Amy Talkington Liv, Forever

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  • Ein tolles Buch, aber ein schwerer Anfang

    Liv, Forever
    pudelmuetze

    pudelmuetze

    23. February 2015 um 21:57

    Einige Bücher springen einen in der Vorschau schon an, allein durch das Cover. So war es bei diesem bei mir. Aber auch der Klappentext überzeugt. Es geht um Liv, die eigentlich Olivia Bloom heißt und ein Stipendium an der Wickham Hall bekommt. Einer jener Privatschulen die nur den Reichen vorenthalten ist, oder eben jenen mit besonderen Talenten. Liv verliebt sich in Malcolm und stirbt. Sie wird ermordet und ihr Geist bleibt in Wickham Hall, aber ihrer ist nicht der einzige. Vor ihrem Tod trifft sie "Gabe", der die Gabe hat die Geister zu hören und auch zu sehen. So später auch sie. Eigentlich will Liv nur herausfinden wer sie Ermordet hat, aber damit kommt sie dem Geheimnis von Wickham Hall auf die Spur, denn dieses hängt direkt mit Ihrem Schicksal zusammen. Gabe und Malcolm stehen die ganze Zeit an ihrer Seite und sind ihre Hände die ihr helfen in die reale Welt einzugreifen. Aber auch sie kann den beiden helfen. Was mir leider als erstes auffiel war ein dicker Grammatikschnitzer auf einer der ersten Seiten. Rechtschreibfehler überlese ich meistens, auch kleinere Grammatikfehler, dieser war aber leider so gravieren das ich danach nicht mehr ins Buch rein kam, sicher 180 Seiten lang. Da ich das Buch aber im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks gelesen habe, habe ich mich durch gequält. Es war nicht schlecht, aber es riss mich auch nicht vom Hocker. Ein normales Jugendbuch wo man sich fragt wann sie sich das erste Mal küssen bzw. wann endlich er sich überwindet warum auch immer sie anzusprechen bzw. über seinen Schatten wg. seiner Herkunft (egal ob Geld, Vampir oder was sonst so in der Bücherwelt rumspuckt) und sich sie nimmt. Also im doppelten Sinne. Aber je weiter ich in dem Buch kam umso mehr tauchte ich in die Geschichte ein, sie nahm mich immer mehr gefangen. Und letztendlich mochte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil von Amy Talkington ist einerseits sehr Detailreich was Orte und Plätze betrifft, andererseits lässt er aber noch genug Platz für die eigene Fantasie. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen. Am besten hat mir persönlich die letzten 2-3 Kapitel gefallen, und gerade auch der Schluss, aber ohne zu Spoilern kann ich nichts sagen. Dieser hat mich auch für den Patzer auf den ersten Seiten entschädigt und mich mit dem Buch sehr versöhnlich werden lassen.

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