Amy Cameron Der Ruf der Highlands

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Inhaltsangabe zu „Der Ruf der Highlands“ von Amy Cameron

Edinburgh, 1920: Lilis Glück scheint perfekt, als sie sich in den verwitweten Sean verliebt. Wären da nicht ihre Familien: Die beiden verfeindeten Clans setzen alles daran, die Verbindung zu verhindern. Eine Fehde, so alt wie die schottischen Hochmoore selbst, droht die zarten Bande ihrer Liebe zu zerstören. Werden Lilis und Seans Gefühle füreinander stark genug sein?

Fazit: Eine temporeiche und somit schnell zu lesende Geschichte mit viel Dramatik und sympathischen Charakteren.

— Bellexr

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— AllesSchwarz

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  • Eine alte Familienfehde

    Der Ruf der Highlands

    Bellexr

    06. August 2015 um 11:25

    Lili Cambpell lebt im Jahre 1920 in Edinburgh und unterrichtet dort an einer Mädchenschule. Ihr Glück scheint perfekt, als der Vater ihrer Lieblingsschülerin Isobel sich in sie verliebt und ihr einen Heiratsantrag macht. Die uneheliche Tochter einer Köchin nimmt nach kurzen Zögern den Heiratsantrag des verwitweten Baronet Niall Munroy an und zieht mit ihm in die Highlands auf sein Anwesen. Was Lili allerdings nicht ahnt: Die wohlhabenden Munroys und die McKenzies liegen seit Jahrzehnten im Dauerstreit und diese Fehde droht ihre junge Liebe zu zerstören.   Kaum hat Lili den Heiratsantrag von Niall angenommen, stirbt ihre Mutter und in deren Nachlass findet Lili Informationen über ihren Vater. Dieser war ein McKenzie und somit der Todfeind der Munroys. Trotz dieses Geheimnisses reist sie mit Niall in die Highlands, doch auch hier ist Lili umgegeben von Geheimnissen. Über ihre Vorgängerin Caitlin, die auf rätselweise Art starb, macht die Familie Munroy nur Andeutungen, von Niall erfährt Lili fast nichts. Und auch mit den Gründen der Fehde hält sich die Familie bedeckt, nur der unbändige Hass auf die McKenzies schlägt ihr allenthalben entgegen.   Amy Cameron erzählt die Geschichte von Lili in einem rasanten Tempo, praktisch in jedem Kapitel bahnt sich eine Katastrophe an, Teilgeheimnisse werden preisgegeben und die Zwietracht zwischen den Familienangehörigen der Munroys geben auch ständig Rätsel auf. Deren Erzählungen enden fast immer in Halbsätzen, aus denen Lili sich einiges zusammenreimt. Eine Verbündete findet sie in Großmutter Mhairie, die jedoch von ihrer Familie als verrückt erklärt wird.   Nach und nach offenbaren sich die Familiengeheimnisse, die Story entwickelt sich wendungsreich und sehr unterhaltsam. Auffallend ist der Schreibstil von Amy Cameron, der keiner Zeitepoche zuzuordnen ist und die Geschichte sich somit durchaus auch rund 50 Jähre später hätte abspielen können. Ihre Erzählweise ist jederzeit packend, bildhaft und farbenprächtig. Stellenweise aber auch ein wenig seicht und den Ausgang der Geschichte kann man sich recht früh auch schon denken. Allerdings ist der Weg dahin jederzeit unterhaltsam. Und auch die Charaktere sind liebenswert und detailreich gezeichnet, stellenweise überraschen sie auch ein wenig.   Fazit: Eine temporeiche und somit schnell zu lesende Geschichte mit viel Dramatik und sympathischen Charakteren.  

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  • Zu kompliziert konstruiert

    Der Ruf der Highlands

    Sabine17

    03. March 2014 um 20:03

    Eigentlich hatte ich eine Highland-Saga mit einer Liebesgeschichte erwartet. Im Prinzip war es das auch. Aber die Geschichte war so kompliziert konstruiert, dass die Unglaubwürdigkeit ihr den Charme genommen hat. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lili Campbell, die 1913 in Edinburgh an einer Mädchenschule unterrichtet. Der verwitwete Vater einer ihrer Schülerinnen, Sir Niall Munroy, macht ihr überraschend einen Heiratsantrag und nimmt sie mit in die Highlands. Am Abend ihrer Abreise entdeckt sie in den Sachen ihrer gerade verstorbenen Mutter, dass ihr Vater nicht vor ihrer Geburt verstorben ist, sondern ein Highlander aus dem Clan der Makenzies war, der wegen Mordes im Gefängnis saß und später dort gestorben ist. Bei der Familie ihres Zukünftigen erfährt sie, dass die Munroys und Makenzies seit langem verfeindet sind. Lili steht vor der Frage, ob sie Niall ihre wahre Herkunft verraten soll. Außerdem versuchen ihr alle zu verheimlichen, warum die erste Frau ihres Mannes sich das Leben genommen hat. Reicht ihre Liebe aus, um den alten Hass zwischen den Clans begraben zu können? Die Kompliziertheit der ganzen Geschichte hat ihr den Reiz geraubt. Es war schon schwierig genug den Faden nicht zu verlieren, wenn es darum ging, wer wessen Kind ist und wer wen erschlagen hat, zumal manche Vornamen in den beiden Familienstammbäumen doppelt vergeben wurden. Hinzu kamen dann noch unglaubwürdige Konstruktionen. Wie groß mag der Zufall sein, dass ein Mann zweimal eine Frau heiratet, die erst später erfährt, von wem sie wirklich abstammt und dann auch noch zufällig zum Feindesclan gehört? Und natürlich wusste man am Anfang schon, wie die Geschichte ausgehen wird. Aber damit hatte ich schon gerechnet, bevor ich das Buch gelesen habe, denn das weiß man bei diesen Büchern eigentlich immer. Fazit: es hätte eine schöne Highland-Romanze werden können, wenn die Geschichte nicht so unglaubwürdig konstruiert gewesen wäre. Nur etwas für eingefleischte Highland-Fans!  

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  • Eine schottische Familiengeschichte

    Der Ruf der Highlands

    daskleinebuechercafé

    20. January 2014 um 12:31

    Eine fesselnde Schottland-Saga über zwei Familien, deren Schicksale untrennbar miteinander verbunden sind. Edinburgh, 1920: Lilis Glück scheint perfekt, als sie sich in den verwitweten Niall verliebt. Wären da nicht ihre Familien: Die beiden verfeindeten Clans setzen alles daran, die Verbindung zu verhindern. Eine Fehde, so alt wie die schottischen Hochmoore selbst, droht die zarten Bande ihrer Liebe zu zerstören. Werden Lilis und Niall Gefühle füreinander stark genug sein? Quelle: http://www.fahrenheitbooks.de/e-book/264941/der-ruf-der-highlands    Lili ist Lehrerin an einer Mädchenschule in Edinburgh. Sie lebt mit ihrer Mutter, einer Köchin glücklich aber auch sehr bescheiden in einer kleinen Wohnung. Ihr Vater ist unbekannt, ihr zumindest, denn ihre Mutter redet nicht über ihn.   Bei der jährlichen Abschlussfeier lernt Lili, den Vater einer Schülerin kennen. Niall Munroy, kommt aus den Highlands, ist verwitwet und Baronet. Er möchte das Lili mit in die Highlands kommt, nicht als Lehrerin sondern als seine Frau. Lili lehnt ab. Doch dann stirbt ihr Mutter ganz plötzlich und sie gibt dem Werben von Niall nach. Sie ahnt nicht was alles auf sie zukommt. Schnell löst sie Wohnung auf und nimmt die wenigen Habseligkeiten mit in die Neue Heimat. Ihre Hoffnung, ihrer Schülerin, Isobell eine gute Freundin sein zu können, zerplatzt an deren abweisenden Art. Lili weiß nicht was sie noch machen soll und möchte Isobell Zeit geben. Nun kommt aber die Neue Familie ins Spiel und die Ablehnende Art der Familie Munroy macht ihr schon zu schaffen. Einzig der Cousin Dusten und Großmutter Mhairie scheinen sie ins Herz gefasst zu haben.   Lili kämpft jeden Tag um ihren Platz in dieser Familie, Schwiegermutter, Schwager und Schwägerin, sowie Isobell werfen ihr Steine in den Weg.   Nun zeigt sich Niall auch von einer anderen Seite, von Höflichkeit, nett sein und ihr zur Seite stehen, fehlt jede Spur! Er wird jähzornig, launig und oft unberechenbar. Ihre Zukunft steht nicht gerade unter einem guten Stern.    Durch Zufall entdeckt sie Unterlagen von Nialls verstorbener Frau und langsam entdeckt Lili ein Geheimnis nach dem anderen. Mit erschrecken muss sie feststellen, dass auch sie zu einem Geheimnis gehört. Darf sie ihre Erkenntnisse mitteilen? Was passiert dann? Lili ist verzweifelt…   Die Geschichte nimmt einen ganz anderen Verlauf als man zunächst annimmt. Dass es etwas mit Lilis Vater zu tun haben könnte, vermutet man schon, nur in welchem Zusammenhang Was hat Mhairie damit zutun? Es gibt schon viele Fragen und auch Zufälle in dieser Geschichte. Amy Cameron gibt immer nur so viel preis, das der Leser doch ins grübeln kommt und manchmal etwas Zeit benötigt um der Wahrheit ein Stück näher zukommen.   Es ist eine Geschichte die sich leicht liest, wenn man manchmal auch überlegen muss, wer nur in welchen Zusammenhang steht. Es geht um Liebe, verletzten Stolz, Eifersucht, Geld, Neid und viel Hass über mehrere Generationen hinweg. Es ist keine tief greifende Erzählung, sondern etwas für Zwischendurch ohne hohe Ansprüche.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Highlands" von Amy Cameron

    Der Ruf der Highlands

    bookgirl

    24. February 2012 um 10:50

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Auch wenn es eine eher ruhige Geschichte war, so war sie doch sehr schön zu lesen und der Schreibstil war flüssig und in gewissem Maße auch spannend. Ich konnte das Buch streckenweise gar nicht aus der Hand legen, weil mich die Story so gepackt hatte. Doch worum geht es? In den Schottischen Highlands wird ein Mann ermordet. Da dieser Mord wie ein Schatten über der Geschichte hängt, stellt sich die Frage, was es damit auch auf sich hat und wer der Mörder ist. Lili ist eine junge Lehrerin, die bei ihrer Mutter lebt und ihren Vater nie kennen gelernt hat. In dem Internat, in dem sie unterrichtet, hat sie eine schüchterne Schülerin, Isobel, deren Mutter sich vor ein paar Jahren das Leben genommen hat. Als Lili ihren Vater Niall kennen lernt, verlieben die beiden sich in einander und sie wird schnell in das Familienleben der Munroys einbezogen, die ihr das Leben nicht einfach machen, auch nicht der Vater Nial, der anders zu sein scheint, als sie sich erhofft hatte. Da die Familie schreckliche Geheimnisse zu haben scheint, stellt sich nun die Frage, ob Lilli diesen Stand halten kann oder sie daran zerbrechen wird. Durch all diese Fragen wird ein Spannungsbogen erzeugt, der es leicht macht in das Buch richtig einzutauchen, sodass ich es definitiv weiter empfehlen würde.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Highlands" von Amy Cameron

    Der Ruf der Highlands

    Caledonia03

    07. December 2011 um 09:12

    schottland, highlands, clanfehde und liebe - was braucht ein buch über mein heißgeliebtes schottland noch mehr... :)

  • Rezension zu "Der Ruf der Highlands" von Amy Cameron

    Der Ruf der Highlands

    DarkReader

    06. September 2011 um 22:21

    Das Buch ist mal wieder eins, das Zwiespalt sät bei mir. Es ist in drei Teile gegliedert und Teil eins und drei sind ok, aber die Mitte ist mir zu langatmig. Natürlich ist sie wichtig, erklärt sie doch, wie das ganze Dilemma zwischen den beiden bis aufs Blut verfeindeten schottischen Highland- Clans entstand und schließlich eskalierte. Trotzdem hätte die Autorin das etwas kürzer halten können, denn es störte den Lesefluss der eigentlichen Geschichte erheblich. Niall, der "Hauptdarsteller" des Romans war mir von Anfang an sehr unsympathisch, mit ihm bin ich nie warm geworden, während des ganzen, seitenstarken Buches nicht. (Der Name Sean, der oben in der Inhaltsangabe genannt wird, ist falsch, es gibt im ganzen Buch keine Person mit diesem Namen) Ebenso wie mit den Angehörigen seines Clans. Bis auf zwei: seine Großmutter Mhairie und seinen Cousin Dusten. Auch Nialls kleine Tochter mochte ich sehr, sie ist die tragische Figur dieses Buches und tat mir sehr oft sehr leid. Die Beschreibungen der Landschaft, der Sitten und Gebräuche dagegen gefiel mir sehr gut und entschädigte mich ein wenig dafür, dass mir einige Passagen des Buches nicht gefielen. Dafür gab es drei Sterne und die Erkenntnis, dass ich von diesem Buch wesentlich mehr erwartet hatte.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Highlands" von Amy Cameron

    Der Ruf der Highlands

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2011 um 09:03

    Edinburgh, 1920: Die junge Lehrerin Lili aus Edinburgh kann ihr Glück kaum fassen: Der verwitwete Sean Stewart hat ihr einen Heiratsantrag gemacht! Jetzt muss er sie nur noch seiner Familie in den schottischen Highlands vorstellen. Zu ihrer Überraschung schlägt ihr dort eisige Ablehnung entgegen. Einzig Seans Großmutter scheint Lili zu mögen und verrät ihr ein uraltes Geheimnis: Seit Generationen tobt eine tödliche Fehde zwischen den Clans der Grahams und der Stewarts, einst ein Kampf zweier unversöhnlicher Männer um eine wunderschöne Frau. Und Lili ist eine Graham! Werden Lilis und Seans Gefähle füreinander stark genug sein, um diese uralte Fehde zu überwinden? (Quelle:vorablesen) Amy Cameron schafft mit ihrem Roman "Der Ruf der Highlands" vor der Kulisse der schottischen Highlands ein Familienepos das sich durch besondere Höhen und Tiefen auszeichnet. Personen, so unterschiedlich wie Tag und Nacht gestalten den Roman und tragen zu seinem besonderem Charme und dem Lesevergnügen des Buchbesitzers bei. Der jähzornige, ja herrische Niall, die zarte Isobel, aber auch die kluge Mhairie um nur einige zu nennnen rahme die zentrale Person Lili ein. Mutig, entschlossen aber auch manchmal verunsichert oder zweifelnd lässt Amy Cameron den Leser mitfühlen, leiden, zittern und entdecken was sich durch Lili entdecken lässt. Da der Roman um das 19. Jahrhunderte spielt sind diese Charakterzüge eher ungewöhnlich für eine Frau und betonen daher nochmal das Außergwöhnliche. Interessaant finde ich an dem Buch auch, welch ein facettenreiches Bild Miss Cameron von der Familie an sich zeichnet. Das einem die ein oder andere Szene entweder bekannt vorkommt oder auch mal sauer aufstösst macht das Buch in sich symphatisch und authentisch. Insgesamt werden so um die 1 Jahr aus dem Leben, Lieben und Wirken der Personen erzählt so das leider nicht die Entwicklungen der einzelnen Personen über die Jahre hinweg ersehen kann. Hin und wieder erfährt der Leser auch etwas über die atemberaubend schöne Landschaft der schottischen Highlands, welches auch das schön gestaltete Cover ziert. Hier findet Miss Cameron genau das richtige Maß um ihren Roman nicht zur Werbebroschüre zu degradieren. Der Stil ist einfach und damit flüssig zu lesen. Man kann sich innerhalb der Personen gut zurechtfinden, sie bleiben übersichtllich. Spannungen, Geheimnisse und Erkenntnisse werden sorgsam in die Geschichte integriert und animierren den Leser dazu immer weiter lesen zu wollen. FAZIT: Ein wirkllich gelungener Roman der durch die gut gezeichneten Personen vor der Kulisse einer großartigen Landschaft lebt. Beste Unterhaltung, nicht zu seicht aber auch nicht überzogen. Klare Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Der Ruf der Highlands" von Amy Cameron

    Der Ruf der Highlands

    Logoso

    29. June 2011 um 16:38

    Der Roman ,,Der Ruf der Highlands” von der New Yorkerin Amy Cameron erschien im Februar 2011 bei Piper. Lili Campbell, eine junge Frau, welche als Lehrerin an einem Internat in Edinburgh tätig ist, führt ein bescheideneres, aber schönes Leben. Als ihr eines Tages der charismatische Niall Munroy aus den Highlands über den Weg läuft, verlieben die beiden auf Anhieb ineinander. Doch Lili bleiben Zweifel, als Tochter aus einem armen Hause fühlt sie sich fehl am Platze in der Welt der wohlhabenden Highlander. Schnell merkt sie, das es nicht so vorbildlich hinter den Türen der Munroys zugeht, wie es aussieht. Nur in einer Sache wirkt es, als wenn sie sich alle einmal einig wären: In ihrem Hass gegen die Makenzies. Doch es scheint mehr dahinter zu stecken, als Lili zuerst ahnt, die Familienfehde reicht mehrere Generationen zurück. Bald verstrickt sich auch die junge Lehrerin in den Teppich aus Vorwürfen, Hass und Lügen, denn ihr verunglückt geglaubter Vater war niemand geringerer als Gordon Makenzie. Wird Lili die Kraft finden, in ihrer neuen Familie zu bestehen und trotzdem ihren Herzen zu folgen? Der Roman ist ein wahres Meisterwerk, er hat mich gefangen genommen. Amy Camerons Schreibstil ist sehr interessant, sie lässt ihre Charaktere oft genau das denken, was einem Fragen aufwirft. Man bekommt als Leser die Chance sich ebenso viele Gedanken zu machen, wie es unsere Hauptperson Lili Campbell es tut. Wir erfahren anfänglich nicht mehr und versuchen so dem Rätsel auf den Grund zu gegen. Für mich gab es Momente, in welchen sich mir durch eine kleine Information ein großer neuer Teil erschloss. Ich finde es großartig, wie die Autorin einen immer wieder versteckte Hinweise gibt, dessen Bedeutung einem erst viel später gänzlich klar wird. Die Charaktere unserer Geschichte decken ein breites Spektrum ab. Da gibt es zum einen unsere Hauptperson: Lili Campbell, eine junge, schöne Lehrerin, welche Musik und Literatur liebt. Sie steht für, die Dinge an die sie glaubt ein, kann andere in ihrem Bann ziehen und versucht für ihre Liebe vieles zu ertragen. Dem Mann den sie in die Highlands folgte trägt den Namen Niall Munroy, der älteste der Munroys und somit das Familienoberhaupt. Er hat etwas charismatisches und geheimnisvolles an sich. Er kann unbeugsam und selbst furchteinflößend sein, aber bei seinem Lachen schmilzt das Herz seiner Verlobten dahin. Seine Mutter Caitronia ist sehr um einen tadellosen Ruf der Familie bemüht. Früher einmal soll sie eine äußerst lebendige Persönlichkeit gewesen sein, doch mittlerweile ist sie eine “perfekte Munroy”. Isobel Munroy, die Tochter von Niall und seiner ersten Frau, ist ein aufgewecktes, junges Mädchen, dass ihre Mutter schon viel zu früh verloren hat. Sie hängt sehr an Lili, fürchtet sich aber vor der Möglichkeit auch noch von ihr verlassen zu werden. Die schwarzen Schafe der Familie sind Dusten und Mhairie Munroy. Großmutter Mhairie wird als verrückt bezeichnet, da sie kein Tuch über die Vergehen der Munroys ausbreitet. In jungen Jahren liebte sie einen Makenzie, der ihr jedoch genommen wurde. Sie ist eine herzendgute Frau, die ein trauriges Schicksal erleiden musste. Dusten ist Nialls Cousin, er ist ein fröhlicher, liebenswürdiger Mensch, den Lili sofort in ihr Herz schließt. Sie und die vielen anderen Charaktere geben der Geschichte ihre Autensität, man kann sich wirklich vorstellen, dass es sich hätte so abspielen können. Die Geschichte an sich, hat meinen Geschmack sehr gut getroffen. Sie hat einem viel zu denken aufgegeben und je tiefer man in sie eintauchte, desto interessanter und spannender wurde sie. Man fühlte sich als wäre man mittendrin. Kurz: Das Werk ,,Der Ruf der Highlands” kann ich wirklich weiterempfehlen! Es ist eine wunderbare Geschichte mit vielen unerwarteten Begebenheiten.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Highlands" von Amy Cameron

    Der Ruf der Highlands

    buecherwurmolli

    12. May 2011 um 19:29

    Bildnis der Highlands Amy Cameron beschreibt in ihrer Schottlandsaga "Der Ruf der Highlands" die Geschichte einer jungen Lehrerin, welche durch Heirat in die Highlands zieht und sich dort gegen Vorurteile und Fehden ihr Glück erkämpfen muss. Lili Campbell ist Lehrerin an einer Mädchenschule in Edinburgh un dführt ein glückliches und geregeltes leben mit ihrer Mutter. Als sie sich jedoch in den Vater ihrer Lieblingsschülerin Isobel verliebt und dieser sie mit in die Highlands nehmen will, beginnt für den Leser eine Reise in die Vergangenheit, in welcher Sie Lili durch viele Geheimnisse und Geschehnisse begleiten. Schon nach ein paar Seiten waren die Geschehnisse recht vorhersehbar und klar. Sowie jeder Charakter seine vorgegebene Rolle zu haben schien, so schienen auch die Ereignisse vorhersehbar und aufeinander abgestimmt. Meiner Meinung nach wäre es möglich gewesen diese Geschichte in 200-300 Seiten schön zu erzählen, jedoch wurde die Handlung weit auseinander gezogen und wirkte somit teilweise trist und langweilig. Gefallen hingegen hat mir, dass ich für meinen Teil einige Dinge über das alte Schottland gelernt hab. Zum Beispiel über Kleidung, Familienfeste und Sitten. Desweiteren hat mir die ausgedehnte und ausführliche Beschreibung der Natur und Umgebung der Highlands gefallen, wodurch sich der Leser sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen konnte. Ein weiterer Pluspunkt für das Buch ist, dass es in 3 Teile untergliedert ist, da man ohne den 2. Teil das Buch wohl gegen Ende überhaupt nicht mehr verstanden hätte. ZU anfang der Geschichte waren es meiner Meinung nach zu viele Charaktere, welche jedoch nicht gut charakteriesiert wurden, wodurch der Leser sehr lange braucht, um sich in den Geschehnissen gut zurecht zu finden. Desweiteren habe ich einige Fehler entdeckt, wie zum Beispiel Worte doppelt. Da sich diese Fehler nicht gehäuft, jedoch herauskristalisiert haben, haben sie leider auch ein bischen den Lesespaß beeinträchtigt. Insgesamt ein wohl gelungenes Buch, dass zwar nicht mit guten Charakteren, dafür aber mit einer sehr guten Geschichte und mit einer wunderschönen Beschreibung der Natur punkten kann. Jedem zu empfehlen der leichte Lektüre für lange Nächte bevorzugt.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Highlands" von Amy Cameron

    Der Ruf der Highlands

    Peanutsky

    03. April 2011 um 09:05

    Das ist eines der schlechtesten Bücher das ich jemals gelesen habe. Hatte die LP noch eine durchschnittliche, unterhaltsame Historienromanze versprochen, hat das ganze Buch mich sehr enttäuscht. Dieses Buch hätte ich normal, wenn ich keine gerechte Rezension schreiben hätte wollen, einfach unvollendet zur Seite gelegt. So habe ich es aber zu Ende gelesen, unter viel genervten Gestöhne darüber wie schlecht ein Buch eigentlich sein kann. Die junge Lilly, welche aus armen Verhältnissen stammt ist eine engagierte Lehrerin die sich in den Vater ihrer Lieblingsschülerin verliebt. Diese "Liebe" wird natürlich sofort erwidert und sogleich gibt sie ihm ihre Hand zu Frau. Aus diesem Grunde folgt sie ihrem Angetrauten in die Highlands, nachdem sie kurz zuvor ihre plötzlich verstorbene Mutter beerdigt hatte. Hier erfolgt der erste große Kritikpunkt: Frau Cameron schafft es nicht eine glaubwürdige Emotionswelt aufzubauen. Dass sich die unerfahrene Lilly Hals über Kopf in einen Mann verliebt, mag sein. Aber dass ein erfahrener Mann ihr am zweiten Tag seine Liebe gesteht und ihr in aller Öffentlichkeit Kussmünder zuwirft ist erstens unglaubwürdig und darüber hinaus auch noch mehr als peinlich. Als nächstes wird die Mutter, zu der Lilly ein sehr gutes Verhältnis hatte, unter die Erde gebracht. Bei Lilly gab es aber keinerlei Trauerarbeit, auch keine verdrängte. Im Umgang mit der Tochter ihres Ehemanns wird klar, dass die Autorin den Tod nur eintreten lässt um die beiden Protagonisten einander näher zu bringen. Dies finde ich äußerst billig gemacht! Als nächstes möchte ich gerne die hölzernen und extrem unglaubwürdigen Dialoge aufführen. So sprechen die Protagonisten hier so, als ob z.B. der Raum in dem sie sich in diesem Moment befinden nur von ihnen gesehen wird und müssen diesen daher dem anderen Charakter der sich ebenfalls in dem gleichen Raum befindet, erst erklären. Das ist grottenschlecht und man merkt mal wieder wie unfähig die Autorin ist der Geschichte leben zu geben. Der nächste Kritikpunkt ist die Beziehung zwischen Niall und Lilly: Es ist klar dass sich die Frauen der damaligen Zeit dem Manne gegenüber eher unterwürfig verhalten hatten. Dies ist auch der Fall bei Lilly. Nervig war nur dass diese sich immer nur dann so verhielt wenn es der Autorin passte und bei der nächsten Gelegenheit versuchte sie dem Leser wieder eine aufmüpfige Lilly näher zu bringen, was natürlich so nicht funktionieren kann. Aussagen von Lilly wie: "....., aber diese harte Seite von Niall war ihr ensetzlich fremd." bezeugen nur wieder wie inkonsequent die Autorin ihr Buch und ihren Charakter gestaltet hat. Schließlich hatte Lilly bis dato gefühlte 4 Gespräche mit Niall gehabt. Allgemein konnte ich Lillys bestürzen über Nialls ach so bösen Charakter nicht so ganz verstehen, da sie ihn ja zu keinem Zeitpunkt gekannt hatte und nicht etwas anderes erwarten konnte. Ganz furchtbar fand ich auch das immer wiederkehrende Verhalten zwischen Niall und Lilly: Niall ist gemein, worauf Lilly beinahe (aber nur beinahe, schließlich hat sie ja so einen starken Charakter) zum weinen anfängt. Das tut Niall wiederrum dann doch leid und er ist wieder nett zu ihr. Lillys Reaktion darauf ist es sich eine böse Bemerkung zu verkneifen die sie in ihrer Dummheit aber eine Seite später dann ausversehen doch wieder verrät. Zuletzt nervte natürlich noch die absolute schwarz-weiß Malerei und den praktischen Vorfall des zweiten Weltkrieges um noch einen unbequemen Charakter aus dem Verkehr zu ziehen und ein künstliches Happy End zu ermöglichen. Postitiv bleibt nur zu sagen, dass man das Buch mehr oder weniger flüssig lesen konnte und das zweite Kapitel über die Großmutter ok war. Leider bleibt das Buch trotzdem sehr schlecht!

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  • Rezension zu "Der Ruf der Highlands" von Amy Cameron

    Der Ruf der Highlands

    Gurke

    28. February 2011 um 17:04

    Die Lehrerin Lili Campbell – die Tochter einer Köchin - führt ein einfaches, aber glückliches Leben in Edinburgh. Als sie auf einem Schulfest dem Vater ihrer Lieblingsschülerin Isobel begegnet, ist es um sie geschehen. Auch er scheint sofort hin und weg von der Frau aus dem einfachen Stand zu sein, denn er macht Lili einen Heiratsantrag, obwohl er selbst ein Baronet aus den Highlands ist. Doch nachdem Lili den Antrag annimmt, beginnen die Probleme, angefangen bei der plötzlichen Ablehnung der kleinen Isobel und der Abweisung, die Lili von der Familie Munroy erfährt. Gemütliche Abende im Kreise der Familie werden regelmäßig durch Hasstiraden auf die verhassten Makenzies unterbrochen und selbst die alte Großmutter Mhairie wird nicht davon ausgeschlossen. Nur langsam kommt Lili dem Geheimnis der Fehde zwischen den Munroys und den Makenzies auf die Spur und ein Happy End für sie und Niall rückt in weite Ferne. Schon von der ersten Seite an war ich von Amy Camerons bildlicher Sprache (und dem Cover des Buches) in den Bann gezogen und habe mich selbst in den Straßen von Edinburgh oder in den Wäldern der Highlands gefühlt. Die Charaktere werden ebenfalls lebendig beschrieben, was es dem Leser leicht macht, Mitgefühl oder Ablehnung für die jeweiligen Personen zu empfinden. Besonders den Einschub in Mhairies Vergangenheit fand ich gelungen, weil er das innere Zerwürfnis gut darstellt und den Ursprung der Fehde deutlich macht. Beim Lesen wurde mir nie langweilig, denn es gab immer wieder Passagen, die das Geschehen in eine andere Richtung verlaufen ließen, als ich es mir vorher eigentlich gedacht hatte. Es war nicht einfach nur eine schnöde Liebesgeschichte, sondern viel mehr ein wunderbar durchdachter Roman voller Geheimnisse und Amy Cameron schickt die Leser mit Lili zusammen auf die Reise nach der Wahrheit. Ich habe wirklich nichts Schlechtes über diesen Roman zu sagen und kann jedem, der auf der Suche nach einem Buch zum Träumen ist, diese Lektüre empfehlen! Es ist eine gut gelungene Mischung aus Intrigen, Hass und Verrat, gepaart mit ganz viel Liebe. :-) „Der Ruf der Highlands“ zeigt dem Leser, dass es nichts bringt, den Geistern der Vergangenheit nachzujagen, und dass Wut nur noch mehr Verderben mit sich bringt. Ich kann nur hoffen, dass Amy Cameron noch viele Romane in dieser Art veröffentlichen wird.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Highlands" von Amy Cameron

    Der Ruf der Highlands

    kiwi94

    28. February 2011 um 12:26

    Gut aber nicht perfekt so beginne ich meine Rezension. Der Ruf der Highlands interessierte mich vor allem deswegen dass ich ein Schottlandfan bin. Dieser Teil wurde vollauf zufriedengestellt. Die Highlands stehen nicht einfach auf dem Buchdeckel sondern finden sich auch in der Geschichte farbenprächtig wieder. Das Buch ist vollgepackt mit allem was das Leserherz so begehrt: Familienfehde, Geheimnis, Liebe, Vergangenheit und Hass und das wurde auch ganz ordentlich verpackt. Der Stil ist gut und so bin ich auch schnell vorangekommen. Allerdings weist das Buch einige Längen auf und manchmal gab es Passagen die für mich nicht immer nachvollziehbar waren. Einzelne Personen die eine wichtige Rolle spielen wie Niall z.B. haben wenig überzeugt und so musst ich einen Stern abziehen. Dennoch für Highlandfans sicherlich ein gutes Buch

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  • Rezension zu "Der Ruf der Highlands" von Amy Cameron

    Der Ruf der Highlands

    Mika2003

    21. February 2011 um 14:15

    Das Buch lässt mich etwas Zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite die sprachliche Gestaltung und die Wahl der Protagonisten. Der Schreibstil und die sprachliche Gestaltung des Buches sind wunderbar. Man kommt von der ersten Minute an in die Geschichte rein, die mit klaren Worten und detailreichen Beschreibungen glänzt. Gerade am Anfang, als der Tanz beschrieben wird, den die Lehrerin Lili Campell mit Ihrer Lieblingsschülerin Isobel Munroy übt, kann man sich auf Grund der Beschreibungen jeden Schritt sehr gut vorstellen. Aber auch die detailreichen Beschreibungen der handelnden Personen lassen diese bildlich vor dem geistigen Augen entstehen. Wo mit wir schon bei den handelnden Personen und ihren Charakteren sind. Sehr unterschiedliche Charaktere mit sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten und Hintergründen prallen aufeinander. Alle vereint das gleiche: Der unbändige Hass der Clans gegeneinander und das sie ein großes Geheimnis bewahren wollen. Dass dabei die Liebe, die Vernunft und das Verzeihen auf der Strecke bleibt, wird billigend in Kauf genommen. Sehr gut gefallen mir hier eigentlich Lili, die Kämpferin, die nicht klein beigeben will und Isobel, die Tochter, die gegen die Kälte und Strenge des Vaters, der Großmutter und der Familie bestehen muss. Ebenfalls mein Herz erobern konnte die Gro0mutter von Niall, die obwohl als senil dargestellt, doch einfach nur liebenswert ist, das Herz am rechten Fleck hat. Niall jedoch verliert schon am Anfang des Buches. Ihn treibt eigentlich nur Hass – warum und weshalb, wird zwar deutlich gemacht – aber als „normaler Mensch“ ist es nicht nachvollziehbar. Das Setting – die schottischen Highlands – ist phantastisch gewählt, passt super zur Geschichte und die Beschreibungen machen Lust darauf, sich das ganze mal selbst anzuschauen. Das Buch selbst ist in drei Teile geteilt – im Mittelteil erfährt man dann etwas mehr über die Fehde der Familie, die Hintergründe und was diese Fehde in den Familien eigentlich anrichtet. Der Roman lässt sich von Anfang an sehr gut lesen. Allerdings hat es einige Längen, die so hätten nicht sein müssen und der ganzen Geschichte etwas den Schwung nehmen. Diese Längen sind ein kleines Manko an dem Buch, das mir im Großen und Ganzen recht gut gefallen hat und mir schöne Lesestunden beschert hat. (bei vorablesen unter Nickname Sternchen28 verfasst)

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  • Rezension zu "Der Ruf der Highlands" von Amy Cameron

    Der Ruf der Highlands

    Queenelyza

    15. February 2011 um 13:45

    Mit Spannung nahm ich dieses Buch zur Hand, ich freute mich auf eine abwechslungsreiche Geschichte, mal wieder einen historischen Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen mag, mit Action, Romantik, Lachen und Weinen, Guten und Bösen...ja, so dachte ich mir das und am Ende blieb leider nur ein schales Gefühl - und Langeweile. In " Der Ruf der Highlands" geht es um die junge Lehrerin Lili, die nach einer kurzen Begegnung mit Niall Munroy von ihm gebeten wird, seine Frau zu werden und ihm in die Highlands zu folgen, um mit ihm zu leben. Bis dahin war die Geschichte spannend, die Charaktere wirkten frisch und authentisch. Als Lili dann auf dem Anwesen der Munroys ankommt, beginnt allerdings die Misere. Denn die Familie ist ihr gegenüber nicht sehr wohl gesonnen, es gibt viele Familiengeheimnisse, eine alte Fehde zwischen zwei Clans belastet die Familie sehr. Zu dumm, dass ausgerechnet Lili, die neue Braut, vor ihrer Abreise herausgefunden hatte, dass ihr Vater aus dem feindlichen Clan, der Makenzies, stammte. Nun hat sie genug damit zu tun, dieses zu verarbeiten und es vor der Familie geheimzuhalten. Leider wirken sämtliche Personen, die man auf dem Anwesen der Munroys kennenlernt, blass und schablonenhaft. Kein Charakter wird tiefer ausgearbeitet, die wenigen Spannungspunkte, die gesetzt werden, können auch von Weniglesern problemlos bereits vorher erraten werden, die Story plätschert mehr schlecht als recht dahin. Nach zwei Dritteln des Buches war ich ernsthaft versucht, es wegzulegen, um mich einer geeigneteren Lektüre zu widmen. Aber ich habe dann doch durchgehalten und doch noch auf einen überraschenden Twist in der Story gehofft. Jedoch vergeblich... Schade, hier hätte man mit einigen Charakterzeichnungen mehr und einer etwas liebevoller entwickelten Story durchaus einen Pageturner aus der Geschichte machen können. So leid es mir für die Autorin tut, deren Erstlingswerk dieses Buch war, es sind von mir nicht mehr als 2 Sterne drin.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Highlands" von Amy Cameron

    Der Ruf der Highlands

    Klusi

    14. February 2011 um 21:47

    Edinburgh 1913 Bei einer Schulaufführung lernt die junge Lehrerin Lili Campbel den Vater ihrer Lieblingsschülerin kennen. Sie ist sogleich fasziniert von dem attraktiven Sir Niall Monroy, und das Interesse scheint gegenseitig zu sein. Als Niall um ihre Hand anhält, wird Lili zuerst von großen Zweifeln geplagt, denn sie passt so gar nicht in seine Welt. Der verwitwete Highlander ist aus adligem Haus, während Lili als Tochter einer einfachen Köchin aufgewachsen ist – Vater unbekannt. Letztendlich nimmt sie Nialls Antrag an und folgt ihm und seiner Tochter in die neue Heimat und damit in eine ungewisse Zukunft. Sie hofft, dadurch auch dem mutterlosen Mädchen als Freundin zur Seite stehen zu können. Die Begrüßung in Lilis neuem Zuhause fällt frostig aus, denn Nialls Familie steht der jungen Frau skeptisch gegenüber, und auch Isobel reagiert störrisch auf die Nachricht, als sie von der Verlobung zwischen ihrer Lieblingslehrerin und ihrem Vater erfährt; das Mädchen ist völlig durcheinander. Lili muss um Isobels Zuneigung kämpfen und sich zugleich gegen Nialls Mutter, seinen Bruder und dessen Frau durchsetzen, die ihr zum Teil mit Arroganz, aber auch mit unverhohlener Abneigung begegnen. Zu ihrer Enttäuschung findet Lili in ihrem zukünftigen Mann nicht die erhoffte Rückenstärkung. Niall reagiert oft jähzornig und seine Launen sind unberechenbar, ganz besonders wenn ein Thema zur Sprache kommt: die Feindschaft zwischen den Munroys und dem verhassten Clan der MaKenzies. Sobald Lili fragen stellt, stößt sie immer wieder auf eine Mauer des Schweigens. Es gibt im Scatwell nur zwei Menschen, die ihr Sympathie und Verständnis entgegenbringen, das sind Nialls Großmutter Mhairie und sein Cousin Dusten. Was wie eine nette Romanze beginnt, entwickelt sich dramatisch und mysteriös. Der Schatten alten Unrechts fällt erneut auf die beiden verfeindeten Clans und lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Es gibt zu viele Geheimnisse, die gewahrt werden sollen, und die ganze verfahrene Situation macht es Lili schwer, in ihrer neuen Heimat Fuß zu fassen. Anfangs ist es gar nicht so leicht, die vielen Verwicklungen zu durchschauen, die in dieser Geschichte verwoben sind und ihren Ursprung bereits Generationen zuvor haben. Aber die Autorin bringt sehr gekonnt Stück für Stück Licht ins Dunkel, sowohl für Lili als auch für die Leser des Romans. Sehr interessant und aufschlussreich fand ich hier die ausführliche Rückblende in Mhairies Vergangenheit. Der Beginn des Weltkriegs wird nur am Rande gestreift, obwohl seine Auswirkungen tief in die Handlung eingreifen. Aber ich fand das gerade richtig so, denn dies ist kein historischer Roman, sondern ein packendes Familiendrama über mehrere Generationen. Bemerkenswert schön und gelungen finde ich auch das Cover, welches die schottische Landschaft ausdrucksstark zeigt. Sogar das kleine rote Boot hat seinen Platz in der Geschichte, lasst euch überraschen. ;)

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