The Jewel

von Amy Ewing 
4,2 Sterne bei56 Bewertungen
The Jewel
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Positiv (47):
U

Toller und spannender Auftakt in einer interessanten Welt und ich freue mich auf mehr!

Kritisch (2):
Anni-chans avatar

Interessante Thematik, aber abgebrochen, weil ich mit der Protagonistin nicht klar gekommen bin.

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Inhaltsangabe zu "The Jewel"

The Selection meets The Handmaid's Tale in this darkly riveting debut filled with twists and turns, where all that glitters may not be gold. The Jewel means wealth, the Jewel means beauty—but for Violet, the Jewel means servitude. Born and raised in the Marsh, Violet finds herself living in the Jewel as a servant at the estate of the Duchess of the Lake. Addressed only by her number—#197—Violet is quickly thrown into the royal way of life. But behind its opulent and glittering facade, the Jewel hides its cruel and brutal truth, filled with violence, manipulation, and death. Violet must accept the ugly realities of her life . . . all while trying to stay alive. But before she can accept her fate, Violet meets a handsome boy who is also under the Duchess's control, and a forbidden love erupts. But their illicit affair has consequences, which will cost them both more than they bargained for. And toeing the line between being calculating and rebellious, Violet must decide what, and who, she is willing to risk for her own freedom.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780062369000
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Harper Collins USA
Erscheinungsdatum:02.09.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 02.09.2014 bei BLACKSTONE AUDIO BOOKS erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    umivankebookievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Toller und spannender Auftakt in einer interessanten Welt und ich freue mich auf mehr!
    Raffiniert und spannend!

    At first, the cover, which shows a girl in a nice gown with jewels on it, made me think that the story would be similar to the Selection-series of Kiera Cass so I sat down in the bookstore and read a couple of pages to get an impression. Very quickly I recognized that my first assumption was wrong, I got caught up in the book immediately and I knew I had to buy it.

    The female protagonist Violet ist a very sweet, good-hearted and tender person which I find very authentic, although she’s a bit naive at the beginning. But I think that’s just natural because of her young age and the lack of experience of life, before she starts living in the Jewel. During reading her story, I got more and more fascinated and proud of her and the development she is going through, I must compliment the author for this wonderful character she presents to us readers! I also like the other characters very much: her best friends Raven and Anabelle, the curious Lucien, who I love so much and of course the male protagonist Ash, whom I found intriguing though I was a little shocked about his profession. But I will say no more, because I don’t want to spoil the story. The Antagonists are very credible, too, especially the Duchess is an interesting personality, although she doesn’t hesitate to show her cruelty when it comes to her will which Violet isn’t ready for yet. But from time to time the reader gets a glimpse of her pained soul, which made me partly feel pity for her.

    The whole story in itself is very cool, I like the plots as much as the plot twists. Very often unexpected things revealed itself to the reader which underlines the talent and quality of the author. I also like her spelling style which wasn’t difficult to understand, on the contrary, I almost read it as fast as I would read a book in german. Although I must confess that many things reminded me of the Hunger Games (Suzanne Collins) I still liked it very much.

    I alsways find it very helpful, when authors include a map or other additional information about the world they’ve created, just like here, where the Lone City is shown on a map and some general information concerning the circles and the ruling houses are given. A great and entertaining book, which I like very much! I’m looking forward to the second book!

    The Jewel  hat mir richtig gut gefallen: Ich mag die Geschichte in ihrem Kern sehr gerne, auch wenn mich einige Situationen und ein-zwei Figuren etwas an Die Tribute von Panem erinnert haben, finde ich es sehr gelungen! Die Charaktere habe ich ebenfalls sehr ins Herz geschlossen, insbesondere Violet und Lucien und bin schon richtig gespannt, wie es im zweiten Band weitergehen wird, denn Band 1 endet mit einem fiesen Cliffhanger. Der Schreibstil der Autorin sowie die Karte auf den ersten Seiten des Buches, was ich als Leser immer sehr hilfreich finde, runden das ganze für mich wunderbar ab

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    JSwanvor einem Jahr
    The Jewel

    Die Geschichte von Violet ist absolut schockierend und mitreißend! Man muss einfach weiterlesen, wenn man einmal angefangen hat. Die Story ist neuartig und zwischendurch sehr grausam. Wer ein Fan von Panem oder The Selection ist, der darf dieses Buch nicht verpassen!

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    kuschelige_buechereckes avatar
    kuschelige_buechereckevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine mitreißende und traurige Geschichte über das Schicksal eines Mädchen, die einen nicht nicht los lässt!
    The Jewel

    Das Buch ist eines meiner Jahres-Highlights! Schon die ersten Kapitel wecken schon starke Gefühle und man kann sich sofort in Violet reinversetzen. In ihre Ängste, ihre Wut und auch in ihre schönen Momente!
    Die Story an sich ist auch mal etwas neues und nicht etwas, wie wir es schon hunderte Male kennen, die Idee mit den "Surrogates" ist einzigartig und auch wundervoll umgesetzt!
    Außerdem ist das Buch auch auf Englisch leicht zu lesen :)
    Also insgesamt ist das Buch nahezu perfekt und ich freue mich schon auf den 2.Band.

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    Luilines avatar
    Luilinevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Anfang war richtig gut, aber danach wurde das Buch sehr schwach. Die Liebesgeschichte kann mich nicht überzeugen und nimmt zu viel Platz ein
    Anfang gut, dann schwach

    Heute gibt es eine Rezension zu dem englischen Jugendbuch "The Jewel" von Amy Ewing.

    Bei dem Buch handelt es sich um den Auftakt der "Lone-City-Trilogie" und es sind bereits zwei Bände erschienen. Auch auf Deutsch sind beide Bücher schon erhältlich.

    Kurzinformationen:
    Verlag: HarperTeen
    Seitenzahl: 368
    Erscheinungsjahr: September 2014
    Deutscher Titel: Das Juwel - Die Gabe
    ISBN: 978-0062235794

    Inhalt:
    The Jewel means wealth, the Jewel means beauty—but for Violet, the Jewel means servitude. Born and raised in the Marsh, Violet finds herself living in the Jewel as a servant at the estate of the Duchess of the Lake. Addressed only by her number—#197—Violet is quickly thrown into the royal way of life. But behind its opulent and glittering facade, the Jewel hides its cruel and brutal truth, filled with violence, manipulation, and death.

    Meine Meinung:
    Über das Buch habe ich bisher nur sehr gute Rezensionen gelesen und gesehen und daher waren meine Erwartungen relativ hoch. Das Cover ist natürlich sehr schön, aber man sollte sich davon nicht täuschen lassen, denn dahinter steckt eine Dystopie.
    Der Anfang der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und das hat sich auch so bis zur Mitte des Buches gehalten. Danach hat sich die Handlung in eine Richtung entwickelt, die mich nicht mehr packen und unterhalten konnte. Für mich wurde die Geschichte zu absurd und unglaubwürdig. 

    Generell das Thema des Buches erschien mir anfangs noch sehr interessant und neuartig, aber nachher muss ich sagen, dass ich es nicht sehr passend für ein Jugendbuch finde. 
    Violet soll ein Kind für die Herzogin bekommen, da alle Angehörigen des Adels unfruchtbar sind. Dazu hat sie noch besondere Fähigkeiten, die für mich keine besondere Bedeutung für die Geschichte haben. Man hätte diesen Aspekt auch weglassen können, denn er hat keinen Mehrwert geschaffen. 
    Vielleicht spielt der Aspekt in den Folgebänden aber noch eine wichtige Rolle.

    Die Protagonistin Violet war mir anfangs recht sympathisch, aber später haben mir einige ihrer Handlungen und Aussagen missfallen und waren für mich auch unverständlich.

    Die Liebesgeschichte in dem Buch hat mir leider überhaupt nicht zugesagt und die Anziehung zwischen den beiden Protogonisten war für mich ebenfalls unverständlich. Zum Glück hat die Autorin auf ein Liebesdreieck (vorerst) verzichtet, aber trotzdem hat mir dieser Aspekt nicht gut gefallen.

    Das Englisch ist relativ einfach und auch der Schreibstil hat mir gefallen. Das Buch ist aber auch schon auf Deutsch erhältlich, für alle, die keine englischen Bücher  lesen.

    Ich hatte sehr gehofft, dass mir das Buch richtig gut gefallen würde, aber dem ist leider nicht so. Ich überlege trotzdem dem zweiten Teil noch eine Chance zu geben, aber richtig interessieren tut mich die Fortsetzung nicht.

    Fazit:

    Eine Dystopie, die sehr vielversprechend geklungen hat, mich aber nicht packen und überzeugen konnte. Gerade die zweite Hälfte war sehr schwach und die Liebesgeschichte konnte mich auch nicht überzeugen.

    Daher gibt es 3 Sterne!

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    MayaShepherds avatar
    MayaShepherdvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Bestes Buch in 2016 (bisher)
    Bestes Buch des bisherigen Jahres (2016)

    WOW! WOW! WOW! Ich liebe dieses Buch und weiß gar nicht wie ich meine Begeisterung in Worte fassen soll. The Jewel hat mich von der ersten bis zur letzten Seite völlig von sich überzeugt.

     

    Die Welt, die dort erschaffen wurde, ist vielleicht nicht ganz neu, sondern ähnlich anderen Dystopien, aber dennoch interessant und bietet gleichzeitig noch viel Potenzial für die Folgebände.

     

    Die Charaktere sind genauso großartig wie das ganze Buch. Ich liebe jeden einzelnen von ihnen und kann kaum erwarten mehr von ihnen zu erfahren. Violet ist eine tolle Protagonistin, die in sich wächst und nach ihrem Herzen handelt, was manchmal vielleicht als dumm/naiv erscheinen mag, aber absolut menschlich ist.

    Der für mich interessanteste Charakter war Garnet, da er sicher noch viele Geheimnisse in sich birgt.

     

    Der Schreibstil von Amy Ewing ist leicht verständlich, ergreifend und wundervoll ausgeschmückt.

     

    Fazit:

    Das beste Buch, das ich in 2016 bisher gelesen habe, wenn nicht sogar eines der besten Bücher überhaupt.

    Kommentare: 1
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    Laralarrys avatar
    Laralarryvor 3 Jahren
    Is it me or are dystopian novels getting weirder and weirder every year?

    Inhalt: The Jewel means wealth. The Jewel means beauty. The Jewel means royalty. But for girls like Violet, the Jewel means servitude. Not just any kind of servitude. Violet, born and raised in the Marsh, has been trained as a surrogate for the royalty—because in the Jewel the only thing more important than opulence is offspring.
    Purchased at the surrogacy auction by the Duchess of the Lake and greeted with a slap to the face, Violet (now known only as #197) quickly learns of the brutal truths that lie beneath the Jewel’s glittering facade: the cruelty, backstabbing, and hidden violence that have become the royal way of life.
    Violet must accept the ugly realities of her existence... and try to stay alive. But then a forbidden romance erupts between Violet and a handsome gentleman hired as a companion to the Duchess’s petulant niece. Though his presence makes life in the Jewel a bit brighter, the consequences of their illicit relationship will cost them both more than they bargained for.

    Rezension: The Jewel gehört wohl zu den Büchern, die man nur gut oder schlecht finden kann, ich gehöre wohl zur zweiten Kategorie. Nachdem mir The Selection schon nicht gefallen hat, hatte ich von The Jewel auch nicht unbedingt hohe Erwartungen, aber enttäuscht bin ich trotzdem. Es ist unoriginell und alles wirkt zusammengeklaut, was ja noch in Ordnung wäre, da sich im Young Adult Genre alles irgendwie ähnlich anhört, aber das Worldbuildig ist wirklich schlecht. Wir erfahren kaum etwas über das Jewel und die Außenwelt, warum Adelige keine Kinder bekommen können etc. Und ohne jegliches Verständnis von der Welt, in der die Protagonisten leben, ist es unmöglich eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Figuren und Handlungsplätze wirken durchweg gekünstelt. Der Anfang war durchaus interessant, jedoch wird die Story kontinuierlich schlechter.


    Fazit: Ich gebe zu, The Jewel hat seine guten Momente, aber mir fehlt einfach das gewisse Etwas.

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    Anni-chans avatar
    Anni-chanvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Interessante Thematik, aber abgebrochen, weil ich mit der Protagonistin nicht klar gekommen bin.
    Abbruchbericht: Das Juwel

    Titel: Das Juwel – Die Gabe

    OT: The Jewel

    Autor: Amy Ewing

    Verlag: Harper Teen

    Ausstattung: Hardcover

    Seiten: 358

    Preis: US  $17,99

    ISBN: 978-0-06-223579-4

    Erscheinungstag: 2. September 2014

    Reihe: The Lone City – Band 1

     

    Abgebrochen auf Seite 130

     

    Kurzbeschreibung

     

    The Jewel means wealth, the Jewel means beauty—but for Violet, the Jewel means servitude. Born and raised in the Marsh, Violet finds herself living in the Jewel as a servant at the estate of the Duchess of the Lake. Addressed only by her number—#197—Violet is quickly thrown into the royal way of life. But behind its opulent and glittering facade, the Jewel hides its cruel and brutal truth, filled with violence, manipulation, and death.

    Violet must accept the ugly realities of her life . . . all while trying to stay alive. But before she can accept her fate, Violet meets a handsome boy who is also under the Duchess's control, and a forbidden love erupts. But their illicit affair has consequences, which will cost them both more than they bargained for. And toeing the line between being calculating and rebellious, Violet must decide what, and who, she is willing to risk for her own freedom.

    (Quelle und Bild-Copyright beim Verlag)

     

    Meine Meinung

     

    Ich möchte niemandem zu nahe treten. Es ist, wie ihr dort lesen könnt, nur meine Meinung und ich will sie niemandem aufzwingen.

     

    Schreibstil:

    Der Schreibstil hat mich überhaupt nicht gepackt, was aber nicht unbedingt an dem Stil an sich liegt, sondern daran, dass das Buch aus Violets Sicht erzählt wird und Violet wohl eine der schlaffesten und langweiligsten Figuren ist, die ich jemals kennenlernen durfte (Dazu später mehr.).

    Es wird zwar immer ausführlich beschrieben, wo wir uns gerade befinden und wie es dort aussieht, aber ein wenig ist es doch zu viel des Guten. Die Beschreibungen sind einfach zu lang und wirken in meinen Augen einschläfernd.

     

    Thematik

    Soweit ich das nach 130 Seiten beurteilen kann, gibt es in dieser dystopischen Welt bestimmte Menschen, die besondere Fähigkeiten haben. Sogenannte Surrogates. Surrogates sind immer weiblich und wenn sie als solche diagnostiziert werden, werden sie in eine der vier Einrichtungen gebracht, wo sie lernen sollen, mit ihren Kräften umzugehen. Im Groben können Surrogates Dinge mit ihrem Willen verändern und das ist immer verdammt schmerzhaft und auch lebensbedrohlich.

    Wenn sie dann alles beherrschen, geht es zu der Auktion, wo sie an Adelsleute vertickt werden. Jep, ihr habt richtig gehört. Die werden einfach verkauft, wie Ware. Der Höchstbietende gewinnt.

    Wenn es um die Fähigkeiten gehen würde, könnte ich das ja noch so halb verstehen (aber nicht akzeptieren), aber es geht ja eher darum, dass die Adligen wohl irgendwie keine eigenen Kinder bekommen können und die immer weiblichen Surrogates das dann übernehmen müssen.

    Ich meine, Hallo? Geht’s noch?

    So viel zur Thematik.

     

    Charaktere:

    Die Protagonistin ist Violet Lasting, die zu Beginn kurz vor ihrer Auktion steht. Dort bekommt sie eine Nummer zugewiesen – 197. Ab diesem Zeitpunkt an, existiert ihr Name quasi nicht mehr. Sie ist eigentlich dann kein Mensch mehr, sondern … Ware eben.

    Und was macht sie? Sie nimmt das hin.

    Vier Jahre war sie in der Einrichtung Southgate, ohne ihre Familie sehen zu dürfen. Es war wie ein richtiges Gefängnis und dann wird sie verkauft und ihre »Besitzerin« ist nicht mal besonders nett (wenn sie es wäre, würde sie vermutlich keine Menschen kaufen -.-).

    Und Violet macht einfach alles mit. Sie widerspricht nicht einmal und das macht sie zur wohl langweiligsten Protagonistin ever.

    Wer will denn schon über das ach so schreckliche Leben der Violet Lasting lesen, wenn selbst eigentlich nichts Aufregendes passiert und nicht mal die Protagonistin was her macht.

    Wie ihr wisst, mag ich es, wenn Protagonisten rebellisch sind und richtig was drauf haben. So richtige Kick-Ass-Heldinnen eben.

    Und Violet ist das irgendwie … ganz und gar nicht. Ich habe ihr 130 Seiten gegeben, um mich zu überzeugen und das war ehrlich lang genug.

    Nein, Violet, ich muss leider aufgeben.

     

    Fazit

     

    Die Thematik schon schon krass und hätte interessant werden können, wenn nicht diese verdammt langweilige Protagonistin alles heruntergezogen hätte.

    Das Juwel ist ja sowieso ein Top-oder-Flop-Buch und bei mir ist es leider gefloppt. Trotzdem gibt es ja eine Menge Leute, die es sehr gut fanden. Das solltet ihr einfach für euch entscheiden, aber bei mir gewinnt dieses Buch keinen Blumentopf.

     

    Bewertung

     

    0/5

     

    http://anni-chans-fantastic-books.blogspot.com/2015/12/abbruchbericht-jewel-lone-city-1-von.html

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    leselurchs avatar
    leselurchvor 3 Jahren
    Es hätte so gut werden können! Doch dann kam er ...

    *Worum geht's?*
    Violet Lasting ist ein Surrogate. Sie wurde an dem Tag, an dem sie eine Frau geworden ist, positiv auf eine magische Begabung getestet und musste ihre Familie augenblicklich verlassen. Seither wurde sie ausgebildet, gefördert und trainiert, um eine perfekte Surrogate für eine der Damen der Oberschicht zu werden. Mit einer fast perfekten Wertung wird sie bei ihrer Auktion von der Duchess of the Lake ersteigert und in deren Schloss im Jewel, den Wohnort der Reichen und Schönen, gebracht. Doch für Violet ist das Leben im Jewel alles andere als schön oder sorgenfrei. Sie ist nur ein Vorzeigepüppchen, ein Spielzeug ihrer Herrin. Ein gekaufter Körper, der das Kind der Duchess austragen wird…

    *Meine Meinung:*
    Es gibt Bücher, die lassen einen schon nach wenigen Seiten eine solche Begeisterung verspüren, dass man gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören mag. Wie gebannt klebt man an den Seiten, an jedem einzelnen Wort. Man will mehr über die großartigen und kreativen Welten der Autoren erfahren, die einen ebenso faszinieren wie erschrecken und einen mit jeder noch so kleinen Facette neugierig machen. Man will die Charaktere näher kennenlernen, zu ihnen zwischen die Zeilen steigen und mit ihnen gemeinsam das Abenteuer erleben, das vor ihnen liegt - und dessen Ausgang man sich nicht einmal zu erträumen vermag.

    „The Jewel“ von Amy Ewing sollte eines jener Bücher, die eine solche Begeisterung in mir hervorrufen – oder zumindest dachte ich das, als ich mit dem Lesen begann. Die dystopische Welt von „The Jewel“ ist eine grausame und erschreckende, die einen augenblicklich in ihren Bann zieht: Während der Großteil der Bevölkerung ein armes, aber bescheidenes Leben führt, genießt die Oberschicht in den Zentren der Städten, den „Jewels“, ihren Reichtum in vollen Zügen. Sie scheren sich kaum um das niedere Volk zu ihren Füßen, doch sie sind von ihnen abhängig. Denn sie selbst sind nicht mehr dazu in der Lage, Kinder zu bekommen – und so werden Jahr für Jahr Mädchen ausgewählt, die zu so genannten „Surrogates“ ausgebildet werden. Dienerinnen, die mit gewissen magischen Gaben ausgestattet sind. Doch im Grunde sind die Surrogates nur eines: Lebende Brutkästen für die Kinder der Oberklasse.

    Was sich nun bereits schaurig anhört, hat Amy Ewing noch viel krasser umgesetzt. „The Jewel“ hat mir in so manchen Szenen wirklich eine Gänsehaut beschert. Die Autorin beschreibt schonungslos, wie es in ihrer Welt zugeht: egozentrisch, brutal und ekelerregend. Mädchen werden auf ihre Gebärmutter reduziert und wie Haustiere gehalten, die man mit Schleifen geschmückt den „besten Freundinnen“ – also den von Neid und Gier zerfressenen Bekannten – präsentiert. Protagonistin Violet ist ein Surrogate, hat im Vergleich zu vielen anderen Mädchen aber noch eine vergleichsweise gute Herrin bekommen. Ich habe von Anfang an mit ihr mitgefühlt, mit ihr gelitten und sie innerlich angefeuert. Es mag an den erschreckenden Umständen des Romans liegen, dass mir das Mädchen mit dem starken Herzen sofort sympathisch war. Doch je besser man sie kennenlernt, desto klarer wird: Sie ist eine Figur mit viel Entwicklungspotenzial, die ihre Rolle als Protagonistin in dem Auftakt gut meistert.

    In „The Jewel“ tauchen einige bekannte Elemente auf, die man bereits aus anderen Büchern des Genres kennt. Das Entreißen der Mädchen aus ihren Familien, ihr Training und ihre Ausbildung zu guten Surrogates sowie die Auktionen, in denen die von ihren Ausbildern mit Punkten bewerteten Mädchen an die Obrigkeit versteigert werden, erinnern Vielleser des Genres sicherlich an so manch anderes Buch. Dennoch hatte ich in „The Jewel“ nicht das Gefühl, dass Amy Ewing mit ihrem Buch einfach auf den erfolgreichen Zug der Dystopien aufspringen wollte. Sie hat eine eigene, verkorkst geniale Welt geschaffen, die auf ihre Weise funktioniert und überzeugt. Man spürt, wie viel Ideen und Gedanken sie miteinander verknüpft hat, um etwas Eigenes zu schaffen. Und das ist ihr gelungen.

    All meiner Begeisterung zum Trotz ist es Amy Ewing aber doch tatsächlich gelungen, dass ich ihr Debüt eher ernüchtert als erfreut, ja gar frustriert zugeschlagen habe. Der Reihenauftakt hätte großes Potenzial gehabt, um zu einem Must-Read gekürt zu werden, das definitiv auch den Stoff zu einer genialen Verfilmung bietet – wäre da nicht die Liebesgeschichte gewesen, die klischeehafter, unehrlicher und enttäuschender kaum sein könnte. Mitten aus dem Nichts entfacht völlig an den Haaren herbeigezogen ein Feuer der Leidenschaft in Violet, das nicht zu bändigen ist. Er ist ihre große Liebe, ganz gewiss, nur für den Leser sind diese Gefühle absolut nicht nachvollziehbar. Die überdramatisierte und aufgesetzte Liebelei, die sich ab der Hälfte plötzlich in die Handlung drängt, raubt dem Roman seine gesamte Spannung und Authentizität. Amy Ewing hat es tatsächlich geschafft, meine Begeisterung wie ein Kartenhaus zusammenstürzen zu lassen. Selten habe ich ein Buch gelesen, das so viel Potenzial verschenkt hat.

    *Fazit:*
    Ich bin sprachlos. Mit „The Jewel“ hätte Amy Ewing wirklich ein geniales Debüt abliefern können. Absolut alles hat gestimmt: ihre grausame Welt voller dystopischer Elemente hat mich mit Gänsehaut-Atmosphäre fasziniert und erschreckt, Violet hat als Protagonistin auf ganzer Linie überzeugt und auch die Entwicklung der Geschichte hat mich nicht mehr losgelassen. Doch dann hat sich die Autorin tatsächlich entschieden, eine unglaubwürdige und völlig an den Haaren hergezogene Liebesgeschichte in ihren Roman einfließen zu lassen, die absolut keinen Platz mehr für die eigentliche Handlung gelassen hat. Das war wirklich ein großer Schuss in den Ofen. In der Hoffnung, dass Amy Ewing in der Fortsetzung wieder den richtigen Fokus für ihre Geschichte findet, vergebe ich schwer enttäuschte 2 Lurche. Dabei hätte es durchaus ein Lieblingsbuch werden können…

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    annlus avatar
    annluvor 3 Jahren
    nicht alles ist Glanz und Gloria im Jewel

    I pace back and forth across the tiny cell if my room – I can´t believe I thought I´d miss it here. It´s a prison, a place to contain me before I´m shipped off to become a human incubator for a woman I´ve never met.

    Violet ist am Rande von Lone City in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Doch dann wurde bei ihr ein genetischer Defekt festgestellt, der sie dazu befähigt, Dinge mit ihrem Verstand zu verändern. Diese Gabe führte auch dazu, dass sie von ihrer Familie getrennt und auf ein Leben im innersten Kreis der Stadt vorbereitet wird, ein Leben im Jewel. Angeboten auf einer Aktion, wird sie an die Herzogin vom See verkauft. Dadurch kommt sie ins Jewel um dort für ihre Käuferin ein Kind auszutragen. Dort begegnet sie nicht nur Leuten, die ihre Freiheit einschränken, sondern auch jemandem der ihr helfen will und einen ganz besonderen Jungen.


    Die Geschichte beginnt einen Tag vor der Auktion, die ersten Kapitel erklären sowohl ihre Situation als auch ihre Herkunft. Zudem wird die Gesellschaft und die Umgebung beschrieben, in der sich Violet befindet. Dabei behindern die Erklärungen aber nicht den Lesefluss, im Gegenteil, das Buch lässt sich leicht lesen, der Schreibstil ist angenehm und verständlich. Weitere Erklärungen, wie die zu ihrer Aufgabe, werden im Laufe der Geschichte gegeben.

    Das Buch hat typische Züge eines Jugendbuches, die besonders in der Liebesgeschichte zu Tage kommen. Die Spannung wird zu Beginn gut aufgebaut, schwächt dann etwas ab um bis zum Ende hin wieder stetig zuzunehmen. Dies ist erst der erste Band der Serie, so verwundert auch der Cliffhanger am Ende wenig.

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    walli007s avatar
    walli007vor 3 Jahren
    Eine Wahl

    Die 16jährige Violet lebt in Southgate, sie besitzt besondere Eigenschaften festgestellt, denn nur Mädchen aus den ärmsten Gegenden haben diese Besonderheiten. Sorgsam werden sie auf ihre Rolle vorbereitet. Und nun ist es soweit, einen letzten Tag darf Violet mit ihrer Familie verbringen, dann geht die Reise ins Innere der Insel. Dort leben die königlichen Familien, für die sie als Leihmütter dienen sollen, weil bei den Frauen die Fähigkeit gesunden Kindern das Leben zu schenken verloren gegangen ist. Im Rahmen einer Auktion werden die jungen Frauen versteigert. Auch die Regentin bietet mit, sie erhält den Zuschlag für das Mädchen mit besonders herausragenden Eigenschaften. Auch Violet hat äußerst gute Werte, sie landet für einen enormen Preis bei der Duchess of the Lake, eine widersprüchliche Frau, die sie umgarnt und schlägt.


    Überraschend die Idee der Leihmutterschaft in einem Jugendbuch zu verarbeiten. Für ihr Leben bei den Reichen, müssen die Mädchen einen hohen Preis bezahlen. Sie werden zu Besitz, zu einer lebenden Ware, die zu gehorchen hat. Sind sie willig, kann es auch Belohnungen geben. Immer jedoch werden sie dazu angehalten, sich der Reproduktion zu unterstellen. Die unheimlichen Experimente der Ärzte, die ihre Fähigkeiten anregen und verstärken sollen, müssen sie klaglos über sich ergehen lassen. Gefühle darf es nicht geben, nur Gehorsam. Doch Violet nimmt sich kleine Freiheiten.


    Zunächst löst der Gedanke an Violets Welt einen gewissen Widerwillen aus. Wer will schließlich schon nur um der wenigen Annehmlichkeiten willen, sein ganzes Selbst aufgeben und sich den Wünschen anderer unterstellen. Doch schnell nimmt Violet die Leser für sich ein, schließlich erfährt sie erst während und nach der Auktion, welches Leben auf sie zukommen kann. Nach und nach erkennt sie, dass sie kaum mehr als eine Gebärmaschine ist, die für die Intrigen der Mächtigen genutzt werden soll. Geschickt wird dabei nur häppchenweise enthüllt, wozu einige Aktionen dienen. Doch längst nicht alles wird geklärt, schließlich haben wir es wieder mal mit dem Beginn einer Reihe zu tun. Dennoch lernt man mit Violet zu fühlen, die hinterlistigen Grausamkeiten zu ertragen und doch ihre eigenen Wünsche nicht zu vergessen. Fesselnd, emotional und mit einem fiesen Cliffhanger endend bietet das Buch beste Unterhaltung.

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