Amelie Fried

 3.7 Sterne bei 779 Bewertungen
Autorin von Rosannas Tochter, Glücksspieler und weiteren Büchern.
Amelie Fried

Lebenslauf von Amelie Fried

Mehrfach ausgezeichnete Bestsellerautorin: Die deutsche Schriftststellerin Amelie Fried wurde 1958 in Ulm als Tochter eines Verlegers und einer Buchhändlerin geboren. Nach dem Abitur studierte sie Theaterwissenschaften, Publizistik, Kunstgeschichte und Italienisch in München. Während ihres Studiums arbeitete sie in freien Theatergruppen. Im Jahr 1989 schloss sie den Studiengang Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der Hochschule für Fernsehen und Film in München ab. Seit 1984 arbeitet sie als TV-Moderatorin. Sie moderierte Sendungen wie "Live aus dem Alabama", "Live aus der Alten Oper" und "Stern-TV". Derzeit moderiert Amelie Fried das neue Literaturformat des ZDF "Die Vorleser". Ihre Romane "Traumfrau mit Nebenwirkungen", "Am Anfang war der Seitensprung", "Der Mann von nebenan", "Glücksspieler", "Liebes Leid und Lust", "Rosannas Tochter" und Die Findelfrau wurden Bestseller. Vier der Romane wurden verfilmt. Zum Spielfilm "Der Mann von nebenan" wurde 2005 der fortsetzende Film "Der Mann von nebenan lebt" produziert. Amelie Fried lebt mit ihrer Familie in München

Neue Bücher

Paradies
 (1)
Neu erschienen am 01.10.2018 als Taschenbuch bei Heyne.

Alle Bücher von Amelie Fried

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Amelie FriedRosannas Tochter
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Rosannas Tochter
Rosannas Tochter
 (86)
Erschienen am 03.06.2005
Amelie FriedGlücksspieler
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Glücksspieler
Glücksspieler
 (77)
Erschienen am 01.09.2008
Amelie FriedDer Mann von nebenan
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Der Mann von nebenan
Der Mann von nebenan
 (71)
Erschienen am 12.09.2011
Amelie FriedTraumfrau mit Nebenwirkungen
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Traumfrau mit Nebenwirkungen
Traumfrau mit Nebenwirkungen
 (69)
Erschienen am 01.08.1998
Amelie FriedAm Anfang war der Seitensprung
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Am Anfang war der Seitensprung
Am Anfang war der Seitensprung
 (60)
Erschienen am 06.11.2006
Amelie FriedDie Findelfrau
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Die Findelfrau
Die Findelfrau
 (52)
Erschienen am 05.05.2008
Amelie FriedImmer ist gerade jetzt
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Immer ist gerade jetzt
Immer ist gerade jetzt
 (52)
Erschienen am 06.04.2010
Amelie FriedIch fühle was, was du nicht fühlst
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Ich fühle was, was du nicht fühlst
Ich fühle was, was du nicht fühlst
 (43)
Erschienen am 14.05.2018

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Neue Rezensionen zu Amelie Fried

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MelEs avatar

Rezension zu "Paradies" von Amelie Fried

Gelungene Auszeit im Paradies?
MelEvor einer Stunde

"Paradies" der Autorin Amelie Fried sprang mir direkt durch das farbenfrohe Cover ins Auge. Es strahlt eine gewisse Harmonie aus und macht Lust auf Sommer, Sonne und Erholung. Der Einstieg in den Roman beginnt gleich spannend, da eine Leiche geborgen wird und der Tod in das Paradies Einkehr hält, wobei nicht klar ist, um wen es sich handelt. Es ist auch völlig überraschend und dennoch passend inszeniert zum Ende hin. Mir hat es gefallen, dass im Roman einige Protagonisten zu Wort kommen, um ihr Denken und Handeln zu verstehen, gleich zu Beginn oder auch erst im Nachhinein. Die Story ist definitiv nicht blass, sondern dem Cover angemessen. Meinen freien Tag verbrachte ich mit Lesen, denn diese mitunter chaotische Story packte mich und ich war einfach sehr gespannt darauf, immer tiefer in die Emotionen der Protagonisten einzutauchen. 
Einmal abschalten und die Seele baumeln lassen, dass wäre auch mein Traum. Dem Alltag einfach entfliehen, obwohl ich sagen muss, dass ich in meinem Urlaub bitte auf diverse Unannehmlichkeiten wie hier im Roman auftretend, komplett verzichten möchte. Den Menschen im Roman wird mitunter übel mitgespielt, wobei manches selbstverschuldet ist und anderes eine Laune der Natur ist. Hier und da macht sich in mir auch Schadenfreude breit, da manches entstandene Chaos nicht fremd verschuldet ist, sondern dem Charakter des Menschen entsprungen. 
Was harmonisch beginnt endet in einem Drama, denn die Geheimnisse, die einige Protagonisten mit sich herumtragen lassen sich leicht durch Google identifizieren oder auch Handynachrichten dienen der Wahrheitsfindung. Manches kommt für mich überraschend, manches ist vorhersehbar und dennoch gelungen präsentiert. "Paradies" ist definitiv nicht das Paradies, was sich die Teilnehmer der Reise erhofft haben. Es führt zu Veränderungen und für einige entwickelt sich die Reise zu einem Alptraum. Die Päckchen, die die beschriebenen Frauen mit sich herumtragen, werden im Verlauf der Story ausgepackt und der Inhalt ist nicht immer schön, sondern dient dazu, die Lebendigkeit des Geschehens aufrecht zu erhalten. Es sind nicht nur die Probleme der Frauen, sondern auch aktuelles Zeitgeschehen im Roman zu finden, daher kommt auch eine gewisse Authentizität ins Spiel. Mir hat "Paradies" wirklich sehr gefallen, denn Drama, Situationskomik oder auch Tantra lassen schmunzeln oder auch Mitleid empfinden. Insgesamt ein sehr gelungener Roman, den ich mir auch verfilmt sehr gut vorstellen könnte und daher eine uneingeschränkte Leseempfehlung an alle, die einfach mal abtauchen möchten in ein Paradies, welches sich im Nachhinein nicht als solches präsentiert.

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linas_artbooks avatar

Rezension zu "Ich fühle was, was du nicht fühlst" von Amelie Fried

Ein Buch, dass mich leider nicht ganz überzeugen konnte
linas_artbookvor 3 Monaten

Inhalt:
1975: Die dreizehnjährige India lebt zusammen mit ihren Hippie-Eltern und ihrem älteren Bruder Che in einer schwäbischen Kleinstadt. Ihre Familie ist jedoch alles andere als normal. Doch auch India ist anders als alle anderen Kinder. Sie hat ein unglaublich ausgeprägtes Mathematikverständnis. Es stellt sich zudem raus, dass sie ebenfalls eine besondere Begabung für die Musik und damit das Klavierspielen hat. Ihr Nachbar gibt ihr daraufhin Klavierstunden. India fühlt sich mehr und mehr von Ihrem Lehrer verstanden und findet in ihn endlich eine Bezugsperson. Eines Tages missbraucht er jedoch dieses Vertrauen und India muss sich entscheiden. Sagt Sie die Wahrheit oder schweigt sie.

Meine Meinung:
- Aufgrund des Klappentextes hab ich mir sehr viel vom Buch erhofft. Es hat sich ja bereits erahnen lassen, dass das Missbrauchsthema angeschnitten wird. Enttäuscht musste ich dann jedoch feststellen, dass dieses Thema sehr schnell abgehandelt wird und sich der Inhalt meist eher um Indias Familie dreht. Bereits der Anfang gestaltet sich sehr langatmig. Es folgen viele Ausschweifungen, die die Religionsfindung der Mutter oder die Ideologienfindung von Che abhandelt. Es kommt dadurch nur denkbar wenig Spannung auf.
- Das Buch besticht dagegen besonders durch seine Themenviefalt und vielen ausgearbeiteten Charakteren.
- Gut gefallen hat mir auch der sehr schöne Schreibstil, der einen Indias Empfindungen näher bringt.
- Mit Sympathien hat die Autorin jedoch ein wenig gegeizt. Mir fällt es schwer ein Buch zu lesen in dem sich nicht wenigstens ein Charakter meine Sympathie verdient. Ob es nun die Eltern sind, die ihre Kinder vollkommen vernachlässigen oder Che der mal wieder von einem Extrem ins andere fällt.

Fazit:
Das Buch greift viele wichtig Themen auf und verfolgt gute Ansätze. In der Ausführung konnte es mich jedoch nicht überzeugen, da meiner Meinung nach nicht besonders sorgfältig mit den Themen umgegangen wurde.

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CocuriRubys avatar

Rezension zu "Ich fühle was, was du nicht fühlst" von Amelie Fried

Sehr schwache 3 Sterne (mit Tendenz zur 2)
CocuriRubyvor 3 Monaten

Ich mag den Schreibstil, er ist angenehm zu lesen und leicht, aber auch nicht zu simpel.


Wie die Protagonistin gleich als Charakter eingefangen wurde, wurde sehr geschickt gemacht. Ich mochte sie auf Anhieb - was sich leider im Laufe der Geschichte etwas relativierte.

Sie denkt meist analytisch, obwohl das auch manchmal mit Naivität verbunden wird. Trotzdem bildet ihr Blick einen guten Kontrast zu ihrer Umwelt und sie wirft dabei auch oft gut Fragen und Beobachtungen auf.

Sie ist intelligent und hat ein besonderes mathematischen Verständnis und kann schwerste Aufgaben ganz leicht im Kopf rechnen – sie nimmt Zahlen und später auch Musik ganz anders wahr, als normale Menschen.


Sie ist jedoch keine Person, die für sich selbst einsteht und eher zur Konfliktscheu neigt. Außerdem gab es im Laufe der Geschichte leider ein paar Szenen, in denen sie unglaubwürdig gehandelt hat, weil die Autorin eben wollte, dass die Geschichte in diese oder jene Richtung verläuft – was häufig auch schlicht zu einfach gelöst war. Das war sehr schade, weil das auch den Charakter von India tangiert hat, das hat mich richtig geärgert.


In Sachen Familie dachte ich zunächst, dass wir das totale Klischeebild haben: so haben wir die klassischen Hippie-Eltern und der militante Ex-Soldat-Nazi-Großvater, wie in jedem zweiten, bestenfalls mittelmäßigen deutschen Film. Das langweilt mich und bietet nichts neues, auch in Bezug auf die Komplikationen die das für die Geschichte geben soll: Wie den Streit um den Großvater, was für einen Einfluss das auf die Familie hat, den alternativen Lebensstil, die Vernachlässigung der Kinder, fehlende Grenzen und keine Erziehung, usw.

Allerdings hat sich das Buch diesbezüglich gesteigert und es wurden durchaus ein paar Interessante aufgeworfen und die Figuren und Handlung vertieft.


Außerdem sind diese Familienszenen am besten beschrieben und gut beobachtet. Wie die Familie funktioniert (bzw. nicht funktioniert), was hinter den Dingen steht und wie die Figuren im Laufe immer mehr hinterleuchtet werden.

Am interessantesten fand ich zunächst die Beziehung zwischen India und ihrem Bruder. Da habe ich am ehesten eine (zarte) Verbindung gespürt und die wurde auch gut geschildert, allerdings wird das nicht so aufgegriffen bzw. spielt dann doch keine so große Rolle, wie ich gehofft hatte. Was vielleicht auch daran lag, dass die Rolle des Bruders letztlich nicht so viel hergab.

Ihre Eltern sind hingegen gänzlich plakativ, weil sie wirklich ALLES falsch machen, was man nur falsch machen kann – beide sind auch reine Egoisten. Ein wenig mehr Ambivalenz hätte der Geschichte vielleicht gut getan.


Generell sind alle Familienmitglieder unglaublich passiv und wenn mal nicht, dann sind sie ausschließlich destruktiv. Das fand ich sehr schwierig.


Wo wir gerade dabei sind, der Handlung selbst stehe ich ambivalent gegenüber.

Zunächst einmal fand ich es schwer zu sagen wann die Handlung überhaupt spielt. Direkt genannt wird es nicht. Wegen dem Hippie-Ding und weil am Anfang mal Stand, dass „vor kurzem das Volljährigkeitsalter von 21 auf 18 gesenkt wurde“ und das 1974 war – muss es in der Ecke, also vermutlich Ende der 70er, Anfang der 80er spielen.


Manche Entwicklungen gingen sehr langsam vonstatten und wiesen auch Wiederholungen auf – andere passierten Knall auf Fall, was mich mehr störte.

Gerade bei ziemlich emotionalen Szenen – sowohl positive wie negative – wurde nicht wirklich erzählt, sodass sie einen berührt hätten, sondern in Kurzfassung hingeklatscht. Wobei ich sagen kann, dass zumindest dies beim finalen Thema besser gemacht wurde – das hatte mich dann sehr mitgenommen.


Es ließen sich leider nicht wenige Konstruktionslücken finden, was häufig gerade für India negativ zu buche schlug. Plötzlich hatte sie dann ganz anders Verhalten, als ihre Figur vorher aufgebaut/dargestellt wurde oder eigentlich ist sie extrem intelligent und wissbegierig, dann weiß sie aber zufällig dies oder jenes nicht, obwohl das unlogisch/unglaubwürdig war – aber eben notwendig damit die Autorin die Handlung in einer bestimmte Richtung drücken kann. Ich nenne da die Stichworte: „loyale Freundin“ und NS-Zeit.


Auf der anderen Seite, bietet einen die Geschichte überraschend viele Themen, auch die Handlungsdichte ist trotz der ein oder anderen längeren Phase, ziemlich gut.

Die Themen reichen von kritisches Familienleben, Ausgrenzung, Einsamkeit, Verliebt sein über NS-Zeit, Judentum, gesellschaftliche Verlogenheit bis hin zu sexuelle Übergriffe, Victim blaming und Feminismus.


Allerdings muss man auch sagen, dass einige Themen eher aufgeworfen, statt wirklich behandelt werden – vieles kam mir zu kurz.

Anderes wurde durchaus richtig thematisiert und das auch nicht unbedingt schlecht – viele Aspekte spielten dort eine Rolle. Wodurch es eben nicht zu flach und einfach war und Stoff zum reflektieren und nachdenken bot – und auch Probleme oder Verlogenheiten der Gesellschaft aufzeigt (auch heute noch).

Anderes bürgte trotz möglicher Nachvollziehbarkeit aber auch Frustpotential (gerade das Verhalten der Protagonistin) und manches war mir leider schlicht zu tendenziös.

Die Aussage die das Buch ganz zum Schluss trifft, finde ich ebenfalls sehr fraglich: Wehre dich nicht durch den juristischen Weg, denn dir glaubt eh niemand und du wirst geächtet – warte leiber auf die kosmische Strafe oder auf dem Moment von Selbstjustiz oder der kleinen Rache. Das finde ich nur schwer haltbar.

Außerdem braucht ein junger Mann auf Abwegen ja nur eine Freundin, dann wird alles gut – klar.


Fazit

Ich stehe dem Buch ein wenig zwiespaltig gegenüber. Manche Aspekte fand ich gut, andere überhaupt nicht gelungen.

Ich habe jedoch eine Tendenz.

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Gespräche aus der Community

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InaVainohullus avatar
Liebe Leseratten,
auch ich verlose auf meinem Blog anlässlich der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" einige Bücher. Unter anderem ein Exemplar von "Ab morgen ein Leben lang"
Es warten aber auch noch zwei Exemplare von "Der Mann von nebenan", sowie ein Exemplar von "Der Sommer der toten Puppen" und ein signiertes Exemplar von "Das Leben ist (k)ein Brautstrauß" auf euch !

http://www.inas-little-bakery.blogspot.de/2014/04/aktion-blogger-schenken-lesefreude.html

Schaut doch mal rein, ich freu mich über Euren Besuch :) 
Zur Buchverlosung
L
Guten Abend Frau Fried! Ich habe gerade ihr Buch "Immer ist gerade jetzt" zuende gelesen. Am Ende schreiben sie, dass sie diese Geschichte inspiriert durch eine Reise nach MExiko ist. Stand die Reise oder die Buchidee am Anfang? Viele Grüße Josi
Zum Thema
L
Also ich hab Taco und Kaninchen-Hilfe für Ali gelesen und ich muss eine Inhaltsangabe machen... und es ist ein bisschen schwer alles zusammen zu packen... Deswegen würde ich euch bitten hier eine reinzustellen...
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Amelie Fried wurde am 05. September 1958 in Ulm (Deutschland) geboren.

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