Schuhhaus Pallas. Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte

von Amelie Fried und Peter Probst
4,0 Sterne bei38 Bewertungen
Schuhhaus Pallas. Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Franzip86s avatar

Sehr interessantes Buch!

Bellis-Perenniss avatar

Die Geschichte von Amelie Frieds Großvater, dem jüdischen Schuhhändler. Einfühlsam erzählt!

Alle 38 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Schuhhaus Pallas. Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte"

Amelie Fried auf den Spuren ihrer Familiengeschichte in der NS-Zeit. Frieds Großvater lebte als Jude und Österreicher in Ulm und besaß dort das Schuhhaus Pallas. Nach 1933 gerät er ins Visier der Nationalsozialisten: Nahe Verwandte des Großvaters werden im KZ ermordet. Er selbst überlebt nur durch einen unglaublichen Zufall. Nach dem Krieg führt die Familie wieder ihr gutbürgerliches Ulmer Leben. Amelie Frieds Vater wird der große Zeitungsverleger seiner Heimatstadt - trotzdem schweigt dieser Mann des Wortes sein Leben lang über die Nazizeit. Warum, das unter anderem versucht seine Tochter in diesem Buch zu ergründen. Sie selbst musste nach ihrer Familiengeschichte erst forschen. Sie erzählt sie, weil ihre eigenen Kinder sie erfahren sollen - sie und alle anderen, die wissen wollen, was damals gewesen ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783446209831
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:Hanser, Carl
Erscheinungsdatum:09.02.2008

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne15
  • 4 Sterne9
  • 3 Sterne13
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    beowulfs avatar
    beowulfvor 7 Jahren
    Rezension zu "Schuhhaus Pallas. Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte" von Amelie Fried

    Ich kenne Frau Fried vorallem als Fernsehschaffende, als Frau mit dem losen Mundwerk und den flotten Sprüchen, die auch mal knapp daneben ist auch vorbei spielen. Das Buch fand ich seinerzeit zur Buchmesse recht heftig beworben und es hat mich sehr interessiert, ich wollte aber zu dem Hype erst wieder den gebührenden Abstand finden, bevor ich es jetzt in wenigen Stunden Gelsen habe.

    Was mich verwundert hat ist der rein sachliche Stil- an einer Stelle erklärt Amelie Fried die extreme Sachlichkeit in der Opfer des Nationalsozialismus erzählen mit der Notwendigkeit das Grauen nicht emotional erneut erleben zu müssen/können. Es erscheint fast, sie hat dieses Rezept auch auf sich angewandt. Amelie Fried verarbeitet in diesem Buch ein Kindheitstrauma, das Gefühl einen dominanten, unnahbaren und gefühlsarmen Vater zu haben. Ein Vater, der nie erzählt hat, was er an schrecklichem erdulden musste in der Zeit des Rassenwahns. Ein Vater von dem sie nicht wußte, dass für ihn KZ keine Abkürzung aus dem Geschichtsbuch oder Lexikon war, sondern eigenes Erleiden, eigene verbogene Seele. Dieses Kindheitstrauma schreibt sich die Autorin von ihrer Seele in dem sie beschreibt, wie sie Schritt für Schritt, sozusagen Schicht für Schicht die Familiengeschichte erforscht und aufdeckt, wie sie auf ihr unbekannte und beeist verschwiegene Verwandte stößt, solche die die Shoa überlebt haben und mehr noch solche, die dieses Glück nicht hatten.

    Eine Familiengeschichte, die gerade weil sie sich so auf das Familienschicksal beschränkt um so plastischer das konkrete Schicksal des Einzelnen mit allen Unwägbarkeiten beschreibt und dadurch exemplarisch wirkt.

    Ein wirklich wichtiges Buch.

    Kommentieren0
    11
    Teilen
    ananasengelchens avatar
    ananasengelchenvor 9 Jahren
    Rezension zu "Schuhhaus Pallas. Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte" von Amelie Fried

    Amelie Fried erfährt durch einen Zufall, dass ihr Großonkel und dessen Frau während des 2. Weltkriegs nach Ausschwitz deportiert wurden und dort gestorben sind. Sie wusste zwar, dass ihr Großvater ein zum Christentum konvertierter Jude war, der mit einer „Arierin“ verheiratet war, und ihr Vater somit „Halbjude“, doch hinterfragte sie nie das Schicksal ihrer Verwandten zur Zeit des Nazi-Regimes.

    Der 7. November 2004, der Tag an dem sie vom Schicksal von Max und Lilli Fried erfährt, stellt einen entscheidenden Einschnitt in ihrem Leben dar und lässt sie beginnen, ihre Familiengeschichte zu recherchieren.
    Sie findet während ihrer mehrjährigen Suche heraus, wie sehr ihre Familie unter der Verfolgung der Juden durch die Nazis gelitten hat und dass einige ihrer Verwandten in Konzentrationslagern ermordet wurden. Es sind schmerzhafte Erfahrungen, die Amelie Fried immer wieder fragen lassen, wie sie all dies erst so spät erfahren konnte.

    Mit „Schuhhaus Pallas“ hat Amelie Fried ein sehr persönliches und bewegendes Buch ihrer Familiengeschichte geschrieben, das sie ihren Kindern und allen Mitgliedern ihrer Familie gewidmet hat. Die vielen Fotos und Abbildungen persönlicher Dokumente haben die Geschichte noch greifbarer gemacht und mich wirklich berührt. Am Ende des Buches findet man auch einen Stammbaum der Familie Fried, der wirklich sehr hilfreich ist, da man – genau wie Amelie Fried selbst – die neu entdeckten Verwandten erst einmal „ordnen“ muss. Hochachtung vor Amelie Fried, die mit diesem Buch alle Leser am Schicksal ihrer Familie teilhaben lässt und eine wertvolle Erinnerungen an all ihre Familienmitglieder erschafft, die diese Jahre erlebt haben.

    Kommentieren0
    19
    Teilen
    FranziDerBuecherWurms avatar
    FranziDerBuecherWurmvor 9 Jahren
    Rezension zu "Schuhhaus Pallas. Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte" von Amelie Fried

    Der Mann von der Autorin und Journalistin Amelie Fried ist im November 2004 in New York um bei einem Marathon mitzulaufen. Dort stößt er zufällig im Leo Baeck-Institut auf die namen von Amelies Großonkel und Tante die in Ausschwitz um kamen. Darauf beschließt Amelie mehr über ihre Familie herrauszufinden.
    Amelie´s Großvater war Jude. Doch als er seine Frau heiratet tritt er zum Evangelium über. Er führt mit seiner Frau in Ulm ein Schuhgeschäft, Schuhhaus Pallas. Der Großvater fühlt sich als "guter deutsche" und wehrt sich gegen das Naziregime. Er wird zusammen geschlagen und wird zum persönlichen Feind des Ulmer Polizeidirektors. Seine Frau trennt sich von ihm weil sie denken so bleibt wenigstens das Geschäft erhalten. Das es aber ein Fehler war müssen sie wenig später feststellen. Doch der Großvater überlebt nur durch einen fehler auf seiner Judenkarte. Auch Amelie´s Vater muss sehr unter das Regime leiden. Er erhält das Schreibverbot und kommt in ein Arbeitslager, aber auch er überlebt mit sehr viel glück. Noch jahre nach der Zeit redet niemand in der Familie über das geschehene, bis Peter diese Enddeckung macht.
    Amelie erzählt sehr beeindruckend ihre Familiengeschichte und finde es gut das sie es veröffentlicht hat obwohl es anfangs nur für die Familie gedacht war und besonders für ihre Kinder.
    Ich habe es deshalb gelesen weil ich in Ulm wohne, das macht die einzelnen orte und geschehen lebendiger.. Es sollte gelesen werden damit niemand die schreckliche Zeit vergisst und sie sich nie mehr wiederholt!

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    hazlis avatar
    hazlivor 11 Jahren
    Rezension zu "Schuhhaus Pallas. Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte" von Amelie Fried

    schöne Zusammenfassung der damaligen Geschichte anhand eines wirklichen Beispiels, auch schön, dass beschrieben wird, wie sich das Interesse für damals entwickelt hat... wobei mir Frau Fried genau dabei teilweise etwas naiv vorkam... aber schön, dass sie sich und uns nun einen Überblick verschafft hat... obwohl dieser manchmal etwas lückenhaft und distanziert bleibt, wie so typisch für diese Thematik...

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    KarlMays avatar
    KarlMayvor 11 Jahren
    Rezension zu "Schuhhaus Pallas. Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte" von Amelie Fried

    In diesem Buch erzählt Amelie Fried zum einen die Geschichte ihrer weitverzweigten Familie. Zum anderen aber auch darüber, wie sie vorgegangen ist, um diese Geschichte zu recherchieren.

    In ihrer Familie war das Thema Nazizeit ein Tabuthema. „Wann immer das Gespräch auf diese Zeit kam, verließ mein Vater wortlos den Raum. Ebenso, wenn im Fernsehen etwas darüber lief. Ich kannte es nicht anders und hielt die Reaktion für normal, glaubte deshalb auch nicht, dass es einen besonderen Grund für das Verhalten meines Vaters gäbe“. Ein Versuch der 15 jährigen Amelie, mit ihrem Vater über die Nazizeit zu reden wird schon bei der dritten Frage rigoros abgewürgt: „Jetzt hörsch auf mit dem dumma Gschwätz, hasch ghört?“.

    So beginnt sie erst nach dem Tod ihres Vaters, über das Schicksal ihrer Familie zu recherchieren. Ihre Großeltern Franz und Martha Fried, Inhaber des Schuhgeschäft Pallas lebten bis in die 30er Jahre als anerkannte Mitglieder der Ulmer Gesellschaft. Er ist Jude, sie nicht. Als ihr Geschäft geschlossen werden soll, wehren sie sich dagegen und überschreiben das Schuhhaus zunächst an Martha Fried, später an den Sohn Kurt. Kurt Fried allerdings tut sich schwer mit dem Schuhgeschäft – er will lieber als Journalist und Dichter arbeiten. Als der Druck auf die Familie trotzdem immer größer wird, rät Kurt den Eltern, sich scheiden zu lassen – er hofft, dass damit etwas Ruhe einkehren kann. Tatsächlich lassen sich Franz und Martha scheiden – das Verhältnis zwischen Sohn und Vater ist daraufhin jedoch nicht mehr zu kitten. Während Franz Fried nach München geht, und versucht sich dort durchzuschlagen bleibt der Rest der Familie in Ulm. Nur durch einen unglaublichen Zufall entgeht Franz Fried der Deportation: In der „Judenkartei“ wird er noch als verheiratet geführt und hat deshalb noch einen letzten Rest Schutz durch seine deutsche Frau. Er überlebt den Krieg in einem Konzentrationslager.

    Kurt Fried wurde nach der Schließung des Schuhhauses Pallas 1943 zum Rüstungseinsatz eingezogen, später kam er als Zwangsarbeiter in ein Außenlager des KZ Buchenwald. Während sein Vater Franz Fried nach dem Krieg das Schuhhaus Pallas wieder eröffnete, wurde Kurt Kulturbeauftragter in Ulm. Die Familie hatte bis in die späten 60er Jahre immer wieder unter antisemitischen Anfeindungen zu leiden.

    Neben dieser Geschichte ihrer Familie beschreibt Amelie Fried auch die Geschichte ihrer Recherche. Besonders eindrucksvoll ist dabei zu lesen, wie sie ihren 95 jährigen Großonkel in Amerika ausfindig machen konnte, den sie dann mit ihrer Familie auch besuchte.

    Das Buch liest sich leicht, eine Schwäche allerdings ist, dass die Autorin nur mit sehr wenigen Zeitzeugen sprechen konnte: Ihr Vater ist seit über 20 Jahren nicht mehr am Leben und auch mit ihrer Tante begann sie erst spät über die Familiengeschichte zu sprechen – sie starb im Jahre 2005, kurz nachdem ihre Nichte mit den Arbeiten an dem Buch begonnen hatte. So ist Amelie Fried in vielem auf Quellen angewiesen, was zu einer gewissen Distanz führt. Dazu ist die Familie weit verzweigt und auch der Stammbaum hilft hier nicht immer, den Überblick zu behalten. Die größte Spannung im Buch liegt für mich in dem Prozess der Autorin, zu erkennen, wie sehr das Schweigen und das Verschweigen sie belastet und ihr Leben beeinflusst hat.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Franzip86s avatar
    Franzip86vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr interessantes Buch!
    Kommentieren0
    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Die Geschichte von Amelie Frieds Großvater, dem jüdischen Schuhhändler. Einfühlsam erzählt!
    Kommentieren0
    Olabesnys avatar
    Olabesny
    E
    Evasu
    sunlights avatar
    sunlight

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    L
    hallo! ich lese gerade in der schule ihr buch "schuhhaus pallas" . wir sind zwar noch am anfang, aber ich bin schon sehr gespannt. Das thema über das sie berichten hat mich schon immer interessiert und ich habe das glück das meine familie offen darüber redet ... ich frage mich wie ihre familie damit umgegangen ist, als Sie ein so unbeliebtes thema ausgeführt und veröffentlicht haben!? ich hoffen auf eine antwort...=) PS:als ich hörte von wem das buch geschrieben ist....dachte ich mir sofort das es ein gutes buch sein muss...denn ich heiße auch amelie! =)
    Zum Thema

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    "Amelie Frieds Buch ist für Jugendliche so wichtig, weil sie nicht von Gut und Böse erzählt, nicht die Schrecken der Vernichtung in den Vordergrund stellt, sondern den schrittweisen Verlust der eigenen Selbstachtung. Es sind die inneren Fluchten und privaten Geschichten, die den Irrsinn dieser und jeder Ideologie so anschaulich machen." Konrad Heidkamp, Die Zeit, 13.03.08
    "Amelie Fried beschreibt das Schicksal ihrer Familie mit großer Distanz und zugleich drängender innerer Beteiligung. Sie erzählt eine im Wortsinn tragische, bittere Familiengeschichte." Wieland Freund, Die Welt, 02.02.08
    "Eine Geschichte gegen das Schweigen. Und eine exemplarische Geschichte." Martina Scherf, Süddeutsche Zeitung, 14.02.08
    "Ein äußerst gelungener Versuch, auch junge Leser für den Themenkomplex der Schoa und des Schweigens der Opfer zu sensibilisieren." Jüdische Zeitung, 02.08
    "Es gibt Bücher, die müssen geschrieben werden. Amelie Frieds 'Schuhhaus Pallas' ist solch ein Buch. Es gelingt ihr hervorragend, hinter der Familiengeschichte immer wieder die historischen Umstände und Entwicklungen zu zeigen." Sylvia Schwab, Deutschlandradio Kultur, 11.02.08
    "Ohne Sentimentalität schreibt Fried sich in die eigene Geschichte hinein, erzählt eine persönliche, dennoch exemplarische Geschichte, die nicht nur die düsteren Seiten zeigt, sondern auch die schönen Momente." Boris Halva, Frankfurter Rundschau, 11.03.08
    "Besonders für Jugendliche kann diese Lektüre die historische Distanz zur NS-Zeit überwinden." Roswitha Budeus-Budde, Süddeutsche Zeitung, 26.03.08
    "'Es ist nie vorbei', glaubt Fried, 'und es darf niemals vergessen werden. Und das bedeutet: Wir müssen fragen.' Sie hat das auf überzeugende Weise getan." Maria Frisé, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.03.08
    "Die aus Dokumenten und Gesprächen Stück für Stück rekonstruierte Geschichte lässt die Vergangenheit lebendiger werden, als ein historischer Roman es vermöchte. Denn die Spurensuche fördert keine Widerstandsgeschichte zutage, auch keine Täter- oder Mitläufergeschichte. Der Kampf um das „Schuhhaus Pallas zeigt vielmehr die moralische Komplexität des Lebens unter den Nazis." Sieglinde Geisel, Neue Zürcher Zeitung, 02.04.08
    "Ein gelungenes Familienporträt, das exemplarisch für viele Menschen und deren Schicksale in der Zeit des Nationalsozialismus steht. Geschrieben für ihre eigenen Kinder und alle, die nicht vergessen wollen." Brigitte, 09.04.08
    "Ich freue mich über das Buch von Amelie Fried. Ihr gelingt es, abstrakte Geschichte und Begriffe greifbar zu machen. Ein eindrucksvolles Zeugnis des Widerstandes, der menschlichen Selbstbehauptung in unmenschlicher Zeit." Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, 29.02.08
    "Ein Bericht und ein Hörbuch, die geeignet sind, um Fragen anzuregen. Was will man mehr?" Hans ten Dornkaat, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 09.03.2008
    "Eins der wichtigsten Bücher 2008!" Bianca Wenzel, Literaturreport, 14.05.2008
    "Eine so dramatische wie erschütternde Familiengeschichte - Amelie Fried hat sie sachlich und behutsam aufgeschrieben. Der Spiegel, 21.07.08

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks