Amy Giles

 4.5 Sterne bei 111 Bewertungen

Lebenslauf von Amy Giles

Schreiben, so vielfältig wie kaum ein anderer: Amy Giles ist hauptberuflich Werbetexterin. In ihrer täglichen Arbeit hat sie schon für so ziemlich alles Mögliche Texte entworfen, beispielsweise Werbung für Cornflakes, Fischereikataloge oder Printanzeigen. Ihre einzig wahre Liebe ist jedoch das Schreiben für und über Teenager. 2018 erscheint ihr Romandebüt auf Deutsch, „Jetzt ist alles, was wir haben“. Giles lebt gemeinsam mit ihrem Ehemann, zwei Töchtern und einem geretteten Hund auf Long Island.

Alle Bücher von Amy Giles

Cover des Buches Jetzt ist alles, was wir haben9783570313657

Jetzt ist alles, was wir haben

 (110)
Erscheint am 14.09.2020
Cover des Buches Jene Nacht ist unser Schatten9783570313466

Jene Nacht ist unser Schatten

 (0)
Erscheint am 08.03.2021
Cover des Buches That Night (English Edition)B0769JFZ3Q

That Night (English Edition)

 (1)
Erschienen am 23.10.2018

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Rezension zu "Jetzt ist alles, was wir haben" von Amy Giles

Eine starke Geschichte über ein Mädchen, dass nur für den Erfolg lebt
doro_booklovevor 2 Monaten

Das Cover und der Klappentext haben mich schon mal angesprochen - dieses Buch ist auf jeden Fall anders als andere Geschichten!

Die Idee fand ich wirklich toll, ein Mädchen, dass alles tun würde, um ihren Vater glücklich zu machen, obwohl das bedeutet, keine eigene Persönlichkeit zu haben und Dinge zu tun, die sie eigentlich gar nicht machen möchte?
Und trotzdem zieht sie es durch- damit ihre jüngere Schwester nicht das gleiche Schicksal erleiden muss wie sie.
Ich meine, wenn das nicht barmherzig und liebevoll ihrer Schwester gegenüber ist, ich weiß nicht, ob ich das an ihrer Stelle ausgehalten hätte.
Diese Gleichgültigkeit, die sie nach all der Zeit schon an den Tag legt, voll von unterdrückten Gefühlen, die man als Leser mitfühlen kann, ist beeindruckend.
Daher ist die Hauptprotagonistin Hadley mir gleich sympathisch gewesen und auch wenn ich ihre Beweggründe nicht immer nachvollziehen konnte, war der Eifer, mit der sie ihre jüngere Schwester vor ihrem Vater beschützt hat wirklich beeindruckend und ich konnte verstehen, dass sie nichts gegenüber anderen Leuten gesagt hat und auch ihre Wünsche in den Hintergrund gestellt hat, damit sie ihren Vater nicht unnötig verärgert und damit riskiert, dass er ihrer Schwester Lila etwas anhaben könnte.

Der Schreibstil von Amy Giles hat mir auch sehr gut gefallen, durch die lockere und flüssige Art bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen. Außerdem beschreibt sie aus der Sicht von Hadley ihren inneren tobenden Sturm aus Emotionen, den die Protagonistin zu unterdrücken versucht. Wir erleben viel Angst, Sorge um ihre Schwester Lila und Wut auf ihre Eltern- und durchaus auch auf sich selbst, da sie sich einredet, nicht gut genug zu sein und ihr Vater deswegen launisch ist.

Als Charlie in ihr Leben tritt, verspürt sie zum ersten Mal Hoffnung.

Und an diese Hoffnung klammert sich Hadley, auch wenn sie dafür noch so viele Strafen einbüßen muss.
Denn zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt sie sich lebendig und akzeptiert, so wie sie ist.
Doch ein schrecklicher Unfall verändert alles und sie muss jetzt für ihr Leben und ihre Liebe(n) kämpfen.

Das Buch beschreibt echt klasse die Geschichte eines Gewaltopfers und wie sie zurück ins Leben findet.
Ein tolles Buch mit ganz viel Gefühl und einer starken Protagonistin.
Klare Leseempfehlung!!!  

                                                   

  •                                                                                                                                                                    

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Rezension zu "Jetzt ist alles, was wir haben" von Amy Giles

Ein bewegender Roman, der unter die Haut geht.
niki30vor 4 Monaten

Jetzt ist alles was wir haben ist kein leichtes Buch, hab es an einem Tag gelesen und es lässt mich nicht mehr los.
Die Gedanken kreisen ständig in meinem Kopf, wie kann eine 17 jährige es Jahrelang aushalten und wie viele es nicht mitbekommen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und lässt sich leicht lesen.
Das Thema häusliche Gewalt ist keinesfalls harmlos und man sollte sich genau überlegen ob man es liest. Es werden einige Szenen sehr intensiv beschrieben.
Fand die Geschichte herzzerreißend und sehr emotional, hab so sehr mit der Protagonisten mitgelitten.

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Rezension zu "Jetzt ist alles, was wir haben" von Amy Giles

Ein erschreckendes Buch über eine Kindheit,die so nicht ablaufen sollte.
YaBiaLinavor 5 Monaten

Oft wird um das Thema Missbrauch ein großer Bogen gemacht - man will sich damit nicht beschäftigen und verschließt davor die Augen.Dieses Buch zeigt den Lesern,wie sich Betroffene fühlen und was sie alles durchstehen müssen - vielleicht weckt das den einen oder anderen auf.

Inhalt:

Sei die Beste. Und wenn nötig, sei unsichtbar.

Hadley McCauley hat gelernt, in ihrer Familie zu überleben, sprich ihren Vater bei Laune zu halten: durch Höchstleistungen auf allen Gebieten und die Fähigkeit, sich wenn nötig unsichtbar zu machen. Denn hinter der makellosen Fassade der McCauleys verbirgt sich ein hässliches Geheimnis. Um ihre kleine Schwester Lila davor zu schützen, tut Hadley alles. Doch dann trifft sie Charlie Simmons und diese große Liebe gibt Hadley fast etwas wie Hoffnung. Als unterdessen zu Hause die Gewalt eskaliert, muss Hadley sich fragen, wie lange sie noch schweigen kann.

Meinung:

Missbrauch - es geschieht hinter verschlossenen Türen,so das es keiner mitbekommt,so wie bei Hadley.Hadley ist ein sympathischer Mensch,der zu Hause in Angst und Schrecken lebt,versucht,nie etwas falsch zu machen nur um ihren Vater nicht zu verärgern.Sei es ein Sport den sie nicht ausüben will,das schon fast nächtliche Joggen oder auf die Uni zu gehen,die der Vater ausgesucht hat.In der Schule und unter ihren Freunden blüht sie richtig auf,besonders als sie ihre erste große Liebe trifft.Und mit dieser ersten Liebe kann man die Entwicklung von Hadley richtig gut beobachten.Am Anfang noch völlig verängstigt,bietet sie ihren Vater später die Stirn.Der Mut wächst und wächst und sie versucht gegen ihren Vater anzukommen.

Der körperliche und auch psychische Missbrauch geht schon seit Jahren,ich kann es nicht nachvollziehen,das die Mutter mit so einem Monster zusammen bleibt und die Augen davor verschließt,was der Mann mit der eigenen Tochter anstellt.Sie trinkt lieber ihren Wein und wartet bis er wirkt - ganz schreckliche Frau....ich habe mich wirklich gefragt,wer von den beiden eigentlich das wahre Monster ist.Desweiteren frage ich mich,was das für Lehrer und Freunde sind.Ein paar Lehrer haben es mitbekommen,das etwas nicht stimm,aber haben sie etwas unternommen?! Nein......genau wie ihr "bester" Freund.Er hat immer wieder Anspielungen gemacht,was bei ihr zu Hause läuft,aber auch er hat nichts unternommen.Das ist das beste Beispiel dafür,das in der Not keiner helfen tut,man ist auf sich allein gestellt und das finde ich unsagbar traurig.

Mir ist das Schicksal von Hadley wirklich nahe gegangen und ich kann es als Mutter nicht nachvollziehen,wie man das seinem Kind antun kann,bzw. dabei zu schauen kann.Ich musste einige Male schlucken,bei dem was sie durchstehen musste.Dieses Buch ist sehr tiefgründig und realistisch.Ihr Kampf für Gerechtigkeit war bewegend,da sie ja keinerlei Unterstützung erwarten konnte und selbst darum kämpfen musste.Das sie am Ende trotzdem ihr Glück gefunden hat,hat mich sehr gefreut,denn sie und ihre Schwester haben es verdient.

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