Leserpreis 2018
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Ami_McKay

vor 6 Jahren

Der btb Verlag verlost 20 Testlesexemplare des Romans "Der verbotene Garten" von Ami McKay!
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A few notes on time travel, moths, and digging up the roots of my family tree.

Have you ever wished you had a time machine so you could travel to the past and have a conversation with someone you’ve never met? Ever gazed at a faded photograph of a distant family member and had it transport you, just for a moment, to another place and time?

I’ve always loved digging into my family history to uncover stories from the past–searching through libraries and archives, making rubbings from tombstones so I could bring home angels and willow trees and names like Grace, Augusta, and Peninah. While researching my mother’s side of the family tree, I discovered that my great-great grandmother, Sarah Fonda Mackintosh, had been a female physician in New York City at the end of the 19th century. It was her work as a doctor caring for the children who lived on the streets of the Lower East Side that inspired me to write The Virgin Cure.

My first draft of the novel was from a doctor’s perspective, but the more I wrote about a group of girls who were living in a brothel just off the Bowery, the more one of them pushed her way to the front of my writing, her voice nagging in my head saying, “get out of the way and let me tell the tale.”

And so Moth, a twelve-year-old girl from the slums of the Lower East Side of Manhattan, became the voice of The Virgin Cure. We usually think of butterflies as the beauties of the insect world and never give moths their due. They linger in the shadows and we never notice their elegance until they are drawn to the light. My Moth was tough and vulnerable all at once, with a sly sense of humour and a relentless desire to defy the odds. I’d dream about her at night and then race to my desk the next morning to begin writing so I could see where she would take me that day. Chasing after her to write her story took me on a tremendous journey from the slums of the Lower East Side to a bawdy Victorian sideshow and beyond. Not only did she make me grateful for the strength of the girls and women of the past, but she also reminded me that even in this age of technological wonders, it is our caring for each other, one kindness at a time that matters most.

Wishing you all that comes along with a comfortable spot and a good book,
Ami McKay

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(Übersetzt von litschi)
 
Ein paar Worte über Zeitreisen, Motten und das Freilegen der Wurzeln meines Familienstammbaums

Hast du dir jemals gewünscht du hättest eine Zeitmaschine, sodass du in die Vergangenheit reisen und dich mit jemandem unterhalten könntest, den du niemals getroffen hast? Hast du schon einmal nicht den Blick von einem verblassten Foto eines entfernten Familienmitglieds abwenden können und hat es dich – nur einen Moment lang – an einen anderen Ort und in eine andere Zeit gebracht?

Ich habe es immer geliebt meine Familiengeschichte zu erforschen und Geschichten aus der Vergangenheit aufzudecken – durch Bibliotheken und Archive zu stöbern, Abreibungen von Grabsteinen anzufertigen, sodass ich Engel und Weidenbäume und Namen wie Grace, Augusta und Peninah mit nach Hause bringen konnte. Während ich die mütterliche Seite meines Familienstammbaums untersuchte, entdeckte ich, dass meine Ururgroßmutter, Sarah Fonda Mackintosh, Ende des 19.Jahrhunderts Ärztin in New York City war. Es war ihre Arbeit als Ärztin, bei der sie sich um jene Kinder kümmerte, welche auf den Straßen der Lower East Side lebten, die mich inspirierte „Der verbotene Garten“ zu schreiben.

Meinen erster Entwurf des Romans habe ich aus der Sicht eines Arztes geschrieben, aber je mehr ich über eine Gruppe von Mädchen schrieb, die in einem Bordell lebten, desto mehr rückte sich eine von ihnen in den Vordergrund und ihre Stimme bohrte sich in meinen Kopf und sagte: „Weg da, lass mich die Geschichte erzählen.“

Und so wurde Moth (dt.=Motte), ein 12-jähriges Mädchen aus den Slums der Lower East Side von Manhattan, die Erzählerin von „Der verbotene Garten“. Normalerweise halten wir Schmetterlinge für die Schönheiten der Insektenwelt und vergessen dabei die Motten. Sie halten sich im Schatten auf und wir bemerken ihre Eleganz solange nicht bis sie ins Licht treten. Moth aus dem Buch war taff und gleichzeitig verletzlich, hatte einen gerissenen Sinn für Humor und den unermüdlichen Drang allen Erwartungen zu trotzen. Ich träumte nachts von ihr und rannte am nächsten Morgen zu meinem Schreibtisch, um zu schreiben zu beginnen, damit ich sah wohin sie mich an diesem Tag bringen würde. Ihr hinterherjagend, um ihre Geschichte zu schreiben, wurde ich auf eine gigantische Reise von den Slums der Lower East Side bis zu unzüchtigen Vorstellungen und noch weiter mitgenommen. Sie ließ mich nicht nur dankbar für die Stärke der Mädchen und Frauen der Vergangenheit sein, sondern erinnerte mich auch daran, dass es selbst in diesem technikversierten Zeitalter, das Wichtigste ist, dass wir uns umeinander kümmern und von Zeit zu Zeit eine gute Tat vollbringen. 

Ich wünsche euch all das, was mit einem gemütlichen Platz und einem guten Buch einhergeht,
Ami McKay
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Allgemeines zur Bewerbung und zur Leserunde:

Ihr habt hier die Möglichkeit bei einer Leserunde mit der amerikanischen Autorin Ami McKay mitzumachen. Ami spricht kein Deutsch, deshalb stellt eure Fragen an die Autorin bitte auf Englisch (es ist auch gar nicht schlimm, wenn sich ein paar Fehler einschleichen, sie wird euch verstehen). Ihr könnt aber auch gern trotzdem auf Deutsch diskutieren. Wenn ihr dabei dann gelegentlich trotzdem knapp eure Eindrücke auf Englisch zusammenfasst, freut sich die Autorin bestimmt sehr!

Unter allen Bewerbern vergibt der btb Verlag 20 Testleseexemplare. Bewerben könnt ihr euch dafür bis zum 14.März. 

Verratet uns dafür einfach wie euch das Cover gefällt und was ihr euch vom Buch erwartet.
(Gerne könnt ihr auch hier auf Englisch antworten, wenn ihr wollt und könnt.)

Wenn ihr gewinnen solltet, ist eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in der Leserunde und eine abschließende Rezension des Buches selbstverständlich.


Um euch die Wartezeit etwas zu verkürzen, könnt ihr hier mit einem Klick auf die interaktive Karte "Moths Manhattan" einen Einblick bekommen wo in diesem Roman Realität und Fiktion aufeinander treffen.

Hier findet ihr den Buchtrailer zum Roman:

Autor: Ami McKay
Buch: Der verbotene Garten

litschi

vor 6 Jahren

Ab jetzt könnt ihr euch bewerben! :-)

Bella5

vor 6 Jahren

Bewerbung als Testleser

What do I expect of the novel ? Well, I hope it's a good read! As simple as that :) The cover looks nice; however, by looking at it, one cannot tell what genre the novel belongs to.
I'd love to become a part of this reading circle.

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Ami_McKay

vor 6 Jahren

Fragen an die Autorin
@Deengla

It was a visit to Kiehl's that first got me interested in Pear Tree corner. I then researched the history of the tree, and when I found out how much people loved it, I thought it deserved it's own tale. It took me over a year to collect all the research for the novel.
Thanks so much for your questions and for reading!
Ami

Deengla

vor 6 Jahren

Fragen an die Autorin
@Ami_McKay

Thank you so much for actually taking the time to reply to our questions! It means a lot. I really enjoyed your book and I'm looking forward to your next one. :)

Schlehenfee

vor 6 Jahren

Fragen an die Autorin
@Ami_McKay

Thanks a lot for answering my question, I will definitely read "The Birth House", too and I'm looking forward to your next novel. It's great to know that you put so much research, effort and commitment into your books.

Muffin02

vor 6 Jahren

3.Abschnitt: S.196-301
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Man leidet wirklich mit Moth mit!
Cadet finde ich irgendwie nicht die richtige Wahl für sie, irgendwas stört mich an ihm! Ich glaube einfach nicht, dass er auch richtig in sie verliebt ist.
Ich wünsche mir auch die ganze Zeit, dass Moth anfängt, Dr. Sadie zu vertrauen.
Ich finde das Leben in diesem Haus, in dem sie jetzt lebt schrecklich! Irgendwie wird alles so runtergespielt, aber in Momenten wie am den Sonntagen, wenn sich die Mädchen vor den Männern ausziehen müssen, merkt man wie schlimm es da überhaupt ist!

Muffin02

vor 6 Jahren

4.Abschnitt: S.302-380
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Ich mochte das Ende sehr gerne.
Moth hat ihr persönliches Happy End so sehr verdient und die Rolle als Zirkanische Schönheit passte einfach perfekt zu ihr!
Davor wurde es aber nochmal richtig schlimm für sie, besonders die Szenen mit Mr. Wentworth....Grausig, sie ist noch so unglaublich jung!
Und dann die Sache mit Alice, die mich noch viel mehr geschockt hat. Gott, ich war so entsetzt von Mae, wie konnte sie ihre Freundin nur so im Stich lassen!?
Und Alice war so lieb, warum musste nur ihr das passieren??

Muffin02

vor 6 Jahren

4.Abschnitt: S.302-380
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Weltverbesserer schreibt:
Warum taucht Mrs. Wentworth nicht mehr im Verlaufe des Buches auf? Alle ihre Dienstmädchen beklauen sie und Nestor auch, na das wird ihr doch spätestens nach dem dritten Dienstmädchen auffallen, dass Schmuck fehlt. Nestor hilft Moth und taucht dann auch nicht mehr auf. Auch Maes hinterlistige Art wird mir zu wenig beschrieben. Warum macht sie das und was will sie damit erreichen? Ging Euch das auch so?

Ich fand es zwar ein wenig schade und hätte es gut gefunden, wenn sie noch mal aufgetaucht wären. Aber im Endeffekt fand ich es auch so okey, wie es war. Die Geschichte war für mich trotzdem irgendwie "abgerundet" und diese zusätzlichen Informationen über die Personen hätte ich zwar gut, aber nicht unbedingt notwendig für die Geschichte gefunden. :)

Muffin02

vor 6 Jahren

Eure Rezensionen zum Buch

Soo, hier nun meine Rezension:
http://www.lovelybooks.de/autor/Ami-McKay/Der-verbotene-Garten-951893811-w/rezension/1041737049/

Hier ist die Rezension auf dem Blog von mir und meiner Freundin:
http://100different-melodies-of-books.blogspot.de/2013/05/rezension-zu-der-verbotene-garten-von.html

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