Amber Benson Jenseits GmbH 01

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Inhaltsangabe zu „Jenseits GmbH 01“ von Amber Benson

Calliope Reaper-Jones wünscht sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben führen zu können, ihrer Vorliebe für Designerschuhe zu frönen und Dates zu haben. Doch als Tochter des Todes ist sie alles andere als normal. Und als ihr Vater entführt wird und der Protegé des Teufels das Familienunternehmen, die Jenseits GmbH, übernehmen will, sieht sich Callie gezwungen, nach Hause zurückzukehren und vorübergehend die Firma zu leiten. Dazu muss sie jedoch zunächst drei äußerst schwierige Aufgaben lösen. Und dass der Gesandte des Teufels auch noch teuflisch gut aussieht, macht die Sache nicht leichter ...

Tussi-Tod i.V. hat mir gut gefallen

— mysticcat

Ich bin hin und her gerissen... es war definitiv nicht schlecht, stellenweise aber zu langatmig und oftmals nicht so recht fesselnd.

— tuesdayblind

Nicht super-anspruchsvoll, aber eine nette Lektüre für zwischendurch. Eigentlich eine ganz witzige Geschichte.

— Saarlandman

Ein bisschen zu viel des Guten....

— Di_ddy

Ganz schlimm, echt sowas hab ich noch nicht gelesen :/

— el_lorene

War am Anfang gut aber am Ende einfach nur langweilig

— RosaSarah

Bis jetzt gefällt mir das Buch sehr gut>:)

— AnnaLange

Also ich kann da Kendra 100% zustimmen!!!

— jessy85

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  • Tussi-Tod i.V. hat mir gut gefallen

    Jenseits GmbH 01

    mysticcat

    17. August 2017 um 15:54

    Amber Benson kennen viele aus der Serie "Buffy - im Bann der Dämonen". Ich nicht, denn ich habe keine ganze Folge Buffy durchgehalten, das war so gar nicht mein Fall. Trotzdem war ich gespannt, wie der Roman einer Schauspielerin dieses Genres ausfällt und wurde dabei nicht enttäuscht. Das Buch ist im Jahr 2009 als deutsche Übersetzung erschienen, es gibt auch einen Band 2 dazu. Beide Bücher sind derzeit im Buchhandel nicht mehr erhältlich. Schade, denn ich hätte mir gerne Band 2 zugelegt. Worum geht es?Calliope Reaper-Jones, genannt Calli, hat das Gefühl, plötzlich im falschen Film zu sein. Zuerst sitzt ein Drache in ihrem Hauseingang und starrt aus dem Fenster - und dann wird sie noch entführt. Ihre Erinnerung kehrt leider für sie zurück - sie ist die Tochter des Todes, der entführt wurde, und die einzige Hoffnung ihrer Familie, dass ihr Vater wieder nach Hause zurückkehrt. Calli muss also, obwohl sie völlig ahnungslos und ungeeignet ist, das Familienunternehmen "Jenseits GmbH" übernehmen - und zumindest vorrübergehend die Rolle des Todes übernehmen. Das geht nicht einfach so, denn der Vorstand verlangt von ihr dafür die Erledigung dreier Aufgaben. Und als wäre das nicht schon schwer genug, hat auch noch der Teufel seine Finger im Spiel, der lieber seinen Kandidaten als Firmenleiter sehen würde. Meine Meinung:Die Protagonsitn Callie ist für mich keine Identifikationsfigur, die ich jedoch in ihrer jüngeren Schwester finden kann. Sie ist sehr oberflächlich und markengeil und kommt mir tatsächlich wie ein It-Girl vor, bei dem vieles aus dem Ruder läuft. Sie ist scheinbar auf der Suche nach irgendetwas am Leben, das sie tatsächlich ausfüllt und hat auch nach ihrem Neustart mit Vergessenszauber ihr Ziel offenbar nicht erreicht.Der erste positive Charakterzug, den ich an ihr finden kann, ist die Loyalität ihrer Familie gegenüber und die Liebe zu ihrer jüngeren Schwester. Im Laufe der Handlung wird mir die total überforderte Callie immer sympathischer - gerade weil sie das Handwerkszeug zur Heldin nicht mitbringt und immer wieder jemanden findet, der ihr aus der Patsche hilft.Die Handlung läuft rasant vor mich hin und in Windeseile wird eine ganze jenseitige Welt aufgebaut, die auch jene Gottheiten beinhaltet, die mittlerweile bei den Menschen in Vergessenheit geraten sind. Die Handlungsdichte hat mich überzeugt und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.Daniel ist mir auch sofort ins Auge gestochen, allerdings bin ich noch unschlüssig, wie ich ihn bewerten soll und was jetzt aus ihm geworden ist - hier würde ich gerne noch weiterlesen. Ebenso interessiert es mich, wie Callie die ausgestellten Gefallen einlösen muss  - und generell, wie es jetzt weitergeht. Schade finde ich, dass ich bei Teil 2 nicht weiterlesen kann, da es weder im Handel erhältlich noch in meiner Büchereifiliale vorrätig ist. Sollte es mir jedoch irgendwann in die Hände fallen, werde ich das zweite Buch der Serie auf jeden Fall lesen.Fazit: Tussi-Tod i.V. hat mir gut gefallen

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  • Von Tod, Teufel und Designerschuhen....

    Jenseits GmbH 01

    Saarlandman

    14. October 2015 um 10:28

    Calliope Reaper-Jones muss ihr ganz "normales Leben", das sich überwiegend um ihren Job, um eine stylische Wohnung und tolle Designer-Schuhe dreht, urplötzlich aufgeben, als ihr Vater verschwindet. Was durchaus bereits Spannung verspricht, erhält einen ganz besonderen Drive, als klar wird, wer ihr Vater ist, und was nun von ihr erwartet wird: Als Tochter des Todes, also der Vorstandsvorsitzenden der Jenseits GmbH, soll sie nun dessen Aufgaben übernehmen. Eigentlich möchte Calliope aber genau das am Allerwenigsten. Will sie aber jedoch ihren Vater finden und nicht die Unsterblichkeit ihrer Familie auf's Spiel setzen, bleibt ihr letztlich jedoch nichts anderes übrig, als sich zu fügen. Es gibt jedoch Konkurrenz: Daniel, seines Zeichens Protegé des Teufels will offenbar ebenfalls den Job. Und nicht nur den.... Die Situation spitzt sich zu, als ihr zunächst noch drei Aufgaben auferlegt werden, die sie lösen muss, um überhaupt würdig zu sein, das Amt ihres Vaters zu übernehmen. Zunehmend bekommt sie zu spüren, dass irgendjemand genau das verhindern will und ihr Steine in den Weg legt. Ehe sie sich versieht, ist sie plötzlich die Hauptverdächtige in dem Entführungsfall ihres Vaters. Doch sie bekommt überraschende Hilfe.... "Jenseits Gmbh - Lieber Tod als Teufel" von Amber Benson(die vielen durch ihre Rolle als Tara Maclay in "Buffy - im Bann der Dämonen" bekannt sein dürfte) ist eine nette Lektüre für zwischendurch. Nicht besonderes anspruchsvoll, aber doch spannend und amüsant - und ausreichend, dass ich mir bereits den Nachfolge-Band ebenfalls zugelegt habe. Ich finde, der Stoff würde sich auch ganz gut für eine TV-Serie eignen.

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  • Eine Tochter des Todes hat es nunmal nicht einfach.

    Jenseits GmbH 01

    MimisBookworld

    05. August 2015 um 08:52

    Amber Benson, kenne ich aus der Serie "Buffy - Im Bann der Dämonen" als "Tara". Ich wusste nicht das sie auch Bücher schreibt, bis mir das Buch in die Hände fiel. Die Frau mit den roten Haaren habe ich dadurch gleich mit Willow, aus der Serie, in Verbindung gebracht. Wobei die Beiden sonst nichts gemein haben. Dadurch das die Autorin in einer Serie des Übernatürlichen mitgespielt hat, habe ich mich richtig gefreut das Buch gefunden zu haben. Insiderwissen und so... Soweit ich weiß ist es in den Läden auch nicht mehr erhältlich, es sei denn man bestellt es sich. Die Storyline gefällt mir ausgesprochen gut. Von so was habe ich bisher noch nicht gelesen. Mir fehlte ein wenig die Spannung, aber dies machte Amber Benson mit den detaillierten Beschreibungen der Hölle, den Götter und den Schauplätzen der Story, wett. Man bemerkt beim Lesen, dass Amber Benson sich Mühe gegeben hat, als sie die Charaktere gestaltet hat. Sie haben Klasse und Tiefe, sind gut ausgearbeitet und authentisch. Calliope Reaper-Jones, genannt Calli, war mir nicht von Anfang an sympathisch. Sie nörgelt ständig an ihrem Erbe herum, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie der Job eigentlich sein kann. Man erlebt hautnah mit, wie sie dann doch in die Aufgabe als Tod wächst. Die drei Aufgaben die sie, von der hinduistischen Göttin Kali, dem nordischen Gott Wodan und noch einem Gott, gestellt bekommt sind nicht einfach. Doch Calli erledigt sie zum Teil mit Witz und Sarkasmus, sie handelt wie die Tochter vom Tod. Sie ist auch ein wenig wie die Hauptdarstellerin in "Natürlich Blond". Urkomisch. Jedenfalls besteht ihr Ansporn auch darin nicht nur ihren Vater zu retten, sondern auch die Unsterblichkeit ihrer Familie zu sichern. Falls sie gescheitert wäre, wäre ihrer Familie die Unsterblichkeit entzogen worden.  Begleitet wird sie auf diesem Höllentrip von ihrer Schwester Clio und, nicht ganz unfreiwillig, vom Protegé des Teufels, Daniel. Dieser möchte allerdings selbst die Jenseits GmbH leiten. Er schlägt ihr sogar vor, das sie heiraten. Jedoch aus den falschen und egoistischen Gründen. Sie sind ein wenig wie Feuer und Eis. Am Ende raufen sie sich zusammen und er rettet sogar Calli, sodass sie der Tod werden kann. Ich hätte mir zwischen den Beiden ein wenig mehr Geknister gewünscht, da sie super zusammen passen. Kali, fand ich einfach klasse. Die hat nochmal Pepp in die Geschichte gebracht. Ich würde sie so beschreiben: Sarkasmus, Wut, Macht mit einer guten Portion Freundschaft gegenüber Calli. Sie ist definitiv mein Lieblingscharakter aus dem Buch! :) Aber nun zu den bösen Buben. In diesem Fall dann wohl eher ein Dämon und eine von Callis Schwestern. Eigentlich kann man zu ihnen nicht viel schreiben. Callis Schwester ist neidisch auf sie wegen ihres Erbes als Tod. Immerhin verschrieb sich Callis Schwester der Jenseits GmbH und floh nicht in die Welt der Menschen. Kurz um: Die Bösen wurden geschlagen und ihr Vater wurde wieder als Tod eingesetzt. Der Schreibstil von Amber Benson ist der Hammer. Witzig, spannend, actionreich und absolut fantastisch zu lesen. Sie ist nicht nur eine gute Schauspielerin sondern auch eine gute Autorin. Ich bin froh das es ein Mehrteiler ist und kein in sich abgeschlossenes Buch, da ich unbedingt mehr über Calli, Daniel, Kali und die Anderen erfahren möchte.

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  • Etwas übertrieben ist noch untertrieben...

    Jenseits GmbH 01

    Di_ddy

    21. May 2015 um 19:15

    Ehrlich... Die Story an sich nicht schlecht, aber man hat das Gedühl die Autorin konnte sich nicht entscheiden in welche Mythologie sie nun eintauchen soll. Und so findet man ein bisschen von allem... Zudem ist die Protagonistin eine Mischung auch sexbesessener Heulsuse und selbstbewusster Zicke. Ich weiß auch nicht so recht. Mir fiel es schwer durchzukommen. Es gab durchaus amüsante Passagen, aus dem Grund will ich den Roman nicht komplett kritisieren.

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  • Gute Idee, aber wenig dahinter...

    Jenseits GmbH 01

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    27. May 2014 um 19:58

    Kurzbeschreibung: Calliope Reaper-Jones wünscht sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben führen zu können, ihrer Vorliebe für Mode zu frönen und Dates zu haben. Doch als Tochter des Todes ist sie alles andere als normal. Und als ihr Vater entführt wird und der Protegé des Teufels das Familienunternehmen, die Jenseits GmbH, übernehmen will, sieht sich Callie gezwungen, nach Hause zurückzukehren und vorübergehend die Firma zu leiten. Dazu muss sie jedoch zunächst drei äußerst schwierige Aufgaben lösen. Und dass der Gesandte des Teufels auch noch teuflisch gut aussieht, macht die Sache nicht leichter ... Meinung: Auch wenn ich die Kurzbeschreibung eigentlich ganz lustig klang, muss ich sagen, dass ich vorher schon nicht viel von dem Buch erwartet habe. Einfach eine kleine humorvolle Geschichte, mit einer relativ unverbrauchten Fantasie-Idee. Und von der Idee her, ist die Geschichte auch wirklich gut, nur die Umsetzung lässt etwas zu wünschen übrig. Calliope ist eine der drei Töchter des Todes, hat sich aber selbst einen Vergessenszauber auferlegt um normal leben zu können. Dementsprechend ist der Beginn, als Callie überall ungewöhnlichen Gestalten begegnet und sich darüber wundert, echt lustig. Jedoch kommen schon bald Callope's nervigen Seiten zum Vorschein. Sie beklagt sich sehr gerne, hat manchmal doch eine eigenartige Art von Humor, ist ziemlich oberflächlich und interessiert sich nur für Klamotten und das Aussehen von Männern und wenn einer auch nur halbwegs gut aussieht, verliert sie fast die Kontrolle über sich und würde am liebsten gleich über denjenigen herfallen. Auch die ihr auferlegten Aufgaben erledigt sie kaum selbstständig, sondern nur mit Hilfe ihrer Begleiter oder durch Zufall. Die anderen Charaktere bleiben zumeist leider etwas blass. Die einzige die noch etwas Pepp in die Geschichte bringt ist die Göttin Kali, die immer mit viel Wortwitz und Sarkasmus zwischen Beleidigungen und Freundschaftsdiensten für Calliope hin und her wechselt. Auch Callies Schwester Clio kann zum Teil auffallen und Punkten, jedoch wäre das auch noch etwas ausbaufähig gewesen. Aber wen man wirklich ins Herz schließen muss, ist die kleine Zerberuswelpin Kümmerchen, einfach süß. Der Schreibstil an sich ist ganz ok, jedoch hat die Autorin doch öfters Schwierigkeiten eine klare Linie durchzuhalten. Die Geschichte wirkt dadurch manchmal etwas konfus und verwirrend. Leider ist die Spannung auch eher nur teilweise vorhanden, so dass einige Szenen doch etwas langatmig erscheinen und man den Wunsch hat, manche Stellen etwas schneller zu überfliegen. Einige Witze sind gar nicht mal so schlecht, aber viele wirken auch etwas platt und aufgesetzt. Das Ende ist jetzt auch nicht soo überraschend, wie es hätte sein können. Zumindest hatte ich schon bald eine Vermutung wer da hinter stecken könnte, die sich dann auch bewahrheitet hat. Fazit: Eine gute Idee, die leider nicht so gut umgesetzt wurde. Die Protagonistin ist zumeist oberflächlich und eher unsympathisch. Ein etwas konfuser Aufbau der Geschichte und die teilweise fehlende Spannung mindern oft das Lesevergnügen. Dennoch gab es einige kleine Lichtblicke, wie z. B. die Göttin Kali und manche humorvolle Stellen, die mich doch unterhalten konnten. Am Ende habe ich das Buch auch ohne Probleme lesen können, weshalb es noch gute 2 Sterne bekommt. An die Fortsetzung werde ich mich aber wohl nicht mehr wagen.

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  • Schuster bleib bei deinen Leisten

    Jenseits GmbH 01

    ashavera

    04. January 2014 um 19:36

    Calliope Reaper-Jones wird aus ihrem normalen Leben herausgerissen, da ihr Vater und ihre Schwester  entführt wurden. Nun ist es an ihr, das Familienunternehmen, die Jenseits GmbH und ihre Familie zu retten. Dafür muß sie drei Prüfungen bestehen um danach offiziel als Tod arbeiten zu können. Also macht sie sich mit Hilfe von Vertrauten und Familienangehörigen auf die Suche nach ihren Prüfungen und deren Lösungen. Leider ist auch der Protegé des Teufels scharf auf den Posten des Todes. Ich ging mit recht großen Erwartungen an dieses Buch. Der Klappentext klang äußerst witzig und spannend und eigentlich kann man mit Büchern von Lyx nicht viel falsch machen. Der Anfang war auch sehr vielversprechend. Die Geschichte wird aus Callis Sicht erzählt und sie ist chaotisch und denkt bzw. spricht wie es ihr gerade in den Sinn kommt. Dies war auf den ersten Seiten sehr unterhaltsam und der witzige Schreibstil gefiel mir gut. Auch die Auflösung, warum seltsame Dinge geschehen hat mir noch gut gefallen.  Doch dann ging es in meinen Augen langsam den Bach runter. Calli sah in jedem Mann einen potentiellen Bettgefährten und beurteilte sie nur danach, was mich recht schnell nervte. Und auch ab diesem Zeitpunkt drehte die Geschichte ab. Der eigentliche Grundgedanke, die Jenseits GmbH und wer die Nachfolge antritt gefiel mir gut, aber die Umsetzung war überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Calli war extrem vorlaut, die anderen Protagonisten reagierten komplett seltsam und unpassend und dadurch wirkte alles sehr überdreht und unrealistisch. Natürlich ist es ein Fantasybuch und das Buch enthält fantastische Elemente aber die Reaktionen sollten schon in normalen Rahmen bleiben. Auch die einzelnen Schauplätze der Geschichte fand ich sehr seltsam gewählt. Einzelne Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen und waren auch sehr treffend, wurden jedoch direkt wieder von Callis großem Selbstvertrauen und Mitteilungsbedürfnis zunichte gemacht. Bis auf Clio, Callis Schwester bleiben alle Nebenfiguren blass, teilweise verschwinden sie einfach und werden scheinbar einfach ausgetauscht, wenn dies nach Meinung der Autorin erforderlich wäre. Erwartet hatte ich amüsante Verwicklungen mit Daniel, dem Protegé des Teufels, aber eigentlich kam er fast gar nicht vor.  Ich hatte eine komplett andere Geschichte erwartet als die, die dann erzählt wurde. Ich konnte weder der Geschichte noch der Erzählweise viel abgewinnen. Die Autorin Amber Benson ist u.a. Schauspielerin und hat in Buffy mitgewirkt. Sie hat es sicher gut gemeint, aber leider konnte ich ihrem Schreibstil nicht viel abgewinnen. Am Ende wollte ich es einfach nur noch schnell hinter mich bringen. Wegen dem guten Anfang gebe ich 2 Sterne.

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  • Teufel oder Daniel?

    Jenseits GmbH 01

    AnnaLange

    25. November 2013 um 19:14

    Klappentext:Calliope Reaper-Jones wünscht sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben führen zu können, ihrer Vorliebe für Designerschuhe zu frönen und Dates zu haben. Doch als Tochter des Todes ist sie alles andere als normal. Und als ihr Vater entführt wird und der Protegé des Teufels das Familienunternehmen, die Jenseits GmbH, übernehmen will, sieht sich Callie gezwungen, nach Hause zurückzukehren und vorübergehend die Firma zu leiten. Dazu muss sie jedoch zunächst drei äußerst schwierige Aufgaben lösen. Und dass der Gesandte des Teufels auch noch teuflisch gut aussieht, macht die Sache nicht leichter ... Meine Meinung: Ich fand das Buch sehr humorvoll und ereignissreich:)                              Die Charaktere wurden lustig beschrieben und man konnte sie                              sich gut vorstellen. Das Fantasy& Humor zusammgewürfelt                              wurden, hat das Buch zu einem ganz besonderen                              Lesevergnügen gemacht:)

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  • Tolle neue Ideen, leider nur mäßige Umsetzung

    Jenseits GmbH 01

    coala_books

    24. November 2013 um 07:26

    Calliope Reaper Jones führt ein beschauliches Leben, welches sie sich hart erkämpft hat. Durch einen Vergessenszauber hat sie all die Dinge aus ihrem Leben verbannt, die sie am liebsten vergessen würde. Sie staunt jedoch nicht schlecht, als eines Tages Jarvis, die rechte Hand ihres Vaters vor ihr steht, denn genau die Familie gehört zu den Dingen, die sie eigentlich aus ihrem Leben verbannt hat. Callies Familie ist nicht einfach nur anstrengend und nervig, nein. Ihr Vater ist der Tod persönlich und sorgt für das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse. Jarvis berichtet jedoch, dass der Tod persönlich sowie sein gesamter Mitarbeiterstab entführt wurden. Einzig Callie kann die Familie jetzt noch retten und soll die Geschäfte weiterführen.   Nach anfänglichen Zweifeln macht sich Callie als engagiert an die ihr auferlegten Aufgaben, um die Stelle des Todes anerkannt zu bekommen. In die Quere kommt ihr dabei unter anderem der unverschämt gutaussehende Daniel. Er ist der Protége des Teufels und hat es selber auf den Job vom Tod abgesehen. Da hilft es natürlich nicht, dass sie sich zu Daniel besonders hingezogen fühlt. Nur gut, dass sie bei der Erfüllung der Aufgaben Unterstützung durch ihre jüngere aber unverschämt schlaue Schwester Clio erhält sowie von der indischen Todesgöttin Kali, die immer dann auftaucht, wenn schon alles verloren erscheint. Der Schreibstil ist recht flüssig und angenehm, die Geschichte jedoch manchmal recht konfus und unstrukturiert. Zu den Personen lässt sich nur schwer eine Beziehung aufbauen und besonders Callie entpuppt sich als eine recht nervige Person. Auf der einen Seite taff und um kein Schimpfwort verlegen, zergeht sie im Selbstmitleid. Die anderen Personen  bleiben eher flach und farblos. Einzig die Göttin Kali kann durch Witz und Sarkasmus überzeugen. Die Geschichte an sich bietet viel Potential, ist zeitweilig jedoch nicht voll ausgebaut worden.  Unklarheiten in der Handlung sowie Witze, die ins leere Verlaufen, schmälern sicherlich das Lesevergnügen an so mancher Stelle, aber im Großen und Ganzen weißt die Geschichte ein paar nette neue Ideen auf.

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  • Rezension zu "Jenseits GmbH 01" von Amber Benson

    Jenseits GmbH 01

    FantasyBookFreak

    08. April 2013 um 20:40

    Lieber Tod als Teufel Calliope Reaper-Jones wünscht sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben führen zu können, ihrer Vorliebe für Designerschuhe zu frönen und Dates zu haben. Doch als Tochter des Todes ist sie alles andere als normal. Und als ihr Vater entführt wird und der Protegé des Teufels das Familienunternehmen, die Jenseits GmbH, übernehmen will, sieht sich Callie gezwungen, nach Hause zurückzukehren und vorübergehend die Firma zu leiten. Dazu muss sie jedoch zunächst drei äußerst schwierige Aufgaben lösen. Und dass der Gesandte des Teufels auch noch teuflisch gut aussieht, macht die Sache nicht leichter ... Meine Meinung „Lieber Tod als Teufel“ ist der erste Band der Jenseits GmbH Reihe von Amber Benson. Ich muss wirklich sagen, ich war sehr gespannt auf diese Buch, da ich Amber Benson bisher nur von Buffy kannte. Doch sie hat sich wirklich als totales Multitalent entpuppt. Die Geschichtge um Calliope Reaper-Jones lässt sich wirklich sehr schnell und flüssig lesen. Was schon einmal für den wirklich lustigen und sarkastischen Schreibstil spricht. Auch die Ideen die Benson hier in diesem Buch auf zeigt sind einfach nur total verrückt und machen neugierig auf mehr. Was mich jedoch wirklich sehr an diesem Buch gestört hat, war der Hauptcharakter Calliope. Sie hat sich wirklich manchmal total dumm angestellt. Und auch ihre Gedankengänge und Antworten waren einfach nur „Oh mein Gott“. Als das Hirn verteilt wurde war Calliope auf dem Klo. So kam mir das wirklich während des gesamten Buches so vor. Klar hat dieses Stümperhafte auch seinen Charme, aber manchmal kann man darüber wirklich nur noch den Kopf schütteln, deswegen gibt es von mir einen Stern Abzug. Genau so unschlüssig haben manche Nebencharaktere gehandelt, was es mir manchmal wirklich schwer gemacht hat, dem ganzen zu folgen, weil ihre Handlungen einfach nicht glaubwürdig waren. So würde keine reale Person handeln und das hat dem ganzen Spaß, den dieses Buch sonst bringt, einen Dämpfer verpasst. Fazit Eine amüsantes und unterhaltsames Buch für zwischen durch. Mit einer ziemlich nervigen und dummen Protagonistin, aber nichts desto trotz wirklich gute Unterhaltung. Ich werden auf jeden Fall den zweiten Teil lesen. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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  • Leserunde zu "Jenseits GmbH 01" von Amber Benson

    Jenseits GmbH 01

    Vampir-Fan

    viel spaß beim austauschen

    • 12
  • Rezension zu "Jenseits GmbH 01" von Amber Benson

    Jenseits GmbH 01

    Vampir-Fan

    13. February 2012 um 07:28

    Calliope Reaper-Jones wünscht sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben führen zu können, ihrer Vorliebe für Designerschuhe zu frönen und Dates zu haben. Doch als Tochter des Todes ist sie alles andere als normal. Und als ihr Vater entführt wird und der Protegé des Teufels das Familienunternehmen, die Jenseits GmbH, übernehmen will, sieht sich Callie gezwungen, nach Hause zurückzukehren und vorübergehend die Firma zu leiten. Dazu muss sie jedoch zunächst drei äußerst schwierige Aufgaben lösen. Und dass der Gesandte des Teufels auch noch teuflisch gut aussieht, macht die Sache nicht leichter ... Ich muß gestehen das ich sehr lange gebraucht hab bis ich endlich dieses Buch gelesen hab. Meine Vermutung ist das es daran liegt das ich die Autorin Ember Benson bis dahin nur als Schauspielerin aus Buffy kannte und darum vielleicht Vorurteile hatte. Doch nun bin ich heil froh das ich es gelsen hab. Sie schreibt mit so viel Spannung, Witz und Sarkasmus das man es nur lieben kann. Dazu kommt das der Schreibstil echt flüssig ist und man eigentlich nur wissen möchte wie es weitergeht. Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben und freue mich drauf gleich den 2. Teil zu lesen. Dieses Buch bekommt 4 von 5 Sternen von mir.

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  • Rezension zu "Jenseits GmbH 01" von Amber Benson

    Jenseits GmbH 01

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. January 2012 um 15:33

    Amber Benson hatte vor der Veröffentlichung ihres Romanes eine feste Rolle in der Kultserie "Buffy- Im Bann der Dämonen". Als absoluter Buffy-Fan und Amber Benson's "Erfahrungen" auf dem Gebiet des Übernatürlichen, habe ich bei ihrem Roman mit einem richtigen Kracher gerechnet. Enttäuscht wurde ich nicht, richtig begeistert allerdings auch nicht. Amber Benson hat mit Calliope Reaper-Jones einen Charakter erschaffen, der einfach unglaublich frisch und witzig ist. Jetzt mögen einige zwar denken "Jaja, davon gibt es viele..."- gut möglich! Calliope bleibt trotzdem eine Klasse für sich. Sie lebt in New York und ist in einer Heim & Garten Firma als Sekretärin angestellt. Das ihr dieser Job stinkt, merkt man bereits nach den ersten wenigen Seiten. Calliope steht auf Kleidung, tanzt immer schön nach der Nase der Chefin, bis eines Tages ein riesiger Dinosaurier-Drache in ihrem Hausflur steht und sie sich wieder an ihre Vergangenheit erinnert Ab da entwickelt sich die Geschichte zu einem schreiend komischen Roman mit vielen Hürden für die Protagonistin. Zum einen ist da ihre Familie, die Calliope genauso wenig traut wie sie ihnen und trotzdem auf sie angewiesen ist. Dann wäre da noch Jarvis, der Diener des Todes, der Calliope zur Seite stehet und dennoch dazu neigt, sie mit seinen Tipps auf die Nerven zu gehen und schlussendlich gibt es ja auch noch Daniel, den gutaussehenden und unglaublich charismatischen Protegé des Teufels. Und wäre das nicht schon genug Hürden, folgen diesen Personen auch noch ein riesiger Hund, ein Schlangen-Dämon und ja, sogar Gott selbst ist auch mit von der Partie. Aber da Calliope eben Calliope ist (und sich Drinks in die Unterwelt zaubert), braucht sie jede Menge Hilfe. Ich will nicht sagen, dass sie dumm ist, aber falls jemand von euch "Natürlich Blond" mit Reese Witherspoon kennt, hat eine ungefähre Vorstellung von Calliope. Zum Glück erhält sie jede erdenkliche Hilfe von ihrer kleinen Schwester und einer wirklich schlagfertigen Göttin. Allein ihre Beziehung zu der neuen "Göttinnenfreundin" lässt einen immer wieder Tränen lachen, während man direkt danach wieder in einer ernste Szene geworfen wird. Amber Benson schaffte mit ihrer Beschreibung immer wieder ein Gänsehaut-Feeling. Doch natürlich ist der Protegé des Teufels, Daniel, eine sehr wichtige Person des Romans. Er ist definitiv kein Ritter zu Pferde, der einer holden Maid zur Hilfe eilt. Stattdessen katapultiert er Calliope immer wieder in schwierige Situationen und ist trotzdem überaus interessant für Calliope. Warum dem so ist, sei hier mal offen gelassen ;-). Das Ende des Buches wirkte in sich geschlossen, auch wenn es sich um den Beginn einer Reihe handelt. Zwar bin ich nicht der Meinung, jedes Buch müsste ein Happy End haben, aber wenn ich nicht wüsste, dass es sich um einen Mehrteiler handelt, wäre ich bei dem Schluss schon ein wenig enttäuscht. Amber Benson lässt leider keinerlei Vermutung aufkommen, wo der Folgeteil ansetzen könnte und lässt mich dadurch ein wenig gefrustet zurück. Mein Fazit Trotz dem eher blöden Ende, bin ich von der Geschichte um Calliope absolut überzeugt. Der Roman überzeugt durch super sympathische Charaktere, eine interessante Handlung und einem Schreibstil, der es ermöglicht sich die Geschichte problemlos vorzustellen.

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  • Rezension zu "Jenseits GmbH 01" von Amber Benson

    Jenseits GmbH 01

    SinjeB

    26. June 2011 um 23:25

    Da zum Inhalt sicher schon genug gesagt wurde, will ich hier meine ausufernde Meinung kundtun: Bevor ich zum Kern komme, muss ich doch ein wenig ausholen, denn diese Rezension unterscheidet sich zwangsläufig von meinen übrigen, da in diesem Falle meine Grundvoraussetzungen in Sachen Sympathie, Voreingenommenheit, Fan-Dasein usw. deutlich abweichen. Amber Benson gehört zu jenen Autoren, mit denen der TV-Serienfreund sofort ein Gesicht verbinden kann. So ist sie auch mir aus der Fernsehserie: "Buffy - Im Bann der Dämonen", in der sie Tara Maclay portraitierte, wohlbekannt und in guter Erinnerung. Wer das Buffyverse verfolgt, weiß, dass Amber Benson zu den Multitalenten des Ensembles gehört und sich nicht nur als Co-Autorin von Ghosts of Albion: Accursed und Witchery: A Ghosts of Albion Novel einen Namen gemacht hat, sondern auch eigene Independant-Filme entwickelt, produziert und die Crew unter ihrer Regie anleitet. Darüber hinaus ist Amber Benson eine öffentliche Person, die über ihre Arbeit sehr aufschlussreich Auskunft gibt. Die Ghost of Albion-Stories kenne ich nicht, habe aber sowohl Bensons ersten eigenproduzierten Film "Chance" (http://www.chancemovie.com/) und auch die zweite, deutlich besser ausgestattete Produktion "Lovers, Liars and Lunetics" (http://www.loversliarsandlunatics.com/film.htm) gesehen. Vor allem im letztgenannten Film zeigt sich nicht nur Amber Bensons Vorliebe für Alliterationen, sondern auch ihr Faible für Slapstick und schwarzen Humor. Mit diesen Voraussetzungen habe ich nun die Lektüre von Jenseits GmbH 01: Lieber Tod als Teufel in Angriff genommen. Zunächst einmal gewinne ich den positiven Eindruck, dass die Autorin vor Fantasy übersprüht und wirklich Spaß am Entwickeln von Geschichten und am Schreiben hat, denn sie schickt ihre Protagonisten aus dem realen, urbanen Umfeld in eine Götter- und Mythenwelt, in der Bekanntes und Neues bunt durcheinander gewirbelt wird. Aus der Hölle geht es direkt nach Bollywood und hinein in die Hindu-Mythologie. Nachdem ich bereits zahlreiche Interviews (Behind the scenes usw.) mit Amber Benson gesehen habe, meine ich, sie in fast jedem Satz des Buches zu hören, ohne dass ich das Gefühl habe, sie habe sich in der Protagonistin verewigt. Auch das ist ein angenehmer Pluspunkt. Die Protagonistin Calliope Reaper-Jones ist mitnichten eine normale Sekretärin, die auf ihrem Wege zur großen Modekarriere ihr Dasein in der langweiligen Haus & Hof GmbH fristet, sondern sie ist die Tochter des Todes. Das ist schon einmal recht mutig, denn wer personifiziert schon gerne den Tod. Doch es kommt noch schlimmer, denn Callie ist nicht nur die Tochter des Todes, sondern soll auch noch selbst seine Stelle einnehmen, als er entführt wird. Auf die Idee, dass man den Tod entführen kann, muss man erst einmal kommen. Wer Amber Benson - sagen wir einmal - virtuell kennengelernt hat, geht a priori davon aus, dass sie ein solches Thema nicht bierernst und hochdramatisch verarbeiten würde. Und Amber Benson wird dem gerecht. Bierernst geht es nicht zu, und die Protagonistin schliddert von einem Fettnäpfchen ins nächste, womit ein kurzweiliges Lesevergnügen gesichert sein sollte. Sollte ... Leider ist mir Calliope Reaper-Jones, Madame Tod ad interim, absolut unsympathisch, wodurch die Lektüre für mich zur Qual wurde. Sie ist mir schlichtweg zu oberflächlich, als dass ich ihr diese verantwortungsvolle Aufgabe zutrauen würde. Im Grunde ist sie eine Antiheldin, die in Ich-Form den lieben langen Tag über Mode plaudern kann, über ihr nicht existentes Liebesleben jammert und die Aufgaben, die sie wie im Märchen erfüllen muss, bevor ihr das wichtige Amt ihres Vaters anvertraut werden kann, eher zufällig als wirklich mit Sinn und Verstand löst. Sie wirkt damit für ihr Alter arg unreif und kaum witzig. Die zahlreichen Erwähnungen von Kleidung und Markennamen sind für mich in höchstem Maße enervierend, und die Hin- und Hergerissenheit der Protagonistin zwischen Realwelt und ihrer mythischen Herkunft, in der ein Faun zu ihrem Bediensteten wird und der Protégé des Teufels sie zu bezirzen versucht, um an den Posten als Tod zu kommen, wird in meinen Augen durch all diese Pop-Culture-Übertriebenheit nur unglaubwürdig dargestellt. Darüber hinaus führt die Autorin in diesem Auftakt der bislang auf drei Bände ausgelegten Reihe zahlreiche Charaktere ein, die neben der vergleichweise schnellen Handlungsabfolge zu einer gewissen Verwirrung beitragen. Einen erfrischenden Gegenpart stellt jedoch Callies Schwester Clio dar, von der wir hoffentlich auch in den Fortsetzungen noch mehr lesen werden. Während ich auf den ersten wenigen Seiten den lockeren Schreibstil noch genoss, musste ich bald feststellen, dass ich mit Callies Sprache letztendlich kaum etwas anfangen kann, sie mir für ihr Alter schon fast zu jugendlich ist. Das Ende war für meine Begriffe etwas mager und verstärkte den Eindruck, dass man es hier nur mit einem Reihenauftakt und nicht mit einer echten Stand-alone-Geschichte zu tun hat. Alles in allem rangiert "Jenseits GmbH" auf meiner Beliebtheitsskala eher im Mittelfeld. Die Story ist durchaus anspruchsvoll, denn es werden mythologisch belegte Charaktere in den Fokus gerückt, sodass der Autorenfantasie nicht 100 % Spielraum zustehen, die Umsetzung allerdings erscheint mir jedoch zu jugendlich, als dass das Buch all-age-tauglich wäre. Seit langem gefällt mir das Cover der deutschen Ausgabe wesentlich besser als das englische Original (Death's Daughter (A Calliope Reaper-Jones Novel)), und obwohl ich anfänglich Probleme mit dem recht langen deutschen Titel hatte, ist er doch gelungen. Allerdings hat man sich mit der deutschen Titelwahl nun so festgefahren, dass die beabsichtigten Alliterationen der englischen Titel nicht ins Deutsche hinübergerettet werden können. Das ist zwar schade, aber nebensächlich. Die Fortsetzung Jenseits GmbH 02. Einmal Tod ist nicht genug ist für das nächste Frühjahr geplant und hört sich im Grunde ganz interessant an. Wer gerne Jugendbücher liest - und ich möchte "Jenseits GmbH" dazuzählen - in denen eine bunte Fantasywelt mit bekannten Gottheiten erschaffen wird, dafür aber keine romantische Liebesgeschichte im Vordergrund steht, sondern eine freche Antiheldin, die sowieso nicht von jedem gemocht werden will, macht mit Amber Bensons Erstling als Alleinautorin gewiss nichts falsch. Träumer, Romantiker und Sprachfetischisten sollten besser die Finger davon lassen. Anspruch (inhaltlich und sprachlich): 3 von 5 Aufmachung: 4 von 5 Brutalität (Kampfszenen/Gewalt/Gore/Tempo): 2 von 5 Erotik (Häufigkeit/Explizität/Sprache): 1 von 5 Gefühl/Subtilität: 1 von 5 Humor: 3 von 5 Spannung/Handlungsdichte/Dynamik: 3 von 5 Gesamteindruck: 3 von 5

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  • Rezension zu "Jenseits GmbH 01" von Amber Benson

    Jenseits GmbH 01

    Rabenfrau

    28. February 2011 um 10:45

    Auf den ersten Blick scheint die Welt für Calliope Reaper-Jones in Ordnung – übersieht man dabei den eher miesen Sekretärinnen-Job in Manhattan und ihr eher geringes Glück bei Männern. Und ganz nebenbei scheint sie langsam verrückt zu werden, denn ihr küssen nicht nur Obdachlose grundlos die Füße, sondern es sitzen auch noch Monster in ihrem Hausflur und starren aus dem Fenster! Doch dann hebt ein verzaubertes Törtchen den Vergessenszauber auf, den sich Calliope vor Jahren auferlegt hatte, und alles ergibt auf einmal einen Sinn. Sie sieht sich dem Assistenten ihres Vaters gegenüber, der sie bittet, zurück zum Familienstammsitz zu kommen. Denn ihr Vater, seines Zeichens der Sensenmann persönlich, und der Vorstand der Jenseits GmbH wurden entführt. Jetzt droht die Familie ihre Unsterblichkeit zu verlieren. Und so bleibt Callie nichts anderes übrig, als den Posten als Tod erst einmal anzutreten. Doch so einfach ist das nicht. Zum einen warten drei aüßerst schwierige Aufgaben auf sie, die sie mehr als einmal sprichwörtlich durch die Hölle schicken. Zum anderen beansprucht der ziemlich heiße Daniel, der Protegé des Teufels, den Todesposten für sich. Und nicht nur das. Denn ganz plötzlich steht Callie im Verdacht, die Entführung ihres Vaters selbst angezettelt zu haben! „Lieber Tod als Teufel“ ist der erste Teil einer auf mehrere Bände ausgelegten Reihe von Amber Benson, ihres Zeichens Hexe Tara Macley in drei Staffeln der TV-Serie „Buffy – Im Bann der Dämonen„. Um ehrlich zu sein bin ich doch etwas enttäuscht. Der Klappentext versprach einen Roman, der sich doch größtenteils auf dem Gebiet der Romantic Fantasy bewegt. Doch die erwarteten Interaktionen zwischen Callie und Daniel sind verschwindend gering und lassen sich gut und gerne auf ca. 10 Seiten zusammenfassen. Stattdessen kommt der gesamte Roman eher wie das Skript einer eher mittelmäßigen Komödie daher. Callie, aus deren Sicht die Geschichte geschrieben ist, mutiert schon auf den ersten paar Seiten zu einer nervigen Tussie, die sich am liebsten jedem potentiell in Frage kommendem Mann an den Hals werfen würde. Seien es normale Menschen, der Liebling des Teufels, oder gar nahezu göttliche Helden. Und auch wenn man hofft, Callie bessert oder ändert sich im Laufe des Romans, so wird man enttäuscht, denn gerade die Charakterzüge, die mir persönlich gegen den Strich gingen, hat sie natürlich beibehalten. Stilistisch ist der Ton des Buches sehr jung, modern und frisch gehalten, aber eben passend zu Callie entsprechend nervig. Auch gelingt es Benson nicht, eventuelle Sympathien für die Nebencharaktere aufkeimen zu lassen: Sie alle bleiben eher farblos und flach. Die Idee hinter dem Buch finde ich zwar immer noch recht ordentlich, allerdings ist die Umsetzung meiner Meinung nach so gar nicht gelungen. Die Handlung ist alles in allem doch recht vorhersehbar, und auch das Ende hielt keine wirkliche Überraschung bereit. Im Gegenteil, es wirkt eher schnell dahingekritzelt, und auch die Reaktionen der Charaktere auf die Auflösung das Ganzen – fast schon nur ein simples Schulterzucken – war für mich nicht nachvollziehbar. „Lieber Tod als Teufel“ versprach viel, konnte davon aber nur wenig einhalten. Eine nervige Hauptperson, flache Nebencharaktere, eine vorhersehbare Handlung… Absolut kein Buch, das ich weiterempfehlen würde; die zwei Sterne bekommt es auch nur, weil ich bis zum Ende durchgehalten habe und die eigentliche Idee ja nicht so schlecht ist. Nur bei der Umsetzung hakt es eben.

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  • Rezension zu "Jenseits GmbH 01" von Amber Benson

    Jenseits GmbH 01

    gottagivethembooks

    23. February 2011 um 13:00

    Calliope lebt in New York, hat einen mehr oder weniger guten Job und liebt ihr normales Leben als New Yorkerin sehr. Von ihrer Familie will sie nichts wissen, denn die ist alles andere als normal. Ihr Vater ist der Tod und die ganze Sippschaft unsterblich. Aber dann wird ihr Vater entführt und Callie muss seinen Job übernehmen – ob sie will oder nicht. Denn nur so kann sie ihren Vater finden und befreien. Logisch, dass das nicht so einfach wird, wie es sich anhört, denn auch der Teufel schickt einen Kandidaten für den Job des Todes ins Rennen. Amber Benson hat hier den Auftakt einer ganz großartigen Fantasy-Reihe geschaffen. Mit unglaublich viel Witz und Phantasie lässt sie ihre Hauptfigur Callie in immer neue, teilweise wirklich verrückte Situationen stolpern und schafft es dabei eine tolle Fantasy-Story zu erzählen, bei der man immer weiter lesen muss, weil es so spannend ist und sich gleichzeitig Seite um Seite immer wieder totlachen muss, weil es so unglaublich lustig geschrieben ist. Callie ist stellenweise ein richtiger Antiheld. Sie stürzt sich nicht todesmutig und voller Begeisterung in ihre Aufgabe, sondern sie zetert und schimpft, hat Angst und will eigentlich nur zurück in ihre kleine New Yorker Wohnung und sich mit einer Riesenportion Joghurteis ins Bett verkrümeln. Eine Reaktion, die sie sympathisch und menschlich macht, denn wer würde sich schon freiwillig voller Elan mit dem Teufel anlegen? Die Übersetzung hat zwar den ein oder anderen Patzer, weil nun mal nicht jeder Wortwitz, der im Englischen funktioniert, so einfach ins Deutsche zu übersetzen ist, aber das tut der Gesamtqualität keinen großen Abbruch, auch wenn zu wünschen wäre, dass das in den Folgebänden besser würde. Alles in allem hat die Autorin hier ein tolles Debüt geschafft und ich bin sicher, dass man noch auf einiges gespannt sein darf. Ich jedenfalls werde den zweiten Band der Reihe, der am 11. März 2011 unter dem Titel “Einmal Tod ist nicht genug” erscheint, sofort besorgen und hoffe, dass noch viele folgen. Zitate: Ich glaube, dass man dann und wann einfach jemanden braucht, der einen bei der Hand nimmt und einem sagt, dass alles gut wird… ganz gleich, ob das nun die Wahrheit ist, oder nicht. Das ist so eine Art seltsames Geheimnis, dass die ganze Menschheit – und Nichtmenschheit – teilt: Wir brauchen schlicht und einfach andere Leute. (Seite 260) http://gottagivethembooks.wordpress.com

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