Amy J. Brown

 4.7 Sterne bei 3 Bewertungen

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Sehnsucht nach Mehr

Sehnsucht nach Mehr

 (3)
Erschienen am 05.07.2017

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HelmiSchausbergers avatar

Rezension zu "Sehnsucht nach Mehr" von Amy J. Brown

Ein sympathischer Aufbruch in die Freiheit
HelmiSchausbergervor einem Jahr

Die junge, sympathische Emily ist eine Gefangene ihres ereignislosen Lebens, das nicht nur vom Tod ihrer Mutter und den damit verbundenen Verlustängsten beherrscht wird, sondern vor allem von ihrem kontrollierenden Vater.

Mit Hilfe ihrer (tollen) besten Freundin Lena bricht sie kurzerhand aus ihrem Gefängnis aus und flüchtet einfach nach Schottland, um endlich Abenteuer zu erleben, wie sie sagt. Eigentlich will sie aber nur ihr Leben leben und frei sein. Zu Hause scheint das nicht möglich.

Ihr „Abenteuer“ begegnet Emily schließlich in Gestalt des einfühlsamen Joshua. Und das führt nicht nur zu einem Konflikt mit Lena, damit spitzt sich auch die Beziehung zu ihrem dominanten Vater dramatisch zu. Aber – und sehr rührend! - Emilys verstorbene Mutter ist stets an ihrer Seite, sie ist nie alleine.

Unter anderem dadurch, dass sich die Autorin für eine Erzählung im Präsens entschieden hat, sind wir der Protagonistin gleich sehr nahe. Auch deshalb liest sich „Sehnsucht nach Mehr“ relativ schnell. Einfach runterladen!

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Samiradurig721s avatar

Rezension zu "Sehnsucht nach Mehr" von Amy J. Brown

Eine schöne Geschichte der aber etwas fehlt.
Samiradurig721vor einem Jahr

Dieses Buch fängt gut an und man kommt sehr schnell in die Geschichte.

Die Figuren sind sympathisch (ausser einer) und man kann sie sich gut vorstellen.

Allerdings geht alles sehr schnell und man hat kaum Zeit, sich an eine Situation zu gewöhnen. Die Geschehnisse werden überstürzt und das Ganze kommt einem wie vorgespult vor.

Emily, die Hauptprotagonistin, setzt sich endlich bei ihrem Vater durch und reist mit ihrer besten Freundin nach Schottland. Und auch da hätte es echt super werden können! Dieses Land interessiert mich auch sehr und auch ich träume davon, eines Tages dorthin zu gehen. Aber alles geht viel zu schnell. Emily kommt an, sieht einen hübschen jungen Mann, und oh! am nächsten Tag sind sie zusammen.

Leider geht es mir oft so, in kurzen Büchern (etwa 100 Seiten), dass alles einfach zu schnell geht.

Aber abgesehen vom Tempo, ist die Geschichte sehr schön, und ich habe sie mir in meiner Vorstellung noch ausgeschmückt, um sie etwas vollständiger zu machen.

Es geht darum, was man sich vom Leben wünscht, dass wir unser Leben selber führen müssen und darum, dass Träume da sind, um erfüllt zu werden.

Ich bin schon immer der Meinung, dass jeder es verdient, sein Leben so zu gestalten, dass er am Schluss glücklich darauf zurück schauen kann und nichts vermisst.

Und genau das möchte uns die Autorin mitteilen.

Leider ist auch das Ende sehr hektisch und das Happy End wird nur angedeutet. Es ist als, fehle das echte Ende. Aber dazu habe ich ja meine blühende Fantasie, um mir vorzustellen, was noch schönes passieren könnte.

 

Fazit:

„Sehnsucht nach mehr“ ist eine schöne Geschichte, die uns zum Nachdenken bringt, hätte aber durchaus noch Potenzial, um ein paar weitere Seiten zu füllen.

Ich bin unschlüssig wegen der Sterne… 3 oder 4? Da die Geschichte in Schottland spielt, und ich von diesem Land träume (ja, trotz der Kälte) mache ich wieder mal ein Kompromiss und es gibt 3 ½  ZebraSterne.

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juergenalberss avatar

Rezension zu "Sehnsucht nach Mehr" von Amy J. Brown

Ein starkes Stück
juergenalbersvor einem Jahr

Ganz offen: Das ist nicht mein normales Genre. Ich tummel mich normalerweise im Krimi-Bereich, auch mal Thriller oder Fantasy. Bereits die sehnsuchtsvoll dargestellten (meist weiblichen) Protagonisten auf den Covern verursachen bei mir eine Kaufhemmung. Nun wurde mir diese Buch von einer Freundin warm ans Herz gelegt. "Da geht es um die Abnabelung einer Tochter vom übermächtigen Vater, das muss dich doch interessieren". Ja, ich habe mal Psychologie studiert, was im Umkehrschluss allerdings nicht heißt, ich möchte mein Leben nur noch Bücher mit psychologischem Tiefgang lesen. Oh bitte... Wie auch immer, ich hab mich überreden lassen. Und habe es nicht bereut. Tatsächlich geht es um den klassischen Konflikt: Vater starke Persönlichkeit, Mutter nicht vorhanden, Tochter hat gelernt zu gehorchen. Aber, was nach problembeladener, schwerer Kost klingt, hat Amy J. Brown schön weich und locker in eine Art Roadmovie, eine Ausreißergeschichte verpackt. An manchen Stellen fühlte ich mich an Kurt Tucholskys "Schloss Gripsholm" erinnert, einen Sommerroman, den ich sehr liebe. Liebe und Sehnsucht vermischt die Autorin gekonnt mit der qualvollen Suche nach einer eigenen Persönlichkeit, dem suchen nach einem selbstbestimmten Schicksal. Soweit ich es richtig verstanden habe, ist "Sehsucht nach Mehr" ein Debütroman. Dafür ist der Autorin ein wirklich starkes Stück gelungen. 

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