Amir Levine

 4,5 Sterne bei 12 Bewertungen

Lebenslauf

Amir Levine ist Professor für Psychiatrie und Direktor des SecureLab an der Columbia University. Als Neurowissenschaftler und Psychiater behandelt er Erwachsene, Kinder und Jugendliche. In seiner Privatpraxis beaufsichtigt und schult er Therapeuten in neuartigen, auf neurowissenschaftlichen Erkenntnissen über Bindungen basierenden Behandlungen, die Menschen zu mehr Sicherheit verhelfen sollen. Er berät und behandelt Einzelpersonen, Paare und Familien.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Rezensionen zu Amir Levine

Bindungstypen verständlich erklärt

„Warum wir uns immer in den falschen verlieben“  hat mich wirklich viel über die verschiedenen Beziehungstypen gelehrt. Mir vor allem gezeigt, warum ich so handle, wie ich es tue. Somit konnte ich meine damaligen Beziehungen reflektieren.

Mir fällt es inzwischen viel einfacher mit vielen Situationen umzugehen und das Buch wird mir in Zukunft auch sehr weiterhelfen! ich schaue öfter mal rein und lebe nochmal nach.

Also eine klare Kaufempfehlung an alle, die an ihrer Beziehung zweifeln und auch an die, die denken es wäre was falsch mit ihnen, weil der/die Richtige immer noch nicht gekommen ist. Dieses Buch ist die beste Grundlage um ein Bewusstsein zu schaffen und dann Veränderungen in Gang zu setzen.

Wahnsinnig interessant!

Der englische Titel "attached" wird dem Buch mehr gerecht, da weniger dramatisch/reißerisch. Es geht um verschiedene Bindungsstile, man lernt sich selbst besser kennen und einzuordnen, fängt an, das eigene Verhalten zu verstehen und dadurch einen verständnisvolleren Umgang mit sich selbst zu bekommen. 

Ich habe ich wirklich in vielen Dingen wiedererkannt, auch wenn nie alle möglichen Profile zu 100 Prozent auf einen passen werden. Aber es ist schon Wahnsinn ... allein der Gedanke, dass die Erfahrungen die ich (als ängstlicher Bindungstyp) mache und die mir manchmal auch verrückt (unkontrolliert, überzogen) vorkommen, nicht da sind, weil etwas mit mir als Einzelperson nicht richtig ist, sondern dass es dafür Gründe gibt und vielen Menschen so geht. Sogar gut einem Viertel der Menschen. Was für eine Erleichterung! Und man kann daran arbeiten. Da bin ich aktuell auch nach Lesen des Buches noch dabei und mache langsam aber sicher Fortschritte. 

Mein Partner ist leider vermeidend. Viele seiner Marotten habe ich bisher auf mich bezogen (manche immer noch) und kann jetzt verstehen, woher sie kommen. Die vermeidenden Bindungstypen kommen nicht so gut weg, vor allem nicht jene, die mit einem ängstlichen Bindungstypen in einer Beziehung sind. Ängstliche und vermeidende verstärken die negativen Aspekte der jeweiligen Bindungstypen ineinander. Ich könnte über das Thema noch sechs weitere Bücher lesen, ich finde das so interessant. Es lehrt einen enorm viel über das, was man selbst ist und was man bei der Partnerwahl beachten sollte. Ich glaube, wenn ich dieses Buch schon früher gelesen hätte, hätte ich einiges anders gemacht. Eine gut geschriebene, aufschlussreiche Lektüre.

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