Amy Sue Nathan

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Alle Bücher von Amy Sue Nathan

Cover des Buches The Last Bathing Beauty (English Edition) (ISBN: B07VK749J5)

The Last Bathing Beauty (English Edition)

 (1)
Erschienen am 01.04.2020
Cover des Buches The Glass Wives (ISBN: 9781480514782)

The Glass Wives

 (0)
Erschienen am 06.05.2014

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Rezension zu "The Last Bathing Beauty (English Edition)" von Amy Sue Nathan

Miss South Haven 1951
luisa_loves_literaturevor einem Jahr

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen am selben Ort: South Haven Michigan, 1951 und 2017. Er beschreibt das Leben von Betty "Boop" Stern, der hübschen und attraktiven Enkelin der Besitzer des Stern Resorts, eines von der jüdischen Gemeinde sehr geachteten und beliebten Paares. Als Betty sich in Abe, einen jungen Mann, der nur halbjüdisch ist, verliebt, werden Ereignisse in Gang gesetzt, die Bettys restliches Leben beeinflussen.

Ich lese unheimlich gern historische Romane und dieser hat mich sehr mitgerissen. Die 50er Jahre mit ihren strengen und heute fast unverständlichen Regeln bieten einen großartigen Kontext für Bettys Geschichte. Es war unheimlich interessant, soviel über die jüdischen Regeln und den Lebensstil der Zeit sowie die Art des Urlaubmachens zu erfahren - es fühlte sich manchmal wie eine vergessene Welt an, aber man konnte sich dennoch sehr gut mit den Figuren identifizieren und ich habe die nostalgische Atmosphäre sehr genossen.

Bettys, Abes, Nannies und Zaires Figuren haben mir ausgesprochen gut gefallen. Sie sind sehr gut gezeichnet und überzeugend dargestellt und auch recht komplex. Ich hatte so meine Probleme mit Marvin und habe wirklich versucht, ihn zu mögen. Der Roman hätte sicherlich von einer positiveren Sympathielenkung in Bezug auf seine Figur sehr profitiert.

Die Handlung selbst ist interessant. Besonders schön sind die positive und optimistische Darstellung des Alters. Die Idee, dass das Leben auch mit Mitte 80 noch Überraschungen, Freundschaft und Hoffnung zu bieten hat, wurde wunderbar transportiert. Der Epilog war hingegen aus meiner Sicht überflüssig. Die Wirkung des Romans wurde durch diesen letzten Teil stark reduziert, da er zu süßlich und zu vorhersehbar war. Manchmal wäre es eben doch besser auf ein Happy-Happy-Ending zu verzichten. 

Der Schreibstil ist sehr gut. Ich habe sehr viele jiddische Ausdrücke gelernt und die Sprache hat sich wunderbar der Geschichte und dem zeitlichen Kontext angepasst.

ENGLISH:

The novel is set in two different time frames in the same place: South Haven, Michigan, 1951 and 2017. It follows the life of Betty "Boop" Stern, the beautiful and alluring granddaughter of the Stern Resort owners, a highly respected and popular couple of the Jewish community. When Betty falls in love with Abe, a young man, who cannot be called Jewish as his mother is Christian, events are set in motion, which impact Betty's whole life, as the reader learns in the 2017 part.

I really like historical novels and I was really wrapped up in this one. The 1950s as a setting with all their rigid and (to us) nearly undecipherable rules provide a great setting and the condition for the development of Betty's story. To me, it was very interesting to get to know about the Jewish rules and lifestyle during  that time and the sophisticated way of vacationing - it felt like a lost world, but it was still highly relatable and evoked a wonderful sense of nostalgia. 

I really liked Betty's and Abe's characters as well as Nannie and Zaide. They were all very nicely conceptualized and convincingly represented and also quite complex. I had some issues with Marvel as I struggled to like him throughout the novel. I feel like the novel could have benefited from a more sympathetic view on him.

The plot itself keeps you interested and I especially enjoyed the positive and optimistic perspective on the older ladies. I liked the idea that life still has to offer surprises, friendship and hope, even at that age. I could have done away with the epilogue, though. To me that last chapter diminished the value of the novel's message as it was too sugar-coated and too predictable. Sometimes it's better to not provide too much closure. 

The writing was very good: I learned so many Yiddish words and the style of writing fitted the narrative and the time frame perfectly.


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