Breit

von Amon Barth 
3,4 Sterne bei30 Bewertungen
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Ein Buch, das zeigt, wie es sein kann

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Die niedergeschriebenen Erlebnisse eines jahrelangen Kiffers. Hier wird weder schöngeredet noch verteufelt - ein gutes Präventionsbuch.

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Inhaltsangabe zu "Breit"

Mein Leben fließt langsam vor sich hin. Die meiste Zeit versuche ich, mir keine Sorgen um nichts zu machen, außer darum, wo ich das nächste Mal mit wem kiffen werde und wie ich weiterhin eine ruhige Kugel schieben kann, ohne dass mir die Schule oder meine Familie zu sehr auf den Wecker gehen. Ich lebe in meinem kleinen chaotischen Mikrokosmos voller Phantasie, Musik und Rausch. Für mich ist nur wichtig, weiterhin high zu sein.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499620461
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.10.2005

Rezensionen und Bewertungen

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    Yoyomauss avatar
    Yoyomausvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch, das zeigt, wie es sein kann
    Ein Buch, das zeigt, wie es sein kann

    Zum Inhalt:
    Der 20-Jährige Abiturient Amon Barth hat die vergangenen 4 Jahre seines Lebens keinen Tag verbracht, ohne zu kiffen. In diesem Buch beschreibt er seinen allmählichen Absturz und den Verlust seiner Jugend. Ohne die Sucht zu verteufeln, ohne sie zu verherrlichen - er erzählt einfach, wie es ist. Das ist dramatisch genug. Und es ist die Geschichte eines jungen Menschen, wie sie sich massenhaft in unserer Gegenwart abspielt. "Ich bereue nicht die Erfahrungen, die ich gemacht habe, sondern dass ich meine Jugend versäumt und viele Erfahrungen nicht gemacht habe."

    Als der Jugendliche Amon in der Tiefkühltruhe etwas findet, wovon er weiß, dass es da ja so eigentlich nicht sein dürfte, lernt er eine andere Seite seiner Familie kennen. Mit Erlaubnis das gefundene Gut zu rauchen, macht er sich mit einem Freund auf und probiert es. Damit beginnt für ihn eine Talfahrt seines Lebens. Was harmlos begann wird für ihn zur Sucht. Er muss sich immer mehr beschaffen, kann nicht genug bekommen, er verliert Freunde, meidet soziale Kontakte, bis es irgendwann gar nicht mehr geht und er im Krankenhaus endet.

    Amon Barth beschreibt in seinem Buch, was ihm wirklich widerfahren ist. Er schönt nichts aus, er warnt aber auch nicht wirklich. Viele Dinge werden in dem Buch sehr langatmig beschrieben, sodass der eigentliche Kern der Geschichte in meinen Augen öfter verloren geht. Trotzdem ist seine Geschichte interessant zu lesen, auch wenn ich denke, dass er sich vielleicht ein bisschen hinter der Sucht versteckt hat, wenn es um soziale Dinge ging. Eine Sucht ist eine schwere Sache, das wissen wir alle, sei es nun eine Drogen- oder eine Alkoholsucht. Trotzdem denke ich, dass der junge Autor sich hat an einigen Punkten unnötig gehen lassen. Mit ein bisschen mehr Willensstärke wäre er vielleicht schon früher auf den rechten Weg gekommen. Aber hätte, hätte, hätte. Die Geschichte von Amon macht betroffen, sie rührt auch ein wenig, auch wenn ich vielleicht die ein oder andere Anekdote überzogen finde. Er sagt mit dem Buch weder, dass Cannabis schlecht ist, noch, dass er es befürwortet, zumindest, bis kurz vorm Ende nicht. Das Buch kann abschreckend wirken, jedoch braucht man viel Geduld und Spucke, um erst einmal zu den Kernpunkten zu kommen. Das Buch ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Mich persönlich hat es weder mitgerissen, noch hat es mich enttäuscht. Ich stehe dem Buch recht neutral gegenüber.

    Fazit: Kann man gelesen haben, muss man aber nicht unbedingt. Da gibt es weitaus interessantere Romane, Sachbücher und Erfahrungsberichte.

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    Maya39s avatar
    Maya39vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Die niedergeschriebenen Erlebnisse eines jahrelangen Kiffers. Hier wird weder schöngeredet noch verteufelt - ein gutes Präventionsbuch.
    Prävention

    Ein Buch über die Geschichte eines jahrelangen Kiffers.
    Hier wird weder schöngeredet noch verteufelt -
    Auch bei uns in der Schweiz wird wieder erneut über die Legalisierung von Cannabis diskutiert, vielleicht kommt es schon bald zu einer neuen Abstimmung.
    Bei einer Droge, die aus der Sicht meiner Generation dem Alkohol gleichgestellt wird (sei es der Konsum oder die Beschaffung) und alles andere als ein Tabuthema ist, finde ich intensive Prävention einer der wichtigsten Schritte, die lieber heute als Morgen getan werden sollten.
    Von  Repression, das sogennnate Augen-Verschliessen von gewissen politischen Lagern hierzulande, halte ich überhaupt nichts.
    Kiffen ist gesellschaftsfähig geworden und hat nichts zu tun mit Schreckensgespenstern von Menschen, die durch einen regelmässigen Konsum automatisch an den Rand der Gesellschaft gelangen und zu Sozialfällen werden.
    Die Gefahren einer Suchterkrankung durch Cannabis und deren Folgen sind jedoch keineswegs zu verharmlosen, gerade bei Jugendlichen, bei denen der regelmässige Konsum Auswirkungen auf die psychische und kognitive Entwicklung haben kann oder in einigen Fällen sogar Psychosen auslösen kann.
    Dies ist bei Amon Barth in seiner Geschichte "Mein Leben als Kiffer" leider der Fall.
    Ich habe das Buch als teilweise etwas langatmig in Erinnerung (ist schon länger her, als ich es gelesen habe) - paradoxerweisejedoch  könnte wohl über die langjährigen Erfahrungen eines Kiffers auch nicht anders geschrieben werden.
    Ich sehe das Buch als eine sehr gute Prävention bei Jugendlichen und könnte mir gut vorstellen, wie es Sinn machen würde, in unterstützender Weise an Schulen gelesen zu werden.

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    JennyMcBeal
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    Cat83vor 5 Monaten
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    Grossstadtkindvor 2 Jahren
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    Enunziationvor 3 Jahren

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    Yoyomauss avatar
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