Job, sie ist angestellt bei einer Immobilienagentur. Als sie dem feinen Herrn Castellot ein Haus in der Bretagne zeigen soll, entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte zwischen zwei vom Leben nicht Verwöhnten …

eindringlich und erschütternd

— Ulenflucht

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    Der Gesang der Zikaden

    Ulenflucht

    14. April 2018 um 17:29

    Zikaden singen bevor sie sterben. Diese Feststellung präsentiert die Autorin früh im Buch, aber erst ganz am Ende des Buchs zeigt sie, was das eigentlich heißt. Vorher bekommt der Leser trotz der nur 155 Seiten ausgiebig Zeit, das Elend von Madeleine zu teilen. 40 Jahre alt, korpulent, findet sich hässlich. Ist alleine, natürlich. Dann begegnet sie Castellot, einem Kunden, dem sie ein Haus zeigen soll. Er verändert alles. Nicht durch Liebe, sondern durch ruppiges, egoistisches, ja geradezu entwürdigendes Begehren. Wortlos, unberechenbar, zerstörerisch. Madeleine verliebt sich - und es zerfrisst sie. Amanda Sthers nimmt sich schonungslos des Themas Einsamkeit an und beleuchtet, wie der Mensch da hineingeraten kann. Wie es möglich ist, dass ein Leben zu zerstört ist, dass man damit nichts mehr anzufangen weiß und sich in Fantasie flüchtet, in die unerfüllbare Sehnsucht nach einer heilen Welt. Madeleine bekommt sie nicht, trotz allem. Stattdessen bekommt sie die einfache Zuneigung eines einfachen Menschen, während der leidenschaftlich verehrte Castellot nur hin und wieder hereinschneit und dennoch ihr Leben verändert. Ihr zeigt, dass man leben muss, bevor man stirbt. Dass man singen muss wie eine Zikade, weil man keine Wahl hat.  Alles an diesem Buch ist zart und vulgär zugleich. Selbst der Humor ist trist, es gibt keinen Ausweg aus nichts. Man kommt den Figuren nicht nahe, obwohl man sie auf so hefitge Art und Weise vorgeführt bekommt. Man erfährt alles über sie, was sie denken, was sie fühlen. Aber zu keinem Zeitpunkt ahnt man, was kommt. Man hofft nicht, man weint über sich selber. Jeder meint, das Gefühl der Einsamkeit zu kennen, aber Madeleine ist immer noch eine Stufe höher. Dieses Buch ist deprimierend, grob, bängstigend. Es konfrontiert einen mit den großen Grundängsten der Menschen: Der Einsamkeit und dem Tod. Es hinterlässt Spuren. Mal möchte man sich abwenden, mal sich fallenlassen in den exakten und ungewöhnlichen Beobachtungen und Gleichnissen. Man versteht, dass die Angst der Unsichtbaren nicht ist, sichtbar zu werden, sondern zu verschwinden. Man macht drei Kreuze, nicht zu ihnen zu gehören oder man beweint sich selber, weil man einen Spiegel vorgehalten bekommt. Ein ganz erstaunlicher Roman also, der einem vieles erklärt und einen doch am Ende ratlos zurücklässt. Wie das Leben selber.

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  • Rezension zu "Der Gesang der Zikaden" von Amanda Sthers

    Der Gesang der Zikaden

    hutschi

    12. September 2012 um 12:07

    Zwei für die Liebe fast verlorene Menschen finden nur auf körperliche Art zueinander. Ihre Traurigkeit vermag die Mauer des Schweigens nicht zu durchbrechen. Sie entkrampfen sich, sie besitzen aber keine gemeinsame Sprache.
    Das in der Bretagne spielende Buch erzählt über zwei Menschen, die ein scheinbar normales Leben führen, aber innerlich sehr einsam sind.
    Ein nachdenkliches, trauriges Buch.

  • Rezension zu "Der Gesang der Zikaden" von Amanda Sthers

    Der Gesang der Zikaden

    claudiaausgrone

    18. January 2012 um 21:58

    Zugegeben, der Anfang hat mich gleich zum weiterlesen verleitet. Bis zur Mitte blieb es dann auch noch ganz interessant, gelegentlich auch unterhaltsam, aber dann war es nur noch Arbeit: einfach zu desillusionierend...

  • Rezension zu "Der Gesang der Zikaden" von Amanda Sthers

    Der Gesang der Zikaden

    LeseAnne

    25. March 2009 um 18:41

    So eine junge Autorin und schreibt über die Hoffnungslosigkeit und das eintönige Leben einer Mittvierzigerin..So früh schon so desillusioniert?Na klar es ist nur eine Geschichte, die Sehnsucht, Träume, Einsamkeit und die Angst geliebt zu werden, verbindet. >Sehr nachdenklich<

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