Amelie Heinrichsdorff Ein Jahr in Hollywood

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 7 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(3)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Ein Jahr in Hollywood“ von Amelie Heinrichsdorff

'Im Traum und im Kino bin ich schon oft in Hollywood gewesen: mit George Clooney im offenen Wagen den Sunset Boulevard entlanggefahren, mit Julia Roberts und einem Cafe Latte in der Hand lässig auf Palmen umsäumten Avenuen spaziert, an Malibus Stränden mit einem David-Hasselhoff-Doppelgänger in die Fluten gesprungen, um schließlich Hand in Hand mit Brad Pitt den Sonnenuntergang vom Mulholland Drive aus zu bewundern.'
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • 'Die Filmkulisse war Schauplatz meines wirklichen Lebens geworden.'

    Ein Jahr in Hollywood
    sabatayn76

    sabatayn76

    21. September 2014 um 19:19

    Inhalt: Amelie Heinrichsdorff hat ein Forschungsstipendium für die Universität von Kalifornien in Los Angeles bekommen und möchte dort 1 Jahr lang Recherchen über deutsche Exilanten in Hollywood durchführen. In 'Ein Jahr in Hollywood' erzählt sie von Thanksgiving und Weihnachten, von Ausgehen und Berühmtheiten, von Kinos und (natürlich!) Filmen, von Erdbeben und Waldbränden, von Strandabenteuern und Skiferien. Mein Eindruck: Ich war noch nie in den USA und habe mich bislang auch nicht sonderlich für Hollywood interessiert. Leider hat die Autorin auch keine Neugier bei mir wecken können - auf Seite 64 habe ich mich schließlich gefragt, was sie bislang eigentlich erzählt hat und ob irgendetwas davon von Belang oder zumindest interessant gewesen wäre. Die traurige Antwort für das erste Drittel des Buches: nichts! Glücklicherweise wurde das Buch im weiteren Verlauf spannender und die Infos zur Stadt bzw. zum Stadtteil relevanter und fesselnder. Ich muss der Autorin zudem zugute halten, dass sie sehr sympathisch wirkt und dass sich das Buch trotz mangelnder Infos über Hollywood unterhaltsam liest. Mein Resümee: Die Autorin hat mich nicht für Los Angeles oder Hollywood begeistern können. Ein eher schwaches Buch aus der Reihe 'Ein Jahr in XXX'.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein Jahr in Hollywood" von Amelie Heinrichsdorff

    Ein Jahr in Hollywood
    summer22

    summer22

    02. August 2012 um 21:55

    Zum Inhalt »Im Traum und im Kino bin ich schon oft in Hollywood gewesen: mit George Clooney im offenen Wagen den Sunset Boulevard entlanggefahren, mit Julia Roberts und einem Cafe Latte in der Hand lässig auf Palmen umsäumten Avenuen spaziert, an Malibus Stränden mit einem David-Hasselhoff-Doppelgänger in die Fluten gesprungen, um schließlich Hand in Hand mit Brad Pitt den Sonnenuntergang vom Mulholland Drive aus zu bewundern.« Zum Buch Amelie Heinrichsdorf erzählt wunderbar spannend, witzig und teilweise selbstironisch von ihren Erlebnissen in der Stadt der Engel, Los Angeles. Angefangen von der Wohnungsuche, die sich schon sehr abenteuerlich gestaltet bis zum turbulenten Straßenverkehr ist alles vertreten. Sie gewährt einen einen kleinen Einblick in ihr tägliches Unileben sowie dem Nachtleben von Los Angeles, wo man mit ein wenig Glück, den ein oder anderen Promi oder Playmate über den Weg läuft. Man bekommt Einblick in die wunderbare Landschaft, die man etwas versteckter suchen muss, sowie die absoluten Geheimtipps was Bars, Shops,Restaurants und Clubs angeht. Es wird Sightseeing geboten und die Mentalität der Menschen wird ebenfalls näher unter die Lupe genommen. Es sind also einige schöne und lustige Anekdoten enthalten. Auch auf die Wetterlagen wird näher eingegangen. So erlebt sie Dauerregen, Überschwemmungen, Brände und Erdbeben. Aber wer glaubt in Hollywood sei alles eitel Sonnenschein liegt falsch. Auch die Negativen Seiten werden beleuchtet. Es herrscht hohe Kriminalität, Armut und Perspektivlosigkeit und manche Stadtteile sollte man besser nicht betreten. Amelie tut es aber trotz aller Warnungen und bekommt dort noch ein ganz anderes Bild von der Traumfabrik, die nicht an allen Stellen den Träumen entspricht geboten. Meinung Sehr flüssiger Schreibstil. Spannend und unterhaltsam geschrieben. Man taucht ein wenig mit ein ins Geschehen und bekommt ein interessantes Bild der Stadt. Klischees werden bestätigt und einige wiederlegt und auch das Armenviertel der Stadt ist sehr realistisch und erschreckend dargestellt. Sehr unterhaltsam für alle Fans von Hollywood und Los Angeles. Fazit Sehr unterhaltsames Buch für alle, die sich für einen anderen Blick jenseits der gängigen TV Reportagen und Reiseführer interessieren.

    Mehr