Ambros Chander

 4.1 Sterne bei 21 Bewertungen
Ambros Chander

Lebenslauf von Ambros Chander

Die Figur Ambros Chander entstand aus der Situation heraus. Das erste Buch war geschrieben und ich freute mich, dieses Ziel überhaupt erreicht zu haben - hätte ich doch kaum geglaubt, mehr als zwanzig Seiten zustande bringen zu können. Die Idee für die Geschichte war zwar vorhanden und auch an Fantasie hatte es mir nicht gemangelt, doch das ist schließlich nicht alles. Und doch war es schließlich vollbracht. Nachdem ich mit dem Schreiben begonnen hatte, war die Geschichte wie von selbst vor sich hingeflossen und hatte sich immer mehr verästelt. Doch als es ans Veröffentlichen ging, kam die Unsicherheit zurück. Würden meine Leser die Geschichte mögen? Was würden die Menschen in meinem Bekanntenkreis darüber denken? So kam es dazu, dass ich Ambros Chander erschuf, um anonym bleiben zu können. Wer allerdings glaubt, der Name sei zufällig gewählt, irrt sich. Er ist eng verbunden mit meinem echten Namen. Nur wer diesen kennt und sich die Mühe macht, die Bedeutung von „Ambros“ und „Chander“ zu recherchieren, kann mit ein bisschen Fantasie den Zusammenhang erkennen. Doch nun ein paar Eckdaten zur Person hinter dem Namen Ambros Chander. Geboren wurde ich 1978 in Karl-Marx-Stadt. Nachdem ich in jungen Jahren viele Wege eingeschlagen hatte, immer mit dem Ziel, den eigenen zu finden, schloss ich mit fortgeschrittener Reife eine kaufmännische Ausbildung ab. In diesem Beruf arbeite ich nun. Die Leidenschaft für das Schreiben hatte ich früh entdeckt und schon mit siebzehn Jahren meine erste Kurzgeschichte verfasst – die jedoch nie die Dunkelheit der Schublade, in der sie verschwunden war, verlassen sollte. Später schrieb ich Gedichte, um meine Gefühlswelt in Worte zu fassen, entschloss mich aber 2012, mich erneut an einer Geschichte zu versuchen. Das Ergebnis war „Die Drachenprinzessin – die Heimkehr“. Nach einem ersten Versuch, diesen Roman zu veröffentlichen, schrieb ich an dem Buch „Gedankenspiele“, das ebenfalls noch auf seine Veröffentlichung wartet. Da immer mehr Stimmen aus meinem Bekanntenkreis nach der Fortsetzung des ersten Buches riefen, setzte ich mich mit Elan an die Umsetzung von „Die Drachenprinzessin – Schicksalsschwestern“, das am 13.10.2015 erschien. Im Zuge dessen wurde auch Band 1 überarbeitet und neu aufgelegt. Noch viele Geschichten schlummern als Rohgerüst oder auch nur als grobe Idee in meinen Schubladen. Wir werden sehen, welcher von ihnen ich mich als nächstes widmen werde.

Alle Bücher von Ambros Chander

Die Drachenprinzessin / Die Drachenprinzessin

Die Drachenprinzessin / Die Drachenprinzessin

 (17)
Erschienen am 10.10.2015
Nisha und die Macht der Schatten

Nisha und die Macht der Schatten

 (3)
Erschienen am 27.04.2017
Die Drachenprinzessin: Die Heimkehr

Die Drachenprinzessin: Die Heimkehr

 (1)
Erschienen am 26.04.2016

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Neue Rezensionen zu Ambros Chander

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Zantalias avatar

Rezension zu "Nisha und die Macht der Schatten" von Ambros Chander

Spannend, interessant aber manchmal auch verwirrend
Zantaliavor einem Jahr

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt zunächst ruhig. Man lernt als Leser Katja, die Protagonistin kennen. Die Einblicke in ihr Leben im Kinderheim und in der Schule helfen hierbei. Dann beginnen die Träume und es wird dadurch schon spannend. Woher kommen diese Träume? Was bedeuten sie? Als Leser möchte man unbedingt die Lösung wissen. Zu alle dem hört Nisha dann auch noch diese eigenartige Stimme, die anscheinend auch nur sie wahrnehmen kann. Und wäre das nicht schon genug, geschehen urplötzlich viele unerwartete Ereignisse. Die Neugier ist geweckt, die Spannung aufgebaut. Auch die Hauptschauplätze der Geschichte wurden sehr gut ausgewählt. Dunkle Ruinen eines alten Klosters, unterirdische Gänge und geheimnisvolle Bibliotheken sorgen für eine düstere und spannende Atmosphäre.

Katja selbst ist eine junge Frau, die mir zu Beginn der Geschichte sehr leid tut. Sie wirkt sehr einsam in ihrer Welt. Kämpft mit den typischen Sehnsüchten eines Teenagers und versucht in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Katja wirkt hierdurch sehr unsicher und auch leicht beeinflussbar. Sie ist keine klassische Heldin, eher ein Mädchen, welches lieber im Hintergrund stehen und nicht auffallen will. Ihre Geschichte wird aus der dritten Person erzählt. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich Katja, aber leider in eine Richtung, die mir persönlich nicht gefallen hat.

Wie ich bereits oben geschrieben habe lernt man zu Beginn Katja kennen. Den Einstieg hierzu finde ich persönlich sehr gut. Aber durch die unerwarteten Geschehnissen treten sehr viele Charaktere zeitgleich auf den Plan und ich muss gestehen, ich war wurde von der Masse der Charaktere erschlagen. So viele verschiedene Namen sich auf einen Schlag zu merken erschwerte mir ab ca. der Mitte des Buches das Lesen erheblich. Dann änderten sich noch die Namen der bereits bekannten Charaktere und ich verlor absolut den Durchblick. Die Personen, die nun in der Geschichte ihre Rolle gefunden hatten erzählten anschließend ebenfalls ihre Erlebnisse mit Hilfe des Wechsels der Perspektive. Verwirrung pur für mich. Dennoch wollte ich unbedingt wissen, wie die Geschichte von Katja zu Ende geht und habe weiter gelesen. Es wurde immer wieder sehr spannend und schürte meine Neugierde umso mehr. Das Finale gefiel mir sehr, aber das Ende schockierte mich völlig. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht mit dem Verlauf.

Cover: Das Cover ist mindestens genauso geheimnisvoll wie die Geschichte, die sich dahinter verbirgt. Ich mag eigentlich auffällige und bunte Cover, aber meiner Meinung nach ist die Gestaltung dieses Design genau richtig.


Fazit:

Es gab viele Aspekte, die mir in der Geschichte sehr gefallen haben. Die Idee der Story, der Einstieg in die Geschichte. Katja selbst. Aber durch die Masse der vielen Charaktere, die im Laufe der Geschichte in den Vordergrund rutschte, fiel ein dunkler Schatten auf die positiven Aspekte. Trotz alle dem hat mir das Buch dennoch gefallen und fesselte mich so sehr, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Das absolute Highlight im positivem und negativen ist und bleibt das Ende der Geschichte. Auch jetzt einige Zeit nach dem lesen des Buches hängt mir dieses Finale noch hinterher und lässt mich nicht los.



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Fuchsiahs avatar

Rezension zu "Nisha und die Macht der Schatten" von Ambros Chander

Ein Buch mit deutlichem Potential
Fuchsiahvor einem Jahr

Zunächst muss ich wohl sagen, dass ich von alleine auf dieses Buch nicht aufmerksam geworden wäre, hätte man es mir nicht als Rezensionsexemplar vorgeschlagen.
Das Cover spricht mich leider so gar nicht an, aber wie sagt man so schön - don´t judge a book by looking at its cover.

Davon abgesehen hatte ich zu Beginn wirklich einige Differenzen mit dem Schreibstil. Es klang zunächst alles nach einer Art Aufzählung, was mir den Einstieg wirklich nicht sonderlich leicht gemacht hat. Insgesamt hätte ich mir im Schreibstil mehr Emotionen und Details gewünscht, denn so blieben vor allen diese bei den Charakteren doch eher oberflächlich und so richtig eine Verbindung zu den Charakteren wollte sich auch nicht aufbauen lassen, was ich sehr schade finde, da ich echt Potential in dieser Geschichte sehe.
Was mich direkt zum nächsten Punkt bringt, dem Inhalt. Ein Kampf zwischen Licht und Dunkelheit und ein Mädchen zwischen den Fronten, das nicht weiß, wohin es gehört. Träume, die keine zu sein scheinen und dunkle Geheimnisse, die über allem lasten. Als dann auch noch Menschen in ihrer Umgebung verschwinden und sterben, ist das Chaos perfekt. Was ist Katja wirklich und wie wird sie sich entscheiden?
Auch hier muss ich sagen, dass ich bedeutend mehr bekommen habe, als ich erwartete. Der Konflikt zwischen "Deutschen" und "Ausländern" wurde hier versucht aufzugreifen, ja, versucht, da ich auch hier finde, dass es an Tiefe gefehlt hat. Am Anfang noch so oft betont, dass sie kein Kopftuch tragen und mit einem Mal war es dann kein Thema mehr - gerade hier hätte ich sehr gerne mehr gelesen, aber genau das ist ein gutes Beispiel dafür, was ich mit: es fehlt ab und an an Details, meine.

Der Krieg zwischen Licht und Dunkelheit greift bedeutend weiter, als ich geahnt hätte und je weiter die Handlung voran schritt, desto mehr wurde ich als Leser in die Story hineingezogen.
Erschien es mir anfänglich alles sehr oberflächlich, machte die Autorin hier eine 180° Wendung und der Schreibstil wurde flüssiger, es kam das Gefühl auf, dass ich die Figuren vielschichtiger kennen lernen würde.
Die Fäden, die zu Beginn nur lose miteinander verbunden waren, verfestigten sich. Der Leser erfährt, was es mit den Schattenkriegern auf sich hat, wofür der Schatten steht und was Katja, die Protagonistin ist.
Und genau diesen Spannungsaufbau möchte ich hier noch ein Mal betonen. War es zunächst eine eher holprige Fahrt durch das Buch, gelang der Autorin hier der Absprung zu einem Spannungsbogen, der damit einsetzt, dass Katja immer wieder "Es wir Zeit, zu gehen!" hört. Irgendwie fand ich das gruselig und faszinierend. Die Träume, die sie hat, sind so lebendig und ja, da habe ich meine Details bekommen. Ich würde fast wagen zu behaupten - dass das ein wunderbarer Kontrast zwischen dem eintönigen Leben und der fantastischen Welt ist, in die die Protagonistin eigentlich gehört.
Je mehr sich diese Welten vermischen, je mehr Katja erfährt, desto detaillierter wird auch die reale Welt und das ist mir erst wirklich im Verlauf der Geschichte klar geworden.
Denn dadurch werden auch die Figuren in sich runder, die Story bekommt Ecken und Kanten, nicht alles ist so, wie es scheint.

Insgesamt ist es für mich eine sehr süße Geschichte, mit viel Potential, das noch ausgeschöpft werden kann. Eine Geschichte, die ich für zwischendurch auf jeden Fall empfehlen kann, wenn man die Klischees vom Kampf von Licht gegen die Dunkelheit mag und auch Ansätze gesellschaftlicher Kritik vorfinden möchte.
Es lässt sich in der Hinsicht ansonsten wirklich leicht und flüssig lesen.
Von mir hätte es jetzt 3,5 Sterne bekommen. Da ich aber keine halben Sterne vergebe, gibt es hier an dieser Stelle nun 4 mit leichtem Abschwung, da ich finde, dass dieser Geschichte ein wenig mehr Tiefe, im Sinne von Details, gut getan hätte, um die Emotionen, die Handlung und die Entwicklung wirklich zu transportieren.
Ich bin gespannt auf mehr.

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steffib2412s avatar

Rezension zu "Nisha und die Macht der Schatten" von Ambros Chander

Ein Buch, welches mich total begeistern konnte...Leseempfehlung...
steffib2412vor einem Jahr

Zur Story:
"Es ist Zeit, zu gehen!"
Immer wieder hört Katja diesen Satz, wenn sie auf den Schatten trifft. Aufgewachsen im Kinderheim, ist ein altes, handgeschriebenes Buch ihr größter Schatz und die einzige Verbindung zu ihren Eltern. Als ihr sechzehnter Geburtstag näher rückt beginnt es:
Katja wird verfolgt, von einem Schatten. Menschen in ihrer Umgebung verunglücken, verschwinden, sterben. Auch diejenigen, die das Mädchen zu kennen glaubt, führen anscheinend ein Doppelleben.
Nicht nur die Hüter des Lichts treten in ihr Leben, sondern auch die Schattenkrieger. In ihren Träumen trifft sie auf die geheimnisvolle Nisha. Wem kann sie noch vertrauen? Am Ende muss Katja sich entscheiden - zwischen Licht und Schatten. Oder gibt es für sie doch noch einen anderen Weg? (By Ambros Chander)

Mein Fazit:
Mit Nisha und die Macht der Schatten schafft Ambros Chander ein spannendes Buch, welches mich total begeistern konnte.
Der Schreibstil ist von Beginn an durchweg leicht und flüssig zu lesen...
Auch Katja als Protagonistin konnte mich mehr begeistern. Das Buch ist sehr fesselnd und immer wieder in die irreführend (welches positiv gemeint ist), sodass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe...
Ebenfalls ist das Coverbild ein Hingucker geworden.

Ich gebe dem Buch sehr gerne 5 Sterne und wünsche euch allen viel Spaß beim Lesen....)

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