Amy Gentry Good as Gone

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Inhaltsangabe zu „Good as Gone“ von Amy Gentry

Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt … Good as Gone ist ein von Anfang an atemberaubend spannendes Buch darüber, wie wenig wir die kennen, die wir lieben. Amy Gentry spielt grandios mit verschiedenen Erzählperspektiven und führt die Leser auf zahlreiche falsche Fährten – bis zum fulminanten Finale.

Langatmig, verwirrend

— Sybille_Leiss

Amy Gentry baut mit rasantem Tempo eine unglaubliche Konstruktion auf...

— ricysreadingcorner

Gute Idee aber leider viel zu verworren geschrieben! Man müsste es eigentlich zweimal lesen.

— happytanny

Schwierig zu lesen. Ich fand es jedoch besser als erwartet. Man darf aber keinen Thriller erwarten.

— Buchwurm05

Schade, die Umsetzung und die Handlungen waren zu viel wirr für mich...Durcheinander hoch 10.

— Bambee

Ich hatte mir durch den Titel mehr Spannung erwartet. Auch hat mir nicht so gut gefallen das ein Teil der Geschichte rückwärts erzählt wird.

— Sternenstaubmaus

Verzweiflung und Depression über den Verlust der entführten Julie, eine jahrelang unverheílte Wunde und dann die Rückkehr: einer Fremden?

— Stephan59

Ein großartiger, gefühlvoller Roman.

— AmyJBrown

Viel heiße Luft, am Ende war ich etwas enttäuscht.. Ansonsten aber spannend geschrieben.

— MissPommes

Das ein oder andere Kapitel verwirrte mich für kurze Zeit, bis es dann wenige Kapitel später die Auflösung gab.

— MareikeUnfabulous

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  • Spannend und toll konstruiert!

    Good as Gone

    ricysreadingcorner

    08. October 2017 um 17:44

    InhaltJulie ist dreizehn als sie entführt wird. Ihre jüngere Schwester Jane ist die einzige Augenzeugin. Im Wandschrank versteckt und vor Angst erstarrt beobachtet sie das Geschehen. Acht Jahre lebt die Familie in Ungewissheit, natürlich wissen sie, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass Julie noch lebt. Immerhin sagen alle Kriminalstatistiken dass die Chancen, ein Entführungsopfer lebend wiederzufinden, bereits nach 24 Stunden drastisch sinken. Doch allen Statistiken zum Trotz steht acht Jahre später plötzlich eine Junge Frau vor der Tür: Julie! Ihre Eltern Anna und Tom können ihr Glück kaum fassen. Bis bei Anna die ersten Zweifel an der Identität der jungen Frau, die sich als ihre Tochter ausgibt, aufkommen. Julie lügt, geht nicht zu ihren Therapiesitzungen und sind ihre Gesichtszüge nicht doch irgendwie fremd?Meine MeinungIch habe lange überlegt, ob ich dieses Buch lesen soll. Die vielen Rezensionen zahlreicher Leser, die nach dem Klappentext enttäuscht vom tatsächlichen Inhalt waren, haben mich zunächst davon abgehalten. Deswegen freue ich mich umso mehr, dass ich mich dazu entschieden habe, es doch zu lesen. Denn es hat meine Erwartungen, besonders nachdem ich die vielen negativen Bewertungen gelesen habe, deutlich übertroffen.Ich war von der ersten Seite an gefesselt. Man ist sehr schnell mitten im Geschehen. Als Julie bereits nach etwa zwanzig Seiten schon auftaucht, dachte ich sogar „Halt, das geht doch alles zu schnell!“. Aber dem war nicht so. Die Familie versucht sich langsam wieder aneinander zu gewöhnen, während vor allem die Eltern Tom und Anna natürlich gerne alles darüber wissen wollen, was ihrer Tochter zugestoßen ist und sich andererseits nicht trauen, danach zu fragen, um ihre gerade gerettete Tochter nicht direkt erneut zu traumatisieren und sich vielleicht auch selbst die schlimmsten Vorstellungen zu ersparen. Da kam bei mir sehr schnell der Verdacht auf, dass an Julies Geschichte etwas nicht stimmen kann. Sie erzählt etwas von Menschenhandel und einem mexikanischen Gangsterboss mit riesigem Anwesen und die Eltern nehmen das einfach so hin, weil sie lieber nicht weiter nachfragen wollen. Was ja auch aus psychologischer Sicht erstmal durchaus verständlich ist. Als dann irgendwann auffällt, dass Julie bei Kleinigkeiten gelogen hat und ihre teuren Therapiesitzungen ausfallen lässt, kommen bei Anna erste Bedenken auf. Bald darauf kontaktiert sie ein Privatdetektiv, der damals als Julie entführt wurde noch bei der Polizei arbeitete, und macht sie auf einen anderen Vermisstenfall und eine junge Frau in einem Youtube-Video aufmerksam, die der „Julie“, die vor kurzem wieder bei Anna und Tom auftauchte, ziemlich ähnlich sieht und schon beginnt die Auflösung…aber anders als ich dachte!An diesem Punkt dachte ich wieder einmal, dass das alles viel zu schnell geht und meine Vermutung viel zu schnell bestätigt wurde, denn das alles geschieht in den ersten hundert Seiten.Doch dann setzten immer mehr Perspektivwechsel zwischen bisher offenbar unbekannten Charakteren ein, die sich langsam, rückwärts erzählt, immer weiter zu einer meiner Meinung nach genialen Konstriktion zusammenweben. Dieser Erzählaufbau machte das Buch für mich zu etwas wirklich Besonderem!Julies Charakter, oder der Person von der wir erst einmal annehmen, dass es Julie ist, ist sehr tiefgründig und wird auch aus psychologischer Sicht sehr gut beleuchtet. Die anderen Charaktere, vor allem Anna und Tom blieben mir persönlich etwas zu oberflächlich und vor allem Anna war mir durchweg unsympathisch. Das ist für mich normalerweise kein Grund zur Kritik, aber hier kam diese fehlende Sympathie für mich dadurch auf, dass sie für mich so teilnahmslos und irgendwie kalt wirkte angesichts der Entführung und des Wiederauftauchens ihrer Tochter und auch gegenüber ihrer anderen Tochter. Und das war sie eigentlich nicht, wie durch ihr Trinkverhalten nach der Entführung und ihrer Reaktion bei der Rückkehr ihrer Tochter veranschaulicht werden soll. Das kam für mich aber einfach nicht so rüber. Andererseits soll sie auch eher die etwas unterkühlte Karriere-Mutter darstellen. Tom hingegen ist der liebevolle Elternteil, der immer nur nett und verständnisvoll ist und offenbar für die familiäre Atmosphäre zuständig ist. Sein Charakter wird aber tatsächlich nur angekratzt…Hinter Janes Stirn konnte man kaum blicken. Nicht einmal, ob sie sich wirklich aufrichtig freut, dass ihre Schwester wieder da ist, oder ob auch sie eventuell Zweifel an ihrer Identität hegt wird hier besonders deutlich.Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig und dennoch sehr bildhaft und oft spielerisch, womit er das, worum es in dem Buch geht, an vielen Stellen gut unterstreicht: Die Identität und was sie ausmacht. Der Titel passt ebenso sehr gut zur Thematik. Mehr möchte ich dazu an dieser Stelle nicht sagen.Der Aufbau der Erzählung ist hingegen erst einmal verwirrend und oftmals nicht ganz einfach, was den Lesefluss hin und wieder etwas beeinträchtigt. Doch gerade dadurch entwickelte sich die Spannung sehr gut. Ich wollte unbedingt wissen, was das am Ende alles zu bedeuten hat. Und ich muss sagen, dass dieser Aufbau rückblickend betrachtet perfekt gewählt ist.FazitEin Thriller, den ich stellenweise fast lieber als sehr gut konstruiertes Familiendrama bezeichnen würde. An Spannung fehlt es ihm dank zahlreicher Twists und falscher Fährten dennoch nicht. Amy Gentry baut mit rasantem Tempo eine unglaubliche Konstruktion auf, die wunderbar spannend und auch auf psychologischer Ebene interessant mit der Grundthematik der Identität spielt.

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  • Gute Idee- Schlechte Umsetzung

    Good as Gone

    Bambee

    19. September 2017 um 12:36

    Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt …Good as Gone ist ein von Anfang an atemberaubend spannendes Buch darüber, wie wenig wir die kennen, die wir lieben. Amy Gentry spielt grandios mit verschiedenen Erzählperspektiven und führt die Leser auf zahlreiche falsche Fährten – bis zum fulminanten Finale. Klingt der Klapptext nicht spannend ? Man möchte doch am liebsten sofort rein lesen und wissen wie es mit der Familie weitergeht. So erging es mir… Der Anfang erwies sich mehr als schwer. Ich wusste gar nicht wie ich meine Gedanken sammeln sollte und das lesen verlief sehr schwer. Der Erzählungsstil der Autorin war für mich sehr schwierig. Ich mag es sehr wenn die Erzählungen der Protagonisten gewechselt wird, aber hier ist das irgendwie ein misch-masch. Zu viele Identitäten und kein fester Standpunkt. Die Idee des Buche ist wirklich klasse, aber es fehlte an Spannung und reiz das Buch nicht aus der Hand zu legen. Ich war immer erleichtert als ein Kapitel geschafft war. Die Mutter Anna ist die Haupt-Erzählerin des Buches. Auf mich wirkt sie nicht besonders sympathisch. Sie gibt nicht das Gefühl der Mutterliebe wieder und lebt in den Tag hinein. Zu ihrem Mann Tom und auch ihre zweite Tochter Jane hat sie kein besonders gutes Verhältnis. Sie ist wie in einer Seifenblase und erst als Julie wieder da ist, versucht sie wieder eine Familie auf die Beine zu richten- extra nur wegen /  für Julie ?! Neben Annas und Julies Sicht berichten auch andere Mädchen ihren Erlebnissen. Sind die anderen Mädchen Julie oder jemand anderes ? Es mir deutlich zu viele Identitäten und es dauerte bis ich es durchschaut habe was eigentlich erzählt wird. Es gab Spannende Momente- aber diese hielten nicht lange an bzw irgendwas fehlte um die Spannung aufrecht zu erhalten. Alles in allem ein Buch was mich leider nicht ganz überzeugen konnte und ich froh war dieses beendet zu haben.

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  • Psycho-Thriller hoher Güte

    Good as Gone

    Stephan59

    15. September 2017 um 19:42

    Acht Jahre lang lebt und leidet die Restfamilie der Übriggebliebenen, Mutter, Vater, Schwester, unter dem Verlust der entführten Tochter, jeder auf seine Art an der offenen Wunde, dem Schmerz der Ungewißheit, was mit Julie passiert ist. Lebt sie vielleicht noch? Es gibt kein Begräbnis, keinen Ort für die Trauer und so sucht jeder der Drei einen eigenen Weg mit diesem Loch in seinem Leben umzugehen. Dann, nach acht Jahren, steht da plötzlich eine junge Frau vor der Tür, abgerissen, hohlangig: Julie. Ein Wunder, unfassbares Glück und doch eine Fremde. In die Freude und das Erschrecken über die bruchstückhaft auftauchenden Details ihrer Odyssee mischen sich leise Zweifel. Ist die 21 jährige, junge Frau wirklich Julie? Oder spielt jemand anderes nur ihre Rolle, um den Julie-Spendenfonds an sich zu bringen? Verwirrene Wendungen und widersprüchliche Details schicken die Familie in ein Wechselbad aus Zweifel, Glauben und dem Versuch, acht Jahre getrennten Lebens zu überbrücken und an dem Punkt wieder  anzuknüpfen, bevor Julie verschwand. Einzig im letzten Drittel des Romans fällt die überbordende Bildersprache aus dem Rahmen. Dennoch absolut lesenswert!

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  • Was bedeutet Identität?

    Good as Gone

    AmyJBrown

    15. September 2017 um 09:25

    Ich wollte diese Geschichte unbedingt lesen, weil mich das Thema momentan interessiert und ich auch bereits einen ähnlichen Film begeistert rezensiert habe.Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt …Die Geschichte beginnt mit einem Prolog. Wir erfahren, wie Julie, die Ältere der beiden Schwestern Im Alter von dreizehn Jahren entführt wird, während ihre jüngere Schwester Jane versteckt im Schrank sitzt und alles mit ansieht.Dann macht springt die Erzählperspektive in Annas Sicht, acht Jahre später. Wir erfahren, wie sie sich auf den Weg zu ihrer letzten Seminarstunde des Frühjahrsemesters macht, das sie halten soll. sie beschreibt die Hitze des Sommers, und die Umgebung der Stadt. Anschließend bekommt sie eine Nachricht von Tom, dass sie Jane vom Flughafen abholen soll, die zu Besuch kommt.Eines Abends klingelt es dann an der Tür, und dort steht Julie. Die Geschichte, die sie erzählt, lässt sich nicht richtig überprüfen, laut ihrer Aussage muss sie Schreckliches erlebt haben. Natürlich sind die Eltern froh, ihre Tochter bei sich zu haben, doch irgendwann schleichen sich Zweifel ein, besonders bei Mutter Anna, die das Mädchen, das nicht als Julie ausgibt, nicht wirklich Julie ist.Die Familie ist schon durch die Entführung Julies und die kräftezehrende Suche und die Ungewissheit über ihren Verleib fast auseinander gebrochen, doch der jetzige Zustand setzt dem Ganzen noch die Krone auf, und die Situation wird für alle erneut zu einer Zerreißprobe.Die Gestaltung der Geschichte ist komplex, was mir jedoch gut gefällt. Alleine deswegen kam für mich keine Langeweile auf und ich bin immer wieder gerne und gespannt zu dem Buch zurückgekehrt. Zwar hat die Struktur stellenweise keinen richtigen Lesefluss aufkommen lassen, ich konnte also nicht komplett in die Geschichte eintauchen. Das wurde jedoch dadurch wieder wettgemacht, dass die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig war und/oder unnötige Längen hatte.Durch Anna wird sehr eindringlich beschrieben, was eine Mutter fühlen muss, wenn ein Kind verschwindet und was der Verlust auch für den Rest der Familie bedeutet. Ich habe gut nachvollziehen können, wie sich die Familie im Laufe der Zeit entwickelt, durch den gefühlvollen, detaillierten Schreibstil sind sämtliche Situationen gut nachfühlbar, man spürt Verzweiflung, Hoffnung, Wut und Resignation.Ähnlich wie bei dem rezensierten Film "Tief wie der Ozean" hat mich die Geschichte sehrt berührt, für jemand, der Gefühle so nachfühlen kann, wie ich, war die Geschichte manchmal fast unaushaltbar. Des Öfteren konnte/musste ich in die Abgründe der menschlichen Seele schauen. Aber weil es so spannend war, musste ich immer weiter lesen und konnte mich der Geschichte nicht entziehen.Der Roman hat mich sehr zum Nachdenken angeregt, weil ich mich während des Lesens gefragt habe, was Identität an sich eigentlich bedeutet.

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  • Good as gone

    Good as Gone

    MissPommes

    29. August 2017 um 09:37

    In "Good as gone" geht es um die Familie Davalos habe ich innerhalb von einer Woche gelesen. Es war sehr spannend geschrieben.

  • Der Titel des Buches sagt alles...

    Good as Gone

    MareikeUnfabulous

    28. August 2017 um 15:52

    Das Buch hat bereits vor wenigen Monaten in einer Buchhandlung mein Interesse geweckt. Es stand schnell fest, dass ich es in jedem Fall lesen werde, auch wenn die Bewertungen auf Amazon, Goodreads und Lovelybooks nicht so waren, wie ich sie mir vorab gewünscht hätte. Nun habe ich "Good As Gone" innerhalb weniger Tage ausgelesen und kann sagen, dass ich begeistert bin. Einige Leser kritisierten, dass die Handlung vorhersehbar und langweilig ist. Ich lese überwiegend Liebesromane und habe daher keine großartigen Vergleiche. Mir hat das Buch jedoch mit Beginn der ersten Seite sehr gut gefallen. Das ein oder andere Kapitel verwirrte mich für kurze Zeit, bis es dann wenige Kapitel später die Auflösung gab. So konnte ich insgeheim "rätseln" und das Buch Seite für Seite mitverfolgen. Der finale Countwdown kam sehr schnell und überrumpelt, was der Geschichte um Julie jedoch keinen Abbruch getan hat. Das Buch zeigt, wie wenig wir die Menschen kennen, die wir lieben. Der Titel des Buches ist sehr aussagekräftig. 

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  • Rezension zu: Good as Gone - Amy Gentry

    Good as Gone

    Kleines91

    27. August 2017 um 23:56

    KlappentextTom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt …Good as Gone ist ein von Anfang an atemberaubend spannendes Buch darüber, wie wenig wir die kennen, die wir lieben. Amy Gentry spielt grandios mit verschiedenen Erzählperspektiven und führt die Leser auf zahlreiche falsche Fährten – bis zum fulminanten Finale.Meine MeinungIch habe das Buch schon Anfang des Jahres, direkt nach Erscheinen, des öfteren in der Buchhandlung in der Hand gehabt. Zuerst hat mich das Cover angesprochen. Der Titel auch. Der Untertitel "Ein Mädchen verschwindet. Eine Fremde kehrt zurück" hat mich dann richtig neugierig gemacht und zusammen mit dem Klappentext wusste ich dann "das muss ich lesen". Aber wie das oftmals so ist, kauft man sich das Buch dann nicht. Warum auch immer.Mitte diesen Monats habe ich das Buch dann beim bloggerportal von ramdon house angefragt und freundlicherweise auch ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen.  Zu Beginn des Buches war ich nicht wirklich begeistert. Für mich gab es zu viele Ungereimtheiten bzw. vermeintliche "Logikfehler". Jedoch hat sich das alles nach und nach aufgelöst. Nachdem meine anfänglichen Kritikpunkte dann geklärt wurden, trat ein neuer auf. Mir kam die Auflösung zu schnell und das Buch hatte mir zu wenig Spannung. Aber ich hab weitergelesen, da es mich interessierte, wie es denn weitergeht. Warum, wieso, weshalb, was und wer! Und es hat sich gelohnt! Zwar waren die ersten 250 Seiten für mich etwas "anstrengend" - ich musste das Buch immer wieder aus der Hand legen, was ich eigentlich nicht mag, da ich es bei Büchern schätze, wenn ich sie nicht mehr aus der Hand legen kann - jedoch lohnten sie sich für die letzten 60/70 Seiten. Wie es oben im Klappentext schon steht, führt die Autorin ihre Leser immer wieder an der Nase herum und immer wenn man denkt "Aha! Ich hab´s!" ... Hat man es eben nicht. Aber genau so etwas macht eine gute Lektüre ja auch aus. Das Ende hat mich dann überzeugt. Zwar gibt es immer noch ein paar Dinge, mit denen ich nicht zu 100% einverstanden bin aber es wird für alles eine Lösung geboten und es wird ein sehr interessantes und auch "angsteinflößendes" Thema behandelt, was ich bisher in noch keinem Buch fand.  Die Charaktere sind meiner Meinung nach sehr authentisch. So etwas mag ich immer. Wenn man sich einfach denkt, dass genau solche Menschen auch da draußen rumlaufen können und es keine Charaktere sind, zu denen man keine Verbindung findet. Natürlich heißt das nicht, dass einem die Charaktere sympatisch waren oder man deren Handlungen nachvollziehen oder gutheißen konnte. Aber sie waren immerhin "menschlich". Auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Die "Ich-Perspektive" der Mutter sowie die anderen Teile aus der Perspektiven der Tochter waren abwechslungsreich und in einem guten Verhältnis, was es mir alles in allem einfacher machte, das Buch zu lesen.  Ich bin nicht so begeistert von dem Buch wie ich es mir erhofft hatte. An manchen Stellen hat mir Spannung und "Thrill" gefehlt. Aber es ist eben auch "nur" ein Roman und kein Thriller. Alles in allem ist es jedoch ein sehr guter und interessanter Roman der einem wieder einmal auf sehr erschreckende Weise zeigt, zu was die Menschen auch fähig sind.

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  • Absolut keine Empfehlung

    Good as Gone

    LittlePopugai

    24. August 2017 um 11:02

    Der Thriller ist langweilig, verwirrend und wenig überraschend.

  • Langweiliger Thriller..

    Good as Gone

    _dieliebezumbuch

    19. August 2017 um 17:54

    "Good as Gone" – Amy Gentry Handlung: Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt … In diesem Thriller geht es wie im Klappentext beschrieben um die Eltern Tom & Anna, welche Ihre Tochter Julie durch eine Entführung verlieren. Das Mädchen ist damals 13 Jahre alt & es gibt nur eine Augenzeugin, ihre kleine Schwester Jane. Die Famlie versucht ihr Leben so gut wie es eben nur geht nach dieser Entführung zu meistern. Eines Tages steht plötzlich dann eine Erwachsene Frau vor der Tür die behauptet, die vermisste Julie zu sein. Alle freuen sich auf Julie, bis irgendwann die Mutter einen merkwürdigen Anruf bekommt, durch einen Privatdedektiv. Dieser bringt ihre Meinung bezüglich Julie zum überdenken & schon fängt die merkwürdige Geschichte an... Cover: Zuerst hat mich das Buch natürlich aufgrund seines Covers angesprochen. Das schwarze Bild mit der Frau die durch einen kleinen Spalt zu sehen ist fand ich sehr interessant. Dann der Titel natürlich "Good as Gone – Ein Mädchen verschwindet. Eine Fremde kehrt zurück." diesen fand ich auch sehr ansprechend. Hat das Buch mir denn gefallen? Ich fand die Idee des Buches & die Beschreibung dazu sehr gut. Trotzdem fand ich diesen Thriller eher langweilig. Er hat mich keine Sekunde gepackt, sodass ich auch niemals das Gefühl hatte, ich muss jetzt unbedingt wissen, wie es weiter geht. Auch war ich zur keiner Zeit verwirrt bezüglich des Buches. Das Cover wirkt also viel spannender, als das eigentliche Buch. Ich finde es sehr schade, da man aus der Idee hätte bestimmt mehr machen können. Fazit: Das Buch bekommt nur 3/5 Sternen von mir, da ich es eben so langweilig fand. Nochmal lesen werde ich es nicht!

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  • Potential nicht ausgenutzt

    Good as Gone

    Starry-sky

    17. August 2017 um 11:03

    Ein Buch, dass leider trotz einer sehr guten Idee nicht hält, was es verspricht. Inhaltlich geht es um die Entführung der 13 Jährigen Julie. Nachdem ihre Eltern Tom und Anna alles versucht haben, um ihre entführte Tochter zu finden, haben sie fast wieder ein normales Leben aufgenommen, als eines Tages eine junge Frau vor ihrer Tür steht, die behauptet Julie zu sein. Nachdem zuerst alles perfekt scheint, bekommt Anna nach und nach immer mehr Zweifel, ob es sich bei der Frau wirklich um ihre Tochter handelt, weil sie kaum Ähnlichkeiten zu früher feststellt. Nun ist es Annas Aufgabe herauszufinden, wer die junge Frau wirklich ist.  Was mir gut gefallen hat, ist das die Geschichte sowohl in der Vergangenheit, als auch durch Rückblicke erzählt wird. Leider ist auch hier die Umsetzung nicht wirklich gelungen, weil nicht (chrono-)logisch vorgegangen wird, was mich manchmal beim Lesen durcheinander gebracht hat. Hier wurde das Potential nicht ausgeschöpft, obwohl es prinzipiell sehr interessant ist, die Geschehnisse auch aus Annas Sicht zu erleben. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Schwestern Jane und Julie sehr ähnliche Namen haben, weswegen ich vor allem am Anfang oft nicht wusste, um wen es gerade ging. Das hätte man meiner Ansicht nach besser lösen können. Immerhin ist der Schreibstil recht zugänglich, sodass von dieser Seite keine Schwierigkeiten entstehen und man sich gut auf die Handlung konzentrieren kann.  Insgesamt fand ich den Plot des Buches sehr gut, bei der Ausführung wurde das Potential aber nicht umgesetzt, was ich sehr schade finde. Obwohl die Geschichte prinzipiell sehr spannend ist, war der Lesefluss in manchen Abschnitten ziemlich zäh. Wer ein Buch für zwischendurch sucht und nicht zu viel Spannung und Nervenkitzel erwartet, wird sicherlich viel Freude an dem Buch haben. Ansonsten würde ich eher keine Leseempfehlung aussprechen.

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  • Was nettes für nebenbei

    Good as Gone

    Blacksally

    27. July 2017 um 09:36

    CoverDas Cover ist ziemlich schlicht in schwarz und gelb gehalten. Oben sieht man ein Mädchen im Lichtschein, was ich passend finde für diesen Roman.ProtagonistinAnna hat ihre Tochter verloren, sie wurde mit 13 Jahren entführt. Seitdem sind 8 Jahre vergangen. Man merkt das Anna dadurch sehr sensibel und auch ein wenig labil geworden ist, auch wenn sie es nicht zeigen will. Sie ist unsicher bei allem was sie tut und als Julie wieder zurück kommt, kann sie es nicht fassen. Ich konnte ihr Handeln aber gut nachvollziehen, es ist verstörend wenn das Kind entführt wurde und selbst wenn es zurück kommt, ist es irgendwie seltsam.SchreibstilDer Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen, das Buch lies sich flüssig lesen und die Protagonisten waren schön ausgearbeitet. Mir hat jedoch der Plot an sich nicht so gut gefallen, es gab einige Stellen, die einfach nicht relevant für das Buch waren, die mich gelangweilt haben und die man eigentlich locker abkürzen könnte oder gleich ganz weglassen. Ich hatte das Gefühl das jede Minute von Julies Leben notiert wurde, und das war auf Dauer doch etwas langweilig. Das Ende hingegen fand ich nicht schlecht gemacht, es war etwas ganz anderes als ich erwartet hatte und hat mich überrascht.AutorinAmy Gentry hat ihr Studium an der Universität von Chicago mit einem PhD abgeschlossen und lebt in Austin, Texas, wo sie englische Literatur an einer High School unterrichtet. Gleichzeitig arbeitet sie als freie Literaturkritikerin für die LA Review of Books und Chicago Tribune. Good as Gone ist ihr erster Roman, der noch vor Erscheinen für riesiges Aufsehen sorgte und in über 20 Länder verkauft wurde.EinzelbewertungenSchreibstil 4/5Charaktere 4/5Spannung 3/5Ende 4/5Cover 2/5FazitEin Roman, der etwas nettes mal für nebenbei ist, mich hat er jedoch nicht fesseln können.

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  • Ein sehr spannender Roman !

    Good as Gone

    herzgespenster

    25. July 2017 um 17:43

    Meine Meinung: Zunächst einmal muss ich sagen, dass mich die Idee der Geschichte sehr angesprochen hat. In diesem Buch geht es um das Aufdecken von Geheimnissen, die immer wieder erneut verwirren und somit Spannung aufbauen. Der Schreibstil der Geschichte ist gelungen, sodass man von Beginn an gut in das Buch hineinkommt. Außerdem wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum einen wird die Geschichte aus der Sicht von Julies Mutter Anna erzählt. Diese Perspektive spielt in der Gegenwart und begleitet den Leser durch den Handlungsstrang nach Julies Rückkehr. Die zweite Perspektive erzählt aus der Vergangenheit. Hier lernt der Leser verschiedene weibliche Charaktere kennen, die jeweils ihre Geschichte erzählen. Ich muss sagen, dass mich vorallem die Perspektiven aus der Vergangenheit immer wieder verwirrt haben. Zwar wurde, durch die unterschiedliche Kapitelgestaltung, verdeutlicht in welcher Perspektive man sich nun befindet, dennoch ist diese ziemlich in der Zeit gesprungen, sodass es mir schwer gefallen ist, die gelesenen Abschnitte in eine Reihenfolge oder einen Zusammenhang zu bringen. Wenn man das Buch beendet hat, versteht man diese Zusammenhänge jedoch besser. Außerdem hat die Perspektive von Anna zwar Annas Charakter treffend dargestellt, jedoch fiel mir eine Identifikation sehr schwer. Ich verstehe, dass Anna sich nach Julies Verschwinden abgekapselt hat, dennoch überträgt sich dies auch auf den Leser, weil ich mich eher wie eine Außenstehende gefühlt habe und mich somit nicht richtig in die Gefühlswelt von Anna hineinversetzen konnte. Dies kann jedoch ebenso von der Autorin gewollt sein, da die Perspektive Annas Probleme und ihren Charakter unterstreicht. Der Handlungsstrang dieses Romanes hat mir jedoch umso besser gefallen. Immer wenn ich dachte ich sei der Wahrheit auf die Schliche gekommen, wurde ich erneut verwirrt und überrascht. Dadurch blieb das Buch bis zu letzten Seite spannend. Deshalb muss ich sagen, dass es die Autorin geschafft hat ein sehr gut ausgearbeitetes Buch zu verfassen, was den Leser an der Nase herumführt. Als ich das Buch beendet habe, erschienen mir alle Hintergründe plausibel, sodass die zeitliche Verwirrung, die mich zunächst bei der Vergangenheitsperspektive gestört hat, Sinn ergeben hat. Fazit: Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir dieser Roman wirklich sehr gut gefallen hat. Das liegt zum einen daran, dass er sehr spannend geschrieben ist und man als Leser immer wieder verwirrt wird. Dennoch hätte ich mir gewünscht noch etwas mehr über die einzelnen Charaktere zu erfahren, um sie besser zu verstehen und in ihre Gefühlswelt einzutauchen. Deshalb vergebe ich vier von fünf Sternen und kann diesen Roman jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer spannenden Geschichte ist.

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  • Good as Gone

    Good as Gone

    kidcat283

    21. July 2017 um 11:20

    Eines Nachts wird Julie aus dem Elternhaus von einem Mann entführt und Jane ihre jüngere Schwester sieht das Ganze verängstigt aus dem Schrank. Julie gibt ihr ein Zeichen leise zu sein, um nicht auch ins Visier des Entführers zu geraten. Nachdem Anna, die Lehrerin ist, ihre Tochter Jane vom Flughafen abholt und Tom ihr Mann ein schönes Abendessen zum Empfang der Tochter bereitet hat, klingelt es an der Haustür und davor steht Julie, die 8 Jahre lang verschwundene Tochter. Sie ist in einem schrecklichen Zustand, als würde sie vor ihrem Peiniger geflüchtet und direkt nach Hause gelaufen sein. Damit hat keiner gerechnet. Um die schlimme Vergangenheit zu verarbeiten besorgt Anna für Julie einen Therapieplatz, wo sie allerdings nicht erscheint. Doch wo ist sie stattdessen? Ist es eigentlich wirklich Julie oder eine ganz fremde Frau die sich in die Familie schleichen will? Mit 13 Jahren wurde sie aus der Familie gerissen und nun ist sie 21.... Meine Meinung: Ich hatte mir vor Kurzem ein paar Videos von der Sonne auf Youtube angesehen, die dieses Buch zum Geburtstag bekam. Sie war so begeistert von diesem Buch, dass sie mich mit begeistert hat. Das war eigentlich der Grund warum ich es lesen wollte. Das Cover sieht toll aus und auch der Klappentext klingt vielversprechend. Es erinnerte mich ein wenig an ein Buch, was ich vor einiger Zeit gelesen habe: "Ihr letzter Sommer" Ich muss sagen, ich bin echt enttäuscht. Der Anfang war ja ganz gut, aber was mich total verwirrt hat, waren die verschiedenen Abschnitte, die mit Namen versehen waren. Ein Name und ein paar Seiten, was diese Person erlebt. Ich hab manchmal einfach  nur gelesen, ohne zu verstehen, weil ich angenommen habe, dass es sich am Ende schon aufklärt. Das nächste was mich extrem gestört hat, war die religiöse Seite des Buches. Wer es dann liest oder schon gelesen, wird wissen was ich meine. Da hab ich auch nur gelesen ohne zu wissen, was lese ich da überhaupt? Was mich so verwirrt hat, waren wirklich die ganzen Namen. Ich fragte mich manchmal wer da eigentlich wer ist. Bei mir war es so, dass ich manche Handlungsstränge gar nicht nachvollziehen konnte. Ich wußte manchmal auch nicht, welche Personen eigentlich an der Handlung gerade teilnehmen. Ich konnte es mir auch nicht bildlich vorstellen, weil ich fand, dass manche Dinge, manche Handlungen einfach aus dem Zusammenhang gerissen waren. An sich war die ganze Geschichte schon interessant, nur die Umsetzung viel zu kompliziert und zu eigenartig und verwirrend dem Leser dargestellt. Bin leider echt nicht zufrieden, da ich mir wegen dem Klappentext echt mehr vorgestellt habe. Die Freude war echt groß wo das Buch kam und ich hab es auch gleich als nächstes gelesen, obwohl ich noch andere Bücher stehen hab. Daher, echt enttäuscht.

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  • Julie, wer bist du?

    Good as Gone

    gsimak

    11. July 2017 um 09:51

    Julie, wer bist du?Dieser Thriller  beginnt sehr spannend. Jane ist die jüngere Schwester von der entführten Julie. Sie war vor acht Jahren Zeugin, als Julie Nachts entführt wurde. Sie hat es in einem Schrank sitzend beobachtet. Sie verbrachte nach der Entführung noch Stunden in dem Schrank und hat ihren Eltern nicht Bescheid gegeben.Die Eltern Anna und Tom haben sich damit abgefunden. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Tom kocht Janes Lieblingsessen. Da klingelt es an der Tür. Julie ist wieder zurück.Julies Rückkehr ist mir durch und durch gegangen. Ein Kind, welches acht Jahre verschwunden war, steht auf einmal als junge Erwachsene vor der Tür. Man merkt gleich, dass die gesamte Familie Julies Erscheinen nicht sofort realisieren kann. Auch Julie kommt sich wie ein Fremdkörper vor. Die Rückkehr von Julie schafft die gleiche Stimmung, wie die ersten 24 Stunden nach ihrer Entführung. Ich konnte besonders Annas verkrampfte Versuche, Julie wieder näher zu kommen, gut verstehen. Julie hat sich sehr verändert. Dann erhält Anna einen Anruf. Sie ist sich nicht mehr sicher, dass die junge Frau ihre Tochter ist.Dieser Thriller ist zugleich eine große Familientragödie. Sie zeigt, wie eine Familie darunter leidet, wenn ein Kind spurlos verschwindet. Geheimnisse kommen ans Tageslicht. Julie ist der Familie schon vor ihrer Entführung entglitten.>>Julie ist seit acht Jahren fort, aber tot ist sie schon viel länger - seit Ewigkeiten.<< ( Seite 13, erster Satz.)Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Anna in der Ich-Form erzählt. Alle anderen Protagonisten in der dritten Person. Der Schreibstil ist flüssig.Leider war ich manchmal am Verzweifeln. Die acht Jahre von Julie werden ziemlich durcheinander erzählt. Ich musste ständig aufpassen, nicht den Faden zu verlieren. Für dieses Durcheinander gibt es aber eine logische Erklärung. Bis dahin zieht sich die Geschichte jedoch wie Kaugummi. >>Ich versuche immerzu, das Vorher zu finden. Aber wenn einem einmal so was zugestoßen ist, gibt es kein Vorher mehr. Es nimmt einem das Vorher weg. Und wenn es kein Vorher gibt, gibt es keine schlüssige Reihenfolge, in der ich es erzählen kann.<<(Seite 282) Mein FazitJulies Rückkehr birgt Geheimnisse, mit denen ich lange nicht gerechnet hätte. Es handelt sich bei "Good as Gone" um einen raffinierten Thriller, der leider mehrere Längen aufweist. Das Warum und Wieso konnte mich dann doch noch positiv stimmen. Ein Thriller, für den man etwas Geduld aufbringen muss. Ab einem bestimmten Kapitel wird einem das Ende klar. Der Weg zum Finale ist spannend wie der Prolog. Besonders die Bekanntschaften mit Charlotte, Karen, Mercy, Starr, Violet und Gretchen hauchen der Story eine extra Portion Spannung ein.Eine Empfehlung von mir für alle, die etwas Geduld aufbringen können/wollen. Es lohnt sich.Danke Amy GentryMein Dank geht an den Bertelsmann-Verlag für die Bereitstellung des Buches.

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  • Insgesamt interessant, aber nicht so mitreißend wie erhofft

    Good as Gone

    NaddlDaddl

    03. July 2017 um 13:41

    Schon vor ein paar Wochen wurde ich auf den Thriller aufmerksam und schrieb ihn auf meine Wunschliste. Das Thema hörte sich unglaublich interessant und auch ziemlich creepy an. Als ich das Buch dann zu lesen begann, wurde es auch direkt spannend. Es geht direkt mit der Handlung los, nach vielleicht gerade mal zwanzig Seiten ist die entführte Julie wieder zurück, nachdem nur kurz die Entführung an sich beschrieben wurde und dann die allgemeine Situation kurz vor der Rückkehr. Danach bleibt es sowieso interessant. Man stellt sich dauernd die Frage, wer diese junge Frau eigentlich ist, was ihr passiert ist. Dabei finde ich es ebenfalls spannend, wie die Familie auf Julies Rückkehr reagiert, aber vor allem eine Frage: Wenn jemand so lange weg war, man eine Person zuletzt als Kind gesehen hat, woran erkennt man, dass es tatsächlich dieselbe Person ist? Selbst wenn man Schwester, Mutter oder Vater ist, ist das sehr schwierig und genau das hebt die Autorin Amy Gentry hier hervor.Die Handlung birgt auch den ein oder anderen Plot-Twist, wie man es von einem guten Thriller wohl erwartet. Da muss ich leider sagen, habe ich eine Wendung schon ziemlich bald geahnt, was mich ein klein bisschen enttäuscht hat, denn in diesem Genre möchte ich gerne geschockt werden...Beim Schreibstil bin ich mir nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Das Buch ist super geschrieben, abwechselnd aus Sicht der Mutter, Anna, und aus einer anderen Sicht, die auf eine sehr interessante Art ein paar Hintergründe aufdeckt. Doch aus irgendeinem Grund konnte der der Roman mich nicht fesseln. Ich habe immer wieder gerne weitergelesen, aber nie die Dringlichkeit verspürt, erfahren zu müssen, wie die Story sich entwickelt.Was die Charaktere angeht, finde ich die ziemlich gut ausgearbeitet. Mein Hauptproblem hier war allerdings, dass ich mich nicht so wirklich in Anna, die ja die Protagonistin ist, hineinversetzen konnte. Ihre Handlungen konnte ich zwar zu jeder Zeit nachvollziehen und sie wirkte allgemein sehr authentisch auf mich, bis zu einem gewissen Grad war sie mir auch sympathisch, aber mit ihrer Denkweise bin ich manchmal einfach nicht klargekommen. Ihren Ehemann Tom habe ich nie ganz durchschauen können, genauso Julie, auch wenn beide wie ich finde gut dargestellt sind. Wen ich in dieser Geschichte sehr gerne mochte, war Jane, Julies jüngere Schwester. Mit ihrer rebellischen Ader ist sie mir direkt ans Herz gewachsen 😊Das Ende des Buches fand ich irgendwie ein bisschen zu schnell und zu abgeklärt. Mir kam es vor, als wäre für alles eine Lösung gefunden worden, was vor allem für einen Thriller ungewöhnlich ist und meiner Meinung auch nicht ganz so passt. Im Allgemeinen hat mir der Roman also schon gefallen, vor allem die Thematik hat mich sehr interessiert, nur konnte er mich nicht so recht mitreißen und dass ich den Plot-Twist erahnen konnte, hat mich enttäuscht. Deswegen gibt es von mir auch nur 3 gute Sterne.

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