Amy Christine Parker Gated - Die letzten 12 Tage

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Inhaltsangabe zu „Gated - Die letzten 12 Tage“ von Amy Christine Parker

Bis vor Kurzem glaubte die siebzehnjährige Lyla, die Gemeinschaft von Mandrodage Meadows, in der sie mit ihrer Familie lebt, bewahre sie vor dem Bösen in der Welt und dem bevorstehenden Weltuntergang. Dann trifft sie Cody, einen Jungen von außerhalb, und stellt fest, dass sie in Wahrheit in einem perfiden Unterdrückungssystem gefangen ist. Doch Lylas Versuch, gegen Pioneer, den ebenso charismatischen wie gefährlichen Führer der Gemeinschaft, zu rebellieren, führt zum Kampf . . .

Kein literarisches Meisterwerk, aber dieses Buch zeigt sehr realistische die Macht und die Gefahr einer fanatischen Religion. Lesen!

— tomatenjohnny91

Die Macht einer Religion: Sehr einfach geschrieben, aber die Story ist so erschreckend realistisch und glaubwürdig. Muss man einfach lesen!

— Miia

Hatte mir etwas mehr erwartet. Der Wechsel von <harmonischem Miteinander> zu <angsterfülltem Eingesperrtsein> kam mir zu übereilt.

— rainbowly

War ganz okay.

— amsterdam_sarah

Schwere Kost, aber wirklich fesselnd. Ich habe die Befürchtung Band 2 wird mir schlaflose Nächte bereiten.

— lexana

Ich habe mir mehr von dem Buch erhofft...

— Kerime

Ich habe lange gebraucht um in das Buch hinein zu finden, Aber das Ende war grandios.

— julezzz96

Viel besser als erwartet! Spannend und interessant. Nur das Finale war etwas zu lang und kam mir zu konstruiert vor. Freue mich auf Teil 2

— killerprincess

Erschreckend und einfach brillant!!

— Lupina1992

Fesselnd!

— QueenDebby

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  • Gated, die letzten 12 Tage | Rezension

    Gated - Die letzten 12 Tage

    vivreavecdeslivres

    16. April 2017 um 12:34

    Wenn man auf das Cover blickt, kriegt man ziemlich sicher einen völlig verfremdeten Sinn für den Inhalt. Nein, es ist weder Fantasy noch eine Dystopie, obwohl es genauso schrecklich ist. Aber aktuell. Und genau deswegen liebe ich das Buch. Ich mag Dystopien, weil sie gesellschaftskritisch sind, weil sie etwas hinterfragen und nicht auf reiner Fantasie beruht. Was ich aber unglaublich schade finde, ist, dass der Bezug zu all dem Grausamen, was tagtäglich auf unserer Welt, in unserer Zeit passiert, nie gezogen wird und die Bücher deswegen nur selten ein Bewusstsein vermitteln.Bei Gated war das anders. Gated spielt in Mandrodage Meadows, was in der Nähe von Culver Creek liegt, einem winzigen Städtchen. Mandrodage Meadows ist noch viel kleiner, es besteht aus ein paar Häusern, etwa dreissig. Die Familien, die darin leben, müssen keine Miete zahlen, sie haben gar kein eigenständiges Geld. Das alles wurde von Pioneer an sich gerissen, dem Gemeindeführer, der weiss, was für alle am besten ist, denn nur er erhält die Visionen der Brüder. Und deswegen glauben ihm alle,  wegen seiner ungeheuren Ausstrahlung, obwohl er nicht der Schönste seines Geschlechts ist. Sie folgen ihm, machen alles was er tut, es herrscht absoluter Gehorsam. Er hat die Sekte gegründet, derer sich vieler, die darin sind, gar nicht so richtig bewusst sind. Alles was sie wissen stammt aus dem Munde des Pioneers, der sie auserwählt hat. Nur sie sind die einzigen Wahren, die einzigen, die Rein sind, und deswegen sind sie nicht zum Tode verdammt, der unweigerlich auf das Ende der Welt folgt, welches schon in knapp drei Monaten heranbricht, da ist sich Pioneer sicher. Das Geld, dass er von allen Familien bezogen hat,  steckt er in den Bau eines riesigen Silos, einer unterirdischen Welt mit komfortablem Luxus, aber vor allem ohne frische Luft, ohne eine letzte Verbindung zur Aussenwelt, die dann ja gar nicht mehr existieren wird.Lyla, unserer Protagonistin, wird immer nach gesagt, sie sein ein schwaches Lamm. Sie folgt Pioneer, ohne ihm richtig zu folgen, denn seine Anweisungen zum Schiessen-Lernen führt sie nicht aus - sie hat Hemmungen, jemandem auch nur ein Haar zu krümmen. Aber das muss sie, vielleicht viel Schlimmeres als das, wenn die Aussenstehenden am Tag des Weltuntergangs kommen und sich mit Gewalt einen Platz in ihrem Silo holen möchte, wie Pioneer es voraussagt. Dann muss die Gemeinde zurückschlagen, denn nur sie sind ja rein und deswegen zum Überleben bestimmt. Natürlich könnte man meinen, das Lyla ein naives Lämmchen ist, aber mit der Zeit stellt sich natürlich genau heraus, dass sie das nicht ist - eine Bilderbuchheldin, sozusagen. Ausserdem versteht man mit der Zeit ihr Leben - nie hat sie etwas anderes gekannt, als dieses Leben in ihrer geschlossenen Gemeinde, mit Pioneers Regeln und seinem Lebensentwurf. Man versteht auf eine sehr mitnehmende Weise, dass ihr gar nicht in den Sinn kommen könnte, dass da etwas falsch ist, dass Pioneer nicht der ist, für den er sich ausgibt, dass vielleicht alles nicht stimmt. Und dass er alles dransetzt, um die Macht über sie alle zu bekommen. Lyla ist natürlich ein starker Charakter, der mir wirklich  gefallen hat und das Buch auch sehr unterstützt hat, da so vieles auf ihr beruht. Aber auch die Nebencharaktere kommen nicht zu kurz, sie sind schön ausgeführt und eigen, obwohl sie in ein solch bestimmtes Regime gepresst wurden. Amy Christine Parker hat einen schönen, schlichten Schreibstil, der der Geschichte zu Gute kommt, sehr anpassungsfähig, manchmal schnell, aufregend und explosiv, dann fast schon schüchtern-zurückhaltend - eine schöne Mischung, die wunderbar zum Inhalt passt. Grob ist er natürlich eher in die Sparte 'normal' einzuordnen, aber es macht nicht wirklich viel aus, weil sich das Buch trotz der eher schwerlastigen Thematik sehr luftig und schnell zu lesen ist. So hatte ich während der gesamten Zeit Spass mit dem Buch, weil die Vielseitigkeit dieses einseitigen Lebens, dass unsere Hauptcharaktere führen müssen, so schön hervorgehoben wurde. Es wurde viel gekostet, auch sehr vorsichtig geschrieben, das merkt man, kleine Fehler sind nicht aufzufinden und der Lesespass hält sich gar nicht in Grenzen - im Gegenteil, man möchte ständig weiterlesen, und ich hab Seite um Seite umgeblättert, denn ich wusste auch, dass es einen weiteren Teil mit weiteren Strapazen für Lyla geben wird, auf den ich mich aber jetzt schon wahnsinnig freue, da es einfach unglaublich ist, was alles in diesem Buch vereint ist. Und so möchte ich es euch gerne so nah wie möglich ans Herz legen, es ist eine wundervolle Mischung, bei der niemand zu kurz kommt - Dystopienliebhaber, die, die lieber Contemporary lesen oder auch eingerostete High Fantasy Leser, Gated schafft den Mix, und das mit Bravour. Trotzdem lasse ich mit freudiger Erwartung auf die Fortsetzung einen halben Stern nach oben Luft - ich bin gespannt, ob dieser mit dem nächsten Band rund um Lyla erfüllt wird.http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2015/04/gated-die-letzten-zwolf-tage-rezension.html

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  • Gated- die letzten 12 Tage

    Gated - Die letzten 12 Tage

    xreading

    15. April 2017 um 15:53

    Inhalt:Furchterregend, bedrohlich und erschreckend wahrBis vor Kurzem glaubte die siebzehnjährige Lyla, die Gemeinschaft von Mandrodage Meadows, in der sie mit ihrer Familie lebt, bewahre sie vor dem Bösen in der Welt und dem bevorstehenden Weltuntergang. Dann trifft sie Cody, einen Jungen von außerhalb, und stellt fest, dass sie in Wahrheit in einem perfiden Unterdrückungssystem gefangen ist. Doch Lylas Versuch, gegen Pioneer, den ebenso charismatischen wie gefährlichen Führer der Gemeinschaft, zu rebellieren, führt zum Kampf .Quelle: Dtv Verlag, Gated, Amy Christine ParkerMeine Meinung:Das Cover:Das Cover des Buches trifft genau meinen Geschmack. Die Farben passen richtig schön zueinander und machen irgendwie einen sanften, aber geheimnisvollen Eindruck. Man muss zwar auch sagen, dass man am Cover nicht wirklich einen Zusammenhang mit dem Buch erkennt, aber ich finde es persönlich trotzdem schön!Der Schreibstil:Ich fand den Schreibstil sehr schön, da er sehr flüssig und angenehm war. Man kam schnell durch und man stolperte beim Lesen nicht über irgendwelche Sätze. Die Beschreibungen waren ausführlich, aber nicht zu langatmig, was mir gut gefallen hat. Auch die Gefühlslagen der Charakter wurden gut beschrieben. Jedoch wurde durch den Schreibstil nicht wirklich viel Spannung aufgebaut, was mich aber nicht wirklich weiter gestört hat, da ich sehr schnell durch das Buch durch kam. Die Charaktere:Ich wusste nicht wirklich was ich von Will, Lylas besten Freund und Zukünftigen, halten sollte. Es wurde irgendwie keine richtige Bindung zu ihm aufgebaut. Es wurde zwar dauernd betont, wie gut die Freundschaft zwischen Lyla und Will war, jedoch hat man davon nie wirklich was gesehen. Das fand ich persönlich sehr Schade, da ich fand, dass man aus Will als Charakter noch mehr herausholen könnte. Noch ein Charakter, der mir im Gedächtnis blieb, ist Pioneer. Ich habe mich während des Lesens mehrfach gefragt habe, ob er selbst an seine Prophezeiung glaubt oder allen etwas vorspielt. Die Storyidee:Als ich den Klappentext las, dachte ich noch das Buch würde in Richtung Fantasy gehen (Weltuntergang etc.). Das Thema Weltuntergang fand ich auch sehr spannend, da mich die Prophezeiung irgendwie an diese Prophezeiungen erinnerte, die immer herum gingen. (Ich glaube das war wegen diesem einen Tag, an dem der Kalender von den Maya endete). Als ich schließlich während des Lesens herausfand, dass es sich in dem Buch um eine Art Sekte handelte, war ich selbst erstmal überrascht. So konnte ich gut nachvollziehen wie sich die Protagonistin gefühlt hatte und das sie dachte das ganze wäre Realität. Die Umsetzung:Das Sektenthema hat mir sehr gut gefallen und ich fand es war gut umgesetzt. Es war überraschend und unerwartet für mich, was ich toll fand, den hätte ich von Anfang an gewusst, dass es ums Thema Sekten geht, wäre ich nicht so mitgerissen worden und hätte Lyla nicht so gut verstanden. Ich habe zuvor nicht wirklich Bücher über das Thema gelesen und nicht verstanden wie man an so etwas glauben konnte, obwohl es total falsch war. Jedoch hatte ich nach dem Buch Verständnis, würde man mir jetzt sagen mein ganzes Leben wäre eine Lüge gewesen würde ich es auch nicht glauben und auch nicht glauben wollen. Lyla ist mit dieser Vorstellung der Welt herangewachsen. Ich fand das Thema und die Umsetzung wirklich toll und ich habe nach dem Buch noch viel über das Thema nachgedacht. Fazit:Ein sehr spannendes Thema mit dem ich mich vorher nie wirklich befasst habe. Einen halben Stern Abzug für die teilweise fehlende Spannung und dafür, dass man zu vielen Charaktern keine wirklich starke Bindung aufbaut.4,5 von 5 Sternen

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  • Die Macht einer Religion

    Gated - Die letzten 12 Tage

    Miia

    19. February 2017 um 17:28

    Achtung! 1. Teil einer Reihe! Inhalt:  Bis vor Kurzem glaubte die siebzehnjährige Lyla, die Gemeinschaft von Mandrodage Meadows, in der sie mit ihrer Familie lebt, bewahre sie vor dem Bösen in der Welt und dem bevorstehenden Weltuntergang. Dann trifft sie Cody, einen Jungen von außerhalb, und stellt fest, dass sie in Wahrheit in einem perfiden Unterdrückungssystem gefangen ist. Doch Lylas Versuch, gegen Pioneer, den ebenso charismatischen wie gefährlichen Führer der Gemeinschaft, zu rebellieren, führt zum Kampf . .  Meine Meinung:  Peoples Temple, die Manson Family - es gibt zahlreiche wahre Geschichten über religiöse Gemeinschaften, die in Massenselbstmord oder in Mord endeten. Diese Sekten predigen, dass sie selbst die Guten sind und alle anderen die Bösen - auch wenn das Böse sich eigentlich innerhalb der Gemeinde abspielt. Ähnliches erleben wir auch in dieser Geschichte. Lyla lebt in einer Gemeinschaft rund um den Anführer Pioneer, der seinen Leuten einredet, dass die Welt bald untergehen wird und sie auserwählt sind zu überleben.  Doch Lyla zweifelt, eigentlich schon immer und hält sich dadurch selbst für schwach. All ihre Freunde und ihre Familie leben in dieser Gemeinschaft, dann kann das doch alles nicht schlecht sein, oder? Dieser Zwiespalt, den Lyla durchlebt, ist wirklich sehr realistisch und glaubwürdig dargestellt. Die Sprache des Buches ist zwar sehr einfach und die Gedanken, Gefühle und Ereignisse sind nicht sehr detailreich beschrieben, dennoch konnte ich mich richtig gut in Lyla hineinversetzen. Sie möchte unbedingt ein Teil der Gemeinschaft sein, ahnt aber auch, dass irgendetwas nicht stimmt. Mit auf diese Reise von Lyla zu gehen, hat mir persönlich wirklich gefallen und ich bin insbesondere begeistert davon, dass die "Liebesgeschichte" sehr zart beschrieben wird. Endlich haben wir nicht das typische "rosarote Brille"-Gehabe und das "Ach er ist so heiß"-Geschmachte. Hier geht es eher um die Faszination der außerhalb Lebenden und es ist daher wirklich glaubwürdig und wirkt nicht so aufgesetzt.  Da es sich um ein Jugendbuch handelt, darf man nicht davon ausgehen, dass man sprachlich gefordert wird, dennoch hat mir die Geschichte absolut gut gefallen, weil die Grundidee einfach erschreckend realistisch ist und so eben auch schon wirklich vorgekommen ist. Es werden dazu auch noch unterschiedliche Charaktere gezeigt, die eben auf verschiedene Art und Weise mit ihrem Glauben umgehen. Lyla selbst, ihre Mutter, ihr Vater, ihre Freunde - es ist sehr interessant mitzuerleben, wie unterschiedlich alle dieses Leben leben. Ich kann die Geschichte daher nur empfehlen :)  Fazit: Für mich eine erschreckend glaubwürdige Geschichte rund um eine religiöse Gemeinde, die so in ihrem Glauben gefestigt ist, dass sie nicht mehr sieht, wer eigentlich das wirklich Böse verkörpert. Auch wenn die Sprache sehr einfach ist und man nicht sehr gefordert wird, hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Ich freu mich auf Band 2 und vergebe hier die vollen 5 Sterne :) 

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  • Gated: Spannende Entwicklung!

    Gated - Die letzten 12 Tage

    Elera

    14. January 2017 um 17:44

    Inhalt: nach dem verschwinden ihrer Schwester ist lylas Familie zutiefst erschüttert und hält die ganze Welt für böse. Als kurz darauf pioneer auftaucht und ihnen vom Weltuntergang und der vernichtung aller böser Menschen erzählt sind sie um so begeisterter als sei erfahren, dass sie auserwählt sind diesen zu überleben. Sie ziehen zusammen mit 20 anderen Familien in einer kleine Gemeinde wo sie sich auf den Weltuntergang vorbereiten. Nach 10 Jahren ohne Kontakt zur Außenwelt trifft Lyla cody und beginnt bald alles, was pioneer ihnen beigebracht und erzählt hat infrage zu stellen. Meinung: zu Beginn wusste ich nicht was ich bin diesem Buch halten soll. Die erste Hälfte ging es hauptsächlich um das Leben in dem kleine Dorf und welche Regeln und damit verbundenen Strafen es gibt. So richtig spannend wurde es, als lyla Mangrove marodes das erste mal verlässt und das Ende der Welt näher rückt. Aber ab da könnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Thema, dass fast schon an eine Sekte erinnert hat mich sehr gefesselt und zugleich beschäftigt. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

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  • Leserunde zu "The Girls" von Emma Cline

    The Girls

    aba

    "Etwas von einer anderen Welt umgab sie..." Mit gerade 27 Jahren ist die US-amerikanische Autorin Emma Cline der aufsteigende Stern am Literaturhimmel. Ihr Debütroman "The Girls" erntet begeisterte Reaktionen und stürmt weltweit die Bestsellerlisten."The Girls" erzählt die Geschichte eines Mädchen und dessen schmerzhaften Weg zur Frau im wilden Kalifornien während des turbulenten Sommers des Jahres 1969. Dieses Buch überzeugt mit einer intelligenten und tiefgründigen Prosa, einer fulminanten Handlung und unvergesslichen Charakteren.Seid ihr bereit für "The Girls"? Dann dürft ihr diese garantiert spannende Leserunde nicht verpassen!Mehr zum InhaltKalifornien, 1969. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden – aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. Doch dann, an einem der endlosen Sommertage, begegnet sie ihnen: den "Girls". Das Haar, lang und unfrisiert. Die ausgefransten Kleider. Ihr lautes, freies Lachen. Unter ihnen ist auch die ältere Suzanne, der Evie verfällt. Mit ihnen zieht sie zu Russell, einem Typ wie Charles Manson, dessen Ranch tief in den Hügeln liegt. Gerüchte von Sex, wilden Partys, Einzelne, die plötzlich ausreißen. Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin und merkt nicht, wie der Moment naht, der ihr Leben mit Gewalt für immer zerstören könnte.Seid ihr neugierig geworden? Hier geht es zur LeseprobeMehr zur AutorinEmma Cline, geboren 1989, wuchs mit ihren fünf Geschwistern im nordkalifornischen Sonoma auf. Nach einem Master of Fine Arts an der Columbia University zog sie nach Brooklyn. Sie schreibt u. a. für den New Yorker und Oprah Winfreys Magazin O., 2014 hat sie den Plimpton Prize for Fiction der Paris Review erhalten.Rechtzeitig zum Erscheinungstermin verlosen wir zusammen mit Hanser 25 Exemplare von "The Girls" unter allen, die diesen überwältigenden Roman lesen und sich auch im Rahmen einer Leserunde mit anderen Lesern darüber austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten.Wer also mehr über "The Girls" erfahren möchte, soll sich unbedingt am besten bis zum 27.07. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben*, und auf diese Frage antworten:Evies Eltern lassen sich scheiden, ihre einzige Freundin beachtet sie nicht. Sie verfällt dem Reiz der "Girls" und sieht nicht die Gefahr, die droht, ihr Leben zu zerstören.Glaubt ihr, dass ein Leben, in dem man immer die richtigen Entscheidungen trifft, das Resultat einer glücklichen Kindheit und einer erfüllten Jugend ist? Sind gute Eltern die Garantie für ein glückliches Leben? Auf eure Antworten und die Diskussion bin ich sehr gespannt und wünsche euch viel Glück!* Bitte beachtet auch unsere Richtlinien für Leserunden und Buchverlosungen.

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  • Gated - Die letzten 12 Tage

    Gated - Die letzten 12 Tage

    julezzz96

    15. June 2016 um 12:04

    “But even lambs have to be lions sometimes.” Inhalt: Nachdem Lyla und ihrer Familie etwas Schreckliches zustößt hilft Pioneer ihnen wieder auf die Beine zu kommen und schenkt ihnen ein sicheres zu Hause in Mandrodage Meadows, einer kleinen Gemeinde aus 20 Familien.Total abgeschottet von der Außenwelt sind sie die Einzigen, die vom Ende der Welt wissen, sie sind auserwählt um zu überleben. Doch Lyla fällt es immer schwerer sich an die Regeln und Richtlinien zu halten die Pioneer seiner Gemeinde auferlegt hat.Als dann auch noch Besuch in Mandrodage Meadows auftaucht, was sonst nie vorkommt, wird Lylas Loyalität gegenüber Pioneer infrage gestellt.Immer mehr fängt sie an zu zweifeln. Wer ist Pioneer eigentlich wirklich?Und warum sollten die Menschen von außerhalb sterben und sie nicht? Meinung: Mir persönlich viel es schwer in das Buch hineinzukommen. Es lag circa ein Jahr neben meinem Bett mir nur 21 gelesenen Seiten, bis ich es wieder aufschlug um ihm noch mal eine Chance zu geben. Und Gott bin ich froh, dass ich es getan habe. Nach den ersten 70 Seiten wurde es immer spannender und am Ende konnte ich es garnicht mehr aus der Hand legen. Zu Beginn kam mir Lyla so naiv und schwach vor im Gegensatz zu ihren Freunden und ich mochte sie nicht wirklich. Dies hat sich jedoch im Laufe des Buches komplett geändert. Amy beschreibt das Leben in Mandrodage Meadows so erschreckend real, dass es einem nach dem Lesen immer noch im Kopf bleibt. Vor allem der Konflikt den Lyla mit sich selbst hat ist super beschrieben, so dass man nicht anders kann, als mit Lyla zu fühlen und zu zweifeln. Ich bin sehr froh, dass ich dieses Buch doch noch gelesen habe und rate jedem, der wie ich Schwierigkeiten hatte oder es seit Langem auf seinem SuB hat, es zu lesen, denn es lohnt sich definitiv. “If a sky this dark can still be peppered with so much light, maybe this world can be too.”

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  • Erschreckend real!!!

    Gated - Die letzten 12 Tage

    Lupina1992

    03. March 2016 um 13:35

    Wow! Ich habe gerade das Buch Gated gelesen (in nur 2 Tagen!!) und bin immer noch sprachlos...  Um was geht es überhaupt? Die 17-jährige Lyla lebt mit ihren Freunden und ihrer Familie in einer kleinen Kommune die sich Mandrodage Meadows nennt.  Seit sie ein kleines Kind ist lebt sie nun schon dort. Der Gründer Pioneer lässt die Menschen glauben das der Weltuntergang kurz bevorsteht und sie als einzige "auserwählt" wären zu überleben.Die Einwohner und Lyla vertrauen Pioneer blind und stellen keiner seiner Entscheidungen infrage. Erst als Cody, ein Junge von außerhalb auf Lyla trifft, fängt sie an alles in Frage zu stellen. Das Buch war ein absolutes Highlight für mich. Das schlimmste war, das alles gar nicht so abwegig ist. Es wird sehr anschaulich und schonungslos erzählt wie das Leben in so einer fanatischen Sekte ist und wie leicht sich manche Menschen aus Verzweiflung manipulieren lassen. Leute kauft euch das Buch unbedingt!!! 

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Spannend und realistisch

    Gated - Die letzten 12 Tage

    lizzie123

    09. January 2016 um 19:12

    Im Roman „Gated – Die letzten 12 Tage“ von Amy Christine Parker geht es um die siebzehnjährige Lyla, die seit ihrer Kindheit mit ihren Eltern in einer Gemeinschaft (Sekte) in Mandrodage Meadows abgeschieden von der Außenwelt lebt. „Pioneer“, der Anführer der Sekte, prophezeit das Ende der Welt, lässt zum Zweck des Überlebens einen unterirdischen Bunker erbauen, verbietet den Mitgliedern seiner Gemeinschaft jeglichen Kontakt zur Außenwelt und erwartet absoluten Gehorsam von ihnen. Lyla erfüllt Pioneer's Erwartungen – zumindest bis zu dem Tag, an dem sie Cody trifft. Er kommt von außerhalb und bringt sie dazu, die strengen Regeln und Gesetze der Gemeinschaft zu hinterfragen. Sie begreift, dass sich das Böse nicht außerhalb, sondern innerhalb der Mauern befindet. Sie beginnt zu kämpfen – auch wenn Widerstand gegen Pioneer zwecklos scheint… Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, es war sehr spannend und es gab keine unnötigen Längen. Alles wirkte sehr realistisch, weil die Autorin Katastrophen aus der Wirklichkeit verwendet hat, wie beispielsweise den 11. September am Anfang oder später den Hurrikan Katrina. Das Cover wirkt zuerst etwas düster, was auch gut zur Atmosphäre der Geschichte passt, regt aber auf jeden Fall zum Lesen des Klappentextes an. Alles Beschriebene wurde sehr gut erklärt und war leicht nachvollziehbar; auch wie Lyla sich in der Sekte fühlt und sich langsam von ihr abwendet, da das Buch aus ihrer Perspektive geschrieben ist und man sich so in Lyla hineinversetzen konnte. Den Schreibstil der Autorin fand ich generell gut. Das Thema hat mir auch sehr gut gefallen. Ich fand die Grundidee sehr interessant und dass das Buch nicht in der Zukunft spielt, sondern wenige Jahre in der Vergangenheit und den für 2012 prophezeiten Weltuntergang rückwirkend betrachtet. Der Schwerpunkt des Buches verschiebt sich im Laufe der Geschichte: zuerst geht hauptsächlich um das Leben in der Sekte und um den 2012 bevorstehenden Weltuntergang, doch dann beginnt Lylas Kampf gegen den gewalttätigen Anführer der Sekte und das Buch wird noch realistischer, weil klar wird, dass es keinen Weltuntergang geben wird. Genauso entwickelt und verändert sich aber auch Lyla im Laufe der Geschichte: aus dem Lamm wird eine Löwin; sie kämpft für diejenigen, die sie liebt. Pioneer verändert sich hingegen nicht wirklich; man erkennt nur nach und nach sein wahres Gesicht. Fazit: Sehr spannend, würde ich auf jeden Fall weiterempfehlen und ich werde unbedingt den zweiten Band lesen :)

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  • Beklemmendes Jugendbuch

    Gated - Die letzten 12 Tage

    Lola1008

    06. January 2016 um 10:21

    Beklemmendes Jugendbuch Die 17-jährige Lyla lebt mit ihrer Familie in Mandrodage Meadows, einer kleinen Kommune mitten in Amerika, die sich vom Leben der Außenwelt abschottet. Das besondere an der kleinen Gemeinschaft, die aus mehreren Familien besteht: Alle glauben an den Weltuntergang. Pioneer, der Anführer und Gründer der kleinen Kommune schirmt die Menschen ab und erzählt ihnen, sie seien "auserwählt" worden, den Weltuntergang zu überleben. Auch Lyla zweifelt an der Wahrheit seiner Worte nicht, ebenso wenig wie die anderen. Sie erhalten keinen Zugang zu den Medien, denn Pioneer informiert sie so oder so über das Geschehen in der Welt. Erst als der Sohn des Polizeichefs Cody auftaucht, gerät die heile Welt in Mandrodage Meadows für Lyla ins Wanken. Allerdings bleibt ihr nicht viel Zeit, die anderen zu warnen. Nur 12 Tage haben sie, bevor alle in den Schutzbunker flüchten und alle Hoffnung vergebens ist. Denn Lyla erkennt, dass das Böse nicht in der Außenwelt liegt, sondern mitten unter ihnen ist... Meine Meinung Dieses Buch stand schon lange Zeit auf meiner Liste und jetzt komme ich auch endlich dazu, eine Rezension dazu zu schreiben. Bei "Gated: Die letzten 12 Tage" handelt es sich um einen Jugendroman, der dystopische Züge aufweist: alles wird über eine einzelne Person kontrolliert, die Mitglieder der Gemeinde müssen bestimmte Regeln befolgen, die ihre Freiheit einschränken, aber das scheint sie nicht zu stören und sie hinterfragen nichts. Dadurch wirkt der Schreibstil, den die Autorin in ihrem Erstling nutzt, äußerst beklemmend, so dass sich auch der Leser äußerst unwohl fühlt, wenn er die Situationen durchlebt, in denen Lyla sich befindet. Insgesamt wird eine leicht verständliche Sprache im Roman verwendet, so dass man der Handlung leicht folgen und sich zudem die Handlungen der Charaktere sehr gut vorstellen kann. Während der Geschichte schlüpft der Leser in die Haut von Lyla, um die es ja auch hauptsächlich geht, so dass er einen besonderen Einblick auf ihre Gedanken und Gefühle hat. Auch hier kreiert die Autorin eine durchgehend beklemmende und unangenehme Atmosphäre, denn Lylas Gedanken sind manchmal so sehr von Pioneer oder den Regeln der Gemeinde allgemein geprägt, dass man sie einfach anschreien müsste, warum sie denn nicht die Augen aufmachen und selbst denken würde. Dass die Ideologien, die Lyla in den Kopf gepflanzt wurden, funktionieren, lässt sich an der Tatsache festhalten, dass viele Handlungen, die auf den Leser beängstigend wirken für Lyla ganz normaler Alltag sind. Insgesamt erhält man einen guten Blick auf die Welt, in der Lyla ihr Leben verbringt. Vieles ist sehr detailliert hervorgehoben, nicht nur, wie sie dazu kamen, in die Kommune aufgenommen zu werden, sondern auch, wie die Gemeinschaft im Allgemeinen funktioniert. Dies geschieht nicht in einem Zug, sondern immer in kleinen portionierten Häppchen, die an die Situationen angepasst sind. Dadurch kann man sich das Leben in der Gemeinschaft sehr gut vorstellen, da alles sehr durchdacht wirkt. Die Kapitel selbst sind mal kurz und mal lang gehalten. Abwechselnd geht es um die Gegenwart und die Vergangenheit. Während Lyla in den Gegenwartssequenzen erzählt, was gerade in diesem Moment geschieht, berichtet sie im Vergangenheitsstrang der Geschichte wie ihre Eltern dazu kamen nach Mandrodage Meadows zu ziehen. Alle Kapitel sind gut in einem Rutsch schaffbar, auch wenn sie manchmal etwas länger gehalten sind. Trotzdem findet man nach einer Lesepause wieder gut in die Geschichte hinein. Kommen wir nun zu den Charakteren, die uns im Verlauf der Handlung vorgestellt werden. Durch die Ich-Perspektive, die die Autorin durch das gesamte Buch hindurch nutzt, lernt man alle Charaktere und ihre Beziehungen zueinander durch Lyla kennen. Über letztere erfahren wir auch am meisten, da der Leser ständigen Zugriff auf ihre Gedanken und Gefühle hat. Obwohl die Charaktere am Anfang der Geschichte sehr oberflächlich erscheinen, entwickeln sie im Laufe der Handlung eigenständige Charaktereigenschaften, die auch später noch eine größere Relevanz für die Geschichte haben. Insbesondere die Hauptcharaktere, zu denen nicht nur Lyla, sondern auch Cody und Marie gehören, sind besonders detailliert herausgearbeitet worden und haben von allen auftretenden Charakteren die größte Persönlichkeit. Auch in diese kann man sich ab spätestens der Buchmitte gut hineinfinden. Zudem erleben während der Gesamthandlung des Romans eine richtige Wandlung, was äußerst überraschend für den Leser sein kann. Dadurch möchte er außerdem erfahren, wie es mit der Geschichte weitergeht. Was mir außerdem noch gut gefallen hat, war, dass auch die Nebencharaktere viele Auftritte hatten. Dadurch lernte man auch diese einigermaßen gut kennen. Dennoch drängen diese sich nicht komplett in den Vordergrund, so dass man sie als Hauptpersonen hätte betrachten können. Auch der Handlungsverlauf hat es in sich, denn das Buch ist durchweg spannend geschrieben, so dass man den Roman nicht aus der Hand legen möchte. Mit jedem Kapitel wird die Handlung weitergesponnen oder auch bestimmte Verhaltensweisen der Charaktere erklärt. Dadurch wirkt das Buch insgesamt sehr gut durchdacht, detailliert und die Charaktere sehr real auf den Leser. Zudem erfährt der Leser, wie Lyla und die anderen nach Mandrodage Meadows gekommen sind. Dies wird durch die Vergangenheitskapitel deutlich, wodurch auch die Vergangenheit der Charaktere selbst deutlich wird. Auch die Wendungen, die die Autorin im Handlungsverlauf eingebaut hat, wirken zwischenzeitlich sehr überraschend auf den Leser. Sie werden nicht von ihm erwartet, so dass er sehr erstaunt und fassungslos darüber ist, was passiert. Dies bewirkt, dass er das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Insgesamt empfand ich den Handlungsverlauf als gut durchdacht mit einer logischen Abfolge der Ereignisse. Ich hatte nicht das Gefühl, dass irgendetwas im Ablauf nicht gepasst hätte oder komisch klang. Dadurch ergibt der Handlungsverlauf sowie die Handlung der Charaktere einen Sinn. Auch das Ende fügt sich gut und logisch in die restliche Geschichte ein. Es wirkt nicht allzu übertrieben, macht aber, obwohl es einen Epilog gab, Lust auf mehr. Dies liegt besonders an den Fragen, die immer noch unbeantwortet bleiben. Wenn "Gated" als Einzelband geplant wäre, wäre ich in diesem Punkt recht unzufrieden mit dem Ende gewesen. Da es jedoch eine Fortsetzung geben soll, hoffe ich, dass die Autorin dort die letzten Lücken schließt. Fazit "Gated: Die letzten 12 Tage" ist ein tolles Jugendbuch, das sich mit ideologiebasierten Kommunen auseinandersetzt, besonders bezogen auf ein recht aktuelles Thema wie den Weltuntergang von 2012 (denn zu dem Zeitpunkt spielt die Geschichte). Die Sprache wirkt durchweg beklemmend, was eine gute Atmosphäre kreiert, in die sich der Leser perfekt einfühlen kann. Man fühlt sich dadurch praktisch als Teil der Kommune obwohl man mit ihren Ideologien und Regeln nicht übereinstimmt. Deswegen möchte man auch manchmal Lyla für ihr Verhalten anschreien obwohl man weiß, dass sie es nie anders gelernt hat. Auch die restlichen Charaktere, Lyla ausgeschlossen, wirken extrem real auf den Leser, was ihm hilft, sich in sie einzufühlen. Zudem entwickeln sie sich während der Handlung weiter, so dass man eine richtige Wandlung in ihrem Verhalten beobachten kann. Die Handlung selbst war durchgehend spannend. Ich kann mich an keine Längen erinnern, die den Leser aus dem Konzet bringen könnten und die überraschenden Wendungen machen auf jeden Fall Lust auf mehr. Trotzdem bleiben einige Fragen ungeklärt, die im Romanverlauf auftauchen. Ich hoffe, diese werden im Folgeband aufgeklärt. "Gated: Die letzten 12 Tage" bekommt aufgrund dieser Rezension 5 Sterne von mir.

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  • Ein Highlight-Buch, welches ich so schnell nicht vergessen werde

    Gated - Die letzten 12 Tage

    AnnaSalvatore

    04. January 2016 um 12:45

    http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2016/01/weltuntergang-armageddon-sekten-gated.html Durch eine begeisterte Rezension bin über dieses Buch gestolpert. Da wir im Fach Religion gerade über Sekten geredet hatten, und mich das Thema interessierte, habe ich es nun auch gelesen - Und zwar an einem einzigen Tag. Cover/Gestaltung Gefällt mir sehr gut. Das Cover wirkt bedrohlich und leicht verzweifelt, und spiegelt irgendwie die Geschichte wieder - Wie das Mädchen alleine versucht, das Licht zu erreichen. Idee/Handlung Dies war mein erstes Buch, das ich je las, welches sich mit Sekten auseinander setzt. Und dies ist der Autorin äußerst gut gelungen. Ich glaube geeigneter als mit diesem Roman kann man dieses Thema dem modernen Menschen nicht näher bringen. Aus der Sicht von Lyla, einem normalen Mädchen, erleben wir den Alltag in einer Glaubensgemeinschaft, welche von dem Pioneer angeführt wird. Der feste Glaube dieser Gemeinde ist, dass sie von "den Brüdern" auserwählt worden sind, den Weltuntergang zu überleben. Alle anderen Menschen, die in der modernen Welt leben, sind innerlich böse und nicht "rein". Die Gemeinde Mandrodage (Anagramm für Armageddon) Meadows umfasst 20 Familien sowie den Pioneer. Sie leben in einem ummauerten Dorf in der Prärie. So viel wie möglich bauen sie selbst an, haben Nutztiere und Gärten, aber leben auch mit Strom. Und mitten drin Lyla mit ihren Eltern. Als ich es las, habe ich mich zu Beginn die ganze Zeit gefragt, wie man nur so blind sein Leben einem ominösen Mann anvertrauen kann, nur auf ihn hört, alles glaubt und tut was er sagt. Aber man versteht es irgendwie. Ich selbst kann es schwer beschreiben, aber der Pioneer ist charismatisch, obwohl er kein Schönling ist. Er prägt die Leute irgendwie auf sich, sie hören ihm zu. Nun ja, auf jeden Fall ist die Geschichte richtig spannend, wird zum Teil immer mehr zum Thriller. Irgendwann, auch beeinflusst durch Cody, merkt Lyla, was für ein Mensch der Pioneer wirklich ist.  Ich dachte, das Böse lebe außerhalb unserer Mauern. Ich habe mich geirrt.  Zitat Lyla, Seite 322 Die Geschichte nimmt dann auch wirklich richtig Fahrt auf und hat mich mitgerissen. Diese Liebesgeschichte zwischen Lyla und Cody ist übrigens richtig süß, unscheinbar und "normal", nicht so eine Romeo & Julia-Liebe. Der Showdown ... wow. Ich habe richtig mitgefiebert, weil es SO spannend wurde!!!  Teilweise artete dies schon in leichte Schnappatmung aus :D Theoretisch hätte dies ein Einzelband bleiben können, also bin ich schon sehr gespannt, was im 2. Teil, den ich 100%ig lesen werde, auf mich zukommen wird. Schreibstil Geschrieben ist die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Lyla. Zu Beginn gab es abwechselnd noch kurze Kapitel aus der Vergangenheit, und ca. ab der Mitte nur noch aus der Gegenwart. Diese kurzen Kapitel haben viel erklärt, warum Lylas Familie sich dem Pioneer anschloss, und bedeutsame Ereignisse näher betrachtet. Der Stil an sich ist wirklich angenehm und flüssig zu lesen, ich konnte mich sehr gut in Lyla hineinversetzen, ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen, obwohl manches so unnachvollziehbar erscheint. Was ich auch total super fand, sind die Zitate über jedem neuen Kapitel. Sie stammten entweder vom Pioneer, aus der Bibel oder von anderen, echten Sekten-Anführern.  Die Zitate verstärkten noch dieses beängstigende, beklemmende Gefühl der Geschichte. FAZIT Beängstigend realistisch. Eine Geschichte wie sie jedem von uns passieren könnte, was sie um so beklemmender macht. Definitiv ein Highlight-Buch, welches ich so schnell nicht vergessen werde. - 5 von 5 Feenfaltern -

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  • Ein unerwartetes Highlight

    Gated - Die letzten 12 Tage

    ausz3it

    01. November 2015 um 21:26

    Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch mehrmals in der Hand hatte, bis es mich angesprochen hat und ich bin sehr froh, dass ich es doch noch gelesen habe. Einbißchen lag es auch am Cover, da ich es von den Farben und dem Motiv sehr passend für den Herbst fand. Der Leser platzt sozusagen mitten in ein Schießtraining hinein und lernt direkt die Protagonistin Lyla kennen, sowie ihre Freunde Will, Brian und Marie. Die Gemeinde besteht schon seit 10 Jahren und laut Pioneer steht der Weltuntergang kurz bevor. Lyla ist eher zurückhaltend und hat ein sehr sanftes Wesen, weshalb ihr schon allein das Schießen auf Pappfiguren schwer fällt. Von ihr erfährt der Leser zu Anfang, wie ihre Familie von Pioneer "gefunden" wurde und wieso sie sich der Gemeinde angeschlossen haben. Auch einen kurzen Überblick über die Gemeinde, die Wohnhäuser, Ställe, Felder und natürlich dem Silo, bekommt man. Amy Parker lässt Lyla ihre Geschichte im Präsenz erzählen, wodurch ich wieder richtig mitfiebern konnte. Es hat eine lockere und einfache Sprache, wie es für Jugendbücher typisch ist. Ich konnte mich schnell auf die Charaktere und die Umgebung einstellen und legte das Buch nur ungern aus der Hand. Die Autorin gab bei jedem neuen Kapitel eine von Pioneers "Weisheiten" zum Besten, aber auch Zitate von echten Sektenführern, wie Jim Jones von den Peoples Temple. Mir hat es sehr gut gefallen und gab noch weitere Einblicke in das Denken von Pioneer frei. Lyla ist eine Beobachterin und gilt als das schwächste Glied in der Gemeinde. Schon bevor sie Cody trifft hat sie Zweifel an Pioneer und der Gemeinde. Sie glaubt jedoch, dass mit ihr etwas nicht stimmen würde und versucht krampfhaft sich anzupassen und nicht aus der Reihe zu tanzen. Sie möchte besonders ihren Eltern keinen Anlass geben sich Sorgen zu machen oder enttäuscht zu sein. Ihr innerer Konflikt, ob etwas mit ihr nicht stimmt oder ob Pioneer sich nicht vielleicht irrt mit allem, zerreißt sie und wird sehr eindrücklich beschrieben. Ihre Mutter vergöttert Pioneer regelrecht und würde niemals sein Wissen anzweifeln, während ihr Vater einfach nur versucht für seine Frau da zu sein und seine Familie zu beschützen. Allgemein hat man den Eindruck, dass die Gemeindemitglieder weder selbstständig denken, noch eigenständig Entscheidungen treffen, sondern jegliche Verantwortung in Pioneers Hände gelegt haben und nie ein seiner Entscheidungen anzweifeln, sondern alles was er von sich gibt für bare Münze nehmen. Pioneer ist ein Fanatiker, der die Gemeinde mit eiserner Hand führt und keinen Widerspruch duldet. Regelverstöße werden brutal bestraft und es wird kein Unterschied zwischen den Jugendlichen und den Erwachsenen gemacht. Er verbietet den Kontakt zu Außenstehenden und projiziert ein Bild des Schreckens. Da die Gemeinde fast autark lebt, ist ihr Kontakt zur Außenwelt auf ein Minimum beschränkt und der Zugang zu Nachrichten ist ihnen verwehrt. Durch Cody lernt Lyla allerdings ein anderes Bild der Außenwelt kennen und kann sich einfach nicht vorstellen, dass an Cody irgendetwas böse sein soll. Nach anfänglichem Zögern erkennt Lyla die Wahrheit und will ihren Eltern und dem Rest der Gemeinde die Augen öffnen. Doch Pioneer lässt sie nicht ungeschoren davon kommen. Obwohl es einen zweiten Band gibt, ist die Handlung in sich abgeschlossen und keine Fragen sind offen geblieben. Ob es ein Happy End gab oder nicht werde ich hier natürlich nicht verraten. Mit dem Thema Sekte habe ich mich vorher noch nie intensiv beschäftigt, fand es jedoch schon immer interessant. Ich finde die Geschichte erschreckend realistisch geschildert, da es einige Parallelen zu echten Sekten gab (Peoples Temple, Branch Davidians und Scientology). Mich hat es von der ersten Seite an gefesselt und war bis zum Schluss hoch spannend. Ich fand Lyla sehr sympathisch und konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Ich glaube, dass ich dieses Buch schon jedem in meinem Familien- und Freundeskreis empfohlen habe und kann es auch dir nur weiter empfehlen.

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  • Ergreifende und erschreckend realistische Story

    Gated - Die letzten 12 Tage

    ConnyKathsBooks

    08. October 2015 um 11:38

    "Wir waren etwas Besonderes. Wir waren auserwählt. Wir würden die Überlebenden sein." (Zitat S. 95) Keine Zeitschriften, keine Cola, kein Fernsehen, dazu strenge Regeln und bedingungsloser Gehorsam gegenüber Pioneer, dem Führer der sektenähnlichen Gemeinschaft Mandrodage Meadows. Das ist seit mehreren Jahren die Welt der 17 jährigen Lyla, die sich gemeinsam mit allen anderen Gemeindemitgliedern auf den drohenden Weltuntergang vorbereitet. Doch als Lyla eines Tages Cody kennenlernt, einen Jungen von außerhalb und dazu noch Sohn des Sheriffs, stellt sie langsam alles infrage, was sie bisher gekannt und geglaubt hat. Denn Mandrodage Meadows ist bei weitem nicht die erhoffte Zuflucht und das Böse wohnt schon längst auch innerhalb der Mauern. Amy Christine Parker ist mit "Gated - Die letzten 12 Tage" ein sehr ergreifender und zum Nachdenken anregender Roman gelungen. Die Geschichte beginnt erstmal relativ ruhig mit Beschreibungen des Alltagslebens innerhalb von Mandrodage Meadows. Doch als sich später die Ereignisse überschlagen, kann man sich der Sogwirkung des Buches kaum mehr entziehen. Es wird immer spannender und beklemmender. Dazu tragen auch die den jeweiligen Kapiteln vorangestellten Zitate bei, erst vom fiktiven Pioneer, dann immer häufiger von der realen Person des Jim Jones, dem ehemaligen Sektenführer des Peoples Temple. So oder so ist es schon häufiger in der Vergangenheit passiert und kann auch heute wieder vorkommen. Menschen, die aus Angst und Abhängigkeit jemandem blind folgen und manipuliert werden; die etwas glauben, sei es noch so absurd, ohne es genauer zu hinterfragen. Kurz vor Schluss gab es sogar noch eine Szene, die mich regelrecht schockiert hat, da ich nicht erwartet habe, wie weit Pioneer in seinem "Wahn" wirklich gehen würde. Lyla ist ein sympathischer Charakter. Man fühlt richtig mit ihr mit, obwohl ihre Beziehung zu Cody vielleicht etwas zu schnell geht, für den Fortgang der Geschichte aber wichtig ist. Als Außenstehender ist es sowieso schwer verständlich, warum Menschen nicht einfach aus einer Sekte aussteigen. Doch die psychische Abhängigkeit ist so groß, dass auch Lyla anfangs sehr zögert und immer noch an das Gute im Menschen glauben will. "Gated - Die letzten 12 Tage" ist ein wichtiges Buch zum Thema Sekten und unbedingt lesenswert. Keine Dystopie und keine Fantasy, sondern erschreckende Realität. Auf die Fortsetzung bin ich gespannt. "In der Gemeinde erschien das Leben perfekt. Ich dachte, das Böse lebe außerhalb unserer Mauern - ich habe mich geirrt. Lyla Hamilton, Mitglied der Gemeinde." (Zitat S. 322)

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  • Eine tolle Überraschung

    Gated - Die letzten 12 Tage

    Piranhapudel

    25. August 2015 um 16:46

    Ursprünglich war dieses Buch ein absoluter Coverkauf. Die Farben haben mich fasziniert und auch das Motiv an sich. Wenn dann auch noch der Klappentext irgendwie interessant klingt, kann mich nichts mehr halten. Manchmal passiert das, muss ich ganz ehrlich gestehen. Was mich erwarten wird, wusste ich trotzdem nicht wirklich. Es klang zunächst erst mal nach Dystopie oder Apokalypse. Bevor ich meine englische Ausgabe dann tatsächlich gelesen habe, erschien auch die deutsche Übersetzung (und auch die vom zweiten Teil *hust*) mit dem Untertitel “Die letzten 12 Tage”, was den Eindruck der Apokalypsengeschichte nur verstärkt hat. Ein bisschen davon ist in der Geschichte auch vorhanden, doch eigentlich geht es um die Community, eine Gruppe von Familien, die auf einem abgelegenen, riesigen und abgeschotteten Grundstück wohnen und sich fast komplett selbst versorgen. Sie bereiten sich auf das Ende der Welt vor, das ihr Anführer Pioneer vorausgesagt hat. Für diese Art der Gemeinschaft fällt mir nur ein Begriff ein: Sekte. Obwohl sie selbst das natürlich abstreiten würden und sowieso alle Leute, die sie so nennen, abgrundtief böse sind. Gated beginnt zu einer Zeit, da die Familien schon zehn Jahre in dieser Community leben, und begleitet den Alltag der jungen Frau Lyla. Es beginnt gleich mit einer ziemlich skurrilen Szene: Eine Gruppe von Jugendlichen übt den Umgang mit Gewehren, indem sie auf Holzpuppen schießen, und sollen auf Anweisung von Pioneer (zu Deutsch übrigens “Vorreiter”, “Bahnbrecher” und natürlich ist das ein selbst gewählter Name) gezielt Herz oder Kopf anvisieren. Lyla sieht bei diesem Übungen allerdings echte Menschen vor ihrem inneren Auge und bringt es nicht über sich, diese — wenn auch nur symbolisch — zu töten. Denn genau das ist natürlich auch das Ziel dieser Übung: Die Familien sollen desensibilisiert werden, damit sie sich im Falle eines Angriffs verteidigen können. Auf ihrem Gelände gibt es nämlich nicht nur die Häuser, Felder und Ställe, sondern auch ein Silo, in das sie kurz vor dem Ende der Welt einziehen können. Und da nur diese Familien die Auserwählten sind, wie Pioneer in seinen zahlreichen Visionen erfahren hat, muss dieses Silo mit allen Mitteln gegen die bösen Menschen von draußen verteidigt werden. Beim Lesen wurde mir also sehr schnell klar, dass das hier wohl kaum eine Dystopie ist. Wenn überhaupt dann eine Art Utopie. Vielmehr geht es hier um die Sekte, wie sie aufgebaut ist, wie die Menschen denken und wie der Alltag ist, während sie sich auf den bevorstehenden Weltuntergang vorbereiten. Und genau das erarbeitet Amy Christine Parker richtig gut. Mit jedem Kapitel wurde mein Knoten im Bauch fester, meine Wut heftiger und mein Unverständnis größer. Lange Zeit habe ich mich darüber geärgert, dass Lyla die Einzige zu sein scheint, die auch nur annähernd so etwas wie Zweifel hat. Es kann doch nicht sein, dass alle anderen alles, was Pioneer sagt, einfach schlucken, oder? Deshalb habe ich auch ziemlich lange an der Glaubwürdigkeit dieser Geschichte gezweifelt. Mit dem Verlauf einiger Kapitel, in denen immer eindringlicher nicht nur der Alltag, sondern auch die Person Pioneer selbst dargestellt wurden, habe ich mich langsam gefragt: Warum sollte das nicht glaubwürdig sein? Mir sind nämlich so langsam die folgenden Worte in den Sinn gekommen: Manipulation, Konditionierung, Angst, Abhängigkeit. Denn das ist genau das, was hier passiert ist. Pioneer hat sich scheinbar gezielt Familien ausgesucht, die gerade einen schlimmen Schicksalsschlag erlebt haben (beispielweise das spurlose Verschwinden eines der Kinder) und deshalb sehr schwach und leicht beeinflussbar waren für die Einflüsterungen und Versprechungen von einem perfekten Leben abseits der bösen Welt. Und durch weitere Angst, durch scheinbar logische Regeln und langsamer Konditionierung sind sie schwach und abhängig geblieben. Diese Eindrücke stammen noch vom Beginn der Geschichte, mit der Zeit wird alles nur noch bedrückender und hilfloser. Als Lyla irgendwann auch noch jemanden von außerhalb der Gemeinschaft trifft, wird es schließlich immer spannender und es ist mir schwer gefallen das Buch aus der Hand zu legen. An sich gab es in diesem Buch zumindest für mich keine sehr überraschenden Wendungen, der Weg war relativ klar ausgelegt. Spannend war für mich allerdings herauszufinden, welche Beweggründe Pioneer hat. Und ultimativ spannend waren meine eigenen Gefühle beim Lesen. Es gab selten vorher ein Buch, das so viel Wut in mir ausgelöst hat. Im Grunde hatte ich längst verstanden, warum die Menschen in dieser Sekte so handeln und denken. Allerdings bin ich immer wieder fast an die Decke gegangen, wenn jemand Pioneers absurde Regeln verteidigt hat, weil es ja ach so tolle Gründe dafür gäbe. Sogar Lyla selbst war teilweise so. Ach, und noch so viel mehr, das ich hier aber gar nicht alles nennen kann, weil man sonst das Buch nicht mehr lesen bräuchte. Denn ich muss hier eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen. Lyla selbst war zwar nicht immer die angenehmste Protagonistin und manchmal etwas nervig, aber insgesamt eine tolle treibende Kraft. Einige Male hätte ich mir gewünscht, dass die Handlung schneller voran getrieben wird, statt dass sich die Autorin mit weiteren alltäglichen Momenten des Sektenlebens aufhält. Meinetwegen hätten auch weitere Details schon in diesem Buch tiefer ausgearbeitet werden können, aber stattdessen gibt es nun einen zweiten Band. Nun ja, kennt man ja schon, einige lose Fäden müssen für das nächste Buch zurückgelassen werden. Astray (deutscher Titel: Gated. Sie sind überall) werde ich auf jeden Fall auch lesen, nicht nur um zu wissen, wie es mit Lyla weitergeht, sondern auch mit all den anderen Menschen in der Community, deren Hörigkeit mich so nachhaltig berührt und wütend gemacht hat.

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  • Anders als erwartet und doch soo toll

    Gated - Die letzten 12 Tage

    MaxSanders

    18. June 2015 um 10:49

    Bereits im Vorfeld habe ich ein paar Meinungen zu diesem Buch gelesen. Einige davon beinhalteten den einen oder anderen Verweis darauf, dass das Buch langweilig wäre und ich kann euch nur sagen: Nein, ist es nicht :-). Ich fand es an keiner Stelle eintönig. Auch ich hatte zwar eher eine Endzeitstory erwartet, da das Cover und der Klappentext doch durchaus dystopisch anmutete. Allerdings bin ich von der tatsächlichen Story, die von dieser Vorstellung durchaus stark abweicht, sehr angetan und wirklich schnell gefangen genommen. Die Protagonistin Lyla ist gewissermaßen in einer Kluft zwischen zwei Welten. Zum einen die, die sie schon lange kennt und zum anderen die, die sie gerade erst entdeckt. Die Darstellung der Zerrissenheit und das Zweifeln an ihr Bekanntem hat mir wirklich gut gefallen.  Amy Christine Parker spielt auf sehr interessante Weise mit Elementen verschiedener Glaubensgemeinschaften, dem Abspalten von der Gesellschaft, dem Unterdrücken von Menschen durch das Zurückhalten von Informationen und Wissen sowie des Verweigerns des Fortschritts. Außerdem verpackt sie die daraus entstehenden Konflikte in einen sehr angenehm zu lesenden Schreibstil. Einzig die Nebencharaktere könnten dabei noch ein wenig genauer und detailreicher beschrieben sein. Ich bin wirklich angetan von dieser Story.

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