Smilla ist ein Kind, das sich mit Käfern auseinandersetzt und sich gut damit auskennt. Außerdem ist Smilla irgendwie anders, hat es manchmal ein wenig schwer mit anderen Kindern, manchmal auch mit sich, aber sie besitzt Strategien, um mit sich und ihrer Umgebung gut zurechtzukommen und als ihr persönliches wildes Gartenparadies in Gefahr ist, schafft sie es mit einem eigentlichen "Gegenspieler" dieses zu retten. Daraus wächst nicht nur eine Freundschaft, mit dem eigentlich störenden Jungen, sondern Smilla beweist, wie stark sie ist und dass es sich zu kämpfen lohnt und man an sich glauben muss.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, vor allem, weil dem Mädchen kein Stempel aufgedrückt wird, wieso sie denn "anders" ist. "Anders" sein wird hier als Teil einer Aufgabe für sie selbst beschrieben, aber es ist kein Attest, das sich positiv oder negativ auswirken soll. Das fand ich absolut großartig und wichtig. So wurde dieses Abenteuer zu einer individuellen, aber auch allgemeingültigen Geschichte!
Klare 5 von 5 Sternen.
(Rezension im Rahmen einer Leserunde)








