Amy Tan

 3.8 Sterne bei 338 Bewertungen
Autorin von Töchter des Himmels, Die Frau des Feuergottes und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Amy Tan

Amy Tan wurde 1952 als Tochter chinesischer Auswanderer in Kalifornien geboren. Als sie fünfzehn war, starben ihr Vater und ihr Bruder. Ihre Mutter musste bei der Auswanderung drei Töchter aus erster Ehe in China zurücklassen. Mittlerweile gehört Amy Tan zu den erfolgreichsten amerikanischen Schriftstellerinnen. Ihre Bücher „Die Frau des Feuergottes“ und „Töchter des Himmels“ verhalfen ihr zum Durchbruch bei einem Millionenpublikum und wurden in über 35 Sprachen übersetzt. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in San Francisco und New York.

Alle Bücher von Amy Tan

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Cover des Buches Die Frau des Feuergottes9783442304189

Die Frau des Feuergottes

 (60)
Erschienen am 01.04.1998
Cover des Buches Das Tuschezeichen9783442455416

Das Tuschezeichen

 (51)
Erschienen am 01.09.2003
Cover des Buches Der Geist der Madame Chen9783442465545

Der Geist der Madame Chen

 (51)
Erschienen am 10.12.2007
Cover des Buches Die hundert verborgenen Sinne9783442442560

Die hundert verborgenen Sinne

 (27)
Erschienen am 01.12.1998
Cover des Buches Das Kurtisanenhaus9783442467877

Das Kurtisanenhaus

 (16)
Erschienen am 16.11.2015
Cover des Buches Die Frau des Feuergottes9783641149604

Die Frau des Feuergottes

 (4)
Erschienen am 11.09.2014

Neue Rezensionen zu Amy Tan

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Rezension zu "Die Frau des Feuergottes" von Amy Tan

Fehlgriff
ariadnevor 6 Monaten

Das Buch von Amy Tan, oder irgend ein Buch von ihr, wollte ich schon länger lesen. Historische Romane, die nicht in der westlichen Welt spielen, sind noch immer etwas rar und ich möchte meinen Horizont gerne erweitern. Leider war das hier nicht der Fall.

Die Autorin benutzt hier einen Schreibstil, der mir gar nicht gefallen hat. In einem Gespräch zwischen Mutter und Tochter wird deren gesamte Lebensgeschichte ausgebreitet und das stört mich, denn wer bitte schön erinnert sich an alle kleinen und unwichtigen Details? Das hat mich immer wieder aus der Story gerissen. Ich muss zugeben, Winnies Geschichte fand ich schon spannend, aber eigentlich war es so stereotyp. In letzter Zeit habe ich bei Historischen Romane immer wieder das gleiche Format gelesen und irgendwann bemerkt man, dass sich Plot/Charakter etc. immer formelhaft wiederholen. 

Hier mal eine Checkliste:

  • Die Protagonistin hat eine schwere Kindheit/Eltern sind abwesend
  • Sie heiratet einen Mann, der zuerst charmant ist, sich dann aber als Monster herausstellt
  • Sie wird täglich misshandelt, missbraucht, physisch und psychisch (hier gibt es als zusätzlichen Schockfaktor ein ganz sadistisches Exemplar)
  • Sie verliert ein Kind entweder durch Fehlgeburt, Tod oder Abtreibung (ding, ding, ding, alle 3 Punkte werden hier abgehackt)
  • es gibt nicht die Spur von einer anderen intelligenten oder interessanten Frauenfigur in dem Buch unsere Protagonistin ist also etwas ganz besonderes

Tja, leider kann ich hier nicht mehr als 2 Sterne vergeben. Schade auch, dass man nicht wirklich viel von den historischen Ereignissen mitbekommt. China im 2. Weltkrieg ist bei mir noch immer eine große Wissenslücke, die ich nun anders füllen muss. 

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Rezension zu "Das Kurtisanenhaus" von Amy Tan

Das Kurtisanenhaus und das Leben danach
GrauerVogelvor einem Jahr

Violet ist halb Chinesin und halb Amerikanerin. Sie wächst im Kurtisanenhaus ihrer Mutter auf, bis sie China aufgrund privater Umstände und politischer Wirren verlassen müssen. Doch Violet wird von ihrer Mutter getrennt und an ein Kurtisanenhaus verkauft.


Soweit, so gut, ich dachte, viel mehr käme da nicht mehr. Wie ich mich getäuscht habe! Das Kurtisanenhaus ist lediglich die erste Station in Violets weiterem Leben.

Insgesamt finde ich ihre fiktive Lebensgeschichte sehr spannend zu lesen, es gibt Hochs und Tiefs, Schicksalsschläge und die unauslöschbare Vergangenheit. 

Sehr gut gefallen hat mir auch die Darstellung der Frauen in der damaligen Gesellschaft, welche (wenigen) Möglichkeiten sie hatten, auf ihr Leben Einfluss zu nehmen oder sich allein zu behaupten. Das war sehr faszinierend zu lesen! 

Auch sehr gut gelungen ist die Familiengeschichte von Violet, wie jede Generation durch Entscheidungen und Leben der Vorgeneration beeinflusst wird, wie ähnlich sich die Frauen zum Teil sind, obwohl sie so wenig Kontakt zueinander hatten. Ganz toll gemacht!

Das Buch hat hier und da seine Längen, wo ich zugegebenermaßen auch geblättert habe. Manche Beschreibungen dauern einfach zu lange. 

Insgesamt habe ich das Buch sehr gerne gelesen und habe eine ganze Nacht durchgelesen! Ich finde es sehr gut umgesetzt, man merkt definitiv all die Jahre Arbeit, die da hineingeflossen sind. 

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A

Rezension zu "Das Tuschezeichen" von Amy Tan

Ganz nett
Alinchenvor einem Jahr

Als ich dieses Buch das erste Mal gelesen habe, hat mich Ruths Mutter LuLing an meine Oma erinnert. Die Vergesslichkeit, die zu Alzheimer wurde, aber irgendwie auch die Unzufriedenheit. LuLing hatte kein einfaches Leben, bevor sie von China nach Amerika kam. Ihre Sorgen und Nöte hat sie auf ihre Tochter übertragen, auch wenn diese das vielleicht gar nicht so sieht.

Am meisten mag ich den 2. Teil des Buches, wo man die Aufzeichnungen über LuLings Leben liest. Und damit hinter all die Geheimnisse kommt, die im ersten Teil angedeutet werden.

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