Amy Engel The Book of Ivy

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Inhaltsangabe zu „The Book of Ivy“ von Amy Engel

What would you kill for? After a brutal nuclear war, the United States was left decimated. A small group of survivors eventually banded together, but only after more conflict over which family would govern the new nation. The Westfalls lost. Fifty years later, peace and control are maintained by marrying the daughters of the losing side to the sons of the winning group in a yearly ritual. This year, it is my turn. My name is Ivy Westfall, and my mission is simple: to kill the president’s son—my soon-to-be husband—and return the Westfall family to power. But Bishop Lattimer is either a very skilled actor or he’s not the cruel, heartless boy my family warned me to expect. He might even be the one person in this world who truly understands me. But there is no escape from my fate. I am the only one who can restore the Westfall legacy. Because Bishop must die. And I must be the one to kill him…

Langsamer Anfang, kann sich auf den letzten 80 Seiten noch etwas retten ;)

— MuenisBookWorld

Leichte Kost der Marke Einheitsbrei. Kann man lesen, muss man aber nicht.

— Deengla
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  • Ein bisschen langweilig

    The Book of Ivy

    MiHa_LoRe

    24. August 2016 um 14:51

    InhaltWestfall wurde nach dem Krieg von den Westfalls gegründet, aber die Lattimers haben die Stadt dann übernommen. Es gibt die Gewinner- und die Verliererseite und diese müssen miteinander heiraten, um den Frieden zu wahren ...Nun, Jahre später, möchten die Westfalls die Stadt von der schrecklichen Herrschaft der Lattimers befreien, darum soll Ivy Westfall ihren Bräutigam Bishop Lattimer töten. Doch Bishop ist anders als sie dachte und auch überhaupt nicht so wie sein Vater. Und er wird zu dem einzigen Menschen, dem Ivy traut - in den sie sich verliebt.CoverDas →Originalcover← gefällt mir besser als das deutsche, genauso wie der Titel. Die deutsche Gestaltung lenkt den Blick mehr auf die Liebesgeschichte, die zwar im Mittelpunkt steht, aber das Buch hat ja etwas mehr zu bieten. ProtagonistenIvy hatte keine schöne Kindheit. Zum einen lebt sie auf der Verliererseite in Armut – wobei das Leben in dieser dystopischen Welt für niemanden rosarot ist – und ihr Vater sowie ihre Schwester Callie sind davon besessen, die Lattimers zu stürzen. Ivys Aufgabe ist es, Bishop zu töten und ihre Familie auch sonst bei der Rebellion zu unterstützen. Man hat direkt Mitleid mit ihr, denn ihre Familie hat sie nicht liebevoll behandelt sondern wie ein Werkzeug. Sie wurde einfach mit diesem Ziel vor Augen erzogen und sonst gab es kaum etwas für sie.Und dann heiratet sie Bishop, der eigentlich für ihre Schwester vorgesehen war aber nun ihr Mann ist. Während Callie die eiskalte Schauspielerin ist, weiß Ivy nicht wie sie sich verhalten soll. Denn der böse Bishop, der Sohn des ganz schrecklichen Präsidenten, behandelt sie gut. Das ist genau das Gegenteil von dem, was ihr Vater ihr ihr ganzes Leben lang eingebläut hat und bringt Ivy völlig durcheinander. Dieser überraschend nette Bishop ist auch ganz anders als sein Vater und Ivy beginnt an den Worten ihres Vaters zu zweifeln. Und langsam entwickelt sie wider Willen und Vernunft, und vor allem entgegen den Plänen ihrer Familie Gefühle für ihn - was nicht wirklich überraschend ist. Es entwickelt ich genau so, wie der Leser es erwarten würde.Andere CharaktereCallie und Mr Westfall fand ich schrecklich. Sie haben sich nie um Ivy gekümmert, sondern nur um die Mission. Klar, Lattimers Herrschaft ist schon ziemlich grausam und hat absolute Kontrolle über Westfalls Bewohner, aber warum wird Ivy dafür bestraft? Gut, dann soll ihre Aufgabe eben Rebellion sein, aber das ist doch noch lange keine Entschuldigung dafür, sie wie ein Werkzeug zu behandeln!HandlungIch fand ziemlich schade, dass die dystopische Welt kaum ausgearbeitet wurde. Westfall ist ein geschlossener Bereich und Verbrecher werden nach draußen geschick, wo sie nicht überleben können, denn das ist seit dem Krieg nicht mehr möglich.Im Mittelpunkt steht das Problem der Ehe, denn es sind alles Zwangsehen: Die Gewinnerseite heiratet die Verliererseite. Ivy findet das alles ganz schrecklich, regt sich ständig darüber auf und weist auf die Nachteile hin. Natürich sind Zwangsehen ein großes Thema, auch in unserer Welt, aber es wurde ziemlich ausgelutscht und es gab weitere Stellen, wo sich alles nur darum drehte.FazitDie Handlung in "Heart of Ivy" war nicht spannend und die Liebesgeschichte vorhersehbar. Insgesamt war es nicht unbedingt fesselnd, aber ganz gut lesbar.

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  • Gelungen!

    The Book of Ivy

    Effi86

    13. August 2016 um 22:56

    Die Story: Fünfzig Jahre nach einem nuklearen Krieg werden unter den Überlebenden die 16-jährigen Mädchen und Jungen der Verlierer- und Gewinnerseite miteinander verheiratet. Dieses Jahr hat Ivy Westfall jedoch eine Mission: Sie soll, getarnt als dessen Ehefrau, niemand geringeren als den Sohn des Präsidenten umbringen. Doch keiner hätte damit gerechnet, dass Ivy ihre Gefühle für Bishop Lattimer in die Quere kommen könnten.Auf den Punkt gebracht: Trotz des bekanntes Konzepts, ein gelungener Reihenauftakt!In mehr Worten: No one wears white wedding dresses anymore.In Ivys Welt werden Mädchen und Jungen mit 16 Jahren verheiratet, um den Frieden zu wahren und die Geburtenrate konstant zu halten. Sie zeigt früh, dass sie eine eigene Meinung hat, stur sein kann und ihr Mundwerk ihr hin und wieder durchgeht. Leider zeigt sie diese Eigenschaften nicht, wenn sie mit ihrem Vater und ihrer älteren Schwester zusammen ist, die sich überlegt haben, dass Ivy mal eben zur Mörderin werden soll. Warum? Das unterbreiten sie ihr in eher schwammigen Aussagen. Obwohl Ivy spürt, dass sie nachhaken sollte - geht es hier schließlich um einen Mord – hadert sie lange Zeit mit sich. Zwar zeigt das auch, wie loyal sie ihrer Familie ist, doch leider hat es mich oft auch aufgeregt mitzuerleben, was Ivy sich von ihrer Familie gefallen lässt.Vielleicht ist es aber auch diese Schwäche, die sie für mich glaubwürdiger macht, denn ich folge Ivy gern durch die Geschichte und kann ihre Handlungen und Gedankengänge trotz allem nachvollziehen.But now I realize he feels things just as deeply as I do; he simply approaches them differently, less headlong dive and more deliberate thought. Ihr Ehemann Bishop ist zu Beginn ein wenig blass, anders kann ich es nicht ausdrücken, doch er mausert sich mit der Zeit. Tatsächlich will er Ivy nicht direkt an die Wäsche, sondern lässt sich auch auf sie und ihre Person ein. Er.Redet.Mit.Ihr! Und starrt sie nicht einfach, wie in so vielen anderen Büchern an oder lässt sarkastische Sprüche ab, um mal direkt deutlich zu machen, wie cool er ist. Seine Kraft liegt eher in seiner ruhigen und bedachten Art. Bishop zeigt mehr Tiefe als viele andere Love-Interests des Genres. Er hat eine eigene Meinung und vertritt seine Werte.Dadurch, dass beide durchaus rund sind, entwickelt sich ihre Beziehung glaubwürdig und mit der Zeit (keine Instalove - ich konnte es zunächst nicht glauben!). Tatsächlich führen sie ernsthafte Gespräche miteinander und sind interessiert daran, was dem anderen durch den Kopf geht. Im Jugendbuchgenre ist das mal eine richtige Wohltat, sind die Charaktere meist damit beschäftigt sich über Äußerlichkeiten Gedanken zu machen (ich kriege einen Schreikrampf, wenn ich noch mal ellenlang die Wangenknochen irgendeines Typens beschrieben bekomme!), darüber, wer für wen gut genug ist, oder wann es die nächste Gelegenheit zum Rummachen gibt.Die Nebencharaktere sind dagegen ein wenig stereotyper. Bishops Mutter verabscheut Ivy von Anfang an und Ivys Familie benimmt sich so egoistisch und rücksichtslos, dass mir manchmal fast schlecht davon wurde – doch sie erfüllen alle ihre Rollen und bringen die Geschichte dadurch weiter. I‘m not sure how we got to this place, where a girl’s only value is in what kind of marriage she has, how capable she is of keeping a man happy.Gut gefallen haben mir auch die Welt und der Grundkonflikt, der sozial-kritische Aspekte hat. Ist es sinnvoll Jugendliche miteinander zu verheiraten und ihr gesellschaftliches Ansehen daran festzumachen, wie schnell sie Kinder bekommen und wie glaubwürdig sie auf heile Welt machen können? Nicht nur Ivy macht sich dazu ihre Gedanken. Interessant ist auch der Umgang mit Straftätern, der in diesem Band angerissen wird. Westfall ist von einem Zaun umgeben, jeder, der sich daneben benimmt, wird dort hinter verfrachtet und muss sehen, wie er zurechtkommt.Fazit:The Book of Ivy schafft es, sich positiv von den vielen romantischen Dystopien abzuheben, die es dort draußen gibt. Liebenswerte Charaktere, ein glaubwürdiger Konflikt und ein spannendes Ende, lassen mich dem zweiten Teil entgegenfiebern.

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  • Rezension: The Book of Ivy - Amy Engel

    The Book of Ivy

    rosebud

    10. September 2015 um 18:01

    Originalrezension: The emotional life of books MEINE MEINUNG: Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich The Book of Ivy zwar nicht für sonderlich originell gehalten, aber ich hatte gehofft, dass es mich zumindest unterhalten würde. Die Geschichte klang nämlich nach genau dem: unterhaltsam. Allerdings sollte ich mit dem „nicht sonderlich originell“ leider recht behalten. Denn, um ehrlich zu sein, passiert nicht mehr als das, was in dem Klappentext bereits steht, und als das, was man sich daraus logisch erschließen kann. Jede Person war so vorhersehbar, ich konnte jede einzelnen ihrer Handlungen vorhersehen. Es war so, als hätte sich die Autorin aus einer großen Kiste mit der Aufschrift „Stereotypen und ihr stereotypisches Verhalten“ bedient. Interessant und der Grund, warum The Book of Ivy von mir trotzdem 3 Kronen bekommen hat, ist, dass es mich trotz allem gut unterhalten konnte. Ich wusste zwar, was passieren würde, dennoch fieberte ich genau dem entgegen. Die Geschichte ist leicht und schnell zu lesen und auf ihre ganz eigene Art faszinierend. Und auch wenn die Charaktere sehr stereotypisch waren, lernte ich sie lieb zu haben. Man durchläuft die Geschichte mit einer netten Protagonistin, die irgendwann von Zweifeln geprägt sein wird und die nach und nach Geheimnisse aufdeckt, die ihr Weltbild zu zerstören drohen. Interessant ist auch, dass es hier keine offen gehandelte, kämpferische Revolution gibt, sondern lediglich Intrigen, die ihm Hintergrund ablaufen. Die Protagonistin glaubt zwar, in alle diese Intrigen eingeweiht zu sein, doch begreift sie erst später, dass auch um sie selbst Intrigen gesponnen wurden (keine Angst, das war gerade kein Spoiler, das steht im Grunde so schon auf den ersten paar Seiten).. Wirklich schade finde ich aber, dass die Welt, in der die Geschichte spielt, nicht wirklich näher erklärt wird. Man bekommt lediglich ein paar Brotkrumen als Hintergrundinformationen vor die Füße geworfen. Ein Krieg führte zu der Welt, wie sie in dem Buch dargestellt wird. Doch wer genau gekämpft hat, was alles zerstört wurde und wie die Welt nun aussieht, keines davon wir einem näher erklärt. Ich hoffe wirklich, die Autorin holt das im nächsten Band nach, sonst sehe ich wirklich schwarz für die Geschichte. Das Ende, nun ja, abgeschlossen ist es nicht, aber ein richtiger Cliffhanger nun wieder auch nicht. Eher so ein Mittelding dazwischen. Also keine Angst, wenn ihr den ersten Band lest, bringt es euch nicht fast um, nicht den zweiten Band griffbereit zu haben. MEIN FAZIT: Zusammenfassend kann man sagen, dass The Book of Ivy ein sehr vorhersehbares und stereotypisches „dystopisches“ Buch ist, das es dennoch schafft, den Leser auf seine ganz eigene Art und Weise zu faszinieren. Wirklich gestört hat mich lediglich, dass die Autorin die dystopische Welt, in der ihr Buch spielt, in feinster Weise näher beschreibt. Ob ich es empfehlen kann. Eher weniger. Zwar verspricht die Geschichte gut zu sein, aber wenn ich dieses Wissen vorher gehabt hätte, hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht gelesen.

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  • The Book of Bishop and Ivy

    The Book of Ivy

    MuenisBookWorld

    26. July 2015 um 15:53

    Nach den arrangierten Ehen, die gleich auf den ersten Seiten zu lesen sind, befinden sich die Mädchen in ihren eigenen Häusern. Sie sind ihre eigenen Hausfrauen und haben ihren eigenen Ehemann an ihrer Seite. So hat sich Ivy ihr Leben nicht erhofft, aber aus familiären Gründen musste sie den Plan zustimmen.  Sie muss sich ja nicht in Bishop, den Jungen, den sie heiratet, verlieben, denkt sie sich.  Es könnte ja alles vorgetäuscht bleiben.  Und dann tötet sie ihn.  Umbringen, damit der Plan aufgeht.  Aber warum ist Bishop so anders?  Je mehr Ivy Bishop kennenlernt und mit ihm Zeit unter einem Dach verbringt, desto weniger möchte sie ihm etwas antun. Der Roman sollte ziemlich schnell gelesen sein, da er insgesamt nur 282 Seiten besitzt. Relativ kurz für einen Roman, vor allem für einen Dystopie-Roman. Der Klappentext hat mir sehr gefallen, daher wollte ich das Buch unbedingt lesen. Doch leider verspricht das Buch keine atemberaubende Geschichte wie auf dem Buchrücken. Der Anfang wurde zunächst sehr in die Länge gezogen.  Die Hochzeit findet statt, danach gelangt Ivy in ihr Haus. Sie redet nicht viel mit Bishop zunächst.  Er verlässt jeden Morgen das Haus und man weiß nicht warum. Sie begegnen sich sehr selten.  Alles ist ziemlich langatmig und fast schon langweilig. Wenige Dialoge kommen zustande.  Man bekommt keine Action. Man denkt, dass das Buch noch langweiliger wird, doch plötzlichen tauchen die letzten 82 Seiten auf und alles ändert sich für den Leser. Der Handlungsverlauf arbeitet sich zum Höhepunkt hin. Es wird Spannung aufgebaut. Man möchte nun wissen, was zwischen Bishop und Ivy ist. Vor allem aber fragt man sich, ob sich Ivy ihren Vater wiedersetzen wird, oder den Auftrag beendet.  Der Leser gelangt an die Spitze und an den lang ersehnten Höhepunkt, der abgrubt und sofort mit einem überraschenden Cliffhanger endet.  Ich bin gespannt auf den nächsten Teil. Meiner Meinung konnte sich der Roman auf den letzten Seiten noch retten und hat das Buch so ausgeglichen. 

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  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

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    • 1684
  • Interessantes Grundkonzept, eher fade Umsetzung

    The Book of Ivy

    Deengla

    22. November 2014 um 16:43

    Inhalt Kann den Hype nicht so ganz nachvollziehen. Hier ist absolut nix Neues zu lesen, das Buch ist zwar ganz solide, aber mich hat es echt nicht umgehauen. Inhalt In einer Welt nach dem nuklearen Krieg gibt es eine Stadt, die von einer Mauer umgeben ist. Hier leben die Überlebenden. Ziel: so viele Kinder wie möglich produzieren, um das Überleben der Menschheit zu sichern. Daher wird man mit 16 Jahren verheiratet und die Mädels sollen am besten sofort schwanger werden. Verheiratet werden jeweils ein Vertreter bzw. Vertreterin der beiden unterschiedlichen Clans: Westfalls und Lattimers. Und Ivy Westfall heiratet den Sohn des Präsidenten: Bishop Lattimer. Doch ihr Ziel ist es, ihren neuen Ehemann umzubringen, damit die Westfalls an die Macht gelangen und die Gesellschaft neu gestalten, u.a. diese Zwangsehen abschaffen. Doch der angeblich so böse Bishop stellt sich als ganz netter Kerl heraus... Meine ausführlichere Meinung Ich denke, wer Band 2 der "Selection"-Reihe von Kiera Cass gut fand, wird auch "The Book of Ivy" mögen. Zwar gibt es ein vielversprechendes gesellschaftliches Szenario, aber das kommt kaum zum Tragen. Denn worauf hier hauptsächlich der Fokus gelegt wird, ist die Beziehung Ivy und Bishop. Dabei noch nicht einmal irgendwie tiefergehend. Ivy fährt sofort auf Bishop ab, der natürlich supergut aussieht. (Ivy sieht natürlich auch supergut aus.) Auch wenn sich die beiden langsam ein wenig näher kennenlernen, stehen für mich doch mehr Hormone im Raum als wirkliche Zuneigung. Bishop ist für mich ein recht langweiliger Charakter, weil er einfach in jeder Hinsicht perfekt ist. Generell herrscht mir zuviel Schwarzweißmalerei. Ivy erkennt zwar, dass nicht alles so ist, wie man ihr immer gesagt hat, aber ihre Entwicklung und letztendlich Entscheidung war für mich dennoch nicht nachvollziehbar. Das Buch hat viele Längen, ist absolut vorhersehbar und hat mich auch vom Schreibstil nicht wirklich überzeugen können. Es ist alles sehr simpel gestrickt, ich zitiere: "It's us against them." Grautöne gibt es so gut wie gar nicht. Fazit Absolut nichts Neues zu lesen. Zwar ganz solide umgesetzt, aber meiner Meinung nach keine Dystopie, die man gelesen haben muss. Dafür fehlt mir einfach Originalität, ein paar sympathische und komplexere Figuren und sinnvolle Handlung wären auch nicht schlecht. Leichte Kost der Marke Einheitsbrei.

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