Amy Gentry Good as Gone

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Inhaltsangabe zu „Good as Gone“ von Amy Gentry

Spannend, beklemmend, überraschend

Ein Albtraum scheint für die Familie Whitaker endlich beendet: Annas und Toms Tochter Julie, die mit 13 Jahren entführt wurde, steht als 21-Jährige plötzlich vor ihrer Haustür. Endlich wieder vereint – die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass Julies Geschichte so nicht stimmen kann. Als Anna dann von einem ehemaligen Polizisten geheime Informationen über den Entführungsfall erhält, hegt sie einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über eine Julie, von der sie inständig hofft, dass sie keine Lügnerin ist. Nach einer Wahrheit, die das gesamte Familiengefüge bedrohlich ins Wanken bringt.

Gelesen von Anna und Nellie Thalbach.

"Atemberaubende Spannung" wird hier versprochen, habe ich persönlich aber nicht erlebt. Gute Unterhaltung, aber leider nicht sehr fesselnd.

— Miia

leider durch die vielen verschiedenen Personen etwas verwirrend und größtenteils sehr langweilig. Ich bin ziemlich enttäuscht...

— ZauberhafteBuecherwelt

Eher Familiendrama als Thriller

— Julia2610

Am besten hat mir gefallen wie die Geschichte von Anna immer wieder von 'Julies' Erzählungen unterbrochen wurde.

— JustMe

Mehr Familiendrama als wirklich spannend. Leider zwischendurch auch etwas verwirrend.

— Kleine1984

Leider täuscht die Aufmachung komplett - ein Roman oder Familiendrama, das sich langsam entwickelt passt hier eher, als Thriller.

— Thaliomee

Viel Potenzial vergeudet. Für einen Thrillerfan ist das hier eher eine Sackgasse.

— Anishe

Ein guter Plot, aber für mich zerstören die vielen Rückblicke und Nebenhandlungen die Spannung.

— Buchina

Für einen Psychothriller viel zu langweilig trotz guter Idee.

— leucoryx

eine spannende und bewegende Familientragödie

— mrs-lucky

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Anfangs fand ich es sehr gut. Spannend ist es durchgängig, doch irgendwann war mir die Geschichte zu abstrus, das Ende vorhersehbar.

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  • "Atemberaubend spannend"? Wohl eher weniger...

    Good as Gone

    Miia

    17. September 2017 um 16:17

    Inhalt:  Ein Albtraum scheint für die Familie Whitaker endlich beendet: Annas und Toms Tochter Julie, die mit 13 Jahren entführt wurde, steht als 21-Jährige plötzlich vor ihrer Haustür. Endlich wieder vereint - die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass Julies Geschichte so nicht stimmen kann. Als Anna dann von einem ehemaligen Polizisten geheime Informationen über den Entführungsfall erhält, hegt sie einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über eine Julie, von der sie inständig hofft, dass sie keine Lügnerin ist. Nach einer Wahrheit, die das gesamte Familiengefüge bedrohlich ins Wanken bringt. Gesprochen von Anna und Nellie Thalbach7 Std. 31 Minuten (gekürzt) Meine Meinung:  Ich habe das Hörbuch in gekürzter Fassung zugeschickt bekommen und muss sagen, dass ich im Endeffekt doch ganz froh war, dass es gekürzt war, auch wenn ich normalerweise nur ungekürzte Hörbücher lese. Das hat auch einen ganz einfachen Grund: Mich hat die Geschichte ziemlich gelangweilt. Anna und Nellie Thalbach sind zwar wirklich gute Sprecherinnen, aber beide haben den Hang dazu, einige Stellen immer wieder gleich zu betonen. Sie sprechen zwar beide nicht eintönig, aber durch die immer gleiche Betonung, wird es eben doch eintönig und anstrengend zum Zuhören. Ich kenne da definitiv bessere Sprecher und war daher nicht ganz überzeugt von dem Duo. Von der Geschichte hatte ich ehrlich gesagt auch etwas anderes erwartet. Ja, ich wollte ein Familiendrama und ja, genau das bekommt man auch, doch das Buch wird angepriesen mit den Worten "atemberaubend spannend" und das kann ich ehrlich gesagt nicht ganz unterschreiben. Die Geschichte zieht sich nämlich ganz schön und kommt irgendwie nicht vom Fleck. Zwar ist gerade Nellie Thalbachs Part immer wieder sehr interessant, aber die Geschichte entwickelt sich einfach anders, als ich zu Beginn erhofft habe. Die Thematiken, die angesprochen werden, also inbesondere die religiöse und fast schon esoterische Richtung, die das Ganze annimmt, sind für mich einfach nicht passend. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mich für das Hörbuch nicht entschieden. Das Ende hat sich dann für mich mehr als deutlich abgezeichnet und ich habe schon sehr früh geahnt, wie das Ganze ausgehen wird. Mir fehlte da einfach der Wow-Effekt und die Überraschung. Leider konnten hier Erwartung und Realität nicht miteinander in Einklang gebracht werden. Für mich war das Hörbuch daher nichts.  Fazit:  Die Sprecherinnen sind gut, aber nicht überragend. Das Familiendrama ist mir persönlich zu vorhersehbar und die religiöse Richtung der Geschichte hatte ich so nicht erwartet und trifft einfach nicht meinen Geschmack. Daher kann ich leider nur 2 Sterne vergeben. 

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  • Langatmig und es fällt schwer, dem roten Faden zu folgen...

    Good as Gone

    ZauberhafteBuecherwelt

    30. July 2017 um 13:51

    "Good as Gone" von Amy Gentry fällt eigentlich so gar nicht in meinen Genre-Bereich. Aber irgendwie hatte mich der Klappentext total gereizt und ich wollte das Buch trotz der eher mittelmäßigen bis doch sehr negativen Meinungen lesen und war dann mehr als glücklich, als mir das Hörbuch zugesagt wurde.Und ich muss ehrlich sein - das Buch hätte ich wohl abgebrochen, ein Hörbuch hingegen kann man nebenbei (fast) immer zu Ende hören...Als die älteste Tochter der Familie Whitaker mit 13 Jahren entführt wird, bricht für die Familie eine Welt zusammen. Nur ihre jüngere Schwester Jane hat die Entführung beobachtet und dennoch konnte der Fall nie aufgeklärt werden. Ganze acht Jahre später steht die nun 21-jährige Julie wieder vor ihrer Haustür. Doch irgendetwas scheint an ihrer Geschichte nicht zu stimmen. Wer ist dieses Mädchen, dass ihrer Tochter so ähnlich und doch so fremd zugleich scheint? Anna, ihrer Mutter, kommen Zweifel auf und sie macht sich auf die Suche nach Hinweisen und der Wahrheit.Die Geschichte wird abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt, wobei die Mutter Anna Whitaker von Anna Thalbach in der Ich-Perspektive und Julie von Nellie Thalbach in der Er/Sie-Perspektive gesprochen wird. Zu Beginn war mir Anna Whitaker relativ sympathisch und ich konnte ihre schwierige und emotionale Situation nachvollziehen. Mit der Zeit wurde sie mir aber immer unsympathischer, da sie sehr gefühlskalt und distanziert wirkt, was sich auch auf den Schreibstil ausgewirkt hat. Manchmal hätte ich sie zu gerne geschüttelt und gesagt: Du hast noch eine Tochter! Leider wird diese nicht vorhandene Beziehung zu Jane und auch die zu ihrem Mann nur kurz angeschnitten. Der Beginn der Geschichte hat mich wirklich begeistert und ich hatte Gänsehaut bei der Vorstellung, jetzt im Kinderzimmer bei Julie zu stehen. Auch die ersten weiteren Kapitel waren spannend und gut umgesetzt. Ich wollte wissen was hinter Julies Geschichte steckt und wer dieses Mädchen im Hause der Whitakers wirklich ist. Dann kam der Perspektivenwechsel zu Julie (oder eben auch nicht Julie) und nacheinander zu anderen Mädchen. Die Form, die die Autorin hier anwendet, ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Wobei gut gelungen hier nicht der richtige Ausdruck ist. Durch die verschiedenen Persönlichkeiten habe ich sehr schnell den roten Faden verloren, konnte keinen Überblick behalten und erst am Ende hat sich alles zusammen gefügt (wobei ich die Hälfte aber schon wieder vergessen hatte). Dennoch habe ich so etwas in dieser Form noch nicht gelesen und es war definitiv mal etwas anderes. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Leider versteht man relativ schnell, wie das ganze abläuft und die einzelnen Geschichten der verschiedenen Mädchen empfand ich als langweilig und relativ unnötig für den Verlauf der Geschichte. Klar, hier werden harte Dinge ans Licht geholt. Leider wird dies so emotionslos und distanziert berichtet, dass ich kaum Empathie empfinden konnte.Insgesamt zog sich die Geschichte sehr in die Länge und ich war nur gespannt auf die Erzählungen der Mutter. Wenn man erst einmal verstanden hat, wohin die Geschichte führt, wird sie eher langweilig und es baut sich auch nur zu Anfang etwas Spannung auf. Das Ende hat mir relativ gut gefallen, wobei mir da dann doch viel zu viel christliche Gottestexte/Prädigungen vorkamen. Insgesamt konnte mich "Good as Gone" nicht überzeugen und ich vergebe leider nur zwei Eulen. 

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  • Showdown nicht ganz überzeugend

    Good as Gone

    monerl

    05. May 2017 um 11:09

    Kurzmeinung / Blitzgedanken: Genre: Drama; Thriller Handlung: Eine Geschichte über eine Familie, in der nichts ist wie es scheint und nichts ist wie es sein sollte. Eine Geschichte, in der eine Familie versucht ein traumatisches Erlebnis zu verarbeiten: den Verlust ihrer älteren Tochter Julie. Nach jahrelanger, vergeblichen Suche, unter immenser Einbeziehung der Öffentlichkeit, steht nach acht Jahren eines Tages plötzlich die verloren geglaubte Tochter vor der Tür. Doch ist sie es wirklich? Was war passiert? Protagonisten: Da wären die Eltern Anna und Tom, die jüngere Schwester Jane, die die Entführung aus einem Versteck mit angeschaut hat und natürlich Julie selbst. Ungewöhnlich ist, dass es in diesem Roman noch sehr viele weitere Personen gibt, die im Rahmen einer Nebenrolle wichtig sind. Das führt zur gewünschten Verwirrung des Lesers / Hörers. Der Großteil wird aus Annas Sicht erzählt, deshalb ist sie diejenige, die am tiefsten portraitiert wird. Sie ist zwar gut ausgearbeitet, doch kann ich ihre Handlungen und Beweggründe, auch in dem Versuch mich in ihre Situation hineinzufühlen, nicht immer nachvollziehen. Bsp.: Warum würde eine Mutter, die an der Identität der Person zweifelt, die sich als ihre Tochter ausgibt, diesen Zweifel vor ihrem Mann und ihrer anderen Tochter verheimlichen? Warum macht sie sich selbst auf den Weg um herauszufinden, was wahr ist und was nicht? Tom ist die Figur, die ich rundum als echt bzw. realitätsnah empfand. Er ist als Buchcharakter sehr menschlich gelungen. Auch Janes Handeln ist absolut nachvollziehbar und ich hätte mir gewünscht, einen Handlungsstrang durch ihre Augen zu erhalten. Das hätte der Geschichte evtl. mehr Spannung geben können. Juli oder ist es vielleicht Julies Double, war mir am wenigsten sympathisch. Ihre Beweggründe konnte ich am Ende nicht nachvollziehen. Mein Versuch, alles durch ihre Augen zu betrachten, scheiterte an den ganz wichtigen Stellen. Im Showdown gab es keine ausreichend glaubwürdigen Erklärungen, warum diese Figur so gehandelt hatte, wie sie es tat. Spannung: Ja, das Buch ist durchaus spannend! Es wird versucht, den Leser / Hörer durch verschiedene Erzählebenen und -stränge in die Irre zu leiten. Viele, viele Namen fallen, Rückblicke werden vorgeholt. Gemeiniskrämereien von Julie gegenüber ihrer Familie sind an der Tagesordnung und lassen keine echte Liebe und Freude für ihre Familie erkennen. Der Leser / Hörer ist verunsichert, was er denn nun glauben soll. Stichworte: Entführung, Verlust, Traumabewältigung, Gewalt, Selbstwertgefühl, Gott Ende: Leider hat sich mein anfänglicher Verdacht bestätigt, was meine Freude am Buch etwas trübte. Die Geschichte konnte mich dennoch zwei Mal überraschen und wurde dadurch ziemlich aufgewertet. Das Ende und die Herleitung dessen fand ich aber zu überspitzt und übertrieben. Die Verbindung von Opfer und Täter würde ich jetzt für mein Empfinden als "Too much" bezeichnen. Kann mir aber nach längerer Überlegung gut vorstellen, dass das vielleicht ein "Amerikanisches Ding" ist und in den USA tatsächlich auch so vorkommen könnte. Hörbuch: Auch wenn die Geschichte teilweise sehr kompliziert konstruiert ist, hatte ich beim Hören kein Problem damit. Jedoch musste ich mich lange an die beiden Sprecherinnen gewöhnen. Insbesondere die Art und Weise wie Anna Thalbach das Buch eingelesen hat, machte mir lange zu schaffen. Kann aber gut sein, dass ich mit männlichen Erzählstimmen besser zurechtkomme als mit weiblichen.   Fazit: Eine gute und etwas andere Entführungsgeschichte, die sich nach und nach ausbreitet und überraschen kann. Leider wirkte die Auflösung auf mich aber etwas zu fanatisch und zu konstruiert.  3,5 von 5 Sterne, hier abgerundet __________________________________________________________________monerlS-bunte-Welt: http://bit.ly/2q6bw2s

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  • Wer ist die Frau?

    Good as Gone

    RebekkaT

    29. April 2017 um 21:56

    Mitten in der Nacht, ein Fremder im Haus ... Jane, die Schwester, im Schrank versteckt, sieht, wie Julie, die eigene große Schwester mit einem Messer bedroht wird und das Haus verlässt. Stunden später: ein Schrei im Haus, da ist Julie weg, für ganze acht Jahre. Anna, Tom und Jane haben die Tochter und Schwester verloren, doch nach acht Jahren steht eine Fremde vor der Tür und sagt, dass sie Julie sei, doch ist sie das wirklich? Was ist mit den anderen Mädchen passiert, welche dunklen Geheimnisse hat Julie noch nicht erzählt? Wird Anna verrückt? Warum denken alle, dass Jane schuld ist?Cover: Regt zum kaufen an, da irgendwie fesselnd, mystischHörverständnis: Anna und Nellie Thalbach lesen wirklich klasse! Oft hat mich die Gänsehaut komplett überzogen, wenn die Stimmen ruhig und dann plötzlich laut wurden. Keine nervigen Zwischentöne, einfach nur angenehmes Hören.Die Geschichte ist nicht neu, trotzdem hat sie mir wirklich gefallen, was in erster Linie dem Sprechduo Thalbach zu zollen ist: wirklich großartig und mit Feingefühl vorgelesen!Ich fand es schade, dass Jane wenig zu Wort kam; ich hätte gerne mehr über das Verhältnis der Frauen untereinander erfahren. Wie Anna reagiert, ist ja fast nachvollziehbar, obwohl ...Spannende Geschichte, hervorragend gesprochen mit Nervenkitzel, Spannung und unerwarteteten Wendungen.

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  • Hör genau hin

    Good as Gone

    Linny

    21. April 2017 um 11:11

    Ein Hörbuch was mir wirklich gefallen hat, aber nicht gleich zu Anfang. Sondern erst im Laufe des Hörens. Julie ist 13 Jahre alt, als sie aus ihrem Elternhaus entführt wird. Ab hier kommen die Fragen auf. Wie und warum .  Mit 21 Jahren kehrt sie zurück. So sieht es aus, ihre Familie kann es kaum fassen. Aber dann stellen sich Zweifel ein. Ist diese junge Frau wirklich Julie? Da gibt es eine Band, deren Sängerin Gretchen heißt und die Julie unglaublich ähnlich sieht. Ab hier ist auch Aufmerksamkeit und Spürsinn des Zuhöhers gefragt. An dieser Stelle wird die Geschichte kompliziert. In Rückblenden erfährt man ein wenig über Gretchens Leben und dann geht es weiter zurück und weiter und weiter. Sie hatte viele Namen und viele Leben. Wer ist sie Wirklich? . Amy Gentry erzählt die Geschichte einer Tragödie, Die nicht nur ein Leben in den Grundmauern verändert.  Auch ihre Familie kämpft mit Problemen, die sich niemand wünscht. Wer ist hier das Opfer und wer Täter.Das Hörbuch liest Anna Thalbach mit ihrer Tochter Nellie, die beide die Geschichte wunderbar interpretieren, beide Stimmen ergänzen sich ganz wunderbar. Ein Hörbuch was auf dem zweiten Blick gefällt.

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  • Überraschende Wenungen und einiges an Spielraum für Eigeninterpretationen

    Good as Gone

    tootsy3000

    21. April 2017 um 09:34

    Entführt von einem Fremden, mitten in der Nacht und aus dem eigenen Haus. Niemand hat es gemerkt, außer die jüngere Schwester. Versteckt aus dem Wandschrank beobachtet sie das Entsetzliche. Spurlos verschwindet die 13-jährige Julie. Acht Jahre lang, dann steht sie plötzlich vor der Tür. Ist das wirklich möglich? Die Autorin kreiert ein, naja, mehr oder weniger glaubhaftes Szenario, das viele Fragen aufwirft. Begonnen bei der Rückkehr und durch die Aussagen von Julie fragt man sich schon mal, wie kann sie den Weg nach Hause überhaupt gefunden haben, wenn sie von dort kommt wo sie angeblich war? Das meiste, was Julie von sich gibt, erscheint als Lüge. Alles deutet auf eine Betrügerin hin. Durch die abwechselnden Erzählstränge aus Annas und  Julies Sicht, verdichtet sich diese Annahme. Erst allmählich durchschaut man das ganze Szenario und kommt einer unfassbaren Sache auf den Grund. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht. Die Auflösung des ganzen Dramas ist wirklich gut, unfassbar aber gut. Die unterschiedlichen Blickwinkel auf die Geschehnisse sind wirklich gut gemacht. Während man Annas Abläufen gut folgen kann, ist es bei Julie schon etwas kniffliger. Unterschiedliche Mädchennamen kommen in ihrer Erzählung vor und es ist nicht immer klar, von wem sie gerade spricht. Gerade diese unterschiedlichen Namen lassen aber die Vermutung aufkommen, dass sie eine Betrügerin ist. Dazu kommen noch die Aussagen eines Ex-Polizisten, der Zweifel an Julies Echtheit hat und Anna informiert. Zusammen mit Anna begibt man sich sozusagen auf Wahrheitsfindung. Julies Schwester und der Vater spielen in der ganzen Geschichte nur eine Nebenrolle, was ich eigentlich schade fand. Das Mutter-Tochter-Team Anna und Nellie Thalbach erzählen die beiden Sichtweisen jede für sich klasse. Beide drückten der jeweiligen Protagonistin ihren Stempel auf, Anna mit ihrem gewohnten Tempo und Aggressivität, Nellie mit ihrer jugendlichen mädchenhaften Stimmlage. Mein Fazit: Ein spannender Roman, der viel Spielraum für Eigeninterpretation bietet mit überraschenden Wendungen und einer gut durchdachten Auflösung, die ich so nicht erwartet hätte!  

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  • "Sound der Bücher" Hörnacht im März

    Good as Gone

    TanjaMaFi

    Hast du Lust auf eine Nacht voller Nervenkitzel? Für alle Hörbuchfans, Krimiliebhaber und alle, die es noch werden wollen, haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht. Gemeinsam werden wir eine Nacht in spannende Fälle, mysteriöse Taten und menschliche Abgründe eintauchen! Das klingt nach einem perfekten Plan für euer Wochenende? Dann schaut euch die beiden Hörbücher "Good as Gone" und "Drei Meter unter Null" an. Ihr könnt entscheiden, welches Hörbuch ihr gewinnen möchtet!Mehr zu den Hörbüchern Spannend, beklemmend, überraschend Ein Albtraum scheint für die Familie Whitaker endlich beendet: Annas und Toms Tochter Julie, die mit 13 Jahren entführt wurde, steht als 21-Jährige plötzlich vor ihrer Haustür. Endlich wieder vereint – die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass Julies Geschichte so nicht stimmen kann. Als Anna dann von einem ehemaligen Polizisten geheime Informationen über den Entführungsfall erhält, hegt sie einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über eine Julie, von der sie inständig hofft, dass sie keine Lügnerin ist. Nach einer Wahrheit, die das gesamte Familiengefüge bedrohlich ins Wanken bringt.Jetzt ins ungekürzte Hörbuch reinhören! Sie tötet, um zu leben. Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Der Weg der Gewalt ist nicht grundlos. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Der Tag, an dem sie eine Mörderin wird. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie. Sprecherin Anna Thalbach blickt in die Abgründe der menschlichen Seele.Jetzt ins ungekürzte Hörbuch reinhören!Gemeinsam mit Random House Audio und der Hörverlag veranstalten wir in der Nacht vom 31.03. auf den 01.04.2017 eine spannende Hörnacht, währenddessen ihr gemeinsam mit uns die beiden Hörbücher hören, nervenaufreibende Aufgaben lösen und Hörminuten sammeln könnt. Dafür vergeben wir jeweils 25 Exemplare jedes Hörbuchs, also insgesamt 50 Hörbücher, unter allen, die sich bis zum 19.03.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben und folgende Frage beantworten:  Wo hört ihr am liebsten ein spannendes Hörbuch? Bitte verratet uns außerdem, welches Hörbuch ihr am liebsten gewinnen würdet!Bitte beachtet, dass es dieses Mal keine Hörabschnitte geben wird. Stattdessen laden wir euch ein, an der Hörnacht teilzunehmen. Dort wird es verschiedene Aufgaben für euch geben.Ich drücke euch die Daumen! Aufgepasst! Hörbücher sind genau dein Ding? Dann schau doch mal auf der Sound der Bücher Aktionsseite vorbei und finde viele weitere tolle Hörbücher!   Außerdem erhälst du für die Bewerbung bei dieser Hörbuchverlosung 10 Hörminuten. Zusätzlich gibt es für die Teilnahme an der Hörnacht mit spannenden Aufgaben (vom 31.03. auf den 01.04.) 40 Hörminuten. Verfasst ihr außerdem eine Rezension bis zum 14.04. erhaltet ihr noch einmal 25 Hörminuten (statt der üblichen 20 Hörminuten für eine Rezension).* Bitte beachtet unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen! 

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    • 848
  • Good as Gone

    Good as Gone

    Julia2610

    16. April 2017 um 18:56

    In dem Hörbuch Good as Gone geht es um die Familie Whitaker. Mit 13 Jahren wurde die Tochter von Anna und Tom, Julie, entführt. Ein absoluter Albtraum für die Familie. Doch mit 21 Jahren steht sie auf einmal wieder vor der Tür. Alle freuen sich, doch es kommen Zweifel an der Geschichte auf. In dem Hörbuch wird erzählt wie Anna mit der ganzen Geschichte rund um ihre Tochter Julie umgeht. Dazwischen wird berichtet, wie Julie die letzten Jahre erlebt hat. Man erfährt vieles aus der Gefühlswelt der beiden. Aber auch die anderen teilnehmenden Personen werden gut durchleuchtet. Ich bin aber nicht so wirklich warm mit den Charakteren geworden. Leider fehlt mir auch ein bisschen der rote Faden an der Geschichte, bzw. wird mir zu viel drum herum erzählt, sodass ich teilweise nicht so ganz folgen kann und es auch an einigen Stellen nicht ganz so fesselnd ist. Daher finde ich das Gerne „Thriller“ auch etwas überbewertet. Ich finde es ist eher ein Familiendrama. Um als Thriller durchzugehen, müsste noch einiges mehr passiert sein, bzw. ich als Zuhörer auch mehr gefesselt sein. Erzählt wird die Geschichte von zwei Sprecherinnen. Das gefällt mir sehr gut. Man kann der Geschichte dadurch gut folgen und beide Sprecherinnen haben angenehme Stimmen, denen man gern folgt. Insgesamt eine durchschnittliche Geschichte, aus der man viel mehr hätte machen können. 

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  • Ein gelungener Hörspaß

    Good as Gone

    JustMe

    14. April 2017 um 22:57

    Inhalt Jane hat als Kind beobachtet, wie ihre dreizehnjährige Schwester Julie entführt wurde, sieben Jahre später steht Julie auf einmal wieder vor der Tür. Die Zeit hat sie alle verändert und nur nach und nach erfahren wir wie alles zusammenhängt. Die Geschichte erzählt uns wie Julies Mutter Anna damit umgeht, dass ihre Tochter auf einmal wieder zurück ist. Es ist als wäre sie aus einer Starre aufgewacht, die sie seit dem Verschwinden ihrer Tochter ergriffen hatte. Auf einmal kommt alles wieder zurück, außerdem ist da noch ein Privatdetektiv, der daran zweifelt, ob die zurückgekehrte Julie wirklich die Wahrheit erzählt. Anna versucht den Überblick zu behalten, doch sie lässt sich immer mehr verwirren. Doch sie wird diesmal nicht aufgeben, bevor sie der Sache nicht gründlich auf den Grund gegangen ist. Dazwischen werden immer wieder Kapitel eingeworfen, die beschreiben was die junge Frau, die auf einmal vor der Tür stand aus der Julie vor so vielen Jahren entführt wurde, in den letzten Jahren erlebt hat. Meinung Die eingeschobenen Kapitel über Julies Erlebnisse fügen sich wunderbar in die gegenwärtige Geschichte ein. Es gibt meistens einen Aufhänger, der sich auf aktuelle Ereignisse bezieht und wenn es manchmal nur ein Wort, ein Ort oder ein Name ist. Ich fand das immer sehr gelungen und auch manchmal frustrierend, da man besonders in der zweiten Hälfte oft lieber in der aktuellen Szene bleiben würde, da man das Gefühl hatte, dass es dort bald zu einer Auflösung kommt. Denn leider zog die dann doch immer nochmal in weite Ferne, wenn man sie fast schon vor Augen.. oder Ohren hatte. Für mich blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten. Es hat Spaß gemacht selber mitzurätseln, aber ich bin nicht früher auf die richtige Fährte gekommen, als die Autorin es beabsichtigt hatte. Auch wenn ich mir im Nachhinein denke, dass da schon einige Hinweise eingestreut waren. Also ein guter Job beim Schreiben, würde ich sagen. Dadurch, dass Anna und Julie die Geschichte erzählen stehen natürlich ihre Gefühle und Erlebnisse im Vordergrund, doch auch der Rest der Familie wird durch ihre Augen beleuchtet und man kann erkennen, welche Auswirkungen die Ereignisse auch auf sie hatten und wie sie jetzt auf die Neueren reagieren. Hörbuchumsetzung Ich fand die Idee zu zwei Sprecherinnen sehr gelungen. So kann man auch beim zuhören gleich erkennen wenn die Perspektive sich ändert und ohne eine neue Seite mit großer Überschrift aufzuschlagen. Auf der anderen Seite unterscheidet sich der Lesestil bzw. die Stimme der beiden Sprecherinnen. Am Anfang, wo Annas Text überwiegt, hatte ich das Gefühl, dass mir Nellie Thalbachs Stimme nicht so gut gefiel. Doch am Ende, nachdem ein langes Stück von ihr vorbei war, war ich dann plötzlich von Anna Thalbachs Stimme wieder total überrascht. Aber nach ein paar Minuten Eingewöhnung konnte ich beiden Sprecherinnen gut zuhören. Danke für die kostenlose zur Verfügungsstellung eines Rezensionsexemplares.

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  • Mehr Drama als Thriller

    Good as Gone

    Kleine1984

    14. April 2017 um 21:15

    Die 13-jährige Julie wird nachts aus ihrem Haus entführt. Ihre kleine Schwester Jane muss die Entführung hilflos aus ihrem Kleiderschrank beobachten.Nach 8 Jahren taucht Julie wieder auf, bzw. ist dieses fremde Mädchen überhaupt Julie? Ihre Geschichte scheint nicht stimmig zu sein und noch andere Ungereimtheiten tauchen auf. Die Mutter fängt an ihr nachzuspionieren ... wer ist dieses Mädchen? Die Sprecherin der Mutter  Anna Thalbach hat mir leider nicht so gut gefallen. Sie spricht ziemlich schnell und hektisch.Unterbrochen wird die Handlung immer wieder von Rückblenden aus der Sicht des Mädchens (viel schöner gesprochen von Nelli Thalbach). Doch das Mädchen hat immer unterschiedliche Namen Julie, Gretchen, Vi, Violet, Starr, Karen, Charlotte, Esther usw. Das verwirrt ganz schön. Man weiß lange nicht, ob es sich um ein und dasselbe Mädchen handelt und wer das überhaupt ist... Noch dazu ist die Geschichte so zerstückelt. dass ich das Hörbuch noch einmal hören müsste, um die Story komplett zu durchblicken.Ganz am Ende wird dann doch noch aufgeklärt, warum Julie entführt wurde, bzw. wer ihr Entführer war. Das kommt aber ehrlich gesagt dann ein wenig plötzlich und unerwartet.Insgesamt ist das Hörbuch mehr Drama als Thriller.

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  • Eher Familiendrama statt richtiger Thriller

    Good as Gone

    Anishe

    12. April 2017 um 21:25

    Eine Entführung. Ein Mädchen verschwindet. Ein anderes Mädchen kommt zurück. Wer ist sie? Und wo zum Teufel war sie die ganzen 8 Jahre geblieben? Julie verschwindet eines Nachts spurlos. Ein fremder Mann. Eine Waffe. Eine verängstigt kleine Schwester im Kleiderschrank. Eine unvollständig Familie bleibt zurück. Für mich war die Leseprobe ein Genuss. Der Start ist wirklich sehr rasant gewesen   - bis zu dem Punkt, als ich begriff, wie unlogisch das Ganze doch ist. Ständig schwirrten mir immer wieder Fragen im Hinterkopf herum. Eltern, die überhaupt nicht mitkriegen, dass ihr Kind todunglücklich im Herzen ist? Eine Schwester, die da ist, aber irgendwie auch nicht? Eine Mutter, die immer dachte, sie wäre immer eine "gute Mutter" gewesen? Eine 1-er Schülerin, die sich für das absolute Fremde, das Risiko, den Absturz entscheidet? Wo zum Geier war die Sichtweise des Entführers? Oder des Vaters? Es ist ja alles schön und nett erzählt. Mit starken Emotionen in der Stimme. Aber das hier als Thriller zu bezeichnen, das ist wohl eher Irreführung. Ein Familiendrama, das ein interessant-spannendes Intro hat. Mehr aber leider nicht. Der Hauptteil war mäßig; ging aber noch so einigermaßen gut zu lauschen, weil die Erzählungen der verschiedenen Charaktere für Abwechslung in der eher langwierigen Story gesorgt haben. Das Ende wurde extrem in die Länge gezogen.  Wieder eine Frage: Warum??? Ich glaube da wurde mehr Fokus auf das Marketing gelegt, statt auf die Authentizität der Charaktere. Kein Buch also, das ich Thrillerfans empfehlen würde. Die Story baut meiner Meinung nach einfach nicht genug Spannung auf, um dem Genre gerecht zu werden. Eher etwas für die "Familien-Tragik-Roman Schrägstrich Drama" Schublade.Merci fürs Vorbeischauen & hoffentlich bis bald,         Anishe  

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  • Verschwunden vor acht Jahren..

    Good as Gone

    cookie

    12. April 2017 um 17:48

    Acht Jahre ist es her. Acht Jahre, voller Sorgen, Trauer und Wut.Eines nachts vor diesen acht Jahren, wird die 13-Jährige Julie spurlos entführt und jegliche Hoffnung scheint verloren. Als sie dann scheinbar doch vor ihnen steht, können die Eltern es nur schwer begreifen.Viele Fragen stellen sich, von der eine besonders schwer liegt: Ist das wirklich Julie?Das Cover und auch so manche Zuordnung in den Buchhandlungen zu der Kategorie Thriller lassen viel Spannung erwarten.Den Beginn empfand ich auch noch als spannend und vielversprechend. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.Doch es war relativ schnell klar, worauf dieses Buch abzielt und es somit ganz und gar kein Thriller ist.Es ist zwar ein Roman, aber ich finde, diese Geschichte hätte doch mehr Spannung vertragen können. Manche Dinge wurden bis zum Ende hin nicht aufgeklärt, was ich immer sehr schade finde. Die Autorin schiebt ein Thema ins Buch, was passend ist, aber irgendwie verschwindet es einfach und wird nicht mehr geklärt oder für mein empfinden ungenügend.Das Hörbuch ist allerdings gekürzt, so dass ich nicht weiß, ob dieser Punkt nicht doch im Buch weiter erläutert wird. Sollte es so sein, warum wurde es entfernt? Ich verstehe generell nicht, warum dieses Hörbuch gekürzt werden musste, denn so viel mehr Zeit hätte es ungekürzt nicht in Anspruch genommen. Aber das ist ein anderes Thema.Die Charaktere waren bildhaft beschrieben und bewältigten diese Situation auf verschiedenen Wegen, was einfach realistisch war und ich gut fand. Besonders die andere Tochter Jane, hatte meiner Meinung nach noch mehr Potenzial. Sie tauchte am Anfang auf, aber gegen Ende wurde sie quasi kaum noch erwähnt, dabei betrifft so etwas nicht nur die Eltern. Letztendlich kam es mir sogar so vor, als ob es fast nur noch die Mutter betreffen würde. Schade. Alles in allem ist die Idee, die dahintersteckt gut, aber es hätte mehr Spannung haben können und das stärkere einbeziehen der gesamten Familie.

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  • Eine Familientragödie, die kein Ende nimmt

    Good as Gone

    Thaliomee

    11. April 2017 um 15:47

    Cover und Beschreibung haben mich sofort angesprochen und ich habe mich auf einen spannenden Thriller gefreut. Ich wollte miträtseln, warum die Fremde zu der Familie kommt, wie die Familie es letztendlich herausfindet und was dann passiert. Ich gebe zu, dass ich bei solcher Art von Thrillern auch eine klassische Täter-Opfer-Rollenverteilung gewohnt bin. Das alles trifft auf dieses Buch so nicht zu. Wäre die Aufmachung in Richtung Familientragödie gegangen, hätten sich wohl einige negative Bewertungen vermeiden lassen, ich fand die Geschichte aber durchaus hörenswert. Die Geschichte beginnt mit der Entführung der achtjährigen Julie aus ihrem Elternhaus. Ihre Schwester Jane beobachtet das ganze, ist aber vor Angst so gelähmt, dass sie nicht um Hilfe ruft. Julie verschwindet spurlos und für die Eltern beginnt ein Alptraum. Etwa acht Jahre später taucht Julie genauso plötzlich wieder auf, wie sie verschwunden ist. Natürlich ist sie verstört und traumatisiert, aber nach und nach tauchen Ungereimtheiten auf, die dadurch nicht zu erklären sind. Julies Mutter Anna beginnt zu zweifeln, ob es wirklich ihre Tochter ist, die so unerwartet in ihr Leben gestolpert ist. Dieses Buch scheint wie geschaffen für eine Hörfassung, besonders in der Form, wie der Verlag es gemacht hat: Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive „Julies“ und der Mutter erzählt. Gelesen werden die Abschnitte von Anna und Nellie Thalbach (selbst Mutter und Tochter). Besser hätte man es nicht machen können! Julies Mutter erzählt dabei die eigentliche Geschichte, die Rückkehr der verloren geglaubten Tochter. „Julie“ hingegen beginnt zwar an der gleichen Stelle, erzählt dann aber rückwärts und geht so immer tiefer in die Vergangenheit. Dank der unterschiedlichen Stimmen ist dies gut unterscheidbar und auch die vielen Namen, die „Julie“ in ihrem Leben schon hatte, verwirrten mich nicht, sondern gaben nach und nach Einblick in ihr Leben. Das ganze ist meist traurig, manchmal verzweifelt oder wütend. Anna Thalbach bringt dies gut zur Geltung, Nellie ist eher ruhig und fast ein wenig sachlich. Beiden habe ich gern zugehört und „Julies“ Geschichte bis hin zu ihrem Geheimnis hat mich auf eine ruhige Art in ihren Bann gezogen.

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  • Zuviel des Guten

    Good as Gone

    Buchina

    10. April 2017 um 09:56

    Ein Mädchen wird eines nachts entführt und taucht nach Jahren wieder bei der Familie auf. Dieser Plot hat mich neugierig gemacht. Versprach er doch einen spannenden Thriller. Da ich Thriller sehr gerne als Hörbuch höre, dachte ich passt doch gut. Leider ist der Thriller oder besser der Roman sehr verworren, jedenfalls für mich. Denn es gibt sehr viele Zeitsprünge, die auch nicht immer chronologisch ablaufen. Dazu ein Wechsel von Identitäten und Namen. Gerade bei einem Hörbuch finde ich es sehr schwierig, dabei zu folgen. Ich hatte immer wieder das Gefühl die Autorin will auf alle Fälle den Leser in eine falsche Richtung schubsen. Es tauchen immer wieder Sackgassen auf und neue Gabelungen. Für mich wirkte es wie ein Labyrinth. Schade, denn die Geschichte an sich ist wirklich sehr interessant und da es sehr um die Entwicklung der Protagonisten geht, sind die Charaktere auch viel tiefer angelegt als in vielen anderen Thrillern. Aber die vielen Nebenhandlungen und Rückblicke nehmen sehr viel von der eigentlich spannenden Geschichte. Was ich sehr gut fand, dass die beiden Hauptprotagonisten Julie, das entführte Mädchen, und ihre Mutter Anna in der Ich-Perspektive geschrieben sind und auch immer wieder wechseln. Die Sprecherinnen Anna Thalbach für die Mutter und Nellie Thalbach für die Tochter sind gut gewählt, denn ihre Stimmen klingen ähnlich, wahrscheinlich da sie selbst Mutter und Tochter sind, aber auch unterschiedlich allein schon wegen des verschiedenen Alters. Anna Thalbach kenne ich schon von anderen Hörbüchern und mag sie sehr gern, Nellie Thalbach fand ich hier schon etwas schwieriger. Sie redete manchmal sehr schnell und irgendwie fand ich ihre Stimme anstrengend.Für mich insgesamt ein guter Ansatz was die Geschichte und auch die detaillierte Darstellung der Charaktere betrifft. Aber leider verrennt sich die Autorin in zu vielen Nebenhandlungen und verliert damit den Hauptstrang der Geschichte aus dem Blick.

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  • Good as Gone

    Good as Gone

    MelaM

    09. April 2017 um 10:48

    Inhalt:Ein Albtraum scheint für die Familie Whitaker endlich beendet: Annas und Toms Tochter Julie, die mit 13 Jahren entführt wurde, steht als 21-Jährige plötzlich vor ihrer Haustür. Endlich wieder vereint – die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass Julies Geschichte so nicht stimmen kann. Als Anna dann von einem ehemaligen Polizisten geheime Informationen über den Entführungsfall erhält, hegt sie einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über eine Julie, von der sie inständig hofft, dass sie keine Lügnerin ist. Nach einer Wahrheit, die das gesamte Familiengefüge bedrohlich ins Wanken bringt.Meinung:Mich hat das schlichte, recht düstere Cover des Hörbuches auf Anhieb angesprochen. Für mich versprach es einen spannenden Thriller. Auch die Story versprach das.Aber vorweg gesagt: Trotz des gekürzten Hörbuches war mir das Buch zu langatmig und dadurch stellenweise sogar langweilig.Aber der Reihe nach. Die beiden Sprecherinnen Anna und Nellie Thalbach haben ihre Sache wirklich gut gemacht.Anna Thalbach spricht die Passagen von Anna, die einen Großteil des Buches ausmachen. Nellie Thalbach liest den Part von Julie und anderen Mädchen.Dass das Buch aus unterschiedlichen Sichten die Geschichte der Familie erzählt hat mir tendenziell sehr gut gefallen. Allerdings fand ich die Zeitsprünge und auch die vielen Namen sehr verwirrend.Ich saß oft da und habe mich gefragt in welcher Zeit wir jetzt eigentlich sind und welche Frau da gerade spricht. Das fand ich wirklich sehr schade.Das Hörbuch fing wirklich sehr spannend an. Man erfährt von der Entführung und ich war wie gefesselt und wollte wissen was hinter dem ganzen steckt.Doch leider hat diese Spannung im Laufe des Hörbuches sehr, sehr stark nachgelassen. Die zweite Hälfte hat mich leider nur noch als eine Erzählung ohne jegliche Spannung erreicht.Es war für mich ein gutes Hörbuch, aber ich habe einfach etwas spannenderes erwartet. FazitFür mich war es eine gute Geschichte, aber leider kein spannender Thriller.

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