Amelie Sommerfeld Fernsehstars küssen auch nicht besser (Chick Lit)

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Inhaltsangabe zu „Fernsehstars küssen auch nicht besser (Chick Lit)“ von Amelie Sommerfeld

Chick Lit – romantisch und nicht immer ganz ernst gemeint Inhalt: Magdalena Schneider ist Mitte zwanzig und mit ihrem bisherigen Leben nicht wirklich zufrieden, denn sie hat zwei große Probleme: Ein Händchen für die falschen Männer und - dank ihrem Job als freie Journalistin bei einer Provinzzeitung - chronischer Geldmangel. Mit ihrer unkonventionellen Art fühlt sich die hübsche Frau mit den rotbraunen Locken auch nie richtig zugehörig. Sie mag nun mal lieber die Musik der 70er Jahre, Bier anstatt Prosecco, hasst Schickimicki-Partys und findet Fernsehen blöd. Ein Umzug aufs Land soll frischen Wind in ihr Leben bringen – und die Veränderungen überrollen sie gleich doppelt und dreifach. In diesem kleinen, langweiligen Dorf trifft sie ausgerechnet auf den attraktiven Charlie – Star einer Reality Sendung, Sportwagenfan, Vollblutschickimicki. Dazu noch ein paar seltsame Nachbarn, ein ständig kaputtes Auto, und ein Chefredakteur, der Magdalena zu den unmöglichsten Aufträgen verdonnert und das Chaos ist perfekt. Und dann ist da noch der undurchschaubare Chris mit seinem Motorrad … Leseprobe: Thomas Bauer, Mitte vierzig, schütteres Haar, um die Körpermitte etwas kräftiger, trommelte mit den Fingern auf die Tischplatte. Neben ihm kämpften die Zigarettenstummel um ein freies Plätzchen im Aschenbecher, aus der Kaffeetasse stieg der Duft schwarzer Arabica-Bohnen. Die Hände des Chefredakteurs zitterten nervös, während er das Blatt Papier darin fixierte. „Ähm … Magdalena“, begann er. „Mh?“ „Was soll das sein?“ „Der Artikel über das Spiel. Ist er nicht ausführlich genug?“ Noch ahnte ich nichts von dem riesigen Bock, den ich damit geschossen hatte. Mein Chef räusperte sich, nahm einen Schluck Kaffee und zündete sich mit einem glimmenden Stummel die nächste Zigarette an. „So so, einen Artikel nennst du das. Hast du unsere Zeitung schon mal gelesen?“ Sein betont ruhiger Tonfall und das erzwungene Lächeln gefielen mir gar nicht. Die Gewitterwolke über seinem Kopf konnte er dadurch nämlich nicht überspielen. Meine Wangen wurden schlagartig heiß. Ich spürte, wie sich alles Blut meines Körpers im Gesicht sammelte. „Meinst du die Ganze?“, fragte ich kleinlaut. Oder hätte ich lieber ehrlich antworten und ihm gestehen sollen, dass ich höchstens meine eigenen Artikel las und die Titelseite überflog? Nein, sicher nicht. Ehrlichkeit war in diesem Geschäft tödlich. Thomas verzog den Mund zu einem schiefen Grinsen. „Ich meine vor allem den Sportteil.“ Die Spannung im Raum nahm spürbar an Intensität zu. Ich sagte kein Wort, vermutete aber, mein Zögern verriet mich. „Magdalena, ich schätze dich normalerweise wegen deiner Disziplin und der Tatsache, dass du dir immer anschaust, wie gewisse Texte geschrieben werden, bevor du in die Tasten haust.“ „Ich ... ich wollte mal etwas Anderes ausprobieren.“ Könnte sich jetzt bitte der Boden unter mir auftun und mir eine Fluchtmöglichkeit anbieten? Länge der Printausgabe: 218 Positionen auf dem Kindle: 3229
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