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Mare_Verlag

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Liebe Lovelybooks-Freunde,
auf geht’s in die nächste Vorableserunde! Am 10 Februar 2015 erscheint Amber Dermonts packender Debütroman »In guten Kreisen« im mareverlag. Hier habt ihr die Möglichkeit, euch schon vor dem offiziellen Erscheinungstermin um eins von zwanzig exklusiven Vorableseexemplaren zu bewerben.

Zum Buch:
Neuengland, Ende der 80er-Jahre: Jason Prosper wächst in einer Welt auf, in der Penthousewohnungen in Manhattan und Sommerhäuser in Maine ebenso zum Alltag gehören wie altehrwürdige Schulen und exklusive Segelclubs. Als intelligenter, sportlicher Teenager hegt Jason eine gesunde Abneigung gegen die Abgründe des Wohlstands und entzieht sich den Zwängen seiner Kreise am liebsten, indem er jede freie Minute segelnd auf dem Meer verbringt – zusammen mit seinem besten Freund Cal ist er unschlagbar. Als Cal sich während ihres ersten Jahrs an der Kensington Prep das Leben nimmt, gerät Jasons Welt aus den Fugen: Ist womöglich er selbst verantwortlich für Cals Verzweiflungstat? Oder das dunkle Geheimnis, das die beiden Jungen teilten? Vollkommen aus der Bahn geworfen, wechselt Jason an die Bellingham Academy, ein teures, freizügiges Internat an der Atlantikküste. Hier begegnet er Aidan, einer eigenwilligen Außenseiterin, die Jason fasziniert und ihm neuen Auftrieb gibt. Als die Küste Neuenglands von einem schweren Orkan getroffen wird, kommt es jedoch erneut zu einem großen Einschnitt in Jasons Leben.

Vor dem Hintergrund des Börsencrashs von 1987 beschreibt Amber Dermont mit Witz und Einfühlung das Milieu der jungen amerikanischen Ostküstenelite – in einer Lebensphase, in der jede Orientierung, auch die sexuelle,oft nur vage ist. Vor allem aber erzählt sie die Geschichte von Jason Prosper, dessen Suche nach dem rechten Weg durch Fehltritte und Leidenschaften bestimmt wird.

Hier geht’s zur Leseprobe.

Möchtet Ihr zu den 20 Vorablesern gehören?* Dann bewerbt Euch gleich und beantwortet uns dazu bis zum 15. Januar 2015 die folgende Frage:
In Amber Dermonts Roman »In guten Kreisen« begleiten wir Jason Prosper auf dem holprigen Weg des Erwachsenwerdens. Wenn Ihr zurückblickt auf Eure eigene Jugend- und Schulzeit, die ja vielleicht auch noch gar nicht so lange zurückliegt, erinnert Ihr Euch an glückliche Jahre, oder war diese Zeit eher ein Grauen? Und würdet ihr gerne noch einmal diese Jahre durchleben?

Wir sind sehr gespannt auf Eure Antworten und freuen uns auf viele Bewerbungen!

Euer mareverlag

* Bedingung ist, dass Ihr Euch zeitnah am Austausch in allen Leseabschnitten beteiligt und abschließend eine Rezension zum Buch schreibt.

Autor: Amber Dermont
Buch: In guten Kreisen

uli123

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Wenn ich meine eigene Kinder- und Jugendzeit mit der meiner Kinder heute vergleiche, möchte ich um nichts in der Welt tauschen. Die 60er und 70er Jahre waren noch nicht so schnelllebig und leistungsorient wie heute. Allein die Schulzeit war sehr viel unbeschwerter - noch kein G 8, keine 8 Std.-Tage in der Schule.
Zu gerne würde ich dieses Buch lesen. Aktueller Grund ist auch der kürzliche Suizid zweier Mitschüler meiner Kinder. Dieses Thema wird ja in dem Buch auch angesprochen.

Gwenliest

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

alles was ich bisher über dieses Buch gelesen habe klingt sehr vielversprechend und ich würde sehr gerne mitlesen...

Zur Schulzeit/Kindheit... ich verstehe jetzt meine Eltern als sie damals gesagt haben genieß die Zeit so kommt es nicht mehr... aber ich weiß auch sehr genau, dass es nicht nur alles schön war... wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte und alles noch einmal erleben wollen mit dem Wissen das ich jetzt habe ja, dann würde ich ein paar Dinge anders machen... :) wenn ich genau so wie es war noch einmal durchmüsste würde ich gerne ein paar Stationen überspringen ;) aber grundsätzlich das unbeschwerte und die vielen Möglichkeiten... erste Liebe... und ich hatte das Glück ein stabiles Umfeld und Freundeskreis zu haben. Das war schon schön... wenn ich teilweise lese was durch Social Media, Mobbing, Leistungsdruck und frühes Erwachsen werden heute für Themen aufkommen... da war das in den 80er Jahren schon alles noch ein bisschen sanfter kommt es mir zumindest vor...

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Arizona

vor 3 Jahren

Fazit

Auch noch mein Fazit, der Roman hat mich sehr beeindruckt, ich fand ihn großartig, vielen Dank an Mare und Frau Dermont:

http://www.lovelybooks.de/autor/Amber-Dermont/In-guten-Kreisen-1125707029-t/rezension/1135158424/1135158535/

bookgirl

vor 3 Jahren

Fazit

Herzlichen Dank, dass ich mitlesen durfte. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Hier ist nun auch meine Rezension, die ich auch auf wasliestdu und amazon poste:
http://www.lovelybooks.de/autor/Amber-Dermont/In-guten-Kreisen-1125707029-t/rezension/1135189026/1135192202/

Xirxe

vor 3 Jahren

Fazit

Etwas spät und auch mit schlechtem Gewissen nun endlich mein Fazit unter http://www.lovelybooks.de/autor/Amber-Dermont/In-guten-Kreisen-1135238391-w/rezension/1135990050
Dass ich so lange brauchte, hat nichts mit dem Buch zu tun, das mir sehr gefallen hat, sieht man von den mir unverständlichen Segelausdrücken ab ;-)
Ganz lieben Dank dass ich hier mitlesen durfte - das Buch hat sich wirklich gelohnt. Und ich weiß auch schon einen Menschen, der es zum nächsten Geburtstag bekommt :-)

tinabuch

vor 3 Jahren

2. Leseabschnitt: S. 87 - S. 198
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Wenn ich auch etwas spät bin, möchte ich es mir nicht nehmen lassen auch noch meinen Kommentar zu diesem Abschnitt abzugeben. Bisher finde ich das Buch schlicht wundervoll. Es ist sanft und ruhig wie das Meer, deren Tiefe sich schon jetzt erahnen lässt. Ich finde sehr schön, wie der Leser trotz seines Suizids Cal noch immer besser kennenlernt und - auch wenn Cal Vergangenheit ist und Aidan Gegenwart und Zukunft zu sein scheint - beide Beziehungen parallel erzählt werden.
Meines Erachtens bestehen große Unterschiede zwischen beiden Beziehungen. Die tiefe und scheinbar unbeschwerte Liebe zwischen Cal und Jason beruhte auf einer langen innigen Freundschaft, die langsam wachsen konnte und die scheinbar beiden gut tat. Die Beziehung zwischen Aidan und Jason hingegen beruht auf vergangenen Schmerz. Sowohl Jason als auch Aidan haben eine gescheiterte homosexuelle Liebe hinter sich lassen müssen. Das und die Tatsache, dass beide Einzelgänger sind lässt beide miteinander wachsen. Der Klappentext jedoch prohezeit die buchstäbliche Ruhe vor dem Sturm ... .

Mir tut es wirklich sehr leid, das Buch nicht in einem Rutsch durchlesen zu können. Job, Haus und Kinder lassen dies leider nicht zu. Wenn ich könnte wie ich wollte, würde ich es wahrscheinlich schon ein zweites Mal lesen.

tinabuch

vor 3 Jahren

3. Leseabschnitt: S. 199 - S. 299
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Mir hat dieser Abschnitt auch sehr gut gefallen. Die Schriftstellerin ist ihrem Schreibstil weiterhin treu geblieben. Gerade dieser macht das Buch aus, er macht es zu etwas Besonderem. Es ist schon bemerkenswert, wie sie eine so dramatische Wendung für Jason so trocken, so subtil darstellen kann. Ich bin schon jetzt gespannt auf weitere Stücke der Autorin.

Zum Inhalt wurde ja bereits das Wesentliche gesagt. Ich würde um keinen Preis mit Jason tauschen und Zeit und Gesellschaft wechseln wollen. Ein so früher Verlust wie er es mit Cal erlebt hat, ist schlimm genug. Dass dann Aidan folgt, muss die Hölle für ihn sein. Doch dann auf taube Ohren zu stoßen, zu beobachten, wie die Gesellschaft, sogar die Schule dieses Schicksal herunterzuspielen versuchen, muss einfach unglaublich für ihn sein. Und noch schlimmer empfinde ich eigentlich die Tatsache, dass es für ihn gar nicht so überraschend kommt. Er betrauert die Tode seiner beiden Geliebten, doch erwartet gar nicht erst Verständnis von seiner Umgebung. Es verwundert ihn vielleicht ein wenig, wirklich überrascht ist er über diese Reaktionen jedoch nicht.
Besonders in Erinnerung wird mir wohl auch das Gespräch von Jason mit Aidans Mutter Marieke bleiben. Jede Mutter betrauert wohl unterschiedlich einen solchen Verlust. Vielleicht lebt sie auch noch immer im Schockzustand. Doch etwas "mehr Trauer" seitens Aidans Mutter hatte ich dann doch erwartet. Aber naja, das Leben muss ja weitergehen, wie sie so schön sagt.

Der Abschnitt schürt damit jedoch die Erwartungen für den nächsten. Welcher angebliche Abschiedsbrief ist gemeint? Hat ihn Jason wirklich bei ihr im Zimmer übersehen und wenn ja, was steht drin? Was ist mit den Wortfetzen aus Aidans Tagebuch? Haben seine Freunde wirklich etwas damit zu tun? Für mich scheint noch alles möglich - Unfall und Mord. An Selbstmord jedoch kann ich nicht recht glauben. Aber es würde mich bei den bisherigen Entwicklungen des Buches nicht überraschen, überrascht zu werden! Für mich ist es nach wie vor ein ganz besonderes Buch.

tinabuch

vor 3 Jahren

Fazit

Ich bin begeistert! Diesen Roman habe ich mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gelesen!

http://favourite-books.de/in-guten-kreisen-so-still-und-tief-wie-das-meer/

tumbledora

vor 3 Jahren

3. Leseabschnitt: S. 199 - S. 299
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Kerstin2505 schreibt:
Nein, auch ich habe nicht wirklich damit gerechnet, dass die Handlung eine solche Entwicklung nimmt - ich bin allerdings inzwischen auch schon an einem Grad der Gleichgültigkeit gegenüber den handelnden Personen angekommen, dass ich zwar die Augenbrauen hochgezogen habe, aber ähnlich wenig Trauer zeigen konnte wie der Schulleiter. So sehr ich es auch gerne hätte: die Figuren bewegen mich nicht, ich folge ihnen eher teilnahmslos. Die ganze Handlung ist mir nach wie vor zu verzettelt und unfokussiert, um mit irgendeinem der vielen Stränge warm werden zu können und ihm meine Aufmerksamkeit zu schenken.

In der Sache mit dem roten Faden muss ich littleowl und Kerstin2505 zustimmen. Es werden ständig neue Handlungsstränge angefangen und gar nicht richtig zu ende gedacht.
Ich hätte mir viel mehr aus dem Gespräch mit Aidens Mutter erhofft. Bevor es richtig angefangen hat, ist es auch schon wieder zu ende. Aidens Tod geht in all diesen Handlungen unter.
Dass Jason auf eine wilde Party geht, um alles zu vergessen, war für mich auch unbegreiflich. Wenn ich in seiner Haut stecken würde, wäre mir nicht nach feiern zumute. Andererseits kann er sich aber auch an keine Bezugsperson wenden, die ihn trösten könnte und mit der er in Ruhe über die Ereignisse reden könnte.

Für mich kam Aidens Tod viel zu überraschend und schnell, hätte ich doch so gerne noch etwas mehr über sie erfahren und sie kennen gelernt.
Dass Jason Aidens Leiche in diesem Zustand gefunden hat, stelle ich mir grausam und brutal vor. Dieses Ereignis steht einfach in völligem Kontrast mit dem zuvor beschriebenen Szenario, in dem Jason es genießt zuzusehen, wie die Jachten weggeflogen werden.
Noch brutaler finde ich allerdings, wie hier eigentlich alle schreiben, dass an der Schule wirklich alle Aidens Tod verschleiern und so tun, als ob die Schülerin nie existiert hätte. Als Leo, den ich für einen wirklich anständigen und schüchternen Jungen gehalten habe, dann noch versucht Jason zu erpressen und „Schweigegeld“ fordert, war ich komplett perplex. Es ist eine Dreistheit aus so einer Situation auch noch Nutzen für sich selbst zu schlagen.

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