Das Juwel - Die Gabe

von Amy Ewing 
4,4 Sterne bei1,428 Bewertungen
Das Juwel - Die Gabe
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Positiv (1240):
MsChilis avatar

Arm und Reich, mit und ohne Begabung und die Revolte. Gelungener Auftakt.

Kritisch (44):
Blattrosas avatar

Enttäuschend. Die Story klang so vielversprechend. Das Buch samt Illustration war bezaubernd. Inhalt einfach nur schwach.

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Inhaltsangabe zu "Das Juwel - Die Gabe"

Violet lebt in Armut, aber sie hat eine besondere Gabe.

Eine Gabe, die ihre Chance und ihr Fluch zugleich ist …

Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken.

Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen?

Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel.

Dieser überwältigende Fantasyroman entführt uns in eine Welt voller Glanz und voller Dunkelheit. Eine Welt, in der eine Gabe ein Fluch sein kann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596196647
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:25.07.2018
Teil 1 der Reihe "Juwel"

Rezensionen und Bewertungen

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    MsChilis avatar
    MsChilivor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Arm und Reich, mit und ohne Begabung und die Revolte. Gelungener Auftakt.
    Guter Auftakt

    Das Juwel ist ihre Zukunft, egal ob sie will oder nicht. Denn Violet Lasting hat eine besondere Gabe. Sie kann mithilfe ihrer Gabe Dinge verändern und in ihrem neuen Zuhause wartet noch eine Aufgabe auf sie. Nämlich der Herzogin ein Kind schenken. Doch dafür muss sie ihre Familie und ihr altes Zuhause verlassen.

     

    Dieses Buch hatte ich schon mehrfach im Blick und wollte es schon lesen, habe mich aber dann nicht durchringen können, da ich noch so viele ungelesene Bücher habe. Doch dann hat mich die Lust auf diese Geschichte gepackt. Natürlich gibt es so ähnliche Geschichten bereits, aber mir hat das Buch sehr gut gefallen. Amy Ewing schreibt flüssig und die Seiten flogen nur so vorbei. Der Anfang hat sich für mich nur etwas gezogen, bis man dann eben im Juwel ankommt. Vielleicht benötigt man die ganzen Informationen über die Surrogate noch in den nächsten Bänden, ich fand es doch an manchen Stellen langwierig und die Namen unübersichtlich. Doch ein paar Begegnungen/Erlebnisse waren schon wichtig, um weitere Begegnungen etc. zu verstehen. Violet selbst hat mir gut gefallen, auch wenn sie mir manchmal etwas naiv (was auf ihr Alter zurückzuführen ist) und passiv vorkam. Doch es steckt auch ein Kampfgeist in ihr. Im Großen gibt es einige spannende und interessante Momente, die einem im Gedächtnis bleiben. Die kleine Liebesgeschichte war zwar süß, aber aus meiner Sicht unwichtig und es ging etwas zu schnell. Doch ansonsten ist es eine schlüssige, atemberaubende Geschichte, die packen kann. Es gibt so einige überraschende Momente. Und der Cliffhanger am Ende macht nur noch mehr Lust auf Band 2.

     

    Ein gelungener Auftakt mit kleineren Schwächen, der eine außergewöhnliche Reihe verspricht.

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    studiedslytherins avatar
    studiedslytherinvor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Jahreshighlight!!
    Mein Jahreshighlight 2017!

    Inhaltsangabe

    Prunkvolle Schlösser, schöne Kleider, rauschende Feste. Stell dir vor, du wirst aufgrund deiner Begabung für ein solches Schwelgen in Luxus ausgewählt. Du darfst im Palast der Herzogin wohnen. Aber was passiert, wenn du ihr trotz deines herausragenden Talents und deiner außergewöhnlichen Schönheit nicht geben kannst, was sie verlangt? Hinter den glänzenden Fassaden des Juwels lauern Manipulation, Gewalt und Tod

    Meine Meinung

    ,,Darf ich dir eine Frage stellen, Nummer 197? Willst du dieses Leben?''

    Das Leben im Palast wirkt zuerst verlockend und ungewiss. Nicht nur für Violet, unsere Protagonistin, sondern auch für den Leser. Beide müssen jedoch schnell merken, dass das Leben im Palast nicht so atemberaubend ist, wie es zunächst scheint und wie es auch das Cover vermuten lässt. Mir als Leser wurde recht schnell bewusst, welche Grausamkeit hinter den Mauern des Juwels liegt.

    Das Juwel ist der Kern der Einzigen Stadt, in dem sich die herrschende Klasse wiederfindet. Violet stammt aus dem Sumpf und besitzt besondere Fähigkeiten, weswegen sie in der Verwahranstalt Southgate zu einem Surrogat ausgebildet wird.
    Erstens: Sieh es, wie es ist.
    Zweitens: Stell dir vor wie's werden soll
    Drittens: Zwinge es in diese Form
    ist das Regelwerk, um ihre Fähigkeiten einzusetzen.

    Mit, unter anderem, ihrer Besten Freundin Raven fährt sie zu der Auktion, die über ihr Leben entscheidet. Ihre Losnummer, Nummer 197 wird von vielen als Segen angesehen, denn sie bedeutet, dass Violet sehr stark ist. Doch bald muss man merken, dass die 197 mehr Fluch als Segen ist, denn nachdem die Herzogin vom See sie kauft, beginnt ein Alptraum. Auf diesen möchte ich allerdings nicht näher eingehen, denn sonst würde ich die zahlreichen Gefühle - von Faszination bis zu Entsetzen - vorwegnehmen.

    Insgesamt fand ich die Charaktere ansprechend gestaltet - auch wenn ich ein, zwei von ihnen maximal unsympathisch fand, fand ich auch sie schön beschrieben. Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Dies war auch der Grund weshalb ich mit dem Buch innerhalb von zwei Tagen fertig war. Auch die Kapitel waren mir nicht zu lang, sondern hatten eine angenehme länge. Das Cover ist meiner Meinung nach ein Traum, auch wenn es eventuell ein wenig irreführend ist. 

    Allgemein muss ich sagen, dass ,, Das Juwel - Die Gabe'' tatsächlich mein Jahreshighlight 2017 war! Also eine große Leseempfehlung von meiner Seite.

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    Lupina15s avatar
    Lupina15vor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Tolles Jugendbuch, das aber ein wenig an Selection erinnert
    Das Juwel

    "Das Juwel" ist der Auftaktband einer Trilogie, die viel Potential hat. Amy Ewing erschafft ein neues Fantasy-/Jugenbuchuniversum, dass sich problemlos an Selection, Panem, Die Rote Königin anreiht. Wer gern Jugenromane in dieser Art liest, ist hier richtig.
    Im Mittelpunkt steht Violet- ein armes Mädchen, das sich nach mehr im Leben sehnt. Dieser Wunsch wird ihr erfüllt, als sie ins Juwel kommt, doch dort ist es ganz anders, als sie erwartet hat.
    Nicht nur Violet, auch der Leser wird von der Grausamkeit und Kälte geschockt, die im Juwel vorherrscht. Die Herzogin, welche Violet zu sich nimmt, möchte aus ihr eine Gebärmaschine machen. Violet ist vor medizinischen Eingriffen nicht mehr sicher. Als Leser leidet man mit ihr und versucht, sich in der neuen glitzernden Welt zurecht zu finden.
    Natürlich kommt auch die Liebe in diesem Buch nicht zu kurz und Ewing baut eine Romanze ein, die Herzen schmelzen lässt. Doch auch dieses Glück wird durch die Herzogin und ihre Gefolgsleute bedroht, den im Juwel will jeder der mächigste sein.
    Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Welt leicht zu verstehen. Eine Karte hilft bei der Orientierung zusätzlich mit.
    Alles in allem ein lohnenswertes Buch, auch wenn es sich dem Klischee "armes Mädchen ist etwas besonderes und kommt zu recihen Leuten" bedient.

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    marcelloDs avatar
    marcelloDvor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Coole innovative Idee, Themen wie Designerbabys und Leihmutterschaft anzugehen!
    Interessantes Konzept

    „Das Juwel“ war nun ewig schon auf meinem E-Reader, irgendwann mal zum günstigen Preis abgesahnt und Band 2 wurde veröffentlicht und Band 3 wurde veröffentlicht, aber dennoch war die Lust nie so riesengroß. Vielleicht auch weil die Cover sich nicht wirklich von vielen anderen Jugendbuchreihen unterscheiden. Keine Frage, sie sind wunderschön, aber eben auch nichts Besonderes mehr. Nun war es endlich soweit, dass ich mir gesagt habe, es wird endlich mal Zeit, zumal ich dann eine Reihe mehr endlich abgehakt habe. Und was war ich überrascht! Ich hatte die Reihe eigentlich nur im Hinterkopf, weil sie vielfach in der Bloggerszene besprochen wurde und weil die Cover eben solche Eyecatcher waren. Den Klappentext hatte ich aber nie wirklich auf dem Schirm, so dass ich anhand der Geschichte wirklich aus allen Wolken fiel und das definitiv im positiven Sinne!

    Ein eigentlich superaktuelles Thema wird magisch verpackt und in eine Welt versetzt, die an das 18./19. Jahrhundert erinnert, nur dass es eben schon Autos gibt. Denn im Endeffekt geht es um Designerbabys, die nur nicht mithilfe von Gentechnik nach den Wünschen der Eltern gestaltet werden, sondern durch die magischen Fähigkeiten der Surrogates, der Leihmütter also. Diese Idee fand ich echt großartig und total innovativ!!! Da sieht man mal wieder, wie sehr ein Cover doch auch täuschen kann. Denn ich habe eine bestimmte Geschichte X erwartet, bekam aber Y. Natürlich ist nicht alles neu, denn am Ende bleibt das Konzept, dass es eine junge, mutige Frau braucht, die ein bestehendes System niederreißt und somit für eine Revolution sorgt. Aber damit kann ich vom Prinzip her sehr gut leben, denn dieser Grundgedanke, woraus diese Geschichte entsteht, die ist echt innovativ, gerade weil es einer DER Themen der Zukunft ist, das recht interessant beleuchtet wird.

    Violet gefällt mir als Protagonistin ganz gut, sie hat aber auch noch viel Potenzial nach oben. Gerade am Anfang wirkt sie sehr schüchtern, naiv und scheint nur so vor sich her zu leben. Da hat mir einfach die Wissbegierde gefehlt. Zumindest hat sie die nötige Skepsis an den Tag gelegt, die sie letztlich dazu bringt, das bestehende System zu hinterfragen. Zwischendurch blitzt immer wieder Trotz, Mut und Leidenschaft auf, aber das kommt immer eher so in Wellen, erst gegen Ende hin hat man wirklich das Gefühl, es mit einer Protagonistin zu tun zu haben, die nun bereit ist, alle Risiken einzugehen. Insgesamt muss man natürlich auch sagen, dass diese Reihe vor allem von den weiblichen Figuren lebt. Im Juwel sind es die Herzoginnen und die Gräfinnen, die die Fäden in der Hand halten, weswegen die Ehemänner auch kaum mal auftauchen. Diese Idee fand ich ganz interessant, zumal es so eben auch durchweg weibliche Figuren sind, die die Bösen darstellen. Wo findet man das denn heutzutage? Die weibliche Heldin hat man immer, aber meist kämpft sie eben gegen ein System, das von einem Mann angeführt wird, weil so der Kampf der Frauen gegen die Unterdrückung durch die Männer symbolisiert werden soll. Aber nicht alle Frauen sind gut und daher finde ich es nur logisch, dass sich auch Frauen gegen Frauen auflehnen müssen.

    Eine männliche Figur, die etwas mehr Raum erhält, ist Ash. Er gefällt mir unheimlich gut, weil dafür, dass er doch erst recht spät seinen ersten Auftritt hat, gewinnt er sehr schnell an Profil und seine Hintergrundgeschichte hat viel Potenzial. Die obligatorische Liebesgeschichte zwischen ihm und Violet dagegen kann mich nur halb überzeugen, da sie doch sehr überhastet erzählt wird. Vielleicht habe ich über die letzten Jahre hinweg zu viel NA gelesen und sehe eben lieber sich langsam entfaltende Liebesgeschichten, aber mir fällt immer mehr auf, dass die Liebesgeschichten in solchen Reihen zu übereilt wirken. Gerade bei drei Bänden hat man doch genug Zeit, etwas solide und überzeugend aufzubauen. Ash und Violet haben Potenzial, keine Frage, aber vielleicht wurde schon zu viel gleich im ersten Band vergeudet.

    Der Handlungsverlauf hat im Rückblick gar nicht so viele erzählerische Höhepunkte, weil man eben feststellen muss, dass diese sonderliche Welt erstmal vorgestellt werden muss und auch die große Menge an Figuren muss eingeführt werden. Dennoch habe ich dieses Prozedere nicht als langweilig empfunden, da es vielleicht nicht die Handlung war, die Spannung erzeugte, dafür aber das Zwischenmenschliche und die Dialoge. Gegen Ende hin, wenn sich mehr und mehr abzeichnet, wie der Hase laufen wird, überschlägt sich dann auch die Handlung, so dass man durch die letzten Seiten wirklich nur noch fliegt. Das Buch endet auch mit einem richtigen Bäng, einem Moment, wo man sich denkt: „Was???“ Genauso muss man das machen, wenn man die LeserInnen bei der Stange halten will!

    Fazit: Die Grundidee von „Das Juwel“ finde ich sehr innovativ, weil brisante Themen wie Designerbaby und Leihmutterschaft geschickt in eine Trilogie für Jugendliche verpackt wird. Diese Themen so verarbeitet zu sehen, empfinde ich als außergewöhnlich und hat mir ausgesprochen gut gefallen! Im ersten Band wird die Spannung erst gegen Ende hin durch Handlung erzeugt, davor sind es vor allem Charakterentwicklungen und Dialoge, die einen in den Bann ziehen. Die eingestreute Liebesgeschichte dagegen hat zu viel Tempo erhalten, so dass sie mich nicht vollends überzeugen konnte. Band 1 endet mit einem Paukenschlag, jetzt darf Band 2 gerne kommen!

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    Becky_Bloomwoods avatar
    Becky_Bloomwoodvor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannende Geschichte mit fiesem Cliffhanger
    Spannende Geschichte mit fiesem Cliffhanger

    Der Auftakt dieser Reihe um das Mädchen Violet, das als Leihmutter mit besonderen Fähigkeiten in einen Palast verkauft wird, lag schon lange auf meinem SuB herum. Natürlich hatte ich mir das Buch gekauft, weil es spannend klang, aber wie es halt so ist, habe ich es dann doch nie in die Hand gepackt. Nachdem ich die Mission "SuB-Abbau" gestartet habe, habe ich mir Die Gabe gegriffen - und war letzten Endes sehr froh darum.

    Zunächst wurde meine Begeisterung allerdings ein wenig gedämpft. Obwohl ich die Inhaltsangabe gelesen hatte, wurde ich von der Tatsache überrumpelt, dass Violet in erster Linie als Leihmutter dienen soll. Zwar verfügt sie über besondere Kräfte, die bei dieser Leihmutterschaft auch "Verwendung" finden, aber hauptsächlich ist sie doch im Palast, da sie Kinder gebären kann. Da ich vor kurzem die erste Staffel The Handmaide's Tale, die Verfilmung des Romans von Margaret Atwood, gesehen hatte, hätte ich das Buch fast wieder zur Seite gelegt. Die Serie fand ich sehr verstörend und sie hat mir sehr zugesetzt. Ich hatte keine Lust, so ein Buch zu lesen. Zum Glück laufen doch einige Dinge anders als in der Serie (aus Spoilergründen für beide Bücher bzw. die Serie gehe ich nicht darauf ein) und frohen Mutes versank ich dann doch in dieser Dystopie .

    Amy Ewing hat einen spannenden Auftakt hingelegt. Nachdem sich mein erstes Unbehagen zerstreut hatte, war ich dieser leicht zu lesenden und fesselnden Geschichte gebannt. Violet hat mir sehr gefallen. Ich habe ihre Zerrissenheit gespürt, dass sie einerseits - natürlich! - diese Zwangsmutterschaft nicht ausführen möchte, andererseits aber weiß, dass sie keine Wahl hat. Witzig fand ich auch den Sohn der Herrin vom See, der sich wirklich einen Dreck um die Konventionen geschert hat und wusste, dass er mit all seinen Taten durchkommt.

    Die Spannung wird bis zum Ende aufrecht erhalten und die Geschichte erhält immer wieder eine kleine Wendung, z. B. als Violet ein Fluchtweg aufgezeigt wird. Nicht ganz so gut hat mir die Liebesgeschichte gefallen. Die holperte ein wenig vor sich hin, fand ich und ich frage mich, wie diese in Teil zwei weitergeführt werden soll.
    Das Ende ist allerdings unglaublich - so ein fieser Cliffhanger! Jetzt muss ich weiterlesen. :)

    Fazit: Spannendes Jugendbuch mit einem tollen Mädchen im Mittelpunkt und einer flott geschriebenen und leicht zu lesenden Geschichte.

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    secretworldofbookss avatar
    secretworldofbooksvor 2 Monaten
    falsche Versprechen und Hoffnungen....

    Wer im äußeren Randbezirk als Surrogate entdeckt wird, der hat es nicht leicht. Einzig für den Adel ist dieses einzigartige Talent bestimmt. Somit müssen die jungen Mädchen sich von ihren Familien trennen und eine harte Ausbildung beginnen. In welches Adelshaus sie kommen, steht nicht fest. Aber wer Pech hat ,wird ziemlich schlecht behandelt. So muss Violet Lasting miterleben, wie ihre Freundinnen Qualen erleiden und zu Tode kommen. Sie gibt sich diesen Schicksal aber nicht kampflos hin. Mit einigen Adelsgegnern lehnt sie sich gegen die Regeln auf, ohne an die verherrenden Konsequenzen zu denken.

    Warum gerade dieses Buch? Mir gefiel auf Anhieb das schön gestaltete Cover und der skizzierte Kartenteil der Stadt ist sehr übersichtlich. Auch die verschiedenen Adelshäuser werden separat vorgestellt, so hat man einen guten Überblick über die verschiedenen Personen. Amy Ewings Schreibstil ist einfach und klar zu lesen. Ich konnte mir die gut beschriebenen Personen sehr deutlich vorstellen. Die erinnern mich aber etwas an Tribute von Panem. Mit dem tragischen Ende von Band 1 schürt sie meine Neugier auf den zweiten Teil.


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    Kitty_Catinas avatar
    Kitty_Catinavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Nachdem ich einmal in der Geschichte drin war, war es einfach nur noch toll. Die Liebesgeschichte ist aber ein bisschen zu flink.
    Spannender Reihenauftakt

    Die 16-jährige Violet ist etwas Besonderes, denn sie hat eine Gabe, die für den Adel von großer Bedeutung ist. Deshalb wird das Mädchen aus dem ärmsten Bereich der Stadt von der Herzogin vom See gekauft und schwelgt fortan im Luxus. Doch dieser Luxus birgt nicht nur Annehmlichkeiten, denn Violet ist nicht frei und den grausamen Spielchen der Herzogin hilflos ausgesetzt.

    Schon viele begeisterte Stimmen habe ich über diese Trilogie gehört und gelesen und war deshalb wahnsinnig gespannt auf dieses Buch. Nun habe ich endlich dazu gegriffen und muss sagen, dass ich wirklich begeistert davon bin.

    Amy Ewings Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt nicht nur locker und einfach, sondern auch recht bildlich. So bin ich sehr schnell mit dem Lesen voran gekommen und hatte das ganze Geschehen direkt vor meinem inneren Auge. Dennoch fand ich manche Namen und Begrifflichkeiten ein bisschen zu umständlich und abgedreht.

    Auch die Handlung hat mir super gut gefallen. Zwar brauchte ich ein paar Seiten, bis ich vollkommen in der Geschichte versinken konnte, doch danach lief es wie am Schnürchen. Ich war mittendrin im Geschehen und konnte das Buch kaum noch zur Seite legen. Die Geschichte ist wahnsinnig spannend und konnte mich absolut packen. Violets Schicksal, die Spielchen des Adels und auch die kleine Liebesgeschichte fand ich super gut geschrieben und passend, auch wenn ich sagen muss, dass mir die Entwicklung der Liebesgeschichte ein bisschen zu schnell vonstattenging. Dennoch muss ich sagen, dass ich gerade die Grundgeschichte sehr interessant fand und ich bisher noch nichts in dieser Art gelesen habe. Auch das Setting hat mir super gut gefallen, das Worldbuilding ist einfach klasse und durchaus schlüssig, genauso die Handlung an sich. Ebenfalls mochte ich das überraschende Ende, welches zwar einen riesigen Cliffhanger zu bieten hat, dafür aber wahnsinnig gespannt auf den nächsten Band macht. Man sollte also auf jeden Fall die Reihe komplett haben, bevor man anfängt, sie zu lesen.

    Was die Charaktere angeht, so muss ich sagen, dass ich sie alle gut geschrieben fand. Dennoch sticht für mich nicht Violet als Protagonistin heraus, die zwar sympathisch ist, aber an sich keine Figur, an die ich mich ewig erinnern würde. Vielmehr gibt es andere Charaktere, nämlich zum Beispiel Lucien, die männliche Zofe der Fürstin oder Garnet, der etwas ausgeartete Sohn der Herzogin vom See, welche außergewöhnlich sind und einen Charakter haben, der im Gedächtnis hängen bleibt.

    Alles in Allem fand ich diesen Reihenauftakt noch nicht perfekt, doch er ist sehr nah dran und ich freue mich sehr auf Band zwei der Trilogie und bin überzeugt, dass diese Reihe insgesamt ein Highlight werden wird. Wer also auf eine Fantasygeschichte hofft, die etwas anders ist, als die gewohnten, der sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.

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    L
    lovely_booksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend
    Spannende Story

    Ein spannendes Buch, mit ernstem und leicht brutalen Inhalt.  Insgesammt eine interessantes schönes Buch.

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    Cora_Urbans avatar
    Cora_Urbanvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Von Anfang an spannend und echt toller Schreibstil!
    *Rezension*




    Eckdaten:


    Vor ein paar Wochen habe ich den ersten Teil der "Das Juwel-Trilogie" Das Juwel-Die Gabe von Amy Ewing, welches im FJB-Verlag erschienen ist. Das Buch umfasst 448 Seiten und im Fantasy-Genre angesiedelt. Es ist erstmals 2014 im Englischen erschien und wurde von Andrea Fischer ins Deutsche übersetzt. 




    ISBN: 978-3-8414-2104-3


    Preis: (D) 16,99 €/ (A) 17,50 €



    Inhalt:

    Violet Lasting ist eine Surrogate und damit auserkoren im Juwel zu leben, in Reichtum und Wohlstand, doch es gibt eine Bedingung, sie muss ihrer Herrin ein Kind schenken, denn sie hat eine besondere Gabe, so wie alle Surrogaten, sie kann durch blosse Vorstellungskraft Dinge so beeinflussen wie sie will. Doch will Violett dieses Leben wirklich? 


    Cover:

    Auf dem Cover sehen wir ein Mädchen (höchstwahrscheinlich) Violett in einem wunderschönen violetten Kleid. Sie kniet auf dem Boden und hat ihren Kopf eingezogen. 


    Mir gefällt dieses Cover echt gut! Ich könnte es ewig lange ansehen und es würde nicht langweilig werden, sondern eher noch mehr kleinere Details erkennen, die einem auf dem Ersten Blick gar nicht aufgefallen sind. 


    Also alleine Das Cover ist den Kauf wert, aber es geht hier ja nicht nur um das Cover, sondern auch um den Inhalt. 






    Meine Meinung:


    Ich muss mich erstmal bei der lieben Andrina danken, da ich das Buch mit ihr gemeinsam gelesen habe. Ohne ihr lege das Buch höchstwahrscheinlich noch immer auf meinem Sub und das völlig unberechtigt, denn mir hat die Geschichte um Violett echt gut gefallen. 


    Erstmals ist die Idee echt ausgefallen und ich weiß nicht, ob ich auf diesen Gedanken gekommen wäre, die Umsetzung ist auch echt gut gelungen und ich habe mich in keiner Sekunde gelangweilt. 


    Die Charaktere waren echt toll und ich konnte mich echt gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Ich habe so Mitgefühlt, dass ich schon auf Seite 40 fast angefangen habe zu weinen. Mein Lieblingscharater ist die kleine Schwester von Violett, sie wirkt so niedlich und gleichzeitig echt verletzlich, dass es mich an meine Geschwister erinnert. 


    Der Schreibstill ist echt leicht zu lesen und trotzdem sehr umfangreich, so dass man wirklich glaubt man kann sehen wie Violett Bäume wachsen lässt. Ich war wirklich schon von der ersten Seite an gefesselt und hätte es, wenn ich es nicht mit Andrina gemeinsam gelesen hätte, in einem Rutsch durchlesen könnten. Es gibt auch echt schreckliche Dinge in dem Buch wo man einfach nur denkt, wie bösartig Menschen sein können, also bei Leuten mit schwachen Nerven könnte dieses Buch schnell wieder zugeschlagen werden können. Daher würde ich das Buch auch nur für Kinder ab 14 freigeben. 


    Fazit:


    Ich kann an dem Buch wirklich nichts aussetzen, da ich mit den schrecklichen Dingen gut umgehen konnte, mir aber trotzdem noch alles gut vorstellen und mit den Charakteren mit Fiebern. Und natürlich hat dieses Buch auch 5 von 5 Sternen verdient. 





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    H
    Hope_Mvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend geschrieben, tolle Geschichte, wunderschönes Cover
    Paläste, Magie und Intrigen

    Violet Lasting ist anders. Sie ist besonders. Sie ist eine Surrogat.
    Violet kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern oder wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben in Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen . Eine prunkvolle und faszinierende Welt erwartet sie. Doch ihr neues Leben fordert ein großes Opfer: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken. Wie soll Violet in einer Welt voller Geheimnissen und Intrigen bestehen? Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel.

    Mein Eindruck: Ein sehr schönes Buch zum mitfiebern. Das Cover ist wunderschön designt und erinnert ein bisschen an Selection. Besonders schön ist auch das die Glitzerpartikel nicht nur gemalt sind sondern auch fühlen kann. Das Buch macht spaß zu lesen, weil Amy Ewing einen sehr schönen Schreibstill hat. Ich finde das Buch großartig. Ich habe es verschlungen und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Orte werden toll beschrieben und die Charaktere sind genial. Das einzig schlechte ist das dieses Buch einen Cliffhanger hat. Man will direkt den zweiten Band lesen um zu wissen wie es weiter geht :) Mein Fazit: Ein toller erster Teil und auf jeden Fall lesenswert für alle Fantasy Fans.
       


     

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    Brillant.

    Ein Wahnsinnsbuch ! Ich kann die Fortsetzung wirklich kaum erwarten.

    Wer sich auf diese Erzählung einlässt, wird mit einer tollen Geschichte belohnt. Hier wird einfach alles geboten, was einen guten Roman ausmacht: Aufregung, Dramatik und viel Gefühl.

    Amy Ewing schuf eine Geschichte die für mich bisher einzigartig ist.

    ›Das Juwel‹ hat mich umgehauen und mir eine durchlesene Nacht beschert.

    Ich warne vor, es gibt einen riesigen Cliffhänger! Ich wünschte ich könnte jetzt sofort und auf der Stelle weiterlesen.

    Es ist auf jeden Fall für jeden Dystopie Fan ein MUST READ!

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