Amanda Webster

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Amanda WebsterDer Junge, der Äpfel liebte
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Der Junge, der Äpfel liebte
Der Junge, der Äpfel liebte
 (10)
Erschienen am 16.09.2014
Amanda WebsterThe Boy Who Loved Apples
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The Boy Who Loved Apples
The Boy Who Loved Apples
 (0)
Erschienen am 23.01.2014

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Rezension zu "Der Junge, der Äpfel liebte" von Amanda Webster

Belastung Magersucht
makamavor 4 Jahren

Riche und   seine Familie leben in Australien, in einem Haus nahe am Regenwald. Mit im Haus wohnen die Großeltern mütterlicherseits. Die Oma ist ein Pflegefall.
Im Alter von 11 Jahren isst Riche auf einmal immer weniger - die Familie findet das zunächst nicht wirklich Besorgnis erregend. Doch Riche entwickelt immer mehr Abneigungen und Zwänge, er ekelt sich vor Fleisch, nichts darf mit seinen Lebensmitteln in Berührung kommen.
Er verweigert sogar Wasser, geht nicht mehr in die Küche, betritt keine Lebensmittelläden und meidet Menschen, die Flesich essen (also quasi seine gesamte Familie --- und auch seine gelebten Äpfel rührt er nicht mehr an. Endlich begreift die Familie, dass der Junge an Magersucht leidet.
Er hat panische Angst mit Kalorien kontanimiert zu werden und nimmt Gewaltmärsche auf sich, um bloß nicht fett zu werden, dabei ist er schon massiv untergewichtig...
Die Mutter (ausgebildete Ärztin) weiß dass es so nicht weiter gehen kann. Riche schwebt in Lebensgefahr...
Doch in Klinik wird Riche niemals gehen.....
Er hat Angst, dass er so wird die Großmutter.....
Dazu kommt noch ein Streit mit dem Vater und der anderen Großmutter.
Eine vernünftige Therapie gibt es in der Nähe nicht, also entscheidet sich die Mutter für eine in Brisbane - das liegt über 100km vom Heimatort entfernt..... und bedeutet eine Trennung von der übrigen Familie auf unbestimmte Zeit.
Auch dort lässt man sich nur widerwillig auf eine ambulante Therapie ein....
Riche und seine Mutter leben fast ein Jahr dort und extrem langsam mit Rückschlägen geht es voran .... die Proteindrinks, die der Junge erhäjt müssen genau nach seinen ANweisungen zuberietet werden....
Ausserdem ist diese Behandlung sehr teuer ---- zum Glück schent das kein Problem zu sein ... denn der Vater verdient gut.
Die Familie droht an der Krankheit zu zerbrechen.....
Weihnachten kehren sie nach Hause zurück, (die Einrichtung ist geschlossen)
Das scheint einen Wandel bei Riche zu bewirken und langsam und dann immer rasanter geht es im besser....
Er verträgt sich auch wieder mit seinem Vater und fängt wieder an mit seinen Geschwistern zu spielen.
Dann willer  wieder zur Schule gehen und fängt auch wieder an zu essen......
Amanda Webster beschreibt sehr ausführlich und eindringlich das Schicksal ihres Sohnes.
Ich war oft schockiert über das Ausmas der Erkrankung, allerdings wurde es mir manchmal auch etwas zu viel und die Gefühle der Eltern und der übrigen Familie kamen auch etwas kurz.
Deshalb 4 von 5 Sternen.



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aftersunblaus avatar

Rezension zu "Der Junge, der Äpfel liebte" von Amanda Webster

Magersucht in der schlimmsten Form
aftersunblauvor 4 Jahren

Riche ist elf Jahre alt als er kein Fleisch mehr essen mag. Daran ist ja nichts besonderes denkt sich die Familie aber ganz schnell verweigert er immer mehr Lebensmittel. Schnell magert er ab und nur langsam begreifen seine Eltern das er magersüchtig ist. Währenddessen geht es mit Riche immer weiter bergab. Es reicht dem Jungen nicht mehr nur zu hungern, er trinkt kaum noch und entwickelt immer mehr Abneigungen. Er betritt die Küche nicht mehr, betritt keine Lebensmittelläden mehr, berührt keine Menschen mehr die Fleisch essen und seine Mutter darf nicht einmal mehr hinter einem Lebensmittellaster herfahren weil alles mit Kalorien kontaminiert ist.

Die Mutter sieht die Ursache für die Erkrankung von Riche in den Streitigkeiten mit seinem Vater hat und es folgen gegenseitige Schuldzuweisungen bis es fast zu spät ist.
Da die Mutter, selbst gelernte Medizinerin, eine Einweisung und Zwangsernährung im Krankenhaus wegen der hohen Rückfallquote strikt ablehnt, begibt sie sich mit ihrem Sohn in eine Privat Therapie, die zu weit weg vom Heimatort ist um jeden Tag die Strecke zu fahren. Sie mietet sich mit Riche in einem Appartement ein und sieht Mann und die beiden anderen Kinder höchstens kurz am Wochenende. Die ganze Familie scheint an der Krankheit zu zerbrechen……

Einfühlsam und detailliert beschreibt Amanda Webster den Leidensweg ihres Sohnes. Ich war beim lesen sehr schockiert über das Ausmaß der Magersucht und habe in der Form noch nie darüber gehört. Durch die Berichte über die Therapie erfährt man einiges was Eltern betroffener Kinder beachten sollten.
Die Geschichte wurde flüssig geschrieben und hat sich gut lesen lassen. Einen Stern ziehe ich aber ab da ich gerne mehr über die Gefühle der Eltern gelesen hätte. Für Betroffenen muss es ja eine enorme Belastung darstellen und dies kam mir ein wenig zu kurz.

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