Amy Engel Heart Of Ivy - Geliebter Feind

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Inhaltsangabe zu „Heart Of Ivy - Geliebter Feind“ von Amy Engel

Nach einem verheerenden Krieg hat sich das Leben aller verändert: Die Mädchen der Verlierer sind auf ewig dazu verdammt, die Söhne der Gewinner zu heiraten. Nur eine kann für Gerechtigkeit sorgen: Ivy Westfall. Doch dazu muss sie Bishop Lattimer töten, Sohn des Präsidenten – und ihr Bräutigam … Bishop ist jedoch nicht wie gedacht, sondern der einzige Mensch, dem sie wirklich vertrauen kann. Prompt verliebt sich Ivy und steht vor einer folgenschweren Entscheidung.

Am Anfang mochte ich Ivy nicht wirklich, später hat sich das dann aber gelegt und es wurde ziemlich spannend :)

— Irrlichtzauber

ganz nette Dystopie, leider sehr typisch und vorhersehbar. Kann man mal lesen muss man aber nicht.

— rainybooks

Eine dystopische Liebesgeschichte mit spannenden Wendungen. Ich erwarte sehnlichst den zweiten Teil.

— Lorbeerchen

Tolles Buch!! Und bin total davon besessen den 2ten Band auch auf Englisch zu lesen, da es ihn auf deutsch (noch) nicht gibt!

— deli077

Ein tolles Buch mit fiesem Ende!

— carrie-

Mal eine andere Dystopiegeschichte!

— buecherwurmsophia

Tolle, romantische Dystopie!

— Andreea

Oh, was für ein Cliffhanger :0 Da muss der zweite Band aber schnell her!

— Vivi300

Eine wunderbare, einfühlsame Leibesgeschichte, wo mir das Ende sogar auf die Tränendrüsen gedrückt hat. Seufz...

— envy_scott

Sooo gut! Ich kann den zweiten Band kaum erwarten!

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    Heart Of Ivy - Geliebter Feind

    Patchwork_Family_yt

    16. June 2017 um 11:22

    Klappentext:Nach einem verheerenden Krieg hat sich das Leben aller verändert: Die Mädchen der Verlierer sind auf ewig dazu verdammt, die Söhne der Gewinner zu heiraten. Nur eine kann für Gerechtigkeit sorgen: Ivy Westfall. Doch dazu muss sie Bishop Lattimer töten, Sohn des Präsidenten – und ihr Bräutigam … Bishop ist jedoch nicht wie gedacht, sondern der einzige Mensch, dem sie wirklich vertrauen kann. Prompt verliebt sich Ivy und steht vor einer folgenschweren Entscheidung. Quelle: cbt Inhalt: Die 16-jährige Ivy lebt in einer Welt die nach dem Krieg, nicht mehr viel zu bieten hat. Zehntausend Menschen leben in einer Stadt die von einem Zaun eingezäunt wurde. Die Stadt wurde in zwei Teile geteilt, die des Gründers und die des Präsidenten. Die Regeln des Präsidenten sind hart und in manchen Augen nicht fair, die Meisten halten sich aber daran um den Frieden zu halten. Ivy lebt in dem Teil der zu dem Gründer gehört, die nicht so gut gestellte Seite, einmal im Jahr müssen sich die 16-jährigen Mädchen aus dem Stadtteil zu einer Heiratsveranstaltung einfinden. Hier erfahren sie wer ihr Ehemann ab diesem Tage sein wird, für die anderen Mädchen ist dies aufregend, spannend und sie freuen sich sehr nur Ivy nicht, denn sie weiß was auf sie zu kommt… Meine Meinung: Ein absoluter Pageruner! Ich habe dieses Buch an einem Tag verschlungen, es ist so super geschrieben, das man selber als Leser sich mitten drinnen fühlt. Amy Engel hat einen tollen, einfachen Schreibstil, der einem das Lesen nur noch schöner macht. Die Idee der Dystopie, kommt einem gar nicht soweit entfernt vor. Ivy ist ein tolles Mädchen, stark, trotzig und ehrlich, ich habe sie von Anfang an gerne gemocht. Die Schwester von Ivy, war dagegen von Anfang an überhaupt nicht mehr mein Fall. Ich war doch ein wenig traurig als das Buch so abrupt geendet hat, ich hätte noch 200 Seiten weiter lesen können. Es hat mich einfach so in den Bann gezogen. Fazit: PAGERUNER ! Absolute Empfehlung von mir, auch wenn man am Ende des Buches traurig ist das es vorbei ist. Ich bin jetzt schon gespannt auf den zweiten Band.

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  • Ein tolles Buch mit fiesem Ende!

    Heart Of Ivy - Geliebter Feind

    carrie-

    04. June 2017 um 10:49

    Erster Satz:Heute heiratet niemand mehr in Weiß.   Meine Erwartungen:Ich habe mir eine tolle Dystopie mit vielen Differenzen und Intrigen erwartet das man kaum aus der Hand legen kann. Blöderweise wusste ich nicht dass es sich hier um einen Mehrteiler handelt dessen Folgeband/bände noch nicht auf Deutsch erschienen sind. Das Cover: Das Cover ist nicht ganz so meins. Das Mädchen darauf gefällt mir nicht wirklich. Ansonsten wäre es ganz schön von den Farben her.   Der Schreibstil:Amy Engel schreibt sehr locker und flüssig sodass sich das Buch sehr sehr schnell lesen hat lassen. Ich war immer wieder überrascht wie weit ich schon bin wenn ich mal wieder auf die Seitenanzahl gekuckt habe :) Die Charaktere: Ivy war eine ziemlich naive Protagonistin was jetzt nicht unbedingt schlimm war. Sie wurde von ihrer Familie ein Leben lang manpuliert. Im Laufe des Buches nimmt sie aber an Charakter zu und fängt langsam an, ihre eigene Sichtweise zu entwickeln was ich wirklich toll fand.   Bishop, ihr zugeteilter Ehemann, war richtig cool. Er war mir auf Anhieb sympatisch und er ist so gutherzig und verfolgt seine eigenen Ziele – die ich großartig fand. Er hört Ivy zu und lasst sie ihre eigene Meinung haben. Meine Meinung: Am Anfang muss man sich erst mal mit dieser Welt arrangieren – denn es gibt keinen Strom und alles ist irgendwie anders. Die Autorin hat es aber sehr gut beschrieben weshalb mir das ziemlich leicht gefallen ist. Auch die ganze Hintergrundgeschichte, warum überhaupt die Mädchen der Verliererseite die Jungs der Gewinnerseite – und die Jungs der Verliererseite die Mädchen der Gewinnerseite – heiraten müssen – der gesamte Krieg der damals geherrscht hat wird im Laufe des Buches gut und einfach erklärt. Das Ganze Miteinander mit Ivy und Bishop hat mir sehr gut gefallen. Vorallem auch dass Bishop nach kürzester Zeit bereits erkennt wer Ivy wirklich ist und wie sie tickt, wann sie lügt und wann sie die Wahrheit sagt. Ivy hingegen wird ziemlich krass von ihrer Familie – die mir meeegaaa unsympatisch war – manipuliert und wird zu Dingen gedrängt, die sie eigentlich gar nicht will. Das Ende fand ich extrem krass – ich hab mich tierisch aufgeregt und echt nicht verstanden warum Ivy sich nicht auch so richtig darüber aufgeregt hat – und so hat das Buch auf eine Weise geendet wie ich es nie erwartet hätte und jetzt kotzt es mich umso mehr an, dass der zweite Band noch nicht erschienen ist…   Fazit:Ein tolles Buch mit fiesem Ende.

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    • 5
  • Klasse Dystopieroman mit Fokus auf einer Liebesgeschichte. Absolut empfehlenswert!

    Heart Of Ivy - Geliebter Feind

    buecherwurmsophia

    02. April 2017 um 13:01

    Für die Newcomer: Die Welt wie wir sie kennen existiert nach einem gewaltigen Krieg nicht mehr. So wurden arrangierte Ehen eingeführt, um die Bevölkerung zu schützen, die durch einen Zaun von der Außenwelt abgeschottet ist. Inmitten befindet sich Ivy, die Tochter des Gründers, die den Sohn des Präsidenten heiraten soll. Nicht nur die rivalisierenden Familien stehen zwischen Ivy und Bishop. Sie soll ihn töten, damit ihr Vater die Macht übernehmen kann, um den Menschen freie Entscheidungen zurückzugeben. Doch so einfach ihr Auftrag auch erscheint, so schwierig ist die Entscheidung am Ende. Das Cover finde ich ganz hübsch, aber es eher unpassend zu der Handlung. So stelle ich mir Ivy überhaupt nicht vor und das Messer ist viel zu unscheinbar und wird auch von dem Titel versteckt, der aber im Gegensatz PERFEKT passt! Auch den Klappentext finde ich super. Der Leser wird direkt zu Anfang ins Geschehen geworfen: Der Hochzeitstag. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive, die gut gewählt ist. Man erfährt viel über Ivy und ihre Gedanken. Sie ist ein sympathisches, junges Mädchen und hat eine viel zu große Klappe, die ihr häufiger zum Verhängnis wird. Man merkt, wie sie immer mit sich kämpft und versucht nicht zu voreilig zu reden. Dennoch ist sie auch ein sehr nachdenklicher Mensch. Sie macht sich viel aus der Meinung ihrer Familie, die zu Beginn ihr Motivationsgrund für ihre Aufgabe ist. Bishop, der Sohn des Präsidenten ,wirkt zunächst zurückhaltend und überhaupt nicht, wie Ivy erwartet hatte. Die Nebencharaktere füllen das Buch noch mehr aus und machen das Buch noch eine Spur lebendiger. Die Handlung dümpelt an manchen Stellen vor sich hin und verliert den Faden, aber der Fokus liegt ja auch auf der Beziehung zwischen Ivy und Bishop, die langsam wächst. Obwohl das Ziel klar ist, verändert sich Ivys Einstellung mit jedem Tag. Sie durchläuft einen Wandel, den der Leser auch durchläuft. Er ist verständlich und nicht zu schnell. Manche Autoren schaffen den Sprung nicht, aber Amy Engel hat ihn richtig präsentiert. Es dreht sich viel um eigene Entscheidungen und freies Handeln. Daher finde ich dieses Zitat wirklich sehr schön und es spiegelt das gesamte Buch wieder: „Vielleicht wird Freiheit überbewertet.“ Victoria steht auf. „Vor dem Krieg hatten wir Freiheit. Und sehen Sie sich an, wohin uns das geführt hat.“ Seite 238 Für diejenigen, die das Buch schon gelesen haben: WAS IST DAS FÜR EIN BESCHEUERTER CLIFFHANGER??? Die Autorin kann uns doch nicht mit so einem Ende zurücklassen?! Ich will wissen wie es weitergeht! Findet sie andere Überlebende? Findet sie zu Bishop zurück? Klatscht sie Callie im nächsten Teil endlich eine? So viele Fragen!

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  • Sehr empfehlenswert!

    Heart Of Ivy - Geliebter Feind

    Andreea

    29. March 2017 um 15:08

    http://andreealiest.blogspot.de/2017/02/rezension-heart-of-ivy-geliebter-feind.htmlDieses Buch stand schon seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste und ich bin so froh, dass ich es endlich gelesen habe, denn es hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch wenn es teilweise schon vorhersehbar und mehr Liebesgeschichte als Dystopie war.Ivy war eine sympathische Protagonistin, mit der ich mich auf jeden Fall identifizieren konnte. Sie war stark, hatte aber auch ihre Schwächen, und genau deshalb habe ich sie ins Herz geschlossen, denn sie wirkte glaubhaft und menschlich.Eigentlich sollte Ivy den Sohn des Präsidenten, also ihren frischgebackenen Ehemann, töten, doch je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto schwerer fällt es Ivy, sich an ihren Plan zu halten. Denn sie merkt schnell, dass Bishop überhaupt nicht so ist, wie sie eigentlich erwartet hat. Bishop ist nämlich ehrenwert, hilfsbereit, verständnisvoll und vertrauenswürdig - und Ivy kann ihre Gefühle nicht länger leugnen und verliebt sich in ihn. Gefangen zwischen ihrer Liebe zu Bishop und der Loyalität zu ihrer Familie muss sich Ivy für eine Seite entscheiden und mit verheerenden Konsequenzen rechnen.Die Idee des Buches hat mir sehr gut gefallen, doch leider fand ich den Plot ein wenig schwach, denn er war ein wenig vorhersehbar. Ich habe beim Lesen schon erahnt, wie die Geschichte ausgehen wird und war daher vom Ende leider nicht überrascht. Deshalb gibt es von mir einen Punktabzug. Dennoch möchte ich die Fortsetzung unbedingt lesen, denn ich mag Ivys und Bishops Geschichte sehr und hoffe, dass die beiden ein Happy End bekommen werden.Heart of Ivy - Geliebter Feind war eine tolle dystopische Liebesgeschichte mit einem flüssigen Schreibstil und zwei tollen Hauptprotagonisten, die ich ins Herz geschlossen habe. Ich kann dieses Jugendbuch auf jeden Fall weiterempfehlen, denn es ist definitiv unterhaltsam und sehr romantisch!Rating:4 von 5 Sternen

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  • Zum Glück ist der Inhalt nicht wie das Cover

    Heart Of Ivy - Geliebter Feind

    Vivi300

    23. March 2017 um 21:26

    Wow. Ich habe selten ein so furchtbares Cover gesehen. Ein Glück habe ich schon früh gelernt, dass man dem nie trauen darf.Story:Es ist eine Zukunftsvision die, zugegeben, nicht besonders originell ist. Krieg hat die Welt zerstört, eine kleine Gruppe hat eine Zivilisation aufgebaut... Klar, dass diese Zivilisation eher semi funktioniert, sonst gebe es ja dieses Buch nicht. Es gibt die Privilegierten, zu denen der Feind von Ivy gehört und Ivy's Familie, die eher in Armut leben. Die Stadt ist also geteilt. Die jungen Mädchen der Armen-Hälfte müssen die privilegierten Jungen heiraten und umgekehrt. Ivy muss also den Feind, den Sohn des Präsidenten heiraten, den sie auch noch vorhat umzubringen. Dieser Aufzug einer Geschichte ist jetzt nicht wirklich innovativ. Auch nicht, dass sie natürlich Gefühle für diesen faszinierenden und unheimlich gut aussehenden Mann entwickelt, der eigentlich ihr Feind ist und den sie bekämpfen müsste! Was für ein meisterhafter Plot... Nicht! Gut, die Geschichte ist jetzt wirklich keine Sensation, aber die Umsetzung ist im Rahmen ihrer Möglichkeiten doch gelungen. Charaktere: Einige sind richtig gut ausgearbeitet, andere bleiben trotz ihrer Bedeutsamkeit eher blass. Die Protagonistin Ivy ist sehr sympathisch, wenn auch ein wenig cholerisch, temperamentvoll und unbedacht. Es ist auch keine Katniss Everdeen, aber für diese Geschichte reicht es allemal. Durch sie kommt man sehr gut in die Geschichte rein.Bishop ist der männliche Gegenpart und NATÜRLICH sieht er unfassbar gut aus! Muss er ja, schließlich sind Protagonistinnen von Jugendbüchern immer unglaublich oberflächlich. Sein Charakter ist trotzdem sehr gut ausgearbeitet, vielleicht kann man sich als Leser auch ein klein wenig in ihn verlieben. Auch Ivy's Schwester Callie ist gut stilisiert, im Gegensatz zu Ivy ist sie aber manipulativ und handelt nur aus Kalkül. Sie hat als Person ziemlich viel Tiefe. Auch wenn das Buch suggerieren will, dass man als Leser doch jetzt bitte negative Gefühle zu ihr aufbauen soll, fand ich Callie furchtbar interessant und auf eine verdrehte Weise sympathisch. Leider sind die meisten anderen Charaktere dann doch eher blass, aber vielleicht ist es auch von der Autorin so gewollt, damit man sich wirklich nur auf die Hauptpersonen konzentriert.Schreib- /Erzählstil:Diesem konnte ich wirklich viel abgewinnen. Immer wieder überrascht die Autorin mit rhetorischem Feingefühl. Für ein Jugendbuch hat es doch eine gute und recht bildgewaltige Sprache. Nichts überragendes im Gesamtverschnitt der Literatur, aber für ein Jugendbuch schon ordentlich. Vergleiche und Metaphern kann sie gut anwenden, ohne das der Erzählstil beeinträchtigt wird.Mein Fazit:Das Buch kann wirklich gut unterhalten, was es vor allem dem Schreibstil und Bishop zu verdanken hat. Die Idee an sich langweilt mich und Liebe zum Feind wurde auch schon etliche Male thematisiert, da ist dieses Buch dann doch eher Durchschnitt. Lesenswert ist es trotzdem, nur würde ich es mir dank des Covers niemals ins Regal stellen. 

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  • Einfach genial!

    Heart Of Ivy - Geliebter Feind

    MLsifi

    30. November 2016 um 15:24

    Der Inhalt des Buches hört sich an wie all die Romane/Filme von Tribute von Panem, die Bestimmung und/oder Maze Runner. Die Welt wird nach einem schrecklichen Krieg wieder aufgebaut. Damit sich der Krieg nicht wiederholen soll, werden die Menschen gefügig gemacht, doch die Protagonisten stürzen durch ihren Widerstand die "Demokratie". Also nichts neues! Trotzdem hat mich der einfache Schreibstil begeistert. Die Geschichte, die schon mit dem Mordauftrag beginnt, erspart dem Leser die Frage, wann die Protagonistin sich wehrt. Denn früher oder später passiert das immer! 

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  • Langweilige Liebes-Dystopie

    Heart Of Ivy - Geliebter Feind

    ConnyKathsBooks

    18. November 2016 um 12:21

    "Meine Mission ist es nicht, ihn glücklich zu machen, ihm Kinder zu gebären und seine Ehefrau zu sein. Meine Mission ist es, ihn zu töten." (S. 25) Nach einem Atomkrieg und diversen Naturkatastrophen haben die wenigen Überlebenden in einer kleinen Stadt namens Westfall Zuflucht gesucht. Meinungsverschiedenheiten führten jedoch zu einer Teilung der Stadt in Verlierer und Gewinner. Arrangierte Ehen zwischen beiden Seiten sollen daher einen dauerhaften Frieden sichern und Aufstände vermeiden. So steht auch für die 16jährige Verliererin Ivy Westfall nun ihre Heirat bevor, ausgerechnet mit Bishop, dem Sohn des verhassten Gewinner- Präsidenten Lattimer, welcher für den Tod von Ivys Mutter verantwortlich ist. Ivys Familie plant einen Mordanschlag, doch dann kommt unverhofft die Liebe ins Spiel und Ivy muss eine folgenschwere Entscheidung treffen. "Die Liebe erwählt und schert sich nicht darum, was bequem oder einfach oder geplant ist. Liebe folgt ihren eigenen Plänen, und wir können ihr nur das Feld überlassen." (S. 323) "Heart of Ivy - Geliebter Feind" ist der Auftakt einer zweiteiligen dystopischen Reihe von Amy Engel. Eine Dystopie, die recht konventionell gestrickt ist und die üblichen Genrezutaten enthält: eine durch einen Zaun von der lebensfeindlichen Außenwelt abgeschottete Stadt, interne Machtkämpfe sowie ein Mädchen und ein Junge unterschiedlichen Standes, die sich verlieben und gegen ein ungerechtes System aufbegehren. Das einzig Neue ist hier, dass Ivy und Bishop gleich von Anfang an verheiratet sind und sich dann erst langsam annähern. Eine vorhersehbare Liebe, die stark im Vordergrund steht und mich über weite Strecken einfach nur langweilte. Ivy ist natürlich das unerfahrene Mädchen, welches noch nie einen Jungen geküsst hat und Bishop ist superattraktiv, verständnisvoll und trotz seiner privilegierten Herkunft auch noch selbstlos. Mehr Klischee geht wohl nicht. Vor allem Bishop wirkte auf mich recht blass und Emotionen habe ich bei den beiden kaum gespürt, vielleicht auch bedingt durch den eher distanzierten Schreibstil im Präsens. Zudem fehlten mir bei den dystopischen Hintergründen einige vertiefende Erklärungen. Die Informationen bleiben eher oberflächlich und das Ganze plätscherte lange Zeit nur vor sich hin. Erst auf den letzten 50 Seiten kommt endlich mal Spannung auf, denn die Entscheidung, die Ivy trifft, zieht weitreichende Konsequenzen nach sich. Ein Cliffhanger, der auf eine deutliche Steigerung in der Fortsetzung hoffen lässt. Potential ist auf alle Fälle vorhanden. "Tochter. Ehefrau. Mörderin. Verräterin. Das sind alles Versionen von mir. Jetzt werde ich zur Überlebenden." (S. 348) Insgesamt kann ich daher "Heart of Ivy - Geliebter Feind" nur bedingt empfehlen, denn es gibt bedeutend bessere Dystopien. Für zwischendurch aber soweit ok. Von mir knappe 3 Sterne.

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  • ღRezension zu >Heart of Ivy: Geliebter Feind< von Amy Engelღ

    Heart Of Ivy - Geliebter Feind

    SylviaRietschel

    13. September 2016 um 09:55

    Anfangs hatte ich nicht gedacht, dass mir dieses Buch vielleicht nicht ganz so gut gefallen würde. Nicht, weil es nicht spannend war, sondern weil es mich einfach nicht wirklich überrascht hat. Die Story ist leider sehr voraussehbar. Aber darüber konnte ich am Ende getrost hinwegsehen, denn dieses Buch besticht durch ganz andere Eigenschaften. Die Charaktere sind so liebevoll und authentisch gezeichnet, dass sie mir mittlerweile eher wie Freunde als Buchfiguren vorkommen. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Ivy und Bishop war für mich absolut nachvollziehbar und ich konnte richtig fühlen, wie sie sich nach und nach verändert hat. Ich kann Ivy sehr gut verstehen und ihre Reaktionen und Gedanken nachvollziehen. Auch wenn ich natürlich bereits sehr früh ihre Schwester durchschaut hatte, konnte ich dennoch verstehen, weshalb Ivy das Offensichtliche nicht gesehen hat. Trotzdem hätte ich sie hin und wieder gern geschüttelt. Einfach, weil ich Ivy und Bishop ihr Glück gegönnt hätte. Die beiden passen so perfekt zueinander, dass mir die Distanz zwischen ihnen beinahe das Herz zerrissen hat. Die Autorin hat ein Händchen dafür, die Emotionen ihrer Charaktere so auszudrücken, dass sie direkt auf mich übergegangen sind.Auch das Setting hat mir wirklich gut gefallen – auch wenn es nichts Neues war. In dieser Story geht es vor allem um die gesellschaftlichen Entwicklungen in der Zukunft, nachdem ein Atomkrieg weite Teile der Welt ausgelöscht hat und sich die Menschen umstrukturieren mussten. Ivys und Bishops Überlegungen waren für mich verständlich und ich fand es wirklich toll, dass die Autorin immer wieder Schwierigkeiten und Konflikte aufgezeigt hat, die für mich perfekt in ein solches Jugendbuch passen. Fazit:"Heart of Ivy" ist ein tolles Jugendbuch. Die Dystopie regt zum Nachdenken an, beschäftigt den Leser auch noch nach dem Lesen und kann durch liebevoll und authentisch gezeichnete Charaktere und starke Emotionen absolut überzeugen. Ich vergebe 5/5 Leseeulen und eine klare Leseempfehlung für alle Liebhaber von emotionalen, tiefgründigen Dystopien.Sylvia von Bücher ღ weil wir sie lieben

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  • Mal wieder eine Distopie, die wirklich gut ist

    Heart Of Ivy - Geliebter Feind

    Sternenguckerin

    06. September 2016 um 14:21

    Ich fand es hier gut, dass die Liebsgeschichte mal im Vordergrund stand, es aber trotzdem nicht an Spannung gefehlt hat. Dazu kommt noch, dass man richtig mitfühlen konnte, wie Ivy mit sich gehapert hat in bestimmten Punkten und auch das Ende war unglaublich. Eine selbstlosere Protagonistin hat es noch nie gegeben. Wirklich ein 5⭐️Buch und es garantiert wert, gelesen zu werden.

  • Dystopischer Liebesroman

    Heart Of Ivy - Geliebter Feind

    SillyT

    14. August 2016 um 14:43

    Nach einem Atomkrieg haben es nur wenige Menschen geschafft zu überleben, ein Teil von ihnen lebt abgegrenzt vom Rest der Welt hinter einem Zaun und hier gelten eigene Regeln und Bestimmungen. Aber auch hier wurden die Menschen nicht schlauer und es gab unter ihnen weitere Streitigkeiten und zum Schluss eine Gewinner- und eine Verliererseite. Nun haben die Gewinner seit einigen Generationen eine neue Regelung getroffen, denn einmal pro Jahr müssen alle heiratsfähigen Töchter der Verlierer einen Sohn der Gewinner heiraten. Hintergrund des Ganzen ist es, weitere Kriege/Kämpfe untereinander zu verhindern, denn wer schießt schon gerne auf seine eigenen Kinder oder Enkelkinder. Genau dieses Schicksal ereilt nun auch Ivy, die Tochter des Anführers der Verlierer, denn sie ist schon seit Jahren dem Sohn des Präsidenten, Bishop, versprochen. Doch Revolutionäre werden nicht umsonst so genannt und so soll Ivy einen Plan ihres Vaters durchführen. Sie soll Bishops Vertrauen erlangen und ihn dann töten. Doch nach der Hochzeit muss Ivy feststellen, dass Bishop so ganz anders ist als vermutet und auch nicht alles so schwarz oder weiß ist, wie es ihr Vater darstellt. Bekommt sie Zweifel an den Plänen des Vaters? Oder wird sie diese doch noch ausführen?  Meine Meinung: Ich wusste schon vor dem Lesen, dass es sich bei diesem Buch um eine dystopische Liebesgeschichte handeln würde und war dementsprechend neugierig auf das Buch. Ich wurde auch nicht enttäuscht von der Geschichte, die mich als Leser gleich von Beginn an in seinen Bann schlägt. Ich hatte zwar ein wenig mehr "Dystopie" noch erwartet, fand aber die Geschichte um Ivy und Bishop sehr gut erzählt. Amy Engel hat einen flüssigen und klaren Schreibstil, mit dem es ihr sehr schnell gelingt, an ihre Geschichte zu fesseln und in die dystopische Welt, die sie hier erschaffen hat, zu ziehen. Die Sprache ist leicht verständlich und dafür auch absolut geeignet für die Zielgruppe des Buches.  Das Setting ist sehr typisch für eine Dystopie, aber auch dementsprechend glaubhaft und gelungen. Alles wirkt durchweg grau und kalt und man spürt den ständigen Kampf ums Überleben. Doch trotz allem haben sich die Menschen auch hier nicht grundlegend geändert, denn letzten Endes geht es doch wieder um zwei Seiten, die gegeneinander sind. Die Seite des Präsidenten, die Gewinner, die Vorschriften verfassen und die Verlierer unterdrücken. Dementsprechend wird aber auch der Hass der Gegenseite geschürt und Intrigen geschmiedet. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht Ivys, die gezwungener Maßen den Sohn des Präsidenten heiraten muss. Man bekommt gleich von Anfang an einen guten Eindruck über Ivys gesamte Gefühlswelt und merkt auch sehr gut, wie sie beginnt, alles mehr und mehr in Frage zu stellen. Ich konnte mich sehr gut in die junge Frau versetzen und fand ihr Verhalten logisch und verständlich.  Richtig gut gefallen hat mir hier der männliche Protagonist Bishop, der auch durch sein Verhalten vieles an Ivys Denken nach und nach beeinflusst. Denn Bishop gibt sich so gar nicht wie der reiche, verwöhnte Präsidentensohn, den Ivy erwartet hat, stattdessen ist er verständnisvoll und loyal und setzt sich für seine Frau ein. Er ist ein wirklich sehr gut gelungener Charakter, der mich in seinem Handeln und Denken überzeugen und beeindrucken konnte. Mein Fazit: Ein modernes Romeo und Julia in einer zerstörten Welt, dass mich durch einen flüssigen Schreibstil und einer glaubhaften Protagonistin von der ersten Seite an abholen und überzeugen konnte. Vielleicht ist der Roman an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu vorhersehbar und ich hätte mir ein wenig mehr Spannung gewünscht, doch trotzdem konnte er mir gute Unterhaltung bieten. Die Charaktere, allen voran Bishop, konnten mich überzeugen und abholen und machen neugierig, wie es denn nun weiter geht. Gelungener erster Teil einer Dilogie, den ich sehr gerne weiter empfehlen möchte. Von mir gibt es hier vier von fünf Sternen!

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  • Kann man es immer noch Manipulation nennen, wenn man weiß, das es einem geschieht und es trotzdem fu

    Heart Of Ivy - Geliebter Feind

    Stopfi

    08. August 2016 um 15:55

    Worum geht’s? Die 16 jährige Ivy Westfall lebt in einer Welt, in der nach dem Krieg ein ganz besonderes System herrscht: Die Töchter der Verliererseite werden mit den Söhnen der Gewinnerseite verheiratet, um den Frieden zu stützen. Als direkte Nachfahrin der Gründer muss Ivy Bishop, den Sohn des Präsidenten heiraten. Doch um die Regierung zu stürzen muss sie ihn töten. Doch dann beginnt sie Vertrauen zu ihm zu fassen und steht vor einer schwierigen Entscheidung: Bishop oder ihre Familie. Liebe oder Gerechtigkeit. Leben oder Tod. Meine Meinung: Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das Cover überhaupt nicht mag. Ich finde es ziemlich unpassend. Und ich verstehe nicht, warum das Mädchen nicht ein Kleid anhat, das würde deutlich besser zum Buch passen – und man würde das Messer in ihrer Hand besser erkennen! Aber egal. Don’t judge a book by its cover. Inhaltlich gesehen hat mich das Buch sofort überzeugt! Die Geschichte klingt neuartig, und im ersten Moment vielleicht nach Selection, obwohl das überhaupt nicht zutrifft. Die Idee hinter diesem Buch ist wirklich großartig! Das gesamte Worldbuilding ist zwar relativ simpel, aber trotzdem durchdacht. Klar, wer hier Komplexität sucht, wird vielleicht nicht unbedingt fündig. Aber das macht nichts. Die Idee mit der Heirat ist etwas ganz Neues, finde ich und deshalb auch umso spannender. Hier liegt ein wundervoll stringenter Handlungsverlauf vor, das Buch ist ein regelrechter Pageturner, die Kapitel (die übrigens eine angenehme Länge haben!) fliegen nur so vorbei. Ich war in 2 Tagen durch und es wäre auch noch deutlich schneller gegangen. Die Handlung ist wirklich spannend und abwechslungsreich. Man fiebert richtig mit Ivy mit. Diese war mir wirklich sympathisch, sie macht eine nachvollziehbare Entwicklung durch und reift zu einer stolzen und mutigen jungen Frau heran. Auch Bishop ist sympathisch, wobei er bis ungefähr zur Hälfte relativ undurchschaubar bleibt. Dies gilt auch für die Nebencharaktere, d.h. vor allem für die Familien der beiden. Man kann sich nie sicher sein, welche Handlungsgründe es gibt, welche Absichten sie haben. Einzig den letzten großen Handlungsstrang von Ivy konnte ich nicht ganz verstehen (die, die das Buch kennen, werden wissen, was ich meine). Aber ohne diese Entscheidung von Ivy würde es nicht diesen blöden Cliffhanger geben. Grrr, der ist echt bitter. Aber laut Verlag ist der zweite und somit abschließende Teil schon in Arbeit. Gut. Sonst müsste ich nämlich auf Englisch weiterlesen! Der Schreibstil von Amy Engel ist genauso wie die Handlung: packend, klar strukturiert, spannend. Sie hat ein gutes Gefühl dafür, wann es sinnvoll ist, Spannung aufzubauen, und wann nicht. Richtig toll wäre es gewesen, wenn man ab und an auch Bishop zu Wort kommen hätte lassen. Das hätte ihm noch etwas mehr Tiefe gegeben, er war mir teilweise ein bisschen zu blass. Aber ansonsten sehr gelungen! Fazit: – Cover: 2/5 (das Cover zieht es etwas runter, sonst 4,5 / 5) – Inhalt: 5/5 – Handlung: 4/5 – Charaktere: 4/5 – Schreibstil: 5/5 Gesamt: 4 / 5 Ein wundervoller Auftakt! Gerade für jüngere Leser, denen Die Bestimmung oder Panem noch zu heftig ist, kann ich Heart of Ivy wirklich nur empfehlen! Aber auch allen anderen, die für kurze Zeit alles um sich herum vergessen wollen – ich freue mich riesig auf Teil 2! Ich habe nämlich keinen Plan, wie dieses Dilemma (→ Cliffhanger) wieder zu lösen ist, hoffentlich hat das die Autorin gut hingekriegt! Ich danke dem cbt Verlag, sowie der Verlagsgruppe Random House ganz herzlich für dieses Rezensionsexemplar!

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  • Heart of Ivy - Geliebter Feind

    Heart Of Ivy - Geliebter Feind

    MoonlightBN

    05. August 2016 um 14:49

    Klappentext: Nach einem verheerenden Krieg hat sich das Leben aller verändert: Die Mädchen der Verlierer sind auf ewig dazu verdammt, die Söhne der Gewinner zu heiraten. Nur eine kann für Gerechtigkeit sorgen: Ivy Westfall. Doch dazu muss sie Bishop Lattimer töten, Sohn des Präsidenten – und ihr Bräutigam … Bishop ist jedoch nicht wie gedacht, sondern der einzige Mensch, dem sie wirklich vertrauen kann. Prompt verliebt sich Ivy und steht vor einer folgenschweren Entscheidung.Quelle: cbt Meine Meinung: Auf dieses Buch habe ich mich wahnsinnig gefreut, es klang einfach nur nach einer wahnsinnig guten und romantischen, spannenden und aufwühlenden Dystopie und ich wurde auf jeden Fall nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil! =)Aus der Sicht von Protagonistin Ivy lernt man als Leser eine grausame Welt kennen, einen Ort der sich so entwickelt hat, weil wir Menschen unsere schöne Erde mit einem Krieg zerstört haben. An diesem Ort gibt es eine Grenze zwischen den Gründern und den "Herrschenden". Beide Familien sind lange im Streit und der Präsident hat ziemlich harte Regeln unter denen die Bewohner leiden müssen.Ivy ist am Anfang des Buches 16 Jahre alt, sie ist eine direkte Nachfahrin einer der Gründer. Leider ist sie damit auf der „Verliererseite“ und wird mit einem jungen Mann der anderen Seite verheiratet. Ausgerechnet in ihrem Fall mit dem Sohn des Präsidenten. Allerdings schicken ihr Vater und ihre Schwester sie mit einem Auftrag in die Ehe: Sie muss ihren Mann töten. Einfach gesagt, als getan, oder?Ivy ist eine sehr starke Protagonistin, die einem enormen Druck ausgesetzt wird. Auf der einen Seite steht ihre Familie, auf der anderen ihr Herz und dann gibt es da auch noch die Verpflichtung allen anderen gegenüber, schließlich ist sie die Frau des zukünftigen Präsidenten. In ihrem jugendlichen Alter muss sie unglaublich viel mitmachen und sie kam mir viel erwachsender vor, hat sich während der Geschichte aber auch noch stark entwickelt. Ich habe sehr mit ihr gelitten, ihre Situation ist einfach nur krank und ihre Gefühle ein heilloses Durcheinander.Ein Grund für das Durcheinander ist ihr Mann Bishop, 18 Jahre alt und eben zukünftiger Präsident. Ich muss sagen, dass er mir gefallen hat und das hat auch einen ganz simplen Grund: Er ist ein ruhiger und tiefschichtiger Charakter. Kein Macho, kein Bad-Boy, kein unnahbarer Kerl, der nur für Ivy weich wird (oder so. Ihr wisst schon was ich meine – der Klischeetyp aus aktuellen Jugendbüchern). Bishop ist einfach ein guter Kerl, mindestens genauso verzweifelt und unglücklich wie Ivy, mit dem Herz am rechten Fleck und… hach, ja. Einfach ein toller Charakter, der mir sehr imponiert hat in dieser kranken Gesellschaft.Die Protagonisten waren beide sehr authentisch und vielseitig aufgebaut, aber auch die Nebencharaktere konnten sich sehen lassen. Zum einen ist Ivys Familie mehr im Fokus (ihre Schwester und ihr Vater) und meine Meinung zu ihnen war von Anfang an eher gemischt. Das gleiche gilt für Bishops Eltern und auch andere Charaktere haben nicht gleich einen Stempel von mir aufgedrückt bekommen. Nach wie vor ist es schwierig sie von der Art her zu bewerten. Ich habe ein paar gute Hasscharaktere, mal sehen ob sich meine Vermutungen in der Fortsetzung bestätigen wird. =)Die ganze Story hat mir wahnsinnig gut gefallen, ich habe eine romantische und erdrückende Dystopie erwartet und genau das bekommen. Tatsächlich war das ganze Buch sehr gefühlsbetont, nicht nur in eine Richtung. Ivy muss sich mit ganz grundlegenden Fragen beschäftigen, die die Liebe, aber auch die Familie beinhalten, richtig und falsch. Einige Szenen waren wirklich nervenaufreibend und gaaaanz einige auch ganz schlimmes Kopfkino. In dieser Dystopie werden neben der politischen Situation auch noch andere Eigenschaften bemängelt, die es auch so in unserer Gesellschaft leider zu Genüge gibt.Die ganze Aufmachung hat mir sehr gefallen. Ich konnte richtig gut mitfiebern und mitfühlen,nachdenken und das Ganze in mich Aufsaugen. Ich habe den Sog in meinen letzten Büchern irgendwie etwas vermisst, aber hier konnte ich das Buch endlich mal wieder einfach nicht aus der Hand legen.Der Schreibstil der Autorin konnte mich auch absolut überzeugen. Sie macht Ivy zu einem unglaublich realen Charakter, zeigt ihre Gefühle und schafft es mit ihrer leichten Art die Seiten dahinfliegen zu lassen, obwohl das Thema nicht immer unbedingt leicht ist. Ihre Beschreibungen sorgen für einen Film der vor dem inneren Auge abläuft und ich habe mich tatsächlich so sehr in das Buch verloren, dass ich überrascht war, als es zu Ende ging. Ätzend. Nun heißt es warten, das Ende war echt ultra fies für mich! =D Fazit: Ein Pageturner! Ich liebe dieses Buch, die Geschichte, die Charaktere, die Frage nach falsch und richtig. Ich war absolut gefesselt während des Lesens und kann Band 2 nicht erwarten! Stempel: Herzensbuch!Ganz klare 5 von 5 Pfotenherzen von mir

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  • Wem kann man trauen?

    Heart Of Ivy - Geliebter Feind

    schokigirl

    27. July 2016 um 19:54

    In „Heart of Ivy – Geliebter Feind“ von Amy Engel geht es um Ivy, die in einer postapokalyptischen Welt lebt. Zwei Gruppen von Überlebenden des großen Krieges haben sich an einem unberührten Flecken niedergelassen. Allerdings konnten sie sich wegen der Regierungsform nicht einigen. Ivys Großvater hat in dieser Auseinandersetzung verloren & seitdem müssen die Mädchen von Ivys Gruppe, die Jungs der anderen Seite heiraten. Der Staat bestimmt dabei wen & wannn dies geschieht. Ivy soll mit 16 Jahren den Präsidentensohn heiraten & möglichst schnell Kinde rbekommen. Allerdings plant sie & ihre Familie eine Rebellion & der Präsidentensohn muss dafür geopfert werden. Doch je näher Ivy ihrem neuen Ehemann kommt, umso mehr merkt sie, dass er es gar nicht verdient hat geopfert zu werden. Was wird Ivy nun tun? Der Schreibstil ist wirklich locker & man fliegt nur so durch die Seiten. Dabei wird die Geschichte aus Ivys Sicht erzählt. Die meisten Charaktere waren gut dargestellt. Sie waren dreidimensional & hatten daher sowohl gute, als auch schlechte Seiten. Besonders Bishop, der Präsidentensohn, schien tiefgründig & real. Nur Ivy wirkte etwas naiv & gutgläubig, obwohl sie auch erwachsen rüber kam. Sie macht jedoch eine gute Entwicklung mit. Die Geschichte wirkte zu Beginn anders als erwartet. Da ich eine Dystopie bzw eine postapokalyptische Geschichte erwartet habe, hat es mich etwas gewundert, dass das Buch direkt mit der Hochzeit beginnt. Denn es fehlte vollkommen das Kennenlernen der Gesellschaft, die Darstellung ihrer Probleme & das normale Leben der Protagonistin. So hat man zwar indirekt durch wörtliche Rede etc. erfahren was schief läuft in der Gesellschaft, aber es fehlt die emotionale Bindung die man bekommt, wenn man es tatsächlich mitbekommt. Solche Szenen kommen vereinzelt erst später. Aber für eine Liebesgeschichte kam auch die Romantik länger nicht so recht zurande. Dementsprechend habe ich länger nicht verstanden worauf die Geschichte eigentlich hinaus wollte, da sie weder Fisch, noch Fleisch zu sein schien. Später ist mir dann klar geworden, dass es um die Intrigen & die politischen Entwicklungen geht. Wem kann man trauen? Wer will die Zukunft verbessern & wer ist nur machthungrig? Was kann man tun & vertreten, um die Rechte der Menschen zu verteidigen? Solche Fragen machen die Geschichte aus. Zwar findet dies auf einer jugendlichen & damit einfacheren Ebene statt, aber ist dennoch recht verwickelt. Das hat mir dann wieder besser gefallen, auch wenn man objektiv schnell merkt, wer ein falsches Spiel spielt & wer nicht. Jedoch ist Ivys Zwiespalt verständlich dargestellt. Fazit: Die Geschichte hat etwas Anlauf gebraucht bis man richtig verstanden hat worum es geht. Und viel wurde leider nur erzählt & nicht gezeigt. Aber hintenrum wurde es interessant. Es endet mit einem Cliffhänger, was Lust auf den 2. Band bereitet. Daher: 3 Sterne

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  • Eine tolle Dystopie, bei der das Hauptaugenmerk auf der Liebesgeschichte liegt

    Heart Of Ivy - Geliebter Feind

    Kanya

    17. July 2016 um 21:17

    InhaltIvy hat keine andere Wahl als Bishop zu heiraten. Denn nach einem verheerenden Krieg heiraten die Kinder der Verlierer die Kinder der Gewinner. Ivys Familie gehört zu den Verlierern und Bishops zu den Gewinnern. Allerdings hat Ivy nicht vor mit ihm glücklich zu werden. Sie wurde darauf vorbereitet ihn zu töten und somit ihre Familie an die Macht zu bringen. Doch dann lernt sie ihn kennen und er ist so ganz anders als sie sich ihn vorgestellt hat...Meine MeinungAuf „Heart Of Ivy- Geliebter Feind“ wurde ich durch zahlreiche positive Rezensionen aufmerksam und da ich immer noch gerne Bücher lese, die einen dystopischen Hintergrund haben, wurde ich direkt neugierig. Das Buch spielt in einer Welt nach dem Krieg, die Menschen leben hinter einem Zaun und wissen nicht was sich jenseits davon befindet.Die Menschen sind gespalten und die Unterschiede der Lebensumstände deutlich sichtbar. Die Mädchen der Verliererseite müssen die Jungen der Gewinnerseite heiraten und diese dann glücklich machen. Eine eigene Wahlmöglichkeit haben sie nicht.So begleitet man Ivy, die Bishop heiraten muss, aber die ihn eigentlich töten soll. Doch nachdem sie ihn kennenlernt entwickelt sie gegen ihren Willen Gefühle und entwickelt nach und nach ein eigenständiges Denken. Zuvor wurde sie stets von ihrer Familie manipuliert und angelogen und wirkt etwas naiv. Nach und nach entwickelt sie sich und wurde mir immer sympathischer.Aber auch Bishop mochte ich sehr, da er ihr Zeit gibt und ein wirklich sympathischer, aber auch starker Mensch ist.Diese beiden Protagonisten sind wirklich gut ausgearbeitet und auch wenn ich die Nebenfiguren mit ihren Hintergründen etwas zu blass und unnahbar finde, konnten mich die Figuren des Buches im Großen und Ganzen überzeugen.Die zarte Liebesgeschichte hinter dem dystopischen Hintergrund voller Erwartungen und Intrigen konnte mich in seinen Bann ziehen.Und auch wenn der Plot zeitweise vor sich hin dümpelt, alles andere als voller Action ist und wenig passiert, konnte mich das Buch dennoch in seinen Bann ziehen. Die Idee dahinter ist nicht neu, aber die Umsetzung gefiel mir. Die dargestellte Welt konnte mich ebenfalls überzeugen, denn sie wirkt realistisch dargestellt.Es gibt manche überraschende Wendungen, aber auch vieles was vorhersehbar ist.Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen und voller Gefühl. Der Plot wird komplett aus Ivys Ich-Perspektive dargestellt, was ich sehr passend finde.Das Ende bietet einen fiesen Cliffhanger mit einer Wendung mit der das Buch hätte enden können. Dennoch bin ich froh, dass es einen zweiten Band geben wird und man so erfahren wird, wie es mit Ivy, Bishop und der Welt in der sie leben weitergehen wird.Fazit"Heart Of Ivy- Geliebter Feind“ ist zwar kein actiongeladenes Buch, konnte mich aber dennoch in seinen Bann ziehen. Ich mag die Idee dahinter und die Liebesgeschichte mit seinem dystopischen Hintergrund. Wer noch nicht genug von Dystopien hat in der die Liebesgeschichte im Vordergrund steht, sollte hier auf jeden Fall einen Blick riskieren.

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  • Eine wunderbare Dystopie mit realistischen Zukunftsbild!

    Heart Of Ivy - Geliebter Feind

    Solvejg

    10. July 2016 um 14:52

    Der Inhalt: Krieg verändert häufig das Leben der Menschen. So auch in diese Buch. Die Menschen leben umgeben vom Zaun in einer Gesellschaft, welche in zwei Lager geteilt ist. Die Verlierer des Krieges und die Gewinner. Um den Frieden aufrecht zu erhalten, heiraten die Töchter der Verlierer die Söhne der Gewinner. So muss auch Ivy heiraten. Doch nicht irgendwen! Nämlich den Sohn des Präsidenten höchstpersönlich. Ihre Aufgabe ist es, ihn zu töten - doch er scheint auch der einzige zu sein, dem sie vertrauen kann. Rezension: Das Cover selber finde ich leider nicht ganz so toll. Ich finde die Haare haben zu viel Weichzeichner abbekommen und keine Ahnung ob es so ist, aber der Dolch sieht ziemlich reingesetzt aus. Es wirkt insgesamt sehr leer. Aber das Cover hat ja keine Auswirkung auf die Wertung ;) Im Englischen heißt es übrigens "Book of Ivy". Finde aber den deutschen Titel passender.. jedoch das englische Cover schöner :D Das Buch gehört defintiv zum Genre der Dystopien und ich finde das Bild, welches hier von der Welt gezeigt wird, ist sogar mal erschreckend realistisch. Kein bzw. wenig Strom, Nahrungsmittelknappheiten, Krankheiten etc. Keine magischen Fantasy-Elemente oder moderne Technik. So, als würde heute von einem Tag auf den Nächsten die Menschheit versagen. Das finde ich echt gelungen! Daher konnte ich mich auch in diese Welt sehr gut hineinversetzen. Ich schätze es spielt so um 2070? 2080? Ich kann es schlecht sagen. Aber so ungefähr in dem Zeitraum schätze ich es ein. Keine Welt in der ich Leben mag, aber ein realistisches und somit erschreckendes Bild! Das Buch ist nicht actiongeladen, sodass mein Herz ständig auf 180 war aber trotzdem fesselt es den Leser und begeistert. Ich habe das Buch in 2 1/2 Tagen durchgelesen und glaube, dass ich sogar nur einen Tag gebraucht hätte... zumindest wenn ich eher angefangen hätte. Das Buch hat ca. 350 Seiten und von mir aus hätten es noch mehr sein können! Aber von der Handlung her und dem Inhalt hat es gepasst. Schließlich gibt es noch einen Band zwei (welcher zum aktuellen Zeitpunkt 07.2016 noch nicht auf Deutsch erschienen ist). Den Schreibstil fand ich echt super angenehm zu lesen. Ein wie ich finde, typischer Stil eines Jugenbuches aber trotzdem sehr toll. Nicht zu ausgeschmückt, aber dennoch genug, um Emotionen rüber zu bringen. Gerade zum Schluss hab ich ein paar Tränen vergossen. Die Autorin schafft es auf jeden Fall den Leser zu fesseln. Die Charaktere sind zwar sehr typisch aber dennoch super! Ich finde gerade bei Ivy wird eine mega Entwicklung deutlich. Wäre dies nicht so gewesen, wäre ich echt enttäuscht gewesen, da dies zentraler Bestandteil der Geschichte ist. Sie ist dickköpfig aber auch sehr unsicher. Sie hat ihre Überzeugungen, doch muss schnell lernen, dass nicht alles in schwarz und weiß trennbar ist. Und den guten Bishop muss man einfach gern haben :D Er ist wie viele Jungen in Büchern fast gerade zu perfekt aber ich empfand es nicht als störend. Manchmal stört es mich ja, wenn Charaktere so "glatt" wirken aber er hat Charme und ist einem sympathisch. Ivys Vater und ihre Schwester gingen mit extremst auf die Nerven aber nicht im Sinne von "unnötige Chatraktere", sondern einfach weil sie keine liebenswürdigen Charaktere sind. Aber dies ist wichtig für die Geschichte. Aber vll. sehe ich es auch nur so und andere mochten sie wieder. Wer weiß :) Fast alle Charaktere haben so ihr Päckchen und nach und nach lernt man hinter die Fassade zu sehen und merkt, dass sie alle so ihre Geheimnisse haben. Auch Nebencharaktere werden nicht einfach wie Nebencharaktere abgearbeitet, sondern sind gut ausgearbeitet. Auch wenn sie noch so kurz vorkommen. Das gefällt mir gut! Die Handlung ist eigentlich sehr voraussehbar aber dennoch gab es Momente die mich sehr überrascht haben und mit denen ich so nicht gerechnet habe. Und obwohl man glaubt zu wissen, wie es ausgeht, was genau passiert und es einen an eine Romeo und Julia Geschichte erinnert, bleibt die Geschichte interessant. Vor allem mit dem Ende habe ich irgendwie so nicht gerechnet. Habe mir vieles ausgemalt, aber das war irgendwie nicht dabei. Das Ende fand ich eigentlich echt gut, weil es sehr offen bleibt wie es weiter geht und definitiv Neugierde auf den 2. Band macht. Nun will ich umso mehr wissen wie das Ganze weitergeht! Fazit: Eine wunderbare Dystopie mit einem erschreckendem, aber auch sehr realistischen Zukunftsbild. Bis zum Schluss spannend und gefühlvoll! Ich habe das Buch verschlungen und freue mich wahnsinnig auf Band 2. Emotional, realistisch und packend! Für alle Fans von Dystopien und Liebesgeschichten.

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