Amy Stewart Gemeine Gewächse

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Inhaltsangabe zu „Gemeine Gewächse“ von Amy Stewart

Der Feind in meinem Beet: ein Baum, der Sie mit Giftpfeilen befeuert, ein glänzender roter Samen, der Ihren Herzschlag stoppt, ein Strauch, der Lähmungen verursacht, eine Kletterpflanze, die Sie erdrosselt, und ein Blatt, das einst einen Krieg auslöste. Dieses Buch hält alle wichtigen Informationen zu den fiesesten Pflanzen, den bösesten Blumen und gemeinsten Gewächsen bereit; sie lauern nicht nur in fernen Ländern, sondern direkt in unseren Vorgärten und Wohnzimmern. Amy Stewart erzählt uns von diesen botanischen Teufeleien und gleichzeitig aus Geschichte, Literatur, Politik und Sage. Ein Buch wie aus Harry Potters Handbibliothek, eine Chronik des Skurrilen und des alltäglichen Zaubers, die in den USA zum Überraschungsbestseller avancierte. Gemeine Gewächse ist ein verschlagenes Lesevergnügen voller wunderbarer Zeichnungen.

Unterhaltsam. Eben eher ein Lexikon, aber ich hatte meinen Spaß und gelernt hab ich auch was.

— ioreth

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  • skurrile, informative Unterhaltungsliteratur der besonderen und schönen Art

    Gemeine Gewächse

    katze102

    16. November 2015 um 12:46

    Amy Stewart hat bereits mehrere Bücher geschrieben, die ausgezeichnet wurden, schreibt für die New York Times und ist Redakteurin des Fine Gardening Magazine. Als Hobby betreibt sie einen Giftgarten, der sie offensichtlich zu diesem Buch inspirierte. „Gemeine Gewächse“ , mit Vorwort und Inhaltsverzeichnis beginnend, beschreibt Pflanzen, die uns gefährlich werden könnten. Einige davon finden sich auch in unseren Gärten oder Wohnzimmern wieder; aber es werden überwiegend gemeine Gewächse aus fernen Ländern vorgestellt. Zu den Beschreibungen der übergeordneten Pflanzen wurden schöne Zeichnungen zugefügt, die deutsche sowie die lateinische Bezeichnung der Pflanze und eine genauere Klassifizierung, Verbreitung und andere Namen und manchmal werden dazu Verwandte vorgestellt. Es folgen Annekdoten über die Anwendung und Wirkung aus den Bereichen Geschichte, Literatur, Politik und Sage, jedesmal sehr interessant, kurzweilig und skurril. Nicht nur auf die Dosis kommt es bei manchen giftigen Pflanzen an; hier werden auch Gewächse vorgestellt, die Substanzen mittels feiner Härchen in unseren Körper bringen oder Samen als Geschosse schleudern, sich selber entzünden... oder uns betören.... Insgesamt fand ich das Buch sehr unterhaltsam, informativ, auch wenn sich hier und da schon mal ein kleiner Fehler eingeschlichen hat. Es handelt sich schließlich nicht um ein botanisches Fachbuch, sondern um informative und etwas skurrile Unterhaltungsliteratur der besonderen und schönen Art.

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  • Für alle Liebhaber von schwarzem Humor und grünem Daumen!

    Gemeine Gewächse

    Krinkelkroken

    31. October 2013 um 10:45

    Die Amerikanerin Amy Stewart betreibt ein Antiquariat und pflegt nebenbei zur Entspannung ihren Giftgarten. Das klingt nicht nur äußerst sympathisch, sondern erscheint auch wie eine Mischung aus Escroynes weiblicher Version aus dem „Killer im Lorbeer“ und Morticia Addams. Da Amy außerdem für New York Times und San Francisco Chronicle schreibt, hat sie ihre Talente eines Tages zusammengelegt und ein Sachbuch herausgebracht: „Gemeine Gewächse. Das A bis Z der Pflanzen, die morden, verstümmeln, berauschen und unsanderweitig ärgern“ lautet der voraus deutende Titel des Lexikons, das uns vor so manchem hinterhältigen Gewächs warnen möchte und dabei mit höchst anschaulichen Anekdoten, interessanten geschichtlichen Fakten und jeder Menge sorgfältiger Recherche und Liebe zum Detail aufwartet. Über jedem Kapitel stehen die Wirkungen der boshaften Pflänzchen, die von berauschend über schmerzhaft zu tödlich reichen. Jede Pflanze (Beispiel Alraune) wird zunächst in einem kleinen Überblick ihrer Gattung (Beispiel: Nachtschattengewächse), Habitat (Felder uns sonnige Flächen), Verbreitung (Europa) und Volksmund (Satansapfel) zugeordnet. Auf anderthalb bis vier Seiten wird dann Geschichte, Wirkung und Bedeutung (ob politisch, legendenhaft oder literarisch) des botanischen Exempels erläutert. Wusstet ihr beispielsweise, dass Alfred Hitchcock zu seinem Vorhaben des Horror-Films „Die Vögel“ von einem unheimlichen Vorfall mit vom Himmel stürzenden Möwen bestärkt wurde? Die armen Tierchen sind ungünstigerweise in die Blütezeit der Blaualgen geraten und fielen anschließend tot oder wahnsinnig vom Himmel. Und Lincolns Mutter ist angeblich von einem runzeligen Wasserdost ermordet worden! Betelnüsse, die inzwischen in puncto Todezahlen Tabak den Rang abzulaufen drohen, werden vom Menschen seit über 9000 Jahren als Rauschmittel konsumiert – an einem menschlichen Skelett von fast 3000 vor Christus (!) wurden die typisch-verfärbten Zähne nachgewiesen. Auf unterhaltsame und akribische Weise fräst Amy Stewart sich durch die hinterhältige Pflanzenwelt und bringt dem Leser die facettenreiche Rezeptionsgeschichte und unbegrenzte Vielfalt der Faunawelt näher. Aufwändige Zeichnungen der Pflanzen nach kupferstichart von Briony Morrow-Cribs und Jonathon Rosen (zu dessen Kundenstamm Tim Burton, MTV, Time Magazine und Rolling Stone gehören) unterstreichen visuell die lexikalischen Auflistungen und betören mit ihrem morbiden Charme. Ein Inhaltsverzeichnis und eine Übersicht berühmter Giftgärten laden zum punktuellen Schmökern ein. Dieses Buch sollte in keiner skurrilen Bibliothek fehlen und fühlt sich am besten dort gut aufgehoben, wo es von Zeit zu Zeit zur schnellen Ermunterung und Wissenserweiterung zur Hand genommen werden kann. Für alle Liebhaber von schwarzem Humor und grünem Daumen

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  • Rezension zu "Gemeine Gewächse" von Amy Stewart

    Gemeine Gewächse

    TheRavenking

    08. May 2011 um 14:16

    In der Gesellschaft von Pflanzen fühlt man sich als Mensch normalerweise in Sicherheit, aber unter den Mitgliedern unserer Flora finden sich nicht wenige Fieslinge, die sogar unter Umständen unser Leben in Gefahr bringen können. Einige von ihnen haben Eingang in dieses Buch gefunden, das ziemlich kurzweilig über giftiges Grünzeug aufklärt, bzw. davor warnt. Außerdem steuert die Autorin auch interessante kulturhistorische Informationen bei. Man lernt: Pflanzen schrecken genauso wie wir Menschen vor keiner Gemeinheit zurück, wenn es darum geht ihr Überleben zu sichern.

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