Amy Plum After the End

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Inhaltsangabe zu „After the End“ von Amy Plum

Michael Grant's Gone series meets M. Night Shyamalan's The Village in this riveting story of one girl's journey to save the very people who have lied to her for her entire life. Amy Plum, internationally bestselling author of the Die for Me series, delivers a fast-paced adventure perfect for fans of Marie Lu and Robison Wells. Juneau grew up fearing the outside world. The elders told her that beyond the borders of their land in the Alaskan wilderness, nuclear war had destroyed everything. But when Juneau returns from a hunting trip one day and discovers her people have been abducted, she sets off to find them. And leaving the boundaries for the very first time, she learns the horrifying truth: World War III never happened. Nothing was destroyed. Everything she'd ever been taught was a lie. As Juneau comes to terms with an unfathomable deception, she is forced to survive in a completely foreign world, using only the skills and abilities she developed in the wild. But while she's struggling to rescue her friends and family, someone else is after her. Someone who knows the extraordinary truth about her secret past.
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  • Hohe Erwartung, Enttäuschung und letztendlich doch eine tolle Geschichte.

    After the End
    Eliii

    Eliii

    27. September 2014 um 18:13

    Der Dritte Weltkrieg hinterlässt einen, durch radioaktive Strahlung verwüsteten Planeten. Nur eine kleine Gruppe von Menschen konnte dieser Zerstörung entkommen und flüchtete sich in Alaskas weite Wildnis. Auch 30 Jahre später leben sie noch dort, inzwischen eins mit der Natur und darauf bedacht von Niemandem entdeckt zu werden, der ebenfalls überlebt haben könnte. So wurde es zumindest Juneau ihr ganzes Leben lang erzählt. Bis sie eines Tages von der Jagd zurück kommt und feststellt, dass ihr Dorf überfallen und alle aus ihrem Klan verschleppt wurden. Juneau begibt sich auf die Suche nach ihnen und entdeckt Unglaubliches. Eine intakte Stadt. War alles, was man sie gelehrt hat, Lügen? Meine Meinung Der Klappentext hat mich wirklich sehr angesprochen, da bei mir durch den ersten Absatz gleich die „Dystopie-Warnsignale“ angegangen sind. Doch wenn man weiter liest, sollte man schon merken, dass das nicht der Fall ist. Meine Vorstellung in welche Richtung dieses Buch geht, war nichtsdestotrotz vom ersten Absatz geleitet. Wer lesen kann ist klar im Vorteil!;) Das Ergebnis war, dass ich zuerst enttäuscht war. Zu Beginn gibt es „Gegebenheiten“, die (zum Glück) im Klappentext mit keiner Silbe erwähnt werden. Und da ich nicht damit gerechnet habe, konnte ich mich damit zuerst auch nicht anfreunden. Das hatte zur Folge, dass ich erst ca. ab Seite 70 reingekommen bin. Danach gab es allerdings kein Halten mehr und ich konnte es nicht mehr weglegen. Im Verlauf fügte es sich mehr und mehr zusammen und ich war sogar richtig neugierig, was es damit auf sich hat. Also macht nicht den gleichen Fehler wie ich und verwerft gleich die Annahme eine dystopische Welt vorzufinden. Dafür hat die Geschichte andere Qualitäten. Die Erzählperspektive ist immer abwechselnd aus Juneaus und Miles Sicht, wenn auch Juneaus Part meistens um einiges länger war. Trotzdem lernt man beide recht gut kennen und bekommt dadurch noch stärker den Kontrast ihrer beiden „Welten“ vor Augen geführt. Juneau ist eine weibliche Protagonistin, die sich auch allein durchschlagen kann. Andererseits lernt man auch eine sensible Seite kennen. Denn durch die verwirrenden Ereignisse, ist sie auch stark verunsichert. Miles ist selbstbewusst und ein Problemkind - bei oberflächlicher Betrachtung. Amy Plum zeigt uns im Zuge der Geschichte, dass in ihm mehr steckt. Auch hier stellt man wieder Kontraste zwischen Beiden fest und doch ergänzen sie sich wunderbar. Sei es bezüglich ihrer Persönlichkeit oder den Ereignissen denen sie auf den Grund gehen. Ich mochte die beiden wirklich sehr gern. Vor allem wenn Miles, in Juneaus Worten ausgedrückt, mal wieder in seinen „sarcasm overdrive“ verfällt. Außerdem sind die Abenteuer, Spannung und die Action sehr nach meinem Geschmack, aber die Unterhaltungen zwischen den beiden Protagonisten mochte ich mindestens genauso. Das Ende war unglaublich dramatisch und ein Cliffhanger. Ein offenes Ende mit dem ich leben kann, aber mich auch sehr auf den zweiten Band hoffen lässt. Wenn ihr Cliffhanger nicht mögt, lest besser noch eure ungelesenen Bücher und lest „After the End“ wenn die Veröffentlichung der Fortsetzung bevorsteht oder schon erschienen ist. Das war übrigens mein erstes Buch von Amy Plum. Ihren Schreibstil habe ich wirklich als sehr flüssig empfunden. Es liest sich einfach sehr gut weg und trotzdem hatte ich richtige Bilder im Kopf. Mit dem Englisch bin ich ebenfalls gut zurechtgekommen. Einige wenige Wörter musste ich nachgucken, aber das meiste kann man aus dem Kontext erschließen. Fazit Hohe Erwartung, Enttäuschung und letztendlich doch eine tolle Geschichte. Was für ein Auf und Ab das mit "After the End" war. Wer auch ohne dystopische Elemente gemeinsam mit Juneau und Miles erkunden will, wo Juneaus Klan ist und warum sie 30 Jahre in Alaskas Abgeschiedenheit gelebt haben, dann greift zu. ★★★★★ 5 von 5 Sternen

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