Amy Efaw Eine Tat wie diese

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Inhaltsangabe zu „Eine Tat wie diese“ von Amy Efaw

Die 15-jährige Devon ist Musterschülerin, verantwortungsbewusst und ein großes Fußballtalent. Doch jetzt sitzt ausgerechnet sie in Untersuchungshaft, angeklagt des Mordversuchs, der Misshandlung und Aussetzung. Denn das Baby, das in einer Mülltonne hinter dem Haus gefunden wurde, ist ihr Kind. Und niemand glaubt Devon, dass sie von der Geburt völlig überrascht wurde und im Affekt gehandelt hat. Eine mühevolle Suche nach der Wahrheit beginnt. Und dabei steht nicht weniger auf dem Spiel, als Devons Zukunft.

Das Ende kam irgendwie sehr plötzlich und hat mich etwas enttäuscht, tut dem Buch aber keinen Abbruch und ist auf jeden Fall lesenswert!

— Jessicaa_K_

Überraschend ehrlich, lässt in die Seele der "Täterin" - oder ist Sie eher das Opfer der Gesellschaft ? - blicken. Lesen !

— Marlee3007

Ein Buch, welches mich auch nach dem Beenden nicht losgelassen hat.

— Cieena

Eine Tat wie diese gehört zu den Büchern, die mich auch nach der letzten Seite nicht loslassen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Berührender Jugendroman!

— Sweetybeanie

Ein echt gutes Buch zu diesem Thema, ganz anders wie ich es mir vorgestellt habe.

— Sophiiie

Nur drei Buchstaben: WOW! Und nochmal fünf: LESEN!

— schuhbidu

"Eine Tat wie diese" hat mir sehr gut gefallen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Eine Tat wie diese

    Lyca

    09. October 2017 um 00:23

     Devon Sky Davenport ist 15 als sie wegen der Entsorgung ihres Neugeborenen in einem Müllcontainer angeklagt wird. Dabei ist sie bei vielen als Musterschülerin und großes Dußballtalent bekannt.Wieso sagt sie, dass sie von ihrer Schwangerschaft nichts gewusst hat? Warum hat sonst niemand etwas davon bemerkt und wie ist es dazu gekommen dass Devon ihr Baby in den Müll geschmissen hat? All das sind Fragen dessen Antworten der Anwältin Dom helfen sollen Devons Verhalten im ein besseres Licht zu rücken während ihr der Prozess gemacht wird in dem entschieden wird ob sich Devon vor dem Jugendgericht oder dem Strafgericht verantworten soll. Meine Meinung:Der Schreibstil von Amy Efew ist flüssig und schnell zu lesen. Auch wenn die Rückblenden manchmal ganz plötzlich kommen stören sie den Lesefluss in keinster Weise.Man bekommt einen guten Einblick in Devons Gefühlwelt, ihre Gedanken, die meist sehr verloren wirken. Sie ist ein sehr verschlossener Mensch, der nicht gerne über sich spricht und lieber alles Unangenehme verdrängt. Bei ihrer Mutter musste sie schon früh lernen für sich selbst verantwortlich zu sein, denn diese war nicht oft Zuhause. Und so erwachsen sie auch wirken mag, in Wahrheit ist sie immer och nur eine Jugendlichervorragende. Und das merkt man auch oft an ihren Taten. Schwierigen Situationen will sie aus dem Weg gehen.Dass Barbies im Müll landen kommt häufiger vor als man glauben mag. In dieser Geschichte konnte man das Neugeborene noch retten. Es ist ein absolut schwieriges und bewegendes Thema bei dem man sich fragt wie jemand sowas überhaupt vollbringen kann. Wie böse kann ein Mensch sein? Die Autorin hat es meiner Meinung nach ziemlich gut aus der Sicht eines verzweifelten Teenagers geschrieben. Sie beschönigt nichts, stellt die Protagonistin auch nicht als Unschuldige dar sondern möchte einen zum Nachdenken anregen. Am Ende kann man selber entscheiden wie man über Devon denkt. Verurteilt man sie oder hat man wenigstens etwas Verständnis für die Situation?Dieser Roman hat mich berührt und lässt mich auch nicht so einfach los. Das Buch beginnt erst nach der Geburt und so begleiten wir die verwirrte Devon vom Krankenhaus über die Untersuchungshaft bis hin zum Gerichtssaal und lernen erst mit der Zeit die ganze Wahrheit um Devons Leben kennen. Während all den Geschehenissen hat mir besonders ihre Verteidigern Dom gefallen, die nicht aufzuhalten war. Ich mochte ihre Art mit Devon umzugehen.Es ist ein Buch das zum Nachdenken anregt und mich daran erinnert hat nicht immer vorschnell zu urteilen. Jeder Mensch hat eine Geschichte, dies hier ist Devons. Fazit: Ein Jugendroman bei dem die Meinungen sicher auseinander gehen, mich jedoch konnte er überzeugen. Nur blieben bei mir am Ende noch einige Fragen unbeantwortet, dessen Antworten ich zu gerne gewusst hätte. 

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  • Lässt den Leser auch nach dem Beenden nicht los!

    Eine Tat wie diese

    Cieena

    02. January 2016 um 12:30

    Teenagerschwangerschaften sind ein delikates Thema. Dieses Buch beleuchtet jedoch aus einer ganz anderen Perspektive . Handlung Devon ist 15, eine exzellente Schülerin und zudem eine außergewöhnlich talentierte Fußballerin. Niemand kann glauben, dass ausgerechnet die verantwortungsvolle Devon in Untersuchungshaft sitzt, angeklagt des versuchten Mordes an ihrem eigenen Baby. Auch wusste niemand von der Schwangerschaft Devons, vielleicht nicht einmal sie selbst? Hat sie ihre eigene Schwangerschaft verdrängt? War es wirklich Devon, welche das Baby in einer Mülltonne sich selbst überließ? Was geschah wirklich? . Cover Das Cover finde ich wirklich toll gestaltet und hat einen tollen Kontext zum Inhalt. Auch wenn man alleine vom Titel her nicht direkt Rückschlüsse auf den Inhalt ziehen kann, lässt das Cover zumindest auf das Thema schließen. . Charaktere Devon ist wirklich eine ausgesprochene ruhige Protagonistin, für die ich schon auf den ersten Seiten erste Sympathien und Mitgefühl entwickeln konnte. Ich als Leser habe Devon als verantwortungsvolles Mädchen kennen gelernt, welches ich der beschuldigten Tat nicht zutrauen würde. Genau wie auch Devon weiß der Leser nicht wirklich was geschehen ist, erlebt die Situationen aber so realitätsnah, dass ein schnelles Einfühlen in die Figur absolut möglich ist und gemeinsam mit der Protagonist die Suche nach der Wahrheit beginnt.  Auch wenn Devon während der gesamten Handlung als sehr ruhig und auch recht verantwortungsvoll erscheint, kommt man nicht umhin zwischendurch den typischen Dickkopf und andere Züge eines Teenagers zu bemerken. Auch wird im Laufe der Handlung deutlich, dass Devon schon seit geraumer Zeit mit einigen Problemen zu kämpfen hat und diese (nun) ihren Tribut fordern. . Schreibstil Der Schreibstil ist sehr anschaulich und realitätsnah. Nicht zuletzt kann sich der Leser wirklich gut in die Hauptperson einfühlen, da die Handlung aus ihrer Sicht beschrieben wird. Der Leser erhält detaillierte Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt und werfen dabei oft mehr Fragen auf als wirkliche Antworten. Dies geschieht nicht zuletzt deshalb, da auch Devon nicht wirklich weiß wie viel Wahrheit die Anschuldigungen beinhalten. Die gesamte Stimmung des Buches ist recht bedrückend, was angesichts des Themas natürlich auch mehr als verständlich und angemessen ist. . Mein Fazit "Eine Tat wie diese" ist ein Buch, welches den Leser auch nach den letzten Seiten lange nicht loslässt. Gemeinsam mit der Protagonistin begibt sich der Leser auf die Suche nach der Wahrheit und erhält dabei einen tiefen Einblick in die Gefühle und Gedanken der Hauptperson. Mehr als nur einmal fragte ich mich wie einsam Devon gewesen sein muss um solche Anschuldigungen aufkommen zu lassen. Die Geschichte geht mehr las nur unter die Haut und ich finde es wirklich toll, dass das Buch neben Teenagerschwangerschaften auch delikate Themen wie Kindesvernachlässigung und das Aussetzten von Schutzbefohlenen behandelt. Obwohl ich das Buch schon vor einigen Wochen beendet habe denke ich noch immer daran zurück. Auch bin ich immer noch davon fasziniert wie die Autorin es geschafft hat, dass ich der Protagonistin schon nach kurzer Zeit und schließlich während des gesamten Handlung, trotz der fürchterlichen Vorwürfe, kein einziges Mal Antipathie gegenüber empfunden habe. Vielmehr konnte ich wirklich mit ihr Mitfühlen, besonders in Anbetracht der Tatsache, dass sie selbst nicht wusste was genau vorgefallen war. Abschließend gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch, welches sicherlich gerade wegen seines Schreibstils und der überzeugenden Protagonistin auch für Jugendliche geeignet ist. Allerdings kann ich dem Verlag, welches dieses Buch "ab 14 Jahren" deklariert nicht ganz zustimmen. Ich würde es eher ab einem Alter von 16 Jahren empfehlen. Diese und weitere Rezensionen findet ihr auch auf meiner Website www.zeit-der-buecher.de

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  • Eine Tat wie diese

    Eine Tat wie diese

    Sweetybeanie

    16. January 2015 um 09:18

    Zum Inhalt: Devon ist eine gute Schülerin und ein Fussballtalent. Doch dann passiert etwas, dass sie aus der Bahn wirft. Devon wird schwanger und verdrängt die Schwangerschaft. Sie bringt das Baby alleine zuhause zur Welt und wirft es anschließend in den Müllcontainer. Doch was hat sie zu dieser schrecklichen Tat veranlasst? Eine fieberhafte Suche nach der Wahrheit beginnt... Meine Meinung: Der Jugendroman um Devon, die folgenschwere Entscheidung, die sie getroffen hat und der Konsequenzen, die daraus resultieren, geht unter die Haut. Ich habe mich beim Lesen oft gefragt, wie alleine und einsam ein Mensch sein muss, um diese Entscheidung zu treffen, so wie Devon. Das Buch ist in einer klaren und gut verständlichen Sprache geschrieben und regt einen auf jeden Fall zum Nachdenken an. Ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen!

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  • Sehr glaubhaft

    Eine Tat wie diese

    ScarletsWalk

    30. September 2014 um 17:37

    Amy Efaw hat mit diesem Buch laut eigener Aussage versucht, eine Antwort zu finden auf die Frage, die sich zwangsläufig jeder stellt, der von einem im Müll entsorgten Baby hört: Warum tut man so was? Und sie hat es geschafft. Sicherlich ist dieses Buch nur eine Antwort auf einen Grund, den man haben kann. Oft sind die Gründe dafür vielschichtig und gehen in ganz andere Richtungen, als dieses Buch sie beschreibt. Aber diese Geschichte erklärt einen möglichen Grund und das auf sehr glaubhafte Art. Anfangs fiel es mir schwer, Verständnis und Geduld für Devon aufzubringen; sie steht unter Schock und steckt tief in ihrer Verleugnungstaktik. Aber gerade dieser Teil hat mich im Nachhinein zutiefst beeindruckt, denn er beschreibt einen absoluten psychischen Ausnahmezustand, den man kaum verstehen kann, wenn man ihn nicht selbst erlebt hat. Die Beschreibung hier kommt nahe ans Verstehen heran und dafür ziehe ich meinen Hut vor Frau Efaw. Einziges Manko für mich ist das Ende. Es ist ein offenes Ende, was ich insofern schade finde, als dass gerade eben ein Großteil der Probleme aufgedeckt und zu erklären versucht wurde, aber die Lösung komplett fehlt. Noch dazu endet das Ganze mit einer sehr weitreichenden Entscheidung der Protagonistin und ich hätte gerne erfahren, ob sie bei dieser Entscheidung bleibt und wenn ja, wie sie damit lebt. Es hätte noch so viel zu erzählen gegeben und während ich offenen Enden sonst nicht abgeneigt bin, bedauere ich es hier, mir so viele Antworten alleine geben zu müssen. Trotzdem fünf Sterne, denn das Buch ist verdammt gut recherchiert und geschrieben. Es stupst am natürlichen Unverständnis und bringt einen dazu, nochmal nachzudenken.

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  • Ein sehr berührendes buch

    Eine Tat wie diese

    NiJo

    11. June 2014 um 12:11

    Amy Efaw hat einen ganz besonderen Schreibstil, der mir sehr gut gefallen hat. Das Buch ist aus der sicht von davon geschrieben und man kann gut nachvollziehen, was sie gerade fühlt, wie es ihr geht ect. Das Buch beginnt. als ein kleines Baby in einer Mülltüte verpackt in einem öffentlichen Mülleimer gefunden wird. Nun geht die Suche nach der Mutter los und wenig später steht fest das Devon das Kind zur Welt gebracht hat. Erst folgt eine einweisung in Krankenhaus und dann ins Untersuchungsgefängnis. Dort sitzt Devon nun und die erste Gerichtsverhandlung lässt nicht lange auf sich warten. Es geht darum, ob Devon nach dem Jugendstrafrecht verurteilt werden soll oder nach Erwachsenenstrafrecht. Und Schritt für Schritt wird die ganze Geschichte aufgezeigt uind man erfährt warum Devon so gehandelt hat und warum sie das Baby in einer Mülltonne in ihrem Ort Tacoma entsorgt hat. Ein buch was mich sehr berührt hat und eine geschichte die mir sehr ans Herz ging. Das einigste, was ich schade finde, ist das das buch nach dieser Gerichtsverhandlung vorbei ist. ich hätte gerne noch das entgültige Urteil erfahren.

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  • Eine Tat wie diese - Amy Efaw

    Eine Tat wie diese

    schuhbidu

    22. March 2014 um 10:42

    Die 15jährige Devon ist alles, was man von so einem jungen Mädchen eigentlcih nicht erwartet. Sie ist ein großes Fußballtalent, beliebt, zuverlässig, verantwortungsbewusst und eine Musterschülerin. Dennoch steht sie nun vor Gericht und sich für etwas Unverantwortliches zu verantworten: Den versuchtem Mord an ihrem eigenen Baby. Devon hat versucht, ihr Kind in einer Mülltonne auszusetzen und dafür soll sie nun verurteilt werden. Diese Geschichte handelt vom Verstehen einer großen Verzweiflungstat, vom Verstehen über die Hintergründe und vom Verstehen der Panik und Überforderung. Die Suche nach dem Warum. Meiner Meinung nach gab es im letzten Jahr kaum ein spannenderes und authentischeres Buch als Eine Tat wie diese. Ich habe es innerhalb einiger Stunden durchgerast und bin überrascht über die Empathie, die ich der Hauptdarstellerin entgegenbringe. Beim Lesen des Klappentextes dachte ich mir nur, ach du Schande, wie kann man nur...Doch innerhalb von ein-zwei Tagen habe ich mein Entsetzen komplett umstellen können und hätte am liebsten meine Arme um Devon gelegt, um ihr zu zeigen, dass alles irgendwann gut wird. Eine Geschichte über eine unglaubliche Hauptdarstellerin, die einen sehr schlimmen Fehler gemacht hat und damit weiterleben muss. Unbedingt Lesen, lesen, lesen!!!

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  • Lässt einen nicht mehr los

    Eine Tat wie diese

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. February 2014 um 11:26

    Inhalt Devon ist eine Musterschülerin, in ihrer Freizeit spielt sie Fußball, gibt Nachhilfe oder spielt den Babysitter. Man weiß nur Gutes über sie zu berichten. Bis zu dem Tag, an dem ein neugeborenes Baby in einer Mülltonne hinter ihrem Haus gefunden wird und auf einmal sitzt Devon auf der Anklagebank. Meinung Immer öfter hörte man in letzter Zeit in den Medien von Frauen, die ihre Neugeborenen vergraben, in den Müll werfen oder sonstiges machen um die Kleinen „los zu werden“. Jedes Mal schüttelte ich dabei den Kopf und fragte mich wie grausam das Schicksal doch manchmal ist. Wer und vor allem wieso tut man so was? Und ist der Geist wirklich dazu fähig zu verdrängen und sich andere Erklärungen für das vermeintlich unerklärliche zu schmieden? Kann eine Frau nach neun Monaten wirklich so durch die Geburt überrascht werden, dass sie in einen Schockzustand verfällt und nicht mehr Herr ihrer Sinne ist? Die Fragen blieben bisher unbeantwortet, doch nun gibt es dieses tragische, traurige und mitreißende Buch, das genau das Thema behandelt. Wir lernen hier die 15 jährige Devon Sky Davenport kennen, eine Musterschülerin und ein sportliches Wunderkind. Nie hat sie sich etwas zu schulde kommen lassen, bis zu dem Tag, an dem sie ganz alleine ein Kind zur Welt bring, es in einen Müllsack steckt und anschließend in die Tonne hinter dem Haus wirft. Genau wie die Protagonistin Devon wissen wir als Leser überhaupt nicht was überhaupt passiert ist, wir gehen mit ihr auf die Suche nach der Wahrheit, ihrer Erinnerung, so schockierend und aufwühlend das Thema ist, so spannend ist das Buch geschrieben. Nur Stückchenweise erfährt man wie es zu der Tat kommen konnte und befindet sich plötzlich am Ende. Ich musste feststellen, dass mich das Ende positiv überraschte, es ist so ganz anders als ich es mir vorgestellt habe. In diesem Buch geht es nicht darum die Frauen in Schutz zu nehmen oder sie an den Pranger zu stellen. Es soll helfen zu verstehen. Es soll Beweggründe und Umstände erläutern, aber nicht urteilen oder verurteilen. Passend dazu hat die Autorin nicht die momentan beliebte Ich-Perspektive gewählt sondern lässt die Geschichte durch einen Erzähler (dritte Person) vermitteln. Weiterhin ist es sehr objektiv geschrieben, man wird nicht durch Eindrücke oder persönlichen Empfindungen des Erzählers geleitet, so dass man als Leser ganz alleine wählen kann, welche Emotionen man nun zulassen möchte, wen man sympathisch oder unsympathisch findet. Obwohl es als Jugendbuch verkauft wird, halte ich es auch für Erwachsene geeignet. Eine Geschichte, die Generationen übergreifend ist. Und allen, die es vielleicht sonst nicht machen, lege ich ans Herz das Nachwort der Autorin zu lesen. Es ist interessant und aufschlussreich und auch ein bisschen erklärend. Fazit Eine bewegende und ergreifende Geschichte über ein Mädchen, dass allein gelassen wurde und sich nicht zu helfen wusste. Amy Efaw zeigt uns in ihrem Buch, dass man nicht alle über einen Kamm scheren darf, das Schicksal des Einzelnen steht im Vordergrund. Weiterhin bleiben solche Taten natürlich schrecklich und lösen Wut aus, aber zumindest ich kann nun ein Stück weit nachvollziehen, wie es dazu kommen kann. Es ist wichtig davor nicht die Augen zu verschließen. Eine Tat wie diese gehört zu den Büchern, die mich auch nach der letzten Seite nicht loslassen.

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  • Rezension- Eine Tat wie diese

    Eine Tat wie diese

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. October 2013 um 14:48

    Verlag: Carlsen (April 2012) Originaltitel: After Übersetzer: Anja Malich Reihe: Nein ISBN: 978-3-551-31294-5  8,99€ [D] Seiten: 416 Inhalt                                                                                                           Die 15-jährige Devon ist Musterschülerin, verantwortungsbewusst und ein großes Fußballtalent. Doch jetzt sitzt ausgerechnet sie in Untersuchungshaft, angeklagt des Mordversuchs, der Misshandlung und Aussetzung. Denn das Baby, das in einer Mülltonne hinter dem Haus gefunden wurde, ist ihr Kind. Und niemand glaubt Devon, dass sie von der Geburt völlig überrascht wurde und im Affekt gehandelt hat. Eine mühevolle Suche nach der Wahrheit beginnt. Und dabei steht nicht weniger auf dem Spiel, als Devons Zukunft... (Text- und Bildquelle: www.carlsen.de) Die Autorin Amy Efaw, geboren 1967 in Chicago, ist Absolventin der West Point Militärakademie. Nach ihrer Zeit in der Armee arbeitete sie als freie Journalistin. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in Denver, Colorado. Amy Efaw hat bisher zwei Romane für junge Erwachsene geschrieben, weitere Bücher werden folgen Rezension Devon ist 15 und ein ganz normales Mädchen. Bis eines Tages zwei Polizisten vor ihrer Tür stehen und sie wegen versuchtem Mord an einem Baby, das ihr eigenes sein soll, mit auf die Wache zum Verhör nehmen. Das Mädchen steht unter Schock will die Situation nicht wahrhaben. Welcher Mensch wäre imstande, sein eigenes Baby in einem Müllcontainer zu entsorgen? Diese Frage stellt sich am Morgen der Verhaftung jeder auch Devon’s Mutter, die nichts von den Anschuldigungen gegen ihre Tochter wissen möchte. Doch der Richter sowie die Polizei sehen das anders: Devon kommt in eine Jugendstrafanstalt in der sie, bis ihre Unschuld bewiesen ist bleiben muss. Zur Seite gestellt bekommt sie die Anwältin Dom, die Devon vor Gericht helfen soll ihre Unschuld zu beweisen. In einer Welt, in der nahezu täglich ein Baby im Müll entsorgt wird ist „Eine Tat wie diese“ eine Geschichte die aufrütteln soll, und das tut sie in der Tat. Geschrieben in der auktorialen Erzählperspektive erfährt man alles über das Leben, Denken und Handeln der anwesenden Personen. Wie kam es dazu? Was genau ist passiert? Wie gehen Devon und alle anderen Personen damit um? Der Leser wird direkt in das Leben eines jungen Mädchens, das seine Probleme vor sich und der Welt versteckt, hineinkatapultiert. Er lernt, was es heißt Verantwortung für das was man getan hat zu übernehmen und zu seinen Fehlern zu stehen. Das Cover Das Cover trägt die Farbe eines, sagen wir mal komischen grau-grüns, welches sehr schön den khakigrünen Titel abhebt. Allgemein passt das Cover sehr gut zur Handlung und zieht die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich. Meine Meinung Ich muss ganz ehrlich sagen das mich das Werk, welches Amy Efaw da zustande gebracht hat schockiert aber eben auch ziemlich traurig gemacht hat, was einfach daran lag, dass ich so eine Story noch nie gelesen hab. Die Geschichte von Devon und all ihrer Probleme, die schlussendlich zur Tat geführt haben, hat mich so dermaßen mitfühlen lassen, so dass ich das Buch keine Sekunde aus der Hand legen konnte und es innerhalb von einem Tag durchgelesen habe. Dabei blieb zwar „Tintentod“ ziemlich auf der Strecke, aber das war es mir wert. !Goldstatus! Und damit eindeutig zu empfehlen.

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  • Eine Tat wie diese - Amy Efaw - Rezi

    Eine Tat wie diese

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. October 2013 um 12:55

    Verlag: Carlsen (April 2012) Originaltitel: After Übersetzer: Anja Malich Reihe: Nein ISBN: 978-3-551-31294-5  8,99€ [D] Seiten: 416 Inhalt                                                                                                           Die 15-jährige Devon ist Musterschülerin, verantwortungsbewusst und ein großes Fußballtalent. Doch jetzt sitzt ausgerechnet sie in Untersuchungshaft, angeklagt des Mordversuchs, der Misshandlung und Aussetzung. Denn das Baby, das in einer Mülltonne hinter dem Haus gefunden wurde, ist ihr Kind. Und niemand glaubt Devon, dass sie von der Geburt völlig überrascht wurde und im Affekt gehandelt hat. Eine mühevolle Suche nach der Wahrheit beginnt. Und dabei steht nicht weniger auf dem Spiel, als Devons Zukunft... (Text- und Bildquelle: www.carlsen.de) Die Autorin Amy Efaw, geboren 1967 in Chicago, ist Absolventin der West Point Militärakademie. Nach ihrer Zeit in der Armee arbeitete sie als freie Journalistin. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in Denver, Colorado. Amy Efaw hat bisher zwei Romane für junge Erwachsene geschrieben, weitere Bücher werden folgen Rezension Devon ist 15 und ein ganz normales Mädchen. Bis eines Tages zwei Polizisten vor ihrer Tür stehen und sie wegen versuchtem Mord an einem Baby, das ihr eigenes sein soll, mit auf die Wache zum Verhör nehmen. Das Mädchen steht unter Schock will die Situation nicht wahrhaben. Welcher Mensch wäre imstande, sein eigenes Baby in einem Müllcontainer zu entsorgen? Diese Frage stellt sich am Morgen der Verhaftung jeder auch Devon’s Mutter, die nichts von den Anschuldigungen gegen ihre Tochter wissen möchte. Doch der Richter sowie die Polizei sehen das anders: Devon kommt in eine Jugendstrafanstalt in der sie, bis ihre Unschuld bewiesen ist bleiben muss. Zur Seite gestellt bekommt sie die Anwältin Dom, die Devon vor Gericht helfen soll ihre Unschuld zu beweisen. In einer Welt, in der nahezu täglich ein Baby im Müll entsorgt wird ist „Eine Tat wie diese“ eine Geschichte die aufrütteln soll, und das tut sie in der Tat. Geschrieben in der auktorialen Erzählperspektive erfährt man alles über das Leben, Denken und Handeln der anwesenden Personen. Wie kam es dazu? Was genau ist passiert? Wie gehen Devon und alle anderen Personen damit um? Der Leser wird direkt in das Leben eines jungen Mädchens, das seine Probleme vor sich und der Welt versteckt, hineinkatapultiert. Er lernt, was es heißt Verantwortung für das was man getan hat zu übernehmen und zu seinen Fehlern zu stehen. Das Cover Das Cover trägt die Farbe eines, sagen wir mal komischen grau-grüns, welches sehr schön den khakigrünen Titel abhebt. Allgemein passt das Cover sehr gut zur Handlung und zieht die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich. Meine Meinung Ich muss ganz ehrlich sagen das mich das Werk, welches Amy Efaw da zustande gebracht hat schockiert aber eben auch ziemlich traurig gemacht hat, was einfach daran lag, dass ich so eine Story noch nie gelesen hab. Die Geschichte von Devon und all ihrer Probleme, die schlussendlich zur Tat geführt haben, hat mich so dermaßen mitfühlen lassen, so dass ich das Buch keine Sekunde aus der Hand legen konnte und es innerhalb von einem Tag durchgelesen habe. Dabei blieb zwar „Tintentod“ ziemlich auf der Strecke, aber das war es mir wert. !Goldstatus! Und damit eindeutig zu empfehlen.

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  • Eine Tat wie diese - Amy Efaw

    Eine Tat wie diese

    SonnenBlume

    28. March 2013 um 18:26

    Devon kann sich an diese eine bestimmte Nach kaum mehr erinnern. Sie war voll von Schmerzen und Verzweiflung, Blut und Ungewissheit, wie es weitergeht. Als die ansonsten so zuverlässige, vorbildliche 15-jährige in Untersuchungshaft sitzt, kommen die Erinnerungen langsam zurück: Das Baby, das auf einmal da war, das sie geboren hatte. Die Probleme, die das alles mit sich bringen würde. Den einzigen schrecklichen Ausweg, den sie sieht: das Kind loszuwerden. Es ist schrecklich, dass Mütter, die nicht weiter wissen, ihre Neugeborenen aussetzen. So hilflose Gestalten, ohne eine Chance zu überleben. Ich kann mich nicht in die Lage dieser Frauen hineinversetzen, diese Verzweiflung, die Ängste, die Masse an Emotionen, aber ich kann nachvollziehen, dass es eine reine Affekttat ist. Über so etwas denkt man nicht nach, man tut es einfach. Verdrängung und Leugnen heißen die Zauberworte, wegen denen Devon sich an nichts erinnern kann. Für sie ist es besonders schwer, weil sie keinen Rückhalt hat, sie hat sich vor allen in die totale soziale Isolation zurückgezogen. Hätte sie sich jemandem anvertraut, wäre vielleicht alles anders verlaufen. Am Anfang ist der Leser noch genauso wissenslos wie Devon, aber in den Gesprächen mit ihrer Anwältin, der Psychiaterin oder einfach nur wegen Erinnerungsfetzen erfährt man nach und nach, was wirklich passiert ist. Zwar nur bruchstückhaft, aber genau das ist es, was es so authentisch macht. ich fand es gut, dass nicht alles auf einmal dargelegt wurde, so war es auch spannender. Im Gesamten betrachtet hat mir das Buch gut gefallen. So eine Geschichte auf knapp 400 Seiten zu packen, ist schon eine gute Leistung, vor allem da es sich kaum einmal gezogen hat. Die Charaktere waren allesamt sympathisch, hatten ihre Macken, die sie menschlich machten und wirkten nicht flach oder ausgelutscht. Ein gutes Buch, das ein ernstes Thema gekonnt umsetzt und sich damit volle vier Sterne verdient.  Ein passendes Lied, besonder zum Ende des Buches, gibt es es auch noch. 

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  • Ich brauche einen Buchtipp (von meinem SuB)

    Daniliesing

    Bei mir bahnt sich gerade eine kleine Leseflaute an, nachdem ich in den letzten Wochen eigentlich recht viel gelesen habe. Deshalb würde ich gern mal etwas ausprobieren - es wäre ganz toll, wenn der erste, der das hier liest (wirklich nur der erste) ein Buch von meinen noch ungelesenen Büchern nennt, das er ganz toll fand. Das möchte ich dann direkt als nächstes lesen. Ich möchte erstmal wirklich nur eine Empfehlung, denn wenn es ganz viele werden, kommt wieder das Problem, dass ich mich nicht entscheiden kann ;-) Vielleicht kennt das der ein oder andere von euch. Sollte es ein Buch sein, das ich z.B. gerade verliehen habe, sage ich noch mal Bescheid. So, jetzt bin ich echt gespannt, wer zuerst einen Buchtipp hat und wie mir das Buch dann gefällt. Ich berichte dann hier. Sollte es gut klappen, frage ich danach hier vielleicht wieder nach einem Tipp. Meine ungelesenen Bücher findet ihr übrigens hier: http://www.lovelybooks.de/bibliothek/Daniliesing/ungelesen/ Bisher gelesen: 1. Der Schatten des Windes (empfohlen von SueMei) - 3 Sterne 2. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (empfohlen von Mone80) - 3 Sterne 3. Deine Seele in mir (empfohlen von LeseJulia) - 4 Sterne 4. Saeculum (empfohlen von Annilane) - 5 Sterne 5. The Homelanders - Stunde Null (empfohlen von Buchrättin) - 3 Sterne 6. Zirkel von Sara B. Elfgren (empfohlen von Annilane) - 4 Sterne 7. Davon, frei zu sein von Meg Rosoff (empfohlen von fireez) - 4 Sterne 8. Liebe unter Fischen von René Freund (empfohlen von britta70) - 4 Sterne 9. Elefanten sieht man nicht von Susan Kreller (empfohlen von Madam Swann) - 5 Sterne Ich lese gerade:

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    • 228
  • ***VOLL*** Wanderbuch "Eine Tat wie diese" von Amy Efaw

    Eine Tat wie diese

    LiebezuBuechern

    Hallo, ich biete hier das Buch "Eine Tat wie diese" von Amy Efaw an. Hab es selbst bereits gelesen und fand es ganz toll. Klappentext: Die 15-jährige Devon ist Musterschülerin, verantwortungsbewusst und ein großes Fußballtalent. Doch jetzt sitzt ausgerechnet sie in Untersuchungshaft, angeklagt des Mordversuchs, der Misshandlung und Aussetzung. Denn das Baby, das in einer Mülltonne hinter dem Haus gefunden wurde, ist ihr Kind. Und niemand glaubt Devon, dass sie von der Geburt völlig überrascht wurde und im Affekt gehandelt hat. Eine mühevolle Suche nach der Wahrheit beginnt. Und dabei steht nicht weniger auf dem Spiel, als Devons Zukunft ... Die Regeln für das Buch: - Dein Vorleser wird Dich nach Deiner Adresse fragen. Gib bitte kurz hier bescheid, wenn das Buch bei dir angekommen ist und wenn du es an den nächsten weiter schickst. Die Adresse deines Nachfolgers auf der Liste kannst du ganz einfach per Nachricht selbst erfragen, sobald du fertig bist. Die Portokosten trägt ebenfalls jeder selber! - - Ich würde mich sehr über eine Rezension freuen um zu sehen, wie Euch das Buch gefallen hat. Das ist aber natürlich keine Bedingung. - Die Lesezeit beträgt zwei Wochen. - Generell gilt außerdem bei Wanderbüchern: falls es verloren gehen sollte, teilen sich Absender und Empfänger die Kosten für eine Neuanschaffung. Der letzte in der Liste schickt das Buch dann wieder zurück an mich. Adresse auf Anfrage, wenn es soweit ist. Eine Bitte habe ich noch: Bitte geht pfleglich mit dem Buch um!!! (Versand im Luftpolsterumschlag) Teilnehmerzahl ist auf max. 10 begrenzt. Das Buch wandert, aber 5 Teilnehmern. Viel Spaß beim Lesen. 01 Anendien --> [erhalten am 16.04.] und [gelesen] 02 Marakkaram --> [erhalten am 26.04] und [gelesen] 03 Pichen1992 --> [erhalten am 08.05]  und [gelesen] 04 fabulanta  --> [erhalten am 18.05] und [gelesen] 05 Jessi2011 --> [erhalten am 27.07] und [gelesen] 06 manu-83  --> [erhalten 18.08] und [gelesen] 07 buechermaus25 --> [erhalten] und [gelesen] 08 nirak03 --> verschickt 09 Salzstaengel zurück an kiwi_ Warteliste: 01 Themistokeles 02 ankedieleserin 03 Nefertari35

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    • 98

    LiebezuBuechern

    10. January 2013 um 19:08
  • Rezension zu "Eine Tat wie diese" von Amy Efaw

    Eine Tat wie diese

    Twilight1996

    04. January 2013 um 00:48

    „Eine bewegende Geschichte, die den Leser bis zu ihrem überraschenden Ende fesselt.“ (Publishers Weekly) Inhalt: Die Zukunft der 15-jährigen Devon Davenport könnte besser nicht aussehen: Sie ist eine Musterschülerin, verantwortungsbewusst und ein großes Fußballtalent. Deshalb stehen auch die Chancen für ein Studium an einer renommierten Sportuniversität gut für sie. Doch von einem Tag auf den anderen ändert sich Devons Leben schlagartig: Sie sitzt in Untersuchungshaft und ihr wird der Mordversuch an ihrem eigenen Baby vorgeworfen – es wurde in einer Mülltonne mit Spuren von Misshandlung gefunden. Devon behauptet aber fest, die Schwangerschaft nicht bemerkt zu haben und nach der Geburt im Affekt gehandelt zu haben. Doch niemand glaubt ihr, denn viele Indizien sprechen klar gegen Devon. Die Suche nach der Wahrheit beginnt… Autorin: Amy Efaw wurde am 25.September 1967 in Oak Park/USA geboren und besuchte die West Point Militärakademie. Nach ihrer Armeezeit arbeitete sie als freie Journalistin und hat bis heute zwei Jungendbücher verfasst. „Eine Tat wie diese“ ist ihr Debütroman in Deutschland. Zurzeit lebt Amy Efaw mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in Denver/USA. Meine Meinung: Das Cover von „Eine Tat wie diese“ zeigt ein Mädchen (vermutlich Devon), dass zu Boden blickt und dessen Gesicht man nicht erkennen kann, da es von schwarzen Haaren verdeckt wird. Sonst ist das Buchcover recht schlicht gehalten und rechts ist der Titel des Romans in brauner Schrift zu finden. Hauptthema der Lektüre ist die ungewollte Schwangerschaft von Jugendlichen – in diesem Fall von der fünfzehn Jahre alten Devon. Diese wirft ihr neugeborenes Kind nach der Geburt auf den Müll – eigentlich unvorstellbar, da sie nicht der Mensch dazu scheint, der zu so einer Tat fähig ist. Devon ist nämlich eine Musterschülerin und hat ein großes Verantwortungsbewusstsein. Erzählt wird in „Eine Tat wie diese“ von der Zeit nach der Geburt und Devons Vorbereitungen auf den folgenden Prozess wegen versuchten Mords an ihrem eigenen Kind. Durch den emotionalen Schreibstil erhält der Leser Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt von Devon, welche übrigens auch der Hauptcharakter des Jugendbuches ist. Der Roman machte mich wirklich nachdenklich und ich bin schon schockiert darüber, dass Menschen zu so solch Taten in der Lage sind. In letzter Zeit häufen sich diese Fälle aber immer mehr und in den Medien wird oft über dieses Thema berichtet. Zwar ist so eine Tat, wie die im Buch beschriebene, nicht zu entschuldigen, doch ich kann die Mädchen und Frauen, die dies tun, jetzt deutlich besser verstehen. Es sollte jedem aber auch klar sein, dass es andere, viel sinnvollere Wege gibt, mit ungewollten Schwangerschaften umzugehen. „Eine Tat wie diese“ soll abschreckend auf Jugendliche wirken und diese zum Nachdenken anregen, um nicht im Affekt zu handeln und dafür schlimmstenfalls im Gefängnis zu landen, denn Dinge die man getan hat, kann man nicht mehr rückgängig machen. Am Schluss überraschte mich das Ende, das ich an dieser Stelle nicht verraten möchte – liest es am besten selbst. Empfehlen würde ich „Eine Tat wie diese“ Jugendlichen ab 14, aber auch Erwachsenen, da dieses Thema alle etwas angeht. „Eine Tat wie diese“ ist wirklich ein gelungenes Jugendbuch, das von einem sehr sensiblen Thema handelt. Ich möchte gerne 5 von 5 Monden (volle Mondanzahl) vergeben, da es mich wirklich nachdenklich gemacht und berührt hat. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Eine Tat wie diese" von Amy Efaw

    Eine Tat wie diese

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. December 2012 um 14:52

    Inhalt: Die 15-jährige Devon Davenport entsorgt ihr Baby nach der Geburt in der Mülltonne hinter dem Haus. Schon bald taucht die Polizei auf und befragt das völlig aphatische Mädchen. Schnell ist klar, dass Devon etwas mit dem Baby in der Tonne zu tun hat und sie wird in die Untersuchungshaft gebracht, wo sie sich das erste Mal bewusst werden kann, was sie getan hat. Zusammen mit ihrer Anwälting Dom kämpft sie darum, nicht nach Erwachsenenrecht bestraft zu werden, denn der Anklagepunkt ist versuchter Mord... Meine Meinung: Puhhh...ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, wie ich anfangen soll. Der Roman war eine einzige emotionale Reise. Devon, Musterschülerin und aufstrebender Fußballstar, wirft ihr eigenes neugeborenes Baby in den Müll? Für all ihr Bekannten und Freunden sowie den Leser unvorstellbar. Das Buch ist sehr emotional und regt zum Nachdenken an doch wer hier eine spannungsgeladene und herzklopfverursachende Geschichte sucht, der ist fehl am Platz. Das ist auch einer meiner Kritikpunkte. Mir kam es so vor, als würde die gesamte Handlung ein wenig vor sich hin plätschern, ohne je wirkliche Spannung zu erzeugen. Natürlich ist das Buch auch gar kein Jugendthriller, aber ich hätte, gerade als Devon in der U-Haft sitzt, ein bisschen mehr erwartet. Der Leser wird direkt in die Handlung geworfen, ohne das Hintergrund beleuchtet wird. Stück für Stück setzt sich die Geschichte zusammen und der Leser erfährt auf den ca. 400 Seiten die Motive für Devons Tat. Die Rückblenden in Devons Vergangenheit fand ich sehr gelungen, ein paar mehr hätten jedoch nicht geschadet. Zu den Charakteren muss ich sagen, dass ich Devon sowie ihre Mutter überhaupt nicht mochte. Ihre Mutter wird als eine Frau beschrieben, die sich zu viele Gedanken um Männer und zu wenige um ihre Tochter macht. Sie ist ignorant, egoistisch und lässt ihre Tochter schon seit frühester Kindheit oft alleine. Von der verantwortungsbewussten Devon ist hingegen nichts zu erkennen. Sie ist an vielen Stellen einfach nur ermüdenend dickköpfig und will Hilfe nicht annehmen, die ihr angeboten wird. Dom, die Anwätin, war der einzige Charakter, den ich symphatisch fand. Sie wirkt authentisch und setzt sich für Devon sehr stark ein, obwohl diese anfangs unkooperativ ist. Das alles hört sich vielleicht so an, als würde ich das Buch sehr schlecht finden. Das stimmt aber nicht. Es hat einige Schwachstellen, die ich bereits genannt habe, aber es gibt auch eine Reihe von Dingen, die mir super gefallen haben. Man merkt sofort, dass der Schwerpunkt des Romans auf den Gedanken und Gefühlen von Devon liegt. Jede einzelne Idee, jeder Moment wird beleuchtet und von Devon überdacht. Auch wenn ich sie nicht mochte, konnte man ihre Gefühle verstehen und am Ende hat sie mir sogar Leid getan. Super gefallen hat mir, wie sich langsam die Wahrheit über die Tat entfaltet hat. Wenn man anfangs noch kopfschüttelnd gelesen hat, so konnte man im Laufe der Geschichte verstehen, welche Verzweiflung Devon zu dem Kindsmord getrieben hat. Passend zu dieser eher ernsten Geschichte, ist der Schreibstil abgehackt und schmucklos. Fazit: Insgesamt ist zu sagen, dass mir der Roman gefallen hat. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf Devons Emotionen und Gedanken, aber trotz allem hat mir die spannung ein wenig gefehlt. Das Ende ist zwar überraschend, reißt aber den eher mittelmäßigen Anfang nicht raus. Wer jedoch eine Geschichte voller Gefühl und ernstem Inhalt sucht, der wird hier sicherlich nicht daneben greifen. Von mir daher 3,5 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Eine Tat wie diese" von Amy Efaw

    Eine Tat wie diese

    Misslou1989

    11. December 2012 um 18:31

    Eine Tat wie diese ausgezeichnet "Eine Tat wie diese" ist ein sehr schwieriges Thema. Das Buch verurteilt zu keiner Zeit die Hauptperson, eher möchte die Autorin darauf hinweisen was ein so junges und erfolgreiches Mädchen zu so einer Tat treibt. Außerdem zeigt die Handlung, das man seine Mitmenschen öfters mehr Aufmerksamkeit schenken sollte und sich nicht immer mit einem "bei mir ist alles ok" zufrieden geben sollte. Leider wissen auch heute manche junge Menschen nicht wo hin mit ihren Problemen und Sorgen. Diese Buch öffnet ein wenig die Augen, mehr über solche Themen öffentlich zu sprechen und somit auch die Mädchen Aufzuklären, das es immer eine Lösung gibt bzw. Hilfe für ihre Probleme. Hoffentlich kann man dadurch vielleicht "Eine Tat wie diese" verhindern.

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