Amy Hest Ich bin nicht müde, Mama Bär

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Inhaltsangabe zu „Ich bin nicht müde, Mama Bär“ von Amy Hest

Gemütlich wie ein kuscheliger Winterabend Am ersten Wintertag kann Mia Bär nicht einschlafen, denn es schneit und das ist viel zu aufregend! »Aber alle Bären schlafen den ganzen Winter lang. Weil Bären das so machen«, sagt Mama Bär. Doch Mia Bär ist immer noch nicht sicher. Die Sterne und der Mond werden ihr fehlen, genauso wie sie es vermissen wird, die Hügel hinter dem Haus hinunterzurollen, und natürlich wird sie auch Mama Bär vermissen. Doch Mama Bär ist sich ganz sicher, dass im Frühling alle wieder beisammen sind: die Sterne, der Mond, die Hügel und natürlich Mama und Mia Bär. Beruhigt schläft Mia Bär da ein, weil Bären das so machen.

Eine wunderschöne, einfühlsame, winterliche Abendgeschichte, die auch den Winterschlaf der Bären thematisiert.

— Kinderbuchkiste
Kinderbuchkiste

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  • eine wunderschöne, winterliche Geschichte, die man am besten eingekuschelt genießt

    Ich bin nicht müde, Mama Bär
    Kinderbuchkiste

    Kinderbuchkiste

    01. May 2017 um 17:06

    Eine winterliche Gute Nacht GeschichteWer kennt das nicht?Es ist Abend, die Kinder liegen im Bett und man hätte endlich ein wenig Zeit für sich, da steht plötzlich wieder ein Kind im Raum.Genau so geht es Mutter Bär an diesem winterlichen Abend.Die letzte gemeinsame Nacht vor dem Winterschlaf, der Mia ein klein wenig Angst macht. Sehr einfühlsam und behütend geht die Bärenmutter auf die Wünsche und Sehnsüchte der kleinen Mia ein und kommt so zu einer unerwarteten, wunderbaren Nacht, die auch einen kleinen Abschied darstellt.Sehr stimmungsvolle, warme Impressionen einer eigentlich kalten, verschneiten Winternacht erwarten den Leser und Betrachter dieser wunderschönen Geschichte, die nicht nur als Gute Nacht Geschichte gelesen werden sollte.Mitten im Wald geschützt von hohen Tannen steht das rote kleine Haus der Familie Bär.Draußen ist es kalt geworden. Der Schnee hüllt alles in ein.  Die erste Winternacht bricht an.Mia liegt im Bett und kann irgendwie noch nicht schlafen.  Draußen schneit es. Dicke Schneeflocken fallen langsam hinunter. Mia geht hinunter zu ihrer Mutter, die sich wundert, dass Mia noch nicht schläft.Mia erzählt von den Schneeflocken, die sie aus dem Fenster beobachte hat und da hat die Mutter eine Idee.Sie macht Toast und etwas zu trinken.Gemeinsam kuscheln sie sich in den großen Sessel, essen Toast und schauen dem Schneetreiben zu.Hin und wieder gähnt einer, doch Mia kann immer noch nicht einschlafen.Die Mutter erklärt ihr, das Bären im Winter schlafen, weil es immer so war und immer so sein wird. Weil Bären das eben so machen.Mia, versteht das nicht.Wenn sie den ganzen Winter schlafen soll, dann sieht sie den Schnee und die Sterne am Himmel nicht. Auch den Mond nicht und den Hügel vor dem Haus, den sie so gerne hinunterkullert.So ziehen sie sich an und stampfen den verschneiten Hügel hoch um kurz darauf , ein letztes Mal hinunterzurollen. Nun wird es aber Zeit ins Bett zu gehen.Die Mutter kuschelt Mia ganz fest in ihr Bettchen ein. "Meine Mama wird mir fehlen!"Sagt Mia, und es klingt sehr traurig, doch die Mutter beruhigt sie, erzählt ihr von dem was sie im Frühling alles gemeinsam erleben werden.Und so schläft Mia friedlich in ihren Winterschlaf hinein.Die Geschichte endet mit dem wunderbaren Bild von Mutter Bär und Mia, die friedlich, eng aneinander gekuschelt in ihrem gemütlichen Bett liegen.Es ist eine sehr stimmungsvolle, aber für sehr empfindsame Kinder, vielleicht auch etwas traurige Geschichte.Man selbst kennt sein Kind ja sehr genau, sollte man den Eindruck haben, die Geschichte überfordert sie, dann kann man gut einige Stellen beim Vorlassen auslassen.Die Stelle:" Mama wird mir fehlen" ist hier wohl der Satz der weg gelassen werden sollte.Anderseits ist es auch wichtig, dass Kinder ein Gefühl für kleine Abschiede erfahren.Das Buch endet mit der Aussicht aufs Frühjahr, also einer sehr warmen, positiven Vorfreude.Ja, und mit dem letzte Bild auf dem wir Mutter und Tochter friedlich schlafen sehen, was wiederum ein für Kinder positiver, zufriedener Abschluss ist, der Zeit, dass Mia nicht allein ist.Von unseren Lesekindern gab es sehr unterschiedliche Reaktionen auf das Buch, die durchweg positiv waren.Bei den einen war es die winterliche Stimmung, die sie am eindrucksvollsten empfanden, bei den anderen die Tatsache, dass die Mutter sich so liebevoll um Mia kümmert und ihr quasi ihre Wünsche erfüllt.Ein Kind ( von 8) meinte: "Oh, das ist ja irgendwie auch traurig. Schön traurig."Auf die Nachfrage was sie mit "schön traurig" meint erklärte sie:"das sei wie bei Liebesfilmen, da ist auch eine traurige Stelle und am Ende ist alles wieder so richtig schön."Ich glaube, diese Aussage trifft es am Besten.Die Bilder laden zu träumen ein. Lassen eine ruhig werden und versetzen einen in eben eine solche winterliche und dennoch warme abendliche, nächtliche Stimmung, die einem das Bedürfnis gibt sich einzukuscheln und der Geschichte zu lauschen.

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  • Für Kinder, die Angst davor haben einzuschlafen

    Ich bin nicht müde, Mama Bär
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    08. December 2016 um 08:40

    Es ist Winter und es schneit seit vielen Stunden. Doch als Zeit ist am Abend zu Bett zu gehen, kann die kleine Mia Bär nicht einschlafen. Sie steht am Fenster und schaut den Schneeflocken zu. Ihre Mama Bär ist sehr verständnisvoll. Sie macht schnell noch ein paar Toasts mit Zimt und geht nach oben in das Zimmer ihrer Tochter. Sie setzt sich neben sie in einen Sessel und versucht ihr zu erklären, dass Bären im Winter schlafen müssen. Die Bärenkinder ebenso wie die Bärenmütter.Doch Mia Bär will nicht. Viele Dinge, die sie ihrer Mutter nacheinander benennt, werden ihr fehlen. Die Mutter betrachtet sie alle mit ihr. Den Mond, die Sterne, ja sie geht sogar noch einmal mit raus in den Schnee, wo sie miteinander vom allerhöchsten Hügel hinunterpurzeln.Langsam wird Mia wirklich müde. Und als die Mama Bär ihr versichert, alles was sie so liebt, auch sie selbst, werde im Frühling noch da sein, da kann Mia in den Armen ihrer Mutter gut einschlafen.Alles wird beim Aufwachen so sein, wie vorher. Genau wie bei dem kleinen Kind, dem man dieses schöne Gute-Nacht-Buch vorliest, und das vielleicht Angst davor hat, einzuschlafen.

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