Amma Asante Dido Elizabeth Belle, 1 DVD

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Inhaltsangabe zu „Dido Elizabeth Belle, 1 DVD“ von Amma Asante

1769 gibt Captain Lindley seine Tochter Dido Elizabeth Belle, illegitimer Spross aus dessen Beziehung mit einer afrikanischen Sklavin, in die Obhut von Lord Mansfield und dessen Gattin. Er verlangt, dass das Mädchen dieselbe Ausbildung bekommt wie ihre Halbcousine Lady Elizabeth. Belle wächst also mit ihrer Seelenschwester in einem goldenen Käfig auf, genießt alle Privilegien der herrschenden Klasse, bleibt zeitlebens aber eine "anrüchige Mulattin" - was auch bezüglich ihre Eheschließung große Probleme aufwirft.

Wunderbarer Film und großartige Besetzung. Ein schöner Film für einen ruhigen Tag auf dem Sofa:)

— myAvalon
myAvalon

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    Dido Elizabeth Belle, 1 DVD
    myAvalon

    myAvalon

    19. January 2015 um 16:51

    Inhalt Basierend auf einer wahren Geschichte aus dem 18. Jahrhundert: Mit vier Jahren wird die junge Dido von ihrem Vater, einem angesehenen Admiral der britischen Marine, in das Haus dessen Onkels gebracht und wächst dort zu einer gebildeten und willensstarken Frau heran. Jedoch ist sie zwischen den sozialen Schichten gefangen: Ihre Hautfarbe wird von dem Adel nicht akzeptiert. Aber dann begegnet sie dem jungen Anwalt John Davinier, ein idealistischer Gegner der Sklaverei. Als sich eine Romanze zwischen den Beiden entwickelt, ändert sich Didos Leben schlagartig.  Meine Meinung Was mir zuerst auffiel, war ein Gemälde, das den Lauf des Films begleitet und Dido und ihre Cousine zeigt. Dies war nämlich der wahre Auslöser, dass man die Lebensgeschichte des dunkelhäutigen Mädchens erforschte und auf Dido Elizabeth Belle Lindsay stieß.  Sie war keine Sklavin, wie man zuerst vermutete, sondern mit der Familie verwand. Dieses Motiv wird wunderbar im Film verwirklicht.  Zudem habe ich den Film auf englisch gesehen, da ich die Originalvertonung immer viel lieber habe und hier lohnt es sich besonders: Sam Reid, Darsteller des John Daviniers, hat etwas mit Benedict Cumberbatch gemein: Eine tiefe, männliche, sexy Stimme, bei der man augenblicklich dahin schmilzt. Auch die junge Hauptdarstellerin ist sehr überzeugend, sowie viele prominente Nebenbesetzungen. Tom Felton scheint die Rolle des unsympathischen Bösewichts zu gefallen, sei es Draco Malfoy aus Harry Potter oder, wie hier, der rassistischer Womanizer James Ashford. Auch Tom Wilkinson spielt seine Rolle als Didos fürsorglichen Großonkels überaus gut und durchläuft eine interessante Verwandlung: Zuletzt sah ich ihn in Batman Begins als Falcone, größter Mafiaboss Gothams ... hier wechselt er die Seiten und spielt Lord Mansfield, ein wichtiger Richter, der die Sklaverei als ungesetzlich erklärte, sie jedoch nicht abschaffte.  Fazit Zusammen mit der überaus authentischen  Besetzung und den atmosphärischen Settings und Kostümen entsteht ein Hauch Geschichte mit einer zarten Liebe, die natürlich ausgeschmückt und ein wenig verändert wurde, aber durchaus einen Platz bei den anderen Dramen und Romanzen verdient. 

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