Amos Oz So fangen die Geschichten an

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Inhaltsangabe zu „So fangen die Geschichten an“ von Amos Oz

"Wer hat denn noch nie so vor einem weißen Blatt gesessen, das einen mit zahnlosem Maul anbleckt: Bitte schön, laß mal sehen, ob du das Zeug hast, mich anzurühren.§Aber der Kopf birst doch angeblich schier vor Gedanken, Gefühlen, Intrigen, Ideen und Ereignissen, die darauf drängen, zu Papier gebracht zu werden! Ja, aber was hilft das? Das leere Blatt liegt öd und leer da und sagt einem nicht, womit man anfangen soll. Ein leerer Bogen ist praktisch eine durchgehende Wand. Ohne Tür oder Fenster. Es ist so ähnlich, als wollte man mit einem fremden Mann oder einer fremden Frau im Cafe anbändeln. Erinnern Sie sich an Tschechows Gurow in der Erzählung Die Dame mit dem Hündchen? Er lockt den Hund zu sich heran, und als jener folgt, droht er ihm mit dem Finger. Der Spitz knurrt, Gurow droht ihm wieder, die Dame sagt errötend: "Er beißt nicht." Gurow fragt, ob man ihm einen Knochen geben dürfe, und damit ist ein Faden geknüpft, für Gurow wie für Tschechow, das Werben geht los, und die Geschichte nimmt ihren Lauf.§Fast jede Erzählung ist eigentlich ein Werben um das Hündchen, das einen vielleicht der Dame näherbringt."§Amos Oz versetzt sich in die Rolle des Lesers und forscht nach, warum Schreibende genau diesen einen Satz wählen, um ihren Roman zu beginnen. Dabei kommt der lesende Schriftsteller Oz dem Grundgeheimnis allen Erzählens auf die Spur: "Eine Geschichte anfangen bedeutet fast immer, eine vertragliche Bindung zwischen Autor und Leser anzuknüpfen." So erfahren wir hier nicht nur etwas über andere Autoren, sondern über den Schriftsteller Oz selber, über seine Poetik und seine Leseethik.

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