Scheidung auf islamisch in der Via Marconi

von Amara Lakhous 
4,0 Sterne bei1 Bewertungen
Scheidung auf islamisch in der Via Marconi
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Eine humorvoll erzählte Geschichte gibt Einblicke in das Leben von legalen und illegalen Einwanderern in Rom.

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Inhaltsangabe zu "Scheidung auf islamisch in der Via Marconi"

Der italienische Geheimdienst erfährt von einer Gruppe muslimischer Einwanderer,
die sich in Rom in der Gegend um die Via Marconi trifft und einen
größeren terroristischen Anschlag plant. Als verdeckter Ermittler kommt Christian
Mazzari ins Spiel, ein Sizilianer, der dann als vermeintlicher tunesischer
Immigrant Issa in die Via Marconi zieht. Im Internetcafé Little Cairo begegnet
er den jungen Männern des Viertels – und Safia, einer zarten Ägypterin, die ihn
die islamische Kultur mit den Augen einer jungen Frau sehen lässt. Issa und Safia
erzählen abwechselnd aus ihrem Leben und von der geheimen Sympathie,
die sie verbindet.
Wieder durchleuchtet Amara Lakhous die italienische Gesellschaft – ursprüngliche
und zugezogene Einwohner – mit feiner Ironie und unbestechlichem
Blick für die alltäglichen Missverständnisse. Währenddessen gehen Issas
Ermittlungen voran, und auch die Anzeichen drohender Gefahr verdichten sich,
bis zu einem überraschenden Ende, nach dem der Leser den Fall garantiert
noch einmal von vorne aufrollt.
Über den ersten Teil der Triologie, den Roman "Krach der Kulturen um einen
Fahrstuhl an der Piazza Vittorio" schrieb der Standard: » Dieses Buch fängt so leichthändig
wie klug die Atmosphäre der Stadt am Tiber und das Denken ihrer Bewohner
ein. «

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783803126856
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Wagenbach, K
Erscheinungsdatum:02.05.2012

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Eine humorvoll erzählte Geschichte gibt Einblicke in das Leben von legalen und illegalen Einwanderern in Rom.
    Multikulti in Italien

    Als illegaler Einwanderer getarnt, soll Christian, ein Italiener mit tunesischer Abstammung, alias Issa für den italienischen Geheimdienst eine terroristische Zelle aufdecken. Dabei lernt er die junge Ägypterin Safia kennen und lieben.

    Die Geschichte wird abwechselnd von Issa und Safia erzählt und gewährt dadurch Einblicke in die islamische Kultur und die Sicht von Italienern und Einwanderern aufeinander. Safia hat eine ironische Schlagfertigkeit, mit der sie  Stellung nimmt zu vielen Dingen ihres Alltags.
    So erfährt der Leser viel über die Rolle der Frau im Islam. Themen wie Schleier, Beschneidung und Polygamie kommen ebenso zur Sprache wie der Wunsch Safias, einen Beruf ausüben zu dürfen.
    Kurzweilig und mit einer Prise Humor verspricht dieses Buch hintergründige Aufklärung der Probleme auch in unserer Gesellschaft.

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