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Fanny2011

vor 1 Jahr

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Ich muss ehrlich sagen, dass mich Band 1 nicht soo vom Hocker gehauen hat. Es war okay, aber mir hat das gewisse Etwas gefehlt. Und trotzdem ist es mir aus irgendeinem Grund im Kopf geblieben und ich habe immer mal wieder dran gedacht. Und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Deshalb habe ich kurzerhand zum zweiten Teil gegriffen. 
Das Buch setzt ziemlich genau da an, wo Teil eins aufgehört hat. Gleich zu Anfang passiert etwas sehr Schlimmes. Zum Glück schafft Violet es dann aber, zusammen mit Ash und Garnet zu fliehen und ihr ursprünglicher Plan geht sogar auf, wodurch sie wieder mit Raven vereint ist. Doch diese ist nicht dieselbe wie vorher und hat Probleme, sich zurecht zu finden. 
Ich fand das Buch besser als den ersten Band. Es ist zwar immer noch kein Lieblingsbuch oder so, aber ich war von Anfang bis Ende gefesselt und wollte am liebsten gar nicht aufhören, zu lesen. 
Etwa ab der Hälfte wird es richtig spannend. Da offenbart sich dann, was es mit dem Titel auf sich hat und es werden einige Dinge enthüllt, die der Geschichte noch mal eine ganz andere Richtung geben. 
Wer mir in diesem Buch nicht so gefallen hat, war Ash. Schon im ersten Buch fand ich die Gefühle zwischen ihm und Violet nicht ganz so glaubwürdig, weil es mir einfach zu schnell ging. Hier fand ich ihn sogar als Person nervig, er hat einige Dinge getan, die ihn mir eher unsympathisch gemacht haben. Von den Gefühlen zwischen Violet und ihm bekommt man auch nicht ganz so viel mit. 
In diesem Band werden auch wieder viele Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft, in der Violet lebt, erwähnt, die mich teilweise wieder richtig wütend gemacht haben. Natürlich ist die Sache mit den Surrogates schon schlimm, aber die Companions tun mir auf jeden Fall auch richtig leid. So etwas sollte einfach niemand durchmachen müssen. 
Toll fand ich es, endlich mehr über die Insel zu erfahren, auf der alle leben, bzw. überhaupt erstmal zu erfahren, dass die „Lone City“ eine Insel ist. Irgendwie habe ich das im ersten Band wohl überlesen. Man erfährt etwas über die Geschichte und wie es überhaupt erst zu der Unterteilung in die einzelnen Ringe kam. 
Das Ende ist ein riesiger Cliffhanger und ich habe es schon ein paar Seiten vorher geahnt… Trotzdem war es nicht weniger schlimm. So was fieses! 


Insgesamt hat mir der zweite Teil der Trilogie besser gefallen, als der erste. Auch wenn die erste Hälfte nur aus der Flucht der drei Freunde besteht, macht die zweite Hälfte das wett. Hier nimmt die Geschichte eine neue Wendung und es werden einige offene Fragen geklärt. Das Ende reißt einem dann noch mal völlig den Boden unter den Füßen weg. Ich freue mich schon auf den dritten und letzten Teil! 

Autor: Amy Ewing
Buch: The White Rose
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