Amy Hatvany Das Licht zwischen den Wolken

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Inhaltsangabe zu „Das Licht zwischen den Wolken“ von Amy Hatvany

Manchmal nimmt die Welt einem alles. Doch die Liebe einer Mutter überwindet jedes Hindernis.
Natalie ist fünfunddreißig, als sie erfährt, dass sie eine Schwester hat. Während sie selbst bei liebenden Adoptiveltern aufwuchs, wurde die damals vierjährige Brooke von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht und konnte nie verstehen, warum man sie von ihrer kleinen Schwester getrennt hatte. Doch es gibt eine Frage, auf die keine der beiden je eine Antwort erhalten hat: Warum hat ihre Mutter sie weggegeben? Gemeinsam machen sie sich auf die Suche, ohne zu ahnen, dass die Wahrheit ihr Leben für immer verändern wird.

Sehr schöne und emotionale Familiengeschichte

— momomaus3

4,5 Sterne von mir

— fraeulein_lovingbooks

Das Licht zwischen den Wolken ist ein Buch, das eine interessante Familiengeschichte entwirft. Mir fehlt es jedoch an Komplexität.

— jaylinn

Dies ist auf jeden Fall eines meiner bisherigen Buchhighlights des Jahres!

— nblogt

Unglaublich berührend. Eine ruhige und sensible Geschichte über 3 starke Frauen.

— TraumTante

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  • Das Licht zwischen den Wolken

    Das Licht zwischen den Wolken

    momomaus3

    19. August 2017 um 21:36

    Zunächst bedanke ich mich bei dem Bloggerportal und dem Randomhouse/Blanvalet-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Es hat mich sehr gefreut das Buch lesen und rezensieren zu dürfen. Titel: Das Licht zwischen den WolkenAutor: Amy HatvanyVerlag: Randomhouse / Blanvalet VerlagSeitenzahl: 512Preis: 19,99€ (Hardcover)Erscheinungsdatum: 26.06.2017Genre: Roman I N H A L T Manchmal nimmt die Welt einem alles. Doch die Liebe einer Mutter überwindet jedes Hindernis. Natalie ist fünfunddreißig, als sie erfährt, dass sie eine Schwester hat. Während sie selbst bei liebenden Adoptiveltern aufwuchs, wurde die damals vierjährige Brooke von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht und konnte nie verstehen, warum man sie von ihrer kleinen Schwester getrennt hatte. Doch es gibt eine Frage, auf die keine der beiden je eine Antwort erhalten hat: Warum hat ihre Mutter sie weggegeben? Gemeinsam machen sie sich auf die Suche, ohne zu ahnen, dass die Wahrheit ihr Leben für immer verändern wird. Heute ist ein schöner Tag… weil uns Amy Hatvany mit ihrem Roman 'Das Licht zwischen den Wolken' voll ins Herz trifft. (Quelle: Randomhouse ) C O V E R   &  T I T E L Das Cover ist in hellblau gehalten und zeigt zwei Vögelchen auf einem Baum und ein paar Blumen und Ranken, vielleicht sind mit den Vögelchen die zwei Schwestern aus der Geschichte gemeint. Der Titel passt sehr perfekt zu der Geschichte. A U T O R I N Amy Hatvany wurde 1972 in Seatle geboren, wo sie auch heute noch lebt. Sie studierte Soziologie an der Western Washington University und nachdem sie unterschiedliche Jobs ausgeübt hat, beschloss sie sich ganz dem Schreiben zu widmen. Z I T A T „Auf den Silberstreif am Horizont zu hoffen hatte sie längst aufgegeben; sie hatte gelernt, mit den Wolken zu leben.“ S C H R E I B S T I L Die Autorin hat einen leichten, emotionalen und flüssigen Schreibstil, mit dem sie es schafft zu fesseln. E I G E N E M E I N U N G Per Zufall habe ich dieses Buch im Internet gesehen und nachdem mir zuerst das Cover ins Auge gefallen ist, habe ich mir den Klappentext durchgelesen und danach stand für mich fest, dass ich es unbedingt lesen möchte. Kaum habe ich die Geschichte zu lesen begonnen, musste ich schon schwer schlucken und mehrmals weinen, so emotional berührten mich die Geschehnisse und das Leben der drei Frauen und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Jennifer sowie der Erzählerperspektive von Natalie und Brooke geschrieben. Während die Geschichte mit Jennifer, der jungen Mutter, die ihre Kinder weg geben musste, anfängt und immer weiter erzählt wird, lernen wir Natalie und Brooke erst als erwachsene Frauen kennen und in Rückblenden erfahren wir mehr über sie und ihr Leben. Jede der Frauen musste auf ihre Art und Weise im Leben kämpfen, wobei es Jennifer und Brooke am härtesten getroffen haben. Ich persönlich könnte mir nie vorstellen mein Kind wegzugeben, egal wie schwer und ungerecht das Leben wäre. Deswegen habe ich mich immer wieder versucht in Jennifer hineinzuversetzen, wie sie sich wohl gefühlt haben musste als sie zum Wohl der Mädchen entschied und sie weggab. Ich musste so weinen als ich diese Zeilen las...Und wie fühlten sich wohl die beiden kleinen Mädchen, deren Mama sie einfach weggibt....Ich konnte förmlich ihre Trauer fühlen, so verzweifelt waren sie alle. Auch in Brooke, die erst vier Jahre alt war, als ihre Mama sie weggab, habe ich mich versucht zu versetzen...wie musste sie sich fühlen als sie ohne des wichtigsten Menschen auf der Welt aufwachsen musste? Sich immer zu fragen warum ihre Mama sie und ihre Schwester weggegeben hat und ob sie sie irgendwann wieder zu sich nimmt. Als Erwachsene ist sie ein sehr vorsichtiger Mensch geworden, der nicht jedem traut. Nur Natalie, die als Baby adoptiert wurde, konnte wohlbehütet bei einer Pflegefamilie aufwachsen und hat deswegen ein für sie gutes Leben gehabt, das sie geprägt hat. Trotzdem möchte sie irgendwann auch herausfinden warum ihre Mutter sie weggegeben hat und macht sich auf die Suche nach ihr. Nachdem ich das Buch beendet habe, muss ich gestehen, dass ich mir ein klein bisschen anderes Ende gewünscht hätte, aber lest selbst und entscheidet was ihr davon haltet. Trotzdem musste ich wegen der ganzen Emotionalität einfach 5 Sterne vergeben. F A Z I T Die Geschichte ist eine emotionale Suche der beiden Schwestern nach der Wahrheit. Nach dem Finden von etwas Positiven in dieser grausamen Welt und nach dem Sinn hinter all dem. Ich empfehle das Buch allen, die emotionale Geschichten mögen.

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  • Sehr emotional und aufwühlend

    Das Licht zwischen den Wolken

    Maerchenfee

    15. August 2017 um 10:50

    Inhaltsangabe: Als Natalie erfährt, dass sie eine 4 Jahre ältere Schwester hat, ist sie bereits fünfunddreißig. Sie wurde damals im Alter von einem halben Jahr von liebevollen Eltern adoptiert, während Brooke leider nicht das Glück hatte und nur im Heim und bei verschiedenen Pflegefamilien aufgewachsen ist. Doch die beiden Schwestern finden wieder zusammen und machen sich auf die Suche nach ihrer Mutter Jennifer, um herauszufinden, warum sie sie damals weggegeben hat..... Meine Meinung: Puh, was für eine emotionale und mitreissende Geschichte. Sie wird abwechselnd aus der Sicht von Jennifer, Natalie und Brooke erzählt. Während wir Jennifers Leben aktuell mitverfolgen, sind Natalie und Brooke bereits erwachsen und wir erleben in Rückblicken und Erinnerungen, wie ihr bisheriges Leben verlaufen ist. Ich konnte mich in alle drei Charaktere hineinversetzen und für jeden Verständnis aufbringen. Natürlich mag es hartherzig, egoistisch und unverständlich wirken, wenn man seine Kinder weggibt. Doch Jennifer, die damals ins Gefängnis mußte, hatte gar keine andere Wahl, wenn es ihre Kinder einmal besser haben sollten als sie selbst. Doch war ihr natürlich nicht klar, wie unwiderruflich ihre damalige Entscheidung war und ich konnte ihren Schmerz nachvollziehen, als ihr klar wird, dass sie ihre Kinder niemals zurückbekommen wird. Natalie hat es ja auch sehr gut getroffen, sie wächst bei liebevollen Adoptiveltern auf, für die sie ihr ein und alles ist. Doch muß auch Natalie erstmal damit fertig werden, als sie erfährt, wie lange ihre Eltern ihr das wichtigste in ihrem Leben verschwiegen haben, da sie sich ja immer eine Schwester gewünscht hat. Die arme Brooke hat es am härtesten getroffen, doch getreu dem Motto, was dich nicht umbringt, macht dich nur härter, versucht sie ihr Leben zu meistern. Amy Hatvany hat einen wundervollen Schreibstil, der den Leser förmlich in das Leben der drei hineinzieht. Ich war mit den dreien so verbunden, dass ich beim Lesen alles um mich herum vergessen habe. Man kann das Buch nicht mehr zur Seite legen, weil man nur noch wissen will, wie das Leben für sie weiterging. An manchen sehr emotionalen Stellen habe ich aber doch eine Lesepause eingelegt und mußte die Geschichte erst etwas sacken lassen. Auf den Schluß, ob sie ihre Mutter finden und wie sie dann eventl. reagiert, war ich natürlich besonders gespannt. Das Ende war für mich auch wieder absolut nachvollziehbar. Auch das schöne Cover, was absolut zur Geschichte paßt muß lobend erwähnt werden, der Umschlag ist sehr zart beschichtet und man möchte immer drüberstreicheln. Dies war mein erstes Buch von Amy Hatvany und hat es gleich auf meine Jahresbestenliste geschafft. Da bleibt mir gar nichts anderes übrig, als schnellstens ihre anderen Werke auch noch zu lesen und ich hoffe sehr, dass sie mich genauso begeistern können.

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  • Schöne und rührende Familiengeschichte

    Das Licht zwischen den Wolken

    Natalie77

    25. July 2017 um 12:10

    Inhalt:Natalie wuchs als Einzelkind bei Adoptiveltern auf. Sie hätte gerne einen Bruder oder eine Schwester gehabt, doch dieser Wunsch ging nie in Erfüllung. Dann erfährt sie dass sie eine Schwester hat.Brooke, vier Jahre älter. Diese hatte nicht das Glück adoptiert zu werden und hat eine harte Kindheit hinter sich. Nun würde Natalie jedoch auch gerne erfahren warum ihre leibliche Mutter sie weg gegeben hat und macht sich auf die Suche ohne zu ahnen was sie damit auslöst.Meine Meinung:Das Licht zwischen den Wolken machte mich auf Grund des Titels aber auch der Geschichte der Schwestern neugierig. Am Ende war ich fast vollkommen zufrieden.Es ist erschreckend wie das Schicksal von Natalie und auch Brooke seinen Lauf nahm. Etwas irritiert war ich das auch die Sicht von Jennifer, die Mutter, so gut beleuchtet wurde, aber es war genau der richtige Weg um Vorurteile gar nicht erst aufkommen zu lassen. So liest man die Chronologie der Ereignisse, die aber nur zum Teil der Reihenfolge nach erzählt wird. Hin und wieder musste ich mich zurecht finden ob die Mädchen nun in der Gegenwart oder in der Vergangenheit sind, aber das war wirklich nur sehr selten der Fall. Meistens konnte man es sehr gut unterscheiden.Als Leser begleitet man Jennifer, Natalie und Brooke im Wechsel.Bei Jennifer wurde angefangen als Mutter erzählt sie von ihrem Leben mit ihren Mädchen und auch die Beweggründe sie wegzugeben. Sehr außergewöhnlich und auch nicht immer leicht zu ertragen, doch Nahe an der Realität. Außerdem wird ihr Lebensweg in der richtigen Reihenfolge erzählt.Anders bei Brooke und Natalie. Sie lernt man als Erwachsene in der Gegenwart kennen, sie erzählen über ihre Vergangenheit durch ihre Erinnerungen. Das Leben der Beiden konnte unterschiedlicher nicht sein.Während Natalie adoptiert wurde und in behütenden Verhältnissen groß wurde, musste Brooke eine Pflegefamilie nach der anderen hinter sich lassen, die Zeit dazwischen verbrachte sie in einem staatlichen Heim. Ein schlimmes Schicksal, wenn man es so liest und man möchte hoffen das es nur Fiktion ist, doch ich befürchte es geht vielen Kinder so wie Brooke. Man kann gut verstehen warum sie so verkorkst ist. Wobei manche gewiss noch schlimmer dran sind.Am Ende läuft alles auf das Warum hinaus und ob es eine Familienzusammenführung geben kann und wird. Hier und da gab es Sachen die etwas unrealistisch waren, das hatte aber weniger mit der eigentlichen Geschichte zu tun und ist für mich deswegen nicht so wichtig, doch es ist mir aufgefallen weil es unrealistisch ist und das in einem Buch das sehr Realitätsnah geschrieben ist.Amy Hatvany hat hier eine schöne und rührende Familiengeschichte erzählt auf die es am Ende ankommt. Es war eine interessante und fesselnde Lektüre bei der die 512 Seiten kaum auffielen.

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  • Das Licht zwischen den Wolken

    Das Licht zwischen den Wolken

    Kleine8310

    23. July 2017 um 00:09

    Lesegrund:  Auf dieses Buch bin ich aufgrund der Thematik aufmerksam geworden. Ich habe mich sehr auf's Lesen gefreut und mir eine Geschichte voller Emotionen davon erhofft.   Handlung:  In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Natalie. Natalie ist fünfunddreißig Jahre alt, als sie erfährt, dass sie eine Schwester hat. Während sie selbst von liebevollen Adoptiveltern aufgezogen wurde, hatte die damals vierjährige Brooke es deutlich schwerer, denn das Mädchen wurde von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht. Die Trennung von ihrer kleinen Schwester wog für sie ebenfalls schwer und beide Frauen umtreibt auch Jahre später noch die Frage nach ihrer leiblichen Mutter. Gemeinsam machen sich die beiden Schwestern auf die Suche und stoßen auf eine Wahrheit, die ihr beider Leben nachhaltig verändern wird.    Schreibstil:  Der Schreibstil von Amy Hatvany hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt bildhaft und versteht es sehr gut die beschriebenen Emotionen so darzustellen, dass sie bei mir als Leserin angekommen sind. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Natalie, Brooke und ihrer Mutter Jennifer, was einen tollen Rundumblick geschaffen hat. Charaktere:  Die Charaktere hat Amy Hatvany gut ausgearbeitet. Sie waren facettenreich und haben, nicht nur durch ihre jeweiligen Geschichten, mein Interesse geweckt und zudem durchweg aufrecht gehalten. Ich mochte die Mischung aus Unterschieden und Gemeinsamkeiten bei den Protagonistinnen sehr gerne.   Spannung:  Den Spannungsbogen hat die Autorin gut gehalten. Zu Beginn konnte man noch rätseln und nach und nach erfährt man genaueres. Der Anfang der Geschichte hätte, in meinen Augen, ein kleines bisschen dichter seien können, aber als wirklich störend empfand ich das eher langsam steigende Tempo nicht.   Emotionen:   Die Emotionen waren, für mich, das große Plus an dieser Geschichte und genau das hatte ich mir ja auch erhofft. Ich fand die Inhalte bewegend, ohne kitschig oder klischeehaft zu werden und Amy Hatvany hat ein Händchen dafür die Gefühle ihrer Charaktere so rüberzubringen, dass sich mich als Leserin ebenfalls erreicht haben.   "Das Licht zwischen den Wolken" ist eine sehr schöne und emotionale Geschichte, die mich mit den Themen Familie, Sinn, Suchen und Finden toll unterhalten hat!

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  • Ein Familiendrama das zu Herzen geht

    Das Licht zwischen den Wolken

    tootsy3000

    18. July 2017 um 16:19

    Mein erstes Buch der Autorin. Mich hat besonders die Thematik in der Geschichte angesprochen und interessiert. Seine Kinder wegzugeben ist oft ja ein letzter Ausweg für eine Mutter, aus welchen Gründen auch immer. Oft ist es wohl so, dass es den Kindern dann wirklich besser geht, es ihnen an nichts fehlt, sie in eine neue Familie adoptiert werden. Doch wie ergeht es Kindern, besonders Geschwister, die nicht zusammen bleiben dürfen, die nicht zusammen in ein neues Umfeld kommen, zusammen Groß werden können? Amy Hatvany hat daraus eine gute Geschichte gedreht, die mich manchmal emotional sehr stark berührt hat, die mich am Ende dann doch etwas Ratlos zurück ließ. Die Geschichte oder viel mehr das Drama um Jennifer, Brooke und Natalie wird in abwechselnden Handlungssträngen erzählt. Am Anfang steht immer der Name der Person, welche gerade im Zentrum der Erzählung steht. Jennifer kommt man auf diesen Seiten besonders nahe, da ihr Part in der ich-Form erzählt wird. Dadurch hat man besonders zu ihrer Person eine feste Bindung. Jennifer ist eigentlich eine liebende Mutter. Leider hat sie in ihrem Leben einige Entscheidungen getroffen, die für ihr Dilemma eine gewichtige Rolle spielen. Auch ihre eigene Mutter trifft in gewisser Weise eine Schuld. Auf jeden Fall sitzt Jennifer mit ihren beiden Mädels auf der Straße. Es ist nicht immer leicht für Brooke und Natalie essbares aufzutreiben. Manchmal erbettelt sie etwas Geld oder Lebensmittel. Manchmal muss sie aber auch stehlen um die Mädels nicht verhungern zu lassen. Bei einer ihrer “Einkaufstouren” wird Jennifer dann erwischt. Die Mädchen kommen in staatliche Obhut und Jennifer muss ins Gefängnis, da es nicht ihr erstes Delikt ist. Aus Verzweiflung und um ihren Töchtern ein besseres Leben zu ermöglichen, willigt Jennifer schließlich ein und gibt die Beiden zur Adoption frei. Sie war davon überzeugt, dass die Mädchen nicht getrennt werden und zusammen aufwachsen würden. Die junge Frau verzweifelt an dieser Entscheidung schier, möchte am Liebsten sterben. Dieser Teil war schon sehr dramatisch zu lesen und sie tat mir von herzen leid. Dieser Teil der Geschichte spielt in einer Zeit, in der das Jugendamt noch anders agiert hat, als es wohl heute der Fall sein würde. Sicher bin ich mir da natürlich nicht. In jedem Fall fand ich es sehr dramatisch, besonders da Jennifer ihre Kinder nie mehr wieder sehen durfte, weil sie alle Rechte an ihnen abgegeben hat. Über Brooke und Natalie erfährt man auch, wie es ihnen ergangen ist. Besonders Brooke hat es schwer getroffen. Sie wurde nicht adoptiert, wurde von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht und musste schließlich im Kinderheim bleiben. Das hat mich echt schockiert. Vor allem, dass da von Seiten des Staates nie versucht wurde, sie wieder mit ihrer Mutter zusammen zu bringen. Ihre Betreuerin wusste, wie das Mädchen an ihrer Mutter hing und wie verzweifelt sie Tag für Tag, Monat für Monat auf die Rückkehr ihrer Mutter gehofft hatte. Das war echt schlimm und zeigt auch, dass auch der Staat nicht immer alles richtig macht. Vielleicht lag es aber wirklich an der Zeit. Doch auch nachdem das Mädchen erwachsen war, hatte es kein Anrecht auf Einblick ihrer Akte. Da blieb alles fest verschlossen. Auch über den Verbleib der Schwester konnte sie nichts in Erfahrung bringen. Dass aus Brooke eine verschlossene Erwachsene wurde, war keine Überraschung. Wird man von einer Familie in die nächste Abgeschoben und bekommt man keinen Rückhalt wenn es mal schwierig wird, ist das wohl ein Charakterzug der zum eigenen Schutz dient. Natalie hat es gut getroffen. Sie wurde in eine liebevolle Familie adoptiert. Sie hat aber auch erst als Teenager erfahren, dass ihre Eltern ihre leiblichen Eltern sind. Besonders die Mutter wollte mit allen Mitteln verhindern, dass Natalie davon erfährt.  Am Schlimmsten war natürlich dann, dass Natalie zu dieser Zeit aber nicht erfuhr, dass sie noch eine ältere Schwester hat. Die Gründe für dieses Verschweigen liefert die Geschichte natürlich, sie machen mir die Adoptivmutter nicht wirklich sympathisch und ich konnte und kann dieses Vorgehen nicht verstehen. Dient zum Dramaeffekt der Geschichte und hat definitiv gewirkt. Eigentlich ist “Das Licht zwischen den Wolken” eine recht runde Sache. Der Schreibstil ist gut, die Charaktere passen zur Geschichte und die Schicksale aller drei Protagonisten gehen einem doch recht nahe. Mit dem Ende kann ich mich leider nicht recht anfreunden. Natürlich ist mir klar, dass es in Familiensachen nicht immer ein happy End geben kann. Doch Jennifer wirkte auf mich immer als so verzweifelt wenn es um ihre Mädels ging, mit den Jahren wirkte sie sogar gewachsen an dem Drama. Die Autorin hatte aber ein anderes Ende für die Drei geplant, was natürlich ok ist, andererseits aber wieder Fragen offen ließ.Mein Fazit: Ein gut geschriebenes Familiendrama das zu Herzen geht, mit einigen Längen in den Erzählsträngen und einem Ende das mir persönlich dann doch nicht so recht zusagen will. Ich verlange kein Happy End, doch dieses Ende lässt dann doch wieder zu viele Fragen offen, vor allem wirft es auf Jennifer an sich ein schlechtes Licht und als grundschlechte Person oder unfähige Mutter hätte ich sie so nie in der Geschichte gesehen, dass die Autorin ein solches Ende wählen musste.

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  • Das Licht zwischen den Wolken

    Das Licht zwischen den Wolken

    fraeulein_lovingbooks

    16. July 2017 um 18:20

    Inhalt Natalie ist fünfunddreißig, als sie erfährt, dass sie eine Schwester hat. Während sie selbst bei liebenden Adoptiveltern aufwuchs, wurde die damals vierjährige Brooke von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht und konnte nie verstehen, warum man sie von ihrer kleinen Schwester getrennt hatte. Doch es gibt eine Frage, auf die keine der beiden je eine Antwort erhalten hat: Warum hat ihre Mutter sie weggegeben? Gemeinsam machen sie sich auf die Suche, ohne zu ahnen, dass die Wahrheit ihr Leben für immer verändern wird.(Quelle: Klappentext)  Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Natalie hat bis zur Geburt der Kinder als Rechtsanwältin gearbeitet und nun hat sie ihre Leidenschaft als „Bäckerin für Süßwaren“ zum Job gemacht. Sie liebt den manchmal stressigen Job und freut sich, das sie gleichzeitig noch ihre zwei Kinder aufwachsen sehen kann. Ihr Mann ist ebenfalls Jurist und übt seinen Job mit großem Ehrgeiz aus, der sich leider auch oft auf das Privatleben auswirkt. Ihre Beziehung zu ihren Eltern ist gut, auch wenn es immer wieder Situationen gibt, in denen sie sich voneinander entfernen, z.B. wenn das Thema Adoption zur Sprache kommt. Natalie wurde mit sechs Monaten adoptiert und möchte jetzt endlich die leibliche Mutter kennenlernen, doch davor muss sie erst die Nachricht verdauen, das sie eine Schwester hat, die ebenfalls zur Adoption freigegeben wurde. Natalie macht sich allen Widerständen zum Trotz auf die Suche und findet schließlich Brooke. Ihre vier Jahre ältere Schwester – die beiden verstehen sich auf Anhieb. Bis es zum Streitthema „Mutter“ kommt…Ich mochte Natalie von der ersten Seite an – sie ist eine leidenschaftliche Frau, die ihre Familie liebt. Auch Brooke bezieht sie schnell in den engen Kreis ein und kümmert sich um sie. Selbst nach einigen Jahren merkt man ihr ihre Schüchternheit und ihre Unsicherheit noch ein wenig an, aber das macht sie nur noch sympathischer. Niemand kann sich um 180 Grad ändern und dann eine vollkommen neue Person sein. Brooke ist die Schwester, die nie eine richtige Familie gefunden hat – Pflegefamilien haben sie nie lange bei sich behalten, weil sie als Problemfall galt und sich gerne mit anderen angelegt hat. Lange Jahre hofft sie, dass die Mutter sie abholen wird, aber nichts passiert – also gibt sie die Hoffnung auf und baut sich mit 18 Jahren ihr eigenes Leben auf. Sie nimmt sich mit einer anderen jungen Frau ein Zimmer und beginnt ihre Karriere als Kellnerin. In unterschiedlichen Restaurants. Brooke ist glücklich und denkt kaum noch an die Mutter, nur an die kleine Schwester. Sie möchte Natalie gerne wiedersehen, auch wenn sie die Hoffnung schon aufgeben hat. Bis plötzlich das Handy klingelt und eine gemeinnützige Organisation, die bei Adoptionen hilft, in der Leitung ist…Brooke ist ebenfalls eine sehr sympathische Frau und ich habe mich gefreut, das sie ihr Leben auf die Reihe bekommen hat. Und nicht auf die schiefe Bahn geraten ist. Ihre kleine Nebengeschichte fand ich wirklich schön und ich bin etwas traurig, das ich Brooke jetzt gehen lassen muss. Jennifer ist die leibliche Mutter von Nat und Brooke. Sie verliert ihre Kinder als sie beim Ladendiebstahl erwischt wird und von allen Rechten zurücktreten muss. Es folgen zwei Jahre Gefängnis und nach der Entlassung ein Rückfall. Sie muss wieder für deutlich längere Zeit ins Gefängnis und beginnt dort ihr Leben langsam aber sicher in geordnete Bahnen zu lenken. Mit der Hilfe eines neuen Programmes, in dem sie nach ihrer Entlassung weiterarbeitet und ihr Glück findet.Jennifer ist kein einfacher Charakter und ich fand sie nicht ein einziges Mal sympathisch. Sie kümmert sich nur um sich und versucht mit den Briefen ihr Gewissen zu erleichtern. Ihre Handlung zurechtfertigen und zu merken, das alles richtig war. Ab und zu verschwendet sie im Laufe der Jahre ein paar Minuten ihrer Zeit mit den Gedanken an ihre zwei Kinder, mehr aber auch nicht. So eine Frau hätte nie Mutter werden dürfen. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.Erzählt wird aus der Sicht von Natalie, Brooke und Jennifer, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.Die Autorin fesselt einen an die Geschichte und ich konnte einfach nicht mit dem Lesen aufhören, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit den Frauen weitergeht. Im letzten Jahr war ich vollkommen hin und weg von „Ein Platz in deinem Herzen“ und dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an „Das Licht zwischen den Wolken“ – und die Autorin hat mich nicht enttäuscht. Das Ende passte perfekt zur Geschichte, aber mich hätte es wirklich interessiert, was Natalie und Brooke zu den Briefen sagen. Dieser Punkt fehlte mir für eine abgerundete Story.Es ist eine packende Familiengeschichte mit Höhen und Tiefen, mit neuen Freundschaften, vielen Ängsten und Hass. Kurz: ein klasse Buch, das man unbedingt lesen muss. Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung. ,5 Sterne

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  • Interessante Familiengeschichte

    Das Licht zwischen den Wolken

    jaylinn

    16. July 2017 um 16:58

    Viele von euch konnte meine Aufnahme von Das Licht zwischen den Wolken bereits auf Instagram begeistern. Heute möchte ich euch meine Gedanken zu Amy Hatvanys neuem Roman mitteilen. Allgemeines: Das Licht zwischen den Wolken ist am 26.06.2017 als gebundenes Buch bei Blanvalet erschienen. Unter dem Originaltitel Somewhere out there, der inhaltlich eine ganz andere Perspektive beleuchtet, ist es bereits 2016 erschienen. Autorin Amy Hatvany lebt und schreibt in Seattle. Inhalt: „Manchmal nimmt die Welt einem alles. Doch die Liebe einer Mutter überwindet jedes Hindernis. Natalie ist fünfunddreißig, als sie erfährt, dass sie eine Schwester hat. Während sie selbst bei liebenden Adoptiveltern aufwuchs, wurde die damals vierjährige Brooke von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht und konnte nie verstehen, warum man sie von ihrer kleinen Schwester getrennt hatte. Doch es gibt eine Frage, auf die keine der beiden je eine Antwort erhalten hat: Warum hat ihre Mutter sie weggegeben? Gemeinsam machen sie sich auf die Suche, ohne zu ahnen, dass die Wahrheit ihr Leben für immer verändern wird.“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)   Meine Meinung: Das Licht zwischen den Wolken hat mich bereits durch sein Cover auf sich aufmerksam gemacht. Es überzeugt optisch auf ganzer Linie. Die Kombination von Titel, Cover und den gewählten Farben passt einfach perfekt zusammen und erzeugt beim Leser eine gewisse Erwartungshaltung. Leider konnte mich der Inhalt hingegen nicht auf ganzer Linie von sich überzeugen. Woran das liegt, möchte ich euch im Folgenden erläutern. Der Autorin gelingt es, einen Plot zu entwickeln, der auf den ersten Blick spannend und faszinierend wirkt. Sie erschafft eine Familiengeschichte, die mich in ihren Bann schlagen konnte, und der ich gerne folgen wollte. Verschiedene Perspektiven und Charaktere stehen im Mittelpunkt ihrer Erzählung. Aber vor allem geht es um die beiden Schwestern Natalie und Brooke, die als Kinder voneinander getrennt worden sind. Beide Schwestern wirken auf ihre ganz eigene Art und Weise sympathisch auf den Leser. Ich konnte mich trotz ihrer Unterschiedlichkeit mit beiden identifizieren und habe in großen Teilen auch die Beweggründe beider Frauen nachvollziehen können. Was mich jedoch an Protagonistin Natalie kontinuierlich gestört hat, ist, dass sie stets ihren Mann verteidigt, entschuldigt und ihn permanent vor sich selbst rechtfertigt. Egal, was er getan hat  – oder eben nicht getan hat –  sie hatte stets eine Erklärung dafür parat. Als Leser empfand ich das als unpassend, denn ich konnte die Beweggründe ihres Mannes nicht immer so gut nachvollziehen wie die Protagonistin selbst. Ihre Ausführungen wirkten manchmal etwas mit dem moralischen Zeigefinger gedacht. Ich hätte mir an diesen Stellen lieber selbst Gedanken über die Handlungsmotivation ihres Ehemannes gemacht. Zudem wirkt Natalie durch diese Erklärungen nicht so stark wie sie eigentlich sein könnte oder sein sollte. Das Licht zwischen den Wolken liest sich insgesamt gut. Das hört sich vielleicht nicht allzu überzeugend an, oder? Es liest sich gut, aber dabei mangelt es dem Roman leider an gewünschter und erwarteter Komplexität. Ich habe schon viele Familiengeschichten gelesen und bei diesem Roman das Gefühl, dass es ihm an einigen Stellen an Originalität fehlt. Natürlich ist er berührend und hat mich zum Nachdenken angeregt. Natürlich ist es ein Buch, mit dem ich gerne meine Zeit verbracht habe. Aber so oder ähnlich wie Das Licht zwischen den Wolken sind viele Geschichten aufgebaut, die ich bereits gelesen habe. Fazit: Das Licht zwischen den Wolken ist ein Buch, das eine interessante Familiengeschichte entwirft. Mir fehlt es jedoch an Komplexität und Originalität. Deshalb kann ich nur eine 3-Herzen-Bewertung vornehmen. Ich bin gespannt, wie Autorin Amy Hatvany sich weiterentwickeln wird, und möchte gerne mehr von ihr lesen.

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  • Eins der Buchhighlights 2017

    Das Licht zwischen den Wolken

    nblogt

    14. July 2017 um 21:05

    Dieses Buch ist nach „Ein Platz in deinem Herzen“ mein zweites Buch von Amy Hatvany und es hat mich so sehr gefesselt, dass es mir schwer fiel es aus der Hand zu legen. Das Buch ist überaus emotional geschrieben, so dass man beim Lesen ggf. eine Packung Taschentücher zur Hand haben sollte.  In diesem Roman dreht sich alles um Natalie, Brooke und Jennifer, die miteinander verwandt sind. Jennifer musste ihre beiden Kinder im Alter von 6 Monaten bzw. 4 Jahren in staatliche Obhut geben, als sie ins Gefängnis muss. Während die kleine Natalie bei liebevollen Adoptiveltern aufwächst, hat ihre ältere Schwester Brooke es nicht so gut. Sie wird von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht, ohne jemals ein echtes zu Hause zu haben. Im Alter von 35 erfährt Natalie, dass sie noch eine Schwester hat und macht sich auf die Suche nach ihr.  Das Buch erzählt nach und nach die Ereignisse aus Sicht von Natalie, Brooke und Jennifer. Während bei Natalie kaum Kindheitserinnerungen eingestreut werden, erfährt man als Leser durchaus sehr viel von Brookes Kindheitserlebnissen. Gleichzeitig erfährt man nach und nach, wie es Jennifer nach dem Verlust ihrer Kinder ergeht und was dazu geführt hat, dass sie nie wieder Kontakt mit ihren Kindern hatte. Die beschriebenen Ereignisse werden schonungslos ehrlich dargestellt, so dass der Inhalt einem wirklich zu Herzen geht. Man leidet vor allem mit Brooke und Natalie mit, die beide eine zerrissene Seele haben, aber dennoch versuchen das Beste aus ihrem Leben zu haben. Anhang von Natalies Leben sieht man gleichzeitig, wie Brookes Leben hätte verlaufen können, wenn sie sich selbst und auch andere ihr die Chance gegeben hätte.  Das Buch und sein Inhalt hängt einem auch beim Weglegen noch nach. Man grübelt über die Ereignisse nach und versucht alles gelesene nochmals zu rekapitulieren. Das Buch lässt einem kaum los, so dass man Mühe hat es aus der Hand zu legen bzw. nicht sofort weiterlesen zu wollen. Mit einer schonungslosen Ehrlichkeit lässt Amy Hatvany ihre Charaktere deren Gefühle offenbaren, so dass man einen tiefen Einblick in das Seelenleben der Figuren erhält. Gerade die verschiedenen Sichtweisen und Beschreibungen der Vergangenheit machen die Geschichte so lesenswert. Man merkt sehr schnell, dass nicht alles nur schwarz und weiß ist, sondern das Leben voller Nuancen von allem ist. Dieser Roman lässt einen als Leser selbst entscheiden, ob man Jennifer vergeben würde oder nicht. Das Ende ist zwar in sich geschlossen, gleichzeitig lässt es aber auch Raum zum Weiterdenken.  Für mich ist dieses Buch ein emotionales Lesemuss, dass sich leicht lesen lässt und einem gleichzeitig aber auch extrem zu Herzen geht. Dies ist auf jeden Fall eines meiner bisherigen Buchhighlights des Jahres! Note: 1

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