Jenseits GmbH 01

von Amber Benson 
3,4 Sterne bei90 Bewertungen
Jenseits GmbH 01
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Positiv (48):
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Tussi-Tod i.V. hat mir gut gefallen

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Ein bisschen zu viel des Guten....

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Inhaltsangabe zu "Jenseits GmbH 01"

Calliope Reaper-Jones wünscht sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben führen zu können, ihrer Vorliebe für Designerschuhe zu frönen und Dates zu haben. Doch als Tochter des Todes ist sie alles andere als normal. Und als ihr Vater entführt wird und der Protegé des Teufels das Familienunternehmen, die Jenseits GmbH, übernehmen will, sieht sich Callie gezwungen, nach Hause zurückzukehren und vorübergehend die Firma zu leiten. Dazu muss sie jedoch zunächst drei äußerst schwierige Aufgaben lösen. Und dass der Gesandte des Teufels auch noch teuflisch gut aussieht, macht die Sache nicht leichter ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783802581663
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Egmont vgs
Erscheinungsdatum:01.10.2009

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    mysticcats avatar
    mysticcatvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tussi-Tod i.V. hat mir gut gefallen
    Tussi-Tod i.V. hat mir gut gefallen

    Amber Benson kennen viele aus der Serie "Buffy - im Bann der Dämonen". Ich nicht, denn ich habe keine ganze Folge Buffy durchgehalten, das war so gar nicht mein Fall. Trotzdem war ich gespannt, wie der Roman einer Schauspielerin dieses Genres ausfällt und wurde dabei nicht enttäuscht.
    Das Buch ist im Jahr 2009 als deutsche Übersetzung erschienen, es gibt auch einen Band 2 dazu. Beide Bücher sind derzeit im Buchhandel nicht mehr erhältlich. Schade, denn ich hätte mir gerne Band 2 zugelegt.


    Worum geht es?
    Calliope Reaper-Jones, genannt Calli, hat das Gefühl, plötzlich im falschen Film zu sein. Zuerst sitzt ein Drache in ihrem Hauseingang und starrt aus dem Fenster - und dann wird sie noch entführt. Ihre Erinnerung kehrt leider für sie zurück - sie ist die Tochter des Todes, der entführt wurde, und die einzige Hoffnung ihrer Familie, dass ihr Vater wieder nach Hause zurückkehrt. Calli muss also, obwohl sie völlig ahnungslos und ungeeignet ist, das Familienunternehmen "Jenseits GmbH" übernehmen - und zumindest vorrübergehend die Rolle des Todes übernehmen. Das geht nicht einfach so, denn der Vorstand verlangt von ihr dafür die Erledigung dreier Aufgaben. Und als wäre das nicht schon schwer genug, hat auch noch der Teufel seine Finger im Spiel, der lieber seinen Kandidaten als Firmenleiter sehen würde.


    Meine Meinung:

    Die Protagonsitn Callie ist für mich keine Identifikationsfigur, die ich jedoch in ihrer jüngeren Schwester finden kann. Sie ist sehr oberflächlich und markengeil und kommt mir tatsächlich wie ein It-Girl vor, bei dem vieles aus dem Ruder läuft. Sie ist scheinbar auf der Suche nach irgendetwas am Leben, das sie tatsächlich ausfüllt und hat auch nach ihrem Neustart mit Vergessenszauber ihr Ziel offenbar nicht erreicht.
    Der erste positive Charakterzug, den ich an ihr finden kann, ist die Loyalität ihrer Familie gegenüber und die Liebe zu ihrer jüngeren Schwester. Im Laufe der Handlung wird mir die total überforderte Callie immer sympathischer - gerade weil sie das Handwerkszeug zur Heldin nicht mitbringt und immer wieder jemanden findet, der ihr aus der Patsche hilft.

    Die Handlung läuft rasant vor mich hin und in Windeseile wird eine ganze jenseitige Welt aufgebaut, die auch jene Gottheiten beinhaltet, die mittlerweile bei den Menschen in Vergessenheit geraten sind. Die Handlungsdichte hat mich überzeugt und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

    Daniel ist mir auch sofort ins Auge gestochen, allerdings bin ich noch unschlüssig, wie ich ihn bewerten soll und was jetzt aus ihm geworden ist - hier würde ich gerne noch weiterlesen. Ebenso interessiert es mich, wie Callie die ausgestellten Gefallen einlösen muss  - und generell, wie es jetzt weitergeht.

    Schade finde ich, dass ich bei Teil 2 nicht weiterlesen kann, da es weder im Handel erhältlich noch in meiner Büchereifiliale vorrätig ist. Sollte es mir jedoch irgendwann in die Hände fallen, werde ich das zweite Buch der Serie auf jeden Fall lesen.

    Fazit: Tussi-Tod i.V. hat mir gut gefallen


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    Saarlandmans avatar
    Saarlandmanvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht super-anspruchsvoll, aber eine nette Lektüre für zwischendurch. Eigentlich eine ganz witzige Geschichte.
    Von Tod, Teufel und Designerschuhen....

    Calliope Reaper-Jones muss ihr ganz "normales Leben", das sich überwiegend um ihren Job, um eine stylische Wohnung und tolle Designer-Schuhe dreht, urplötzlich aufgeben, als ihr Vater verschwindet.
    Was durchaus bereits Spannung verspricht, erhält einen ganz besonderen Drive, als klar wird, wer ihr Vater ist, und was nun von ihr erwartet wird: Als Tochter des Todes, also der Vorstandsvorsitzenden der Jenseits GmbH, soll sie nun dessen Aufgaben übernehmen. Eigentlich möchte Calliope aber genau das am Allerwenigsten. Will sie aber jedoch ihren Vater finden und nicht die Unsterblichkeit ihrer Familie auf's Spiel setzen, bleibt ihr letztlich jedoch nichts anderes übrig, als sich zu fügen. Es gibt jedoch Konkurrenz: Daniel, seines Zeichens Protegé des Teufels will offenbar ebenfalls den Job. Und nicht nur den....
    Die Situation spitzt sich zu, als ihr zunächst noch drei Aufgaben auferlegt werden, die sie lösen muss, um überhaupt würdig zu sein, das Amt ihres Vaters zu übernehmen. Zunehmend bekommt sie zu spüren, dass irgendjemand genau das verhindern will und ihr Steine in den Weg legt. Ehe sie sich versieht, ist sie plötzlich die Hauptverdächtige in dem Entführungsfall ihres Vaters.
    Doch sie bekommt überraschende Hilfe....

    "Jenseits Gmbh - Lieber Tod als Teufel" von Amber Benson(die vielen durch ihre Rolle als Tara Maclay in "Buffy - im Bann der Dämonen" bekannt sein dürfte) ist eine nette Lektüre für zwischendurch. Nicht besonderes anspruchsvoll, aber doch spannend und amüsant - und ausreichend, dass ich mir bereits den Nachfolge-Band ebenfalls zugelegt habe.
    Ich finde, der Stoff würde sich auch ganz gut für eine TV-Serie eignen.

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    MimisBookworlds avatar
    MimisBookworldvor 3 Jahren
    Eine Tochter des Todes hat es nunmal nicht einfach.

    Amber Benson, kenne ich aus der Serie "Buffy - Im Bann der Dämonen" als "Tara". Ich wusste nicht das sie auch Bücher schreibt, bis mir das Buch in die Hände fiel. Die Frau mit den roten Haaren habe ich dadurch gleich mit Willow, aus der Serie, in Verbindung gebracht. Wobei die Beiden sonst nichts gemein haben. Dadurch das die Autorin in einer Serie des Übernatürlichen mitgespielt hat, habe ich mich richtig gefreut das Buch gefunden zu haben. Insiderwissen und so...
    Soweit ich weiß ist es in den Läden auch nicht mehr erhältlich, es sei denn man bestellt es sich.

    Die Storyline gefällt mir ausgesprochen gut. Von so was habe ich bisher noch nicht gelesen. Mir fehlte ein wenig die Spannung, aber dies machte Amber Benson mit den detaillierten Beschreibungen der Hölle, den Götter und den Schauplätzen der Story, wett. Man bemerkt beim Lesen, dass Amber Benson sich Mühe gegeben hat, als sie die Charaktere gestaltet hat. Sie haben Klasse und Tiefe, sind gut ausgearbeitet und authentisch.

    Calliope Reaper-Jones, genannt Calli, war mir nicht von Anfang an sympathisch. Sie nörgelt ständig an ihrem Erbe herum, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie der Job eigentlich sein kann. Man erlebt hautnah mit, wie sie dann doch in die Aufgabe als Tod wächst. Die drei Aufgaben die sie, von der hinduistischen Göttin Kali, dem nordischen Gott Wodan und noch einem Gott, gestellt bekommt sind nicht einfach. Doch Calli erledigt sie zum Teil mit Witz und Sarkasmus, sie handelt wie die Tochter vom Tod. Sie ist auch ein wenig wie die Hauptdarstellerin in "Natürlich Blond". Urkomisch.
    Jedenfalls besteht ihr Ansporn auch darin nicht nur ihren Vater zu retten, sondern auch die Unsterblichkeit ihrer Familie zu sichern. Falls sie gescheitert wäre, wäre ihrer Familie die Unsterblichkeit entzogen worden. 
    Begleitet wird sie auf diesem Höllentrip von ihrer Schwester Clio und, nicht ganz unfreiwillig, vom Protegé des Teufels, Daniel. Dieser möchte allerdings selbst die Jenseits GmbH leiten. Er schlägt ihr sogar vor, das sie heiraten. Jedoch aus den falschen und egoistischen Gründen. Sie sind ein wenig wie Feuer und Eis. Am Ende raufen sie sich zusammen und er rettet sogar Calli, sodass sie der Tod werden kann.
    Ich hätte mir zwischen den Beiden ein wenig mehr Geknister gewünscht, da sie super zusammen passen.
    Kali, fand ich einfach klasse. Die hat nochmal Pepp in die Geschichte gebracht. Ich würde sie so beschreiben: Sarkasmus, Wut, Macht mit einer guten Portion Freundschaft gegenüber Calli. Sie ist definitiv mein Lieblingscharakter aus dem Buch! :)
    Aber nun zu den bösen Buben. In diesem Fall dann wohl eher ein Dämon und eine von Callis Schwestern. Eigentlich kann man zu ihnen nicht viel schreiben.
    Callis Schwester ist neidisch auf sie wegen ihres Erbes als Tod. Immerhin verschrieb sich Callis Schwester der Jenseits GmbH und floh nicht in die Welt der Menschen.

    Kurz um: Die Bösen wurden geschlagen und ihr Vater wurde wieder als Tod eingesetzt.
    Der Schreibstil von Amber Benson ist der Hammer. Witzig, spannend, actionreich und absolut fantastisch zu lesen. Sie ist nicht nur eine gute Schauspielerin sondern auch eine gute Autorin.

    Ich bin froh das es ein Mehrteiler ist und kein in sich abgeschlossenes Buch, da ich unbedingt mehr über Calli, Daniel, Kali und die Anderen erfahren möchte.

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    Di_ddys avatar
    Di_ddyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein bisschen zu viel des Guten....
    Etwas übertrieben ist noch untertrieben...

    Ehrlich...
    Die Story an sich nicht schlecht, aber man hat das Gedühl die Autorin konnte sich nicht entscheiden in welche Mythologie sie nun eintauchen soll.
    Und so findet man ein bisschen von allem...

    Zudem ist die Protagonistin eine Mischung auch sexbesessener Heulsuse und selbstbewusster Zicke.

    Ich weiß auch nicht so recht. Mir fiel es schwer durchzukommen.

    Es gab durchaus amüsante Passagen, aus dem Grund will ich den Roman nicht komplett kritisieren.

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    steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor 4 Jahren
    Gute Idee, aber wenig dahinter...

    Kurzbeschreibung:
    Calliope Reaper-Jones wünscht sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben führen zu können, ihrer Vorliebe für Mode zu frönen und Dates zu haben. Doch als Tochter des Todes ist sie alles andere als normal. Und als ihr Vater entführt wird und der Protegé des Teufels das Familienunternehmen, die Jenseits GmbH, übernehmen will, sieht sich Callie gezwungen, nach Hause zurückzukehren und vorübergehend die Firma zu leiten. Dazu muss sie jedoch zunächst drei äußerst schwierige Aufgaben lösen. Und dass der Gesandte des Teufels auch noch teuflisch gut aussieht, macht die Sache nicht leichter ...

    Meinung:
    Auch wenn ich die Kurzbeschreibung eigentlich ganz lustig klang, muss ich sagen, dass ich vorher schon nicht viel von dem Buch erwartet habe. Einfach eine kleine humorvolle Geschichte, mit einer relativ unverbrauchten Fantasie-Idee.

    Und von der Idee her, ist die Geschichte auch wirklich gut, nur die Umsetzung lässt etwas zu wünschen übrig.
    Calliope ist eine der drei Töchter des Todes, hat sich aber selbst einen Vergessenszauber auferlegt um normal leben zu können. Dementsprechend ist der Beginn, als Callie überall ungewöhnlichen Gestalten begegnet und sich darüber wundert, echt lustig.

    Jedoch kommen schon bald Callope's nervigen Seiten zum Vorschein. Sie beklagt sich sehr gerne, hat manchmal doch eine eigenartige Art von Humor, ist ziemlich oberflächlich und interessiert sich nur für Klamotten und das Aussehen von Männern und wenn einer auch nur halbwegs gut aussieht, verliert sie fast die Kontrolle über sich und würde am liebsten gleich über denjenigen herfallen. Auch die ihr auferlegten Aufgaben erledigt sie kaum selbstständig, sondern nur mit Hilfe ihrer Begleiter oder durch Zufall.

    Die anderen Charaktere bleiben zumeist leider etwas blass. Die einzige die noch etwas Pepp in die Geschichte bringt ist die Göttin Kali, die immer mit viel Wortwitz und Sarkasmus zwischen Beleidigungen und Freundschaftsdiensten für Calliope hin und her wechselt.

    Auch Callies Schwester Clio kann zum Teil auffallen und Punkten, jedoch wäre das auch noch etwas ausbaufähig gewesen. Aber wen man wirklich ins Herz schließen muss, ist die kleine Zerberuswelpin Kümmerchen, einfach süß.

    Der Schreibstil an sich ist ganz ok, jedoch hat die Autorin doch öfters Schwierigkeiten eine klare Linie durchzuhalten. Die Geschichte wirkt dadurch manchmal etwas konfus und verwirrend. Leider ist die Spannung auch eher nur teilweise vorhanden, so dass einige Szenen doch etwas langatmig erscheinen und man den Wunsch hat, manche Stellen etwas schneller zu überfliegen. Einige Witze sind gar nicht mal so schlecht, aber viele wirken auch etwas platt und aufgesetzt.

    Das Ende ist jetzt auch nicht soo überraschend, wie es hätte sein können. Zumindest hatte ich schon bald eine Vermutung wer da hinter stecken könnte, die sich dann auch bewahrheitet hat.

    Fazit:
    Eine gute Idee, die leider nicht so gut umgesetzt wurde. Die Protagonistin ist zumeist oberflächlich und eher unsympathisch. Ein etwas konfuser Aufbau der Geschichte und die teilweise fehlende Spannung mindern oft das Lesevergnügen. Dennoch gab es einige kleine Lichtblicke, wie z. B. die Göttin Kali und manche humorvolle Stellen, die mich doch unterhalten konnten. Am Ende habe ich das Buch auch ohne Probleme lesen können, weshalb es noch gute 2 Sterne bekommt. An die Fortsetzung werde ich mich aber wohl nicht mehr wagen.

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    ashaveras avatar
    ashaveravor 5 Jahren
    Schuster bleib bei deinen Leisten


    Calliope Reaper-Jones wird aus ihrem normalen Leben herausgerissen, da ihr Vater und ihre Schwester  entführt wurden. Nun ist es an ihr, das Familienunternehmen, die Jenseits GmbH und ihre Familie zu retten. Dafür muß sie drei Prüfungen bestehen um danach offiziel als Tod arbeiten zu können. Also macht sie sich mit Hilfe von Vertrauten und Familienangehörigen auf die Suche nach ihren Prüfungen und deren Lösungen. Leider ist auch der Protegé des Teufels scharf auf den Posten des Todes.

    Ich ging mit recht großen Erwartungen an dieses Buch. Der Klappentext klang äußerst witzig und spannend und eigentlich kann man mit Büchern von Lyx nicht viel falsch machen. Der Anfang war auch sehr vielversprechend. Die Geschichte wird aus Callis Sicht erzählt und sie ist chaotisch und denkt bzw. spricht wie es ihr gerade in den Sinn kommt. Dies war auf den ersten Seiten sehr unterhaltsam und der witzige Schreibstil gefiel mir gut. Auch die Auflösung, warum seltsame Dinge geschehen hat mir noch gut gefallen. 
    Doch dann ging es in meinen Augen langsam den Bach runter. Calli sah in jedem Mann einen potentiellen Bettgefährten und beurteilte sie nur danach, was mich recht schnell nervte. Und auch ab diesem Zeitpunkt drehte die Geschichte ab. Der eigentliche Grundgedanke, die Jenseits GmbH und wer die Nachfolge antritt gefiel mir gut, aber die Umsetzung war überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Calli war extrem vorlaut, die anderen Protagonisten reagierten komplett seltsam und unpassend und dadurch wirkte alles sehr überdreht und unrealistisch. Natürlich ist es ein Fantasybuch und das Buch enthält fantastische Elemente aber die Reaktionen sollten schon in normalen Rahmen bleiben. Auch die einzelnen Schauplätze der Geschichte fand ich sehr seltsam gewählt. Einzelne Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen und waren auch sehr treffend, wurden jedoch direkt wieder von Callis großem Selbstvertrauen und Mitteilungsbedürfnis zunichte gemacht.
    Bis auf Clio, Callis Schwester bleiben alle Nebenfiguren blass, teilweise verschwinden sie einfach und werden scheinbar einfach ausgetauscht, wenn dies nach Meinung der Autorin erforderlich wäre.
    Erwartet hatte ich amüsante Verwicklungen mit Daniel, dem Protegé des Teufels, aber eigentlich kam er fast gar nicht vor. 
    Ich hatte eine komplett andere Geschichte erwartet als die, die dann erzählt wurde. Ich konnte weder der Geschichte noch der Erzählweise viel abgewinnen. Die Autorin Amber Benson ist u.a. Schauspielerin und hat in Buffy mitgewirkt. Sie hat es sicher gut gemeint, aber leider konnte ich ihrem Schreibstil nicht viel abgewinnen. Am Ende wollte ich es einfach nur noch schnell hinter mich bringen.

    Wegen dem guten Anfang gebe ich 2 Sterne.

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    AnnaLanges avatar
    AnnaLangevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Bis jetzt gefällt mir das Buch sehr gut>:)
    Teufel oder Daniel?

    Klappentext:Calliope Reaper-Jones wünscht sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben führen zu können, ihrer Vorliebe für Designerschuhe zu frönen und Dates zu haben. Doch als Tochter des Todes ist sie alles andere als normal. Und als ihr Vater entführt wird und der Protegé des Teufels das Familienunternehmen, die Jenseits GmbH, übernehmen will, sieht sich Callie gezwungen, nach Hause zurückzukehren und vorübergehend die Firma zu leiten. Dazu muss sie jedoch zunächst drei äußerst schwierige Aufgaben lösen. Und dass der Gesandte des Teufels auch noch teuflisch gut aussieht, macht die Sache nicht leichter ...
    Meine Meinung: Ich fand das Buch sehr humorvoll und ereignissreich:)
                                 Die Charaktere wurden lustig beschrieben und man konnte sie
                                 sich gut vorstellen. Das Fantasy& Humor zusammgewürfelt
                                 wurden, hat das Buch zu einem ganz besonderen
                                 Lesevergnügen gemacht:)

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    coala_bookss avatar
    coala_booksvor 5 Jahren
    Tolle neue Ideen, leider nur mäßige Umsetzung

    Calliope Reaper Jones führt ein beschauliches Leben, welches sie sich hart erkämpft hat. Durch einen Vergessenszauber hat sie all die Dinge aus ihrem Leben verbannt, die sie am liebsten vergessen würde. Sie staunt jedoch nicht schlecht, als eines Tages Jarvis, die rechte Hand ihres Vaters vor ihr steht, denn genau die Familie gehört zu den Dingen, die sie eigentlich aus ihrem Leben verbannt hat. Callies Familie ist nicht einfach nur anstrengend und nervig, nein. Ihr Vater ist der Tod persönlich und sorgt für das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse. Jarvis berichtet jedoch, dass der Tod persönlich sowie sein gesamter Mitarbeiterstab entführt wurden. Einzig Callie kann die Familie jetzt noch retten und soll die Geschäfte weiterführen.  

    Nach anfänglichen Zweifeln macht sich Callie als engagiert an die ihr auferlegten Aufgaben, um die Stelle des Todes anerkannt zu bekommen. In die Quere kommt ihr dabei unter anderem der unverschämt gutaussehende Daniel. Er ist der Protége des Teufels und hat es selber auf den Job vom Tod abgesehen. Da hilft es natürlich nicht, dass sie sich zu Daniel besonders hingezogen fühlt. Nur gut, dass sie bei der Erfüllung der Aufgaben Unterstützung durch ihre jüngere aber unverschämt schlaue Schwester Clio erhält sowie von der indischen Todesgöttin Kali, die immer dann auftaucht, wenn schon alles verloren erscheint.

    Der Schreibstil ist recht flüssig und angenehm, die Geschichte jedoch manchmal recht konfus und unstrukturiert. Zu den Personen lässt sich nur schwer eine Beziehung aufbauen und besonders Callie entpuppt sich als eine recht nervige Person. Auf der einen Seite taff und um kein Schimpfwort verlegen, zergeht sie im Selbstmitleid. Die anderen Personen  bleiben eher flach und farblos. Einzig die Göttin Kali kann durch Witz und Sarkasmus überzeugen. Die Geschichte an sich bietet viel Potential, ist zeitweilig jedoch nicht voll ausgebaut worden.  Unklarheiten in der Handlung sowie Witze, die ins leere Verlaufen, schmälern sicherlich das Lesevergnügen an so mancher Stelle, aber im Großen und Ganzen weißt die Geschichte ein paar nette neue Ideen auf.

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    FantasyBookFreaks avatar
    FantasyBookFreakvor 5 Jahren
    Rezension zu "Jenseits GmbH 01" von Amber Benson

    Lieber Tod als Teufel

    Calliope Reaper-Jones wünscht sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben führen zu können, ihrer Vorliebe für Designerschuhe zu frönen und Dates zu haben. Doch als Tochter des Todes ist sie alles andere als normal. Und als ihr Vater entführt wird und der Protegé des Teufels das Familienunternehmen, die Jenseits GmbH, übernehmen will, sieht sich Callie gezwungen, nach Hause zurückzukehren und vorübergehend die Firma zu leiten. Dazu muss sie jedoch zunächst drei äußerst schwierige Aufgaben lösen. Und dass der Gesandte des Teufels auch noch teuflisch gut aussieht, macht die Sache nicht leichter ...

    Meine Meinung

    „Lieber Tod als Teufel“ ist der erste Band der Jenseits GmbH Reihe von Amber Benson. Ich muss wirklich sagen, ich war sehr gespannt auf diese Buch, da ich Amber Benson bisher nur von Buffy kannte. Doch sie hat sich wirklich als totales Multitalent entpuppt. Die Geschichtge um Calliope Reaper-Jones lässt sich wirklich sehr schnell und flüssig lesen. Was schon einmal für den wirklich lustigen und sarkastischen Schreibstil spricht. Auch die Ideen die Benson hier in diesem Buch auf zeigt sind einfach nur total verrückt und machen neugierig auf mehr.

    Was mich jedoch wirklich sehr an diesem Buch gestört hat, war der Hauptcharakter Calliope. Sie hat sich wirklich manchmal total dumm angestellt. Und auch ihre Gedankengänge und Antworten waren einfach nur „Oh mein Gott“. Als das Hirn verteilt wurde war Calliope auf dem Klo. So kam mir das wirklich während des gesamten Buches so vor. Klar hat dieses Stümperhafte auch seinen Charme, aber manchmal kann man darüber wirklich nur noch den Kopf schütteln, deswegen gibt es von mir einen Stern Abzug.

    Genau so unschlüssig haben manche Nebencharaktere gehandelt, was es mir manchmal wirklich schwer gemacht hat, dem ganzen zu folgen, weil ihre Handlungen einfach nicht glaubwürdig waren. So würde keine reale Person handeln und das hat dem ganzen Spaß, den dieses Buch sonst bringt, einen Dämpfer verpasst.

    Fazit

    Eine amüsantes und unterhaltsames Buch für zwischen durch. Mit einer ziemlich nervigen und dummen Protagonistin, aber nichts desto trotz wirklich gute Unterhaltung. Ich werden auf jeden Fall den zweiten Teil lesen.

    Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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    Vampir-Fanvor 7 Jahren
    Rezension zu "Jenseits GmbH 01" von Amber Benson

    Calliope Reaper-Jones wünscht sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben führen zu können, ihrer Vorliebe für Designerschuhe zu frönen und Dates zu haben. Doch als Tochter des Todes ist sie alles andere als normal. Und als ihr Vater entführt wird und der Protegé des Teufels das Familienunternehmen, die Jenseits GmbH, übernehmen will, sieht sich Callie gezwungen, nach Hause zurückzukehren und vorübergehend die Firma zu leiten. Dazu muss sie jedoch zunächst drei äußerst schwierige Aufgaben lösen. Und dass der Gesandte des Teufels auch noch teuflisch gut aussieht, macht die Sache nicht leichter ... Ich muß gestehen das ich sehr lange gebraucht hab bis ich endlich dieses Buch gelesen hab. Meine Vermutung ist das es daran liegt das ich die Autorin Ember Benson bis dahin nur als Schauspielerin aus Buffy kannte und darum vielleicht Vorurteile hatte. Doch nun bin ich heil froh das ich es gelsen hab. Sie schreibt mit so viel Spannung, Witz und Sarkasmus das man es nur lieben kann. Dazu kommt das der Schreibstil echt flüssig ist und man eigentlich nur wissen möchte wie es weitergeht. Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben und freue mich drauf gleich den 2. Teil zu lesen. Dieses Buch bekommt 4 von 5 Sternen von mir.

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