Amy Sackville

 3.8 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Reise nach Orkney, Ruhepol: Roman und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Amy Sackville

Reise nach Orkney

Reise nach Orkney

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Erschienen am 13.06.2016
Ruhepol: Roman

Ruhepol: Roman

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Erschienen am 09.09.2013
Ruhepol

Ruhepol

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Erschienen am 09.09.2013
Orkney

Orkney

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Erschienen am 01.04.2014
The Still Point

The Still Point

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Erschienen am 10.01.2012
New Directions in Jewellery

New Directions in Jewellery

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Erschienen am 30.01.2007

Neue Rezensionen zu Amy Sackville

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PagesofPaddys avatar

Rezension zu "Reise nach Orkney" von Amy Sackville

Eine Reise die zur langweiligen Odyssee wurde
PagesofPaddyvor 4 Monaten

Bücher die mich fordern müssen gut sein!? Ja, das stimmt wahrscheinlich. Bücher die mich überfordern eher nicht. Das ist nämlich bei Amy Sackvilles Buch „Reise nach Orkney“ passiert. Aus dieser Reise wurde für mich eine sehr anstrengende, verzweifelte Odyssee. Vier Anläufe, einige Pausen und fünf Bücher später habe ich das Buch dann aber endlich beendet. Sackville erzählt die Geschichte eines alten Professors der mit seiner 40 Jahre jüngeren Frau auf eine Insel reist um dort Flitterwochen zu machen. Er sitzt oft an seinen Arbeiten und beobachtet aus seinem Fenster heraus seine Frau, die sich am Strand aufhält. So. Das in etwa war´s dann auch. Inhaltlich bietet die Geschichte, an sich, nicht wirklich viel Spannung. Was aber ab Seite 1 auffällt ist der ,doch sehr spezielle, Stil, den Sackville hier schreibt. Das mag qualitativ sehr, sehr hochwertig, fast schon poetisch sein aber ich kam damit überhaupt nicht klar. Ich musste so konzertiert lesen und kam so langsam voran; es war eigentlich nie ein richtiger Lesefluss vorhanden. Dafür ist die Handlung zu einfach und unbeweglich. Klar, das Buch bietet auf anderen Ebenen sicherlich einen riesigen Fundus an Faszinationen aber mich persönlich konnte das alles nicht überzeugen. Und so endet das Buch für mit einer großen Portion Frust und Langeweile. 
Für wen ist dieses Buch etwas? Ich kann dieses Buch nicht soo schlecht reden den so schlecht wird dieses Buch nicht sein. Es ist nur sehr speziell. Zu speziell für mich. Wer aber anspruchsvolle, gehaltvolle Literatur schätzt, dem sei dieses Buch durchaus empfohlen. Es hat Qualitäten, aber für mich war es leider nichts. Trotzdem war es etwas besonderes so was mal zu lesen. 

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SusanneSH68s avatar

Rezension zu "Reise nach Orkney" von Amy Sackville

Bezaubernde Geschichte
SusanneSH68vor 5 Monaten


Richard, ein angesehener Literaturprofessor, hat seine ehemalige Studentin geheiratet, vierzig Jahre jünger als er. Auf Wunsch der Braut verbringen die beiden ihre Flitterwochen auf Orkney.  Und während Richard weiter an seinem Buch arbeitet, verbringt seine Frau viel Zeit am Meer. Dabei kann Richard sein Glück kaum fassen, dass die junge Frau ihn geheiratet hat.Und so dienen die Flitterwochen auch dazu, sich besser kennenzulernen, denn seine junge Frau bringt auch einiges aus der Vergangenheit mit.


Bei dieser Geschichte in der großartigen schottischen Landschaft hat mich die feine Beobachtungsgabe beeindruckt, mit der Richard seine junge Frau betrachtet und dabei manchmal gar nicht glauben kann, daß sie gerade ihn geheiratet hat. Es passiert nicht viel in dieser einen Woche, trotzdem ist das Buch nie langweilig, irgendwie bezaubern die feinen Beschreibungen des ungleichen Paares und der Landschaft.


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T

Rezension zu "Reise nach Orkney" von Amy Sackville

Ein MUSS in diesem Frühjahr
TaHavor 6 Monaten

Reise nach Orkney

von Amy Sackville

übersetzt von Eva Bonné

btb

erschienen im März 2018

Taschenbuch: 10 Euro

 

 Die Besprechung mit Bild findet sich ab 1.6. unter https://musikgarten-hammer.blogspot.de/

 

Klappentext:

Auf einer der kleinsten und einsamsten Inseln in Orkney, einem Archipel nordöstlich von Schottland, verbringt ein ungleiches Paar seine Flitterwochen: Richard ist ein angesehener Literaturprofessor, seine Braut war seine begabteste Studentin und ist vierzig Jahre jünger als er. Sie hat sich diese Reise in den Norden gewünscht ... Traumhaft, atmosphärisch, poetisch erzählt die britische Autorin Amy Sackville diese Geschichte einer Obsession, in der die entrückte, zauberische Landschaft, die Farben und Elemente von Orkney eine ebenso große Rolle spielen wie die beiden ungleichen Liebenden.

 

 Meinung:

Autorin und Übersetzerin kenne ich bereits von Ruhepol und war daher hocherfreut, endlich eine neue Geschichte dieser großartigen jungen Erzählerin und der mindestens genau so wunderbaren Übersetzerin zu lesen.

 Die Hauptfigur dieser Erzählung ist ein Literaturprofessor. Als Ich-Erzähler konfrontiert er die Leser mit fein komponierten Varianten von verschiedenen Erzähltechniken. Durch das anachronistische Erzählen des Professors habe ich sehr schnell den Eindruck, viel mehr zu wissen, als die Protagonistin, seine Frau. Gleichzeitig kann der Leser durch die Analepsen Verhalten der Frau des Professors sehr gut einordnen. Mittels der konstant verwendeten indirekten Rede zeigt sich auch im Text die Distanz, die die Figuren in der fiktionalen Welt zueinander haben, ohne es zu diesem Zeitpunkt auch nur zu ahnen. Syntax und gehobene Sprache spiegeln das Bildungsniveau der Protagonisten wieder. Sehr geschickt lässt die Autorin durch die sprachlichen und stilistischen Mittel die Persönlichkeit ihrer Figuren eine Entsprechung im Text finden. Alleine diese Idee ist genial. Man spürt förmlich, wie die Protagonisten sind, hat recht schnell das Gefühl, man kenne sie. Die Textform ergänzt und greift auf, was der Inhalt der Erzählung vermittelt.

Und genau das macht dieses Buch besonders (bis auf das wirklich schöne Cover, das eigentlich gar nicht zur Story passt). Inhaltlich ist die Story recht schnell zusammengefasst, rein äußerlich passiert nämlich wenig, doch man würde der Erzählung gar nicht gerecht werden, würde man denken, das wäre alles, was die Geschichte ausmacht. Was für ein Glück, das die Übersetzerin so sensibel mit der Sprache umging!

 Dieser jungen Autorin gelingt hier ganz großes Kunst, indem sie eine sehr leise, melancholische, stimmige Story komponiert und in dieser die Charaktere gemäß ihrem Habitus zu Wort kommen lässt, was über den Text sichtbar wird. Selbst der Handlungsort passt perfekt zur Stimmung der Geschichte.

 Fazit:

Genial! Poetisch! Sprachgewaltig!

Muss man gelesen haben.

 

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