Der rauchblaue Fluss

von Amitav Ghosh 
3,4 Sterne bei7 Bewertungen
Der rauchblaue Fluss
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Zäh wie Gummi, nach dem ersten Band eine kleine Enttäuschung

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Inhaltsangabe zu "Der rauchblaue Fluss"

Kanton 1838: Über den Perlfluss gelangen Handelsschiffe aus ganz Asien und Europa in die chinesische Hafenstadt, um Waren aus aller Welt zu vertreiben. Darunter sind auch der britische Botaniker Fitcher Penrose, der hofft, hier eine geheimnisvolle Pflanze zu finden, und der indische Händler Bahram, der sich mit dem Verkauf von Opium von der reichen Reederfamilie seiner Frau unabhängig machen will. Die Geschäfte laufen gut, doch dann will der chinesische Kaiser den Opiumhandel verbieten. Und auf einmal stehen alle Zeichen auf Krieg.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453422582
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:720 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:11.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Jisbons avatar
    Jisbonvor 2 Jahren
    Schöpft sein Potential nicht aus

    Dieses Buch war ein bisschen enttäuschend. Nach dem abrupten Ende von "Das mohnrote Meer" hatte ich erwartet, dass der zweite Band mehr oder weniger dort weiter gehen würde, wo der erste aufgehört hatte. Das war aber leider gar nicht, was passiert ist. Wir haben ein wenig darüber erfahren, was mit den uns bereits bekannten Charakteren passiert ist, aber ein Großteil der Handlung dreht sich um neue Figuren. Für sich genommen ist das nicht schlecht - einige der Charaktere waren ziemlich interessant und konnten neue Einblicke liefern - aber ich war trotzdem enttäuscht.
    Mein größtes Problem mit "Der rauchblaue Fluss" ist aber, dass es sich anfühlt, als würde ... nichts passieren. Natürlich ist das nicht der Fall (den Protagonisten passiert so einiges), aber ich hatte trotzdem nicht den Eindruck, als würde irgendetwas bedeutungsvolles passieren. Erst spät im Buch kommt der Konflikt, durch den der Erste Opiumkrieg ausgelöst wurde, wirklich auf und selbst dann ist nicht viel passiert. Insgesamt wird die Geschichte viel zu langsam erzählt und dem Buch hätten einige Kürzungen gut getan.

    Natürlich war nicht alles schlecht. Wie sein Vorgänger ist "Der rauchblaue Fluss" gut geschrieben und recherchiert. Ich habe einiges über diese Zeit gelernt, was ich vor der Lektüre des Buches nicht wusste. Dies ändert aber nichts daran, dass ich stellenweise ziemlich gelangweilt war und nicht mit den Charakteren mitfühlen konnte... ich war nicht so sehr an ihren Geschichten interessiert wie im vorherigen Band. Ein anderer Rezensent meinte, dass die Recherchearbeit wichtiger als die Charaktere zu sein schien und leider muss ich dem zustimmen. Ghosh beschreibt das Leben im China des 19. Jahrhunderts detailliert (fast schon zu detailliert), doch das Innenleben der Figuren ist nicht so gut ausgearbeitet. Es gab dieses Mal auch keinen Punkt, an dem alle Einzelschicksale zusammentrafen und sich verbanden. Dies finde ich schade, weil es gerade das war, was mir an den verschiedenen Perspektiven in "Das mohnrote Meer" besonders gefallen hat.

    Fazit
    Insgesamt kann ich nicht wirklich viel über das Buch sagen, was  zu großen Teilen daran liegt, dass meiner Meinung nach nichts wirklich wichtiges passiert ist und ich mich überwinden musste, nicht gelangweilt abzubrechen.

    "Der rauchblaue Fluss" hat nur deshalb drei Sterne bekommen, weil die Beschreibungen wirklich gelungen und die Recherchearbeit vorzüglich war. Leider hat der Autor es nicht geschafft, die Ergebnisse seiner Recherche dadurch interessanter zu machen, indem er sie mit der Handlung verknüpft hat - beide Aspekte scheinen mehr oder weniger separat voneinander zu sein. Es ist wirklich schade, Ghosh hätte so viel mehr aus diesem Buch machen können...

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    allegras avatar
    allegravor 3 Jahren
    Leider nichts für mich

    Von etwa 700 Seiten habe ich nun 380 geschafft. Das Buch strotzt vor Stimmungen, Farben, Gerüchen, historischen Informationshaeppchen, aber leider entbehrt es an Struktur und einem konsequenten Erzählstil, der die Handlung vorantreibt. Mal meint man, dass die Geschichte etwas voranschreitet, um sich sogleich wieder drei Schritte zurückgeworfen zu fühlen, wenn der Maler Robin Chinnery seiner Jugendfreundin Paulette von den nicht vorhandenen Fortschritten auf der Suche nach einer Camelienart schreibt. Der Autor kann was, da besteht kein Zweifel. Aber mit diesem Werk kann er mich leider nicht

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    StefanieBergs avatar
    StefanieBergvor 5 Jahren
    Sehr empfehlenswert.

    Ausgesprochen fundiert recherchiertes Buch über den Hintergrund des Opiumkrieges zwischen China und Großbritannien. Am Beispiel einer Familie auf Mauritius werden die Entstehungsgeschichte und Hintergründe in sehr spannender Weise ausgeleuchet. Mir hat das Buch Lust auf mehr von diesem Autor gemacht.

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    Volponas avatar
    Volponavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zäh wie Gummi, nach dem ersten Band eine kleine Enttäuschung
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    mondsichels avatar
    mondsichelvor 4 Jahren
    wunderbar79s avatar
    wunderbar79vor 6 Jahren
    Aufziehvogels avatar
    Aufziehvogelvor 6 Jahren

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