Amy Schumer Inside Amy Schumer

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Inhaltsangabe zu „Inside Amy Schumer“ von Amy Schumer

Diese Frau dürfte es eigentlich nicht geben: Zum sexy Abendkleid stopft sie sich eine Handvoll Fritten in den Mund, und ihr ernsthaftes feministisches Anliegen bekräftigt sie mit einem nachgeschobenen Witz über Gruppensex. Amy Schumer liebt die Provokation und ist zugleich ein Mensch, mit dem man in einer schummerigen Bar vortrefflich über das Leben philosophieren könnte. Nach einer Kindheit mit Penthouse und Privatschule macht sie als Teenager die Erfahrung des sozialen Abstiegs. Krankheit und Geldnot zerstören die Ehe ihrer Eltern, und Amy beschließt, der Tristesse mit Humor und Ladendiebstahl zu trotzen. "Inside Amy Schumer" ist eine Autobiografie, eine Kampfschrift und eine unverschämt unterhaltsame Sammlung großartiger Stories, die fast noch besser ist als ein Abend in einer schummerigen Bar.

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  • das lusitge Leben einer Komikerin

    Inside Amy Schumer
    Simi159

    Simi159

    28. January 2017 um 17:03

    Amy Schumer ist eine Stand Up Komikerin aus den USA. Eine berühmte wie sich gut bezahlte, die kein Blatt vor den Mund nimmt und meist sehr freizügig über sich, ihr Leben und ihre Liebschaften in ihrem Shows spricht. Manche kennen sie vielleicht aus der Kinokomödie "Die Datingqueen", der vor knapp zwei Jahren bei uns im Kino lief. In "Inside Amy Schumer" geht es in einzelnen Episoden um sie , ihr Leben und wie sie die wurde, die sie jetzt ist. So gibt es Themen wie "Meine Mutter", „schön und stark“, „Dinge die mich rasend machen“ und „Tolle Zeiten für Frauen in Hollywood“. Immer authentisch, frei von der Leber weg, wie wenn man ein Gespräch mit der besten Freundin in einer Bar oder ganz privat am Küchentisch führt. Gleichzeitig fühlt man sich als Leser mitgenommen und sehr gut unterhalten. Amy ist zwar sehr direkt in ihrer Sprache und äußert beim Erzählen aus ihrem Leben auch Dinge, die nicht gut für sie gelaufen waren oder auf die sie, rückblickend, nicht stolz ist. Doch es ist nie peinlich oder zotig, als Leser lacht man über diese entwaffnende Ehrlichkeit, gibt sie doch sehr tiefe Einblicke nicht nur in ihr Leben, sondern auch das Showgeschäft und en USA und ihre Familie. Mir hat das Spass gemacht und mich sah gut unterhalten….von daher gibt es 5 STERNE.

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  • Inside Amy

    Inside Amy Schumer
    liberiarium

    liberiarium

    26. January 2017 um 11:53

    PLOT Der Titel beschreibt eigentlich schon ganz gut, worum es geht: um das Leben von Amy Schumer. Die Biografie behandelt dabei nicht nur Anekdoten über das Familienleben der amerikanischen Comedian, sie spricht auch über Ausrutscher in ihrem Liebesleben. Bei dem großen Erfolg, den Amy Schumer heutzutage bezieht, dürfen Geschichten über ihren Karriereaufstieg natürlich nicht fehlen. Von Null auf Hundert, so lassen sich einige Erlebnisse von Amy ziemlich gut beschreiben. Die Ups, aber vor allem die Downs ihres Lebens erhalten in ihrer Autobiografie einen großen Platz und zeigen, wie sich Amy trotz Schwierigkeiten gemausert hat. MEINUNG Das Buch ist aus der Sicht von Amy Schumer geschrieben – was bei einer Autobiografie auch wenig verwundern mag. Auf diese Weise nimmt uns die Comedian mit in ihr Leben und man kann ihren Geschichten gut folgen. Zwischendurch werden ihre Anekdoten von Tagebucheinträgen unterbrochen. Diese stammen noch aus ihrer Zeit vor ihrem Comedy-Durchbruch, weshalb Amy nicht immer mit ihrem alten Ich einer Meinung ist. Sie kommentiert die Einträge mit Fußnoten – und das mit nicht gerade wenigen! Das macht es manchmal etwas schwierig, die Tagebuchnotizen zu lesen. Ihre Fußnoten überwiegen manchmal schon den eigentlichen Text, was mich zwischenzeitlich doch etwas nervte. Die Einträge hätten auch wunderbar ohne Amys Notizen funktioniert, da man nach kurzer Lesezeit merkt, wie sie tickt. Neben Tagebucheinträgen findet man auch ein paar wenige private Fotos von Amy an den Kapitelenden. Diese lassen den Leser tief in ihre Privatsphäre blicken und zeigen nochmal deutlich, dass Amy keine Berührungsängste hat. Die Kapitel sind teilweise recht lang für eine Autobiografie. Dadurch schweift die Autorin auch oft ab und es kommt vor, dass sich Themen deshalb in einigen Kapiteln wiederholen. Mir hätten für den eigenen Lesefluss eine ordentlichere Struktur und kürzere Kapitel besser gefallen. So wirkte es, als würde Amy einige Aspekte immer wieder durchkauen und nicht richtig zum Punkt kommen. Dabei hat sie recht viel zu sagen. Mir war schon von vornherein klar, dass Amy Schumer frei von der Leber weg, einfach erzählt. Ihr ist kein Thema zu peinlich oder zu unangenehm, ob es nun um feststeckende Kondome geht oder um die volle Hose ihres Vaters. Das führt dazu, dass man sich beim Lesen hier und da selbst ein bisschen schämt. Manchmal sind die Anekdoten sehr lustig, manchmal zum Weglaufen und zum Fremdschämen. Gerade der Humor balancierte für meinen Geschmack zu oft auf einem Drahtseil. Ich habe mir ein Schmunzeln nicht nehmen lassen, doch für den richtigen Brüller reichte es eigentlich nie so ganz, was ich sehr schade fand. Das lag meiner Meinung nach daran, dass einiges zu sehr unter die Gürtellinie geht. Amy versucht mit Humor auch auf schwierigere Themen aufmerksam zu machen: auf die Krankheit ihres Vaters, bei dem Multiple Sklerose diagnostiziert wurde oder seine Alkoholsucht. Auch häusliche Gewalt in Beziehungen oder Vergewaltigung werden thematisiert. Sie packt die ganz schlimmen Geschichten aus, die zwar Interesse erwirken und verlangen, dass man sich informiert, aber gleichzeitig legt sie dabei eine vulgäre Wortwahl an den Tag, die mich wenig begeisterte. Das machte vieles einfach leider kaputt. Besonders freute ich mich auf die feministischen Anekdoten, die sich meiner Meinung nach allerdings oft widersprachen. Zudem geht die Comedian recht ernsthaft von Dingen aus, die auf ein feministisches Weltbild einfach nicht zutreffen (beispielsweise, dass Männer schlichtweg nur Analverkehr wollen und ihnen alles andere egal ist – sie beschreibt hier ziemlich drastisch und engstirnig, was Männer wirklich wollen). Die Themen bleiben daher auf das reduziert, was Amy in ihrem Leben am meisten beschäftigte: ihre Karriere, ihre Familie und ihre Liebschaften. Wer gerne von allem die schlimmsten Storys hören möchte, die einem überhaupt passieren können, ist bei Inside Amy Schumer an der richtigen Stelle. Sie plappert mit Witz und Charme, aber auch mit einer gehörigen Portion Obszönität. Vielleicht ist ihre Autobiografie tatsächlich auch eher etwas für richtige Fans. Ich hatte gehofft, dadurch einen Zugang zu ihrem Humor und ihrer Art zu finden. Manchmal hat es ganz gut funktioniert und ich muss schon sagen, dass ich Amy Schumer sympathisch finde und ihre hart erkämpfte Karriere bewundere, aber nachdem ich dann auch ihren Film Trainwreck sah, hatte ich erst einmal genug von ihr. Schlussendlich wollte ich den Titel nicht einmal mehr mit in das neue Jahr 2017 nehmen und sorgte dafür, noch vor dem Silvesterabend das Buch zu beenden. Dort klang so viel Negativität mit und die ganzen furchtbaren Dinge, die Amy passiert sind, wollte ich einfach hinter mir lassen. Zu Amy Schumer kann man nur aufsehen, wie stark sie nach all den Miseren geblieben ist. Das hätten viele bestimmt nicht geschafft. FAZIT Die Autobiografie von Amy Schumer fasst drei Oberthemen aus ihrem Leben zusammen, die Familie, die Arbeit und die Liebe. Zu jedem hat sie die schlimmste Geschichte parat, die ihr passiert ist. Ich konnte manchmal nicht die Grenzen zwischen dem sehen, was witzig und was einfach nur fürchterlich war. Leider hat mich ihr Humor nicht gänzlich überzeugen können und sogar die feministischen Anekdoten widersprachen sich oft selbst, was ich sehr schade fand. Das Buch ist eher etwas für Fans, anstatt für Schumer-Neueinsteiger. Wer glaubt, dass das eigene Leben nur Negatives parat hält, sollte aber unbedingt einen Blick in Inside Amy Schumer wagen. Ich vergebe für den Titel drei von fünf Sterne.

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