Ami McKay

 3.7 Sterne bei 38 Bewertungen
Autorin von Der verbotene Garten, In Mondnächten und weiteren Büchern.
Ami McKay

Lebenslauf von Ami McKay

Ami McKay ist im amerikanischen Bundesstaat Indiana zwischen Weizenfeldern und der Autobahn aufgewachsen. Früh hat sie gelernt Geschichten zu erzählen und Piano zu spielen. Nach einem Musikstudium hat sie in Chicago an einer High School Musik unterrichtet. Im Jahr 2000 ist sie nach Kanada gezogen und hat sich dem Schreiben gewidmet. Ihr Romandebüt "In Mondnächten" war mehrere Wochen an der Spitze der kanadischen Bestsellerlisten. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern an der Nova Scotia. Ihr neuer Roman "Der verbotene Garten" erscheint im März 2013.

Alle Bücher von Ami McKay

Ami McKayDer verbotene Garten
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Der verbotene Garten
Der verbotene Garten
 (29)
Erschienen am 11.03.2013
Ami McKayIn Mondnächten
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In Mondnächten
In Mondnächten
 (9)
Erschienen am 27.02.2007
Ami McKayThe Witches of New York
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The Witches of New York
The Witches of New York
 (0)
Erschienen am 19.10.2017
Ami McKayThe Birth House
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The Birth House
The Birth House
 (0)
Erschienen am 01.05.2007
Ami McKayThe Virgin Cure
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The Virgin Cure
The Virgin Cure
 (0)
Erschienen am 01.09.2012

Neue Rezensionen zu Ami McKay

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AlineWirthss avatar

Rezension zu "Der verbotene Garten" von Ami McKay

Euch erwartet hier viel mehr
AlineWirthsvor 5 Jahren

 Wohlfühlroman? Nein bestimmt nicht. Eine ernste Geschichte eines Mädchens, das noch Träume hat. Für ihre 12 Jahre ist Moth eine wirklich starke Person.  Ihr Traum immer vor Augen versucht sie ihr Leben zu meistern. Teilweise schon sehr zielorientiert, stur und abgebrüht.
Hier erwartet euch eine tolle Geschichte, aus der Sicht der Protagonistin geschrieben, mit zahlreichen Randbemerkungen der Ärztin Dr. Sadie und einigen Artikeln. Das alles belebt das Buch und ist nicht mal annähernd störend.
Moth lebt in ärmlichen Verhältnissen auf, wird von ihrer Mutter verkauft, dort gequält und landet schliesslich in der Prostitution. Es ist erstäunlich wie stoisch Moth das ein oder andere Mal die Situationen meistert. Vielleicht gelingt ihr das alles nur, weil sie ein Ziel hat. Einen Traum, den sie erreichen will. Die Hilfe der Ärztin will sie eigentlich und doch wieder nicht, und so entstehen hier immer wieder tolle Konflikte, die sie mit sich selbst ausmachen muss. Sie muss, wie in dieser Zeit üblich, schnell erwachsen werden und hat im ganzen doch viel Glück auf ihrer Seite. Sie landet nicht, so wie am Anfang, auf der Strasse, und lernt so Personen kennen, die sie fasziniert.
Ich muss schon sagen, das die Autorin hier eine wirkliche realität geschaffen aht, wie es in den Straßen des 19. Jahrhunderts ausgesehen haben muss. Moth gelingt es, nicht so zu sein, wie andere Mädchen in ihrem Alter. Sie ist noch frisch und nicht schon mit zwölf verlebt und abgestumpft. Ob man die Protagonistin mag oder nicht, scheint hier nicht relevant zu sein. Man kommt aber nicht drum rum, eine gewisse Sympatie zu entwickeln.
Teilweise erwartet und Grausamkeit, an die uns die Autorin sanft heran begleitet. Es ist nicht einfach, dann nicht selbst grausam zu werden und sich beim Schreiben dann nicht gehen zu lassen. Mitzuleiden, dramatischer zu werden. Da Moth aber ein wirklich toller Charakter ist, würde es die ganze Geschichte verformen. Sie würde nicht das sein, was sie doch schlußendlich nun ist.
Mit hat sie gefallen. Ernst, grausam, bedrückend und bewegend. Eine Story, in der man sich doch ein kleines bisschen wohlfühlt. Ein Mädchen, das kämpft und Menschen trifft, die sie an sich ran lässt. Hilfe, die sie annehmen kann und es schafft, nicht da zu landen, wo sie ohne diese Menschen nicht hingekommen wäre.
Das Cover ist wunderschön. Nur hätte ich das Buch gekauft? Das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob es wirklich zu der Geschichte passt. Mit der letzten Seite allerdings: Ja es passt. Also zögert nicht, das Buch ist die Lesestunden wert.

Ich hab jetzt lange gebraucht, um mich an diese rezension zu setzen. Das Buch, die geschichte ging mir nicht mehr aus den Kopf und ich brauchte dazu etwas Abstand. manchmal hat man das, dass es einem nicht gelingt, sofort seine Gedanken in Worte zu fassen. manches mal spielt auch das private Leben nicht so richtig mit. Alles zusammen, habe ich nun doch einige Worte gefunden. Das Buch hat mich überrascht und bewegt. Wir selbst können uns nicht vorstellen, wie schwer es damlas für Mädchen war. Mit 12 erwachsen sein? Nein das würde man nicht verlangen. In unserer Gesellschaft sollte man da noch Kind sein dürfen. Mich hat das Mädchen fasziniert. Manches mal dachte ich, sie schreibt von oben herab. es klang dann distanzierter. Aber viele Passagen waren bewegend und bedrückend. Das Buch ist nichts zum Herunter lesen. Lasst euch dafür ruhig etwas mehr Zeit. Die Geschichte verdient es, gelesen zu werden und vielleicht auch den ein oder anderen Gedanken.

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Themistokeless avatar

Rezension zu "Der verbotene Garten" von Ami McKay

Der verbotene Garten
Themistokelesvor 5 Jahren

An diesem Roman gab es doch relativ schnell eine Sache, die ich doch mächtig unpassend fand, auch wenn der restliche Roman nicht schlecht war, aber auch ganz anders, als ich es erwartet hätte.

Allein vom Titel und Klappentext her, bekommt man irgendwie die Vermutung, dass die Geschichte irgendetwas mit einem Garten zu tun haben könnte, aber eins kann ich vorweg sagen: Der deutsche Titel führt einen vollkommen in die Irre und passt eigentlich so gar nicht zum Romaninhalt. Nach dem Lesen wollte ich dann unbedingt den englischen Titel wissen, da ich neugierig war, ob dieser wohl den Kern der Sache besser trifft und ich muss gestehen, dass es in meinen Augen sehr dumm war diesen Titel nicht einfach direkt zu übersetzen, sondern sich etwas anderes, deutlich unpassendes auszudenken, denn der englische Titel passt einfach super.

Davon abgesehen, war der Roman aber sehr interessant gemacht, da er ab und an im Text durch kleinere, aber gut gekennzeichnete Anmerkungen ergänzt wurde und zudem immer mal wieder durch Zeitungsartikel, Poster, Verkaufsanzeigen etc. unterbrochen wurde, was einem einfach die Zeit damals noch näher bringt und zudem auch die Geschichte irgendwie auflockert und unterstützt.

Und die Geschichte schafft es auch einfach sehr gut, einem das Leben in dieser Zeit in einer großen Stadt, wie New York näher zu bringen und vor allen Dingen auch aufzuzeigen, mit welchen Problemen man als Mädchen oder auch Frau damals zu kämpfen hatte.  Besonders halt auch, wenn man aus ärmlichen Verhältnissen stammte und irgendwie versuchen musste, einen Platz für sich in dieser Welt zu finden und dabei natürlich, wie jeder Mensch es wohl versuchen würde, einen besseren. Aber genau diese Punkte trifft der Roman einfach ganz toll.

Dabei ist Moth eine extrem interessante Person, da sie einfach für ihr Alter, ihre Herkunft und alles andere, sehr kämpferisch ist, aber dabei auch relativ ruhig und zurückhaltend, manchmal vielleicht sogar ein bisschen naiv bleibt. Es ist auch einfach interessant zu beobachten, wie Moth nach und nach durch ihre Erfahrungen wächst, sich verändert und manches Mal doch hart getroffen wird von der Realität, die ihr immer wieder vor Augen führt, was für ein junges Mädchen sie doch eigentlich noch ist, denn man merkt eindeutig, dass man damals oft dazu gezwungen wurde, durch die Umstände, zu früh erwachsen werden zu müssen.

Eine schöne, aber auch manchmal traurige und brutale Geschichte, von der man manches noch lernen kann und bei der man merkt, wie wichtig Zusammenhalt sein kann, vor allem auch, um stark genug zu werden, um so einiges überstehen zu können.

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sursulapitschis avatar

Rezension zu "Der verbotene Garten" von Ami McKay

Tolles Buch mit falschem Cover
sursulapitschivor 5 Jahren

Moth, ein Mädchen aus den New Yorker Slums, 1870, kämpft sich tapfer durch das Leben. Sie hat vieles zu erleiden, ist ständig der Willkür reicherer und damit mächtigerer Menschen ausgesetzt und versucht immer das Beste aus ihrer Situation zu machen, so prekär sie auch erscheint.

Ihr Kampf um einen Platz in dieser gefährlichen Welt wird hier sehr anschaulich geschildert. Man leidet mit ihr und wird schnell von diesem Buch gefesselt. Unterbrochen wird die Geschichte durch authentische Zeitungsannoncen, Berichte, historische Anmerkungen, die die Handlung ergänzen oder sogar ironisieren. Als sie beispielsweise mit schrecklichen Blutergüssen im Gesicht eine Arbeit sucht, bekommen wir als Randnotiz ein Rezept für Arnikasalbe. 

Mir hat diese eigentlich erschütternde Geschichte gerade durch diese Randnotizen sehr großen Spaß gemacht. Viele Details über Medizin, Mode und das Leben der vornehmen Gesellschaft damals waren mir neu. 

Trotzdem ist dies eine erschütternde Geschichte. Deswegen ist es mir ein Rätsel, wie dieses Buch zu dem netten Blümchencover kommt und noch dazu "Wohlfühlroman" auf der Rückseite steht. Ja, es hat mir gefallen, aber ein nettes Blümchenbuch ist es ganz und gar nicht.
 Fazit:
Ein tolles Buch. Absolut lesenswert, 
ABER DAS COVER IST IRREFÜHREND !

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Gespräche aus der Community

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Ami_McKays avatar
Der btb Verlag verlost 20 Testlesexemplare des Romans "Der verbotene Garten" von Ami McKay!
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A few notes on time travel, moths, and digging up the roots of my family tree.

Have you ever wished you had a time machine so you could travel to the past and have a conversation with someone you’ve never met? Ever gazed at a faded photograph of a distant family member and had it transport you, just for a moment, to another place and time?

I’ve always loved digging into my family history to uncover stories from the past–searching through libraries and archives, making rubbings from tombstones so I could bring home angels and willow trees and names like Grace, Augusta, and Peninah. While researching my mother’s side of the family tree, I discovered that my great-great grandmother, Sarah Fonda Mackintosh, had been a female physician in New York City at the end of the 19th century. It was her work as a doctor caring for the children who lived on the streets of the Lower East Side that inspired me to write The Virgin Cure.

My first draft of the novel was from a doctor’s perspective, but the more I wrote about a group of girls who were living in a brothel just off the Bowery, the more one of them pushed her way to the front of my writing, her voice nagging in my head saying, “get out of the way and let me tell the tale.”

And so Moth, a twelve-year-old girl from the slums of the Lower East Side of Manhattan, became the voice of The Virgin Cure. We usually think of butterflies as the beauties of the insect world and never give moths their due. They linger in the shadows and we never notice their elegance until they are drawn to the light. My Moth was tough and vulnerable all at once, with a sly sense of humour and a relentless desire to defy the odds. I’d dream about her at night and then race to my desk the next morning to begin writing so I could see where she would take me that day. Chasing after her to write her story took me on a tremendous journey from the slums of the Lower East Side to a bawdy Victorian sideshow and beyond. Not only did she make me grateful for the strength of the girls and women of the past, but she also reminded me that even in this age of technological wonders, it is our caring for each other, one kindness at a time that matters most.

Wishing you all that comes along with a comfortable spot and a good book,
Ami McKay

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(Übersetzt von litschi)
 
Ein paar Worte über Zeitreisen, Motten und das Freilegen der Wurzeln meines Familienstammbaums

Hast du dir jemals gewünscht du hättest eine Zeitmaschine, sodass du in die Vergangenheit reisen und dich mit jemandem unterhalten könntest, den du niemals getroffen hast? Hast du schon einmal nicht den Blick von einem verblassten Foto eines entfernten Familienmitglieds abwenden können und hat es dich – nur einen Moment lang – an einen anderen Ort und in eine andere Zeit gebracht?

Ich habe es immer geliebt meine Familiengeschichte zu erforschen und Geschichten aus der Vergangenheit aufzudecken – durch Bibliotheken und Archive zu stöbern, Abreibungen von Grabsteinen anzufertigen, sodass ich Engel und Weidenbäume und Namen wie Grace, Augusta und Peninah mit nach Hause bringen konnte. Während ich die mütterliche Seite meines Familienstammbaums untersuchte, entdeckte ich, dass meine Ururgroßmutter, Sarah Fonda Mackintosh, Ende des 19.Jahrhunderts Ärztin in New York City war. Es war ihre Arbeit als Ärztin, bei der sie sich um jene Kinder kümmerte, welche auf den Straßen der Lower East Side lebten, die mich inspirierte „Der verbotene Garten“ zu schreiben.

Meinen erster Entwurf des Romans habe ich aus der Sicht eines Arztes geschrieben, aber je mehr ich über eine Gruppe von Mädchen schrieb, die in einem Bordell lebten, desto mehr rückte sich eine von ihnen in den Vordergrund und ihre Stimme bohrte sich in meinen Kopf und sagte: „Weg da, lass mich die Geschichte erzählen.“

Und so wurde Moth (dt.=Motte), ein 12-jähriges Mädchen aus den Slums der Lower East Side von Manhattan, die Erzählerin von „Der verbotene Garten“. Normalerweise halten wir Schmetterlinge für die Schönheiten der Insektenwelt und vergessen dabei die Motten. Sie halten sich im Schatten auf und wir bemerken ihre Eleganz solange nicht bis sie ins Licht treten. Moth aus dem Buch war taff und gleichzeitig verletzlich, hatte einen gerissenen Sinn für Humor und den unermüdlichen Drang allen Erwartungen zu trotzen. Ich träumte nachts von ihr und rannte am nächsten Morgen zu meinem Schreibtisch, um zu schreiben zu beginnen, damit ich sah wohin sie mich an diesem Tag bringen würde. Ihr hinterherjagend, um ihre Geschichte zu schreiben, wurde ich auf eine gigantische Reise von den Slums der Lower East Side bis zu unzüchtigen Vorstellungen und noch weiter mitgenommen. Sie ließ mich nicht nur dankbar für die Stärke der Mädchen und Frauen der Vergangenheit sein, sondern erinnerte mich auch daran, dass es selbst in diesem technikversierten Zeitalter, das Wichtigste ist, dass wir uns umeinander kümmern und von Zeit zu Zeit eine gute Tat vollbringen. 

Ich wünsche euch all das, was mit einem gemütlichen Platz und einem guten Buch einhergeht,
Ami McKay
 --

Allgemeines zur Bewerbung und zur Leserunde:

Ihr habt hier die Möglichkeit bei einer Leserunde mit der amerikanischen Autorin Ami McKay mitzumachen. Ami spricht kein Deutsch, deshalb stellt eure Fragen an die Autorin bitte auf Englisch (es ist auch gar nicht schlimm, wenn sich ein paar Fehler einschleichen, sie wird euch verstehen). Ihr könnt aber auch gern trotzdem auf Deutsch diskutieren. Wenn ihr dabei dann gelegentlich trotzdem knapp eure Eindrücke auf Englisch zusammenfasst, freut sich die Autorin bestimmt sehr!

Unter allen Bewerbern vergibt der btb Verlag 20 Testleseexemplare. Bewerben könnt ihr euch dafür bis zum 14.März. 

Verratet uns dafür einfach wie euch das Cover gefällt und was ihr euch vom Buch erwartet.
(Gerne könnt ihr auch hier auf Englisch antworten, wenn ihr wollt und könnt.)

Wenn ihr gewinnen solltet, ist eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in der Leserunde und eine abschließende Rezension des Buches selbstverständlich.


Um euch die Wartezeit etwas zu verkürzen, könnt ihr hier mit einem Klick auf die interaktive Karte "Moths Manhattan" einen Einblick bekommen wo in diesem Roman Realität und Fiktion aufeinander treffen.

Hier findet ihr den Buchtrailer zum Roman:
###YOUTUBE-ID=Eq-koZdxUvs###
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