Amelie Fried , Peter Probst Verliebt, verlobt - verrückt?

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Inhaltsangabe zu „Verliebt, verlobt - verrückt?“ von Amelie Fried

Muss man verrückt sein, um heutzutage zu heiraten? Das Zusammenleben funktioniert schließlich auch ohne Trauschein. So dachten Amelie Fried und Peter Probst auch einmal. Dann haben sie geheiratet. 20 Jahre später schreiben sie nun ein wunderbares und sehr zeitgemäßes Buch über die Ehe. Herrlich selbstironisch und höchst unterhaltsam schildern sie die Herausforderungen des alltäglichen Zusammenlebens und beleuchten die Ehe von allen romantischen und unromantischen Seiten. Eine Liebeserklärung an die Ehe!

Ein Paar besteht aus zwei Personen. Das Paar selbst schreibt und beschreibt direkt, lustig und treffsicher. Toll.

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  • Die Liebe macht die krummen Dinge grade - Verliebt, verlobt....verrückt ?

    Verliebt, verlobt - verrückt?
    thursdaynext

    thursdaynext

    18. April 2013 um 09:35

    ..."Als wir uns kennen lernten waren wir uns einig: Wir hielten die Ehe für ein bourgeoises Instrument der Unterdrückung.....eine restlos überholte Konvention der wir uns niemals beugen würden. Fünfzehn Monate später waren wir verheiratet." ..... In der Stabi bin ich bei diesem Buch wegen seines mich ansprechenden Covers  hängengeblieben. Beim Blättern kam anfänglich des ersten Kapitels dieser Satz. Dafür durfte es mich begleiten. Ein gelungenes Plädoyer für die Ehe, in jeder Form. Gespickt und garniert mit zahlreichen Bonmots und Hochzeitsbildern. Das Honoré de Balzac zugeschriebene, verschlingt: "In der Ehe muss man einen unaufhörlichen Kampf gegen ein Ungeheuer führen, das alles verschlingt. Die Gewohnheit". ist eines davon. Für Männer eignet sich der Hitchcock : "Richtig verheiratet ist ein Mann erst dann, wenn er jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat." und Frauen sollten Donna Leon bedenken: "Sehen sie sich um. Die meisten Ehemänner sind der Beweis dafür, dass Frauen Humor haben." Die verschiedenen Blickwinkel, etlicher befragter Ehe- u. sonstiger Paare sind interessant, diskussionswürdig und teilweise hilfreich. Sehr witzig, weil hoher Wiedererkennungswert die "Szenen einer Ehe" Teil 1-3. Unterhaltsam mit ernsten und lustigen Zwischentönen plaudert das sog. Promipaar (ich kannte bisher beide nicht) aus dem eigenen , wissenschaftlichen und anderen "Nähkästchen". Fazit : Eine gelungene Ehe ist anstrengend, abenteuerlich, stinklangweilig, aufregend, befriedigend und macht glücklich. Ein rundes Buch, gut geeignet für Frisch-, Alt- und vielleicht Baldverheiratete.

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  • Rezension zu "Verliebt, verlobt - verrückt?" von Amelie Fried

    Verliebt, verlobt - verrückt?
    AriMotte

    AriMotte

    30. September 2012 um 08:15

    Wer das Wesensprinzip einer Beziehung erklärt haben will, ist bei diesem Buch richtig. Es zeigt die vielen Phasen einer Beziehung/Ehe und man kann sich in die Personen hineinversetzen. Es ist erschreckend wie viel Ähnlichkeit ich für meine Partnerschaft festgestellt habe. Am liebsten hätte ich bei jedem Abschnitt,der mir gefallen hat, Markierungen gemacht. Aber erstens macht man das nicht und zweitens war es ein Bibliotheksbuch. (Schade,dass die Kindle Edition noch so tuer sind in Deutschland, da kann man ja ohne Probleme markieren) Das Buch öffnet die Augen für das Glück in der Partnerschaft. Ich bin unheimlich begeistert von dem leichten Schreibstil und man kann alles nachvollziehen.

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  • Rezension zu "Verliebt, verlobt - verrückt?" von Amelie Fried

    Verliebt, verlobt - verrückt?
    Clari

    Clari

    12. September 2012 um 16:54

    Geheimnisse einer glücklichen Ehe... Wenn eine/einer aus dem Nähkästchen der eigenen "Eheerfahrung" sprechen möchte noch dazu, wenn die/der Betreffende bekannt ist aus Funk und Fernsehen, macht das durchaus neugierig. Amelie Fried ist eine sympathische Moderatorin, die man einfach immer sehr nett, freundlich und offen erlebt hat. Mit ihrem Mann Peter Probst hat sie es gewagt, eine Art Anleitung zum "Glücklichsein" zu verfassen. Dazu gehört die Schilderung der amüsanten ersten Begegnung ebenso wie die störrische Abwehr, mit der zunächst auf das Ansinnen von "Ehe" reagiert wurde und die unkonventionell verlaufene Hochzeit der beiden. Die Partner lieben sich sehr, und das ist ja schon einmal eine sehr wichtige Voraussetzung fürs Gelingen einer Ehe. Eingepackt in den Text kann man erfahren, wie es nicht gut gehen kann: wenn man z.B. falsche Erwartungen koppelt an den Verlust der Selbstbestimmung, dann ist das Ende oder die Langeweile in der Ehe nach diesem Buch schon vorprogrammiert. Abwechselnd sprechen Peter Probst und Amelie Fried über ihre Gemeinsamkeiten, die Akzeptanz der Verschiedenheiten, das Loslassen und die Rollenverteilung in ihrer Ehe. Dass sie eine glückliche Gemeinschaft sind, dringt aus jedem Satz heraus. Selbst die unausbleiblichen Krisen werden zuletzt als Wachstum begriffen. In die Texte der beiden Hauptakteure fließen Interviews mit glücklichen und weniger glücklichen Paaren ein. Die Aufführung einer ganzen Reihe von einschlägigen Sach- und Fachbüchern ergänzen die Analyse einer Ehe, die sicher zu den gelungenen Ausnahmen zählt. Es gehören Klugheit, Reife und der Grundtenor des Wohlwollens zu dieser Ehegemeinschaft. Ohne diese Eigenschaften sind leider doch zahlreiche Ehen vom Untergang bedroht,wenn die Liebe eines guten Tages in Hass umschlägt. Jeden Tag und jede Lebensphase zu reflektieren, wie es Amelie Fried und ihr Mann Peter Probst offensichtlich gelingt, dazu gehört Wissen und die Erfahrung auch über die Endlichkeit unseres Lebens. Das haben die beiden sehr genau begriffen. Alles Aufbegehren und vermeintliche Verjüngen kann nicht über das unausweichliche Ende aller Dinge hinwegtäuschen. Das klingt in den leicht melancholischgefärbten Sätzen Amelie Frieds über das bevorstehende Alter an. Leicht und flüssig geschrieben und gelegentlich mit einem Schuss Selbstironie und Humor versehen lassen sich auch die schlechten Tage bewältigen. Es ist ein kluges, amüsantes und sehr leicht geschriebenes Anleitungsbuch zum Glücklichsein. Beispiele können ja zuweilen sehr hilfreich sein! Insofern ist dieses Buch ein Lehrbuch für „Fortgeschrittene“, das man jedoch guten Gewissens jedem am Eheleben Interessierten empfehlen kann!

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  • Rezension zu "Verliebt, verlobt - verrückt?" von Amelie Fried

    Verliebt, verlobt - verrückt?
    Sophia!

    Sophia!

    09. September 2012 um 23:43

    Die Ehe - eine innige, beglückende Verbindung oder doch Zustand andauernden Wahnsinns? _ Amelie Fried und Peter Probst wollten es genauer wissen. Beide sind seit 1990 verheiratet und immer noch glücklich liiert. Doch angesichts der aktuellen Scheidungs- und Trennungstendenzen haben sie sich die Frage gestellt, warum ausgerechnet sie noch zusammen sind? Worin liegt das Geheimnis ihrer Ehe? _ Anhand präziser Recherchearbeit und Gesprächen mit verschiedensten Experten nähert sich das Autorenpaar wesentlichen Merkmalen und versucht so, das Wesen der Ehe zu beschreiben. Ist es wirklich so, dass ein Mädchen beim Eintritt in die Ehe die Aufmerksamkeit vieler Männer gegen die Unaufmerksamkeit eines einzigen eintauscht? Eine Befürchtung wie sie etwa Helen Rowland formuliert. Oder kann es sogar gelingen, ohne den Austausch von Worten miteinander zu kommunizieren und eine einzigartige Verbindung zum Partner aufzubauen? _ Rückblickend sprechen die beiden Autoren über ihre Ehe, angefangen mit der ersten Begegnung, über erste Streitigkeiten, den ersten gemeinsamen Urlaub und andere Herausforderungen. Schnell zeigt sich dabei, dass sie die Ehe als ein großes gemeinsames Projekt betrachten, das gelingen oder eben auch scheitern kann. Neben eigenen Ansichten bieten sie ihren Lesern hochinteressante Experteninterviews, wie beispielsweise das Gespräch mit Stefan Woinoff, Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, der zu seinem aktuellen Titel „Überlisten Sie ihr Beuteschema“ befragt wird. Unkonventionelle Meinungen liefert das Interview mit einer Langzeitgeliebten, die scheinbar nicht das geringste Gefühl von Eifersucht kennt oder aber auch das Gespräch mit einem „Betrüger“. Hoffnung und positive Aussichten vermitteln die Aussagen eines Paares, das seit mehr als 50 Jahren glücklich verheiratet ist. Die beiden Autoren laden ihre Leser außerdem dazu ein, auf eine selbstreflexive Entdeckungsreise zu gehen, z.B. mit Hilfe des Tests „Sind Sie für die Ehe geeignet?“ _ Das Buch bietet ein abwechslungsreiches Lesevergnügen rund um die Ehe. Interessant ist, dass beide Autoren zu Wort kommen und somit verschiedene Themen sowohl aus weiblicher als auch männlicher Perspektive beleuchtet werden. Der Text enthält viele selbstkritische Aussagen, selbstironische Einschätzungen aber auch tiefsinnige Überlegungen. Durch zahlreiche Illustrationen, Zitate, Tests, Interviews und Gesprächsauschnitte gestaltet sich die Lektüre als abwechslungsreiches Erlebnis. Es macht Spaß, sich mit dem Thema zu beschäftigen und Hoffnung zu schöpfen: „In dem Maße, wie die Liebe in dir wächst, wächst auch deine Schönheit; denn die Liebe ist die Schönheit der Seele“ - Aurelius Augustinus _ Fazit: Ein gelungener, sehr zu empfehlender Text für alle Verliebten, Verheirateten, Zweifler, Befürworter – kurzum für alle an der Ehe interessierten. Ein wunderbares Geschenk für sich selbst oder für Freunde.

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