Amos Oz Geschichten aus Tel Ilan

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Inhaltsangabe zu „Geschichten aus Tel Ilan“ von Amos Oz

Der Wandel kommt in kleinen Schritten: Tel Ilan ist ein Dorf im Norden Israels. Ein Ort, ein wenig unentschlossen zwischen Gestern und Morgen, aufsehenerregende Ereignisse sind selten. Doch plötzlich verwischt die Grenze vom Gewöhnlichen zur Merkwürdigkeit. Gilli Steiner wartet mit wachsender Verzweiflung auf ihren Neffen, Pessach Kedem hört komische Geräusche, und der Immobilienmakler Jossi Sasson wird in einem alten Haus von einer jungen Frau verwirrt – und verirrt. Dabei geschieht eigentlich nichts Besonderes. Oder doch? Amos Oz entwirft in seinen Geschichten aus Tel Ilan einen kleinen Kosmos. Er erzählt von Menschen und ihren Sehnsüchten, von ihrem nur auf den ersten Blick durch und durch alltäglichen Leben. »Erbarmungslos, brillant. Oz ist zurückgekehrt zu seinen Kammerspielen.« Inge Kämmerer, Hessischer Rundfunk

Liebevolle Portraits einiger Menschen aus einem fiktiven israelischen Dorf

— Andrei_Mihailescu

Leicht mysteriöse, locker zusammenpassende Kurzgeschichten. Ein Leseerlebnis das Lust auf mehr von diesem Autor macht.

— Gruenente

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    Geschichten aus Tel Ilan

    Andrei_Mihailescu

    23. December 2015 um 20:16

    Sieben Kurzgeschichten über ebensoviele Menschen aus Tel Ilan: Menschen, die sich immer wieder begegnen und als Nebenfiguren in den Geschichten der anderen auftauchen. Gekonnt und liebevoll geschrieben, drehen sich diese Geschichten um Trauer, Träume und Sehnsucht. Die gelungensten von ihnen lassen noch einen Hauch von dark fantasy spüren, die mich an Roald Dahl errinert hat. Warum dann nur 3 Sterne: erstens kann Amos Oz viel mehr, dies ist ein Skizzenheft, aber keines seiner Meisterwerke. Zweitens sind manche der Texte auch etwas langfädig und voraussehbar (z.B. derjenige über das Paar, das musikalische Abende bei sich organisiert). Und drittens sind weder die Hauptfiguren, noch ihre Schicksale eigentlich herausragend oder beeindruckend. Meiner Meinung nach also guter Durchschnitt, vor allem etwas für Fans von Amos Oz.

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  • Appetithäppchen macht Lust auf mehr von diesem Autor

    Geschichten aus Tel Ilan

    Gruenente

    09. September 2015 um 18:25

    Ein fiktives Dorf in der israelischen Provinz wird Schauplatz einiger Geschichten, die alle leicht mysteriös sind und an Kafka oder E.A. Poe erinnern. Einige Bewohner von Tel Ilan werden in kurzen Geschichten vorgestellt. Manche Menschen dort sind auch ein wenig seltsam oder erleben seltsame Dinge. Da ist zum Beispiel die Krankenschwester Gili, die an der Bushaltestelle auf ihren geliebten Neffen wartet, der aber nicht auftaucht. Wenn der Leser Gilis Gedanken lauscht, bekommt er nach und nach ein umfassendes Bild dieser tief vereinsamten Frau. Ein Bild, das sich auf den ersten Seiten dieser Geschichte ganz anders zeigte.Die Geschichten haben nicht diese fatalistische Grundstimmung, die ich aus anderen zeitgenössischen Romanen kenne. Die Stimmung ist eher traurig, von Einsamkeit und Generationenkonflikten beherrscht. Es ist erstaunlich, wie eine Person in einer so kurzen Geschichte so sehr entwickelt werden kann. Zum Beispiel in der Geschichte „Warten“: Beni Avi, der Bürgermeister wartet auf seine Frau. Anfang war ich begeistert von dieser vermeintlich guten Beziehung der Beiden. Doch nach und nach kam immer mehr ans Licht. Am Ende wird er wohl vergebens warten.In einer anderen Geschichte hört ein alter Mann nachts Grabgeräusche. Erst dachte ich seine Fantasie, oder Altersdemenz sei mit ihm durchgegangen. Doch dann hört ein weiterer Mensch diese Geräusche. Es ist, als ob andere diese Geräusche nur hören, wenn sie vorher eine Art Konflikt mit dem alten Mann beigelegt haben. Als ob es plötzlich eine tiefere Verbindung gibt. Die Geschichten sind vielfältig, regen zur Diskussion an. Oder dazu, sie einfach still einwirken zu lassen. Viele Fragen bleiben bewusst offen. (Zum Beispiel was der kleine Junge auf dem Cover mit dem Buch zu tun hat.) Das Buch lässt viele Interpretationsspielräume, je nachdem was die eigene Lebenserfahrung hergibt. Es macht auf alle Fälle Lust auf mehr von diesem Autor! Diese Buchbesprechung "in lang" gibt es hier: http://leckerekekse.de/wordpress/geschichten-von-tel-llan/

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