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Rezension zu "Als hätte der Himmel mich vergessen" von Amelie Sander

Erschütternde Kindheitserinnerungen...
Luedivor einem Monat

Selbst das traurig wirkende Cover des Buches lässt kaum erahnen, welch erschütterndes Schicksal sich hier verbirgt.
Dieses Buch ist die schonungslose Aufarbeitung der von psychischer und physischer Gewalt geprägten Kindheit der Autorin.
Noch immer bin ich zutiefst erschüttert und fassungslos von dem was ich hier gelesen habe. Für mich als Mutter war es mehr als schmerzhaft und absolut unfassbar die Erinnerungen von Amelie hier schwarz auf weiß zu lesen. Immer wieder musste ich das Buch zur Seite legen und mein weinendes Mutterherz beruhigen.
Es macht mich wütend, wozu Menschen fähig sind und genauso wütend macht mich die Erkenntnis, dass so viele Aussenstehende einfach weggeschaut haben. Keinem Menschen ist dieses Kind genug aufgefallen, um nochmal genauer hinzuschauen? Traurig!
Und noch etwas habe ich durch Amelies Geschichte erfahren. Es gibt Verjährungsfristen für solche Verbrechen!?
So etwas kann doch nicht verjähren! Die Opfer tragen ein Leben lang an den Folgen!
Trotz allem ist es der Autorin hervorragend gelungen, ihre Geschichte in eine lesbare, wenn auch schwer auszuhaltende Form zu bringen.
Die Kapitel sind übersichtlich strukturiert und dadurch, dass die Erinnerungen als Rückblenden in die Erzählungen aus der Gegenwart eingebunden sind, lässt sich der wirklich berührende Stoff sehr gut lesen.
Für mich ist auch  besonders der ganz letzte Teil des Buches wichtig gewesen, denn so bekam ich nochmal diverse Einblicke in Amelies derzeitiges Leben und einige bedeutsame Erklärungen ihrer Psychotherapeutin.
Und wieder einmal wird mehr als deutlich, wie wichtig es ist HINZUSEHEN und zu HANDELN.

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Rezension zu "Als hätte der Himmel mich vergessen" von Amelie Sander

Dieses Buch sollte jeder lesen!
Shaanielvor 2 Monaten

🎭💔Rezensionsexemplar💔🎭
(unbezahlte Werbung)
-Zur Verfügung gestellt vom Bastei Lübbe Verlag-

💔🎭😢Als hätte der Himmel mich vergessen😢🎭💔
-Verwahrlost und misshandelt im eigenen Elternhaus-
-Bastei Lübbe ERFAHRUNGEN Reihe-

Autorin: Amelie Sander
Co- Autorin: Beate Rygiert
Verlag:Bastei Lübbe
Preis: 10€, Taschenbuch
Seiten: 368 Seiten
ISBN: 978-3404609253
Alter: AB 16 JAHREN
Erscheinungsdatum: 13. Januar 2017

5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐

💔🎭😢💔🎭😢💔🎭😢💔🎭😢💔🎭😢💔🎭😢💔🎭
Inhaltsangabe:
Entnommen von: www.luebbe.de
Von ihrer frühesten Kindheit an ist Amelie dem Hass der Frau ausgeliefert, die sie "Mama" nennen muss. Nach außen hin sind die Sanders die perfekte Familie. Doch Amelie bekommt kaum zu essen und zu trinken, wird eingesperrt, gequält und erniedrigt. Wenig, das ihr nicht bei Strafe verboten ist. Erst spät findet Amelie heraus, was mit ihrer leiblichen Mutter geschehen ist. Als sie schon fast alle Hoffnung verloren hat, gelingt ihr mit 21 Jahren endlich die Flucht ...
💔🎭😢💔🎭😢💔🎭😢💔🎭😢💔🎭😢💔🎭😢💔🎭
Weitere Informationen:
https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/erfahrungsbuecher/als-haette-der-himmel-mich-vergessen/id_5737063
💔
https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/autoren/amelie-sander/id_5852423
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https://www.lovelybooks.de/autor/Amelie-Sander/
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https://www.lovelybooks.de/autor/Amelie-Sander/Als-hätte-der-Himmel-mich-vergessen-1237131016-w/
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https://www.facebook.com/AutorinAmelieSander/
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https://www.facebook.com/beate.rygiert
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https://www.facebook.com/BasteiLuebbe/
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https://instagram.com/bastei_luebbe?utm_source=ig_profile_share&igshid=1kmhn60yuo7it
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Hallo ihr Süßen💕
Puhh hier bei diesem Buch, weiß ich nicht genau wo und wie ich anfangen soll. *Als hätte der Himmel mich vergessen*, ist die wahre Geschichte von Amelie Sander! In diesem Buch mit knapp 368 Seiten, schreibt die Autorin Amelie Sander ihre grausamen Erfahrungen ihrer Kindheit auf, eine Kindheit die niemals statt gefunden hat und erst mit 21 Jahren wurde ihr Leiden beendet. Mit 21 Jahren ist es Amelie gelungen, ihrer Horror Familie und dem ganzen Folter zu entkommen. Dieses Buch macht sprachlos und ist keine leichte Kost, nein es ist das pure Grauen und ich hatte das ein oder andere Mal Tränen in meinen Augen. Amelie ist so eine starke Persönlichkeit und herzens gut, ich durfte das ein oder andere Mal mit ihr ein wenig schreiben und bin ihr total dankbar für dieses Buch. Ich möchte nicht zur Handlung sagen, außer das es hier um das schlimmste geht was man einem Kind/ einem Menschen antun kann und ich finde Amelie hat eine fantastische Art gefunden ihre Geschichte zu erzählen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, denn das Buch wird auf verschiedenen Zeit-Ebenen geschrieben und so habe ich als Leserin sehr sehr vieles über Amelie und diese grausamen Wesen, denn Menschen sind dies nicht, erfahren! Was ich ganz besonders gut fand waren die Fotos im Mittel-Teil und die vielen Hilfe-Stellungen für Betroffene am Ende des Buches. Amelie Sander ist eine Überlebende von Physischer und psychischer Gewalt und sie wird ihr Leben lang mit den Folgen zu kämpfen haben, dennoch sie hat überlebt und kämpft wie eine Löwin für ein Recht nach selbst bestimmten Leben! Amelie gibt jeden Mädchen und Jungen eine Stimme, eine Stimme die laut spricht für alle die den Kampf verloren haben oder nicht sprechen können und dürfen. Vielen Dank liebe Amelie, das ich dich mit diesem Buch ein stück weit begleiten durfte! Ich finde dieses Buch, sollte wirklich jeder lesen!
Lieben gruß
Sonja/Shaaniel

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Rezension zu "Als hätte der Himmel mich vergessen" von Amelie Sander

Mir fehlen die Worte!
Books-have-a-soulvor 6 Monaten

Ich lese zwar selten Bücher dieser Art, aber zwischendurch interessiere ich mich sehr dafür, aber das ist schon nichts für schwache Nerven. Die Gewissheit, dass dies alles genauso passiert ist, macht beim Lesen schon manchmal zu schaffen und man hat das Gefühl, man blickt in die wahren Abgründe einiger Menschen.

Amelie Sander schildert hier die Tragödie ihrer Kindheit und anders kann man es nicht nennen. Denn was hier geschildert wird, ist an Grausamkeit kaum zu überbieten. Beim Lesen habe ich stellenweise einen regelrechten Hass auf die Stiefmutter entwickelt, auch auf den Vater und sogar auf die Mitmenschen. Es wird so deutlich, dass mindestens 90 % der Menschheit nur auf sich schaut, ignoriert und nach dem Motte lebt: ja nirgends einmischen. Das ist ab einem Punkt fast genauso widerlich, wie das, was Amelie passiert ist. Einmal ganz von Nachbarn, anderer Eltern bzw. von einfachen Mitmenschen abgesehen, wie konnten Lehrer, Erzieher, Ärzte usw. hier nichts unternehmen und einfach zusehen bzw. wegsehen? Keiner hat sich die Mühe gemacht, genauer hinzusehen und zu analysieren, einfach dranzubleiben, auch wenn Amelie offensichtlich mehr als eingeschüchtert war, aber früher oder später hätte sie sich vielleicht jemandem anvertraut, wenn man nicht sofort aufgibt. Bzw. sollte man sich doch fragen, warum ein Mädchen so dermaßen eingeschüchtert ist. Selbst jetzt im Nachhinein bin ich immer noch sprachlos über so viel Ignoranz.

Was in diesem Buch alles ans Licht kommt, geht wirklich sehr nah. Es macht traurig und wütend zugleich und der Stiefmutter würde man am liebsten auf der Stelle den Hals umdrehen. Das Schlimmste ist aber, dass so ein Mensch dann wirklich auch noch ungestraft davonkommt, nach dem Motto vergeben und vergessen. Ich wünsche wirklich nie jemandem etwas Schlechtes, aber manchmal hoffe ich, dass das Karma in doppelter oder dreifacher Form auf manche Menschen zurückfällt. Denn was diese Person einem armen kleinen Mädchen angetan hat, ist kaum in Worte zu fassen.

Ich finde es außerdem unwahrscheinlich mutig, ein solches Buch zu schreiben und zu veröffentlichen und es ist auch ungeheuer wichtig, dass auch solche Geschichten an die Öffentlichkeit gelangen und gelesen werden. Manchen kann es zeigen, sie sind nicht allein, aber was das Wichtigste ist, wenn es nur einen einzigen Menschen gibt, der daraufhin genauer auf seine Umgebung achtet und mitbekommt, dass ein unschuldiges Kind misshandelt wird und nicht einfach weg sieht, dann war es das schon wert!

Am Ende sieht man allerdings, dass es doch auch Menschen gibt, die genauer hinsehen, die helfen und die einem das Leben retten können, mit ganz wenigen Handlungen. Auch wenn man so eine Vergangenheit wohl nie ganz verarbeiten kann, hoffe ich, dass Amelie noch viele glückliche Jahre erleben wird.

Fazit 
Als hätte der Himmel mich vergessen ist ein Buch, das mich auf einer Ebene emotional berührt hat, wie noch keines zuvor. Denn die grausame Kindheit, die sie hier schildert, ist kaum in Worte zu fassen und man kann und will sich gar nicht vorstellen, was sie alles durchmachen musste. Ich höre immer wieder von Leuten, die sagen, ich kann sowas nicht lesen, was ich auch verstehen kann, aber ich finde es unheimlich wichtig, dass auch solche Geschichten an die Öffentlichkeit kommen und hoffentlich wahrgenommen werden! Doch allein wie dieses Buch zum Teil "totgeschwiegen" wird, zeigt ja schon, wie unsere Gesellschaft tickt! Ja, das sind deutliche Worte, aber leider auch wahr! Ich möchte auf jeden Fall Amelie danken, dass sie den Mut hatte, um ihre Erlebnisse aufzuschreiben, denn das schaffen die meisten nicht und ich wünsche ihr alles Glück dieser Welt!

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