Amy Kathleen Ryan Sternenfeuer - Vertraue Niemanden

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Inhaltsangabe zu „Sternenfeuer - Vertraue Niemanden“ von Amy Kathleen Ryan

Aus der Reise des Raumschiffs Empyrean zu einem weit entfernten Planeten ist ein Kampf um Leben und Tod geworden: Kieran ringt mit der Verantwortung, die als neuer Kommandant auf seinen Schultern lastet; Waverley muss alles daransetzen, ihre entführten Eltern zu befreien; und Seth, der in einer Arrestzelle eingesperrt ist, ahnt als Einziger, dass es einen blinden Passagier an Bord gibt, der nicht eher ruhen wird, bis er die Empyrean vernichtet hat ...

Gute Story, unbefriedigendes Ende...

— rainbowly
rainbowly

Klasse Fortsetzung

— FaMI
FaMI

Gute Fortsetzung :)! Verlauf find ich seehr spannend und wie sich die Charaktere verändern und entwickeln ist sehr authentisch :)

— Melos
Melos

Die Spannung stieg weiter kontinuierlich! Es ist phantastisch, wie gut sich die Figuren entwickeln und nicht eindimensional geblieben sind!

— monerl
monerl

Perfekter Mittelteil und keineswegs ein langwieriger Lückenbüßer!

— LenaBo
LenaBo

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  • Ein Buch, dass man nur lieben kann

    Sternenfeuer - Vertraue Niemanden
    Sonique

    Sonique

    09. November 2015 um 01:49

    Zu Beginn des Buchs, muss ich ehrlich zugeben, dachte ich, dass ich nach 50 Seiten aufgeben würde...
    Doch diese Geschichte ist wunderbar durchdacht und entpuppt sich irgendwann im Laufe der Handlung als ein wahres Vergnügen!
    Ein Buch, dass man nur lieben kann!

  • Rezension zu "Sternenfeuer: Vertraue Niemanden" von Amy Kathleen Ryan

    Sternenfeuer - Vertraue Niemanden
    Nadja_13

    Nadja_13

    Sternenfeuer: Vertraue Niemandem - Amy Kathleen Ryan !Dies ist der zweite Teil der Sternenfeuer-Trilogie! Lesen auf eigene Gefahr! zum Inhalt: Obschon Waverly und die anderen Mädchen die Flucht von der New Horizon zurück auf die Empyrean geschafft haben und somit alle Kinder wieder vereint sind, sind die überlebenden Erwachsenen noch immer auf der New Horizon gefangen. Kirean hat wieder das Kommando auf der Empyrean übernommen und die Kinder probieren alles um ihre Eltern zurück zu bekommen. Doch dieses Unterfangen stellt sich als nicht gerade einfach heraus. Waverly bekommt immer mehr die Feindseligkeit der anderen Kinder zu spüren, die sie dafür verantwortlich machen, dass ihre Eltern immer noch gefangen sind. Auch Kirean hat es nicht einfach, denn viele Kinder sehen ihn nicht als rechtmässigen Anführer und wollen eine demokratische Abstimmung. Plötzlich geht es auf dem Schiff drunter und drüber und Seth kommt aus der Brig frei. Doch ist wirklich er an den merkwürdigen Vorfällen schuld oder gibt es etwa einen blinden Passagier an Bord der Empyrean? Das Schiff droht immer mehr im Chaos zu versinken und Kirean muss zu immer extremeren Massnahmen greifen, dabei werden er und Waverly immer mehr zu Feinden. Können sie es so schaffen das Schiff zu retten und ihre Eltern zu befreien? meine Meinung: Wie schon der erste Teil war auch der zweite Teil der Sternenfeuertrilogie wieder ziemlich düster. Die Atmosphäre ist ziemlich bedrückend und während dem Lesen dachte ich oft, die Kinder der Empyrean würden sich in einer aussichtslosen Situation befinden. Was allerdings anders war, als im ersten Teil, war das Gefühl, was dadurch bei mir ausgelöst wurde. Beim Lesen des ersten Teils fand ich die Geschichte durch die düstere Atmosphäre und die schrecklichen Dingen, die die Kinder durchmachen müssen ziemlich deprimierend. Diese Mal war es anders, vielleicht weil ich darauf vorbereitet war, denn es war wohl genau dieser Aspekt, der mir an der Geschichte am besten gefallen hat. Ich fand es total interessant zu sehen wie die verschiedenen Charaktere in scheinbar auswegslosen Situationen reagieren. Damit komme ich auch direkt zu einem anderen Aspekt, den ich beim ersten Teil nicht mochte und zwar dass es in der Geschichte keinen wirklichen Sympathieträger gibt. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Waverly, Kirean und Seth erzählt. Keiner dieser drei handelt wirklich immer so, wie man es als Leser vielleicht als moralisch richtig ansehen würde und daher gibt es auch nicht wirklich eine Person, mit der man sympathisieren kann. Allerdings sind alle drei Figuren sehr gut ausgearbeitet und man kann ihre Handlungen verstehen, auch wenn man selbst anders gehandelt hätte. Diese Tatsache fand ich wirklich faszinierend, denn sie bringt einem dazu nachzudenken, wie man selbst in so einer Situation handeln würde. Würden wir wirklich immer das tun, was moralisch richtig wäre? Diese Frage kann ich natürlich nicht beantworten, aber ich fand es doch aus psychologischer Sicht sehr interessant wie die Autorin ihre Figuren hat handeln lassen. Auch wie sich die anderen Kinder auf dem Schiff verhalten haben, fand ich sehr gut dargestellt. Es gibt zwar ein paar Kinder, die Kirean treu ergeben sind, doch viele sind nicht zufrieden, wie er das Schiff führt. Im Verlauf der Geschichte wird die Situation oft ziemlich angespannt und droht teilweise jeden Moment zu kippen und das Schiff wieder komplett in Chaos zu versinken. Dadurch dass die Passagiere alle wirklich noch Kinder sind, sind sie natürlich ziemlich leicht zu beeinflussen. Ich fand es wirklich unglaublich interessant, wie die Autorin, dies gezeigt hat und es hat mich echt zum Nachdenken angeregt. Nun aber natürlich auch noch zu den Dingen, die mir schon beim ersten Teil gut gefallen haben. Die Geschichte ist wieder sehr fesselnd. Weil man als Leser die Geschichte aus wechselnden Perspektiven miterlebt weiss man meistens ein bisschen mehr als die einzelnen Personen. So denkt Kirean beispielsweise Seht sei für die merkwürdigen Geschehnisse auf dem Schiff verantwortlich, während man als Leser weiss, das jemand anderes dahinter stecken muss. Dieses Wissen hat aber die Geschichte nicht langweilig oder vorhersehbar gemacht, der Autorin ist es sehr gut gelungen auch den Leser nicht immer alles Wissen zu lassen und so für einige Überraschungen zu sorgen. Die Geschichte war zum grössten Teil eigentlich nicht wirklich actionreich, doch gegen Ende überschlugen sich die Geschehnisse dann beinahe und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Wobei das Ende selbst mich dann allerdings ziemlich ratlos zurück gelassen hat. Ich bin mal sehr gespannt was sich Amy Kathleen Ryan für den letzten Teil noch so ausgedacht hat. Das Cover gefällt mir wieder sehr gut, wenn nicht sogar ein bisschen besser als beim ersten Teil, der blaue Hintergrund ist echt toll. Allerdings hat es nicht wirklich viel Zusammenhang mit der Geschichte, ausser dass das Buch im Weltall spielt. Dennoch finde ich die Gestaltung sehr gelungen, auch im Innern des Buches. Der Untertitel Vertraue Niemandem passt auch gut zur Geschichte. Fazit: Wie schon der erste Teil der Sternenfeuer Trilogie ist auch dieser Teil keine leichte Kost, die Atmosphäre ist ziemlich düster und es gibt auch ein paar schockierende Ereignisse. Die Geschichte hat zudem keinen wirklichen Sympathieträger, dafür aber ein paar sehr interessante und authentische Charaktere. Zudem ist die Geschichte fesselnd und regt zum Nachdenken an. Eine sehr gelungene Fortsetzung, sogar besser als der erste Teil.

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    • 3
  • Die Fortsetzung...

    Sternenfeuer - Vertraue Niemanden
    Elenoyra

    Elenoyra

    17. May 2014 um 11:49

    Band 2! Inhalt Die Empyrean fliegt noch immer Eltern los in Richtung New Earth und die New Horizen ist in unerreichbarer Entfernung. Die Eltern werden von Anne Mather gefangen gehalten, doch diese will einen Deal mit Kyrean aushandeln, der momentan der Captain von der Empyrean ist. Die Kinder werden langsam unruhig und zweifeln an der Leitung von Kyrean. Es muss sich langsam etwas ändern, sonst läuft alles aus dem Ruder! Meinung Leider habe ich dieses Buch erst nach dem zweiten Anlauf zuende gelesen. Mich hat das Buch kaum gefesselt, es gab zwar viele offene Fragen, doch diese waren einfach nicht spannend genug. Ich hab den Kindle meistens nach 1-2 Kapiteln wieder weggelegt und erstmal was anderes gemacht. Ich hatte eigentlich die Hoffnung das der Teil genauso gut wird wie der 1. oder sogar noch besser, doch leider genau das Gegenteil war der Fall. Die Entwicklung von Kyrean und Waverly konnte ich nur Teilweise nachvollziehen. Alle Kinder mussten auf einmal viel Verantwortung tragen, wofür sie eigentlich noch viel zu jung sind. In dieser Zeit haben Waverly und Kyrean nichts besseres zu tun, als sich gegenseitig anzuzicken und sich zu hassen.  Das Ende des Buches war der aller größte Reinfall. Wie kann man eine Reihe so abschließen? Gefühlte 5 Millionen Fragen stehen offen und es ist einfach Schluss und es gibt keinen 3. Band... Deshalb kann ich diesem Band nur 3 Sterne geben.

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  • Gewaltiger Fortschritt zu Band 1

    Sternenfeuer - Vertraue Niemanden
    Wonder_

    Wonder_

    26. February 2014 um 19:52

    "Vertraue niemandem" ist ein gewaltiger Fortschritt zum ersten Band "Gefährliche Lügen"! Die Charaktere gewinnen an Kontur, die Story ist wesentlich weniger verwirrend, dafür umso spannender, überraschender und packender. Anfangs sind viele Ähnlichkeiten zur "Godspeed"-Trilogie zu finden, doch dieser Eindruck verfliegt nach und nach und macht Platz für ein absolut lesenswertes Buch. Ich liebe die Cover maßlos, trotz eher mangelhaftem Bezug zum Buch. Und die glitzernden Einbände unter dem Umschlag erst.. Der Titel passt dafür wieder umso besser zum Hinhalt, denn "Vertraue niemandem" ist hier Programm. Was ihre Figuren angeht hat die Autorin einen riesen Schritt nach vorne gemacht. Während es im ersten Band an Sympathieträgern und allgemein an authentischen Figuren gemangelt hat, macht sie hier so einiges wieder gut. Besonders die drei Hauptfiguren Waverly, Kieran und Seth bekommen sehr viel mehr Farbe, werden vielschichtiger und dadurch kann man sich leichter in sie hineinversetzen. Zwar sind sie immer noch verhältnismäßig blass, aber das Augenmerk der Autorin liegt besonders darauf, die Auswirkungen des Drucks zu verdeutlichen, der auf ihren Figuren lastet. Wie sie jeweils mit der Situation umgehen und was das Geschehene mit ihnen gemacht hat wird perfekt vermittelt. Besonders an Waverly geht die dramatische Misshandlung auf der New Horizon nach und bringt eine dunkle Seite voller Hass, Wut und Verachtung in ihr zum Vorschein. Kieran hingegen steigt seine Macht zu Kopf, die er krampfhaft zu verteidigen versucht und dabei erschreckend diktatorische Züge annimmt. Am überraschendsten ist allerdings Seth, der im ersten Band alle Sympathien verloren hat und diese nun auf einen Schlag zurückgewinnt. Er ist intelligent, vernünftig und als einziger noch halbwegs klar im Kopf, wodurch er in diesem Band eine Figur darstellt, in die man sein Vertrauen setzen kann. Doch auch Waverly und Kieran werden sympathischer, trotz ihrer oft zweifelhaften Vorgehensweise, besonders seitens Kierans. Die Autorin vermittelt die Beweggründe der beiden aber so gekonnt, dass man ihre Entscheidungen durchaus nachvollziehen kann, wenn auch nicht gutheißen. Die Nebenfiguren wirken ebenfalls weniger blass und unscheinbar, einige von ihnen bekommen wesentlich größere Rollen zugeteilt, in denen sie fast alle überzeugen können. Hier und da noch einen Touch mehr Farbe und an den Charakteren gibt es nichts mehr zu meckern. Ein besonderes Talent hat die Autorin übrigens für ihre extremsten Figuren, beziehungsweise ihre "Bösewichte". Immer wieder schafft sie es, ihre Leser auf eine falsche Spur zu locken und Zweifel an deren Boshaftigkeit aufkommen zu lassen.   Die beiden Handlungsstränge des Trilogieauftakts führen direkt zu Anfang des Buches wieder zusammen und vereinen sich zu einem. Hinzukommt kommt dafür ein neuer Handlungsstrang durch die Erzählung der Story aus der Sicht von Seth, der somit zur Hauptfigur aufsteigt. Der Einstieg in die Geschichte fiel etwas schwerer als letztes Mal, da es sehr viele Parallelen zu "Godspeed" gibt und man sich erst einmal im Klaren werden muss, dass man sich auf der Empyrean befindet. Nach einigen Kapitel findet man jedoch wieder in die Story zurück, auch wenn man Band 1 schon länger her ist und man recht wenige Erinnerungen hat. Was bisher geschehen ist wird in angenehmen Maße wiederholt, ohne dass man das Gefühl hat, noch einmal alles durchkauen zu müssen. In diesem Band geht es um das Chaos auf der Empyrean, das durch den Angriff des Schwesternschiffes ausgelöst wurde. Waverly und die anderen Mädchen konnten zwar entkommen und sind sicher wieder auf ihrem Schiff angekommen, jedoch nicht ohne Opfer und Verluste. Ihre Eltern sind nach wie vor Gefangene und noch ist unklar, wie und ob sie sie jemals wieder sehen werden. Waverly wird die Schuld an der Geiselnahme in die Schuhe geschoben, wodurch sie mit zahlreichen Anfeindungen zu kämpfen hat, die hingegen wieder Kieran zugute kommen, der seine Machtposition als Captain festigen will. Doch bald schon steht die Besatzung vor einem viel größeren Problem, als dem Machtkampf: Ein Terrorist der New Horizon scheint an Bord zu sein, und keiner ist mehr sicher. Das Buch bietet einen tollen Spannungsbogen, viele überraschende Wendungen, verstrickte Handlungsstränge und ein anschauliches Setting. Ein gewaltiger Fortschritt zum Vorgänger und aus meiner Sicht absolut super gelungen! Das Ende wirft viele Fragen und Ungereimtheiten auf und macht Hoffnung auf eine geniale Fortsetzung. Die Sichtwechsel im ersten Band waren eher unspektakulär. Hier hingegen läuft alles wie es soll und der Lesefluss wird angekurbelt ohne Ende! Durch die dieses Mal sogar drei verschiedenen Sichten, die immer mal wieder zusammenfallen, wird die Spannung konstant gehalten und der Leser regelrecht zum Weiterlesen gezwungen. Auch sonst scheint der Schreibstil wesentlich flüssiger geworden zu sein, aber nach wie vor sehr schlicht und schnörkellos.

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  • Die Sternensaga geht weiter

    Sternenfeuer - Vertraue Niemanden
    czytelniczka73

    czytelniczka73

    10. February 2014 um 10:33

    Inhalt: "Nachdem an Bord der New Horizon alle Frauen unfruchtbar geworden sind,hat deren Befehlshaberin die Mädchen der Emyrean entführen lassen.Zwar gelingt es Waverly und den anderen Mädchen zu fliehen,aber sie müssen Geisel zurücklassen. Auf der Empyrean ringt derweil der junge Kieran mit der Verantwortung,die als neuer Kommandant auf seinen Schulter lastet.Beeinflusst von einer Sammlung von Predigten,entwickelt er zusehends fanatische und diktatorische Züge.Nur sein Rivale Seth,von Kieran in eine Arrestzelle gesperrt,ahnt,dass es einen blinden Passagier an Bord gibt,der nicht eher ruhen wird,bis er die Empyrean vernichtet hat." Meinung: Die Sternensaga geht spannend weiter.200 Kinder allein auf einem Raumschiff-seit die Mädchen zurück sind,fangen die Machtkämpfe neu an.Dieses Band ist zwar auch sehr aktionreich,aber es geht mehr um die Entwicklung,die einzelne Personen mitmachen.Da fällt Kieran natürlich sehr negativ auf,er wirkt in diesem Band sehr unsypmpathisch.Er ist jähzornig,angebildet und duldet keine Kritik.Er und Waverly haben sich getrennt und auf einmal ist sie für Kieran die Feindin Nr.1.Aus der Liebe wird so schnell ein Hass,dass man an der Echtheit der Gefühle zweifeln muss.Aber Waverly lässt sich nicht einschüchtern und bitet Kieran die Stirn.Dass sie Seth unterschtütz,macht Kieran noch wütender,da ist auch ein wenig Eifersucht im Spiel.Im Grunde überreagieren alle und lassen sich sehr oft von Gefühlen leiten,aber das hat mir auch sehr gut gefallen,weil trotzt der ganzen Verantwortung sind sie doch alle noch Kinder,ich finde dadurch wirkt  alles realistischer.Einer der Wenigen,der vernüftig bleibt ist Seth.Er hat mir auch in diesem Band am meisten gefallen,weil er seine Fehler angesehen hat und versucht die Situation zu retten. Am Ende überschlagen sich die Erreignisse,Empyrean ist stark beschädigt und den Kindern bleibt Nichts anderes übrig,als zu New Horizon zu ziehen. Bisschen anders als Teil 1,mit eigener Dynamik ,aber immer noch temporeich.Ich finde,dass das sehr guter Mittelteil einer Trilogie ist,der mich einfach neugierig auf den Abschlussband zurücklässt.

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  • Perfekte Fortsetzung des Sci-Fi-Abenteuers

    Sternenfeuer - Vertraue Niemanden
    phoenics

    phoenics

    23. November 2013 um 08:43

    Buchinhalt Den Mädchen um Waverly ist die Flucht von der „New Horizon“ auf die „Empyrean“ gelungen, jedoch ohne ihre Eltern, so dass sie nun voller Verzweiflung und Sehnsucht versuchen, ihre Eltern zu befreien. Kieran, versucht mit allen Mitteln die Kontrolle über das Schiff Empyrean zu behalten, weil es einen Saboteur an Bord gibt. Dabei jedoch überschreitet er immer häufiger die Grenzen zur Legalität, während Seth versucht, seine vergangenen Taten wieder gut zu machen und den Saboteur zu entlarven. Die anderen Kinder jedoch finden, dass Waverly die Schuld daran trägt, dass ihre Eltern noch immer auf der „New Horizon“ gefangen gehalten werden, so dass sie sich überfordert fühlt – ebenso wie Kieran. Werden sie es schaffen? Ich las diese Fortsetzung erst vor Kurzem, so dass mir ein wenig die Ereignisse des ersten Bandes fern der Erinnerung blieben, was mir im ersten Kapitel einige Schwierigkeiten machte. Dies wurde jedoch im zweiten Kapitel wunderschön gelöst, in dem die wichtigsten Ereignisse des ersten Buches durch die Protagonisten und ihre Rückblicke und Anmerkungen den Leser schnell wieder in die Geschichte einfinden ließen, um dem Geschehen problemlos folgen zu können. . Die Spannung im Buch ist nervenaufreibend und Atem raubend, so dass keine Zeit bleibt, das Buch aus den Händen zu legen. Zu sehr möchte der Leser wissen, wer der Saboteur an Bord ist und wie Kieran und Waverly mit ihrer jeweiligen Situation zu recht kommen. Besonders schlimm wird die Situation, als aus Kindern, die eigentlich zusammenhalten sollten, Spione werden und letztendlich keiner mehr weiß, wem er auf diesem Schiff noch vertrauen kann. Die Autorin Amy Kathleen Ryan hat die Identität des wahren Saboteurs sehr gut geheim gehalten und den Leser mit den Protagonisten auf eine rätselhaft-spannende Suche geschickt, die schrecklicher nicht sein kann. Deshalb finde ich den deutschen Untertitel „Vertraue niemandem“ sehr treffend für diese Fortsetzung! . Dieses Buch bereitete mir Gänsehaut und Angst bei der Beschreibung der körperlichen und seelischen Gewalt der Protagonisten, die sehr ausführlich durch die Autorin gehandhabt wurden, so dass ich der Meinung bin, dass die Altersbegrenzung für diese Trilogie heraufgesetzt werden sollte. Denn es ist zu brutal, um als Jugendroman durchzugehen. Diese Kälte und Brutalität führt auch zur Veränderung der Charaktere, so dass ich Waverly gegen Ende dieses 2. Buches im Vergleich zum ersten Band kaum wiedererkannt habe. Sie hat sich sehr stark aufgrund der Gewalt in psychischer und physischer Art verändert und erschreckt durch ihre gefühllose Kälte. Dennoch liegen mir diese beiden Charaktere sehr am Herzen, denn ich möchte gern wissen, wie es mit Kieran und Waverly weitergeht und ob sie ihre Misshandlungen irgendwann verarbeiten können. . Der Schreibstil der Autorin Amy Kathleen Ryans gefiel mir sehr. Kaum eine andere Autorin überzeugt den Leser mit so vielen Emotionen, die härter nicht sein können. Als Leser hatte ich das Gefühl, selbst inmitten solch einer Situation zu stecken und versuchen, mich daraus zu befreien. . Das Cover ist sehr schön gestaltet und entführt uns mitten hinein ins Weltall, hinein in ein atemberaubendes Abenteuer, was mich sofort verzaubert hat. Das silberne Sternenamulett wurde in Spotlackoptik hervorgehoben, so dass ein leichter 3D-Effekt entsteht. Was das Buchcover allerdings nicht verrät, sind die Intrigen und die Machtspiele inmitten der unendlichen Weiten des Weltalls in einem kleinen Raumschiff. . Mein Fazit Der Fortsetzungsroman „Sernenfeuer – Vertraue niemandem“ von Amy Kathleen Ryan ist eine geniale, wenn auch harte Fortsetzung, die ihrem Vorgänger in nichts nachsteht. Die Handlung der Protagonisten bietet actionreiche, emotionale Stunden Lesevergnügen und beschert dem Leser in einigen Szenarien schon eine leichte Gänsehaut. Die Hauptcharaktere Waverly und Kieran sind in diesem 2. Band kaum wiederzuerkennen und zeigen, wie sich der Charakter eines Menschen durch Gewaltzufügung stark verändern, ja gar verdüstern kann, was mich als Leser sehr nachdenklich zurücklässt. Ich gebe diesem Werk 5/5 Punkten! Dieses Buch ist spannend und packend, so dass ich es kaum erwarten kann, den dritten und letzten Teil zu lesen. Der dritte Teil wird im Januar 2014 unter dem Namen ‘Flame’ auf Englisch erscheinen, jedoch ist ein deutscher Erscheinungstermin leider noch nicht bekannt.

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  • Sternenfeuer- Vertraue niemanden

    Sternenfeuer - Vertraue Niemanden
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    13. November 2013 um 15:31

      Wie immer teile ich hier nur meine Leseeindrücke ( also rein subjektiv) Der erste Band hat mir ja schon erstaunlich gut gefallen und so war ich neugierig wie die Geschichte weitergehen wird. Es geht nahtlos weiter und da es noch nicht so lange her ist , dass ich " Sternenfeuer- gefährliche Lügen" gelesen habe bin ich schnell wieder reingekommen ansonsten hätte ich wohl eher Mühe gehabt, da es fast gar keine Rückblicke gibt! Auch diesmal zieht sich eine gewisse Spannung durch das ganze Buch, aber ich empfand sie nicht mehr so stark wie bei Bd. eins. Vielleicht habe ich mir aber auch vom Untertitel her etwas mehr erwartet, denn ich verstehe nicht so ganz wieso dieser gewählt wurde?! Teilweise hatte ich auch den Eindruck immer wieder ähnliche Szenen zu lesen, so dass es nicht so vorwärts ging. Die letzten hundert Seiten waren dann aber nochmal so richtig spannend und ich dachte nur noch waaas??! Das Ende ist recht fies, vor allem weil noch gar nicht bekannt ist wann denn der dritte Band auf deutsch rauskommt!  

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  • Sternenfeuer

    Sternenfeuer - Vertraue Niemanden
    annikki

    annikki

    04. July 2013 um 07:30

    Meine Meinung: Waverley hat es geschafft, die Mädchen zurück zur Empyrean zu bringen, doch nachdem sie zurück auf dem Schiff war musste sie schnell merken das nichts mehr so ist wie zuvor. Nicht nur das es keine Erwachsenen mehr an Bord gibt, Kieran der Anführer hat sich sehr verändert und ähnelt in seinem Handeln immer mehr dem Mensch vor dem Waverley geflohen ist. Daher ist es nicht verwunderlich das es auf dem Schiff verschiedene Lager gibt und Waverley nicht für jeden eine Heldin ist da ein Teil der Eltern immer noch auf dem Schiff der New Horizon ist. Die Geschichte spielt zwar ca. 1 Monat nachdem die Mädchen wieder zurück auf der Empyrean sind, aber man wird direkt in das Geschehen hineingezogen ohne das einem lang die Ereignisse aus Band 1 wiedergegeben werden. Trotzdem habe ich mich schwer getan das Buch schnell zu lesen was aber daran lag das, dass Verhalten der Jugendlichen so realistisch war. In seinen Grundzügen hat es mich sogar ein wenig an Herr der Fliegen erinnert, weil man einfach verfolgen kann wie sich Jugendliche entwickeln und welche Entscheidungen sie treffen wenn sie sich in so einer belastenden Situation wieder finden. In den Köpfen der Jugendlichen setzten sich Gedanken fest die gerade zu grausame Entscheidungen nach sich ziehen, Freunde werden zu Feinden und man hat das Gefühl keinem mehr trauen zu können. Allgemein kann man sagen das Band 2 ein Krimi im Weltall ist, Intrigen und Verschwörungen werden geschmiedet und ein Saboteur befindet sich auf dem Schiff der durch seine Handlungen nur noch mehr Zwietracht sät und dadurch die Lager noch mehr spaltet. Es war interessant zu lesen wie sich die 3 Hauptcharaktere Kieran, Waverley und Seth entwickeln, während die beiden letzten über sich hinauswachsen und versuchen alle mögliche zu tun um das Schiff zusammen zu halten und gegen den Feind zu arbeiten. Versucht Kieran taktisch seine Position im Schiff zu halten und schreckt dabei auch nicht vor Lügen und Gewaltandrohungen zurück, man verfolgt regelrecht wie ihn die ganze Situation von innen auffrisst und er deswegen fatale Entscheidungen trifft. Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Büchern, da hier einfach alles passt, Schreibstil, Charaktere und Story. Das Ende des Buches platzt fast vor lauter Spannung und man kann gespannt sein was einem im dritten Band erwarten wird.

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  • Perfekter Mittelteil

    Sternenfeuer - Vertraue Niemanden
    LenaBo

    LenaBo

    07. May 2013 um 15:51

    Inhalt Die Mädchen der Empyrean konnten von der New Horizon fliehen und auf ihr Heimatschiff zurückkehren. Doch mussten sie ihre Eltern, die von Anne Mather gefangen gehalten werden, zurücklassen. Waverly kämpft mit großen Schuldgefühlen. Nicht nur, dass sie auf der Flucht einen Menschen töten musste, die Vorwürfe der anderen Kinder und Jugendlichen, die noch immer ohne ihre Eltern leben müssen, sind enorm. Waverly hat sich verändert und das nicht nur in Bezug auf ihre Gefühlen zu Kieran. Denn der hat sich mittlerweile zum Kommandant der Empyrean ernannt und nähert sich in seinem Verhalten immer mehr der religiösen Diktatur, die die Mädchen auf der New Horizon ertragen mussten, an. Und dann ist da noch Seth, der von Kieran unter Arrest gestellt wurde und seitdem in der Brig lebt. Eines Tages öffnen sich wie von Geisterhand die Zellentüren und Seth gelingt die Flucht. Doch während er fortan auf dem Raumschiff von einem Versteck zu anderem wandert, muss er schnell bemerken, dass die Empyrean in großer Gefahr ist. Meinung Im Gegensatz zu vielen anderen Leseratten hat mich bereits der erste Band der Trilogie, ‘Sternenfeuer – Gefährliche Lügen’ begeistern können. Viele kritisierten die religiösen Töne, die die Geschichte bisweilen angeschlagen hat. Der zweite Teil wird wohl bei Kritikern des Vorgängerbandes genauso wenig Anklang finden, denn auch in diesem Buch spielt der Einfluss des religiösen Glaubens wieder eine Rolle. Für mich hat Amy Kathleen Ryan aber mit ‘Sternenfeuer – Vertraue niemandem’ wieder einmal gezeigt, welche Auswirkungen eine fanatische religiöse Anhängerschaft nach sich ziehen kann. Diesen dramatischen Grundbaustein verknüpft sie darüber hinaus aber noch mit fabelhaften Charakteren und einer galaktischen Atmosphäre. Ich muss gestehen, dass ich in den ersten Kapiteln zunächst noch große Probleme damit hatte mich in die Geschichte einzufinden. Kein Wunder, denn das Lesen des ersten Bands lag schon ein Jahr zurück. Der Autorin kann ich in diesem Punkt allerdings keinerlei Vorwürfe machen, denn sie ist sichtlich darum bemüht, den Leser langsam wieder in die vergangenen Geschehnisse rundum die Empyrean und die New Horizon einzuführen. Während im ersten Teil die einzelnen Lebensstile der beiden Raumschiffe sehr fesselnd geschildert wurden und die Machenschaften der Pastorin Anne Mather besonders im Mittelpunkt standen, setzt die Autorin im zweiten Band andere Akzente. Für mich war es sehr spannend zu verfolgen, wie die Kinder und Jugendlichen der Empyrean darum bemüht sind, einen einigermaßen geregelten und zivilisierten Alltag ohne Erwachsene zu gewährleisten. Denn die Kinder sind tatsächlich auf sich allein gestellt. Die Figuren sind maximal 16 Jahre alt und müssen seit der Entführung, die im ersten Band geschildert wurde, sämtliche Aufgaben übernehmen, die bisher von den Erwachsenen erledigt wurden. Dabei fällt besonders Kieran eine wichtige Aufgabe zu, denn er hat sich dem Kommando des Raumschiffs angenommen. Wie bereits der erste Band wird auch ‘Sternenfeuer – Vertraue niemandem’ aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Amy Kathleen Ryan widmet sich in dieser Geschichte den Figuren von Kieran, Waverly und Seth. Der Leser kann in den Kapiteln, die aus der Sicht von Kieran geschrieben sind, mitverfolgen, wie sich eine naive und junge Seele von der Macht der Religion leiten lässt. Waverlys Abschnitte hingegen sind von großen Schuld-, gleichzeitig aber auch Rachegefühlen geprägt. Seth erzählt hingegen von großen Sehnsüchten und Gefahren. Die besondere Lebenssituation auf der Empyrean und die Geschehnisse aus dem ersten Band haben zur Folge, dass die Figuren in dieser Geschichte über sich hinauswachsen und man als Leser wunderbar miterleben kann, wie sich einzelne Charaktere weiterentwickeln. Nach ‘Sternenfeuer – Gefährliche Lügen’ hatte ich sehr darauf gehofft erleben zu dürfen, wie die Figuren das Vergangene verarbeiten. Diese Darstellung ist Amy Kathleen Ryan perfekt gelungen. Besonders fesselnd und einnehmend sind dabei die Charakterdarstellungen von Waverly, Kieran, Seth, aber auch der Pastorin Anne Mather. Bei den drei Jugendlichen kann man hautnah beobachten, wie sie von Kindern zu Erwachsenen werden. Figuren, die mir als Leserin aufgrund ihrer Liebenswürdigkeit und Wärme ans Herz gewachsen sind, entwickeln sich hier in eine völlig andere Richtung. Andere Charaktere wiederum, die mir im ersten Band eher negativ aufgefallen sind, haben mein Herz höher schlagen lassen. Nur Anne Mather, die bereits im Vorgängerband durch ihre angsteinflößende, geheuchelte und undurchschaubare Stärke und Liebe aufgefallen ist, bleibt auch in ‘Sternenfeuer – Vertraue niemandem’ die Schreckensfigur schlechthin. Auch mit dem Untertitel des Buchs, ‘Vertraue niemandem’, hat der Knaur Verlag wieder genau ins Schwarze getroffen. Der zweite Band der Trilogie führt den Leser intrigante und unvorhersehbare Machenschaften vor Augen, die aber nicht wie erwartet nur von der New Horizon ausgehen. Wenn überhaupt möglich gestaltet sich der ‘Sternenfeuer – Vertraue niemandem’ noch spannender und nervenaufreibender als sein Vorgänger und findet seinen Höhepunkt auf den letzten 100 Seiten des Buchs. Auf diesen Seiten passieren Dinge, mit denen ich niemals im Leben gerechnet hätte und die Geschichte schließt mit einem Ende, dass mich nicht nur zur Empörung, sondern auch zur Verzweiflung getrieben hat. Blick in die Zukunft ‘Sternenfeuer – Vertraue niemandem’ ist der zweite Band einer Trilogie. Der dritte Teil wird im Januar 2014 unter dem Namen ‘Flame’ auf Englisch erscheinen. Ein deutscher Erscheinungstermin ist noch nicht bekannt. Fazit Amy Kathleen Ryan hat mit ‘Sternenfeuer – Vertraue niemandem’ einen perfekten Mittelteil geschrieben, der keineswegs ein langwieriger Lückenbüßer ist. Die Autorin hat an den Figuren der Geschichte gearbeitet, lässt den Leser an deren Entwicklungen teilhaben. Besonders hervorragend gelungen ist es der Autorin aber ein weiteres Mal eine Handlung zu kreieren, die mich den Atem hat anhalten und mich vor Empörung und Überraschung hat aufschreien lassen.

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  • Rezension zu "Sternenfeuer: Vertraue Niemanden" von Amy Kathleen Ryan

    Sternenfeuer - Vertraue Niemanden
    mausispatzi2

    mausispatzi2

    31. January 2013 um 18:30

    Klappentext: Sie haben dir alles genommen. Aber du hast dich wiedersetzt. Der zweite Angriff droht. Doch ergreifst du die Flucht? Niemals! Inhalt: Irgendwann in der Zukunft: Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Zweit Raumschiffe, die New Horizon und die Empyrean sind auf dem Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft auf einer neuen Erde. Doch aus der Reise ist ein Kampf um Leben und Tod geworden. Nachdem an Bord der New Horizon alle Frauen unfruchtbar geworden sind, hat deren Befehlshaberin die Frauen und Mädchen der Empyrean entführen lassen, um sie als Spenderinnen für Eizellen zu missbrauchen. Zwar gelingt es Waverly Marshall und einigen anderen jungen Frauen zu fliehen, aber sie müssen Geiseln zurücklassen. Auf der Empyrean ringt derweil der junge Kieran mit der Verantwortung, die als neuer Kommandant auf seinen Schultern lastet und entwickelt zusehends fanatische und diktatorische Züge. Nur Seth erkennt die Gefahr, die der Crew der Empyrean bevorsteht.... Die Autorin: Amy Kathleen Ryan wuchs in Jackson im amerikanischen Wyoming auf. Sie studierte Anthropologie und Englische Literatur in Wyoming und Vermont, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte. Meine Meinung: Es ist eine gut durchdachte Story, mit vielen ungeahnten und überraschenden Wendungen. Einmal angefangen wird man sofort von der Couch abgeholt und macht sich mit Waverly auf die Reise queer durch das Weltall. Man erlebt auf der Empyrean viele Dinge und kann auch viel lernen, denn die Kinder schaffen es auf ihre eigene Art und Weise das riesige Raumschiff am laufen zu halten. Das ist schon beeindruckend, denn auch die ganz jungen erhalten wichtige und teils auch gefährliche Aufgaben, die sie erledigen müssen. Sie geben trotz der schwierigen Situation die Hoffnung nicht auf ihre Eltern lebend aus der New Horizon befreien zu können. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und lässt der Phantasie eigenen Platz um sich zu entfalten, denn es wird nicht alles bis ins kleinste Detail beschrieben. Es wird aus der Ich-Perspektive erzählt und wechselt sich zwischen Waverly, Seth und Kieran ab. Ich finde es gut, das aus verschiedenen Sichtweisen erzählt wurde, da man so einen besseren Überblick über die Geschehnisse auf dem Raumschiff bekommt. Die Charaktere haben sich alle weiterentwickelt und zeigen immer wieder neue unbekannte Seiten, von denen man nie vermutet hätte, das es sie gibt. Nicht alle haben sich zu ihrem Vorteil entwickelt und man hat das Gefühl, das ganze Misstrauen, das auf der Empyrean herrscht macht das ganze nicht besser. Viele sind verbittert und stellen sich auch gegen langjährige Freunde oder glauben an Gerüchte, die sich rasend schnell verbreiten. Waverly hat viel durchgemacht und ist dadurch nach außen hin stärker geworden, aber in ihrem inneren tobt ein Sturm von Verzweiflung und vielen unbeantworteten Fragen. Seth spürt die Veränderungen auf dem Schiff und befürchtet schlimmes, aber wird man einem "Verbrecher" glauben? Ich bin absoluter Seth-Fan, er ist so zäh, mutig und tapfer. Er hat so vieles durchgemacht und ist ein guter Mensch, für ihn wünsche ich mir ein Happy End. Kieran fühlt sich unsicher und vermutet hinter jedem ungeklärten Problem eine Meuterei, er verdächtigt und beschuldigt ohne echte Gründe und macht sich dadurch nicht gerade beliebt. In seinem innerenist er ein Kind, das völlig überfordert mit der Situation ist und stößt auch seine Freundin Waverly von sich fort und lässt niemanden an sich ran. Die Beziehungen der drei Hauptprotagonisten untereinander kommt sehr gut zur Geltung. Waverly & Kieran: Eigentlich lieben die beiden sich und wollten ihr restliches Leben miteinander verbringen, doch der Angriff auf die Empyrean hat alles verändert. Waverly & Seth: Seth ist schon seit Ewigkeiten in Waverly verliebt, aber er räumt sich wenig Chancen bei ihr ein und hält seine Gefühle zurück. Seth & Kieran: Die beiden sind wie Katz und Hund. Sie mögen sich aus den verschiedensten Gründen nicht, aber sie sind immer wieder aufeinander angewiesen. Das Cover gefällt mir sehr gut, es zeigt ein Amulett mit Sternen, dieses hebt sich glänzend vom Rest des Covers ab. Im Hintergrund sieht man das Weltall mit leuchtenden Sternen. Die dunklen blautöne geben einen sehr schönen Kontrast zum ersten Band, der fast ganz in Weiß gehalten ist. Fazit: Der Zweite Band der Sternensaga hat mich wieder vollkommen überzeugt. Er beinhaltet alles was ein gutes Buch ausmacht: eine gute spannende Story, tolle Protagonisten, Liebe, Verzweiflung, Hoffnung, Trauer, Verrat,...und am Ende ein ganz gemeiner Cliffhanger. Ich kann es jetzt schon kaum erwarten, den nächsten Band zu lesen! Vielen Dank an den Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar!!!

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  • Rezension zu "Sternenfeuer: Vertraue Niemanden" von Amy Kathleen Ryan

    Sternenfeuer - Vertraue Niemanden
    Marie1990

    Marie1990

    25. January 2013 um 14:20

    Aus der Reise des Raumschiffs Empyrean zu einem weit entfernten Planeten ist ein Kampf um Leben und Tod geworden: Kieran ringt mit der Verantwortung, die als neuer Kommandant auf seinen Schultern lastet; Waverley muss alles daransetzen, ihre entführten Eltern zu befreien; und Seth, der in einer Arrestzelle eingesperrt ist, ahnt als Einziger, dass es einen blinden Passagier an Bord gibt, der nicht eher ruhen wird, bis er die Empyrean vernichtet hat … "Vertraue Niemandem" ist der zweite Band der "Sternenfeuer"- Trilogie von Amy Kathleen Ryan. Mit einer angenehmen Mischung aus Dystopie und Science- Fiction hat die Autorin einen packenden zweiten Teil geschaffen, der auch hier den Fokus auf bestimmte Emotionen, vorrangig negative, legt. Während in Band eins das Hauptaugenmerk auf der Verzweiflung lag, so kämpfen die Crewmitglieder nun mit (falschem und verletztem) Stolz und Macht und was dies aus Menschen machen kann, wenn diese Emotionen die Objektivität trüben. "Vertraue Niemandem" setzt nahezu nahtlos da an, wo Band eins "Gefährliche Lügen" aufhörte und spinnt dieses Abenteuer weiter. Spannung ist konstant von Anfang bis Ende vorhanden, da immer mal wieder unvorhergesehene Ereignisse auf den Plan treten und die Spannungskurve nach oben schnellen lassen. Dabei ist das Tempo durchgehend straff und somit weist die Handlung so gut wie keine Längen auf, da stets irgendetwas passiert, was den Leser zu fesseln weiß. Die Atmosphäre weist die typischen Merkmale eines Science-Fiction Abenteuers auf. Man verspürt stets, dass man sich nicht auf der Erde, sondern mitten im Weltall auf engstem Raum befindet und eine Mission zu erfüllen hat, von der das Überleben abhängt. Insgesamt ist "Vertraue Niemandem" kaum an Dramatik zu überbieten und transportiert die Emotionen äußerst authentisch auf den Leser. Man kann gar nicht anders, als mitzuleiden und mitzufiebern. Weiterhin hat Amy Kathleen Ryan sehr anschaulich aufgezeigt, was passieren kann, wenn ein Mensch allein die gesamte Macht über alle anderen besitzt und wie er diese nach seinem Gutdünken mit einfachsten Methoden lenken kann. Dadurch mutete Kieran stellenweise sehr stark wie ein Sektenoberhaupt oder ein Diktator an, dem seine Macht über alles geht. Während ich ihn in Band eins noch als sehr sympathischen Charakter empfand, schwand meine Sympathie für Kieran aufgrund dieses Aspekts deutlich dahin, sodass ich ihn stellenweise nur als nervig und einfältig empfand. Ihm fehlte es meiner Ansicht nach deutlich an geistiger Reife, um seinen Posten verantwortungsvoll auszufüllen. Dafür bekam Seth wieder etwas mehr Sympathiepunkte, da sich sein Charakter im Vergleich zum ersten Band deutlich gewandelt hat und er reifer und überlegter handelte. Der bildhafte und flüssige Schreibstil tat sein Übriges, um mir eine tolle Fortsetzung zu bescheren, die mich nun auf den finalen Band warten lässt. Das Ende dieses zweiten Band lässt ein packendes Finale erwarten, das hoffentlich einen würdigen Abschluss dieser Trilogie liefert.

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  • Rezension zu "Sternenfeuer: Vertraue Niemanden" von Amy Kathleen Ryan

    Sternenfeuer - Vertraue Niemanden
    Nivija

    Nivija

    16. January 2013 um 11:39

    Amy Kathleen Ryan »Sternenfeuer-Vertraue Niemandem» Rezension: „Wie fühlt es sich an, wenn die Seele in Millionen von Teilchen zerspringt und diese winzigen Überbleibsel nur noch von der geschundenen Hülle eines ehemals perfekten Körpers zusammengehalten werden? Was soll das für ein Leben sein, wenn man sich selbst nur noch als Abziehbild einer einst so schönen, starken und gesunden jungen Frau wahrnimmt? Was tun, wenn man kein Recht mehr auf eigene Entscheidungen hat und wenn sich Ekel, Hass und Misstrauen jede Minute tiefer in dich hinein fressen?!“ Gebrochen, körperlich stark gezeichnet und desillusioniert kehrt Waverly zusammen mit der Gruppe der entführten Mädchen, nach einer spektakulären Flucht, auf ihr Mutterschiff -die Empyrean- zurück. Nur die Hoffnung und der Gedanke an die baldige Befreiung ihrer Eltern, die als Geiseln zurückbleiben mussten, haben sie bis heute am Leben und bei Verstand gehalten. Unterstützung für dieses Vorhaben erhofft sie bei ihrer Jugendliebe Kieran zu finden, der während ihrer Abwesenheit, innerhalb weniger Monate zur Galionsfigur für die zurückgebliebenen Jungs wurde. Doch was passiert, wenn man an einen Ort zurückkehrt, der total verändert ist und an dem man sich keinesfalls mehr sicher und geborgen fühlen kann? Wie ist es, jemanden in die Augen zu blicken, den man aus tiefstem Herzen geliebt und vertraut hat, und der diese Gefühle nicht länger erwidert?! Sie sind gefangen in einem Ausnahmezustand, wenngleich nicht ganz unverschuldet. Nach dem brutalen Überfall und der Verschleppung der Mädchen, hat Kieran seinen gefährlichsten Konkurrenten verbannt und sich dann selber zum ungekrönten Anführer erkoren. Mit diesem Aufstieg und der Verantwortung für ein lädiertes Schiff voller verstörter und verwaister Kinder, ohne Erfahrung was in solch einer Situation zu tun ist, und unter der enormen Belastung, hat seine Persönlichkeit diktatorische Züge angenommen. Er führt ein strenges, fast dogmatisches Regiment und verlangt von jedem Einzelnen an täglichen Gottesdiensten teilzunehmen. Er geht sogar soweit Widersprüche und Verweigerung mit Arrest in der Brig zu bestrafen. Nach der Rückkehr gerät Waverly immer mehr in einen Strudel aus Depressionen und Angstzuständen wegen albtraumartiger Erinnerungen an die religiöse Gefangenschaft auf der New Horizon. Dazu kommen die Anfeindungen einiger Mädchen, die ihr Verrat und Verlust der eigenen Eltern vorwerfen, gegen die sie sich kaum erwehren kann. Sie muss endlich wieder einen klaren Kopf bekommen und in Erfahrung bringen, was hier während ihrer Abwesenheit passiert ist. Ihr fällt nur einer ein, der ihre Fragen ehrlich beantworten kann, weil er verschont blieb vor Kieran‘s Gehirnwäsche, weggesperrt tief unten im Schiffsbauch. 

Unter einem Vorwand stiehlt sie sich an Kieran‘s loyalen Wachen vorbei und findet einen gedemütigten und ausgehungerten Seth in Einzelhaft vor. 
Nach dem kurzen Gespräch ist schnell klar, Kieran leidet am Gott-Komplex und führt die ganze Besatzung in‘s Verderben. Jetzt heißt es unverzüglich handeln und die Besatzung wieder auf Kurs bringen.

 Noch während Waverly über einem Plan grübelt, geschehen unheimliche Dinge an Bord, die nichts Gutes erahnen lassen.
 Kurz darauf verschwindet Seth spurlos aus seiner verschlossenen Zelle und ein triviales Katz-und-Maus Spiel beginnt… Mein Fazit: „Willkommen an Bord der Empyrean, schnallen Sie sich an und halten Sie ihre Waffen bereit, es könnte eine turbulente und gefährliche Reise durch die Unendlichkeit der Galaxie werden. Nur das Ziel ist Bestimmung, alles andere ist Schicksal!“ Mit einer hohen Erwartung habe ich den lange erwarteten zweiten Teil „Vertraue Niemandem“ der Trilogie „Sternenfeuer“ aufgeschlagen und mein Wunsch wieder solch gigantisches Lese-Feuerwerk, wie im letzten Jahr, zu erleben war wirklich groß! Wie schon beim Auftakt, ist es dem Verlag erneut gelungen, die inhaltliche Thematik in einer absolut ansprechenden visuellen Art, beginnend mit dem Schutzumschlag, darzubieten. Die galaktische Welt, und im Besonderen -die endlich aufblinkenden Sterne-sind das glanzvolle Highlight im Cover Design. Für mich ist es eine perfekte Gestaltungssymbiose aus Wollen und Können! Der Titelzusatz „Vertraue Niemandem“ trägt gleich unverblümt seine indirekte Warnung hinaus! Daher ist auch wenig verwunderlich, dass man sich bereits zu Beginn mit einem aufgeladenen Klima konfrontiert wird. Amy K. Ryan gelingt es wunderbar eine komplexe und in sich stabile Angstatmosphäre aufzubauen und dem Leser anzubieten. Die ersten Kapitel setzen unmittelbar dort an, wo das erste Buch endete, integriert wurden jedoch zum besseren Verständnis kurze Rückblenden zu wichtigen Ereignissen aus dem Vorgängerband. Wie bei fast allen Buchreihen ist daher anzuraten, diesen zuerst zu lesen, um dem Geschehen Folge leisten zu können. 

Im flotten Wechsel zwischen den Perspektiven der drei Hauptcharaktere Waverly und Kieran, sowie Seth lernt man die neuen Strukturen und Regeln auf der Empyrean kennen und eine nervöse Unruhe breitet sich recht bald (auch beim Leser) aus, denn es ist offensichtlich, dass hier etwas oder jemand Böses im Schilde führt. Leider hatte ich gerade bei den unterschwelligen Andeutungen der Gefahren und Verdachtsmomenten nie den gewünschten Überraschungseffekt, denn irgendwie beschlich mich schnell eine Ahnung, oder auch Ideen, was hier im Argen liegt, bzw. wie es mit der Handlung weitergehen könnte. Das fand ich recht oberflächlich skizziert und es hat mir leider den Spannungsbogen deutlich verkürzt. 
Dennoch schafft es die Autorin mit der gewohnt flüssigen und treffenden Schreibweise einen Sog zu erzeugen, dem man sich schwerlich entziehen kann, und der auch über einige merkwürdige Begriffe/Wendungen der Übersetzung hinweg sehen lässt. Die Dynamik der Geschichte ist verändert, hat eine andere Kraft und Substanz als die des ersten Teils. Geht es dort noch rasant und kampflastig, teilweise recht brutal und zielgerichtet zur Sache, überwiegt in diesem Band eher der Kampf mit tief vergrabenen Geheimnissen, erschütterten Emotionen und dem moralischen Kodex, wie das Definieren von Recht und Unrecht, Feind und Freund. Nur weil jemand fest daran glaubt etwas Gutes zu tun, bedeutet es nicht automatisch: Gutes zu tun! Mit in den Vordergrund rückt jetzt auch die Gruppe der Antagonisten, die in diesem Teil deutlich mehr Raum für ihre Sicht der Probleme und Taten bekommen und eine fortwährende Interaktion zwischen den beiden Schiffen aufrecht halten. Eine weitere Differenz ergab sich für mich bei den bereits vorhandenen Sympathien/Antipathien, die sich durch eine gravierende Entwicklung der Charaktere, unter erschwerten Bedingungen, bisweilen in‘s Gegenteilige kehrten. Hier mutierten positiv belegte Figuren (die vormals einfühlsam, verantwortungsbewusst, kollektiv dachten) unerwartet in‘s andere Extrem, sodass es mich regelrecht schockierte, wie sie sich gebärdeten und wie nieder ihre Beweggründe und Ziele waren. Wo ist der Zusammenhalt, die Voraussicht und der respektvolle Umgang miteinander geblieben? Dass sich unter der selbsternannten Führung des rhetorisch gewandten und dogmatischen Anführers Kieran unerwartet schnell ein verkrustetes System auf dem Schiff ausbilden konnte, ist eine recht realistisch gespiegelte Situation unserer gegenwärtigen Gesellschaft. Es zeigt einmal mehr und mit ungetrübten Blick auf, wie schnell es geschehen kann, dass es z.B. aus politischen Gründen und durch Moralverfall zu einem Machtvakuum kommt. Auch die Geisselung der liberalen Lebensweise zu Gunsten einer theologischen Diktatur war ein schmerzlicher Einschnitt und hinterliess ein bedrückendes Gefühl. Doch dieses selbst geschaffene Übel kann man nur beseitigen, indem man sich dem Kampf stellt. Daher liegt die Hoffnung auf Erlösung und Befreiung bei den wenigen, die sich mutig, stark und zornig genug fühlen, um sich der ambivalenten Machtsituation zu stellen. 

 Schnellstmöglich muss eine Entscheidung fallen und für Waverly bedeutet das zusätzlich einen weiteren Zweifrontenkampf in kurzer Zeit! Noch immer ist sie im Konflikt mit den veränderten Verhältnissen um ihre Liebesbeziehung zu Kieran, und auch den neuen Hierarchien und Maximen an Bord.
 Es obliegt ihr, und das ist besonders prekär, auch stellvertretend für die Gruppe der traumatisierten jüngeren Mädchen, diese schwere Entscheidung für ihre Zukunft zu treffen: Soll sie STÜTZEN oder STÜRZEN!? Ein Moment der alles verändern und der Opfer fordern wird, egal wofür sie sich letztendlich auch entscheiden wird. Ich war froh, nicht vor der Wahl zu stehen und finde, sie ist ein wahrlich heller Stern in dieser düsteren Stunde auf dem Weg in die neue Welt. Kurz gesagt: Es ist schwerlich zu leugnen, dass Amy K. Ryan auch mit ihrem zweiten Band und dem Leben in dieser aussergewöhnlichen dystopischen Welt und den damit verbundenen Problemen wieder ein emotionsgeladener und packender Roman gelungen ist. Auch wenn dieser von der Spannungskurve und der Kraft nicht ganz mit dem Auftakt mithalten kann, so konnte er mich doch erneut entführen und begeistern. 

Die Handlung nimmt in diesem Band eine subtilere Ebene an. Teilweise hat man das Gefühl nicht voran zukommen, da man die gleiche Situationen aus mehreren Blickwinkeln erlebt, was den Schwung etwas herausnimmt. Nichtsdestotrotz ist es aber auch ein wichtiger Aspekt, um einige Handlungen zu verstehen. Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass die (Weiter)-Entwicklung ihrer Protagonisten gigantisch war und die Beschäftigung mit moralischen und ethnischen Grundsätzen auch in diesem Buch wieder der rote Faden ist. 

Nun bin ich gespannt wie es mit Besatzung der beiden Schiffe und dem Erreichen der neuen Welt „New Earth“ im finalen Teil endet. Ich bin auf jeden Fall wieder mit an Bord!

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  • Rezension zu "Sternenfeuer: Vertraue Niemanden" von Amy Kathleen Ryan

    Sternenfeuer - Vertraue Niemanden
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. January 2013 um 16:17

    Inhalt: Die entführten Mädchen sind zurück auf der Empyrean und Kieran ist wieder der Captain des Schiffs. Alles sollte wieder geregelt ablaufen. Tut es aber nicht. Die ganze Crew möchte die entführten Eltern zurückbekommen und Rache an Anne Mather nehmen. Außerdem gibt es auch innerhalb des Schiffs Probleme. Ist Seth dafür verantwortlich oder treibt sich ein blinder Passagier an Bord der Empyrean herum? Meinung: In meiner Rezension zu Band 1 hatte ich ja ziemlich begeistert von dem Buch berichtet. Mit der Zeit konnte ich diese Begeisterung aber nicht mehr ganz nachvollziehen. Nachdem ich den 1. Teil der Reihe nun noch mal gelesen habe, um wieder in die Geschichte reinzufinden, weiß ich es wieder. Auch wenn es diesmal vielleicht einen anderen Grund dafür gibt. Die Charaktere in der Geschichte sind sehr vielschichtig und komplex. In vielen Büchern ist es so, dass man schon nach ein paar Seiten genau weiß, wer der Gute und wer der Böse ist. Hier ist das nicht so. Besonders wenn man Seth und Kieran betrachtet, die um die Macht über das Schiff konkurrieren, fällt einem auf, dass beide unterschiedliche Seiten haben. Mal kommt die gute zum Vorschein, mal die Böse. Was Kieran ausmacht ist die Tatsache, dass er fest davon überzeugt ist, dass er das Richtige tut. Selbst wenn er dabei die ganze Crew in Gefahr bringt. Seth hingegen ist klüger und handelt überlegter. Durch den Tod seines Vaters emotional aufgewühlt wurde er in der Vergangenheit ziemlich gewalttätig, bei dem Versuch das Schiff zu führen. Das ist der Grund, dass der Großteil der Besatzung ihn für bösartig hält. Aber stimmt das wirklich? Das ist die Frage, die man sich als Leser stellt. Die Charaktere sind derart undurchsichtig, dass man nie weiß, was sie als nächstes tun werden. Gerade wenn man denkt, man hätte sie durchschaut, gibt es irgendeine Wendung, die einen alle Vermutungen wieder über den Haufen werfen lässt. Kieran kam mir daher sehr, sehr unsympathisch vor. Er hält alles was er tut für richtig und sich selbst für Gottes Auserwählten. Er merkt gar nicht, dass er durch manche seiner Handlungen nicht nur das Vertrauen seiner Freunde verletzt, sondern auch die ganze Besatzung des riesigen Raumschiffes in Gefahr bringt. Spricht man ihn darauf an, redet er sich heraus und schiebt jede Schuld auf Seth. Egal, ob das möglich ist oder nicht. Genug von den Charakteren. Die Geschichte geht spannend weiter. Die Mädchen haben es zwar geschafft, auf die Empyrean zurückzukehren, allerdings mussten sie ihre Eltern auf der New Horizon zurücklassen. Natürlich versuchen sie, sie zurückzuholen, allerdings ist das nicht so einfach wie viele sich das vorgestellt hatten. Waverly bekommt die ganze Schuld aufgeladen, weil sie es nicht geschafft hat, die Eltern zu retten. Dass auch niemand der anderen es auch nur versucht hat, ignorieren die Kinder. Während die Crew also immer mehr auseinanderfällt und sich in verschiedene Lager aufteilt, gibt es Angriffe an Bord. Kann es wirklich möglich sein, dass jemand fremdes an Bord ist und sie vernichten möchte? Oder hat Seth es irgendwie geschafft, obwohl er eingesperrt ist? Das sind die Fragen, die es in diesem Buch zu lösen gilt. Obwohl das ganze ziemlich spannend ist, habe ich recht lange zum Lesen gebraucht. Vielleicht lag es daran, dass es zwischendurch immer wieder Passagen gab, in denen ich keinen richtigen Ansporn hatte, weiter zu lesen. Woran genau das lag, kann ich nicht sagen. Fazit: Eine spannende Fortsetzung mit sehr komplexen und vielschichtigen Charakteren, die auf jeden Fall mit Band 1 mithalten kann.

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  • Rezension zu "Sternenfeuer: Vertraue Niemanden" von Amy Kathleen Ryan

    Sternenfeuer - Vertraue Niemanden
    monika_schulze

    monika_schulze

    13. January 2013 um 11:47

    Gestaltung: Das Cover gefällt mir wieder sehr gut. Es passt super zu Band 1 und obwohl ich nicht so ganz verstehe, wie es zum Inhalt des Buches passt, zieht es den Blick des Lesers doch immer magisch an. Sehr schön sind auch die Kapitelanfänge gestaltet, die immer mit einem Sternenhimmel versehen sind. Inhalt: „Aus der Reise des Raumschiffs Empyrean zu einem weit entfernten Planeten ist ein Kampf um Leben und Tod geworden: Kieran ringt mit der Verantwortung, die als neuer Kommandant auf seinen Schultern lastet; Waverley muss alles daransetzen, ihre entführten Eltern zu befreien; und Seth, der in einer Arrestzelle eingesperrt ist, ahnt als Einziger, dass es einen blinden Passagier an Bord gibt, der nicht eher ruhen wird, bis er die Empyrean vernichtet hat …“ (Quelle: http://www.droemer-knaur.de/sixcms/detail.php?id=7781960&template=dkrbuchdetail) Die Kinder und Jugendlichen der Empyrean sind wieder vereint und machen sich gemeinsam daran, die New Horizon zu verfolgen, um ihre Eltern zu befreien, aber auch um Rache zu nehmen, für das, was ihnen angetan wurde. Kieran hat alle Hände voll damit zu tun, sich seinen Platz als Captain des Schiffes zu sichern, denn es gab keine demokratische Wahl, die seine Stellung stützen würde und nicht alle sind von seinen Führungsqualitäten überzeugt. Immer wieder kommt es zu Unstimmigkeiten zwischen ihm, Waverly und Seth, doch auch andere beginnen langsam an seinen Entscheidungen zu zweifeln und es gibt immer mehr Unmut zwischen den Crewmitgliedern der Emyprean. Doch als wäre das nicht genug, passieren plötzlich ungewöhnliche Dinge auf der Empyrean. Kieran ist anfangs fest der Überzeugung, dass Seth dahintersteckt, doch dieser kann beweisen, dass sich ein blinder Passagier auf der Empyrean befindet. Jetzt droht nicht nur Gefahr von außen, durch die New Horizon, jetzt ist die Gefahr unmittelbar unter ihnen … . Charaktere: Waverly hat es in diesem Band nicht leicht. Zum einen muss sie die dramatischen Ereignisse, die sie auf der New Horizon erlebt hat, verarbeitet und kämpft mit eigenen Schuldgefühlen, zum anderen wird sie von einem Großteil der Crew verachtet, weil sie angeblich ihre Eltern im Stich gelassen hat. Doch Kieran und seine Gottesdienste machen ihr das Leben auf der Empyrean zusätzlich schwer. Viel zu sehr erinnert sie der junge Mann an die Pastorin Anne Marther, so dass sie sich immer mehr vor ihm verschließt. Doch bald schon kann sie den Ungerechtigkeiten nicht mehr den Rücken kehren und bietet Kieran die Stirn. Manchmal sah es für mich zwar so aus, als würde Waverly einen persönlichen Rachefeldzug gegen Kieran startet, aber mir gefiel auch ihr Kampfgeist und dass sie sich nicht alles gefallen lässt. Doch Waverly hat wirklich Schlimmes durchgemacht und das hinterlässt seine Spuren bei ihr. Plötzlich gibt es eine dunkle Seite in ihr und die zeigt sie in diesem Band, was mich manchmal schon ein wenig erschreckt hat. Doch im Großen und Ganzen mag ich Waverly und konnte die meisten ihrer Entscheidungen gut nachvollziehen. Kieran verlor für mich immer mehr an Sympathie. Hatte ich anfangs noch Verständnis dafür, dass er für sein Alter viel zu viel Verantwortung tragen muss und deshalb doch manchmal etwas überfordert ist, zeigt er in diesem Band wohl deutlich, dass Macht den Charakter verdirbt. Er beginnt unmögliche Strafen über Crew-Mitglieder zu verhängen, lässt andere beschatten und ausspionieren und arbeitet mit Angst und Manipulation. Er entwickelt sich richtig zum Diktator und erkennt selbst nicht mehr, was richtig und was falsch ist. Seine persönliche Rache gegenüber Seth und Waverly nimmt ungeahnte Ausmaße an und lässt ihn sogar die Loyalität von Freunden verlieren. Doch nicht nur bei seiner Crew wurde er immer unbeliebter, sondern auch bei mir. Mal sehen, ob er am Ende dieser Trilogie noch ein paar Sympathiepunkte zurückgewinnen kann. Seth war in diesem Band mein absoluter Liebling. Er bereut, was er Kieran angetan hat und erkennt, dass er einige Fehler gemacht hat. Als er die Möglichkeit zur Flucht aus der Brig hat, nutzt er sie natürlich. Trotzdem denkt er nicht nur an sich, sondern auch an die übrigen Crewmitglieder, egal ob sie auf Kierans oder seiner Seite standen. Anders als der neue Captain, der sich total in einer Idee verrennt, sieht er genauer hin und erkennt schnell, wer wirklich hinter den Geschehnissen auf der Empyrean steckt. Er tut alles dafür, um zu beweisen, dass er unschuldig ist und um die Gefahr abzuwenden. Schreibstil: Das Buch hat mich sofort ab der ersten Seite in den Bann gezogen. Es beginnt damit, dass Seth aus der Brig fliehen kann, aber niemand weiß, wie das passieren konnte. Von nun an ist der junge Mann auf der Flucht vor Kieran und seinen Helfern. Das bringt natürlich schon Spannung in das Buch, doch zusätzlich passieren ungewöhnliche Dinge auf der Empyrean und es wird schnell klar, dass ein anderer als Seth dahintersteckt und man beginnt richtig mitzufiebern, ob die Jugendlichen den blinden Passagier bald finden werden oder ob es diesem doch gelingt noch mehr zu sabotieren. Neben all diesen Geschehnissen nimmt Anne Marther auch noch Kontakt zu Kieran auf und beginnt das Bild, das die Kinder von ihrem früheren Capitain Jones hatten, ins Wanken zu bringen. Was geschah damals wirklich zwischen der Empyrean und der New Horizon? Dieses Buch ist wirklich von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend und mitreißend und ich konnte es kaum noch aus der Hand legen. Besonders gut gefallen hat mir auch, dass das Buch sowohl aus der Sicht von Kieran, als auch Waverly und Seth erzählt wird, wobei es jedoch in der 3. Person geschrieben ist. So bekommt man einen richtig schönen Rundumblick der Geschichte und kann die Charaktere noch besser kennenlernen. Diese sind sehr gut dargestellt und haben meiner Meinung nach richtig viel Tiefgang. Vor allem bei Waverly kann man ihre Entwicklung richtig beobachten und erlebt hautnah mit, wie sie sich verändert. Doch auch die Nebendarsteller sind sehr gut beschrieben und es gelingt dem Leser sich ein Bild von den jeweiligen Charakteren zu machen, wodurch man die einzelnen Handlungsweisen gut nachvollziehen konnte. Ein paar überraschende Wendungen sorgen zusätzlich dafür, dass ordentlich Spannung aufgebaut wird und man sich danach sehnt, zu erfahren, wie die ganze Geschichte endet. Ein Cliffhanger am Ende lässt den Leser sehr gespannt zurück und ich warte schon jetzt sehnsüchtig auf die Fortsetzung. Fazit: Diese Fortsetzung überzeugt durch jede Menge Spannung, tiefgründige Charaktere und einen Schreibstil, der einen am Buch kleben lässt. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, so sehr hat mich die Geschichte um Waverly, Kieran, Seth und die Empyrean gefesselt. Dieses Buch ist für alle, die spannende Sciene-Fiction-Geschichten lieben, die mit unerwarteten Wendungen und tollen Charakteren aufwarten. Ein absolutes Must-Read für alle, die Band 1 kennen. Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

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  • Rezension zu "Sternenfeuer: Vertraue Niemanden" von Amy Kathleen Ryan

    Sternenfeuer - Vertraue Niemanden
    angeltearz

    angeltearz

    13. January 2013 um 11:04

    Der 2. Teil dieser Reihe ist ja mal richtig spannend! Die große Liebe zwischen Waverly und Kieran ist nun endgültig vorbei. Irgendwie können sich beide auch nicht mehr richtig leiden. Wobei sie Beide auch sehr verbockt sind und nicht miteinander richtig reden. Hier hat die Autorin es richtig gut hinbekommen, dass man immer merkt, dass man über Teenager und Kinder liest. Die Art, wie sie reagieren oder einander behandeln. Wobei bis zum Ende des Buches hätte ich Kieran einfach nur würgen können. Diese arrogante Art kann ich gar nicht leiden und dieser Charakter ist irgendwie schon richtig unten durch bei mir. Ich hoffe sehr, dass er im nächsten Band wieder was gut macht. Die Story gefällt mir viel besser als der erste Teil. Der erste Teil war teilweise schon echt makaber, wie die Mädchen vom Schwesternschiff entführt, mit Medikamente gefüttert wurden und dann deren Eier entnommen wurden. Diese dienten dann, die Frauen an Bord zu schwängern. Dabei wurden die meisten Eltern der Kinder getötet und ein Paar gefangen genommen. In diesem Buch geht es darum, dass die Kids überleben müssen und dabei noch versuchen ihre Eltern zu befreien. Dabei ist ein blinder Passagier an Bord, den die Kinder nicht finden können. Diese Person versucht dann auch noch die Kinder zu töten. Ich es gar nicht abwarten den 3. Teil zu lesen! Ein dickes Lob wegen dem Cover! Auch wie beim 1. Buch ist das Cover vom 2. Buch wieder sehr, sehr schön geworden!

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