Amy Stewart

 4.1 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Gemeine Gewächse, Gemeines Getier und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Die unvergleichliche Miss Kopp und ihre Schwestern

Erscheint am 11.02.2019 als Taschenbuch bei Insel Verlag.

Alle Bücher von Amy Stewart

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Gemeine Gewächse

Gemeine Gewächse

 (7)
Erschienen am 20.09.2017
Gemeines Getier

Gemeines Getier

 (2)
Erschienen am 12.02.2013
Stewart's Botanisches Barbuch

Stewart's Botanisches Barbuch

 (1)
Erschienen am 13.10.2014
Der Regenwurm ist immer der Gärtner

Der Regenwurm ist immer der Gärtner

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Erschienen am 24.08.2015
Gilding the Lily

Gilding the Lily

 (0)
Erschienen am 28.04.2009
Flower Confidential

Flower Confidential

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Erschienen am 18.03.2008
Wicked Bugs

Wicked Bugs

 (0)
Erschienen am 03.05.2011

Neue Rezensionen zu Amy Stewart

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sabatayn76s avatar

Rezension zu "Gemeine Gewächse" von Amy Stewart

‚Im Reich der Pflanzen lauern unermessliche Gefahren.‘
sabatayn76vor einem Jahr

Amy Stewart, laut eigener Aussage ‚weder Botanikerin noch Wissenschaftlerin, sondern eine naturbegeisterte Autorin und Gärtnerin‘, stellt in ihrem Buch ‚Gemeine Gewächse‘ allerlei Pflanzen vor, die berauschend (z.B. Betelnuss), schmerzhaft (z.B. Australische Brennessel), gefährlich (z.B. Coyotillo), zerstörerisch (z.B. Gewöhnlicher Blutweiderich), tödlich (z.B. Eibe), illegal (z.B. Qat), angriffslustig (z.B. Karnivoren) oder aggressiv (z.B. Sandbüchsenbaum) sind.

Neben den Texten, in denen die Wirkung der jeweiligen Pflanze näher erklärt und ein paar Anekdoten zum Gewächs erzählt werden, finden sich knappe Informationen zum botanischen Namen, der Familie, dem Habitat, der Verbreitung, anderen Namen und verwandten Pflanzen sowie detailreiche Zeichnungen, die zeigen, wie die Pflanzen aussehen, die bisweilen aber auch herrlich skurril sind.

Ich fand das Buch ganz wunderbar, denn es ist sowohl informativ als auch morbide und bitterböse. Die Texte bieten zudem Einblicke in die Geschichte und Kultur verschiedener Völker, in vergangene Epochen und in Mythologie, Sagen und Traditionen.

Dabei trifft man im Buch oft auf alte Bekannte, von denen man schon mehrfach gehört oder gelesen hat, aber auch auf Pflanzen, die einem gänzlich unbekannt sind und bei denen man teilweise gar nicht glauben kann oder will, dass sie existieren.

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K

Rezension zu "Gemeine Gewächse" von Amy Stewart

skurrile, informative Unterhaltungsliteratur der besonderen und schönen Art
katze102vor 3 Jahren

Amy Stewart hat bereits mehrere Bücher geschrieben, die ausgezeichnet wurden, schreibt für die New York Times und ist Redakteurin des Fine Gardening Magazine. Als Hobby betreibt sie einen Giftgarten, der sie offensichtlich zu diesem Buch inspirierte.
„Gemeine Gewächse“ , mit Vorwort und Inhaltsverzeichnis beginnend, beschreibt Pflanzen, die uns gefährlich werden könnten. Einige davon finden sich auch in unseren Gärten oder Wohnzimmern wieder; aber es werden überwiegend gemeine Gewächse aus fernen Ländern vorgestellt. Zu den Beschreibungen der übergeordneten Pflanzen wurden schöne Zeichnungen zugefügt, die deutsche sowie die lateinische Bezeichnung der Pflanze und eine genauere Klassifizierung, Verbreitung und andere Namen und manchmal werden dazu Verwandte vorgestellt. Es folgen Annekdoten über die Anwendung und Wirkung aus den Bereichen Geschichte, Literatur, Politik und Sage, jedesmal sehr interessant, kurzweilig und skurril. Nicht nur auf die Dosis kommt es bei manchen giftigen Pflanzen an; hier werden auch Gewächse vorgestellt, die Substanzen mittels feiner Härchen in unseren Körper bringen oder Samen als Geschosse schleudern, sich selber entzünden... oder uns betören....

Insgesamt fand ich das Buch sehr unterhaltsam, informativ, auch wenn sich hier und da schon mal ein kleiner Fehler eingeschlichen hat. Es handelt sich schließlich nicht um ein botanisches Fachbuch, sondern um informative und etwas skurrile Unterhaltungsliteratur der besonderen und schönen Art.

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Krinkelkrokens avatar

Rezension zu "Gemeines Getier" von Amy Stewart

Solide - kommt aber nicht an den Vorgänger heran
Krinkelkrokenvor 5 Jahren

Nach dem großen Erfolg ihres Erstlings, hat sich Amy Stewart dem nächsten alltäglichen Horror gewidmet: den Insekten. In „Gemeines Getier“ geht es um „Insekten, die stechen, beißen, infizieren und und den letzten Nerv rauben“. Das lexikalische Kuriositätenkabinett tritt in Sachen Aufbau und Akribie in die Fußstapfen seines Vorgängers, "Gemeine Gewächse", ja, übertrifft diesen sogar noch mit einem zusätzlichen Register – ist aber längst nicht mehr so bezaubernd. Vielleicht liegt es an dem kreatürlichen und tatsächlich gruseligen Inhalt, dass mich die Tiere weniger zum Schmunzeln gebracht haben, vielleicht aber auch an der altbekannten Nachfolgerwirkung und dem dadurch fehlenden Reiz des Neuen – obgleich „Gemeines Getier“ ebenso aufwändig, informativ und grotesk-absurd ist, blieb der literarische Kick etwas aus. Dafür kribbelte es plötzlich überall...

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