Amy Liptrot

 4.3 Sterne bei 64 Bewertungen
Autor von Nachtlichter und Nachtlichter.

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Amy LiptrotNachtlichter
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Nachtlichter
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 (64)
Erschienen am 09.10.2017
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Nachtlichter
Nachtlichter
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Erschienen am 12.08.2019

Neue Rezensionen zu Amy Liptrot

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Rezension zu "Nachtlichter" von Amy Liptrot

Amy Liptrot "Nachtlichter"
wassilkeliestvor 2 Monaten

Amy wächst auf den kargen, einsamen schottischen Orkney Inseln auf. Mit 18 Jahren verlässt sie ihre Heimat und stürzt sich in London ins Partyleben - Sex, Drogen und jede Menge Alkohol stehen an der Tagesordnung und führen von einem Absturz zum nächsten. Als Amy eines Tages Job, Freund und Wohnung gleichzeitig verliert, beschließt
sie, ihrer Alkoholsucht ein Ende zu setzen. Nach einem erfolgreichen Entzug kehrt sie auf die Inseln zurück. Umgeben von der rauen, naturgewaltigen und imposanten Inselwelt, versucht Amy ihr Leben neu zu ordnen und dem Alkohol zu widerstehen. Wird sie den
schweren Weg zurück in ein normales Leben schaffen?


Die Journalistin Amy Liptrot hat mit „Nachtlichter“ einen sehr eindrücklichen autobiographischen Roman geschrieben. Schonungslos ehrlich und brutal beschreibt sie ihre turbulente Zeit in London, ihre peinlichen Alkoholabstürze, die daraus resultierenden
Probleme, persönlichen Niederlagen, ihren harten Kampf gegen den Alkohol, die Sucht und die überall lauernde Gefahr eines Rückfalls. Einzig und allein ihre Heimat - die abgeschiedenen Orkneys im Norden Schottlands - gibt Amy die Kraft, ihr Leben wieder in die richtige Bahn zu lenken.


Mit ihrem klaren, schnörkellosen Schreibstil und großartigen erzählerischen Können hat mich Amy Liptrot absolut begeistert. Die faszinierende Beschreibung der Orkneys mit ihrer einzigartigen Natur und Tierwelt machen diese Lektüre zu etwas ganz Besonderem. Man erfährt viel Interessantes und Wissenswertes über die Geschichte und das alltägliche Leben auf diesem Archipel. Eine eindrucksvolle und überaus gelungene Mischung aus Biographie und Naturführer, die einen so schnell nicht wieder loslässt…


Am Ende war ich ein bisschen verliebt in die Orkney Inseln, ihre traumhaft beschriebene Flora und Fauna und natürlich in Amy, die für so viel Mut und Kraft meinen äußersten Respekt verdient hat! Ein mutiges, ehrliches und beeindruckendes Buch, dem ich noch ganz, ganz viele LeserInnen wünsche! Absolut empfehlenswert!!!

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Rezension zu "Nachtlichter" von Amy Liptrot

Orkney immer im Herzen.
Bücherfüllhorn-Blogvor 4 Monaten

Ein entscheidender Lesegrund für dieses Buch war für mich der Hinweis in der Inhaltsangabe, dass die Orkney-Inseln eine Rolle spielen. Mir war da noch nicht so ganz klar gewesen, dass dieses Buch ein Erfahrungsbericht ist, keine Geschichte. Die Autorin Amy Liptrop berichtet über ihren Kampf gegen den Alkohol, gegen die Sucht. Und ihre Heimat Orkney hat ihr dabei geholfen sich wieder zu erden und die richtigen Weichen zu stellen.

 

Sie erzählt nicht wirklich spannend, und gerade der Anfang in London mit allen Auswirkungen der Sucht, ist nicht einfach zu lesen, weil ich erst noch ein Gefühl dafür entwickeln musste. Die Alkohol-Exzesse werden ehrlich und ungeschönt dargestellt. Erst nach und nach bemerkte ich die Kraft dieses lakonischen und harten Erzähltons, den ich auch nach dem Lesen noch im Kopf zu hören glaubte. Eine Sprache, so rau und kühl wie die Orkney-Inseln.

 

Abwechselnd wird von London und Orkney berichtet. Besonders die Zeit auf den Orkney-Inseln, als sich die Autorin neu finden, neu zusammensetzen muss und mit Hilfe der rauen Natur gegen die Sucht ankämpft, sind sehr eindrucksvoll zu lesen. Ich mochte diese Beschreibungen von den Inseln, von den Vogelbeobachtungen, den nächtlichem Himmel, dem Meer, der Historie. Ja, ein Faible für Orkney sollte man da schon haben.

 

Alles in allem / Sterne: Eine Erzählstimme, die ich auch nach dem Lesen noch zu hören meinte, die sich mir im Kopf festgesetzt hat. Ein Erfahrungsbericht über den Kampf gegen den Alkohol und über das „sich selber finden“ in der rauen Natur auf den Orkney-Inseln.  Dennoch sollte man schon ein Faible für diese Inselgruppe und für diese trockenen und dennoch kraftvollen Naturbeschreibungen haben. Dieses Faible habe ich und somit vergebe ich fünf und fünf Sternen und stelle das Buch zu meinem Orkney/Shetland-Insel Reiseführer. Am besten an einem regnerischen und kalten Tag lesen!

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Rezension zu "Nachtlichter" von Amy Liptrot

New Natur Writing
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Monaten

Nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen habe, war für mich klar, dass ich das Buch lesen wollte. Leider habe ich nicht bekommen, was ich mir erhofft habe, nämlich eine tiefgründige, gefühlvolle Geschichte eines Neubeginns. Gerade wenn man bedenkt, dass "Nachtlichter" autobiografisch ist, hat mir die Emotionalität gefühlt, mit der man die Geschichte hätte schreiben können. 

 

Für mich lesen sich die geschilderten Erlebnisse wie ein Report und nicht wie ein Erfahrungsbericht. Wer epische Natur- und Tierbeschreibungen in Romanen mag, ist hier gut beraten. Ich kann verstehen, dass die großartige Natur der Orkney-Inseln und die Beobachtung der Tiere Amy Liptrot geholfen haben, zu genesen, aber ich hätte gerne mehr von dem erfahren, was in ihrem Inneren vor sich geht.

 

Auch der Spannungsbogen weist keine Besonderheit auf. In der Mitte der Geschichte wird es mal ein wenig spannend, aber abgesehen davon besteht die Geschichte aus Natur- und Umgebungsbeschreibungen. Ich kann verstehen, dass die Autorin eine besondere Beziehung zu dieser Gegend hat, aber ich hätte gerne erfahren, was die Natur mit ihr macht und warum das so ist. Ich hätte gerne mehr über Beziehungen der Autorin erfahren, aber nichts dergleichen hat sie niedergeschrieben.

 

Abgesehen davon, dass ich die hochtrabenden Zitate der Presse über diese Autobiografie überhaupt nicht bestätigen kann, macht so etwas auf mich einen negativen Eindruck. Ein oder zwei Zitate auf dem Buchrücken hätten es auch getan, es wäre nicht nötig gewesen, eine ganze Seite damit zu füllen. Aber scheinbar braucht es das Buch.

 

Fazit:

Absolut geeignet für Leser, die etwas über die Orkney Inseln an sich erfahren wollen oder explizit auf New Nature Writing stehen. Ansonsten kann ich die Autobiografie nicht empfehlen.

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