Good as Gone

von Amy Gentry 
3,3 Sterne bei186 Bewertungen
Good as Gone
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (78):
BettinaForstingers avatar

wahnsinnig spannender und exzellent konstruierter Thriller! spannend und interessant bis zu letzten Seite!

Kritisch (31):
CorneliaPs avatar

angebrochen, gefällt mir gar nicht

Alle 186 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Good as Gone"

Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt …
Good as Gone ist ein von Anfang an atemberaubend spannendes Buch darüber, wie wenig wir die kennen, die wir lieben. Amy Gentry spielt grandios mit verschiedenen Erzählperspektiven und führt die Leser auf zahlreiche falsche Fährten – bis zum fulminanten Finale.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570103234
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:C. Bertelsmann
Erscheinungsdatum:27.02.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.02.2017 bei Der Hörverlag erschienen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Monaten
    Good as Gone

    Inhalt:
    Juli wurde im Alter von 13 Jahren direkt aus ihrem Elternhaus entführt. Die Suchaktionen der Polizei brachten leider keinerlei Hinweise, sodass der Fall irgendwann zu den Akten gelegt wurde.
    Doch nach acht Jahren taucht Julie wieder auf und die Familie kann ihr Glück kaum fassen.
    Julie lebt sich auch schnell wieder ein. Doch dann erhält ihre Mutter Anna geheime Informationen eines Privatdetektives über den Entführungsfall.....

    Meine Meinung:
    Zu Beginn der Geschichte ist man gleich mitten im Geschehen. Julie wird von zu Hause entführt und ihre Schwester Jane beobachtet alles vom Schrank aus indem sie sich versteckt. Ihre Schwester gibt ihr ein Zeichen, sich ruhig zu Verhalten.
    Doch genau dieses Verhalten kreidet Anna Jane an und diese macht sich schwere Vorwürfe, warum sie nicht um Hilfe gerufen hat.
    Es ist auch sehr interessant zu lesen, wie die Eltern damit umgehen.
    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der Mutter und Julie erzählt. Dazwischen gibt es immer wieder Rückblicke mit anderen Personen, die leider den Lesefluß etwas stören.
    Trotzdem habe ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen, es ist sehr emotional zu lesen, wie jeder mit der Situation umgeht und sich viele Fragen stellt. Wer ist der oder die Entführer? Warum? Lebt Julie überhaupt noch?
    Auch Julie stellt sich Fragen, warum sie ihre Eltern gefunden hat und nicht andersrum?

    Ich möchte die Geschichte sehr gerne weiterempfehlen, sie ist durchweg spannend und man kann das Buch kaum zur Seite legen, will man doch wissen, wie sich alles aufklärt.

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    Navi_M_Grays avatar
    Navi_M_Grayvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder ein "genial konstruierter" völlig absehbarer Thriller...
    Der Anfang ist gut, dann wirds nervig

    Ja, wenn man krankgeschrieben ist und endlich wieder lesen kann, kommt man dazu, alte Leseexemplare zur Hand zu nehmen. Good as gone gehört dazu.



    In einem SatzEin Mädchen wird im Alter von 13 entführt, kehrt 8 Jahre später zurück und die Mutter muss sich fragen, ist es wirklich ihre Tochter oder eine Fremde?

    Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
    Jein...
    Der Klappentext lügt - mal wieder. "Gnadenlos spannend, genial kronstruiert" Na ja. Gnadenlos spannend bedeutet, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Dass man die Zeit vergisst. Genial konstruiert bedeutet, dass es zahlreiche Wendungen intus hat. Unvorhersehabres. Etwa wie  GONE GIRL damals.
    Good as gone hat von mir anfangs noch 4/6 bekommen, nach der Hälfte dann 3/6 und nach diesem saublöden Schluss 2/6.
    Der Spannungsaufbau am Anfang ist wunderbar. Die Tochter Julie verschwindet und kehrt nach 8 Jahren wieder zurück. Als Leser fragt man sich, ob es wirklich die Tochter oder eine wildfremde Frau ist. Für mich war der Fall schnell klar, und ich sollte recht behalten. Gähn.
    Plötzlich tragen die Kapitel noch nie gehörte Namen: Charlotte, Gretchen... Wer ist das? Man erfährt die Geschichte einer Stripperin, einer Sängerin, etc. Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Na? Genau.
    Dann noch dieser plötzlich aus dem Nichts auftauchende Dedektiv, bei dem man von Anfang an ahnt, dass etwas nicht stimmen kann. Irgendwas passt einfach nicht.
    Und dann dieser saublöde Showdown und der Schluss, der wirklich alles versaut. Wieso?
    Nervig war auch diese Klischeefamilie. Die Mutter, die ihre andere Tochter vernachlässigt, die dann rebelliert...
    Unnötig war auch die Geschichte um den Julie-Fonds. Wie bemüht die Autorin versucht hat, aus Julie eine Diebin zu machen und dann die Auflösung, was mit dem Geld aus diesem Fonds passiert ist.... Himmel. Wie wäre es mit einem bisschen mehr Kreativität?
    Kurz gesagt, wir haben hier einen 0815-Thriller, der Mitnichten genial konstruiert ist. 

    Spoiler - Gedankenstütze für mich

    Die Autorin versucht dann alles, den Leser davon zu überzeugen, dass es sich nicht um Julie handelt. Etwas zu viel, denn so ist schnell klar, dass es sich wirklich um Julie handelt. 
    Auch bei all den Frauennamen und deren Lebensgeschichte ist gleich klar, dass es sich um Julie handelt, die verschiedene Decknamen benutzt hatte. 
    Dann taucht dieser Dedektiv auf, der ein Leichenbild bereithält. Es wäre zu leicht, wenn das wirklich die Tochter wäre und natürlich ist sie es nicht. Es ist ein fremdes Mädchen. 
    Und dann noch dieses unnötige Gewese um den Julie-Fonds, den der Vater an eine verzweifelte Frau ausebzahlt hat, damit die die Lösegeldforderung bezahlen und ihre Tochter wieder in die Arme schliessen konnte. 

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    BettinaForstingers avatar
    BettinaForstingervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: wahnsinnig spannender und exzellent konstruierter Thriller! spannend und interessant bis zu letzten Seite!
    Good as Gone

    Die 13-jährige Julie wird nachts aus ihrem Elternhaus entführt. Die Eltern schlafen friedlich, jedoch die 10-jährige Schwester Jane bekommt alles mit, leider ist sie wie erstarrt vor Schock und gibt ihren Eltern viel zu spät Bescheid.

    Acht Jahre später steht eine junge Frau vor der Tür von Anna und Tom und behauptet sie sei die verschwundene Tochter Julie. 
    Anna und Tom sowie auch Jane können ihr Glück kaum fassen. Nun ist die Familie wieder vereint. Keiner hat mehr damit gerechnet Julie jemals wieder gesehen.
    Doch ist wirklich alles gut und harmonisch so wie sich das alle wünschen und einreden? Oder verbirgt Julie etwas?

    Die ersten 20 Seiten waren für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Doch dann nimmt die Geschichte extrem an Fahrt auf und hat mich so richtig mitgerissen, das Buch war an einem Nachmittag ausgelesen.

    Die Sichtweise der verschiedenen Charaktere war extrem gut geschildert und geschrieben. Es wurde herrlich viel Verwirrung gestiftet.

    Die Sicht aus der Mutter Anna, war sehr interessant zu lesen, und hat so einige wirre Gedanken bei mir hinterlassen.

    Jane's Rolle war sehr überzeugend, man hat beim Lesen so richtig gespürt, dass ihr Leben nach Julie's Verschwinden kein Zuckerschlecken war.

    Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, ein sehr guter Thriller, der mich restlos überzeugen konnte.


    Kommentare: 5
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    AmeLies avatar
    AmeLievor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Packender Thriller mit überraschendem Ende
    Packender Thriller mit überraschendem Ende

    Inhalt
    Tom und Anna ist wohl das Schlimmste wiederfahren, das Eltern sich vorstellen können. Vor acht Jahren wurde ihre 13-jährige Tochter Julie entführt. Trotz groß angelegter Suchaktionen und polizeilichen Ermittlungen konnte ihre Leiche nie gefunden werden. Doch jetzt plötzlich steht eine junge Frau vor der Tür und behauptet, Julie zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen, doch nach einiger Zeit bemerkt Anna, dass ihre vermeintliche Tochter lügt, Termine verpasst und Dinge verschweigt. Langsam wachsen Zweifel in ihr, ob diese fremde Frau tatsächlich ihre verschwundene Tochter Julie ist. Doch die Wahrheit ist viel grausamer, als sie es sich je hätte vorstellen können…

    Meinung
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Beim Schreibstil muss ich aber leider ein paar Abzüge machen. Die Sätze waren oft zu lang („Die Vorstellung einer gottlosen Geisteswissenschaftlerin…, S. 274f. 7 Zeilen!), was dazu geführt hat, dass ich sie mehrmals lesen musste, um den gesamten Sinn zu erfassen. Außerdem waren manche Abschnitte aufgrund der abstrakten Schreibweise schwer zu verstehen (z.B. Es war wie Wasser, in dem sie versank, oder das in sie sank… S. 230) und auch hier musste ich einige Absätze mehrmals lesen. Bei einigen ist es mir trotzdem nicht gelungen, sie ganz zu verstehen. Sicherlich sollten die abstrakten Beschreibungen dazu beitragen, die inneren, wiederstreitenden Gefühle und die Hoffnungslosigkeit der Hauptfigur nachzuempfinden, aber für mich hat das Leseerlebnis doch ein wenig darunter gelitten.

    Die Geschichte hat mich überzeugt. Wir erleben die Handlung aus Sicht von Anna, der Mutter des Mädchens, das vor acht Jahren verschwand. Gleichzeitig durchleben wir die Geschehnisse im Leben einer zweiten Figur, bei der erst zum Ende aufgelöst wird, um wen es sich wirklich handelt. Durch den Wechsel zwischen Ich- und Er-Perspektive weiß der Leser zu jeder Zeit, aus wessen Sicht die Ereignisse gerade geschildert werden.

    Anna und ihre Familie waren mir nicht unbedingt sympathisch. Ich weiß aber auch nicht, ob das die Intention der Autorin war. Vielmehr erkennt man ihre Verzweiflung, sie ist für den Leser fast greifbar und es wird deutlich, wie sehr das Verschwinden ihrer Tochter Anna zerstört hat. Die zweite Figur, die wir näher kennen lernen, lebt in einer Welt voller seelischer Abgründe und manchmal fällt es schwer, weiter zu lesen, weil die Autorin es vermag, dem Leser das Leiden der jungen Frau so bildhaft und schmerzlich vor Augen zu führen, dass er das Gefühl hat, mit ihr zu leiden.

    Die Auflösung der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie kam, wie es sich für einen guten Thriller gehört, völlig unerwartet, war aber trotzdem nachvollziehbar und glaubwürdig. Sie regt zum Nachdenken an und legt schonungslos die Abgründe offen, in die manche Menschen aufgrund ihrer Entscheidungen und ihres Verhaltens geraten können. Die Geschichte beleuchtet aber auch die Probleme innerhalb einer Familie, Missverständnisse und Kommunikationsprobleme, die von den Beteiligten so unterschiedlich wahrgenommen werden, dass sie, wie hier, letztendlich zu einer Katastrophe führen.

    Fazit
    Dieses Buch ist ein Muss für alle Thriller Fans. Eine gut durchdachte Geschichte mit einer glaubwürdigen Auflösung, die zum Nachdenken anregt und die Abgründe im Familienleben einer ganz normalen Vorstadtfamilie beleuchtet, die, unbemerkt von allen Beteiligten, zur Katastrophe führen. Einzig für den Schreibstil ziehe ich einen Stern ab, da es zum Teil sehr anstrengend war, das Buch flüssig zu lesen, wobei natürlich schwer zu sagen ist, ob dies tatsächlich an der Autorin oder nur an der Übersetzung liegt.

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    NessaMiras avatar
    NessaMiravor 6 Monaten
    Good as Gone - Amy Gentry

    Klappentext

    Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt …

     

    Cover & Titel

    Auf dem Cover ist eine schwarze Fläche zu sehen, die von einemschmalen Lichtstreifen durchbrochen wird. Im Lichtstreifen ist die Silhouette eines Mädchens zu sehen. Die Silhouette ist so gestaltet, dass man nicht wirklich sagen kann, ob das Mädchen auf den Betrachter zuläuft, oder sich von ihm entfernt, was den Untertitel „Ein Mädchen verschwindet. Eine Fremde kehrt zurück.“ aufgreift. Das abgebildete Mädchen könnte als Julie identifiziert werden, um deren Verschwinden und Wiederkehren es in der Geschichte geht.

    Der Titel bedeutet übersetzt „so gut wie gegangen/ verschwunden“, was sehr gut zum Inhalt des Buches passt, da Julie zwar acht Jahre nach ihrer Entführung zurückkehrt, sich aber in dieser Zeit so stark verändert hat, dass sie mit dem damals dreizehnjährigen Mädchen beinahe nichts mehr gemeinsam hat.

     

    Meine Meinung

    Das Thema selbst ist natürlich perfekt für einen Thriller. Jeder hat doch insgeheim die Angst, das eigene Kind könnte entführt werden… Und wenn schon beim Nachdenken über die Eventualität Angst auftritt, ist die richtige Stimmung für einen Thriller ja schon vorhanden.

    Jedes Kapitel beginnt mit einem Teilkapitel, in dem die gegenwärtigen Geschehnisse (meist aus der Sicht der Mutter) geschildert werden. Das zweite Teilkapitel stellt jeweils einen Rückblick auf einen Zeitpunkt aus Julies Vergangenheit/ der Zeit, in der sie verschwunden war dar. Dies war zunächst relativ verwirrend, bis man bemerkt hat, dass diese Teile chronologisch rückwärts aufgebaut sind, während der jeweils erste Teil eines jeden Kapitels in der richtigen Reihenfolge erzählt wird. Durch dieses Rückwärtserzählen kommt es leider zu einigen Lücken, da de Abschnitte nicht nahtlos ineinander übergehen. Dadurch bleiben leider einige Fragen offen.

     

    Autorin

    Amy Gentry lebt in Texas. Neben dem Schreiben unterrichtet sie dort englische Literatur an einer HighSchool und arbeitet als freie Literaturkritikerin.

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    -Coco-vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ich fand die Geschichte und die Erzählweise ganz gut.
    Mein erster "richtiger" Thriller

    Klappentext: Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt…

    Meinung: Ich habe das Buch zu Weihnachten bekommen und es ist sozusagen mein erster „echter“ Thriller, also der erste der kein Jugendbuch ist. Der Klappentext hat mich beim Durchlesen unter dem Weihnachtsbaum schon neugierig gemacht und jetzt habe ich es gelesen.


    Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig zu lesen und verstehen, sodass man schnell durch die Kapitel kommt. Die Figuren fand ich teils wirklich gut und teils nicht so. Denn Beispielsweise die Schwester von Julie ist eine sehr blasse Figur. Man erfährt nicht wirklich viel von ihr, nur dies was ihre Mutter, Anna, von ihr denkt und mit ihr redet…und das ist ja nicht viel. Denn das Verhältnis zwischen den Beiden ist nicht besonders gut. So erfährt man von ihr nur, dass sie ihren Vater lieber hat und, naja noch ein paar Kleinigkeiten und das wars. Wenn die vermeintliche Julie mit ihr redet, erfährt man wohl ein bisschen mehr, aber auch nicht viel.


    Die Geschichte ist in Kapitel unterteilt die einerseits aus der Sicht von Anna erzählt waren, Julies Mutter. Sie ist ein Charakter der mir jetzt nicht ganz sympathisch war aber sie war nett und ok. Manchmal verstand ich ihre Gedankengänge einfach nicht. Andererseits werden einzelne Kapitel aus der Sicht der vermeintlichen Tochter erzählt, hier erfuhr man nur Stück für Stück etwas über die neue Person. Auch werden immer wieder Kapitel eingeschoben die das Leben der Julie erzählt, die zurückgekommen ist. Dies geschieht von ihrem 21 Lebensjahr rückwärst bis zu ihrer Kindheit. Man erfährt die schrecklichen Dinge die sie erlebt hat und was passiert ist. Anfangs wusste man nicht ganz wer oder was das Kapitel jetzt, „erklären“ soll, da sich jedes dieser Kapitel um eine „andere“ Person handelt. Aber dann kombiniert man, kapiert was vor sich geht und was das alles bedeutet. Man bekommt eine Geschichte erzählt deren Ende man "kennt" und auf dessen Beginn und Mittelteil man wartet.

    Fazit: Ich fand meinen ersten „richtigen“ Thriller nicht schlecht, es war, für mich, Spannung vorhanden und das Gefühl endlich wissen zu wollen was wirklich geschehen ist und was das alles auf sich hat. Das ganze Aha am Schluss fand ich ganz cool und auch die Erzähltaktik war einmal neu und anderes.

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    xotils avatar
    xotilvor 8 Monaten
    Wo ist die Spannung

    Am Anfang wird man sofort gefesselt vom Schreibstil und der Story doch paar Kapitel weiter wird das buch so verwirrend das ich mich nicht mehr darauf konzentrieren konnte ,auch das Rückblättern und nochmal nachlesen hilft hier nicht viel.

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    Mali133s avatar
    Mali133vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine solide Geschichte, die zwar interessant aber nicht besonders spannungsgeladen ist.
    Solide Geschichte, welcher leider die nötige Spannung fehlt

    "Good as Gone" ist ein Thriller von Amy Gentry und ist erstmals 2017 im C. Bertelsmann Verlag erschienen.

    Klappentext:
    Ein jahrelanger Albtraum scheint für die Familie Whitaker endlich beendet: Anna und Toms Tochter Julie, die mit 13 Jahren entführt wurde, steht als 21-Jährige plötzlich wieder vor ihrer Haustür in Houston, Texas. Endlich wieder vereint – die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Julie lügt, verpasst Termine und schleicht mit unbekannten Absichten durch die Stadt. Als Anna dann von einem ehemaligen Polizisten geheime Informationen über den Entführungsfall erhält, hegt sie einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch äußerst fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge bedrohlich ins Wanken bringt ...

    Fazit:
    Ich habe mir dieses Buch gekauft weil mir das Cover gut gefallen hat und ich die Inhaltsangabe sehr spannend fand. Leider hat das Buch selbst mich nicht vollständig überzeugen können.
    Der Schreibstil der Autorin liest sich locker und angenehm. Dadurch kam ich sehr gut mit dem Lesen voran und hatte das Buch schnell durch. Die Hauptcharaktere sind zum Großteil gut ausgearbeitet, wobei ich persönlich mir an manchen Stellen mehr Hintergrundwissen gewünscht hätte. Die Nebencharaktere hingegen werden leider nur oberflächlich beschrieben, aber damit kann man leben. Bei den Handlungsorten hätte ich mir eine detailliertere Beschreibung gewünscht, da man sich dann besser in die Umgebung einfühlen kann.
    Das Buch ist in einzelne Kapitel unterteilt, welche eine angemessene Länge haben. Nach dem Prolog wechselt die Erzählweise zwischen der Sicht von Anna und der vermeintlichen Tochter. Die Erzählungen der fremden Tochter sind leicht verwirrend da diese rückwärts, also von der Gegenwart zur Vergangenheit, erzählt werden. Trotzdem dies zur ständigen Verwirrung beigetragen hat, fand ich die Rückblicke sehr interessant. Aber auch die Perspektive der Mutter, die langsam die Wahrheit herausfindet hat mich in ihren Bann gezogen.
    Insgesamt hat mir das Buch schon gefallen, aber mir fehlte die nötige Spannung und ich hatte von einem Thriller mehr erwartet. Ich würde das Buch trotzdem weiterempfehlen, da die Geschichte selbst sehr interessant war.

    Von mir gibt es eine verhaltene Leseempfehlung und 3 von 5 Sternen!

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    Ernie1981s avatar
    Ernie1981vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Naja.... unspektakulär
    Langweilig

    Inhalt:

    Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt ...

    Persönliche Meinung: Die Geschichte klang interessant. Leider hat die Umsetzung und das Ende nicht meinen Erwartungen entsprochen.

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    kleine_welles avatar
    kleine_wellevor 10 Monaten
    Sehr empfehlenswert

    Acht Jahre ist es nun her, dass Annas Tochter Julie aus dem Haus entführt wurde. Die einzige Zeugin der Tat ist ihre kleine Schwester Jane. Doch dann steht Julie plötzlich wieder vor der Tür. Aber Anna ist sich nicht sicher, ob es wirklich ihre verschwundene Tochter ist.

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Obwohl es eigentlich nur fast nur schwarz ist, gibt es einige Highlights, die es sehr aufwerten. Der Titel und der Schatten oben in der Ecke.
    Auch der Schreibstil sagt mir direkt zu und gefällt mir gut. Nur Anna, die die Ich-Erzählerin ist, wirkt sehr gefühlskalt und abgestumpft. Irgendwie konnte ich im ganzen Buch keinen Draht zu ihr finden. Und das ist auch mein einziger Kritikpunkt, denn klar ist die Situation nicht leicht, aber irgendwie hätte ich mir mehr Emotionen von ihr als Mutter erhofft. Denn auch gegenüber ihrem Mann und ihrer anderen Tochter ist sie abweisend. Für eine Ich-Erzählerin fand ich das sehr eigenartig, denn da denkt man doch, dass man die Gefühle hautnah miterleben kann, aber hier kam rein gar nichts rüber.
    Ansonsten ist die Geschichte einfach nur klasse.
    Denn obwohl das Thema durchaus ein bekannteres ist, ist die Story schon neu und die Autorin lockt den Leser so oft auf eine falsche Fährte, ich kann das gar nicht mehr aufzählen.
    Und der Wechsel zu Julies Perspektive gibt dem ganzen dann auch noch das gewisse Etwas. Denn man kann auch trotzdem nicht herausfinden ob Julie einfach an einem Stockholm Syndrom leidet oder wirklich eine Schwindlerin ist. Man weiß nur, da geht irgendwas vor.
    Und im Laufe der Geschichte taucht man dann immer tiefer ein in Julies Welt.
    Und genau das macht diesen Roman vielschichtiger als andere Bücher mit ähnlichem Thema, denn das interessante ist, dass es nicht nur um eine Wiederkehr geht, sondern auch um Schuld und Schuldzuweisungen innerhalb der Familie.
    Und diese Andersartigkeit ließ mich bis zum Ende nicht los und ich war einfach nur geflasht, wie mich die Autorin immer wieder auf die falsche Fährte gelockt hat.
    Denn das Ende ist auch wirklich klasse und es gibt für mich eine große Überraschung.

    Mein Fazit: Ein bekanntes Thema für mich neu und sehr spannend verpackt. Obwohl ich Anna als Hauptcharakter nicht wirklich nett fand, war ich durchaus sehr gefesselt, denn die Geschichte hinter Julies Verschwinden ist einfach nur klasse. Ein sehr gutes Buch und wirklich empfehlenswert!

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