Amos Oz Unter Freunden

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Inhaltsangabe zu „Unter Freunden“ von Amos Oz

'Diese Geschichten erzählen von den elementaren Kräften menschlicher Existenz. Von Einsamkeit. Von Liebe. Von Verlust. Von Tod. Von Sehnsucht. Von Verzicht und Verlangen.' Amos Oz In seinem neuen Buch kehrt Amos Oz zu der Zeit zurück, die ihn am meisten inspiriert hat: seine Kibbuz-Jahre. Im fiktiven Kibbuz Ikhat zeichnen die Erzählungen Porträts von Frauen und Männern, die ihren ganz eigenen Träumen und ihrem eigenen Schmerz nachhängen, immer im Schatten des großen Traums vom Kollektiv. Geschichten, die von der Einsamkeit in einer Gesellschaft erzählen, in der kein Raum für Einsamkeit war.

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— Saralonde

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  • Panorama des Lebens in einem Kibbuz

    Unter Freunden

    Saralonde

    28. March 2015 um 15:41

    Amos Oz hat selbst in einem Kibbuz gelebt und in dieser Kurzgeschichtensammlung vermittelt er uns einen Eindruck davon, wie das Leben in einem Kibbuz in den 50er Jahren aussah. Es handelt sich dabei um einen fiktiven Kibbuz, also nicht um Erinnerungen des Autoren. Die einzelnen Geschichten haben jeweils eine andere Hauptperson, die jedoch in den weiteren Geschichten wieder als Nebenfigur auftauchen kann. Es geht dabei weniger um die Konflikte des noch jungen Staates Israel, obwohl natürlich am Rande durchaus auch Kriegsereignisse und beispielsweise das zerstörte Palästinenserdorf nahe des Kibbuz erwähnt werden, sondern um die ganz individuellen Menschen im Kibbuz, ihre verschiedenen Hintergründe, ihre Probleme, ihre Ansichten. Deutlich wird dabei, dass es im Kibbuz zwei Fraktionen gibt: einmal die Gründergeneration, die die Regeln des Kibbuz streng auslegt und marxistisch geprägt ist. Sie bestehen beispielsweise darauf, dass die Kinder im Kinderhaus schlafen und nicht bei ihren Eltern, und möchten durchsetzen, dass junge Leute, die studieren möchten, zuerst 3 Jahre im Kibbuz arbeiten sollen. Andererseits die meist Jüngeren, die diese Regeln auflockern möchten. Wir erfahren nicht, wie sich der Kibbuz weiter entwickelt, überhaupt können die offenen Enden der jeweiligen Geschichten gerade am Anfang ein wenig befremden, doch man gewöhnt sich daran, wenn man erkennt, dass das Buch ein Panorama des Lebens in einem Kibbuz darstellt und nicht eine abgeschlossene Geschichte. Oz’ von Mirjam Pressler wunderbar übersetzte Sprache ist klar, ruhig, sehr angenehm zu lesen bzw. in diesem Fall zu hören. Dazu trägt auch der ebenso ruhige Sprechstil Christian Brückners bei, der das Hörbuch zu einer runden Sache macht. Ich kann dieses Buch, ob nun in Hörform oder als Printexemplar, auch jenen empfehlen, die sich wie ich selbst bisher nicht an Amos Oz gewagt haben, ich halte es für ein gutes Werk, um den Schriftsteller kennenzulernen. Und natürlich erfährt der Leser einiges über die Siedlungsform Kibbuz. Mal sehen, ob ich mich als Nächstes an “Judas” wage :-)

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  • Berührende Texte einfühlsam gelesen: Unter Freunden von Amos Oz

    Unter Freunden

    claudiaausgrone

    17. May 2013 um 16:54

    Absolute Kurzrezi: Oz beschreibt in seinen biografisch angehauchten Erzählungen eine Kibbuz-Form (in den 1950ern angesiedelt) wie sie es heute nicht mehr in Israel gibt. Nicht alle Menschen werden im Kibbuz glücklich. Eindringlich und zugleich still und unaufgeregt wird dies am Beispiel der Bewohner geschildert. 
    Großartig im Lesen interpretiert.

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