Amanda Sun Ink

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Inhaltsangabe zu „Ink“ von Amanda Sun

Kurzweilige Unterhaltung, interessante Basis, es gibt ein paar Probleme, ich werde die Serie aber dennoch beenden.

— Yuyun

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    Ink

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. October 2014 um 14:30

    And then Tomohiro scratched through the drawings and they dropped one by one, like black cherry petals crumpling to the ground. (Ink, S. 153) Katie lebt nach dem Tod ihrer Mutter bei ihrer Tante in Japan. Leute fremd, Kultur fremd, Land fremd und doch muss sie sich irgendwie damit zurechtfinden. Recht viel komplizierter kann es auch nur werden, als sie sich in Tomohiro verliebt, dessen Zeichnungen sich auf unerklärliche Weise zu bewegen scheinen. Fast zu gleichen Teilen hat "Ink" positive, als auch negative Seiten. Was die Amanda Sun allerdings zu 100% richtig gemacht hat ist: Japan. Man merkt, das die Autorin weiß, worüber sie schreibt. Selbst hat sie ebenfalls eine Zeit lang in diesem Land gelebt und ihre Erfahrungen, wie Kenntnisse über Sprache und Kultur hat Sun hervorragend in die Geschichte eingebracht. Ihre Liebe zu Japan lässt sich in Katie wiederfinden. Auch deren ganze Situation ist überzeugend. The limits of my Japanese shoved against me, which only proved his point and pissed me off more. (Ink, S. 26) Hat Katie anfängliche Probleme mit der Sprachbarriere, verbessern sich ihre Sprachkenntnisse und ihre Anpassungsfähigkeit. Leider ist das auf Katie bezogen das einzig gut umgesetzte an der Protagonistin. Besonders zu Beginn der Geschichte sind ein Großteil ihrer Handlungen weder nachvollziehbar, noch logisch. Sie sieht wie sich eine von Tomohiros Zeichnungen bewegt und reagiert sofort wie der amerikanische Geheimdienst auf mutmaßliche Terroristen, was in diesem Fall einfach unpassend ist und sehr an den Haaren herbeigezogen wirkt. Als normale Reaktion empfände ich es, wenn man zuerst vielleicht einmal denkt: Hat sich die Zeichnung gerade bewegt??? Ach was... Katie dagegen beschließt kurzer Hand, dass Tomohiro bestimmt! irgendetwas im Schilde führt und beginnt ihn zu stalken. Tomohiro veered toward the walkways and I was on his tail, coasting down the hill and looping around pedestrians. This was my chance to finally figure it all out. What he was hiding, why he was pushing me away. (Ink, S. 75) Dadurch wirkt sie etwas einfältig. Logischerweise spricht der Junge Katie darauf an, der ist ja schließlich nicht blöd. Indem sie aber alles abstreitet wird die Situation nicht wirklich besser.Augenverdrehen bleibt einem nicht erspart. "You're doing a thorough job of stalking me," he said. "I'm not stalking you!" I snapped. "I couldn't care less what you're doing with your time." "Which is why you followed me here." "Like I said, I thought you were up to something." (Ink, S. 79-80) Sind jedoch die ersten Hürden einmal geschafft, bietet "Ink" eine spannende, vor allem aber sehr unterhaltsame Geschichte. Hier erwärmt man sich ein bisschen mehr für die Charaktere, dort verliebt man sich immer und immer wieder in das Setting. Nicht unerwähnt sollten auch die Bezüge auf die japanische Mythologie bleiben, die gut recherchiert in das Buch eingewebt worden sind. Katie ist nun nicht mehr ganz so nervig und Tomohiro entpuppt sich als ganz interessanter Charakter. Zwar spiegelt er den typischen mysteriösen "Bad Boy" wieder, im Gegenteil zu anderen Figuren dieser Art hat er allerdings wirklich eine dunkle und gefährliche Seite an sich. Wie er mit dieser umgeht war ebenfalls sehr angenehm zu verfolgen. Angemerkt soll jedoch sein, dass Sun sich mit ihm durch "sexuelle Belästigung" in eine leicht untolerante Lage bringt. Persönlich finde ich die Szene absolut unnötig und in gewissen Zügen auch unangebracht. Doch aus der Handlung heraus ist sie eigentlich ganz anders zu verstehen.Wie gesagt: einfach unnötig. Schließlich und endlich aber bietet "Ink" ein paar Stunden unterhaltsamen Lesespaßes für diejenigen, die sich vom Einstieg des Buches nicht sofort entmutigen lassen.

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  • "Ink", Amanda Sun (Paper Gods, #1)

    Ink

    Shiku

    21. June 2013 um 12:12

    Die Rezension bezieht sich auf die Ausgabe von Mira Ink. (Taschenbuch, ISBN: 978-1-472-01059-9) __________________________________________________ Nach dem Tod ihrer Mutter muss die 16-jährige Katie Greene zu ihrer Tante ziehen – nach Japan. Dort scheint sie vieles zu überfordern, allem voran die Sprache, mit der sie eher schlecht als recht zurechtkommt. Als sie eines Tages auch noch Yuu Tomohiro über den Weg läuft, stellt dieser ihre Welt vollkommen auf den Kopf, denn als sie eine Zeichnung von ihm findet, bewegt sich diese. Das war keine Einbildung, da ist sie sich sicher, besonders als es wieder passiert. Was aber steckt dann dahinter? Und wer ist Tomohiro wirklich? Hoffentlich nicht dieser üble Typ, den alle in ihm sehen, der seinen besten Freund ins Krankenhaus bringt, seine Freundin betrügt und das andere Mädchen auch noch schwängert … denn so langsam, aber sicher verliebt sich Katie in ihn. Ihr findet auch, dass es ein bisschen seltsam ist, dass man sich in den Typen verknallt, der ein ziemlicher Idiot zu sein scheint? Da stimme ich euch absolut zu, dennoch ist das genau, was in „Ink“ passiert. Immerhin sieht Katie sofort, dass Tomohiro eigentlich ganz anders ist, erkennt seine wahren Emotionen in seinen Augen, wenn er nicht aufpasst und kann daher nicht anders, als ihn zu stalken – anfangs wollte sie ihn noch zur Rede stellen, aber dieses Ziel verlor sie aus den Augen – und sich nach und nach in ihn zu verlieben. Denn wie soll es auch anders sein: Er ist natürlich kein vollkommener Idiot, zumindest möchte uns das die Autorin weismachen. Wie man lesen kann, war ich von dem Buch alles andere als begeistert. Es hat durchaus seine positiven Aspekte, diese sind aber nicht besonders zahlreich vertreten. Da wäre zum einen der Fakt, dass es in Japan spielt, was definitiv mal ein anderes Setting ist und zudem den Vorteil hat, dass hier und da japanische Worte ihren Weg in den Text finden. Wer wie ich den Klang der japanischen Sprache liebt, wird mit diesen Stellen seine helle Freude haben und für all die, die bisher weniger Kontakt zu ihr hatten, gibt es im Anschluss ein Glossar. Allerdings ist Japan letzten Endes wirklich nur das Setting – dazu gehört, dass es zum Mittag nun mal ein Bento gibt, man in der Schule Hausschuhe trägt und man an der Schule Kendo lernen kann – ansonsten wird dieses Land, diese Kultur nie so sehr etabliert, dass das Buch nicht auch an jedem anderen Ort hätte angesiedelt sein können. Und zum anderen gibt es die Idee. Ich bin mit der japanischen Mythologie nicht vertraut genug, um sagen zu können, wie sehr sich die Autorin tatsächlich an dieser orientiert hat. Die meisten Namen und Begriffe kamen mir bekannt vor, aber das muss nichts weiter heißen. Fakt bleibt aber, dass es ein erfrischender Ansatz war, bei dem es leider auch bleibt. Wir erfahren im Laufe des Buches ein wenig mehr darüber, aber viel ist es nicht. Schuld ist daran, dass sich alles immer nur um Tomohiro dreht – der hängt mit dem übernatürlichen Part der Geschichte natürlich zusammen, dennoch weiß auch er weniger als andere und dem Leser bleibt das Wissen verwehrt. Auch in anderer Hinsicht ist das ein entscheidender Nachteil von „Ink“, denn wenn ich etwas nicht gutheißen kann, dann dass sich das Leben der Protagonistin plötzlich nur noch um einen Jungen herum anordnet. Dass er nicht der charmanteste Herr ist, habe ich bereits angesprochen. Abgesehen davon hat Katie eigentlich genügend Sachen, die sie beschäftigen könnten: die fremde Kultur, der Verlust ihrer Mutter … und ansatzweise geschieht das auch, das prominente Thema ist und bleibt aber Tomohiro. Es wird sogar so extrem, dass sie sich erst richtig mit ihrer Trauer auseinandersetzt, als Tomohiro es ihr sagt. Da ist es wenig verwunderlich, dass sie nach kaum der Hälfte der Geschichte schon nicht mehr ohne ihn leben kann und auch von Liebe ist schnell die Rede, während man das Knistern zwischen den beiden vergeblich suchen wird. Umso unverzeihlicher ist es, dass die Autorin später sexuelle Belästigung romantisiert. Schon zu Beginn serviert unser „Held“ seine Freundin eiskalt ab, um sie zu schützen; mal abgesehen davon, dass er damit Entscheidungen über den Kopf seiner Partnerinnen hinweg trifft, er geht dabei entschieden zu weit, als er Katie – ohne ihr Wissen – in ein sogenanntes „love hotel“ (dort kann man sich ein Zimmer mieten, um ungestört Sex haben zu können) führt und auch nachdem sie ihm sagte, dass sie das nicht möchte, hört er zunächst nicht auf, sie zu berühren. Am Ende soll das natürlich eine selbstlose Tat gewesen sein, um Katie zu helfen – Entschuldigung, aber NEIN. Es gibt Grenzen, und Missbrauch und Belästigung jedweder Art, die als legitim und gar erstrebenswert dargestellt werden, überschreiten diese deutlich. Es ist außerdem nicht so, als hätte Tomohiro keine anderen Handlungsoptionen gehabt. Die Handlung lässt hier wirklich zu wünschen übrig, weil schlichtweg alles Tomohiro als Motivation hat. Es geht nicht um Japan, nicht um ihre Familie, nicht ihr eigenes Wohlergehen – immer nur um ihren „Liebsten“. Das regt mich nicht nur auf, es ist auch noch langweilig, besonders wenn man liebend gern mehr über andere Aspekte des Buches erfahren möchte. Die bleiben dann logischerweise hintenan. Bisweilen ist das Buch auch vorhersehbar. Das betrifft sowohl vergangene Ereignisse als auch das Ende, sodass ich keinerlei Bedürfnis verspüre, diese Reihe weiter zu verfolgen. Hinzu kommt, dass die weiteren Charaktere eher blass sind und höchstens mal was ausplappern und ein wenig Drama hinzufügen. Das war es dann vorerst aber. „Ink“ ist kein vollkommen schlechtes Buch, zumindest der Ort des Geschehens und die Grundidee sind zum Teil interessant. Letzten Endes handelt es sich hierbei aber um keine fantastische Geschichte mit romantischen Elementen, sondern um eine Romanze mit fantastischen Elementen. Dabei überzeugt selbst die Romanze nicht, gerade weil sich alles immer nur um den Herrn dreht, der die Grenzen an einem gewissen Punkt deutlich übersteigt. Das ist nicht nur langweilig, sondern auch inakzeptabel.

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